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Lulea
Länder: Schweden
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Wir kommen um 09:17Uhr in Kemi an. Erstaunlicherweise haben wir sogar recht viel schlafen können. Die Sitze waren gemütlich und der Zug nicht sehr voll, sodass wir uns ein wenig ausbreiten konnten. In Kemi müssen wir feststellen, dass der noch von zu Hause aus recherchierte Bus an Sonntagen leider nicht fährt. Wir beschließen mit dem Taxi bis nach Tornio zu fahren, wo der nächste Bus dann auf uns wartet. Der Taxifahrer spricht allerdings kein Wort Englisch und bringt uns direkt zum Busbahnhof in Tornio, der ein paar Meter hinter der Grenze von Finnland zu Schweden liegt, obwohl Sven ihm erklärt hat, dass wir zu Fuß über die Grenze wollen…aber auf die paar Euro kommt es bei dem Fahrpreis von 52€ dann auch nicht mehr an. Gibt’s halt weniger zu essen heute;-)
Wir gehen dann trotzdem zu Fuß bis zur Grenze zurück. Holen uns in einem Supermarkt ein kleines Frühstück, bestehend aus Kaffee und Muffins und warten auf den Bus, der wegen der Zeitverschiebung von einer Stunde und unserer schnelleren Anreise per Taxi statt Bus ca. 1,5 Stunden auf sich warten lässt.
Der Bus ist dann allerdings einer von der luxuriöseren Sorte und wir genießen die Fahrt auf unseren Plätzen über dem Busfahrer und mit Panoramablick um erste Eindrücke von Schweden zu sammeln. Endlose Wälder, große schöne Seen inkl. toller Hütten laden zu tollen Angelurlauben mit hohem Erholungsfaktor ein. Unsere Blicke sind auf der suche nach Elchen , aber: Fehlanzeige! Außer den Elchen auf den Warnschildern zum Wildwechsel und dem auf unserem Teller im Old Hansa in Tallinn haben wir noch keinen Elch entdecken können.
Ankunft in Lulea um ca. 13.30Uhr. Das Hotel ist nicht weit vom Busbahnhof und dem Bahnhof entfernt, sodass wir es auch am nächsten Tag nicht weit haben um unsere Reise fortzusetzen. Das Hotel ist nicht groß aber sehr schön und die Leute sehr freundlich.
Wir machen einen Spaziergang durch die Stadt und ans Meer, sehen uns Hafen, Kirche und Yachten an. Jetzt sind wir so müde, dass wir erstmal ein kleines Mittagsschläfchen machen um später noch etwas in der Stadt zu essen und dann gemütlich im Zimmer den Abend beenden.
Nach dem Frühstück mit Knäckebrot und Müsli – bei dem Christina stolz kund tat nicht beim klauen einer kleinen „Maruschka“ Figur aus dem Frühstücksraum entdeckt worden zu sein; ich ihr aber ein schlechtes Gewissen bzgl. der Entführung machte, sie die Figur dann an der Rezeption kaufen wollte und sie schließlich geschenkt bekam- geht’s zum Bahnhof um in 7 Stunden bis nach Narvik in Norwegen zu fahren.
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