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Trip durch die Provence
Länder: Frankreich
Unser erster Eindruck von Nizza |
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Vence 14. - 17. Juli
Nach kurzem Zwischenstopp in Wien haben wir nach ca. 2 Stunden Flugzeit unseren Zielflughafen Nizza erreicht. Nach Übernahme unseres Mietautos (Hyundai) machten wir uns auf, in unser erstes Hotel auf dieser Reise, dem Mirarmar in Vence. Wunderschön auf einem Hügel gelegen, mit grandiosem Ausblick über die umliegende Landschaft.. Vence selbst, ist ein sehr reizvolles Städtchen mit viel Flair
Eze |
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2. Tag - Ausflug nach Eze, Roquebrune, Cap Martin, Menton
Nach einer guten Nacht machten wir uns am nächsten Tag auf nach Eze und Roquebrune, zwei mittelalterliche Orte, die man sich mal unbedingt ansehen sollte. Nach ca. 1 stündiger Wanderung von Cap Martin Richtung Monaco gönnten wir uns ein Bad im doch noch recht kühlem Meer. Abschluss dieses Tages bildete Menton, das schon recht italienisch anmutet.
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3. Tag - Saint Paul de Vence, Gourdon, Gorges de Loup
Heute begannen wir den Tag mit dem Besuch des Künstlerstädtchens Saint Paul de Vence. Zum Zeitpunkt unseres Besuches noch menschenleer. Nach dem Verzehr von zwei Croissants und einem Kaffee ging's weiter nach Gourdon. Margit und ich wagten den Abstieg durch die Gorges de Loup (Wolfsschlucht) ca. 2 Stunden steil bergab nach Pont du Loup, von wo uns Karoline mit dem Auto abholte. Wir fuhren zum Abendessen noch nach Grasse (bekannt aus dem Film "das Parfüm"), dass aber nicht wirklich schön war und von dem es daher auch keine Fotos gibt.
Frühstück im Hotel Mirarmar |
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4. Tag - Weiterfahrt nach Greoux le Bains
Nach gutem und ausgiebigem Frühstück und einem letzten Besuch in Vence, dass vor Leben nur so sprudelte, traten wir unsere Weiterfahrt nach Greoux le Biens an, wo wir für zwei Tage im Hotel "Des Alpes" untergebracht sind. Nach Durchquerung der spektakulären Verdonschlucht kamen wir nach Valensole, wo wir die ersten für die Provence so typischen Lavendelfelder, aber auch genau so viele Sonnenblumenfelder erblickten.
Verdonschlucht |
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17. - 19. Juli - Bauduen, Verdonschlucht, Moustiers Ste-Marie
Für heute hatten wir uns die Besichtigung der Verdonschlucht vorgenommen. Bei unserem Frühstück in Grèoux konnten wir auch einen Blick auf die örtliche Wasserversorgung der Blumen erblicken. Unser erster Stopp war in Bauduen, am südlichen Ufer des Lac de Ste-Croix, wo ich mir ein herrliches Bad im glasklaren Wasser gönnte. Danach ging es weiter in die Schlucht, in der Margit fahrtechnisch Enormes leistete, da selten mal ein entgenkommendes Fahrzeug nur seine Spur benützte und wir einige gefährliche Situationen hatten. Die Landschaft der Verdonschlucht entschädigte uns aber dafür dann für Einiges. Nach dem Örtchen Triganze, dass einsam und alleine in der Landschaft liegt, legten wir an einem kühlen Platz an der Verdon eine Pause ein und ließen uns die französische Jause schmecken. Vor der Rückfahrt ins Hotel besuchten wir noch Moustiers Ste-Marie, wo wir beim Abendessen in einem der Lokale das erste Mal schlechte Erfahrungen in Frankreich machten.
Livemusik |
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6. Tag - Manosque, Simiane la Rotonde, Roussillion
Heute führte uns unsere Reise zuerst in die Platanenstadt Manosque. Nach kurzer Besichtigung ging es weiter nach Simiane la Rotonde, einem wieder einmal malerischen Örtchen, wo wir bei "Livemusik" unsere Jause verzehrten. Danach weiter zu den Ockerfelsen nach Roussillion, die wirklich einen Besuch wert waren. Die Rundwanderung führte uns an rot und gold schimmernden Felsen vorbei. Die Füsse erhielten unbezahlt eine Hennafärbung. Am Abend bezogen wir unser Quartier im Hotel Oasis in Coustellet. Das Abendessen in einem teuren Restaurant des Dorfes verlief leider nicht zu unserer Zufriedenheit. Aber der Wein war gut ...
L'Ile des Sorgue |
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19. - 22. Juli - Isle de Sorgue, Mount Ventoux, Gordes
Besichtigung von Isle de Sorgue, das mit seinen Kanälen an ein kleines Amsterdam erinnert. Fahrt auf den aussergewöhnlichen Mount Ventoux, wor wir eine kurze Jausenrast einlegten. Danach weiter nach Gordes, dass man unbedingt gesehen haben muss und in dem uns das Abendessen für das am Vorabend entschädigt hatte. Zwischendurch noch das Kloster von Senanque, dass man auf fast jeder Provencepostkarte findet.
Bories |
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8. Tag - die Burries bei Gordes, Avignon
Auf dem Weg nach Avignon schauten wir noch bei den Bories bei Gordes vorbei. Menschlichen Behausungen, die zwischen dem 16. u. 19. Jahrundert enstanden. Mit Avignon hatten wir Glück, denn es fand dort gerade das dreiwöchige Festival statt, bei dem Künstler jeder Art auftraten. Die Stadt hat nicht umsonst den Beinamen "Stadt der Winde" (bitte nicht falsch verstehen), es herrschten fast orkanartige Zustände. Das konnte uns aber nicht davon abhalten, uns mit Elisabeth und Klaus, lieben Bekannten aus der Heimat, auf ein Gläschen Champagner zu treffen und den Ausblick auf die Stadt bei Sonnenuntergang zu geniessen. Nochmal vielen Dank euch beiden, für das köstliche Getränk. Und es war wirklich nicht Schuld daran, dass wir für die ca. 40 Kilometer nach Hause ungefähr 2 Stunden brauchten !!!
ehemaliger Besitz des Marquise de Sade, jetzt Eigentum von Pierre Cardin |
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9. Tag - Wanderung im Luberon, Lacoste
Heut gingen wir es mal gemütlicher an. Nachdem wir recht spät aufgestanden waren, machten wir uns auf nach Borrieux, von wo aus wir eine ca. zweistündige Wanderung auf den kleinen Luberon starteten. Los ging's durch einen schattigen Zedernwald, der gemählich bergauf führte. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick über das Tal, bevor es über Schotter bergab wieder zurück zum Parkplatz ging. Nach einem Kaffeestop in Borrieux ging es weiter ins bezaubernde Lacoste, dem Lieblingswohnsitz des Marquis de Sade. Das dort befindliche Schloss sowie etliche Häuser wurde von Pierre Cardin gekauft, der die Stadt für Festivals nützen möchte.
Ob Hündin "Titi" darüber sehr erfreut ist ??!!
Nachdem wir den Wald von Coustelett in Brand gesetzt hatten, mussten wir den Ort und unser Quartier fluchtartig verlassen.
Aber es wartete ja bereits das nächste Hotel in Le Ciotat auf uns.
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22. - 24. Juli - Aix en Provence, Cassis
Für den heutigen Tag hatten wir uns nichts Besonderes vorgenommen. Zum Glück verfuhr sich Karoline auf der Autobahn und so hatten wir Gelegenheit, die kleine Schwester der Pont du Gard, nämlich die Pond de Roquefavour zu besichtigen, die genau so eindrucksvoll ist. Aix.en.Provence, die Geburtsstadt Paul Cezannes, wollten wir uns auch unbedingt ansehen und wir haben es nicht bereut. Eine sehr gepflegte Stadt mit vielen lauschigen Plätzen. Danach hielten wir nur mehr kurz in Cassis, um uns über die Calanque zu informieren.
Am späten Abend erreichten wir dann unser Hotel "Plage Saint Jean" in La Ciotat.
die Calanque |
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11. Tag - Calanque
Hurra, wir sind wieder am Meer ! Es ist traumhaft schön hier. Ich kann gar nicht aufhören, zu fotografieren. Wir haben uns für eine Bootsfahrt entlang der Calanque entschieden, die wir nicht bereuen sollten. Nach einem kleinen Frühstück in Cassis bestiegen wir die "Mobby Dick" und schon ging es los. Insgesamt 9 Buchten fuhren wir an. Eine schöner als die andere. Nach der Bootsfahrt stärkten Karoline und ich uns mit einer Crepe für die folgende Wanderung. Leider mussten wir nach ca. 2 Stunden abbrechen, da es einfach zu schwierig wurde.
Dafür erfrischten sich Margit und ich im 17 Grad kühlem Meer. Brrr ...
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24. - 27. Juli - La Ciotat, Saint Tropez
Nach ausgezeichnetem Frühstück im Hotel besuchten wir noch kurz La Ciotat bevor wir uns auf den Weg nach Saint Aygulf machten, wo unser letztes Hotel auf uns wartete. Auf dem Weg dorthin machten wir lediglich in St. Tropez halt, das wir uns wirklich nicht entgehen lassen konnten. Bis auf die Preise und manche Jachten beeindruckte es uns aber nicht wirklich. Ach ja, liebe Schwester. Das einzig Pinke, dass ich dort gefunden habe, war eine Vespa. Und die lag auch nicht im Hafen. Die Weiterfahrt von St. Tropez war dann echt mühsam. Endloser Stau.
Unser "Hotel Saint Aygulf" liegt an einem kleinen Sandstrand, der aber nicht wirklich einladend ist. Aber ca. 5 Gehminuten entfernt, gibt es einen langen Strand. Der hat sogar Palmen !!!
Cannes |
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13. Tag - Cannes, Nizza
Heute hatten wir uns den Tag für Nizza reserviert. Das wir uns dann so lange darin aufhalten sollten, damit hatten wir nicht gerechnet. Aber die Stadt ist einfach wunderbar und ich konnte gar nicht aufhören zu fotografieren. Die vielen schönen Fassaden, Märkte, Plätze ... Zwischendurch gönnten wir uns ein Eis bei "Fenocchio", der das beste der Region haben soll. Auch das Nobelhotel "Le Negresco" konnten wir uns ansehen. Irgendwann miete ich mir hier ein Zimmer.
Nur Badeurlaub möchte ich in Nizza keinen machen ...
Ach ja, auf den Weg dorthin haben wir uns auch noch Cannes mit seinem Festspielhaus und den Handabdrücken Prominenter angesehen. Auch eine sehr schöne Stadt.
Unser Badestrand |
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14. Tag - Badetag
Heute legten wir einen Badetag ein. Wir fanden jeder unsere eigene Palme und das Meer war auch angenehm warm. Zudem gab es auch noch eine ganz lauschige Strandbar.
Da es sich aber am späten Nachmittag bewölkte, machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Frejus, in dessen Kirche gerade eine Hochzeit stattfand.
DAS LEBEN IST SCHÖN |
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15. Tag - Heimreise
Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel und kurzen Abstecher zu unserem ersten Hotel "Miramar" in Vence (hatte dort eine Hose vergessen) sitzen wir hier am Flughafen in Nizza (in der Diners Lounge). Während sich Karoline und Margit mit mehr oder weniger guten Speisen den Bauch vollschlagen, stelle ich mein Reisetagebuch fertig.
Ein großes Lob an die Franzosen. Wir sind vorwiegend extrem netten, hilfsbereiten und charmanten Leuten begegnet. Keine Spur von Arroganz oder Unfreundlichkeit.
So, das war's mal wieder. Bis nächstes Jahr und Leute glaubt mir
"DAS LEBEN IST SCHÖN".
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Schlagwörter: keine














Kommentare
Tolle Fotos, liebe Schwester. Habt mich sehr neugierig auf die Provence gemacht, will da jetzt auch hin. Genießt eure letzten Tage.
Die Yacht ist übrigens nicht pink sondern blau, sie heißt nur Pink Gin.
Sieht nach einem sehr schönen Urlaub aus. Liebe Grüße (auch von Brigitte)