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UmdieWeltreisen
Länder: Australien, Costa Rica, Großbritannien, Jamaika, Namibia, Neuseeland, USA, Südafrika, Sambia
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Erste und letzte Station unserer Route. Hier beginnt unserer UmdieWeltreise. Hinter uns liegen einige Monate Vorfreude und Vorbereitung und vor uns 1 Jahr Rucksackreise. 7 Verschiedene Laender und als erstes England. Wir sind beide das erste Mal in London.
Auf den Fotos sieht man, wo wir auf unseren Wegen durch Londons Strassen so verbeigekommen sind.
Übernachten
Crowne Plaza Shoreditch
Eigentlich zu teuer fuer unser Budget und nur durch eine 50% Marketing Aktion unseres Billigfliegers bezahlbar, mussten wir ja irgendwie Begeistert sein. Aber auch aus der Sicht eines Hotelfachmanns hat mich dieses Hotel ueberzeugt. Alleine dem Personal an der Rezeption sind wir es schuldig, dieses 4* Haus zu empfehlen.
Wunderbar gelegen. Die naechste TubeStation Liverpool Street wird von verschiedenen Linien angefahren. Nur der Fussweg von der Tower-Bridge, den wir uns einmal zumuteten, war etwas weit. Dann doch lieber einfach den Bus zur London Bridge nehmen um die Themse zu ueberqueren. Dieser haelt direkt vor dem Hotel.
Meine Bewertung
An-/Abreise
Subway
Um die oeffentlichen Verkehrsmittel in London zu nutzen lohnt sich eine Oyster Card.
Man zahlt Pfand fuer die Karte, wenn ich mich recht entsinne 3 Pfund und laedt ein Guthaben drauf. Wenn man dann die Karte benutzt errechnet sie einem sozusagen immer den guenstigsten Fahrpreis. Man muss sich also nicht am Anfang des Tages ueberlegen ob sich eine Tageskarte lohnt, sondern faehrt einfach so viel man lustig ist und kann sich darauf verlassen, dass man in jedem Falle nicht mehr als den Tageskartenpreis bezahlt. Am Ende seines Londonaufenthalts kann man die Karte an einer Subwaystation wieder abgeben und bekommt seinen Pfand wieder. In unserem Falle am Bahnhof des Flughafens und weil wir mehr gefahren sind als unser Guthaben abdeckte, haben wir nicht den kompletten Pfand zurueck bekommen.
Meine Bewertung
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4th of July
Lustig: immer wenn jemand von Miami spricht, muessen wir gestehen, dass diese Stadt nicht ganz so unsere ist.
Nicht dass wir in den 3 Tagen unseres Aufenthaltes keine gute Zeit gehabt haetten. Vielmehr beschlossen wir nach diesen 3 Tagen, dass diese uns gereicht haben.
Unser Einblick war sehr begrenzt. 3 Tage Miami Beach (Unser Hostel lag am Hip Strip) und die meisste Zeit am Strand.
Miami Beach ist mehr eine Urlauber-Metropole als ein Stadtteil. Man fuehlt sich eher an Lloret oder Alanya erinnert, als dass man das gefuehl hat in den USA zu sein. Eigentlich kennt man den Sunset Blvd. auch aus Filmen. Die Art Deco bauten sind schon ganz nett, aber sie konnten nicht den Eindruck einer gewachsenen Stadt vermitteln.
Der Strand ist unglaublich lang, unglaublich breit und unglaublich weiss. Bis auf die vielen Menschen wirklich ein Traumstrand.
Vor den Restaurants die sich aneinander Reihen quatschen einen staendig Maedels an, die nur dafuer da sind Gaeste an Land zu holen.
Vorallem ist Miami teuer. 4 verfluchte Dollar fuer eine Flasche Wasser im Minimarket und keinen vernuenftigen Supermarkt.
Eigentlich hoert sich das bisher auch viel zu negativ an. Haetten wir Lust auf Party gehabt und zu viel Geld, wir haetten Miami Beach wahrscheinlich geliebt.
So haben wir uns am 4. Juli mit einer Pizza am Strand das Feuerwerk angeschaut. Wir dachten wir waeren aus Hamburg verwoehnt. Es gibt ja auch zu Hause oft genug die Gelegenheit sich ein Feuerwerk anzusehen. Doch was uns dort geboten wurde war echt der Shit!!
Laut, gross, lang und vorallem direkt ueber unseren Koepfen. Am Strand. Um uns herum feiern die Kids und wir sind am staunen.
Übernachten
Deco Walk Hostel, Ocean Drive 928, Miami Beach
Super Lage direkt am HipStrip und 1Minute Fussweg zum Strand. Nettes Personal, nette Gaeste. Mit Dachterrasse und humanen Getraenkepreisen. Nichts fuer ruhige naechte aber genau das, was man in Miami Beach sucht.
Meine Bewertung
White River |
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Ankunft in Jamaika
Obwohl unser Flieger erst um 9 Uhr Abends Landen sollte, hatten wir uns noch nicht so recht ueberlegt wo wir die erste Nacht schlafen sollten. Wir hatten die Nummer von Curvin und ein Lonely Planet Buch gelesen, welches die Suche nach einer guenstigen Unterkunft als recht einfach beschrieb. Eigentlich hatten wir aber keine Ahnung. Konnten noch nicht einmal die Entfernungen auf unserer Karte einschaetzen.
In Miami waren wir schon ungefaehr eine dreiviertel Stunde zu spaet gestartet, weil ein Passagier zwar sein Gepaeck aufgegeben hatte, am Gate aber einfach nicht erschien. Seit dem 11. September Anschlag, darf aber eben kein Gepaeck ohne dazu gehoerigen Passagier mitfliegen, also musste der Koffer gefunden und entfernt werden.
Eine halbe Stunde zu spaet in Jamaika erfuhren wir, dass man uns nicht einreisen liesse, solang wir nicht vorweisen koennten, wo wir uebernachten wuerden. Man bat uns zum Informationsschalter, um entweder Curvin anzurufen, oder ein Hotel zu buchen. Wir taten ersteres und notierten Curvins Adresse. Oracabessa, St Mary. Nun ist Oracabessa ein Ort und St Mary die Provinz. Die Zollbeamte rief also selber Curvin an um zu erfahren, dass die Strasse in der Curvin wohnt zwar die Hauptstrasse ist, leider aber keinen Namen traegt, wie die meisten der Strassen hier. Er versprach der Zollbeamtin uns von Ochos Rios abzuholen. Die Information hatte uns zuvor eine Verbindung rausgesucht.
Endlich eingereist hatten wir ziemlich schnell unsere Koffer und ein Ticket fuer einen typischen Touristenbus, der die verschiedenen Hotels in Ocho Rios abklappert.
Wir waren noch bei trockener Landebahn gelandet und mussten feststellen, dass in der Zwischenzeit ein Gewitter aufgezogen und im vollen Gange war. Ganz im Ernst, wir sind noch nie zuvor in so einem Gewitter gewesen. Sintflutartig. Die Abfahrt des Buses verzoegerte sich bis die Fahrer einsehen mussten, dass es nicht so schnell aufhoeren wuerde zu regnen. Im Minibus fuehlte man sich etwas wie in einem fahrenden Sarg. Eine Metallkiste in Mitten von Blitzen. Nach etwa einer Stunde Fahrt, es war inzwischen halb eins, kamen wir dann in einem Hotel an, welches die Dame am Ticketschalter des Buses als die, fuer uns beste Destination empfohlen hatte. Wir riefen Curvin an und entschieden, dass wir besser in diesem recht teuren, aber im Vergleich zu den sonst angefahrenen Luxusherbergen doch recht bescheidenen Hotel uebernachten wuerden. Wir waren fix und fertig, fielen ins Bett und waren, als wir wieder aufwachten ueberrascht, dass die Sonne schien als haette es nie ein Gewitter gegeben.
Curvin*s House |
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a St.Mary (Capleton come from)
Im Hotelpreis war zumindest das Fruehstueck und der Eintritt zum privaten Turtlebeach inklusive. Also sind wir nach dem Aufstehen erstmal Schwimmen und hinterher zum fruehstuecken gegangen. In Jamaika wird in der Regel warm gefruehstueckt. Es gab Callaloo mit Dumplings (spinataehnliches Gemuese mit frittierten Knoedeln). Nachdem wir uns etwas in der Stadt umgesehen, Geld geholt und einen Teil von Michael Jacksons Beerdigung gesehen hatten, holte uns Curvin ab und wir fuhren nach Oracabessa. Bei Curvin Zuhause lernten wir Zion, Curvins Frau, ihre Tochter, ihre Ziehtochter und
-enkelin kennen. Wir fuhren zum naechsten Strand, machten eine kleine Glasbottom-Boatstour und genossen zum erstenmal das Karibische Meer.
Abends gab es frischgefangenen Fisch, den ein Fischer Mittags vorbei gebracht hatte. Was fuer ein Start.
Am naechsten Tag sind wir dann zu einem Wasserfall des White Rivers gefahren. Die Bilder sprechen fuer sich: paradiesisch.
Ansonsten nutzten wir die ersten Tage bei Curvin zum aklimatisieren: Baden, Zions Kueche geniessen und einkaufen in Ochi.
Sonstiges
Public Transportation Jamaika
Fuer Jeden, der wie wir mit oeffentlichen Verkehrsmitteln durch Jamaika reisen moechte, folgt eine kleine Liste mit Verbindungen und Preisen. Die Preise sind nur zur orientierung, da wir sicherlich hier und da mal Touristenpreise gezahlt haben. In der Regel zahlt man aber auch als Tourist den normalen Preis.
Preise in Jamaican Dollar (1JMD<1 EuroCent) pro Person.
B steht fuer Minibus, T fuer Routetaxi (beide zu erkennen am Roten Nummernschild)
Ocho Rios>Oracabessa: 90B,120T
Oracabessa>Port Maria: 70 B
Port Maria>Anotto Bay: 140T
Annottobay>Robins Bay (Strawberry Fields): 150T
Annottobay>Port Antonio: 150B
Port Antonio>Winnifreds Beach:100T
Port Antonio>Hordley:250B
Hordley>Bath:100T
Montego Bay>Savanna La Mar:160B
Sav.>Negril:140T
Sav.>Black River:200B
Black River>Treasure Beach: 170B
Treasure Beach>Watchwell:100T
Watchwell>Lacovia:150T
Lacovia>Appleton:120T
Appleton>Santa Cruz:150B
Santa Cruz>Mandeville:150-200T(aus der Erinnerung)
Mandeville>Spanish Town:250B
Spanish Town>Ochos Rios:250B
Meine Bewertung
Black Sand Beach, 1 Std. Wanderung von der River Lodge |
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Strawberry Fields, Robins Bay
Unser Kurztrip entlang der Nordkueste Jamaikas fuehrte uns als erstes nach Strawberry Fields. Wir hatten in unserem kleinen Reisefuehrer, den wir allerdings bei Curvin vergessen hatten, von der alten Piratenburg gelesen, die von Brigitte zur Riverlodge ausgebaut worden ist. Curvin kannte Brigitte und so war der Kontakt schnell hergestellt. Wir kamen in einem Zimmer mit Freiluftbadezimmer unter und liessen uns von den Spinnenweben, die Teile des Bades ueberdachten nicht abschrecken.
Am naechsten Tag gingen wir auf Empfehlung auf Wanderschaft zum Black Sand Beach. Der Weg war tatsaechlich laenger als erwartet, aber versoehnte uns mit umwerfenden Ausblicken, Schmetterlingen und nahezu -bis auf den Pfad, dem wir immer folgen sollten- unberuehrter Natur. Die meißten Touristen lassen sich von einem Guide begleiten und tatsaechlich liefen wir, die wir uns den Weg beschreiben lassen hatten, zu weit. Nach diesem kleinen Umweg, erreichten wir dann aber doch auf eigene Faust den bisher schoensten Strand unserer Reise. Wir hatten den Strand fuer uns alleine, bis ein Guide mit einem kleinem Fischerboot und einer jamaikanischen Familie in der Bucht ankerte. Er nahm uns spaeter mit zu einem kleinen Wasserfall, auf den wir beim Verlaufen fast selbst gestoßen waeren.
In der Riverlodge haben wir zwei Irische Freundinnen und den Sohn und die Tochter der Einen kennengelernt, die wir spaeter noch oefters trafen.
Winniefred Beach |
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Port Antonio und Umgebung
Von ihnen bekamen wir auch den Tipp von Port Antonio unbedingt zum Winniefred Beach zu fahren.
Nach zwei Naechten River Lodge suchten wir uns also in Port Antonio ein nettes Guest House, von dem wir schon Gutes gehoert hatten und liefen dann erstmal durch das Stadtzentrum, um einen Ueberblick von allem zu bekommen. Am Abend assen wir unser erstes Jerk Chicken, welches wirklich super lecker war.Es ist so ne Art Grillhaenchen mit einer ganz besonderen Marinade und wer moechte kann die haeufig hausgemachte sehr scharfe Sauce dazunehmen. Nachdem wir bei Curvin vegan gelebt hatten (wir waren wirklich positiv von dem Essen, welches Zion zauberte ueberrascht), war dieses Haenchen etwas sehr Besonderes.
Am naechsten Tag wollten wir nun den empfohlenen Winniefred Beach auskundschaften. Da uns der Weg von Port A. auf der Karte nicht so weit erschien, liefen wir einfach los und liefen, liefen, liefen...nach jeder Bucht dachten wir: so die naechste muss es sein...aber dem war nicht so!
Auf die Aussagen der Jamaikaner schien uns kein Verlass zu sein. Man bekommt so viele Halbwahrheiten zu hoeren, wenn die Einheimischen versuchen einem etwas zu verkaufen, dass wir inzwischen abgeneigt waren ueberhaupt zu fragen. Soweit wir das nach 3 Wochen beurteilen koennen, hat die Mehrzahl der Jamaikaner keinen richtigen Job. So viele Menschen sind darauf angewiesen taeglich irgendetwas zu verkaufen. Wir wussten aber noch nicht damit umzugehen und versuchten dem Hustling aus dem Weg zu gehen. Erst als ein Mann, der eindeutig nichts zu verkaufen hatte, uns erklaerte, dass wir entweder eine weitere Stunde laufen oder einfach einsteigen koennten, konnten wir uns durchringen uns den Rest des Weges mitnehmen zu lassen.
Sein Zuhause lag auf dem Weg und er zeigte uns sein Anwesen auf dem er gerade ein kleines Ferienresort baute (www.wilksbay.com). Er war so nett uns noch bis zum Strand zu fahren und so kamen wir schliesslich doch noch an.
Der Strand war so schoen, dass wir am naechsten Tag wieder hinfuhren. Diesmal im Routetaxi und der Euro pro Person war definitif gut angelegt. Was lernt man daraus: Glaub lieber den Einheimischen als einer Karte.
Auf dem Rueckweg machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Boston Bay. Hier wurde das Jerk-Food erfunden. Leider ist Boston Bay inzwischen nur noch eine Ansammlung von Jerk-Buden und es wird einem keine Zeit gelassen sich selbst fuer eine zu entscheiden. Das Jerk-Chicken in Port Antonio hat uns nicht nur besser geschmeckt, wir konnten es auch ungestoert genießen.
Ganz in der naehe von Port Antonio findet man die Somerset Falls. Um diese ist ein kleiner Park angelegt und man muss etwa 5 Euro Eintritt zahlen. Es hat uns hier gut gefallen und die Faelle boten einige schoene Fotomotive. Mit den White River Falls, bei denen wir mit Curvin waren, konnten sie aber natuerlich nicht mithalten.
Übernachten
River Lodge
Etwas ausserhalb. Dafuer ist man in Strawberry Fields der Natur naeher. Gut von Annotto Bay, mit dem Routetaxi zu erreichen. Fruehstueck war im Preis enthalten. Schmackhaftes Abendessen gab es fuer 8U$ pro Person.
Meine Bewertung
Übernachten
Titchfield Hill
In Port Antonio findet man ein Guesthouse am leichtestens in Titchfield Hill. 3 miteinander Verbundene Strassen auf einer Art Halbinsel direkt am Stadtzentrum bieten eine Menge Auswahl. Vergleichen lohnt sich. Wir wohnten im Ivanhoes. Nicht das guenstigste aber ein einladendes Guesthouse mit einem guten Preis-Leistungsverhaeltniss.
Meine Bewertung
Terrasse in Negril |
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Montego Bay
Unsere 2. kleine Entdeckungsreise auf Jamaika fuehrte uns als erstes nach Montego Bay. Eineinhalb Wochen zuvor waren wir hier gelandet, hatten aber nichts von der Stadt gesehen.
Wir hatten es uns leichter vorgestellt eine Unterkunft zu finden, standen aber ohne Orientierung in einer Stadt, die schon fast als solche bezeichnet werden kann. Wir schauten uns das Harbourway Hotel an, entschieden aber uns noch weiter umzusehen. Als wir etwa 2 Stunden spaeter ein Zimmer haben wollten hatte sich der Preis ploetzlich erhoeht und wir schliefen doch in einem netten Guesthouse am Hip Strip, wo man sonst nur hochpreisige Hotels findet.
Wir trafen uns dort wieder mit den irischen Freundinnen und gingen zusammen in ein chinesisches Restaurant. Ein merkwuerdiger aber dennoch sehr netter Tag auf Jamaika und einer der wenigen, an denen wir nicht schwimmen waren.
Ausserdem haben wir kein einziges Foto geschossen.
einer von wenigen kurzen aber kraeftigen Schauern auf unserem Weg |
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Negril
Am naechsten Tag ging es fuer uns gleich weiter nach Negril. Am 7 Mile Beach und am Alice Eldemire Drive reiht sich eine Unterkunft an die naechste. Ansell Thatchwalk Guesthouses hatte seinen eigenen Strandabschnitt und wir waren die einzigen Gaeste. Also bekamen wir ein schoenes Bungalow in erster Reihe, mit einer kleinen Kochnische. Es regnete mehrfach an diesem Tag. Das Meer war warm und so blieben wir im Wasser als es leicht zu sommerregnen begann. Als wir spaeter Einkaufen gingen fing es dagegen, einmal kurz richtig zu schuetten an. Eine Frau erklaerte uns, es waere kein gewoehnlicher Regen. It was liquid Sunshine.
Am naechsten Morgen liefen wir den Strand entlang. Mehrere Kilometer weisser Sandstrand, aber keine natuerliche Schoenheit.
Black River Bootstour mit George |
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Black River
Wir waren uns nicht sicher ob wir am naechsten Tag in Black River bleiben oder gleich nach Treasure Beach weiterfahren wuerden. Es schien uns als gaebe es von Treasure Beach keine direkte Weiterverbindung und dass wir auf dem Rueckweg eh wieder hier vorbei kommen wuerden.
Als uns unser Busfahrer aber direkt an einem Guesthouse rauslassen konnte, entschieden wir uns fuer eine Nacht hier in Black River zu bleiben.
Die Stadt ist nicht besonders groß und wird wie der Name schon sagt von einem Fluss dominiert. Das Wasser des Flusses ist nicht dreckig, sondern wegen des dunklen Grundes schwarz. Dadurch, dass der Fluss sehr ruhig ist, spiegelt sich die Umgebung sehr stark im Wasser.
Es gibt 2 Touranbieter, die die Touristen in großen und vollen Booten ueber den See schippern. Wir waren froh an einen selbsternannten Tourguide geraten zu sein, der einen Fischer fragte ob er uns in seinem Boot mitnehmen wuerde. Wir sassen also zu viert in einem kleinen Fischerboot und fuhren zu einem kleinen Laden, der eine halbe Stunde Bootstour entfernt direkt am Fluss liegt. Wir tranken nur etwas, der Laden bereitet aber wohl auch Kraben zu.
Mangroven saeumen den Seeweg und Alligatoren sind die Stars der Touren. Wir genossen eigentlich einfach die Fahrt, aber freuten uns natuerlich auch einen Alligator vor die Linse zu bekommen.
Als wir uns Abends, auf der Suche nach etwas zu essen, noch einmal auf den Weg machten, mussten wir feststellen, dass in Black River anscheinend um 18Uhr die Buergersteige hochgeklappt werden.
Waikiki Guesthouse, Treasure Beach |
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Treasure Beach
Treasure Beach ist ein Ort der von Individualtouristen lebt. Keine grossen Hotelburgen oder Attraktionen. Ein schlichter aber sehr schoener Fleck auf Erden. Man findet hier guenstige, aber auch detailverliebte Unterkuenfte, nur definitif kein All-Inclusiv. Die Leute hier verstehen es eine Gegend und nicht nur ein Hotel zu vermarkten. Wir haben hier Menschen getroffen, die offensichtlich wussten Besucher an diesen Ort zu binden. Die Restaurants und Unterkuenfte sind schoen gemacht und gleichzeitig familiaer gehalten. Es hat uns hier einfach gut gefallen.
Appleton Rum Tour |
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Appleton Estate & Spanish Town
Um am naechsten Tag zur Appleton-Rumdistellerie zu kommen, mussten wir nicht zurueck nach Black River um dort umzusteigen, dafuer lernten wir Watchwell und Lacovia kennen. Eigentlich nur die jeweilige Tankstelle und doch waren wir froh, diesen Abstecher durch die Pampa einlegen zu koennen.
Appleton Estate bietet zu jeder Zeit Touren fuer Touristen an. Eigentlich fuer jeden, nur wuerde wohl kaum ein Einheimischer umgerechnet 16 Euro zahlen um sich eine halbe Stunde ueber das Gelaende fuehren zu lassen. Wir dagegen haben diesen kleinen Ausflug durchaus genossen. Gleich zu Beginn der Fuehrung wurde uns ein Rumpunch gereicht. Es war gegen 11 Uhr Morgens. Ein Guide erklaerte uns allerhand ueber die Rumherstellung und zeigte uns das Gelaende, welches huebsch zurecht gemacht ist. Wir probierten frisch gepressten Zuckersaft, Melasse und zu guter Letzt einige Kostproben aus dem Appleton Sortiment. Eine kleine Flasche Rum Cream (Baileys artig) gab es mit auf den Weg und so saßen wir gegen halb1 wieder im Minibus.
Eigentlich wollten wir nur weiter nach Mandeville, was auch schon mit einmal umsteigen verbunden war. Doch als es sich dort als schwieriger als gedacht heraus stellte eine Unterkunft zu finden (unser kleiner Marco Polo Reisefuehrer war uns in Jamaika keine besonders große Hilfe), fuhren wir doch weiter. Ich hatte gehofft um so naeher wir an Kingston ran kaemen, um so wahrscheinlicher wuerden wir die Hauptstadt auch besuchen. Aber es kam anders. Wir landeten in Spanish-Town der naechst groesseren Stadt zu Kingston.
Wie immer in den wirklichen Staedten, von denen man auf Jamaika wahrscheinlich auch nicht mehr als 4 oder 5 finden kann, war die Suche nach einer Unterkunft beschwerlich. Wir kamen in einer ueberfuellten Innenstadt an und liefen ein bisschen herum in der Hoffnung ueber ein Guesthaus zu stolpern. Wir fragten 3 Menschen, bis wir einen halbwegs verwertbaren Tipp bekamen. Das Peoples Choice Guesthouse sollte mit einem Minibus zu erreichen sein und so fragten wir uns durch, bis wir den anscheinend richtigen gefunden hatten. Ein auf "ja ja wir bringen euch da hin", fuhr der Bus los. Der Fahrer fragte in dem Stadtteil in dem das Guesthouse sein sollte einen Passanten und schmiss uns sozusagen raus als er erfuhr, dass die Unterkunft nicht auf seiner Route lag. Wir fragten im naechsten Restaurant (eigentlich eher ein Chinaimbiss) nach dem Weg und ein paar Maedels erklaerten ihn uns. Als sie uns mit ihrem Auto einholten und ihnen klar wurde, dass wir zu Fuss unterwegs waren, korigierten sie ihre Aussage, es waere nicht weit und rieten uns doch ein Routetaxi zu nehmen.
Also zu den Taxis und in 5 Minuten waren wir da. Wir zahlten fuer die kurze Strecke so viel, wie normalerweise fuer eine halbstuendige Fahrt und es war noch nichtmal der Touristentarif. So laeuft Jamaika, es ist easy und guenstig von Ort zu Ort zu kommen, doch sobald du in der Stadt bist ...
Das Peoples Choice Guesthouse hatte sich in Treasure (irgendwas) Hotel umbenannt, war aber in seinem derzeitigen Zustand wahrscheinlich noch abgefuckter als zu Guesthouse Zeiten. Um nicht die ganze Reise ueber (wir hatten den Grossteil des Tages im Bus verbracht) Geld mit mir rumzuschleppen, hatte ich nicht genug mitgenommen um die Uebernachtung zu bezahlen. Laura blieb also mit den Sachen im "Hotel" zurueck und ich fuhr noch einmal los um Geld und etwas zu essen zu holen. Ich hatte auf dem hinweg schon die naechste Bank ausgemacht und holte was von dem Chinesen, bei dem wir vorher nach dem Weg zum Guesthouse gefragt hatten.
Ich brauchte etwa eine halbe Stunde. Laura musste in einer Art Lobby warten und feststellen, dass sich ein Typ auf dem Fernseher um die Ecke einen Porno reinzog. Ich hatte kein Handy dabei und so kam ihr diese halbe Stunde wie eine verfluchte Ewigkeit vor.
Als wir dann endlich unser Zimmer hatten, und zumindest unser eigenes Bad, duschten wir nachdem wir gegessen hatten.
Das Zimmer wurde in der Nacht so heiss, dass wir uns die Dusche haetten sparen koennen. Die Air-Condition war genauso laut wie nutzlos. Der Raum hatte keine Scheiben vor den Fenstern. Die Klimaanlage kuehlte den Raum so stark ab, waehrend sie ohrenbetaeubend knatterte, dass es zu kalt wurde. Wenn man sie dann wieder ausschaltete, brauchte es keine 2 Minuten bis man wieder schwitzte wie Sau. Das spielchen spielten wir trotzdem einige Male diese Nacht.
Kingston haben wir sein gelassen! Spanish Town war Grossstadt und die Rueckfahrt nach Ocho Rios Abenteuer genug.
Unser Steg, Sebago Lake, Maine |
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Maine, Neu England
Die Familie, bei der Laura vor 7 Jahren im Zuge eines Schueleraustauschs 5 Monate gelebt hat, ertraegt uns nun schon fast einen Monat als Gaeste.
Wir wohnen entweder in South Portland, einem Vorort von Portland in Maine, oder am Sebago Lake in einem schoenen Haus direkt am See.
Eine Woche nachdem wir bei Anne und Laura (Anne's Tochter, gerne den Namen english aussprechen um Verwechslungen zu vermeiden) aufgelaufen waren sind auch Laura's Eltern (diesmal die Deutsche Version) zu besuch gekommen.
Wir sind nun also zu sechst und haben die meiste Zeit am See verbracht, wo wir etwas mehr Platz hatten.
Wir hatten hier die Moeglichkeit ein luxurioeses Leben zu geniessen, welches uns so schnell wohl nicht mehr vergoennt sein wird. Peter Fox traeumt in "Haus am See" noch davon und wir leben es schon. Schoenes Haus, Schoener See, Gutes Essen und gute Gesellschaft.
Nachbarn, die einen zum Motorboot fahren einladen oder einfach einiges zu erzaehlen haben, da sie schon um die 80 Jahre alt sind und in der Welt herum gekommen.
Hall zum Beispiel hat sich durch die Weltgeschichte getrunken. Dabei trinkt er generell kein Wasser, aber gerne mal sein erstes Bier zum Fruehstueck. Aus der Ferne klingt das jetzt natuerlich wie ein Alkoholiker. Nur erfreut sich Hall mit 82 noch bester Gesundheit und ist sehr waehlerisch, was er seine Kehle herunter laufen laesst. Sein Bier laesst er sich von einer Brauerei in Maine, voellig unbehandelt liefern. Auf seinen Reisen ist er stets auf der Suche nach den trinkbaren Spezialitaeten und besitzt ein umfangreiches Wissen ueber Getraenke aller Herren Laender.
Wir lernten hier vor Allem die essbaren Spezialitaeten des Landes kennen. Der Hummer aus Maine ist weltberuehmt. Es gab fantastisches Krabbenfleisch, Shrimps und Anne's Eiscremetorten. Wir waren also rund um gut versorgt.
Morgen geht es weiter nach New York und wir freuen uns auf ein bisschen Bewegung. Das Vorurteil, dass sich die Amerikaner fuer jede zu ueberbrueckenden 20 Meter ins Auto setzen, hat sich zumindest hier großteils bestaetigt.
Bryan Park, NY |
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Nachdem mein kleiner Bruder Milan unsere Reise in großen Teilen mitgeplant hatte, war er dann in New York auch persönlich dabei. Auf dem Rückweg von Peru, wo Milan mit seiner damaligen Freundin Leila 2 Monate gearbeitet und gereist war trafen wir uns nun in einem Vorort von New York in dem Haus von fernen Verwandten. Rose und Gerhardt hatten uns vier für eine Woche aufgenommen und so hatten wir nun die Möglichkeit uns über unsere Reiseerfahrungen auszutauschen.
Milans und Leilas Ausweise waren ihnen in Peru aus ihrem Hotelzimmer geklaut worden. So war es bis zu Letzt nicht sicher, ob sie überhaupt in die USA einreisen könnten. Einige Stunden vor ihrem Abflug hatten sie schließlich doch je einen vorläufigen Reisepass in den Händen gehalten.
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Costa Rica
Der größte Flughafen in Costa Rica liegt zwischen Alajuela und San José. Wir entschieden uns für die kleinere der beiden Städte um uns erneut an eine ungewohnte Umgebung zu gewöhnen. Die Hauptstadt handelten wir dagegen an einem Tag ab und haben demnach nicht viel zu erzählen. Da doch lieber die Sprachschüler fragen, was es in San José zu tun und zu sehen gibt.
Cerro Chatto |
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Regenzeit
Ansich konnten wir uns nicht beschweren, denn trotz Regenzeit hatten wir meisstens herrlichen Sonnenschein in Costa Rica.
An diesem Tag konnten wir aber nicht abwarten! Noch mit der Vorstellung in Costa Rica wuerde es sich eher gegen Nachmittag zuziehen und das Wetter koennte demnach im Laufe des Tages unmoeglich besser werden, sind wir schon im stroemenden Regen gestartet.
Unser Ziel war ueber ein paar Zaeune zu klettern um sich umgerechnet etwa 15 Euro Eintrittsgeld zu sparen, wie es an einer Pinnwand im Hostel beschrieben war.
Wofuer wussten wir nicht so genau. Am Eingang zum Wasserfall sollte man vorbei und dann einen kleinen Weg bis zum Ende des ersten Zauns. Wir hatten gedacht, dass es sich um einen Zaun handelt, der den Wasserfall umgibt. Falsch gedacht.
Wir hatten uns im stroemenden Regen auf eine Wanderung begeben, die wir nur als angenehmen Nebeneffekt eingeplant hatten und die wir eigentlich nur machen wollten, wenn es zu regnen aufgehoert haette.
Der Weg fuehrte zu einer Lagune auf einem Vulkan, die wir nie erreichen sollten. Wir waren zu fuenft und nach der ersten halben Stunde Zaeune klettern schon voellig durchnaesst. Dabei hatten wir gerade einmal den Wanderweg erreicht. Eine weitere halbe Stunde stiegen wir aufwaerts auf einem Weg dessen Stufen flussaehnlich ueberspuelt wurden um 2 Jungs zu treffen, die gerade vom Gipfel herab gestiegen kamen.
Oben hingen die Wolken so dicht, dass man im Nebel kaum etwas von dem Kratersee erkennen konnte und wir beschlossen auch den Heimweg anzutreten.
Auf jeden Fall war es ein kleines Abenteuer und wir waren am Ende nass aber gluecklich.
Übernachten
Gringo Pete´s 1
Es gibt 2 Gringo Petes. Umbedingt zur 1! Schoene gemeinschafts Kueche und sehr guenstig
Meine Bewertung
Sonstiges
Free Hotsprings
Es gibt mehrere sehr teure Hotspring Baeder in der Naehe von La Fortuna. Man kann die heissen Stroeme aber auch kostenlos geniessen. Die meissten Taxifahrer wissen, wo sie hin muessen.
Meine Bewertung
Childrens Eternal Rainforest |
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Mehr Bilder aus Hacienda Monteverde |
Um von La Fortuna nach Monteverde zu gelangen, hatten wir eine “Van-Boat-Van“ Tour gebucht. Das Boot gabelte auf der anderen Seite der Laguna de Arenal eine Gruppe prototypischer Costa Rica Backpacker auf, die gerade aus Monteverde kamen und die Tour in die andere Richtung machten. Jungs, die in Deutschland wahrscheinlich gerade die Schule beendet hatten und nun mit dem Abitur in der Tasche die noetige Auslandserfahrung suchten, die jeder potentielle Arbeitgeber heutzutage so schaetzt. Das Bild, das uns aus deren Muendern von Monteverde vermittelt wurde war grauenhaft. Ein unnoetiges kleines Kaff, als Disneyland der Extrem Aktivitaeten zu bezeichnen . Eigentlich ganz und gar nicht wonach wir suchten. Als wir im Santa Elena Backpacker eincheckten, schienen sich die Vorurteile zu bestaetigen. Ein vollgestopftes Hostel, in jedem Reisefuehrer empfohlen und wahrscheinlich deshalb so unattraktiv fuer Reisende wie uns, die so gut wie nie ein Bett im Vorwege buchen. Wir bekamen das schaebigste Zimmer, in dem wir bisher uebernachtet haben. Kein Fenster, ausser einer kleinen Luftluke zum Gang raus und mit eckligen Flecken auf dem Bettlaken! Vielleicht eher ein Mekka fuer Alleinreisende, weil sich auf gemuetlich engem Raum die verschiedensten und verruecktesten Backpacker aus aller Herren Laender tummeln... Die Gemeinschaftskueche war zu stark genutzt, um sauber zu sein und doch versprueht das Hostel anscheinend den Charme, der die Mehrzahl der Gaeste zufrieden stellt.
Am naechsten Morgen zogen wir in Eddy’s Cabinas um. Ein extrem sauberes Hostel mit gut ausgestatteter Kueche und netter Aussicht von den terrassenaehnlichen Balkonen. Leider kaum besucht und so bekamen wir ein schoenes Doppelzimmer mit riesigen Fenstern zum Preis des Lochs, in dem wir die letzte Nacht verbracht hatten. Hier trafen wir ein Hamburger-Paerchen, mit dem wir den Abend ueber quatschten. Sie Sozialarbeiterin und schwanger. Er Architekt und etwas ungluecklich mit seinem Buero, welches stark an der „Aufwertung“ von Hamburger Stadtteilen wie St. Pauli und Altona beteiligt ist.
Im Nationalpark waren wir in den 3 Tagen Monteverde nicht. Dafuer hat es uns zwei mal in die nahegelegene Kaesefabrik verschlagen, in der unter anderem koestliche Milchshakes verkauft werden. Keine Tiere, aber einen schoenen Wandertrack fanden wir im „Children Eternal Forest“ und in der Kolibrigallerie um die Ecke das „Nationalpark Erlebnis“. Hier flatterten uns diverse bunte Kolibris um die Ohren, die von Zucker-wasserspendern tranken. Dann gab es noch einen wahnsinnig niedlichen Huskiwelpen, mit einem weissen und einem blauen Auge, der verspielt vor uns her taenzelte. Ein junger Typ, dessen Eltern eine Kaffeeplantage betreiben, baut sich hier gerade sein eigenes Business auf. Ein kleines Cafe von wo aus Touren zur Kaffeplantage und in den Nationalpark organisiert werden. Sein Kollege, sozusagen im Nationalpark aufgewachsen und studierter Biologe, bot uns eine imaginaere Tour durch den Nationalpark. Auf dem Laptop die passenden Fotos, auf dem Teller ein selbstgebackener Brownie und in der Tasse bester costarikanischer Kaffee – so horchten wir seinen interessanten Erzaehlungen. 2 andere Deutsche, die mit uns zusammen dort sassen und gerade etwas enttaeuscht aus dem Nationalpark gekommen waren, mussten feststellen, dass sie hier den Tieren naeher kamen als im Park selber.
3stoeckiger Wasserfall |
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Montezuma auf der Nicoya Halbinsel hat keinen vernuenftigen Supermarkt! Eigentlich ist Montezuma ein Strand und nicht einmal wirklich ein Ort. Alles ist auf die Touristen zugeschnitten: Viele Uebernachtungsmoeglichkeiten, Restaurants und Hippiflair. Das Hostel Lys, in dem wir eine Nacht verbrachten, hatte zwar keine Kueche fuer seine Gaeste, bietet diesen aber ein gutes und guenstiges „Family-dinner“. Hier wird zusammen an langer Tafel direkt am Strand gespeist. Selber Kochen ist teuer in Montezuma und die Auswahl im Minimarket klein. Trotzdem hielten wir es hier eine Woche aus. Montezuma ist einfach ein attraktives Fleckchen Erde, welches mehr und mehr vom Tourismus vereinnahmt wird. Ein Sommerurlaubsparadies!!Ein wunderschoener Strand, kraeftige Wellen und die damit verbundene Geraeuschkulisse, die wir jede Nacht sehr genossen. Wir fanden naemlich noch ein anderes sehr nettes Hostel, mit wunderschoenem Doppelzimmer zur Meeresseite hinaus und kleiner Kueche fuer alle Gaeste.
Und dann der Wasserfall!! Wir folgten der Wegbeschreibung unseres Reisefuehrers und kamen nach kurzer Zeit zur Lagune am Fuss eines 15 Meter hohen Wasserfalls. Nach einiger Zeit bemerkten wir an dessen Spitze Menschen. Ein erster Versuch dort hinzukommen scheiterte an den Flip Flops an unseren Fuessen. Im Gegensatz zu einigen Verrueckten, versuchten wir nicht am Wasserfall hoch zu klettern, doch die 15 Meter Hoehenunterschied mussten ueberwunden werden... Gegenueber des Wasserfalls erklommen wir einen recht steilen Erdhuegel, ungefaehr zu vergleichen mit dem Elbberg, den wir als Kinder oft hoch geklettert sind. Ein paar Wurzeln und Aeste gaben den Flip Flops Halt, ansonsten ist das Ganze aber eine rutschige Angelegenheit. Oben angekommen war nun der weitere Weg nicht zu erkennen. Im Endeffekt war es nur ein grosser Stein, ueber den man klettern musste, nur machten Simons Flip Flops und Laura den Eindruck als koennte man ihnen gerade noch zumuten den scheiss Erdhuegel wieder runter zu klettern! Zum Glueck trafen wir noch jemanden, der schon einmal dort oben gewesen war und uns den Weg zeigen konnte. Am naechsten Tag trugen wir dann vernuenftige Schuhe und stellten fest, dass der Wasserfall 3 stoeckig ist! Von unten nach oben gesehen: Lagune, 15m Wasserfall, Pool, 10m Wasserfall, noch ein Pool, 3m Wasserfall, Flusslauf!!Crazy. Alle drei Wasserfaelle wurden als Sprungtuerme genutzt, wobei der Hoechste nur von voellig bekloppten Einheimischen, die hier aufgewachsen sind und hoffentlich wissen was sie tun, gesprungen wurde. Das sind dann diejenigen, die auch leichtfuessig auf dem Baumstamm balancieren, der 5m ueber dem obersten Pool waagerecht in der Luft haengt . Simon hatte seinen Spass mit dem Schwingseil, welches vom Stamm herunter hing.
Was fuer ein toller, natuerlicher Wassererlebnispark.. Es wurde ein sehr fotogener Tag!
Übernachten
Hotel Lucy
Man sollte sich um ein Zimmer mit Meerblick bemuehen, wenn man sich nicht durch das Rauschen der Wellen gestoert fuehlt.
Vom Busstop in Montezuma der Strasse weiter folgen. Am Fussballplatz vorbei sind es 3 min. Fussweg
Meine Bewertung
Sonnenuntergang, Manuel Antonio |
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Reisen in Costa Rica ist einfach! Man findet ueberall ein Hostel, einen Bus und doch ist es schoen einen Reisefuehrer im Handgepaeck zu haben. Vielleicht sind wir keine richtigen Backpacker, wenn wir es hassen unnoetige Wege mit unseren Rucksaecken auf dem Ruecken zu gehen und doch ist es manchmal klug fuer die erste Nacht das erst beste Hostel zu nehmen. Dann kann man sich ohne Last weiter umsehen und die Umgebung entspannter erkunden. In Manuel Antonio ist das Erste wohl das Beste gewesen, auch wenn uns in diesem Falle der Verleich fehlt. Natuerlich kommt es auch auf die Leute an, die man trifft, wie gut die Erinnerungen an einen Ort sind.
Wir trafen zwei weitere Paerchen, die ebenfalls eine Weltreise machen. Eines aus Neuseeland und eines auch aus Deutschland, welches wir 4 Monate spaeter doch tatsaechlich in Neuseeland wieder trafen. Und dann der Koch im Costa Linda, der uns seine Geschichte nicht nur einmal erzaehlt hat. Ob Sie stimmt oder nicht wissen wir nicht, zumindest traegt er sie so unterhaltsam vor, dass es sich lohnt zuzuhoeren. Es ist die Geschichte eines Berliner Kochs, der beruflich alles erreicht und alles aufgegeben hat. Mehrere eigene Restaurant, die ihm Reichtum und scheinbar ein glueckliches Leben bescherten. Bis sich seine Frau, fuer ihn sehr ueberraschend, von ihm trennte, weil er ein verluchter workaholic gewesen ist. Als seine Frau ihm zusaetzlich verbot seine Kinder zu sehen, beschloss er Deutschland zu verlassen und ein neues Leben anzufangen. Zerschmetterte teure Uhren und zerschnittene Platin-Kreditkarten, unterstrichen seinen Entschluss und es folgten ein Job bei einem Freund in der Schweiz und 8 Jahre, in denen er die Welt bereiste. Nun bietet er seinen Gaesten nicht nur das Beste und preiswerteste Fruehstueck in Manuel Antonio, sondern sorgt auch dafuer, dass sie zum Dinner an einem Tisch zusammenkommen. Im Costa Linda laeuft man als Paerchen keineswegs Gefahr unter sich zu bleiben. Gegen 17h kommen recht zuverlaessig Affen zu Besuch und es gibt ganz sicher Bananen zu verfuettern.
In Manuel Antonio findet man einen der schoensten Nationalparks in Costa Rica und das fuer uns beste Hostel. Nicht von der Ausstattung her, sondern von der Atmosphaere.
Übernachten
Costa Linda
Unser liebstes Hostel in Costa Rica!
Direkt in Manuel Antonio, 300 Meter vom National Park entfernt.
Keine Kueche zum selber kochen, aber guenstige und leckere Speisen. Jeden Nachmittag gegen 5, kommen die Affen aus den umliegenden Baumwipfeln auf die Terrasse und hoffen auf Bananen. Sehr familiaere Atmosphaere und super nette Gastgeber.
Meine Bewertung
Unser Dorm |
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ASVO: Association of Volunteers
Nach einigen Monaten des Nichtstuns war es eigentlich wieder an der Zeit sich in irgendeiner Form nützlich zu machen. Leider gewöhnt man sich doch recht schnell an einen faulen Lebensstil. Im Rückblick betrachtet war unsere Zeit in Matapalo, die mit den besten Erfahrungen in Costa Rica. Manchmal scheint man nicht fähig, dies zu erkennen wenn man mitten drin steckt. Wenn jedes Detail auf die Goldwaage gelegt wird und jede Minute wertvoll zu sein scheint. Wenn man schon zum Frühstück Reis und Bohnen vorgesetzt bekommt und im Gegensatz zu den lokalen Polizisten, die einem nach dem Frühstück fröhlich beim Sandsäcke schleppen zu sehen, dafür bezahlt. Wenn man eine Abwassergrube ausheben soll und auf reichlich in Plastiktüten verfaulenden Abfall trifft und eine Blase noch Tage als Andenken mit sich rumschleppt.
Einige Wochen bevor wir unser kleines Interlude in Matapalo starteten hatte ein neuer Projektleiter seinen Posten angetreten und plötzlich lief alles etwas anders. Die Suppe, die jahrelang eingeschenkt wurde musste nun ausgelöffelt werden und so gab es Einiges zu tun.
Natürlich ist es befriedigender an einem Projekt mitzuarbeiten, welches vernünftig organisiert ist, aber erzähl das mal jemanden der mit ner 5 cm. Durchmesser - Blase in der Handfläche Müll sammeln geht.
Täglich wurden uns Freiwilligen, als Gruppen, Aufgaben zugeteilt: Bäume pflanzen, Strand aufräumen, Gemeinschaftsräume säubern, in der Küche helfen oder Hausmeistertätigkeiten auf dem Grundstück.
Eigentlich ging es aber darum Schildkröteneier vor Poachern/Eierdieben zu schützen. Jeden Abend wurde Patrouille gelaufen. 3 Gruppen liefen, auf der Suche nach eierlegenden Schildkröten oder deren Spuren, verschiedene Strandabschnitte ab. Die gefundenen Eier werden dann gezählt und zur Brutstation, einem abgezäunten Feld in dem die Eier wieder vergraben werden, gebracht. Jeden zweiten Tag läuft man als Freiwilliger Patrouille und die restlichen Tage hat man Schicht in der Hatchery. Wenn Eier gefunden werden muss man ein Loch vorbereiten, in welchem die jeweilige Anzahl der Eier platz finden. Ansonsten kontrolliert man in der Hatchery ob ein Nest schlüpft. Spätestens wenn man dann miterlebt, wie an die Hundert Babyschildkröten sich ihren Weg an die Oberfläche graben ist man versöhnt mit der Mühe, die die Arbeit mit sich bringt.
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Hinflug
Seit 5 Tagen sind wir jetzt in Auckland. Wir hatten uns in San Francisco etwas und in LA etwas mehr erkaeltet und bekommen am Flughafen als wir gerade einchecken wollten um nach NZ zu fliegen ein Flugblatt in die Hand gedrueckt: Liebe Passagiere wir haben den Flug ueberbucht und suchen nach Freiwilligen, die eine weitere Nacht in einem Flughafenhotel uebernachten, verpflegt werden und am naechsten Tag den selben Flug nach Auckland nehmen koennen. Noch dazu wurden jedem Freiwilligen 400$ angeboten. Klingt gut dachten wir und stellten uns in eine andere Schlange fuer eben jene Freiwillige.
Um dem ganzen die Spannung zu nehmen: Es hat leider nicht geklappt. Nach einer halbstuendigen Wartezeit entschied die Frau am Schalter, dass eben jenes Paerchen, dass genau vor uns stand, als letztes das Angebot nutzen koenntet. Eben jenes Paerchen welches sich eigentlich schon dagegen entschieden hatte, da sie doch nicht den selben Flug am naechsten Tag bekommen sollten. Wir rieten ihnen noch einmal zu fragen, ob vielleicht der Flug am uebernaechsten Tag noch frei waere. Scheint geklappt zu haben, denn sie machten sich in Richtung Hotel auf.
Damn! Ein bisschen aergern wir uns immer noch! Wir wurden dann mit einem Standbyticket vertroestet. Sollte der Flug doch ueberbucht sein, gaellte dass Angebot auch wieder fuer uns. Als wir nach der ganzen Warterei etwas angepisst reagierten, durften wir zumindest in der Members Lounge warten und jeder 2 Cocktails schluerfen. Ausserdem sassen wir im Flieger am Notausgang. Die 12 Stunden Flug ueber Nacht wurden durch die Beinfreiheit und recht gutem Schlaf gefuehlt verkuerzt. Glueck im Unglueck und trotzdem trauern wir ein bisschen dem Taschengeld hinterher, dass wir doch recht gut gebrauchen koennten.
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Auckland, NZ
In Auckland waren wir die ersten Tage damit beschaeftigt unsere Erkaeltungen auszukurieren und uns zurecht zufinden. Haben uns nach Jobboersen umgeschaut, Linde getroffen, die hier Architektur studiert und ein Auto gekauft.
Kein Witz! Nachdem uns am ersten Tag 2 Deutsche begegnet sind, die uns erzaehlten die Busse waeren so teuer, dass sich ein Auto auf jeden Fall lohnt, haben wir uns gleich umgeschaut. Dass es jetzt so schnell ging, hinterlaesst ein etwas mulmiges Gefuehl und doch hoffen wir dass die umgerechnet 1000 Euro eine gute Investition waren. Wir sind jetzt stolze Besitzer eines blauen 1995 Toyota Scepter Automatic mit 230 000 Kilometern auf dem Buckel. Wir halten euch auf dem Laufenden, ob er uns in den folgenden 5 Monaten ein treuer Begleiter bleibt (Kein Holz zum klopfen gerade!Wird nachgeholt)
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Bekannte Gesichter
Man hoert ja immer wieder diese Geschichten, von Freunden, die sich am anderen Ende der Welt wieder treffen. Trotzdem weiß man ja von den meisten Freunden, wenn die sich in Neuseeland aufhalten. Linde zum Beispiel, hatten wir schon im Vorwege geschrieben, dass wir vorbei schauen wuerden und als es mal hilfreich war, konnten wir unsere Matratze im Wohnzimmer ausbreiten und im Studentenwohnheim uebernachten.
Wir hatten eigentlich nicht vor noch eine Nacht in Auckland zu bleiben, mussten aber noch mit unserem Autoverkaeufer reden und verbrachten den Tag mit Linde und ein paar ihrer Freunde im Park. Fuer den Abend hatten wir uns zum Grillen verabredet und es wurden noch ein paar weitere Studierende dazu gerufen.
Als wir gerade am Grill anzuenden waren wird Felix begruesst und ich muss feststellen, dass Felix Ewers vor mir steht. Felix ist 5 Jahre mit mir in einer Klasse gewesen und wir hatten uns seit etwa 9 Jahren nicht mehr gesehen.
War echt nett wieder die alten Geschichten raus zu kramen. Die ganze Scheiße die man zusammen gebaut hat Revue passieren zu lassen und festzustellen, dass es nicht immer schlimm ist sich aus den Augen zu verlieren. Manchmal ist auch nach 9 Jahren alles beim Alten, auch wenn viel passiert ist in den letzten Jahren.
Wir sehen uns Felix! Bis dann
Blick aus unserem Zimmer |
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Hermitage Hotel Aoraki/Mt.Cook
Wir haben schliesslich doch noch einen Job gefunden! Nach einer Woche intensiven bewerben von Wanganui aus (gesegnet seien die oeffentlichen Buecherhallen mit kostenlosem Internetzugang) und 3 Tagen probearbeiten in Picton (das Yacht Club Hotel hielt es nicht fuer noetig Simon zu bezahlen nachdem er nach 3 Tagen wieder kuendigte) sind wir nun in Mt. Cook gelandet und haben schließlich genau gefunden wonach wir gesucht haben. Simon arbeitet im Restaurant und Laura im selben Hotel im Retail & Activities Center, wo Touren und Souvenirs verkauft werden. Wir werden hier vorraussichtlich 3 Monate bleiben.
Das Hermitage ist wahrscheinlich das bekannteste Hotel in Neuseeland und Lauras Job sei dank, haben wir schon 2 Touren kostenlos mitmachen koennen, fuer die unsere Gaeste ein bisschen Geld berappen muessen. Argo nennt sich ein 8 raedriger Strandbuggy, der sich anstatt durch Sand, seinen Weg durch eine vom Gletscher aufgeschobene Steinwueste bahnt. Ausserdem konnten wir beide zum ersten mal in unserem Leben in einem Helikopter mitfliegen.
An Weihnachten und Silvester gab es Staffpartys und trotz wechselhaftem Wetter sind wir weit entfernt von Schneekatastrophen in Deutschland. Die Gipfel um uns herum sind Schneebedeckt und bei der Helikopterlandung auf einem Gletscher standen wir auch mitten drin.
Wir sind froh und auch ein bisschen Stolz aufeinander, dass alles so geklappt hat und wir zur Abwechslung nicht am Strand sondern in den Bergen gelandet sind.
Vielen Dank an unsere ehemaligen Arbeitgeber fuer die guten Referenzen und bis in einem halben Jahr, wieder zuhause an der Elbe.
Yellow eyed Penguin |
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Moeraki & Oamaru
Auf Wunsch haben wir mal wieder, 2 aufeinander folgende Tage, zusammen frei bekommen und haben die Chance genutzt Mount Cook fuer ein Wochenende zu entfliehen.
Haben uns an die Kueste gesetzt und Delfinen zugeschaut und Pinguine besucht. Konnten mal wieder selbst Kochen und hatten auf dem Weg bei einer Lachsfarm gehalten. Wie koestlich doch Pasta sein kann!!
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Schlagwörter: Jamaika













































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