Malaysia - Ostkueste, Langkawi und Penang - Reisebericht von GerhardMenje bei triplib.

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GerhardMenje
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Penang


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Langkawi und Penang

Malaysia - Ostkueste, Langkawi und Penang. Was Sie unbedingt ueber die malayische Ostkueste mit den Inseln Langkawi und Penang wissen sollten.

Um in Malaysia einreisen zu koennen, benoetigen Sie als Deutscher nur einen Reisepass mit 6 monatiger Gueltigkeit und sie sind drin.

Am Flughafen bekommen Sie problemlos einen Aufenthaltstsstempel fuer 90 Tage, kostenfrei.


Einreise uber Kuala Lumpur und dann ca. 1 Stunde nach Langkawi oder Penang. In Langkawi benoetigt man nur ca. 1o Minuten vom Flughafen mit dem guenstigen Festpreis-Taxi, bis zum beliebtesten Strand. Man muss also keinen Taxipreis aushandeln.

Am beliebten Pantai Cenang mit anschliessendem Pantai Tengah, der weniger zu empfehlen ist, ist man direkt am Andaman Meer.

Man findet hier Unterkuenfte in allen Preislagen von sehr guenstig bis super teuer. Man muss nur ein wenig spazieren und kann alles vorher ansehen.

Es empfiehlt sich zunnaechst nur eine Nacht zu buchen und dann am neachsten Tag in Ruhe weiter zu suchen. Nicht alles was billig aussieht, muss nicht auch

guenstig sein. Es gibt sehr viele Untersiede bei den Unterkuenften.

Der Beach selbst ist nicht allzu breit bei Flut, und schon gut zum joggen am Morgen. Laenge cirka 1-2 Kilometer, der anschliessende Tengah Strand ist noch schmaler, feinsandiger, aber nicht so badefreundlich, dafuer meistens menschenleer.

Am Abend gibt es jede Menge Restaurants mit den ebenso verschiedensten Preisklassen von sehr billig bis absolut ueberteuert. Das hat zur Folge, dass die teueren, schoenen, Restaurants meist den ganzen Abend ueber voellig leer sind und niemand reingeht, ausgenommen vielleicht in der Hochsaison.

Ansonsten ist hier abends nicht viel los, es gibt keinerlei Abendunterhaltung, ausser essen und trinken. Wenn man laenger bleibt, als ein paar Tage, kann das schon etwas langweilig werden. In den guenstigen Restaurants bekommt man wiederum kein Bier oder Alkohol, weil die meist von Moslems oder Hindus gefuehrt werden, die kein Bier anbieten. Und das, obwohl das Bier und der Alkohol in Langkawi, im Vergleich zum uebrigen moslemischen Malaysia, hier sehr guenstig ist, weil Langkawi eine Freihandelszone ist. Aber Bier gibt es nur in mehr touristisch ausgelegten Restuarants, die man auch an den Bierschildern aussen erkennt.

Auf Langkawi leben ueberwiegend Moslems, die auch die einheimischen Geschaefte, sehr ruhig und geduldig fuehren, das hat dann den Vor- oder Nachteil, das man nirgends etwas ausdruecklich angeboten bekommt, man muss sich schon selber melden. Man lebt hier in der beschaulichen Provinz.

Die Hauptstadt Kuah ist uninteressant, nur der Bereich am Hafen (Jetty )mit dem grossen braunen Adler und seinem schoenen Park drumherum ist schon sehenswert. Vom Jetty aus kommt man auch mit Schiff, oder je nach Wetterlage, in Kombination mit dem in Malaysia sehr gut und guenstig ausgebauten Bussystem, nach Penang.

Als Ausflug, von der Lage her, etwas entfernt, deshalb nur mit dem Taxi moeglich, ist die grosse Aussichtsplattform, die man mit der Cable Car erreicht.

Absolut zu empfehlen ist eine Mangrovensfari mit dem Boot, bei der man wirklich die Naturschoenheiten dieser Insel voll geniesen kann. Auch das kleine Halbtages-Inselhopping Angebot kann man buchen.

Suedthailand ist sehr nah und man kann auch guenstig nach Thailand einreisen, z.B. nach Krabi, Phuket, Koi Smaui oder Phi-Phi Island.

3-4 Tage reichen allerdings voellig aus fuer Langkawi, danach kommt man sehr preisguenstig nach Penang, Buchung direkt in Langkawi.

Penang ist etwas kleiner als Langkawi und besteht ebenso zu einem grossen Teil aus Regenwald und Dschungel, mit einem eigenen, kleinen aber sehr schoenen Nationalpark. Deshalb ist hier die eingeschraenkte Bebauung sehr hoch, das heisst man laesst hier keinerlei Bausuenden aus und sieht die Wolkenkratzer, direkt am Meer.

Diese Wolkenkratzer werden, genauso wie immer wieder die gleichen Bungalows und Villas am Fliessband gebaut, auch wenn die sehr teuren Unterkuenfte meistens voellig leer stehen. Natuerlich alle mit Merblick, wo bei der Meerblick zumindest in der Stadt, beispielsweis im Gurney Plaza, Island und Drive-Bereich, eher einem Blick auf den Meermuell dieser Welt mit verdrecktem und uebel riechendem Wasser, bietet. Hier kann man wirklich sehr realistisch sehen, dass Mutter Erde uns alles zurueck gibt, was wir ihr unnoetigerweise zumuten.

Die Wasserqualitaet um Penang ist wirklich zu stark belastet, das sieht man schon, wenn man ueber die 13,5 Kilomter lange Penang Bridge auf die Insel faehrt.

Auch von der Insel selbs tund dem nahen Festland mit der grossen Industiestadt Butterworth werden wohl zu viele Abwaesser ungeklaert ins Meer abgegeben.

Das sieht man leider wohl auch am noch schoensten und beliebtesten Strand in Batu Ferringgi, hin zu kommt, das dieses unreine Wasser auch noch die Jellyfische in Massen anlockt. Man kann diese Meerestiere im verschmutzen, unklaren Wasser , nicht sehen und auch nur wenige Meter vom Strand direkt mit Ihnen sehr unangenehmen Konatkt bekommen. Eine Beruehrung brennt fuerchterlich und nach weingen Minuten schwillt die verletzte Haut stark an.

Am besten hilft hier einreiben mit Essig, Vinegar, das man hier in jedem Lebesnmittelladen bekommt oder falls nicht vorhanden und am Strand eher beschaffbar ist auch eine Dose Coca-Cola, gut geschuettelt, geeignet zum einreiben der verletzten roten Haut. Der brennende Schmerz leasst dann nach cirka einer Stunde schon etwas nach und die Schwellung geht etwas zurueck.Ein Andenken, auf das man gerne verzichtet. Das ist auch der Grund, warum man an diesem ansonsten recht schoenen, langen und idyllisch aussehenden Strand fast niemanden baden sieht.

Nur die grossen Luxushotels haben in Ihrem Gartenbereich, zum Strand, Hinweisschilder auf die Jellyfische und empfehlen Ihren Gaesten lieber nur den Pool zu benutzen.

So bleibt auch in Batu Ferringgi nur die Moeglichkeit abends essen und trinken zu gehen. Tagsueber ist hier fast alles geschlossen. Auch hier keinerlei Abendunterhaltung. Mit dem Abendessen muss man sich dann aber auch schon wieder eilen, weil der schoene, grosse und guenstige Nachtmarkt um spaetestens 11 Uhr abends auch schon wieder geschlossen wird.

Tagsueber empfiehlt sich dann in das Uneso Weltkulturerbe, mit seinen sehr schoenen alten Gebaeuden und Tempeln, in der Hauptstatd Georgetown, einzutauchen. Absolut sehenswert. Von Batu Ferringi m it dem 101 Bus direkt nach Georgetown, das von den Einheimischen jedoch Pennag genannt wird.

Vom Komtar, dem hoechsten Gebaeude in Georgetown, nur wenige Minuten von der Penang Road entfernt, kann man einen kostenlosen Busshuttle, den MPPP Bus benutzen, der entlang der Sehenswuerdigkeiten immer im Kreis faehrt. Es empfiehlt sich jedoch, bei einer grossen Sehenswuerdigkeit auszusteigen und sich einen gunestigen Rikkschafahrer zu suchen, der Sie dann an alle Sehenswuerigkeiten faehrt, die Sie sehen muessen. Viele liegen versteckt und ohne einheimischen Rikkschafahrer wuerden Sie die nie finden. Essen sollten Sie in Little India, z.B. bei den Sri Anadas Restaurants, oder im Red Garden, dem grossen Nachtmarkt-Restaurant an der grossen Penang Road.

Am Busbahnhof im Komtar koenen Sie auch bequem umsteigen um zuerst zum riesengrossen KEK LOK SI TEMPLE und danach zum PENANG HILL zu kommen.

Das andere Nachtleben in dieser grossen Hafenstadt ist auch eher sehr bescheiden und spielt sich sehr diskret ab. Man geht dazu von der grossen Penang Road in die Lebu Chulia Strasse. Ausserdem gibt es in einige grosse Hotels, wie Cititel und Hotel Malaysia in der Penang Road, die in ihren Fitnessbereichen und Healthcentern, sehr unauffaellig, Massagen mit Extraservice anbieten. Ebenso das Hotel Hong Ping in der Lebu Chulia und dass Fitnesscenter, gegenueber des Red Garden Nachtmarktes. (Diese Infos wurden von mir nicht geprueft, wurden mir aber von einem sehr zuverlaessigen malayischen Insider zugetragen.)

Ebenso guenstig mit dem Bus zu erreichen, ist von Batu Ferringgi aus auf der anderen Seite, der Tropical Spice Garden, die Butterfly Farm und die Tropical Fruit Farm. Sehr zu empfehlen sind auch die Touren im Penang National Park, z.B. zum traumhaften Monkey Beach oder auch zum Pantai Kerachut mit seinem Magic Mirror Lake und seiner Rancheranlage fuer die grossen Meeresschildkroeten, die hier landen. Fuer den Rueckweg kann man sich mit dem Bott abholen lassen. Das kleine Reisebuero, direkt gegenueber dem Eingang des Nationalparks, direkt am Hafen, ist sehr zu empfehlen.Vor Eintritt des Nationalparks muss man sich, aus Sicherhetsgruenden, bei den Rangern an-und spaeter wieder abmelden.

Die Cameron Highlands sind fuer einen Ausflug zu weit enfernt.

Wegen der eingeschraenkten Bademoeglichkeiten genuegen also auch fuer die Insel Penang einige wenige Tage.

Hier leben nicht mehr so viele Moslems, wie in Langkawi, sondern es herrscht ein sehr buntes Voelkergemisch von Indern, Malayen, Chinesen, Thais, Arabern und....und.... mit ebenso vielen Religionen, Tempeln und Gotteshauesern dieser Welt, natuerlich sehr friedvoll miteinander.

Ueberhaupt ist Malaysia ein sehr sicheres Land, man koennte meinen, das Malaysia ein einziges grosses Dorf ist, mit fuer asiatische Verhaeltnisse, verhaeltnissmaessig wenig Verkehr, wenigen Mototrraedern und alles geht noch sehr gemuetlich und gemaechlich voran. Trotzdem gibt es fast ueberall WiFi. Man sieht auch keine Armut, wie in anderen asiatischen Laendern. Der Bevoelkerung geht es wohl ganz gut in Malaysia.

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Mit sonnigen Grüßen aus den Philippinen

Ihr Gerhard Menje

Tropenfrüchte direkt aus dem Paradies der Philippinen

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Cebu City

Philippines


 

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