Bis zum Kap der guten Hoffnung- Reisebericht Südafrika - Reisebericht von Uwe1956 bei triplib.

Subtitle

Short description for search engines
Uwe1956
Mitglied seit: 05.02.2010
Reiseberichte: 5
Reisetipps: 11
Fotos: 599
Länder: 8
Freunde: 3

Meine Reisestationen

Werbung

Weitere Inhalte

 

Südafrika
Alle Reiseberichte (16)
Alle Fotos (675)
 

39 Fotos | 1 Reisetipps | 116 Views

Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 0)

Wir sind mit dem Mietwagen unterwegs. Die Reise führt uns zuerst nach Knysna (Garden Route), anschließend ins Gondwana Game Reserve (Safari), dann nach Stellenbosch (Vinelands) und zuletzt in die Mothercity-nach Kapstadt.

George

Anflug auf George

Anflug auf George


Mehr Bilder aus George

Samstag/Sonntag 08./09.10.2016

Wir fliegen am Nachmittag von Frankfurt nach Istanbul und dann weiter nach Johannesburg, das wir am nächsten Morgen erreichen. Von dort aus geht es weiter nach George.
Wir checken in Frankfurt bei Turkish Airlines ein und die freundliche junge Frau erklärt uns, dass unser Gepäck direkt nach George geht.
Die beiden Flüge bis Johannesburg verlaufen ruhig und sind sehr komfortabel. Am nächsten Morgen in Johannesburg wollen wir uns die Bordkarten für den Weiterflug nach George ausstellen lassen und erfahren, dass wir "express" fliegen und an einen anderen Schalter müssen.
Die Maschine nach George ist sehr klein und erinnert mich stark an Busfahren, nur die Aussicht ist besser...
Dort angekommen warten wir auf unser Gepäck. Leider vergeblich. Es ist anscheinend nicht mitgeflogen...
Es lag wohl daran, dass die Fluggesellschaft sich geändert hatte...
Egal, wir erledigen die Formalitäten und übernehmen dann unseren Mietwagen: einen Honda Ballade (vorher nie gehört oder gesehen).
Mit dem deutsch sprechenden Navi und der Anfahrtsbeschreibung von Intosol finden wir sehr schnell unsere erste Unterkunft, das Edge House No 6 bei Knysna (etwa eine Fahrstunden von George entfernt). Wir sind beeindruckt von dieser Unterkunft und beziehen das Eagle View Zimmer, Penthouse trifft es wohl besser.
Kurze Zeit später lernen wir Nadia, die Managerin, kennen. Sie ist supernett und kümmert sich bereitwillig um unser Gepäck. Wir sind froh, dass wir die nervigen Telefonate in Englisch nicht selber führen müssen.
Wir sitzen geruhsam in der Sonne und genießen unsere fantastische Unterkunft. Am Abend besorgen wir gemeinsam mit der rührend besorgten Nadia noch Pflaster für meine Blasen an den Füßen und essen sehr gut in dem von ihr empfohlenen Sirocco zu Abend.


Übernachten

Edge House No 6

Sehr stylishe Unterkunft: Ein Ferienhaus mit 4 Suiten, einem gemeinsamen Wohnbereich mit Gaskamin und Großbildfernseher und einem kleinen Pool. Aussicht grandios! Sehr nette Guesthousemanagerin, die sich um alles kümmert: Nadia!
Beste Suite: Eagles Nest Loft!

Edge House No6
Meine Bewertung
Tip price

Weitere Infos
 

Knysna

Knysna- Lagune

Knysna- Lagune


Mehr Bilder aus Knysna

Montag 10.10.2016

Nach einer traumhaft ruhigen Nacht werden wir am Morgen vom Klappern der Kaffeetassen in der Küche geweckt. Der Tisch ist bereits gedeckt und das Frühstück für uns und ein zweites deutsches Paar, das auch hier wohnt, gerichtet. Wir genießen es bei einem großartigen Ausblick auf das vor uns liegende Tal mit dem Knysna River. Einziger Schönheitsfehler dieses wunderbaren Morgens, Nadia ruft an und teilt uns mit, dass unser Gepäck jetzt wohl versehentlich nach Durban geflogen ist und wir uns noch etwas gedulden müssen.
Wir beschließen also ganz spontan, uns nicht umzuziehen und fahren in die Stadt, um zumindest einige Dinge zu besorgen: Socken für meine Füße und Badebekleidung. Wir wollen ja schließlich an den Strand...
Unterwegs machen wir halt am Elephant Park von Knysna. In Begleitung eines Führers dürfen wir ganz nahe an die Tiere heran, sie füttern und streicheln. Ein etwas mulmiges Gefühl habe ich dabei aber schon.
Dann geht es weiter bis Plettenberg Bay, kurz Plett. Dort erkennen wir, dass der Kauf von Badesachen nicht wirklich nötig war: der Indischen Ozean hat eine aktuelle Temperatur von 15 Grad! Ich beschränke mich darauf, die Füße -kurz- hineinzustecken...
Fürs Abendessen hat Nadia uns einen Tisch im Olive Tree reserviert, wo wir wirklich sehr gut speisen (No 2 bei Trip Advisor).
Doch zuvor können wir uns noch umziehen! Unser Gepäck ist endlich da!!!


Bloukrans Bridge

Bloukrans Bridge


Mehr Bilder aus Knysna

Dienstag 11.10.2016

Der Tag beginnt mit gutem Wetter, lässt dann aber ganz schnell ganz stark nach.
Es regnet eigentlich die ganze Zeit mehr oder weniger stark und es ist kalt. Egal, wir sitzen ja im Auto. Wir fahren also Richtung Tsitsikamma Nationalpark. Unterwegs machen wir halt am Noetzie Beach, einem kleinen aber feinen Strand. Die dortigen Strandhäuser haben eine Besonderheit, sie ähneln kleinen Burgen. Dann fahren wir weiter zum Nature's Valley. Ein Versuch im Tsitsikamma einen Spaziergang zu unternehmen scheitert, es regnet einfach zu stark...
Also fahren wir weiter und überqueren die spektakuläre Bloukrans Bridge. Als sie in den achtziger Jahren eingeweiht wurde, galt sie als die höchste Brücke der Welt. Das zog die Adrenalinjunkeys magisch an und es finden hier die höchsten kommerziellen Bungiejumps (216 m) statt.
Trotz des Regens geht es am laufenden Band. Nichts für schwache Nerven und nichts für uns. Wir schauen eine Weile zu und treten dann die Rückfahrt an.
Abendessen gibt es im 34 South. Nadia hat uns wieder einen Tisch reserviert. Wir essen erneut sehr gut und ich probiere zum ersten Mal in meinem Leben Austern. Knysna ist für deren Zucht bekannt...
Als wir zurück zum Auto kommen, erleben wir eine böse Überraschung: Irgendwie hatte Uwe das Licht nicht ausgemacht- ich dachte gar nicht, dass das möglich ist- und nun war die Batterie leer. Die Einheimischen, die hier an jedem Parkplatz zu finden sind und jeden gestenreich in die Parklücken lotsen, eilen uns zu Hilfe und versuchen, den Wagen anzuschieben. Keine Chance. Schließlich kommt aber ein Typ mit Auto und der hat auch ein Starthilfekabel dabei, was für ein Glück…


Knysna- Heads

Knysna- Heads


Mehr Bilder aus Knysna

Mittwoch 12.10.2016

Der letzte Tag in Knysna gehört dieser hübschen Stadt, die bei den Südafrikanern ein äußerst beliebter Urlaubsort ist. Wir bummeln durch die kleine, aber feine Waterfront mit ihren netten Läden und Restaurants. Dann geht es zu den imposanten Heads, einer eindrucksvollen geologischen Felsformation am Eingang zur Lagune. Was für eine großartige Natur!!! Man wird direkt ein wenig demütig...
Im gleichnamigen Café (übrigens die No 1 bei Trip Advisor) gönnen wir uns einen kleinen Nachmittagssnack und genießen den phantastischen Ausblick und die Sonne.
Für den Abend hat Nadia uns wieder einen Tisch reserviert, dieses Mal im Oysters and Tapas. Es gibt Livemusik mit Francoiş,
Der heizt den Gästen ordentlich ein und wir verbringen einen schönen Abend. Die Austern sind superlecker!


Mossel Bay

Gondwana Game Reserve

Gondwana Game Reserve


Mehr Bilder aus Mossel Bay

Donnerstag - Sonntag 13.-16.10.2016

Es heißt heute Abschied nehmen vom wunderbaren Edge House No 6. Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Station: dem Gondwana Private Game Reserve, wo wir drei Tage bleiben und hoffentlich die Big Five sehen werden. Die Landschaft verändert sich, Buschland umgibt uns, eingerahmt von den pittoresken Outeniquabergen. Wir wohnen in der Kwena Lodge. Die Unterkunft ist einem afrikanischen Rundhüttendorf nachempfunden, bietet aber sehr viel mehr Luxus...
Wir werden hier voll verpflegt und haben zweimal täglich die Möglichkeit, mit unserem Ranger, Al Jay oder doch L.J.?)
auf Tour zu gehen. Morgens um sechs und nachmittags um vier.
Wir sehen auf insgesamt 5 Touren wirklich alles, was man sich so wünschen kann: Springböcke, Wasserböcke, Impalas, Zebras, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Webervögel, den endemischen Cape Sugarbird...
Auf jeder Tour gibt es unterwegs einen kleinen Snack, am Morgen einen Kaffee oder Tee oder heiße Schokolade und am Nachmittag einen Wein oder ein Bier...
Morgens leisten uns dabei regelmäßig die Giraffen Gesellschaft, die irgendwie immer in Begleitung von Zebras anzutreffen sind.
Nur die Großkatzen machen sich rar. Am Ende der dritten Tour zeigt er sich aber, der König der Tiere: Ein Löwenpärchen spaziert völlig unbeeindruckt die Straße oder besser gesagt die Piste entlang, unmittelbar an unserem Jeep vorbei. Leider ist es schon relativ dunkel, so dass die Fotos davon eher suboptimal werden…
Auf der letzten Tour ist es schon stockfinster als unser Ranger eine Löwin aufspürt, die uns aber nur für einige kurze Momente die Ehre erweist, um dann schnell wieder im Dickicht und der Dunkelheit zu verschwinden…
Es war eine tolle Erfahrung, wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben, ohne Zaun und in (fast) totaler Freiheit…
Und das Beste: Zwischen den Game Drives hat man Zeit, in der man einfach mal gar nichts tut, man kann ja das Camp nicht verlassen, ist also zum Relaxen “verurteilt “...
Am Sonntagmorgen auszuschlafen ist Pflicht! Das Wetter ist auch mies, also lassen wir die 6. Safari ausfallen und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg in die Winelands, unsere dritte Reisestation: Stellenbosch
Übrigens heißt unser Ranger doch L.J., das ist die Abkürzung für Ludwig Johan (mit einem n am Schluss).


Stellenbosch

Hermanus

Hermanus


Mehr Bilder aus Stellenbosch

Sonntag 16.10.2016

Wir entscheiden uns dafür, nicht direkt nach Stellenbosch zu fahren und unternehmen noch einen kleinen Abstecher an die Walküste nach Hermanus. Wir sehen zwar keine Wale, aber das Städtchen und die malerische Küste gefallen uns gut.
Dann geht es weiter nach Stellenbosch. Das Navi geleitet uns sicher zu unserem Hotel, dem Oude Werf. Es soll sich dabei um das älteste Hotel Südafrikas handeln…
In jedem Fall sind hier alte und neue Elemente gekonnt miteinander verbunden.
Unser Zimmer ist mit Antiquitäten möbliert, verfügt aber über ein modernes und sehr stylishes Designerbad. Nur der Schrank müffelt etwas, so dass wir es vorziehen, die Klamotten eher außerhalb zu lagern.
Wir schlendern noch ein wenig umher und essen dann im Wijnhuis gleich nebenan zu Abend.


Vinelands- Marianne

Vinelands- Marianne


Mehr Bilder aus Stellenbosch

Montag 17.10.2016

In dem alten Himmelbett schlief es sich wirklich gut. Nach einem ebensolchen Frühstück machen wir uns auf die am Vorabend gebuchte Winetour. Ein Kleinbus bringt uns von Weingut zu Weingut.
Wir starten mit Bergkelder, wo wir 5 Weine probieren (Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinotage, Cabernet Sauvignon und zum Schluss einen leckeren Dessertwein). Wir sehen auch, wie der Wein gemacht, wo er gelagert und abgefüllt wird. Dann geht es weiter zu Simonsig. Hier sitzen wir in einem lauschigen Garten und probieren weitere 5 Sorten. Diesmal wählen wir selber: dreimal Sekt, zweimal Rotwein (Pinotage und Syrah). Station 3 ist Delheim, hier gibt es Lunch. Jeder wählt, was er möchte, dazu gibt es eine passende Weinempfehlung. Super lecker! Danach ist nur noch Zeit für EIN weiteres Weingut. Wir entscheiden uns auf Empfehlung unseres Guides und Fahrers für das Marianne. Sitzen dort auf einer sonnigen Terrasse mit phantastischem Blick und kosten weitere 5 Weine. Dazu gibt es Dörrfleisch vom Kudu, vom Springbock und vom Rind. Hmmm, das Leben ist schön!
Am späten Nachmittag kommen wir wieder in Stellenbosch an und beschließen, dass das Abendessen heute ausfallen wird…
Später bekommt Uwe aber doch nochmal Hunger und so begleite ich ihn, esse auch einen Happen, was definitiv die falsche Entscheidung war. Ich habe eine schwere Nacht...


Kapstadt

Boschendal

Boschendal


Mehr Bilder aus Kapstadt

Dienstag 18.10.2016

Heute heißt es schon wieder Abschied nehmen von Stellenbosch, Kapstadt wartet auf uns…
Wir unternehmen wieder einen Schlenker bzw. fahren nochmal zurück bis Franschhoek. Ein hübsches Weinstädtchen! Unterwegs halten wir am Weingut Boschendal, der Reiseführer hat es uns empfohlen und ich muss sagen: absolut zu Recht! Von allen, die wir uns angesehen haben, ist es das schönste…
Dann geht es aber wirklich in die “Mothercity”, wie die Südafrikaner Kapstadt liebevoll nennen. Als erstes taucht der Tafelberg auf, leider von einem “Tischtuch” aus Wolken bedeckt…
Wir finden unsere Unterkunft am Bloubergstrand Dank Navi problemlos. Unser Guesthousemanager heißt Tim, ist Österreicher, und erwartet uns schon. Er öffnet uns die Garage, wir fahren hinein und…
Haben einen Unfall!!! Uwe war schon ausgestiegen und wollte den Schlüssel abziehen. Dabei drehte er ihn in die falsche Richtung (linke Hand, alles ist seitenverkehrt…) und der Wagen sprang an. Der Gang war noch drin und so machte er einen mächtigen Satz nach vorne, gegen die Garagenwand… Rums.
Nachdem der erste Schock verdaut ist und wir den Schaden begutachtet haben (es ist nur Blech), sagen wir uns: Was soll’s, schließlich sind wir ja versichert.
Der Anblick unserer wunderbaren Unterkunft (Santa Maria Beach House) lässt uns den Ärger rasch vergessen. Wir beschließen, heute nicht mehr zu fahren und trinken erst mal ein Sektchen, das Tim uns anbietet.
Nachdem wir uns eingerichtet haben, bummeln wir ein wenig am Strand entlang, kehren auf einen Kaffee im Petit Four ein, machen trotz des relativ trüben Wetters eine Menge Bilder und essen schließlich im On the Rocks zu Abend.



Mehr Bilder aus Kapstadt

Mittwoch 19.10.2016

Heute strahlt die Sonne und wir machen uns nach einem leckeren Frühstück, das wir uns mit Hilfe eines mit allem dafür Notwendigen gefüllten Kühlschrankes selbst gemacht haben auf den Weg nach Kapstadt. Wir parken an der Waterfront und nehmen einen der Hopp on hopp off Busse (rote Doppeldecker, die oben offen sind -genau wie in London). Die Rote Linie hält an der Seilbahn auf den Tafelberg und so steigen wir aus. Die Fahrt ist atemberaubend und besonders das letzte Stück auch schwindelerregend!!! Auf dem Plateau angekommen, kann man verschiedene Wege von unterschiedlicher Länge beschreiten. Der Ausblick ist in jedem Fall grandios…
Die Seilbahn bringt uns auch wieder hinunter, wir fahren mit dem Bus weiter und beenden die schöne und dank Audioguide auch informative Rundfahrt an der Waterfront. Ein Bummeln durch dieselbe und ein kühles Bier runden den Tag ab und wir fahren zurück in unser Strandhaus. Zu Abend essen wir im Ons Huisje superleckere Seafoodpasta…


Kap der guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung


Mehr Bilder aus Kapstadt

Donnerstag 20.10.2016

Heute steht der zweite Ausflug an, der hier in Kapstadt einfach Pflicht ist. Einmal rund um die Kaphalbinsel und das Wetter scheint wieder zu passen. Wir fahren also über Muizenberg und dann immer am Meer entlang. Den ersten Fotostopp legen wir am St. James Beach mit seinen knallbunten Strandhäuschen ein, dann halten wir auf Empfehlung unseres Reiseführers in Kalk Bay und bummeln am Hafen und an der Main Road entlang. Wir finden Seelöwen und Rochen im Hafenbecken und haufenweise Trödelläden an der Hauptstraße. Das ebenfalls empfohlene Ice Café finden wir leider nicht…
In Sam’s Town besuchen wir Boulder Beach und damit die Pinguine, die es hier gibt. Die Landschaft begeistert uns wieder, woher kommen die riesigen runden Felsblöcke, die sich dort auftürmen?
Es wird Zeit weiter zu fahren, wir wollen ja schließlich auch noch zum Kap der Guten Hoffnung. Das ganze Gebiet wurde zum Nationalpark erklärt und kostet dementsprechend Eintritt. Zuerst erreichen wir mit vielen anderen Besuchern den Parkplatz am Cape Point und steigen hinauf zum Leuchtturm. Von Stufe zu Stufe wird die Aussicht beeindruckender. Es gibt ganz vorne auf der Klippe noch einen weiteren, kleineren Leuchtturm, den alten, der bis 1912 seinen Dienst versehen hat, dabei aber nicht immer erfolgreich war. Mehr als 20 Schiffe sind hier nachweislich in der stürmischen See versunken und liegen nun am Grund des Meeres. Die Welt scheint hier wirklich zu Ende zu sein…
Wir reißen uns von diesem Anblick los und fahren weiter zum eigentlichen Cape of Good Hope. Diesen Namen gab ihm der damalige portugiesische König Johann II., weil er auf die Entdeckung neuer Welten im Indischen Ozean hoffte.
Es ist irgendwie ein erhebendes Gefühl, an diesem Punkt der Welt zu stehen. Um ein Foto von der Hinweistafel zu machen, auf dem man auch selber drauf ist, muss man sich anstellen. Es gibt viele Interessierte…
Als wir uns auf den Rückweg machen, ändert sich leider das Wetter. Innerhalb von Minuten zieht es zu und man hat gar keine Fernsicht mehr. Das finden wir ausgesprochen schade, erreichen wir doch nach einer Weile den Chapman's Peak Drive, eine DER Küstenstraßen dieser Welt. Wir können den Wahrheitsgehalt dieser Aussage leider nur erahnen. Schade, aber man kann eben nicht alles haben.
Zum Abendessen halten wir am Primi Piatti. Klingt italienisch, ist es auch und dazu noch lecker. Eigentlich bin ich schon nach den Antipasti misto satt, aber meine Spaghetti Calabrese bzw. Uwes Pizza müssen auch noch reinpassen. Tun sie auch, mehr oder weniger…


Tafelberg

Tafelberg


Mehr Bilder aus Kapstadt

Freitag /Samstag 21./22.10.2016

Wir schlafen aus, kaufen dann noch einige Dinge im nahen Pick’ n’ Pay (Supermarkt). Es regnet und ist ziemlich ungemütlich, so fällt uns der Abschied nicht ganz so schwer… Wir packen, frühstücken und verabschieden uns von Tim, der sich immer nur morgens kurz bei uns gemeldet hat.
Dann machen wir uns auf den Weg zum Flughafen, geben unseren “Unfallwagen” völlig unproblematisch zurück und checken wieder bei Turkish Airlines ein. Der Flug geht über Istanbul zurück nach Frankfurt. In Johannesburg landen wir zwischen. Dort wird der Flieger auch richtig voll, nachdem wir in Kapstadt noch die Hoffnung hatten, uns während der Nacht ausbreiten zu können…
Der Flieger scheint mir viel enger als auf dem Hinflug. Trotzdem erreichen wir die Heimat am nächsten Vormittag nach insgesamt 19 Stunden Flug wohlbehalten und auch die folgende Autofahrt verläuft ohne Zwischenfälle.