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Backpacking New Zealand
15.01.2008-16.07.2008
Länder: Neuseeland
19 Fotos | 6 Reisetipps | 1860 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 1)
Job gekündigt, Wohnung aufgelöst und ab nach Neuseeland! 6 Monate mit dem eigenen Auto durch das Land der langen Wolken.
Es ist zwar schon eine Weile her, aber gerne lass ich meine Zeit in NZ nochmal Revue passieren und berichte von meinen Erfahrungen und teile ein paar interessante Tipps mit euch!
Bamber House |
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Ankunft in Auckland - Big Day Out Festival
Endlich angekommen! Nach einer knapp 35 stuendigen Odyssee in engen Fliegern mit schreienden Kindern von Flughafen zu Flughafen bin ich endlich heil im sonnigen Auckland angekommen. Heil bin dabei leider nur ich geblieben...Nach der erfolgreichen Aufnahme in das Land der langen Wolken musste ich leider voller Schrecken feststellen, dass der aufgeschnittene Rucksack auf Foerderband Nummer 5 der meine war. Ein knapp 20cm langer Riss zog sich einmal ueber die Frontseite meines Rucksackes. Zu allem Ueberfluss hat es auch noch das Paket Fluessigseife in meinem Kulturbeutel erwischt! Naja...so blieb wenigstens alles sauber! Nach einer kurzenSchadensaufnahme beim "luggage service" wollte ich dann aber auch so schnell wie moeglich zu meinem Hostel kommen.
Nach einer kurzen Taxifahrt stand ich dann bei gefuehlten 40 Grad mit meinen 19kg auf dem Ruecken vor diesem wunderschoenen alten Haus. An der Rezeption des Bamber House wurde ich herzlich willkommen und konnte sofort mein Zimmer beziehen, welches ich mir zusammen mit einem Kanadier und zwei Deutschen teile.
Nach einem kurzem Einkauf im nahe gelegenen Supermarkt (rund um die Uhr 7 Tage die Woche geoeffnet!) mit Bianca aus Oldenburg und Denise aus Daenemark war der Tag aber auch relativ schnell beendet. Schließlich stand am naechsten Morgen ab 11h das Big Day Out Festival mit Rage Against The Machine an. Gluecklicherweise konnte ich beim Abendessen noch Phil aus Hamburg kennenlernen, welcher selbiges Vorhaben hatte.
Am naechsten Tag ging es dann um 10h bei einer moerder Hitze los zum Mt Smart Stadium. Mein Vorhaben vorher noch Sonnencreme zu kaufen entgegnete mir Phil mit der Zusage, dass sein Chef, welchen wir dort treffen sollten, auf jeden Fall welche dabei hat! Diese konnte meinem Nacken drei Stunden nachdem wir seinen Chef entdeckt hatten allerdings auch nicht mehr helfen! War ich froh, dass ich mir eine Cappie vorher gekauft hatte und meine Glatze schuetzen konnte! Der Deutsche an sich freut sich verstaendlicherweise ueber jeden Sonnenstrahl der unser Gemuet erreicht. Der Kiwi sieht das aber nicht immer so. Auf dem Big Day Out bekam man immer oefters Saetze zu hoeren wie: "The sun is a fuckin' monster" oder " the sun is gone, now we can start to rock!"...und das hat es dann auch!!!
Auf 5 unterschiedlichen Buehnen haben Djs, Bands und Musiker unterschiedlichster Musikrichtungen ihr Bestes gegeben. Hier nur eine kurze Auswahl, der Bands die ich sehen konnte:
* Shy Child
* Dizzee Rascal
* Mu
* Shihad
* Bjoerk
* Kate Nash
Im Grunde aehnelte das Festival hier in NZ ganz dem in Deutschland bis auf ein paar Unterschiede, welche sich nicht mit der deutschen Festivalkultur vereinbaren lie$en. Das Schlagwort ist "crowd control".
Es beginnt bereits beim Kauf eines Bieres. Bierstaende sind sehr rar gesaeht und auch nur mit einem vorhandenen Baendchen zu betreten, welches kennzeichnet, dasss du ueber 18 Jahre alt bist. "Hochprozentiger Alkohol" wird maximal immer nur ein Glas pro Person ausgegeben. Hinzu kommt, dass man das teuer und muehsam erworbene Bier nur in den dafuer vorgesehenen "drinking areas" trinken darf. Von einem klaten Bier vor der Buehne kann man da nur traeumen! Wetere absonderliche Gegebenheiten vor der Buehne: Kein stage-diven /crowd surfen; Pogo oder aehnliches "aggressives" Verhalten ist verboten! Saemtliche Verstoesse koennen mit Kameras an der Buehne erfasst werden und koennen zum Ausschluss aus dem vorderen Bereich oder sogar vom ganzen Festival fuehren.
Das bei Rage Against The Machine , welche ihr erstes Konzert nach ihrer Reunion in Nz gaben, allerdings keiner der 40000 Menschen mehr ruhig stehen blieb war abzusehen. Von den damaligen Unstimmigkeiten zwischen Zack und seinen Bandkollgen war nichts mehr zu spueren und vom ersten Ton an liessen sie mit "Testify" das Stadium erbeben. Ich haette nie gedacht diese Band jemals live sehen zu koennen und das es dann gerade an meinem 2. Tag in Nz sein sollte machte die ganze Sache noch unwirklicher! Mit dem Song "Killing in the name of", wobei man den Chorus wahrscheinlich nach 3 Blocks weiter gehoert hat, ging ein grandioser Tag, an den ich mich noch lange erinnern werde, zu Ende!
Fuer morgen steht soweit noch nichts an. Montag wollte ich mal schauen, was die mir zugewiesene "Rucksack-Werksatt" zu meinem Schaden sagt und ggf. noch einen Inlandflug runter auf die Suedinsel nach Christchurch buchen.
Sonstiges
BBH Card
Wer einen längeren Aufenthalt in NZ plant (ab 3 Monate) sollte sich am besten direkt zu Beginn seiner Reise eine BBH Karte besorgen. Mit diesere Karte erhält man bei so gut wie jedem Hostel einen Preisnachlass von ca 4$. Die Karte kann außerdem als Telefonkarte genutzt werden und enthält 20$ Guthaben. Zusätzlich erhält man ein Prospekt in dem alle Mitgliedshostel aufgelistet und bewertet sind.
Meine Bewertung
An-/Abreise
Reisebüro TicketPoint
Der Ausgangspunkt meiner Reise! Das Reisebüro TicketPoint hat mich freundlich und kompetent bei der Auswahl meines Fluges beraten und mir alle nötigen Informationen zu den Gepäck- und Visabestimmungen gegeben!
Meine Bewertung
Summner Beach |
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Zwischenstop Christchurch
Nach mehreren Anlaeufen komme ich nun doch endlich mal wieder dazu einen Eintrag zu verfassen. Leider haben mir die Computer in den Hostels in der letzten Zeit immer wieder Streiche gespielt, so dass das auf einmal, ohne Vorwarnung die Zeit abgelaufen ist oder ich keine Bilder hochladen konnte oder das der PC einfach beim speichern eines Eintrages abgestuertzt ist.
Aber fangen wir einfach nochmal von vorne an:
Nachdem ich also die letzten Sehenswuerdigkeiten in Auckland abgeklappert habe, haben ich mir einen Flug auf die Suedinsel nach Christchurch gebucht. Dort bin ich fuer zwei Naechte im Marine Backpacker im kleinen Surferort Sumner untergekommmen. Dies sollte jedoch nur eine Zwischenstation zu meinem eigentlichen Ziel sein: dem Onuku Farm Hostel) in der Naehe von Akaroa.
Hector Dolphins |
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Banks of Peninsula - Onuku Farm
Um 7.30h hiess es also auf mit dem Bus zurueck nach Christchurch und von dort aus fuer 20$pp 81 km ueber huegeliges Weideland auf die Halbinsel "Banks of Peninsula". In dem kleinen Hafenstaedchen Akaroa angekommen wurde ich zusammen mit meiner neuen Reisebekanntschaft dann auch nach einem kurzen Einkauf und einem leckeren Fruehstueck vom Hostel-eigenen Shuttle abgeholt und mit mehreren anderen Backpackern 6km den Berg rauf gefahren, wo wir dann schliesslich die Traum-Kommune eines jeden Hippies gefunden hatten: 340 Hektar Weideland fuer knapp 2000 Schafe mit einem traumhaften Blick in die Bucht Akaroa Harbour. Dies sollte unser Hostel fuer die naechsten 5 Tage sein. Die ersten Uebernachtungen haben wir in einer kleinen Holzhuette verbracht, welche mitten in den Hang gebaut wurde und durch die eingebaute Plexiglasscheibe im Dach einen atemberaubenden Blick auf die Sterne und die Milchstrasse ermoeglichte. Damit jedoch auch mal mein Zelt zum Einsatz kommt haben wir die anderen beiden Naechte auf dem Campingground verbracht. Unser Tagesablauf sah meistens wie folgt aus: Morgens zusammen mit den anderen gemuetlich unter freiem Himmel bei strahlenden Sonnenschein fruehstuecken und Geschichten austauschen. Gegen Mittag haben wir uns die Wanderschuhe angezogen und sind den privaten Wanderwegen ueber das riesige Areal gefolgt und haben die Aussicht und die klare Luft genossen. Punektlich um 18h wurde jeden Tag gemeinsam mit dem Grossteil der Gaeste und dem Hostel-Team Volleyball gespielt und anschliessend ging der Abend bei einem leckeren selbstgebrauten Dark-Ale zum BBQ ueber. Manchmal aber hat man aber auch den Tag gemuetlich in einer der vielen Haengematten verstreichen lassen, ein wenig gelesen oder einfach gedoest. Eben das Leben einfach mal geniessen...Der Hoehepunkt aber war unsere Delphintour am Abreisetag. Die Onuku Farm ist das einzige Hostel in NZ, welches die Genehmigung hat Delphintouren anzubieten. Diese sind streng limitiert und auf ein Maximum von 6 Personen pro Tour beschraenkt.
Morgens um 8h sind wir mit 3 Leuten auf einem Schnellboot raus in die Bucht um uns auf die Suche nach den Hector Delphinen zu begeben. Diese seltenen Delphine sind die Kleinsten ihrer Art (max. 1,5m) und sind nur in NZ anzutreffen. Bereits nach 5 min hatten wir dann bereits das Glueck mit unseren Boot das Interesse einer Gruppe von ca. 10 Delphinen zu wecken. Ausgeruestet mit Wet-suit, Taucherbrille und Schnorchel sind wir dann zu diesen wunderbaren und unheimlich neugierigen Tieren ins Wasser und hatten das faszinierende Erlebnis sie fuer eine knappe Stunde in ihrem Element als freie Tiere zu erleben. Auch wenn dies unser (vorerst) letzter Tag auf der Onuku Farm war und uns der Abschied weiss Gott nicht leicht fiel, so konnten wir uns doch aufgrund dieses einmaligen Erlebnissen mit einem breiten Strahlen auf den Gesicht von diesem idyllischen Pfleckchen Erde verabschieden.
Übernachten
Onuku Farm
Eine abgelegene Farm mit knapp 2000 Schafen mit Blick in die traumhafte Bucht von Akaroa. Unbedingt eine Nacht in einem der "Stargazer" verbringen. Das Dach der einfachen Holzhütten ist aus Glas und bietet einen unglaublichen Blick auf den Sternenhimmel die ganze Nacht.
Meine Bewertung
Sport & Aktivitäten
Dolphin Swimming
Wer auf der Onuku Farm übernachtet sollte sich das Dolphin-Swimming nicht entgehen lassen. Das Hostel ist der kleinste Anbieter für Delphintouren und fährt max mit 6 Personen an Board raus. Das kommt sowohl den Touristen als auch den Delphinen zu Gute!
Für die Tour wird mit man mit Brille und Schnorchel versorgt, ein Wet-Suit schützt vor dem kalten Wasser!
Meine Bewertung
Mein Station Wagon |
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Endlich ein Auto gekauft!
Nach 5 Tagen im Freien unter 2000 Schafen und einer handvoll Menschen war die Ankunft in Christchurch ein Schock! Unsere Unterkunft (Foley Towers) ist zwar sauber und recht gemuetlich, jedoch mit 81 Betten relativ gewoehnungsbeduerftig . Aber was solls, schliesslich will ich mir hier in Christchurch nur ein Auto besorgen, damit ich anschliessend vollkommen unabhaengig und felxibel das Land erkunden kann.
Das sich die Autosuche jedoch jetzt mittlerweile ueber 5 Tage gezogen hat, haette ich dann auch nicht erwartet. Heute aber bin ich dann endlich beide fuendig geworden. Ein Schweizer Backpacker-Pärchen hat mir für 2250$ ihren Mitsubishi Magna verkauft (satte 230.000km auf dem Tacho!!!).
Nächstes Ziel: Marlborough Sounds
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Mehr Bilder aus Marlborough Sounds |
Queen Charlotte Track
Von Christchurch aus fuehrte mich mein Weg Richtung Norden nach Kaikura, ein kleines Staedtchen direkt an der Kueste, bekannt fuer seine Delphin und Whalewatchingtouren. Bis auf den herzlichen Empfang am Stadteingang durch einen Seal hatte diese Ortschaft fuer mich an diesem Tage doch nicht mehr zu bieten , weswegen ich bis Picton, dem Tor zur Nordinsel, durchgefahren bin.
Nach diversen Einkaeufen und Vorbereitungen startete ich von dort meinen ersten Track. Mit 67km durch dschungelhafte Farnwaelder, goldene Straenden und einem umwerfenden Ausblick ueber den Queen Charlotte Sound gehoert diser Track zu einem der schoensten Nzs.
Mit dem Wassertaxi fuhr ich am ersten Tag von Picton Harbour aus ca. eine halbe Std. bis Ship Cove, einem der wichtigsten Landepunkte von James Cook im Jahre 1770. Von diesem historischen Punkt schlaengelte sich der gut befestigte Trampelpfad 26,7km bis Camp Bay, wo ich ca. nach 6 Stunden mein Nachtlager aufschlug. Dabei sie angemerkt, dasss ich faulerweise meinen grossen Rucksack mit Zelt, Schlafsack und Proviant fuer 5 Tage von einem Wassertaxi hab transportieren lassen. Fuer meine erste Wanderung dieser Art war das auch ganz gut so!!!
Die zweite Etappe ueber 23,7km bis Cowshed Bay fuerhte mich groesstenteils ueber den Sattel der Berge von wo aus man einen uneingeschraenkten Blick ueber die Marlborough Sounds geniessen konnte. Am Abend habe ich mir eine Portion Fish and Chips gegoennt um mich fuer den dritten und schwersten Part zu staerken.
Die Strecke von Cowshed Bay bis Te Mahia betraegt zwar nur 8km und knapp 400 Hoehenmeter, jedoch musste ich bis 10:30 am Ziel sein um von dort mein Wassertaxi nach Hopewell, einem super Hostel im benachbarten Kenepuru Sound, nicht zu verpassen. Mein Wecker klingelte mich also folglich um 5:30h aus dem Zelt und ich begann mit dem zuegigen Schritt den Aufstieg. Es hatte keine 20min gedauert bis sich die vereinzelten Wolken am Himmel zu einer dicken Suppe zusammen gebraut hatten und sich in sinnflutartigen Regenfaellen ueber mich ergossen. Leider musste ich relativ schnell feststellen, dass diesen Mengen an Wasser auch die teuerste Regencombi nichts entgegenzusetzen hatte. Viel schlimmer aber war, dass sich die schmalen Wege zu reissenden Baechen entwickelten und mein Marsch ueber den Berg einer einzigen Schlitterpartie glich. Ein Sturz in dieser braunen Suppe haette meine Gemuet glaube ich ganz zur Strecke gebracht...
Gluecklicherweise habe ich es geschafft heil und rechtzeitig, wenn auch total erschoepft am Steg in Te Mahia Bay anzukommen und konnte mich von nun an auf zwei entspannte Tage im bis jetzt besten Hostel freuen.
Bereits bei der Ankunft wurde ich herzlich mit heiss aufgebruehten Tee und leckerem selbstgebackenem Kuchen begruesst. Die anschliessende warme Dusche nach drei Tagen wandern gab ihr uebriges um mich in einem Zustand vollstaendiger Glueckseeligkeit zu versetzen. Um dem Ganzen dann noch einen draufzusetzen, habe ich mir zum Abendessen die verdammt leckere homemade Pizza fuer zwei gegoennt und mich anschliessend dekadent in den heissen Whirlpool mit Meeresblick gelegt.
Mein zweiter Tag in Hopewell verlief mit kayaking in einsamen Buchten und Muschel essen for free am Abend ebenso grandios wie am Vortag, so dass ich mir geschworen hatte diesen Ort nach meiner Rueckehr nach Picton direkt wieder aufzusuchen.
Dies geschieh dann auch schneller als gedacht. Die restlichen Kilometer des Tracks liefen wie geschmiert und ehe ich mich versah stand ich auch schon wieder in Picton vorm Bayview Backpacker bei meinem Auto. Wie das Schicksal so wollte hatte waehrend meine Abwesenheit Phil, meine erste Bekanntschaft in Auckland, in das Hostel eingecheckt und es gab ein freudiges Wiedersehen. Die Plaene fuer die naechsten Tage waren schnell geschmiedet und so verbrachten wir zwei weitere sehr entspannte Tage in Hopewell. Neben dem obligatorischen Muschelessen konnten wir es uns allerdings diesmal nicht nehmen lassen von der reichlichen Auswahl an Austern vom Strand Gebrauch zu machen. Da uns dieser Luxus jedoch noch nicht genuegte, muehten wir uns noch bei einer 18-Loch Partie Golf ab.(die Caddies mussten wir dann lieder doch selbst ziehen ;-)...Was muss ich da noch weiter erklaeren...??? (ich hab gewonnen ;-)!
An unserem letzten Abend im Hot Spa bei einem guten Nz-ischen Wein haben wir uns dann entschieden die naechste Woche Suedinsel wieter Richtung Abel Tasman National Park und Golden Bay abzufahren.
So diese Woche ist nun auch schon wider rum und ich kann nur sagen es war einfach super! Geiles Weter, traumhafte Straende...einfach der Wahsinn! Leider fehlt mir die Zeit um jetzt ausfuerhlich zu berichten aber ich hoffe ein paar Bilder tuen es auch!
Demnaechst mehr!
Übernachten
Hopewell Lodge
Seit 2002 bis 2009 (mit Ausnahme '04) das nach BBH bestbewerteste Hostel in ganz Neuseeland. Und das zurecht!
Nirgendswo habe ich bis jetzt so eine Herzlichkeit in Umgang mit den Gästen erlebt. Die Besitzer haben eine große Liebe fürs Detail und machen jeden Aufenthalt unvergesslich! Einmal pro Woche werden frische Muscheln aufgetischt und wer keine Meeresfrüchte mag dem sei die hauseigene Pizza empfohlen!
Damit fernab jeglicher Zivilisation keine Langeweile aufkommt stehen dem Gast Kayaks, Angeln und sogar ein nahegelegener Golfplatz zur Verfügung!
Einziges Manko die Anreise: Wer plant mit dem Auto aus Picton anzureisen sollte sich auf eine kanpp 3 stündige Fahrt einrichten. Bequemer ist da die Überfahrt mit dem Boot. Infos gibt es auf der Homepage!
Meine Bewertung
Trailerpark im Feld |
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Fruitpicking in Motueka
Seit einer Woche befinde ich mich in Motueka auf einer Farm fuer Apfel und Birnen um mein Konto wieder ein wenig zu fuellen.
Mit einer Gruppe von insgesamt 25 Pickern gehts es jeden morgen um 7.30 raus aufs Feld und dann heisst es soviele Kisten Aepfel bzw Birnen wie moeglich zu pfluecken. Die Bezahlung ist echt miserabel fuer so eine harte Arbeit, aber es macht trotzdem irgendwie Spass. Haetten wir hier nicht so eine tolle internationale Gruppe (NZ, Ireland, Argentinien, Tschechien, Frankreich, Italien, Israel, Deutschland, Kanada) waeren wir glaube ich schon alle nicht mehr hier!
Heute haben wir einen day off, weil es die ganze Nacht in Stroemen geregnet hat und es auch zwischenzeitlich immer wieder mal regnet! Werde hier wahrscheinlich noch bis zum Ende der Birnenernte bleiben, vorraussichtlich also nur noch eine Woche.
Weitere Plaene stehen noch nicht an, so laesst sich einfach am besten reisen!
Viele Gruesse und denkt daran, die naechste aus NZ koennte durch meine Haende gegangen sein!
Die gemeinschafts Küche |
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Mehr Bilder aus Motueka |
Es wird kälter
Nach so langer Zeit muss ich ja dann doch mal wieder was von mir hoeren lassen: Ausser das ich meinen Geburtstag nun hinter mir gelassen habe gibt es nicht viel neues zu berichten! Meinen Geburtstag habe ich zusammen mit den anderen Picker-Kollegen in Motueka auf einer Reggaeparty gefeiert und anschliessend gemuetlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Ab morgen beginnt dann fuer mich die letzte Woche der Apfelernte. Danach werde ich mich entweder erstmal Richtung Nelson Lakes National Park bewegen um dort noch etwas zu wandern oder direkt die Westkueste runter Richtung Milford Sound.
Der Herbst hier in Neuseeland zeigt sich mittlerweile immer oefters auch von seiner fiesen Seite. Heute Nacht gab es zum ersten mal Bodenfrost. Mit offnen Schlafsack schlafen ist jetzt also nix mehr! Den naechsten Eintrag gibt es dann hoffentlich bald mit ein paar neuen aufregenderen Geschichten.
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Back on the road - Von Motueka zur Westküste
Am Samstag. hieß es dann endlich Abschied nehmen. Nach 2 Monaten Motueka faellt einem das goodbye nicht so leicht, aber es gibt schliesslich noch viele andere schoene Flecken in NZ, die erkundet werden moechten. Also hab ich mich zusammen mit Florian (ihn hatte ich bereits in Auckland kennengelernt) am fruehen Morgen auf Richtung Westcoast gemacht. Vorher jedoch haben wir noch einen kurzen Abstecher in den Nelson Lakes National Park gemacht und sind zu den Whiskey Falls gelaufen. Der Name haelt aber leider nicht was er eigentlich verspricht.
Unser zweiter Stop nach knapp 100 km Highway durch huegeliges Weideland mit herrlichem Alpenpanorama fuehrte uns nach Murchison, genauer gesagt zum Buller Gorge. Hier bahnt sich der Deepdale River seinen Weg durch eine 40m tiefe Schlucht ueber die sich die laengste swingbridge NZs spannt. Da sich die Ueberquerung doch als relativ unspektakulaer erwiesen hat, haben wir uns kurzer Hand fuer den Superman-flight zurueck entschieden. Hierbei springt man von einer kleinen Plattform in die Schlucht und fliegt an der Seilbahn haengend zurueck auf die gegenueberliegende Seite der Schlucht. Spassige Angelegenheit!
Weiter ging es dann auf dem Highway 6 durch ein Senic Reserve zur Westkueste.
Unterkunft haben wir seitdem im Old Slaughterhouse in dem kleinen Dorf Hector gefunden. Dieses mehrfach ausgezeichnete Hostel befindet sich hoch im Hang gebaut, direkt an der Kueste und bietet einen umwerfenden Blick auf die tasmanische See. Das Hostel selber ist nicht mit dem Auto, sondern nur zu Fuss (10min) ueber einen engen Pfad durch dicken Busch zu erreichen. Zur Zeit sind Flo und ich plus zwei weitere die einzigen Gaeste und so geniessen wir die Ruhe und verbringen die Tage mit Wnaderungen in der Umgebung oder faulenzen zusammen mit den zwei riesigen Hunden auf dem Sofa und lauschen dem loderndem Kamin. Dadurch das die Luft hier im Norden der Westkueste noch sehr warm ist, haben wir das Glueck und koennen die Tuer unserer kleinen Behausung nachts geoeffnet lassen, so dass man morgens vom Rauschen der Wellen geweckt wird.
Wenn das Wetter mitspielt werden wir die naechsten Tage mit Wanderungen um Karamera verbringen. Anschliessend heisst es dann wieder einsteigen und weiter Richtung Sueden. Naechster Halt: Pancake Rocks!
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