Mit James Bond bei den Wikingern - Reisebericht von Simon bei triplib.

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Simon
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Aus bewegten Gründen steht bei uns in diesem Jahr ausnahmsweise eine Spontan-Reise auf dem Programm. Einfach mal losfahren, mit mangelhafter Vorbereitung und der kleinen Einschränkung, dass es diesmal auch nicht allzu viel kosten sollte.

Nachdem der Dauerregen hierzulande im ersten Halbjahr beinahe zu Schimmelbildung unter den Armen geführt hatte, wollten wir zunächst so weit in Richtung Süden wie irgend möglich, am besten in eine Wüste. "Mit den Beduinen durch die Sahara" hatte ich mir schon als Arbeitstitel notiert.

Dann hatten wir eine Weile mit Wien, Bratislawa und Budapest geflirtet, weil der ganze Sand und so, man kennt das ja vom Strand-Urlaub, und kontinentales Klima ist im Sommer auch relativ sicher.

Da ich auf Ostreisen früher immer etwas schwermütig wurde, kamen hernach kurz Benelux, Südfrankreich, Spanien, ganz Italien, Großbritannien des tiefen Pfundes wegen und überhaupt alles andere zur Sprache, bis ich am Ende die - zugegeben - wenig originelle Idee hatte, die paar Punkte in und um Dänemark zu verbinden, die wir noch nicht kennen - bloß um am Ende Kopenhagen mit einzubauen. Das ist freilich ein billiger Trick meinerseits gegenüber meines Lebensrests-Partners, der diesen Trick zwar durchschaut, es aber nicht zu erkennen gibt, was ich ihm hoch anrechne.

Man kann Kopenhagen übrigens in jede beliebige Reise mit einbauen, wenn man will. Selbst bei Reisen auf die Fidschi-Inseln geht das. Man muss halt einfach mit SAS fliegen, was meist nicht sehr erquicklich ist. Der Aufwand hält sich diesmal aber in Grenzen, und ich muss nur den Umweg über Norwegen in Kauf nehmen, um am Ende dahin zu gelangen, wo ich eigentlich immer hin will, nach Kopenhagen.

Immerhin waren wir in diesem Jahr noch gar nicht in der dänischen Hauptstadt und letztes Jahr bloß zweimal, passt also schon. Der skandinavische Sommer war offenbar bislang auch um Einiges trockener und sonniger als unserer, und es spricht im Moment vieles dafür, dass dies vorläufig auch so bleiben würde. Und sollte es irgendwo regnen, werden wir flugs die Zelte abbrechen und woanders wieder aufbauen. Wenn's sein muss in der Sahara, ist klar.

Als Navigationshilfe wird uns wiederum Roger Moore zur Seite stehen, denn der hatte sich schon auf unserer Nordamerika-Reise bewährt.

Ich versuche mich in diesem Jahr erstmals an einem Reisetagebuch bzw. wie man das heute wahrscheinlich nennt, 1 Live Travel Blog. Mal sehen, was bei rauskommt und wo's uns hin verschlägt.

Zürich


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1 Tag vor Abreise

Unter Berücksichtigung der Wettervorhersage fürs Wochenende im hohen Norden haben wir heute die ersten Entscheidungen getroffen und Buchungen getätigt.

Fliegen wollten wir aus ökonomischen und ökologischen Gründen diesmal nicht, daher blieben uns noch die Optionen Bus, Bahn oder Mietwagen. Allein bis zur dänischen Grenze sind es aber bekanntlich drölftausend Kilometer, und da ich des Lenkens unkundig bin, hätte mein Göttergatte die ganze Strecke alleine bewältigen müssen, und das wäre echt voll asozial gewesen. Folglich blieben uns Bahn und Bus, und da die Züge mittlerweile hoffnungslos ausgebucht sind, bleibt noch der Bus.



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Alternative

Im letzten Jahr waren wir von unserer Greyhound-Fahrt von Boston nach New York derart verzückt, dass wir heute dachten, heck, why not mal Langstrecke.

Und 90 Eusen für uns zwei beide zusammen ist wirklich ein attraktives Angebot, kann man nicht meckern. Abfahrt ist also morgen Abend um kurz vor Sieben am Kosovo-Terminal beim Hauptbahnhof. Ankunft, wenn alles gut geht, in Hamburg am Samstag in der Früh um Acht.



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Erste Umdisponierungen

Mein wichtigstes Ziel, was unbedingt klappen muss, ist Skagen, und zwar bei Sonnenschein. Da für Dienstag aber ein kurzes Zwischentief vorher gesagt wird, beschlossen wir, Hamburg erst auf der Rückreise mitzunehmen und als erstes Ziel Aalborg anzusteuern.

Gemäß TripAdvisor gibt's da jedoch, trotz Großstadt, grade mal etwas weniger als 20 Hotels, und die sind alle offenbar ungastlich und überteuert. Und wenn man sich die Angebote bei AirBnB so ansieht, kommt man nicht umhin festzustellen, dass das berühmte dänische Design, was uns so gefällt, in dieser Stadt eher nicht zuhause ist.

Wenn ich nun aber meinem Gatten erneut Dänemark aufschwatze, müssen die Unterkünfte schon ordentlich sein, sonst wird's in Zukunft noch schwieriger mit der Überzeugungsarbeit.

Aalborg fällt also aus, daher wird nun die erste Station auf unserer Reise Aarhus sein. In der zweitgrößten Stadt Dänemarks waren wir zwar schon, aber seither sind da wohl ein paar Akzente architektonischer Art gesetzt worden, die reinzuziehen ich mir nun vorgenommen habe. Mein Gemahl ist in der Hinsicht pflegeleicht, deshalb halte ich ihn mir auch schon so lange.

Also auf nach Aarhus.



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Ein zweifelhaftes Erlebnis

Kinners! Wenn Ihr was erleben wollt, müsst Ihr eine Bus-Fernreise tun!

Aufgrund einiger unzusammenhängender Umstände kam es dazu, dass ich erst eine gute Stunde vor der geplanten Abfahrt Zeit fand, den Koffer zu packen, jedenfalls waren unsere Nachbarn involviert, die Putzperle auch sowie ein einfältiger Mitarbeiter von Europcar. Ich erspare Euch die Details. In der Summe führte das jedoch dazu, dass wir den ollen Bus beinahe verpasst hätten, wäre der nicht schon bei Ankunft fast eine Stunde verspätet gewesen.

Im Tonfall eines osteuropäischen Minenarbeiters wurden die Reisenden hin- und herbefehligt, zurecht gewiesen und dazu genötigt, sogar das Handgepäck im Kofferraum zu verstauen. Wer mal beim Bund war oder in Berlin lebt, mag diese ungeschliffene und direkte Art der Kommunikation gewohnt sein, wir aber fühlten uns wie Hilfsschüler auf Klassenfahrt.

Nach kurzer Diskussion duften wir unsere Taschen dann doch mit an den Platz nehmen, worüber wir sehr erfreut waren, denn da drin waren ja Brote und Wasser sowie Lesestoff verstaut. Und was man auf Reisen halt sonst noch so braucht: Bier, Schnaps, Wein, Valium, ProstaForte undsoweiter.

Als Kontrastprogramm zum Boarding-Drill flötete der Aufseher daraufhin irgendwas von „erfrischenden Getränken“ und „gratis Internet“ ins Mikrophon.

Dann ging’s los.


Hamburg


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Gewusel

Der Bus war voll belegt mit einem seltenen Gemenge aus schwäbischen Grundschullehrerinnen, italienischen Gastarbeitern, norddeutschen Studenten und eritreischen Flüchtlingen. Er hielt dann so gut wie überall, also auch in Dörfern wie Würzburg oder Hildesheim und, wegen eines defekten Klos, und weil dauernd einer pipi oder rauchen musste, an jedem zweiten Rastplatz.

Internet funktionierte auf der ganzen Fahrt nicht. Der Sitzkomfort war hingegen einigermaßen in Ordnung, ähnlich wie in der Holzklasse eines Langstrecken-Fliegers. Die verschiedenen Gerüche waren auch interessant: Eine pikante Melange aus WC-Duftstein, Schweiß, Whiskas und kaltem Rauch. Insbesondere die Studenten trugen viel zu diesem angenehmen Raumklima bei, denn die Kombi aus nicht Waschen und viel Rauchen ist ja immer besonders ergiebig.

Während der Fahrt gab’s mehrere Wolkenbrüche mit überfluteten Straßen und unfallbedingte Staus, die sich endlos in die Länge zogen. Irgendwann, nämlich anderthalb Stunden nach der fahrplanmäßigen Ankunft, kamen wir in Hamburg an, wo wir sogleich Europcar aufsuchten, um das Auto in Empfang zu nehmen - was eine neuerliche gute Stunde in Anspruch nahm.

Dank Roger Moore fanden wir dann aber schnell den Weg aus dem Gewusel von Hamburg hinaus in Richtung Norden. Wegen einiger weiterer Staus lag ein Zwischenstopp allerdings nicht drin, und wir erreichten ziemlich müde und mit aufgeschwollenen Extremitäten die gebuchte Pension ca. eine halbe Stunde später als angekündigt.


Århus


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Hässliche kleine Schwester

Aarhus, so sagt man, sei die hässliche kleine Schwester von Kopenhagen. Nichtsdestotrotz wird sie vom Lonely Planet als eine der flottesten Urlaubsziele Nordeuropas gelobhudelt.

Außerdem wird Aarhus 2017 europäische Kulturhauptstadt, was auf unzähligen Plakaten zu lesen ist, mit denen die Stadt derzeit zugepflastert ist. Vor vielen Jahren waren wir schon mal da, und unsere Begeisterung hielt sich etwas in Grenzen. Mal sehen, wie sich Aarhus entwickelt hat seither.

Vororte sind jedenfalls seit dem letzten Mal keine hinzugewachsen; schon da war mit aufgefallen, dass die Stadt sehr idyllisch liegt und unmittelbar mit dem Ortsschild anfängt. Nicht wie bei uns, wo man die deprimierend hässlichen Vororte krebsartig über 30 km in alle Richtungen wuchern ließ. Punktvorteil für Aarhus.



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Neue Skandinavische Küche

Nach einer ausgiebigen Inspektion muss an dieser Stelle ein für alle mal festgehalten werden: Aarhus IST die hässliche kleine Schwester Kopenhagens. Punkt. Allerdings nicht hässlich im allgemeinen Wortsinn, sondern bloß... nicht hübsch. Oft denkt man: Aber hier ist es jetzt mal ziemlich... aah ne, doch nicht. Weil auf jedem Platz, in jeder Straße irgendwas rumgammelt, was den Gesamteindruck stört, meist sind es sogar mehrere Dinge.

Auch die modernen Gebäude, die in den letzten Jahren errichtet worden sind, wirken mehr gewollt als gekonnt (Ausnahme siehe unten). Trotzdem hat die Stadt ihren ganz eigenen, unpolierten Charme, sie ist nicht so smart und trendy wie ihre schöne große Schwester, aber authentisch, und die Menschen sind noch echte Vikinger, keine Hipsters.

Weitherum bekannt ist sie offenbar für ihre lebendige Kulturszene und, das können wir mittlerweile bestätigen, für ihre innovative Gastronomie. Wir haben gestern zunächst Neue Skandinavische Küche verkostet, über die wir einmal mehr hell begeistert waren. Etwas später bestellten wir uns woanders noch eine Tapas-Platte mit einem ausgesuchten spanischem Rotwein, was beides hervorragend schmeckte und von besonders herzlichem Personal aufgetragen wurde.

Wenn das so weiter geht, wird diese Reise zum echten Gourmet-Trip. À propos: Heute Abend steht eine Runde Joggen am Strand von Skagen auf dem Programm.

Auf in den Tag.



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Eisberg

Bevor es in Richtung Aalborg weiter ging, wollten wir uns noch den berühmten "Isbjerget" (Eisberg) im neuen Stadtteil Aarhus Ø ansehen. Es war etwas umständlich, da hinzukommen, da überall noch gebaut wird, aber wie Ihr anhand der Fotos erkennen könnt, hat es sich gelohnt.

Man darf gespannt sein, wie sie das neue Hafenviertel und überhaupt die ganze Stadt weiter entwickeln. Das Potential ist jedenfalls offensichtlich.


Übernachten

Guesthouse Aarhus

Irgendwo muss gespart werden, und nun ist es halt gleich die erste Unterkunft.

Der Empfang war umständlich freundlich, die Unterkunft sympathisch und außerdem sehr praktisch gelegen, aber mit unübersehbaren Defiziten bei der Sauberkeit. Da ist also noch etwas Luft nach oben.

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Essen & Trinken

Frederiksgade 42

Neue Skandinavische Küche vom allerfeinsten, serviert von echten freundlichen Wikingern. So muss das!

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Essen & Trinken

Forlaens & Baglaens

Ohne Zweifel eine der besten und schönsten Tapas-Platten, die wir je hatten, Personal wiederum besonders charmant. Ein Muss!

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Essen & Trinken

Jægergårdsgade

Diese Straße ist der absolute Top-Tipp für Feinschmecker und Trend-Scouts. Nicht verpassen!

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Sehenswürdigkeiten

"Isbjerget" (Eisberg)

Eine Perle skandinavischer Architektur, zu finden im neuen Stadtteil Aarhus Ø.

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Aalborg


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Wow!

Auf dem Weg nach Aalborg gab's noch einen kleinen Zwischenhalt in Hobro, was idyllisch am Mariagerfjord liegt. Das Städtchen war allerdings, trotz stark ausgebauter touristischer Infrastruktur, wie leer gefegt, was vermutlich daran lag, dass Sonntag war.

Auf kleinen Landstraßen mäanderten wir dann gemächlich durch liebliche Landschaften nach Aalborg, wo wir uns zunächst die Altstadt beguckten und anschließend ein ökologisches Sandwich am Hafen verdrückten. In diesem Land ist überhaupt alles ökologisch, selbst die Haarspülungen.

Fazit zu Aalborg: Völlig unterschätzte Stadt. Beschaulich, nordisch, modern, dynamisch, freundlich, offen. Eigentlich ein toller Ort, um als Homebase Nord-Jütland zu entdecken.

Vielleicht beim nächsten Mal, denn gegen Abend machten wir uns auf den Weg in Richtung Skagen, der nördlichsten Spitze Dänemarks, "the edge" oder "the top", da wo sich Skagerak und Kattegat, die Nord- und die Ostsee treffen.


Skagen


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Bucket List

Skagen! Für mich ein magischer Ort, der immer schon ziemlich weit oben auf meiner Bucket List stand, seitdem ich zum ersten Mal die Landkarte Dänemarks betrachtet und mir ausgemalt hatte, wie dieser Zipfel da ganz oben im Norden wohl in Wirklichkeit aussehen würde.

Und eigentlich müsste ich jetzt enttäuscht sein, denn der sieht tatsächlich so aus, wie man ihn sich vorstellt: Ein schmales Stück Land, bestehend aus feinem Sand und flacher werdenden Dünen, das sich immer weiter verjüngt und am Ende als Spitze im Meer versinkt. Das Wort "Verjüngen" wollte ich immer schon mal in einem Text unterbringen. Der Punkt ist nun auch abgehakt.

Und genau an dieser Stelle standen wir nun also - und machten ein Selfie, wie alle anderen.

Aber immerhin waren wir auch im Wasser, was bei geschätzten 20°C Wasser- und 25°C Lufttemperatur wahrlich keine heroische Leistung ist, aber das muss ja keiner wissen. Und es klingt halt schon nicht schlecht, wenn man von sich sagen kann, dass man von der Ost- in die Nordsee geschwommen ist.

Nach dieser sportlichen Höchstleistung waren wir abends verständlicherweise zu müde zum Joggen. Zu Essen gab's Fish&Chips in einer Hafenkneipe, war in Ordnung, aber kein Highlight.



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Kleiner Taucher

Das gebuchte Hotel ist diesmal ein Schmuckstück und bietet neben geschmackvollen Zimmern auch ein hervorragendes Frühstücksbuffet mit vielen ausgesucht hochwertigen Speisen. Und sie können Brot, die Dänen, das absolut beste wo gibt auf der Welt!

Danach war mein Gatte aber sehr unlustig, weil er aus Gründen, die nur er kennt, denkt, dass uns die Fähre morgen Mittag wird stehen lassen, weil wir bei der Buchung keine Handy-Nummer angegeben haben. Wie ich an anderer Stelle schon beschrieben hatte, besitzen wir nur ein Notfall-Handy, was wir eigentlich nie nutzen, daher erinnerten wir uns eben auch nicht an die Nummer.

Ich bin zuversichtlich, dass uns die Fähre trotzdem mitnimmt. Sonst wär's auch nicht schlimm, denn ich könnte gut und gerne noch ein paar Wochen hier verbringen, zumal die momentan herrschenden Temperaturen eigentlich eher ans Mittelmeer passen als nach Skandinavien. Beim mittäglichen Joggen durch die Heide-Landschaft lief uns der Schweiß jedenfalls nur so runter. Dabei verflog auch die garstige Laune meines Partners, was auch mich sehr beglückte.

Um die verbrauchten Kalorien sofort wieder anzufuttern, zogen wir danach ins örtliche Brauhaus, wo's erneut lecker Fisch gab, diesmal allerdings leckerererer, und mein Gatte konnte sich durchs Bierangebot kosten, was zweifellos auch dabei half, die Stimmung weiter aufzuhellen.



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Nach dem Sturm

Skagen selbst ist auch sehr hübsch, mit adrett herausgeputzten gelben Häuschen, Flanier-Meile, kleinem Hafen mit Fisch-Restaurants, Shops mit Andenken, Kunsthandwerk und nordischem Design und überhaupt allem, was der Skandinavien-Tourist so braucht. Ein freundlicher Ort zum Verweilen, aber das Hotel in Oslo ist bereits gebucht und die Überfahrt morgen Mittag auch.

Inzwischen ist übrigens ein Gewitter niedergegangen und die Temperaturen sind etwas gesunken, doch schon jetzt drückt die Sonne wieder durch. Es wäre also verfrüht, den nächsten Flug in die Sahara zu buchen.

Ich denke, wir bleiben noch ein wenig in der Ecke hier, ist ja ganz nett.


Übernachten

Hotel Plesner

Die Buchung war hier ziemlich umständlich, da die angegebenen Hotelpreise weder auf den einschlägigen Buchungsportalen noch auf der hoteleigenen Homepage buchbar waren. Und es war zunächst auch nur eine einzige Nacht frei. Bei Ankunft hieß es jedoch zu unserer angenehmen Überraschung, dass wir verlängern könnten, was wir auch umgehend taten.

Der Aufwand hat sich hier gelohnt! Die Unterkunft trifft in so ziemlich jedem Punkt genau unseren Geschmack: Das Plesner bietet Stil und Qualität von der Einrichtung bis zum Frühstück. Hier würde man's ohne weiteres auch länger aushalten.

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Essen & Trinken

Jollehuset

Freundliche Massen-Abfertigung am Hafen. Sehen und gesehen werden zu Fish&Chips und anderen Spezialitäten aus der Nord- bz. Ostsee.

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Essen & Trinken

Bryghus

Serviert wird hier wiederum Fish & Chips bzw. Smørrebrøds, jedoch von deutlich besserer Qualität als im Jollehuset. Wer Bier mag, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Wen wundert's, denn Bryghus = Brauhaus.

Man kann auch fünf verschiedene eigene Biere zur Verkostungim halben Glas (insgesamt 0,5l) oder ganzen Glas (1,0l) bestellen. Lohnt sich, sagt mein Mann.

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Essen & Trinken

Smørgåsen

Stark divergierende Smørrebrøds, von Mittelmaß bis Haute Cuisine, sehr moderate Preise, dilettantischer, aber bemühter Service.

Wir empfehlen die Nummer 1 auf der Karte und dazu den Chianti: Preis/Leistung top!

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Kristiansand


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SuperSpeed

Den heutigen Tag möchte ich ausnahmsweise kurz zusammen fassen, da wir nach der langen Reise ziemlich groggy sind. Das sieht dann so aus:

In der Früh kurz joggen am Strand von Skagen, nach dem Frühstück Fahrt nach Hirthals, ab da mit der "SuperSpeed"-Fähre nach Kristiansand, kurzer Walk durch die Fuzo, Fahrt bei herrlichem Wetter mit offenem Verdeck nach Oslo.

Auf Empfehlung des Empfangs-Frøkens unserer Absteige gab's danach Pizza in der Brazzeria, einer Art Etepetete-Bahnhofs-Gaststätte mit Lounge-Musik-Beschallung in den sogenannten Østbanehallen. Diese hätte womöglich ganz ordentlich geschmeckt, leider aber haben wir beide an der Pfeffermühle gedreht wie die Irren ohne zu merken, dass in der Mühle nicht Pfeffer, sondern Salz drin war.

Die danach natürlich komplett ungenießbare Pizza haben wir dann aber dennoch fast zur Gänze verdrückt und nun ist uns ganz flau. Der Hunger treibt's nei, wie der Schwabe sagt, da kann man nichts machen.

Während des darauf folgenden Versuchs, wenigstens einen Teil des Salzes durch Rumlatschen wieder rauszuschwitzen, hatten wir aber trotzdem schon Gelegenheit festzustellen, dass Oslo ganz anders ist. Anders als erwartet und anders als alles, was wir bislang kannten.


An-/Abreise

SuperSpeed Ferries

Für die Strecke von Hirtshals DK nach Kristiansand NO benötigt man 3,15h. Der Preis war für unseren PW und uns 209 € - Hochsaisonpreis, geht aber offenbar noch höher, je nachdem wann und über welchen Anbieter man bucht.

Unser Schiff war ausgestattet mit zahlreichen Restaurants und anderen Vergnügungen.

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Sonstiges

Kristiansand

Die Stadt Kristiansand taugt nur zum Einkaufen. Danach aber raus, so rasch wie möglich.

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Oslo


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Boah! Die haben sich ja echt eine super-hässliche Hauptstadt ausgesucht, die Norwegianer. Ich bin fassungslos. Wie hält man es hier bloß im Winter aus? Obwohl... eigentlich besser, wenn's dunkel ist und man nicht allzu viel von dem Elend hier sieht. An sich müssten die Osloisten die großen Indoor-Verschönerungs-Gurus sein, und nicht die Dänen.

Aber immerhin haben wir zwei prima Einrichtungs-Shops entdeckt (guckma unten), die den Einwohnern sicherlich dabei helfen, über die hellen Tage hinweg zu kommen. Einfach gemütlich einrichten, blickdichte Vorhänge an die Fenster, fertig. Umso erstaunlicher deshalb, dass es ganze Familienverbände offenbar vorziehen, auf der Straße und in Hauseingängen zu leben. Unverständlich, weshalb es einem vorbildlichen Sozialstaat, wie Norwegen einer ist, nicht gelingt, die vielen Schnorrer und Junkies von der Straße zu holen.

Sei's drum, vom Stadtbild-Aufwertungs-Ministerium werden diese jedenfalls schlecht bis eventuell sogar gar nicht bezahlt. Dann schon eher die hier ziemlich extravagant gekleideten jungen Eingeborenen: Hotpants, bunte Pumps und nicht zuletzt eine adrette Handtasche sind hier absolutes Muss - auch für die Frau. Fraglich, ob sich dieser Trend außerhalb Norwegens ebenfalls durchsetzen wird.



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Baustellen wo man geht und steht

Ähnlich wie in Stockholm ist auch in Oslo architektonisch einiges schief gelaufen in den vergangenen Jahrzehnten. Das versucht man nun mit dem Holzhammer zu korrigieren. Die neue Oper ist zwar ein Wurf, einige weitere neue Gebäude in Hafennähe sind auch nicht schlecht gelungen, doch um sich ein abschließendes Urteil davon bilden zu können, sollte man in frühestens einem halben Jahrzehnt wieder herfahren und sich das ganze ansehen.

Bis dahin werden die meisten der geplanten und sich im Bau befindlichen Gebäude wohl nahezu fertig gebaut sein. Im Moment beherrschen allerdings noch gigantische Baustellen das Stadtbild.

Im Übrigen hat's gestern Nacht wie aus Eimern geschüttet, und das wollten wir ja nun gar nicht haben auf dieser Reise. Wir müssen weg, und zwar stante pede.

Unsere nächste Station ist die berühmte schwedische Metropole Hälleviksstrand.


Übernachten

Thon Hotel Terminus

Hübsch und praktisch eingerichtetes Stadthotel an idealer Lage und zu einem fairen Preis. Mehr als zufrieden stellend.

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Sonstiges

Oslo-Pass

Eine gute Sache, denn mit diesem Pass spart man sich Unsummen von Geld.

Darin enthalten sind offenbar Gratis-Museums-Eintritte, Gratis-Parkplätze, Gratis-Stadtrundfahrten sowie unzählige Vergünstigungen mannigfaltiger Art. Wenn man länger hier bliebe, rechnetete sich das bestimmt.

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Sport & Aktivitäten

Oslo Bysykkel

Offenbar einzigster Fahrradverleih der Stadt. Reservierung erforderlich - muss man wissen, sonst geht man alles zu Fuß, so wie wir, oder ist auf antike Straßenbahnen angewiesen.

Preise: ca. 15 € pro Tag, 20 € / 24h

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Shopping

Christiania Glasmagasin

Toller Einrichtungsshop!

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Shopping

Backe i Grensen

Noch ein toller Einrichtungsshop!

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Essen & Trinken

Mr. India

Von Pizza haben wir erstmal die Nase voll, und ein weiteres in öliger Mayonnaise ertränktes Smørrebrød wollten wir diesmal nicht, daher entschieden wir uns für diesen Inder, und wir sollten es nicht bereuen.

Erstklassige Speisen, zurückhaltendes, aufmerksames Personal und eine mit indischem Firlefanz ausstaffierte, angenehm beleuchtete Wirtsstube. Sehr schön.

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Fredrikstad


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Gamle Byen

Kurz vor der Grenze zu Schweden legten wir im pittoresken Städtchen Fredrikstad noch einen letzten Halt ein, um jeweils ein Stück Rabarberkake und Chocolatkake zu uns zu nehmen.

Lohnt den Besuch, sowohl aus kulinarischer als auch aus touristischer Sicht.


Hälleviksstrand


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Glanz und Gloria

Hälleviksstrand! Wer kennt sie nicht, diese schillernde Metropole am schwedischen Ostseestrand, dieses St. Tropez des Nordens, wo sich die Reichen und Schönen dieser Welt den Klinker in die Hand drücken.

Da wollten wir nun hin, um betuchte Freunde zu besuchen, die kürzlich eine kleine Villa mit Meeranstoß für die Sommerfrische erworben haben. Auf dem Foto seht Ihr ihre beiden senegalesischen Adoptivkinder von hinten, sie tragen blonde Perücken, um nicht aufzufallen.

Nachdem wir die fürstliche, mit Bäumen gesäumte Einfahrt passiert hatten, hieß man uns willkommen und geleitete uns in die Gäste-Gemächer im Westflügel.

Hernach ging’s mit der hauseigenen 15-Meter-Yacht auf die vorgelagerte Insel Käringön, dem sogenannten "Havanna für den internationalen Jetset", wo man uns zum ersten Mal seit Aarhus wieder mal mit Gourmet-Frass verwöhnte. Wurde aber auch Zeit. Nach einem kurzen Lustwandeln durch das quirlige Downtown ging’s per Yacht wieder zurück nach Hälleviksstrand.

Heute früh, beim Lauftraining durchs Villenviertel des mondänen Badeortes, begegneten uns zahlreiche Rehe, wilde Karnickel und anderes Geflügel, das sich erstaunlicherweise durch das geschäftige Treiben in dieser Stadt bislang nicht hat vergraulen lassen. Wie lange wird man solches noch beobachten können, fragen wir uns.

Bevor wir heute Abend in Richtung des beschaulichen Göteborg weiterziehen, werden wir hier noch ein wenig zur Hand gehen, indem wir das Personal rumkommandieren. Der Privathafen wird um eine Aussichtsplattform erweitert, und die Handwerker wirken etwas unmotiviert, da helfen wir natürlich gerne aus.


Essen & Trinken

Simsons Prastgard

Na wer sagt's denn! Man kann auch im hohen Norden hervorragend essen. Erlesene Speisen werden hier von, im besten Sinne, bemühtem Personal aufgetragen. Einzig die Portionengrößen sind ein wenig übersichtlich geraten. Nach dem Dessert ist aber alles in bester Ordnung.

Die Einrichtung ist im Übrigen von herzallerliebster Putzigkeit, genauso wie man sich als Mitteleuropäer schwedische Gaststätten vorstellt.

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Göteborg


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Hier gibt es nichts zu sehen

Unser Gastgeber in Hälleviksstrand hatte uns eindringlich davor gewarnt, Göteborg zu besuchen, weil es da nämlich absolut nichts zu sehen gäbe, und wenn wir schon dabei seien, sollten wir Malmö gleich mit umfahren, denn diese Stadt gäbe noch viel weniger her. Einzig der Vergnügungspark Liseberg in Göteborg sei ganz nett, denn da gäbe es spektakuläre Achterbahnen, die ihresgleichen suchten.

Selbstverständlich zweifelten wir keinen Moment an der Glaubwürdigkeit unseres Hausherrn, jedoch hatte ich mich auf der Fahrt auf des Gastgebers Barke am Vorabend eine Verkühlung geholt, sprich, ich war etwas indisponiert, da sind Freifallturm-Experimente wohl käumlich die richtige Medizin.

Und so kam es, dass wir dennoch des abends durch Göteborg schlurften auf der Suche nach ein paar Sehenswürdigkeiten. Mittlerweile jedoch konnten auch wir uns ein Urteil bilden, welches wie folgt ausgefallen ist: Es gibt keine Sehenswürdigkeiten in Göteborg.



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Shoppen bis zum Umfallen

Der Beginn unseres Besuches in dieser Stadt war wenig ersprießlich: Das Hotel ein Reinfall und das Restaurant gar eine Katastrophe. Dennoch kamen wir nicht umhin festzustellen, dass Göteborg ein durchaus lebendiger lebensfroher Ort mit vielen zufriedenen und auffallend hübschen Menschen zu sein scheint.

Dieser Eindruck bestätigte sich tags darauf, als wir bei wonniglichem Sonnenschein abwechselnd mit den praktischen City Bikes und zu Fuß unterwegs waren. Die Fußgängerzone ist riesig, und es gibt viele geschmackvolle Shops und Restaurants, wo man sich die Zeit vertreiben und natürlich Geld ausgeben kann. In der Beziehung waren wir auch ziemlich erfolgreich. Insbesondere die große Anzahl an Einrichtungs- und Lifestyle-Shops ist beachtlich.

Insgesamt hat die Stadt dann doch einiges wieder gut machen können. Erst gegen Abend zog es uns weiter, und zwar nach Helsingborg, wo wir meinten, ein besonders ansprechendes Hotel gebucht zu haben.


Übernachten

Clarion Hotel Post

Enttäuschend. Im Clarion Hotel Post erlebt man Massenabfertigung vom Feinsten. Einzige Pluspunkte: Das jovial-freundliche Check-In und das charmant-freundliche Check-Out.

Zimmer und Flure in dieser Hotelburg sind seeehr dunkel gehalten mit schweeeren dunklen Vorhängen und ebenfalls schweeeren dunklen Holzmöbeln. In Schweeeden! Home of Ikea und hellem Eichenparkett!

In den Fluren und sogar in der riesigen, ebenfalls dunklen Kantine, wo das Frühstücksfutter aufgetürmt wird, liegen dunkle, fleckige Spannteppiche, obwohl da naturgemäß ständig was runter tropft, das einzige helle in diesen Räumen sind die Flecken auf den dunkel bezogenen Stühlen und auf dem Boden. Eklig.

Es gibt keinen richtigen Kaffee und keine warme Milch, dafür pampige Brötchen, die üblichen drei Käsesorten der Geschmackrichtungen Bleu, Brie und Scheiblette, drei Wurstsorten mit identischem Geschmack. Vieles liegt offen und unverpackt, und die Leute tatschen mit ihren Fingern drin herum, es gibt den üblichen "Orangensaft" aus dem Tetrapack, sagt bitte, wann ich aufhören soll....

Die Vermutung liegt nahe, dass in Schweden dieselben Hotelsterne-Kriterien gelten wie in der Türkei, denn das, was hier geboten wird, sind definitiv keine vier Sterne.

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Essen & Trinken

Tvåkanten

Unser Göteborg-Aufenthalt stand anfangs unter keinem guten Stern: Erst das enttäuschendste Hotel unserer Reise und dann das mit Abstand schlechteste Restaurant. Dabei wollten wir uns hier etwas Besonderes gönnen und haben extra vorher die TripAdvisor-Bewertungen durchforstet.

Wir bestellten als erstes einen Apéritif und lasen dazu die Karte. Mein Wein schmeckte erstaunlich flach, Amuse-Bouche gab es keines, und die Menu-Auswahl ließ bereits wenig Überraschendes erahnen. Wir bestellten dennoch das Drei-Gänge-Menu mit Wein zu 100 €, wovon der Wein allein ca. 45 € ausmachte, für drei Gläser à 0,1 l, ergibt 15 € pro Glas! Keine Ahnung, wie man auf eine solche Kalkulation kommt, selbst in Schweden ist das unverschämt.

Wir hatten unseren Apéritif noch nicht ausgetrunken, da wurde schon die Vorspeise auf einem kleinen Unterteller gereicht. Blumenkohl an Hollandaise-Sosse mit Käse überbacken. Klingt seltsam, ist es auch. Wobei der Käse einen so noch nicht erlebten Salzgehalt aufwies. In zwei Minuten war's trotzdem gegessen, weil wir sehr hungrig waren und die Portion übersichtlich. Der Wein zur Vorspeise wurde vergessen, worauf wir dem Kellner mitteilten, dass wir den nun nicht mehr wollten, da ja ohnehin die Hauptspeise bald käme.

Die kam dann auch: Frittierter Schweine-Bauch mit zwei jungen Möhrchen, etwas Bärlauch und ebenfalls frittierten Pilzen, sehr lieblos angerichtet. Der Schweine-Bauch erwies sich als Speck, das wenige Gemüse war tot gekocht, und alles lag in einer Ölsosse. Völlig ungenießbar. Ebenso der Wein, der vermutlich aus dem Tetra-Pack kam und eine frappierende Ähnlichkeit mit Essig aufwies.

Wir ließen alles zurück gehen und verlangten die Rechnung. Wir mussten "nur" 100 € bezahlen, was aber angesichts der gebotenen Qualität immer noch Wucher ist.

Wenn man keinen Designer Food kann, dann sollte man's eben auch lassen.

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Sport & Aktivitäten

Styr & Ställ city bikes

Göteborg ist eine Fahrradstadt. Selten haben wir ein so gut ausgebautes Radnetz und ein so komfortables und entspanntes Fahren erlebt. Im Unterschied zu Oslo stehen die City Bikes hier auch Touristen zur Verfügung. Das System ist im Prinzip dasselbe wie jenes in London: Man muss sich anfangs per Kreditkarte registrieren und bezahlt eine kleine Grundgebühr, danach kann man beliebig oft und kostenlos während dreier Tage Fahrräder leihen.

Die ersten 30 Minuten sind jeweils kostenlos, danach wird eine kleine Gebühr fällig. Wer also sparen möchte, kann das Fahrrad jeweils nach 25 Minuten an einer Station abmelden und einfach ein neues oder auch nochmal dasselbe nehmen. Anfangs muss man einige Minuten investieren, aber danach funktioniert es großartig. Eine tolle Sache!

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Sehenswürdigkeiten

Magasinsgatan

DIE Shopping-Meile für die ausgefallenen und trendigen Sachen.

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Shopping

Vallgatan 12

Toller Shop für Mode, Wohnen, Kunst und Lifestyle und schönes Café mit erstklassigen Produkten und coolem Personal.

Um noch mehr angesagte Läden zu finden, nimmt man am besten den Flyer, der da aufliegt, mit 10 weiteren Tipps: "Our guide to the strawberry places of Gothenburg". Sehr nützlich.

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Essen & Trinken

Saluhallen

Wie in Stockholm gibt es auch in Göteborg einen Markt namens Saluhallen, den man gesehen haben muss, wenn man Märkte liebt, so wie wir. Die Auswahl ist hier allerdings etwas kleiner als in Stockholm.

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Übernachten

Hotel Pigalle

Wäre wohl die bessere Wahl gewesen...

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Shopping

Norrgavel

Toller Einrichtungs-Shop!

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Shopping

Artilleriet

Sehr netter Interior-Design-Shop.

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Shopping

Houdini

Die schwedische Sportswear-Alternative.

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Falkenberg


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Ein hübscher kleiner Ort, um sich auf der Durchfahrt kurz die Beine zu vertreten.


Helsingborg


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Ärgerlicher Anfängerfehler

Da uns die Strecke von Göteborg nach Malmö zu lang erschien, entschlossen wir uns, die geschichtsträchtige Stadt Helsingborg in unsere Route mit einzubauen, und wir hatten uns, wie wir glaubten, ein besonders liebreizendes Fremdenheim ausgesucht: Das Elite Hotel Mollberg, das älteste Hotel Schwedens, wo schon alle Könige und Häuptlinge dieser Welt abgestiegen sind.

Aus Dusseligkeit luden wir aber unsere ganzen Koffer vorm Elite Hotel Marina Plaza aus, wo man, wenig erstaunlich, unsere Reservierung nicht fand. Also alles zurück ins Auto, diesmal zum richtigen Elite Hotel. Daselbst das ganze Gepäck wieder raus, aber die Empfangs-Trulla fand unsere Reservierung erneut nicht.

Irgendwann später stellte sie aber nüchtern fest, dass wir für einen Monat später gebucht hatten, nichts zu machen, Hotel ausgebucht wegen eines internationalen Trödler-Treffens, und, so meinte sie, alle anderen wahrscheinlich auch.

Der Betrag wurde nach fünf (5!) Anfragen unsererseits nun aber doch erstattet.



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Ende gut

Die folgenden Stunden verbrachten wir damit, sämtliche Hotels am Platz nach freien Zimmern abzuklappern, und wurden schließlich im Clarion Grand fündig, wo man uns immerhin noch zwei separate Zimmer anbieten konnte.

Der Samstag Abend war für uns mehr oder weniger gelaufen, aber immerhin konnten wir bleiben, und es hat sich am Ende gelohnt: Helsingborg ist eine sehr ansprechende und freundliche Stadt mit vielen Shops und Restaurants und einer beeindruckenden Uferpromenade.

Nach einem kurzen Morgenlauf und ausgiebigem Frühstück ging's dann ohne Halt nach Malmö, wo wir bereits am Mittag ankamen, auf Anhieb das richtige Hotel fanden und sogleich einchecken konnten. Uff.

Eigentlich alles gut, nur hat sich mein Schnupfen mittlerweile zu einer veritablen Männergrippe ausgewachsen.


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Clarion Grand Hotel

Das Clarion Grand ist ein altehrwürdiges Grand Hotel im besten Sinne. Wir hätten von Anfang an diese Unterkunft buchen sollen. Hier durften wir auch den besten und freundlichsten Service bislang auf unserer Reise erfahren.

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Essen & Trinken

Kitchen & Table @ Clarion Grand Hotel

Sowohl das Personal als auch die Qualität der Speisen und Getränke waren hier exzellent und preislich im Rahmen. Kein Vergleich zu unserer Erfahrung in Göteborg!

Zum Frühstück gab's sogar richtigen Kaffee, also nicht das braune Wasser, was sonst in Schweden und den USA gerne getrunken wird. Sehr lobenswert.

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Malmö


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Nun ist es soweit, liebe Lesende, ich habe die Männergrippe und werde sterben. Und zwar ohne vorher die wichtigen Fragen des Lebens ergründet zu haben, wie etwa: Weshalb reißen Klopapier-Rollen nie da, wo sie perforiert sind? Und warum bleiben Frauen so gerne an den jeweils engsten Stellen der Gehwege stehen, um in ihren Handtaschen zu wühlen? Ich werde es nie erfahren.

Gestern habe ich mich noch, unter Schmerzen zwar, aber aufopferungswillig, wie ich nun mal bin, durch Malmö geschleppt, nur um für Euch ein paar Bilder zu schießen. Ich hoffe, Ihr wisst dies zu schätzen. Dankes-Karten und Blumengebinde nehme ich Dienstag bis Donnerstag, aber ohne Mittwoch, zwischen 14.45 und 15.00 Uhr entgegen.

Sonst gibt's über Malmö nicht allzu viel zu berichten, außer dass die Stadt recht ansprechend ist und neben dem Turning Torso vom spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava auch noch ein paar weitere Architektur-Highlight zu bieten hat, wie die Concert Hall oder das Emporia Building; daneben aber auch ein völlig misslungenes neues Waterfront-Viertel ohne jedes Konzept.

Heute geht's endlich über die Öresund-Brücke in den zivilisierten Teil Skandinaviens. Ich versuche, bis dahin zu überleben und Euch ein paar Bilder zu liefern, bevor ich endgültig den Löffel abgebe.


Übernachten

Mayfair Hotel Tunneln

Trotz lärmiger Angestellter, Spinnweben am Fenster und mediokrem Frühstück eine relativ gute Wahl.

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Essen & Trinken

Gustav Adolf

Solide Hausmannskost auf recht hohem Niveau, mit ansprechender Weinkarte und für Schweden unüblich tiefen Preisen. Freundlicher Service, gute Lage.

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Sehenswürdigkeiten

The Turning Torso

Bevor der spanische Stararchitekt Calatrava der katalanischen Stadt Valencia zu mehr Glanz verhalf, bescherte er vor 11 Jahren bereits Malmö ein neues Wahrzeichen.

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Shopping

Emporia Building

Architektur-Ikone und Shopping-Tempel in einem. Ein sehr ergiebiger Ausflug.

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Kopenhagen


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Ich habe mich entschieden, nun doch nicht zu sterben, jedenfalls nicht heute. Denn wir sind am eigentlichen Reiseziel angekommen, und wir haben bereits im besten Restaurant der Welt geschlemmt. Kann's eigentlich NOCH besser werden?

Aber der Reihe nach.

Gestern haben wir uns in Malmö noch das Emporia Building angeguckt, was nicht nur architektonisch, sondern auch shoppingtechnisch ein erfreuliches Ereignis war, denn wir haben einen darin enthaltenen Sportsware-Laden zur Hälfte ausgeräumt. Klamotten soll man ja immer im Urlaub kaufen, sie machen dann doppelt Freude.

Direkt danach fuhren wir zum allerersten Mal über die Öresund-Brücke, was mit sagenhaften 50 € zu Buche schlug. Da wir das relativ neue Aquarium in der Nähe des Flughafens noch nicht besucht hatten, nahmen wir das gleich auch noch mit. Weitere 50 €.

Hernach ging's ins Hotel, wo ca. 80 € fürs Parken fällig wurden. Man muss schon recht großherzig drauf sein, wenn man Kopenhagen besucht. Allerdings waren wir auch noch nie mit Auto hier, und es ist nun mal eine Fahrradstadt. Genau das gefällt uns ja daran, unter anderem.



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Gestern hatten wir, wie geplant, zunächst Fahrräder angemietet, Frühstück gab's n unserem Lieblingscafé Living Room, dann ging's weiter in den Design-Tempel Illums Bolighus, wo wir uns mit den neusten Küchen-Gadgets und Geschenken für Freunde eindeckten.

Danach bei Magasin du Nord zur Schnäppchen-Jagd, und bei Copenhagen Street Food auf der Papirøen-Insel verspeisten wir unser mutmaßlich letztes Smørrebrød dieser Reise.

Einige der Großbaustellen in der Gegend des Schauspielhauses sind nun weiteren Flanier- und Fahrradzonen gewichen, insbesondere die wegen Finanzierungsproblemen lange Zeit unvollendete Fußgänger- und Fahrradbrücke beim Nyhavn, die Inderhavnsbro, ist jetzt fertig, und sie ist schön geworden - obschon von den Eingeborenen mit viel Kritik und Häme eingedeckt, weil den Architekten reiner Formalismus vorgeworfen wird. Der Nyhavn ist jedenfalls nun keine Sackgasse mehr, und die Insel Papyrøen ist für jedermann leicht zu erreichen, ohne dass man erst aufs Fährboot steigen muss.

Abends den neuen Höst-Ableger Väkst ausprobiert, dann Night Cap bei Oscar, einer etablierten Gays-and-friends-Bar beim Rathaus.


Nyhavn

Nyhavn


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Our home away from home

Über die coolste und relaxteste Stadt der Welt habe ich schon mal einen ausführlichen Reisebericht geschrieben, der mittlerweile aber bereits in die Jahre gekommen und daher nicht mehr aktuell ist.

In den kommenden Tagen und Wochen werde ich den hier deshalb um aktuelle Tipps und Fotos ergänzen. Den Titel habe ich mittlerweile geändert, da den Kattegat ohnehin keiner kennt, und Wikinger klingt irgendwie sexier und catchier.

Meine Männergrippe wurde mittlerweile zu einem gewöhnlichen Schnupfen herabgestuft, lateinisch Influenza-A, was zwar immer noch ganz schlimm ist, aber laut Google bestehen relativ gute Überlebens-Chancen, und unsere Reise werde ich wohl trotzdem fortsetzen können, wenn auch unter Schmerzen.

Heute geht's also erstmal weiter nach Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks und Geburtsort Hans Christian Andersens.


Mermaid

Mermaid


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Die Standard-Sehenswürdigkeiten,

wovon es auch Dutzende gibt, findet Ihr in meinem Uralt-Reisebericht in willkürlicher Reihenfolge aufgelistet:

http://www.triplib.de/simon/reiseberichte/815470-kopenhagen-design--und-architektur-hauptstadt


Übernachten

The Square (2 Reviews)

In diesem Hotel waren wir vor einigen Jahren schon zwei- oder dreimal, und es hatte uns bis dahin immer recht gut gefallen.

Während unserer letzten paar Besuche in dieser Stadt allerdings hatten wir immer AirBnB gebucht, da Hotels hier je nach Saison einfach unverschämt teuer sind, und man sich drauf verlassen kann, dass Privatunterkünfte in Kopenhagen immer sehr geschmackvoll und gemütlich und die Vermieter hilfsbereit sind.

Im Moment ist außerdem Hochsaison, und man kriegt kaum ein brauchbares Zimmer für unter € 200, trotzdem bestand mein Gatte darauf, diesmal ein Hotel zu buchen, einfach weil uns die Sucherei bei AirBnB auf den Zeiger ging. Hotel mit Parkplatz, aber ohne Frühstück hier um die € 400 für zwei Nächte. Spar-Vorgabe nicht erfüllt.

Wie dem auch sei, das Square bietet knappen 4-Sterne-Komfort nahe Hauptbahnhof, Tivoli und dem Strøget, also der Fußgängerzone, ist also ganz praktisch, aber verdammt laut. In Kopenhagen gibt's ja kaum noch Straßen, wo die ganzen Spaß-Fahrer mit ihren Penis-Prothesen die Sau rauslassen können, der H.-C.-Andersen-Boulevard ist eine der wenigen verbliebenen. Wenn man einen gesunden Schlaf hat, kann man hier also gut nächtigen, andernfalls würde ich mir eher was anderes suchen.

Nach dem Check-Out muss ich ohnehin vor diesem Hotel warnen: Wegen eines Kreditkarten-Problems musste ich zweimal sehr kurz meine Bank anrufen, einmal davon auf eine "Gratis-Nummer", mögen es am Ende fünf oder sechs Minuten Sprechzeit gewesen sein. Diese Anrufe wurden am Ende mit sage und schreibe 80 (Achtzig!) Euro belastet.

Die Begründung der schnippischen Angestellten: "Hotel-Anrufe sind halt teuer", als wäre dies ein Naturgesetz. Genauso gut hätte sie sagen können: "Neben den überrissenen Übernachtungspreisen langen wir halt gerne noch ein zweites Mal zu."

Zehn Euro sind teuer, achtzig hingegen sind Diebstahl für diese Dienstleistung. Ich empfehle daher erneut, für Kopenhagen alternative Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen.

Square Hotel
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Essen & Trinken

Höst

Zugegeben, wir waren noch nie im offiziell besten Restaurant der Welt, dem Noma, weil über Monate hinaus ausgebucht und vor allem natürlich sauteuer. Für uns ist deshalb das Höst das Maß aller Dinge, wenn es um die Neue Skandinavische Küche geht. Oder einfach ums Schlemmen.

"An Evening at Höst" heißt die Speisefolge, die wir immer blind bestellen, also ohne zu wissen, was uns serviert würde. Wir waren bislang viermal da und wurden noch nie enttäuscht. Ein Fest für den Gaumen und fürs Auge, wenn man offen ist für neue und völlig ungewohnte Geschmackskombinationen.

Der Preis für ein solches Menu beträgt ca. € 100 inklusive die dazu passenden Weine und Wasser. Selbstverständlich muss man auch im Höst frühzeitig reservieren, meist kriegt man zu Randzeiten aber auch kurzfristig einen Tisch.

Höst
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Sehenswürdigkeiten

Den blå planet

Für Familien mit Kindern oder Leute, die noch nie ein Aquarium besucht haben, sicherlich ein lohnenswerter Ausflug.

Mich hat in diesem Fall eher die Architektur interessiert. Leider waren grad Bauarbeiten im Gange und der Außenbereich teilweise abgesperrt, folglich bin ich kaum auf meine Kosten gekommen.

Wenn einen Fische nicht so wirklich interessieren und Architektur nur am Rande, kann man sich das Ganze natürlich ohnehin sparen.

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Essen & Trinken

Väkst

Das Väkst (dänisch: Wachsen, Gewächs) ist der kleine Bruder des Höst und bietet im Prinzip dieselbe Sterneküche, nur mit zwei drei Zwischengängen weniger, dafür noch preiswerter.

Anfangs lief der Laden unter "WIP - Work in Progress", nun haben sie ihren eigenen Stil und Namen aber offenbar gefunden.

Wir haben wiederum das angebotene Menu mit Wein bestellt und einen Abend lang ein kulinarisches Highlight nach dem anderen vorgesetzt bekommen. Als hätte uns Babette aus dem bekannten Film höchstpersönlich bekocht.

Hallelujah!

Väkst
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Essen & Trinken

Atlas Bar

Die Atlas Bar gab's wohl schon vor der Stadtgründung, auf jeden Fall aber kurz danach. Hier gibt es preiswerte "Welt"-Gerichte mit großen Portionen bei gleichbleibender Qualität und in uriger Atmo.

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Essen & Trinken

The Living Room

Entspannte und super-freundliche Café-Bar mit exquisitem biologisch-dynamischem Angebot, herrlichem Café, belegten Broten, Kuchen und Cocktails.

Seit vielen Jahren unser Lieblingscafé in Kopenhagen.

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Essen & Trinken

Next Door Café

Extrem angesagtes Hipster-Café, wo man fast nie Platz findet. Falls doch, gibt es hier wiederum sehr leckeres Frühstück bei freundlicher Bedienung und in lustigem Interieur.

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Essen & Trinken

Kalaset

Besonders bei Touristen beliebtes, weil originelles Szene-Café. Sehr leckeres Frühstück.

kalaset
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Essen & Trinken

Torvehallerne

DIE Markthalle in Kopenhagen befindet sich beim Nørreport-Bahnhof und ist jeden Tag bis 19.00 Uhr geöffnet. Hier findet man alles, was das Herz begehrt: Die schönsten Smørrebrøds und andere Brote, Salate, frische Säfte, Fleisch und Käse, bevorzugt in Bio-Qualität und vieles mehr.

Leider gibt es neuerdings auch Stände mit Gewürzen aus dem Orient, was nicht wirklich ins Konzept passt, aber gut.

Torvehallerne
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Essen & Trinken

Royal Smushi Café

Smushi ist eine Kombination von Smørrebrød und Sushi, also kleine Häppchen mit den üblichen Zutaten eines dänischen "Butterbrotes".

Sieht alles sehr hübsch aus, insbesondere auch die Einrichtung, preislich ist das Angebot aber so ziemlich im obersten Bereich, was für diese Art von Essen noch verlangt werden kann.

Royal Smushi Café
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Essen & Trinken

Copenhagen Street Food

Gegenüber des neuen Schauspielhauses, auf der sogenannten Papierinsel, befindet sich in einer alten Fabrikhalle Copenhagen Street Food. Das Angebot reicht von Surf-and-Turf-Burgern über frische Smørrebrøds bis zu hausgemachter Pasta oder organischem "Root Food".

Sollte man sich im Urlaub einmal nicht für eine bestimmte Art von Küche entscheiden können oder für den kleinen Hunger zwischendurch, dann ist Copenhagen Street Food the place to go. Bei schönem Wetter kann man auch draußen auf Liegestühlen die wunderbare Aussicht auf die Stadt genießen.

Da es sich um ein Provisorium handelt, wird es diesen herrlichen Ort in dieser Form bald nicht mehr geben. Allerdings ist CSF mittlerweile so beliebt, dass es die Behörden wohl nicht ganz so einfach werden umnutzen können.

Durch die neue Brücke ist es nun sogar ganz einfach zugänglich, was zur Folge hat, dass nun vermehrt auch Touristen da hingehen, statt sich am Nyhavn zu verköstigen.

Nebenan ist mittlerweile ein Forum für moderne Kunst entstanden, was leider noch nicht geöffnet hatte, als wir da waren. Dürfte aber sicherlich auch spannend werden.

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Sport & Aktivitäten

Amager Strand Park

In Kopenhagen gibt es unzählige Möglichkeiten, von Natur umgeben zu sein: Christiania, der Rosenborg Schloss Garten, der Ørstedparken, der Fredriksberg Park, der Assistens Kirkegård und eben der Amager Strandpark.

Hier kann man allen möglichen sportlichen oder anderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen und hat dafür jede Menge Platz. Der Sand ist fein, weiß und sehr sauber, und es gibt ein architektonisch ansprechendes Freibad.

Per Fahrrad oder Metro ist der Amager Strand Park einfach und bequem zu erreichen.

 Amager Strand Park
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Sehenswürdigkeiten

Ørestad

Ørestad auf der Insel Amager ist das jüngste Stadtviertel Kopenhagens und ist seit 1992 als Planstadt im Entstehungsprozess.

Entlang der überirdischen Metrostrecke, die übrigens als Lebensader vor dem Bau der ersten Gebäude entstand, gibt es eine Vielzahl atemberaubender architektonischer Highlights zu bewundern: Zum Beispiel das nach Plänen von Jean Nouvel erbaute Konzerthaus oder das Bella Center. Gewohnt wird in preisgekrönten Wohnkomplexen, die Namen tragen wie Bjerget (dt: Berg) oder Boligslangen (Wohnschlangen).

Besonders gut gefällt uns das 8 tallet-Gebäude. Die Seite visitcopenhagen schreibt dazu:

"8TALLET wurde aus den Grundgedanken Freizeit, Aktivität, Gemeinschaft und Familie entwickelt und besteht aus 476 Wohnobjekten. Es gibt Stadthäuser, Penthouse-Wohnungen mit eigenem Garten und normale Wohnungen, die alle nicht nur sämtliche Annehmlichkeiten des modernen Wohnens, sondern auch charmante Details wie zum Beispiel unterschiedliche Ebenen und Raumhöhen, enthalten.

Ein Kilometer lang ist der Pfad, der sich um den Gebäudekomplex kräuselt und von den Bewohnern als natürlicher Treffpunkt genutzt wird. Des Weiteren bietet er Kindern eine sichere Möglichkeit, sich gegenseitig zu besuchen.

8TALLET stellt Raum für Entwicklung, Auslebung und Aktivität dar, und es gibt viele Gemeinschaftsbereiche, die für alle Aktivitäten und Gelegenheiten perfekt geeignet sind. Außerdem liegt 8TALLET in direkter Nachbarschaft zu dem großen Naturschutzgebiet Kalvebod Fælled."

In Ørestad kann man leicht mindestens einen ganzen Tag, wenn nicht sogar mehrere, verbringen und die ganzen Architektur-Wunder bestaunen. Das geht natürlich wiederum am einfachsten per Fahrrad oder eben per Metro.

8tallet
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Shopping

Illums Bolighus (2 Reviews)

Das Illums Bolighus ist DER Design-Tempel schlechthin. Verteilt auf drei Etagen findet man hier alles, was das moderne nordische Wohnen hergibt. Ich kann ohne Probleme einen halben Tag da drin verbringen, und meist verlasse ich den Laden mit einer Menge Tüten. Die neusten Küchen-Gadgets aus dem Illums sind immer gern gesehen Gast-Geschenke.

Illums Bolighus
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Essen & Trinken

Meatpacking

Im Stadtteil Vesterbro, unweit der S-Bahn-Station Dybbølsbro, befindet sich Kødbyen, das sogenannte Meatpacking-Viertel, wo teilweise bis heute noch Fleisch und Fisch verarbeitet und verpackt wird.

Seit einigen Jahren aber haben sich hier viele spannende Restaurants, Geschäfte und Teile der Kunstszene angesiedelt. Für Junge und jung Gebliebene ist Kødbyen im Moment extremst angesagt.

Die Fiskebar ist derzeit Kopenhagens populärstes Restaurant. Wem die Preise hier zu gesalzen sind, kann auch einfach abends auf einen Cocktail an die beeindruckende Bar sitzen und den Barkeepern beim professionellen Mixen zusehen.

Kødbyen
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Shopping

Fisketorvet Copenhagen Mall

Fisketorvet ist eine große, durchaus ansprechende Mall nahe der S-Bahn-Station Dybbølsbro, wo man sich ohne Weiteres einen regnerischen oder verschneiten Tag lang vergnügen kann.

Die Mall kann auch bequem über die Fahrradbrücken Bryggebroen und die neue Cykelslangen von Islands Brygge aus erreicht werden.

Fisketorv
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Shopping

Butik Silkevejen

Im sogenannten Latin Quarter gibt es viele ansprechende und originelle kleine Läden und Restaurants, so auch dieses Schmuckstück an der Larsbjørnstraede 19. Hier findet man und vor allem frau eine breite Auswahl an hochwertigen Stoffen, Klamotten und anderen Artikeln zum Beispiel aus Ghana, Nepal, Rumänien oder den Philippinen.

Die Preise sind der Qualität der Produkte angepasst, man kriegt dafür Fairtrade und unterstützt ärmere Regionen dieser Welt.

Die sympathische Besitzerin kommt ursprünglich aus der Schweiz,lebt seit 20 Jahren in Kopenhagen und gibt auch gerne Shopping- und Restaurant-Tipps in Deutsch - wovon auch wir sehr profitiert haben!

butik silkevejen
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Sehenswürdigkeiten

Tage Andersen Boutique

Tage Andersen ist eine Institution in Dänemark. Bei Anlässen der Königsfamilie wird jeweils er für die florale Dekoration verpflichtet. In seinem Laden/Boutique/Museum kann man für ein kleines Eintrittsgeld gemütlich herumspazieren und die Blumenarrangements bewundern.

Eine sehr empfehlenswerte Reise in eine andere, sehr magische Welt. Am Kongens Nytorv.

Tove Andersen
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Essen & Trinken

FEED Spisestedet

Hübsches und sympathisches kleines Restaurant im Stadtteil Nørrebro, sehr leicht zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen.

Der Koch ist hier kein Künstler, wie etwa im Höst, aber immerhin ein sehr guter Handwerker. Für uns daher kein Highlight zwar, aber das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist bestechend.

FEED Spisestedet
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Essen & Trinken

Mad & Kaffe

Auch im Stadtteil Vesterbro kann man prima frühstücken, das Mad & Kaffe ist die offiziell beste Frühstückskneipe im "Byen" (Viertel). Wir waren an einem gewöhnlichen Montag Morgen da, und es war restlos ausgebucht. Das hat seinen Grund.

Mad
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Essen & Trinken

Souls - seriously healthy eating

Das Souls im Stadtteil Østerbro wirbt mit dem Sloagan "Eat like you give a fork" und bietet fast ausnahmslos vegane Küche, was uns hervorragend geschmeckt hat.

Das Restaurant eignet sich sowohl fürs Frühstück als auch fürs Abendessen. Top!

Souls
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Essen & Trinken

Bowl Market

Das Bowl Market ist ein hyggeliges Frühstückscafé im Stadtteil Vesterbro. Hier gibt es Porridge und Acai Schalen von erlesener Qualität. Der Inhaber berät einen sehr gerne und gibt Auskunft über das Angebot.

Bowl Market
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Shopping

Jægersborggade

Der Jægersborggade im Stadtteil Nørrebro ist immer ein Besuch wert. Hier findet man hippe kleine Shops und Cafés und kann danach auch gleich den Assistens Kirkegård besuchen, wo man entspannt zwischen alten Bäumen spazieren oder auf einer Bank ein Buch lesen kann.

Mit Kindern gilt es allerdings aufzupassen; erst kürzlich ist offenbar ein Kind beim Spielen von einem uralten Grabstein erschlagen worden.

Übrigens findet man hier die Gräber von H.C. Andersen und Søren Kirkegaard.

Jægersborggade
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Sport & Aktivitäten

Baisikeli

Erstklassiker Fahrradverleih am Bahnhof Dybbølsbro. Hier kann man entweder ein preiswertes Rad mieten, was irgendwie fährt, ein mittelpreisiges oder auch ein hochwertiges, was auch anspruchsvollen Radlern genügt.

Hier kriegt man auch eine Brochure ausgehändigt, die den Tourist über die gängigsten Verkehrsregeln in der Welt-Fahrrad-Hauptstadt informiert, was bei einem ersten Besuch sehr hilfreich sein kann.

Baisikeli
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Odense


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Fynen

Seitdem wir heute Kopenhagen westwärts verlassen haben, weint der Himmel.

Oder anders gesagt: Seit elf Uhr früh pisst es wie aus Eimern und in einer Tour. Eigentlich wollten wir ja, sollte dieser Fall eintreten, den nächstbesten Flieger in die Wüste nehmen, aber da wir schon fast am Ende unserer Reise angelangt sind, nehmen wir von diesem Vorhaben Abstand und folgen dem Rat Roger Moores: Go straight on - unless of course there is a brick wall in front of you.

Und so fuhren wir wie geplant als erstes nach Odense, drittgrößter Stadt Dänemarks, Hauptort der Insel Fynen und Geburts- und Wirkungsort von Hans Christian Andersen, der berühmten Oma der Grimm-Schwestern.

Es gibt hier viele kleine bunte Häuser, eine weitläufige Fußgängerzone mit den üblichen Globals und vielen in Dänemark beheimateten Geschäften wie dem Magasin, nebst ein paar lokalen Shops. Eine durchaus sehens- und bei anderem Wetter vielleicht sogar liebenswerte Stadt.

Wegen der sintflutartigen Regenfälle zog es uns nach guten drei Stunden aber weiter in Richtung Jütland.


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Brød

Sehr nettes Café in der Fußgängerzone mit kleinem, aber feinem Angebot an Leckereien wie den berühmten Kanelsnegls, frisch zubereiteten Broten und richtigem Kaffee. Ausgesprochen freundliche Bedienung.

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Sehenswürdigkeiten

H. C. Andersens Hus

Hier kann man also das Geburtshaus sowie gegen Gebühr auch das Bett und den Schreibtisch Andersens beglubschen und betatschen sowie natürlich zahlreiche weitere Attraktionen rund um den depressiven Dänen.

Natürlich gibt es auch Angebote für die Kleinen, die wir aber halt nicht beurteilen können, da wir um solcherlei Lustbarkeiten gerne einen möglichst großen Bogen machen.

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Vejle


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The Wave

Dänemark ist nicht nur Kopenhagen, Aalborg und Rømø, Dänemark ist auch tiefste Provinz und miefig.

Wir sind eigentlich eher durch verschiedene Zufälle in dieser Kleinstadt namens Vejle gelandet, weil nämlich: Erstens gibt's in Odense keine ordentlichen Hotels und zweitens in Åbenrå auch nicht. Jedenfalls nicht zu einem vernünftigen Preis, und die, die's gibt, sind ausgebucht, weil Hochsaison.

Und drittens wollten wir uns noch einmal zeitgenössische Architektur reinziehen, also eigentlich geht es in diesem Fall bloß um zwei Häusle, die wir uns ansehen wollten, was wir am folgenden Morgen denn auch als erstes taten. Es handelt sich um "The Wave" des berühmte Architekten Henning Larsen, der auch die großartige Neue Oper in Kopenhagen gebaut hat.

Zwei Wellen sind schon seit einiger Zeit fertig gestellt und bewohnt, drei weitere befinden sich noch im Bau. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie man mit aussagekräftiger neuer Architektur eine Stadt aufwerten und Touristen anlocken kann.



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Shopping

Danach schlenderten wir noch eine Stunde durch die Fußgängerzone Vejles. Selbige war in einem Hotel-Prospekt großspurig als attraktivste Shopping-Meile Dänemarks angekündigt worden, worüber wir uns sehr amüsiert hatten.

Die Stadt ist eher klein und wenn man reinfährt auch relativ unscheinbar, etwas hässlich sogar. Umso erstaunter waren wir dann tatsächlich über die Länge der Fußgängerzone, die in keinem Verhältnis zur Winzigkeit des Ortes scheint. Da Vejle aber tiefste Provinz ist, gibt's dennoch kaum attraktive Geschäfte oder stöbernswerte Butiken. Immerhin konnten wir uns noch mit dem wunderbaren dänischen Heidehonig eindecken, den wir immer kiloweise mit nach Hause schleppen.

Am späten Vormittag ging's zügig weiter in Richtung Hamburg. Mittagshalt gab's im pittoresken Städtchen Åbenrå, wo wir in einem miefigen Kro eine rustikale Frokost-Platte zu uns nahmen, und in Schleswig schließlich bestiegen wir den Turm des Doms, weil wir halt überall hoch steigen, wo man runter gucken kann.

Das war's im Wesentlichen. Bezug des Hotels und Rückgabe des Wagens in Hamburg klappten vorbildlich.


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Hotel/Casino Munkebjerg

Heidewitzka! Es gibt Orte auf dieser Welt, die sind nicht von dieser Welt.

Keine Ahnung, weshalb die Leute dieses Hotel in Scharen aufsuchen. Das Munkebjerg ist ein offenbar geschichtsträchtiges Hotel in den Wäldern oberhalb des Vejle-Fjords. Die langen Korridore und der ungemütlich große Ess-Saal erinnern stark an den Film Shining. Neben einem übersichtlichen Wellness-Bereich gibt es hier auch ein Casino, wo arme Seelen ihren Zahltag oder ihre Sozialhilfe in gierige Automatenschlitze stecken.

Da sämtliche Tische im Großraum-Restaurant ausgebucht waren, haben wir unser Dinner in der Casino-Schänke zu uns genommen. Die Küche hier ist so ziemlich das genaue Gegenteil dessen, was wir in Kopenhagen genießen durften; Also "Alte Skandinavische Küche" mit viel brauner Soße und ein paar Silberzwiebeln als Höhepunkt lukullischer Kreativität.

Akustisch untermalt wurde das Erlebnis mit den üblichen Casino-Geräuschen und gedämpftem Gemurmel der Spielenden. Wie überall, wo die Leute mehrheitlich sitzend ihre Freizeit verbringen, waren überproportional viele adipöse Menschen auszumachen.

Faszinierend war auch der Ponytail unserer Servierdame, der mit jedem Schritt eindrücklich hin- und herpendelte wie ein umgedrehtes Metronom.


Seitdem wir hier angekommen sind, verfolgt mich dieser Sting-Song über legale Aliens. Vorübergehend im falschen Film zu sein, hat auch was Faszinierendes. Das war schon im White Mountain Resort (USA) und in Grannie Mouse's Country House (ZA) so.

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Hamburg


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Liebe Schweizerische Bundesbahnen!

Da mein Mann noch nie und ich zuletzt vor 137 Jahren im Hamburg waren, wollten wir vor der Rückfahrt noch einen Tag hier verbringen, die Reiseart und die genaue Zeit wollten wir nach der Wagen-Rückgabe entscheiden und organisieren, also nicht ein halbes Jahr vorher zum Spartarif.

Am Schalter der Deutschen Bahn, wo wir - und das schreibe ich absichtlich in kapitalen Lettern, nicht weil meine Umschalttaste klemmt - NUR FÜNF MINUTEN WARTEN MUSSTEN und auch NICHT VON EINEM BAHN-BEAMTEN DARAUF HINGEWIESEN WURDEN, DASS DER FAHRKARTEN-ERWERB AM SCHALTER EIGENTLICH NUR WAS FÜR BEHINDERTE IST.

Der freundliche Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat uns kompetent und so ausführlich wie nötig beraten und uns zwei Fahrkarten erster Klasse für Sonntagmittag verkauft, weil die Verbindungen am Samstag uns keinen Komfort mehr geboten hätten. Und er meinte auch, dass eine solche Buchung mit Sitzplatzreservierung nur für fortgeschrittene Online-Bucher so ohne Weiteres machbar wäre. So geht Kundendienst, liebe SBB!



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Regenbogen-Tag

Jedenfalls sind wir einen Tag länger in Hamburg geblieben als geplant, und der Zufall wollte es, dass just an diesem Wochenende der CSD stattfand, was uns durchaus zur Freude gereichte.

Da die meisten Reisefröschchen bestimmt schon öfter in Hamburg waren als wir und die Vorzüge und Nachteile der Stadt daher besser kennen, fasse ich mich an der Stelle kurz und zähle nur auf, was uns gut und auch was uns vielleicht ein bisschen weniger gut gefallen hat.

Top of the Pops und einmalig auf der Welt sind natürlich die Speicherstadt und die HafenCity mit ihren teilweise wunderschönen neuen Gebäuden sowie die überwältigende Elb-Philharmonie.

Aber auch die Binnenalster, das Hanse-Viertel und die Parkanlage Planten un Blomen tragen viel zum positiven Eindruck bei, den wir in den zwei Tagen gewonnen haben.

Natürlich war auch die Grundstimmung am CSD eine frohe und bunte, und das Wetter hat ebenfalls mitgespielt. Ein schöner Abschluss unserer Reise.



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Das Radwege-Netz Hamburgs ist erfreulich komfortabel, erst recht im Vergleich zu unserer Heimatstadt, wo jeder Meter Radweg mühsam erkämpft werden muss. Seltsam allerdings, dass in Hamburg kaum einer dieses wunderbare Angebot nutzt, obwohl die Stadt ja flach ist und allein deshalb schon als Fahrradstadt gradezu prädestiniert ist.

Etwas enttäuscht waren wir vom kulinarischen Angebot, was irgendwo in den 80er-Jahren stehen geblieben zu sein scheint. In allen großen Städten, wo wir in den letzten Jahren waren, geht der Trend unübersehbar in Richtung Nachhaltigkeit. Ökologisches Bewusstsein wächst, die Leute wollen mehr ausgeben für fair produzierte und qualitativ gute Lebensmittel. Nicht so in Hamburg.

Hier herrscht immer noch der Junk-Food. Billig muss es sein, mit hohem Fett- und Zuckeranteil. Am CSD gab es grade mal einen einzigen Stand mit Bio-Fleisch und einen weiteren mit fair produzierten Klamotten zu jeweils, naturgemäß, etwas höheren Preisen. Offenbar ist man nicht bereit, für Qualität etwas mehr auszugeben und dafür eventuell bei der Quantität zu sparen.

Das ist schade, aber wir bleiben zuversichtlich, dass das Bewusstsein hierfür noch wächst, schließlich ist Hamburg mit allen Hafenstädten dieser Welt verbunden, auch mit Kopenhagen. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen.



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www.urban-landscapes.org

ist meine Homepage, da seht Ihr viele Bilder von dieser und anderen Reisen und könnt selbst welche beisteuern!


Übernachten

Ramada

Das Ramada Hotel war für uns als Abschluss unserer Reise eine ganz und gar angenehme Erfahrung. Allein der Empfang und auch die ganze Betreuung während unseres Aufenthaltes war an Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kaum zu überbieten.

Unser Zimmer war hell, geräumig und praktisch eingerichtet, das Frühstück ließ nichts vermissen, und die Bar im obersten Stock ist definitiv einen Besuch wert.

Dass hauseigene Mieträder angeboten werden, ist sehr praktisch, da sich in unmittelbarer Nähe zum Hotel weder Sehenswürdigkeiten noch Shops oder Restaurants befinden, und Hamburg ist ja doch eher weitläufig. Der HB ist aber auch zu Fuß innerhalb von zehn Minuten zu erreichen. Vielleicht wäre es sinnvoll, die Anzahl der angebotenen Räder noch etwas zu erhöhen, damit man nicht jeden Tag bibbern muss, ob denn noch welche da sind.

Auch die Anzahl an Geräten im Gym ist sehr überschaubar, und es kann zu Wartezeiten kommen. Bei diesen beiden Punkten ist aus unserer Sicht also noch ein wenig Optimierungspotential in diesem sonst in jeder Hinsicht perfekten Hotel.

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Essen & Trinken

Café Gnosa

Der weltweite Food-Trend geht ja schon seit sehr vielen Jahren in Richtung Nachhaltigkeit, organisch, Fairtrade, Veggie und frisch vom Bauernhof, überall sprießen Restaurants aus dem Boden, die Vollkornbrot anbieten, Bio-Eier, Fleisch und Käse mit Geschmack aus kontrollierten Betrieben, frische Säfte, unbehandeltes Gemüse und so weiter.

Im Café Gnosa hingegen kriegt der Gast zum Frühstück drei abgezählte Scheibchen Wurst aus der Lidl-Sparpackung und ebensolchen Käse auf einem welken Salatblatt aufgetischt, dazu helle Aufbackbrötchen und ein hartgekochtes Ei für 11 €.

Wer's mag, der mag's, wer nicht, der nicht.

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Essen & Trinken

Arepa Café

In Hamburg ein ordentliches Frühstück zu bekommen, ist offenbar ein Ding der Unmöglichkeit. Im Arepa Café gibt's jedenfalls keins, und in den benachbarten Kneipen wohl auch nicht, wenn man so sieht, was da aus den Küchen getragen wird. Kein Vergleich zu den opulenten Frühstücksgedecken, die einem zum Beispiel in Berlin überall aufgetischt werden.

Wenn man schon Frühstück anbietet, dann sollte mindestens eines dabei sein, was den normalen Hunger eines Gastes stillt. Erstens. Und zweitens sollte es einigermaßen appetitlich aussehen, ein Scheibchen Tomate zum Omelett reicht da nicht. Sinnvoll für das Überleben eines Betriebes wäre auch, wenn sich das Angebot ein wenig von dem der Konkurrenz unterscheidet und die Speisen bestenfalls nach was schmecken, es existieren ja Gewürze.

Auch die Zeit, die ein Koch benötigt, um ein einfaches Omelett herzustellen oder auch nur einen Kaffee, sollte eine halbe Stunde niemals nicht überschreiten, eigentlich auch keine Viertelstunde. Erst recht, wenn die Tische nicht mal zur Hälfte belegt sind.

Die Bedienung war hier sonst aber besonders sympathisch und freundlich. Umso bedauerlicher, dass das Konzept, so es denn überhaupt eines gibt, gar nicht funktioniert.

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Essen & Trinken

Hee-Yang

Bei einem Restaurant, was sowohl Thai als auch Sushi anbietet, gilt es, keine übersteigerten Erwartungen zu haben, was die Qualität sowohl des Sushis als auch des Thai-Futters angeht.

Wir bestellten Thai, weil da in der Regel weniger schief gehen kann, und es hat ordentlich geschmeckt. Zwar nicht wirklich thailändisch, aber egal. Preis/Leistung, der Service und die persönliche Betreuung durch die Besitzerin haben uns hier überzeugt.

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