Skandinavische Metropolen - Oslo - Kopenhagen - Helsinki - Stockholm - Reisebericht von horst_wehrse bei triplib.

Subtitle

Short description for search engines
horst_wehrse
Mitglied seit: 06.05.2008
Reiseberichte: 72
Reisetipps: 318
Fotos: 2049
Länder: 95
Freunde: 17

Meine Reisestationen

Werbung

Weitere Inhalte

 

Dänemark
Alle Reiseberichte (26)
Alle Fotos (239)
 

Finnland
Alle Reiseberichte (7)
Alle Fotos (80)
 

Norwegen
Alle Reiseberichte (18)
Alle Fotos (664)
 

Schweden
Alle Reiseberichte (18)
Alle Fotos (323)
 

27 Fotos | 0 Reisetipps | 1672 Views

twitter Reisebericht twittern

Bewertung: 2 2 2 2
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 1)

Oslo

Königsschloss

Königsschloss


Mehr Bilder aus Oslo

September 1988

Etwas schwerfällig steige ich am 23.09.1988 in den Zug, denn Stunden zuvor hatten wir die offizielle Einweihung unseres neuen Bürohauses gefeiert und so etwas hinterlässt Spuren. Es geht über Puttgarden, Rødby, Helsingør, Helsingborg und Göteborg. Von hier bis nach Oslo bin ich einziger Gast im Abteil und kann mich wunderbar ausstrecken, einen Platz im Liegewagen hatte ich nicht gebucht. Die Fahrt dauert insgesamt gut 19 Stunden und ich finde sie einfach herrlich. Gerade bei Tagesanbruch, als die Sonne den Kampf gegen den Morgennebel gewinnt, ist es wunderbar und stimmungsvoll, durch die Wald- und Seenlandschaft Norwegens zu fahren und aus dem Zugfenster zu schauen.

Ein zentral gelegenes Hotel ist schnell gefunden, die Nacht im "Ansgar Hotell" in der Moellergaten kostet 250 Kronen (NKR) einschließlich sehr gutem Frühstücksbüffet. Beim Geldtausch erhalte ich für 251,- DM den Gegenwert von 900 NKR.

Da ich vorhabe, einige Museen zu besichtigen, erwerbe ich für 75,- NKR die "Oslo Kortet", die Oslo Karte, und diese Investition hat sich schnell amortisiert und total gelohnt, denn mit ihr sind alle Kosten für Nahverkehr und Museumseintritt abgedeckt.

Nun aber hinein ins Vergnügen. Oslo, bis 1924 Christiania genannt, hat rund 450.000 Einwohner, zählt jedoch flächenmäßig zu einer der größten Stadtgebiete Europas. Sie ist Universitätsstadt und zugleich Sitz von Regierung und Parlament, dem Storting.

Zunächst mache ich einen langen Spaziergang und sehe mir die interessantesten Gebäude im Zentrum an. Am Dom mit den schönen Glasgemälden des Malers Vigeland beginne ich meine individuelle Tour. Von hier geht es weiter zum Parlament, zwei Granitlöwen wachen am Fuß der Auffahrtsrampe.
Auf dem Weg zum Schloss komme ich an der Universität mit dem berühmten Wandgemälde von Munch vorbei, aber die Räume sind leider geschlossen und ein Besuch nicht möglich.

Direkt am Oslofjord steht das imposante Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt. Die beiden unterschiedlich hohen Türme sind weithin sichtbar. Interessant ist die astronomische Uhr im Rathaushof.

Am Nationaltheater vorbei gehe ich zur alten Festung Akershus. In diesem mittelalterlichen Bauwerk befinden sich heute das Widerstands- und das Verteidigungsmuseum.

Mit der Fähre fahre ich vom Rathausplatz zur Halbinsel Bygdoy und besichtige zunächst das Norwegische Seefahrtsmuseum. Hier wird u. a. gezeigt, wie der Mensch den Herausforderungen und Gefahren der See begegnet ist. Daneben, im Framhus, ist das Polarschiff "Fram" zu besichtigen. Es wurde hergestellt für die Polarreise von Fridtjof Nansen.

Am meisten interessiert hat mich jedoch das Kon-Tiki-Museum mit dem gleichnamigen Holzfloß und den Schilfbooten RA I und RA II. Im Jahr 1947 segelte der berühmte Thor Heyerdahl mit einem Floß aus Balsaholz von Peru über den Stillen Ozean nach Polynesien und konnte dadurch beweisen, dass diese Inselgruppe vor Jahrhunderten nicht nur von Asien, sondern auch von Amerika erreichbar war. Das Buch über diese Expedition habe ich als Kind verschlungen.

Die Reise mit RA I musste nach 54 Tagen wegen Schäden am Tau abgebrochen werden, mit RA II jedoch war Heyerdahl erfolgreicher und hat demonstriert, dass Amerikas Urbevölkerung Impulse von Kulturen der Alten Welt erhalten haben konnte. Er segelte 1970 von Marokko über den Atlantik bis nach Barbados in der Karibik, wo er nach 57 Seetagen ankam. Bei der Herstellung von RA II halfen Indianer vom Titicacasee. In Südamerika habe ich ähnliche Boote auf den Urosinseln, die bekanntlich im genannten See liegen, gesehen.

Fasziniert hat mich auch das Haus mit den drei Wikingerschiffen, die über 1.000 Jahre alt sind und Ende des 19. Jahrhunderts bzw. 1904 ausgegraben wurden.

Im Norwegischen Volksmuseum bin ich in erster Linie von der Ausstellung auf dem Freigelände angetan, so sind über 100 Holzgebäude und einige Stabkirchen zu besichtigen.

Natürlich statte ich auch dem Frogner-Park mit der bekannten Vigelands-Anlage einen Besuch ab und gehe über die Brücke mit den Bronzefiguren, die Stadien des Lebens darstellen. Besonders beeindruckt bin ich vom Brunnen, vom Monolith und vom Rad des Lebens.

Am letzten Tag mache ich noch einen Ausflug nordwestlich aus der Stadt hinaus und fahre mit der Bahn zur 7 km entfernten bekannten Wintersportstätte Holmenkollen. Jetzt, außerhalb der Saison, kann alles besichtigt werden und man darf die Schanze hinaufsteigen. Von oben hat man eine gute Aussicht und erkennt aber auch, dass zum Skispringen eine gehörige Portion Mut aufgeboten werden muss, jedenfalls ist das mein Eindruck als Nordlicht.

Ansonsten ist der Aufenthalt in Oslo nicht billig, ein Halber Liter kostet 39 NKR, ein normales Abendessen 300 NKR. Samstagabend stehen große Menschenschlangen vor den Lokalen und werden nur zögerlich hereingelassen. Am Sonntag haben viele Restaurants geschlossen. Zur Feier des Tages gönne ich mir in einem der wenigen geöffneten Häuser ein Gericht aus Rentierfleisch.

Die Stadt kommt mir sehr sauber vor, Graffiti habe ich nicht ein einziges Mal gesehen. Auffallend viele Kinder fahren Skateboard. Bei Nachfragen wird mir immer freundlich auf Englisch geantwortet, ich habe es nicht erlebt, dass man mich nicht verstanden hat.

Rundum zufrieden und um viele Eindrücke reicher packe ich meine Sachen zusammen, checke aus und gehe zum Bahnhof.


Kopenhagen

Tivoli

Tivoli


Mehr Bilder aus Kopenhagen

August 1992

Lange habe ich den Freitag herbeigesehnt und endlich ist Feierabend. Elisabeth holt mich ab und los geht es in Richtung Fehmarn. In Puttgarden erreichen wir noch die Autofähre und im letzten Abendlicht betreten wir dänischen Boden. Gegen 22.oo Uhr sind wir am Ziel und suchen uns in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Unterkunft. Im Mission Hotel "Hebron" werden wir die nächsten Nächte verbringen.

Für Elisabeth ist es der erste, für mich der dritte Besuch Kopenhagens. Im Sommer 1972 war ich, auf dem Weg nach Schweden, mit Charly erstmalig in der dänischen Hauptstadt, 1984 das bisher letzte Mal. Zum Besichtigungsprogramm gehörte immer, so auch heute, die Kleine Meerjungfrau.

Leider meint es das Wetter nicht so gut mit uns, die Sonne hat sich hinter schweren Wolken versteckt und es mutet schon etwas herbstlich an. Bei der Meerjungfrau sind wir fast die einzigen Gäste und natürlich werden, wie immer, einige Erinnerungsfotos gemacht.
Diese weltbekannte Statue wurde der Stadt Kopenhagen 1913 vom Brauer Carl Jacobsen, einem der Gründer der Carlsberg Brauereien, geschenkt und als kleine Reminiszenz habe ich bei einem der früheren Besuche an einer Brauereibesichtigung mit anschließender Degustation teilgenommen.

Begeistert bin ich wieder vom Gefionbrunnen. Es ist ein tolles Schauspiel, wie die Ochsen den Wagen ziehen und wie das zischende Wasser die Fahrtgeschwindigkeit assoziiert.

Längere Zeit halten wir uns im berühmten Vergnügungspark Tivoli auf. Im Durchschnitt kommen 30.000 Besucher täglich und erfreuen sich an den modernen Fahrgeschäften oder nostalgischen Karussells. Die Parkgastronomie, vom einfachen Gartencafé bis zum Spitzenrestaurant, verfügt über eine Kapazität von 10.000 Plätzen. Beeindruckt bin ich vom chinesischen Pavillon und von der chinesischen Pagode. Was wird hier auf dem Gelände nicht alles angeboten: Varieté, Kabarett, Freilichtbühnen, Tanzlokale usw.

Schloss Christiansborg ist unser nächstes Ziel. Ursprünglich im 18. Jahrhundert erbaut, wurde es 1794 und 1884 jeweils durch Feuer zerstört. Beim dritten Aufbau im 20. Jahrhundert wurden Ruinen der um 1167 unter Bischof Absalon entstandenen ältesten Burg Kopenhagens freigelegt. Sie stehen zur Besichtigung frei und wir halten uns hier eine ganze Weile auf.
Das Schloss selbst ist heute Sitz des Parlaments, des Folketing, außerdem wird es von der Königin für Repräsentationszwecke genutzt. Der 90 m hohe Turm ist eines der Wahrzeichen von Kopenhagen.

Die dänische Hauptstadt ist gut zu Fuß zu erwandern, man braucht kein Auto und ist auch nicht auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Alle interessanten Bauwerke und Sehenswürdigkeiten sind ohne großen Aufwand bequem zu erreichen.

Beim Weitergehen kommen wir an der Börse mit dem eindrucksvollen Drachenturm vorbei. Bis 1974 wurden hier Kurse notiert, heute hat die Handelskammer in diesem schönen Renaissancebau ihren Sitz.

Und dann haben wir großes Glück, gerade legt das Traumschiff "MS Europa" im Hafen an. Ehrfürchtig und gespannt beobachten wir das Manöver.

Nun wird es aber auch mal Zeit für eine kleine Ruhe- und Erholungspause. Was bietet sich da besser an, als ein Lokal am Nyhavn. Früher sündige Meile, hat sich die Straße am Stichkanal zum gastronomischen Zentrum entwickelt. Es ist einfach herrlich, draußen bei einem Glas Tuborg oder Carlsberg zu sitzen und auf die malerische Kulisse der Häuser und Holzboote zu schauen.

Dem Schloss Amalienborg statten wir natürlich auch einen Besuch ab. Es besteht aus vier Palais, die von vier Adligen gebaut wurden, Grund und Boden hatte ihnen der König geschenkt. Nach dem Brand von Schloss Christiansborg war die königliche Familie jedoch obdachlos und nahm Amalienborg in ihren Besitz.
In einem der Paläste wohnt die Königin noch heute, Wachsoldaten mit fotogenen Bärenfellmützen sorgen für ihre Sicherheit.

Natürlich gehört auch ein Schaufensterbummel durch die Strøget, übersetzt "Strich", der ältesten Fußgängerzone Europas, zu unserem Programm. Aber nicht nur die Läden, auch die Cafés sind interessant und lohnen einen Besuch. Ein paar Stunden halten wir uns im "Freistaat" Christiania auf.

Die Abende verbringen wir meist im Tivoli und erfreuen uns an den Darbietungen und an den über 100.000 Lichtern, es ist ein tolles Bild – und bis zum Hotel sind es nur ein paar Schritte.


Helsinki

Blick auf Helsinki

Blick auf Helsinki


Mehr Bilder aus Helsinki

September 1999

Die finnische Hauptstadt besuche ich am Ende eines Urlaubs im Baltikum. Mit dem Bus fahre ich von St. Petersburg nach Helsinki und belege ein Zimmer im Appartementhaus „Fenna“.

Jetzt, am Samstagabend, ist was los in der Stadt. Die Restaurants und Gaststätten sind bis auf den letzten Platz besetzt, viele Menschen bevölkern die Straßen der Innenstadt und es herrscht eine ausgelassene Atmosphäre.

Eigentlich hatte ich bisher wenig über Helsinki gehört oder gelesen, aber ein Besuch der "Tochter der Ostsee", wie die Finnen ihre Hauptstadt nennen, lohnt sich unbedingt. Hier, im wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes, leben etwa eine halbe Million Menschen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen zentral und man kann alles zu Fuß erreichen und ist auf den öffentlichen Nahverkehr nicht angewiesen. Falls man dennoch gehmüde geworden ist, empfiehlt sich eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 3 T, denn sie fährt an fast allen sehenswerten Plätzen und Gebäuden vorbei und informiert teilweise in vier Sprachen.

Auf dem Marktplatz bleibe ich geraume Zeit, sehe mir die Auslagen und Waren an, beobachte die Fischer, die ihren Fang direkt vom Boot verkaufen und fotografiere den Havis-Amanda-Brunnen. Gegenüber befindet sich die Markthalle und ein paar Schritte weiter das schöne klassizistische Rathaus, ursprünglich als Hotel entworfen. Vor meinem nächsten Ziel, dem Präsidentenpalast, der aber nur noch zu Repräsentationszwecken genutzt wird, steht ein Wachposten.

Beeindruckt bin ich von der Uspenski-Kathedrale aus rotem Backstein. Während meines Besuchs findet ein Gottesdienst statt und ein Chor untermalt die Andacht mit wunderschönem Gesang. Das Gotteshaus wurde für russisch-orthodoxe Gläubige gebaut und dient heute der finnischen orthodoxen Kirche.

Der Senatsplatz gilt wegen der Harmonie der Proportionen als einer der schönsten Plätze in Europa und der Dom mit seinen Kuppeln und Säulen ist sein Schmuckstück. Aber auch das Regierungspalais, die Universität und die Universitätsbibliothek tragen zum überaus positiven Gesamteindruck bei.

Nach einem Spaziergang auf der Esplanade, einem eleganten Boulevard, der durch einen Park mit Bäumen in zwei Parallelstraßen geteilt wird, lasse ich mir im Café Kappeli den Kaffee und ein Stück Kuchen schmecken. Das Lokal ist sehr gut besucht und ein frei werdender Platz wird sofort wieder besetzt.

Im Geschäftszentrum steht das Denkmal "Die Drei Schmiede". Die Warenhäuser sind prall gefüllt und zahlungswillige Kunden kommen voll auf ihre Kosten. Es fällt mir auf, dass die Finnen häufig, auch bei relativ kleinen Beträgen, mit ihrer Kreditkarte bezahlen.

Am letzten Tag gehe ich am Parlamentsgebäude vorbei und besuche dann die Felsenkirche. Ihre Innenwände wurden aus einem aufragenden Fels herausgesprengt und mit einer Kuppel überdacht. Abends lausche ich im Jazzclub Storyville dem Black Riders Trio.

Am nächsten Spätnachmittag besteige ich die Fähre nach Stockholm und verbringe eine unvergessliche Nacht auf dem Schiff. Auf über 10 Etagen stehen den Gästen Bars, Restaurants, eine Diskothek und andere Einrichtungen zur Verfügung.


Stockholm

Rathaus

Rathaus


Mehr Bilder aus Stockholm

September 1999

Es regnet und ist ungemütlich. Noch etwas übermüdet von der Nacht auf der Fähre beginne ich meinen Spaziergang. Vor 15 Jahren, im Herbst 1984, war ich das bisher einzige Mal in Stockholm.

Damals war ich für drei Tage hier und das Schloss und das Rathaus kommen mir bekannt vor. Letzteres hatte ich auch besichtigt und war vom Goldenen Saal, in dem auch die Verleihung von bestimmten Nobelpreisen vorgenommen wird, sehr angetan. Aber auch an die Bauform des Stadshuset, wie man hier sagt, erinnere ich mich gut.

Stockholm gilt als eine der schönsten Städte der Welt. 40 Brücken verbinden die 14 Inseln, auf denen sich die Metropole ausgebreitet hat. Selma Lagerlöfs Bezeichnung "die Stadt, die auf dem Wasser schwimmt" ist sehr zutreffend. Hier, im Finanz- und Wirtschaftszentrum des Landes, wohnen mehr als ein Sechstel der Gesamtbevölkerung des Landes, über 1,5 Mio Einwohner zählt der Großraum Stockholm.

Vom Hauptbahnhof mache ich mich zu Fuß auf den Weg und gehe zunächst zum oben geschilderten Rathaus, das auch als Wahrzeichen der Stadt bezeichnet wird. Aufgrund des regnerischen Wetters verkneife ich mir eine Besteigung des Turms, denn die Aussicht mag bei klarer Witterung herrlich sein, heute kann ich es mir nicht vorstellen.

Anschließend orientiere ich mich zur Gamla Stan, der Altstadt, oder auch der "Stadt zwischen den Brücken" genannt. Nachdem ich am Parlamentsgebäude, dem Riksdagshuset, vorbei bin, erkenne ich schon das Königliche Schloss. Hier halte ich mich geraume Zeit auf und sehe auch einer Wachablösung zu, leider ohne Marschkapelle. Ein Teil des Schlosses steht zur Besichtigung frei und so schaue ich mir u. a. die königlichen Gemächer, das Museum und die Rüstkammer an. Der Palast wird nur noch für repräsentative Zwecke genutzt.

Ganz in der Nähe befindet sich die Storkyrkan, die Große Kirche. In diesem ältesten Gotteshaus der Stadt wurden viele Könige gekrönt. Berühmt ist die Holzskulptur "Ritter Georg mit dem Drachen" im Innenraum.

Die Altstadt gefällt mir, es gibt viel zu sehen, nette Lokale, Antiquitätengeschäfte in alten Giebelhäusern, anmutige kleine Gassen und in der Mitte der Große Platz, der Stortorget.

Beeindruckt hat mich außerdem das Riddarhuset (Ritterhaus), das als schönster Barockbau Stockholms gilt. Über eine kleine Brücke gehe ich zur Ritterinsel und besichtige die Riddarholmskirche mit dem prägnanten Turm. Viele schwedische Könige und andere Persönlichkeiten wurden hier beigesetzt.

Auf dem Weg zurück zum Hauptbahnhof sehe ich mir auf dem Gustav Adolfs Torg das Reiterstandbild des gleichnamigen Königs an und die dahinter liegende Königliche Oper. Den Rest des Tages verbringe ich im interessanten Kulturhaus am Sergels Torget.
Es hat aufgehört zu regnen und die letzten Strahlen der Abendsonne geben der Stadt ein einzigartig schönes Flair.

Persönliche Anmerkung

Dieser Reisebericht ist Elisabeth gewidmet. Ende 2005, während ich diese Zeilen verfasse, verabschiedete sie sich von uns, auf tragische Weise und viel zu früh.


 

Dieser Reisebericht ist sichtbar für: jeden

Schlagwörter: keine