Malaysia - Reisebericht von maidlinger bei triplib.

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maidlinger
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Wir waren 6 Monate zu Hause in der Schweiz, es war sehr schön mit Freunden zusammen zu sein, auch konnte ich meinen Oldtimer Ford R Baujahr 1908 vorführen und es ist ein erhabenes Gefühl, mit ihm herumzufahren.
Es geht wieder weiter: Denn vom Fenster aus lässt sich nicht die ganze Welt überblicken.

Bangkok

Im Flieger von SWISS

Im Flieger von SWISS


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Flug zu unserem IVECO

Die Wetterlage in Thailand klingt ja schon ein wenig beunruhigend, im Norden große Teile unter Wasser und das Hochwasser soll sich gegen Süden verlagern. Was uns sehr beunruhigt ist, dass es weiter heftig regnet. So wissen wir nicht was wir tun sollen, schlussendlich bestellen wir unsere Tickets und wollen so nah als möglich zu unserem Iveco, der in der Nähe von Korat steht, kommen.

Ein wunderschöner Umstand ist, dass unsere Tochter Yvonne und ihr Mann Eric arbeitender weise am 24.10.nach Bangkok fliegen, nur ist dieser Flug schon überbucht und es ist nicht gewiss ob wir auch mitkommen. Nach nervenaufreibendem Warten, es hat noch mehrere Standby-wartende Fluggäste, werden wir aufgerufen, einzusteigen. Yvonne hat wieder mal alle Hebel in Bewegung gesetzt, mit dem Kapitän gesprochen, dass er die Bewilligung gibt und wir auf den Jumpsitzen mitfliegen können. So sitzt Dorly an der mittleren Türe und ich zuhinterst im Gally (Küche). Wir sind glücklich dass wir mitkommen und Yvonne und die Crew verwöhnen uns mit Kaffee und Wein aus der ersten Klasse, wegen des ungemütlichen Platzes, meinen sie.

So ungemütlich - wir konnten unsere Beine strecken - war der Flug auch wieder nicht und wir kamen pünktlich in Bangkok an. Den Abend verbrachten wir mit der Crew, wurden noch zu einem guten Essen in einem keinen Restaurant von unserer Tochter und Schwiegersohn eingeladen und der Tag klingt mit einem guten Glas Wein auf der Dachterrasse des höchsten Gebäudes mit Blick über das Lichtermeer der Stadt , aus.


Korat

Von Bangkok 230 km nach Korat zu unserem IVECO

Unsere Erkundungen ergaben, dass die Busse wieder fahren und nur eine Stelle kritisch ist. Auf den 230 Km waren grosse Landstriche überflutet und nur dank dem, dass die Strasse erhöht gebaut wurde war ein weiterkommen. Überall haben die Bewohner Sandsäcke aufgeschichtet um die Wassermassen zurück zuhalten. In Korat und Umgebung ganze Berge von Möbeln und Gegenstände die im Wasser standen und entsorgt werden, Pumpen die Wasser aus den tieferen Teilen der Stadt und aus Keller pumpen, auch verkehren noch viele Ruderboote. In Andy`s Swiss Restaurant essen wir ein exzellent grosses und gutes Steak und übernachten im nahen Hotel. Andern Tags fahren Andy, seine Frau und ihr Vater mit uns zum Iveco, der 25 Km weit weg und zu unserer Überraschung nicht im Wasser steht. Etwas verstaubt, aber sonst unversehrt hat er die 5 Monate überstanden und nach einem Tag , gereinigt und frisch eingerichtet, machen wir uns auf den Weg gegen Süden, denn da wartet schon seit Tagen wieder ein Problem auf uns; wir haben es verschlafen, dass unsere Bewilligung für das Auto schon am 22. abgelaufen ist und nun haben wir schon den 27.


Samut Sakhon

Schwarzer Buddah

Schwarzer Buddah


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Weiter nach Samut Sakhon zu Sue und Wolfgang

Zur Grenze sind es ca. 1.300 Km, zu spät kommen wir auf jeden Fall, trotzdem besuchen wir, wenn auch nur kurz, Sue und Wolfgang in Samut Sokran und verbringen mit diesen zwei überaus sympathischen Menschen einen schönen Abend. Der nächste Tag wird ein bisschen anstrengend, wir müssen ca.750 Km fahren, denn wir wollen Jakob der bei der Swiss Info arbeitete und seine Frau Almeria auch noch einen kleinen Besuch abstatten. Noch in Erinnerung dieses schönen Abends machen wir uns auf den Weg zur 350 Km entfernten Grenze und siehe, die ganzen Ängste und Sorgen lösen sich in nichts auf, nur eine kleine Strafe von 800 Phat - ca. 24 Franken - müssen wir bezahlen und nach nicht einmal 2 Stunden sind wir in Malaysia.


Alor Setar

Hektischer Verkehr bei der Ankunft im Norden Malaysias

Auffallend, viel Verkehr, viel hektischer; dazwischen auch hier tropische Regengüsse die einen zwingen anzuhalten und abzuwarten. Übernachtungsplätze zu finden, im Norden ein Problem, denn es hat viele Reisfelder und Plätze neben der Strasse sind äusserst selten. In Alor Setar suchen wir den Supermarkt, ein freundlicher Automobilist fährt uns voraus und an einer Ampel bleibt unser Motor abrupt stehen, der Blick zur Kraftstoffanzeige, es hat wenn auch nicht viel, noch Diesel im Tank.
Ein Lastwagen schleppt mich auf einen nahen Platz; ausgerechnet jetzt, es regnet in Strömen schon seit Stunden. Ziehe dies und jenes in Betracht, es könnte ein Kabel das zum Absperrventil der Einspritzpumpe führt gebrochen sein. Mache einen Bypass, auch kein Erfolg, ja wo muss ich suchen und ausgerechnet in einem tropischen Monsun Regen, Gott sei Dank ist dieser warm. Dorly meint, hast du noch genügend Diesel? In meiner Verzweiflung nehme ich einen Meterstab und siehe, nichts ist mehr drin, aber die Tankuhr zeigt noch etwas an. So schalte ich auf den grossen Tank um, entlüfte die ganze Dieselanlage und siehe, er läuft wieder und ich dachte im ersten Moment dass etwas Größeres vorliegt, denn gewöhnlich meldet sich Dieselmangel und der Motor fängt zu stottern an.


Insel Penang

Schmetterling auf der Insel Penang

Schmetterling auf der Insel Penang


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Besuch bei Isolde und Frank auf der Insel Penang

Wir fahren über eine 13,5 Km lange Brücke auf die Insel Penang, stehen an einer schönen Bucht und treffen Isolde und Frank, die mit ihrem Hund spazieren gehen. Sie laden uns zu sich in ein wunderschönes grosses Haus ein und wir verbringen 3 schöne Tage mit ihnen.


Schwarze Affen auf der Insel Penang

Schwarze Affen auf der Insel Penang


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Botanischer Garten auf der Insel Penang

Im Botanischen Garten mit seiner Vielfalt an Pflanzen sehen wir kleine schwarze Affen, die graue Haare um die Augen haben und mit ihrem dunklen Fell scheinen die Augen um ein vielfaches grösser.


Kuala Kangsar

 Der schönste Tempel Malaysias - Kek Lok Si

Der schönste Tempel Malaysias - Kek Lok Si


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Malaysia - Schmelztiegel der Religionen

Malaysia ist ein Schmelztiegel der Religionen, ein Zeichen dafür, dass das friedliche Zusammenleben möglich ist. Der schönste Tempel Kek Lok Si mit seinen 10.000 Buddahs und einer ca. 25 Meter hohen aus Bronze gegossenen Statue. Malaysias schönste Moschee in Kuala Kangsar ist ein wunderschönes Gebäude, nicht weit entfernt der grosse Sultanspalast.


Cameron Highlands

Weiter zu den Cameron Highlands auf ca. 1.700 Meter

Das Wetter ist Gott sei dank nicht mehr so heiss wie im April, aber immer noch wärmer als bei uns im Hochsommer mit einer enormen Luftfeuchtigkeit, so dass wir uns entschliessen in die Bergen nach Cameron Highlands auf ca. 1.700 Meter zu fahren. Dieses Gebiet ist für seine Erdbeeren und Teeplantagen berühmt, doch leider wie überall durch den Profit die ganze Landschaft mit Plastik abgedeckt. Durch die Höhenlage ist das Klima sehr angenehm, ja, wir müssen in der Nacht schon mal eine Decke hervorholen.


Frasers Hill


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Treffen mit Rita und Fredy bei den Frasers Hill

Wir haben von unseren Freunden Rita und Fredy schon lange nichts mehr gehört und Internet sei`s gedankt, sie sind keine 200 Km von uns entfernt, so machen wir ab, uns in Frasers Hill zu treffen, leider ohne ihren schönen Hund Simba, der in Thailand an einer seltenen Krankheit gestorben ist.


Indisch essen im IVECO

Indisch essen im IVECO


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So fahren wir bergauf und bergab um einen Platz für die Nacht zu finden und unterhalb einer Schranke mit Wärterhäuschen fragen wir den Wärter. Die Aussicht ist wunderschön - soweit das Auge reicht die Hügel mit dichtem Urwald bedeckt. Gegen 17 Uhr kommt ein Mann indischer Abstammung, stellt sich als Raschim vor, er arbeite im Hotel und möchte uns zum Abendessen einladen, er werde um 19 Uhr vorbeikommen. Steigt in seinen Mercedes und ist weg. Punkt 19 Uhr fährt der Mercedes neben unseren Iveco und Raschim mit seinen zwei Söhne steigen aus und er holt einen grossen Karton aus dem Kofferraum, breitet diesen vor uns aus ; da war alles drin was man zum essen und trinken braucht, obendrauf noch die neueste Zeitung. Das sei aber nicht für jetzt, das ist unsere Reiseverpflegung. Er holt einen grossen Plastiksack, das sei für jetzt und uns alle, so setzen wir uns in den Iveco und essen ein vorzügliches indisches Gericht das in warmhaltenden Styropor-Behälter ist. Die zwei Söhne sind hell begeistert, sitzen und essen in einem Wohnmobil, denn In ihrer Klasse, ja in der Schule sind sie die einzigen die dies erleben.



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Inspiration für einen Hotelmanager

Anderntags kommt der Torwärter mit drei grossen Schirmen - es giesst mal wieder in Strömen - wir sollen zu einem Drink ins Hotel kommen. An einem grossen Tisch sitzen mehrere Menschen und einer von ihnen stellt sich als Manager des Hotels vor und erklärt, dass wir ihn inspiriert haben und er werde dort wo wir stehen einen kleinen Caravanpark einrichten.


An alle herzliche Grüsse senden Dorly und Wolf


 

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Schlagwörter: Malaysia, Reisebericht, Bangkok, Korat, Iveco, Maidlinger, Überflutung,