Zypern - Insel der Götter (2018) - Reisebericht von movieguide bei triplib.

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Zypern
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Insel-Rundreise mit dem eigenen Mietwagen zur wunderschönen Frühlingsblüte. Strand interessiert uns eher weniger, wir wollen möglichst viel von Land und Leute sehen und dies mit einigen Wanderungen verbinden. Dabei wird sowohl der griechische Süden und der türkische Norden bereist.

Reiseroute: Larnaka - Limassol - Paphos - Kyrenia - Lanarka

Larnaka


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Startpunkt unserer Reise ist Larnaka - in erster Linie weil wegen der günstigen Flugverbindung. Der Ort ist als Badeort bekannt und liegt daher weniger in unserem Fokus. Direkt nach der Landung holen wir unseren Mietwagen und fahren in Richtung Limassol, das wir als Ausgangsbasis für die kommenden Tage gewählt haben. Die Abwicklung klappt reibungslos. In Zypern herrscht Linksverkehr, das kennen wir bereits von Malta, trotzdem muss man erstmal wieder umdenken. Auf dem Weg nach Limassol machen wir unserer Tochter zu Liebe einen Zwischenstopp im Mazotos Camel Park.



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Kamele füttern in Mazotos

Dieser kleine Park liegt etwa 30 Minuten entfernt von Larnaka und ist vor allem was für kleinere Kinder. Der Eintritt ist recht günstig, allerdings ist der Park auch nicht allzugroß. Man kauft ein paar Johanisbrotschoten und kann damit die jungrigen Kamele füttern. Auch Reiten ist möglich, hatte aber was von einer Runde durch die Manege. Spielplätze für Kids sind auch vorhanden. Nach 1 Stunde hat man alles gesehen, so das wir uns weiter in Richtung Limassol aufgemacht haben. Zypern verfügt über ein sehr gutes Straßennetz und die Autobahnen sind mit denen in Deutschland vergleichbar, nur das die Höchstgeschwindigkeit bei 100kmh liegt. In Limassol bezogen wir unser Selbstversorger-Appartment am Stadtrand, abseits der Hotelburgen.


Limassol


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Ausflug in die Antike

Etwas außerhalb von der zweitgrößten Stadt Zypern liegt die antike Stätte Kourion. Spektakulärer als die eigentlichen Ausgrabungsfunde ist aber seine Lage direkt an einer Klippe die zum Strand abfällt und einen schönen Blick über die Küste gewehrt. Neben ein paar gut erhaltenen Mosaiken, gibt es hier ein römisches Theater und die Reste einer alten Basilika zu sehen. Ansonsten viele Steine, aber wenig erhaltene Strukturen die erahnen lassen wie es hier früher ausgesehen hat.



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Wenn man einmal in der Nähe ist, sollte man auch den Kourion Strand besuchen. Dabei handelt es sich zwar um einen Kieselstrand, aber die kleinen Restaurants direkt am Wasser sind eine gute Option wenn man direkt in Strandnähe nach Besuch der Ausgrabungen essen möchte.

Auf dem Weg von oder nach Kourion lohnt ein Besuch des Kolossi Castle. Hinter dem Schloss verbirgt sich aber eher sowas wie ein großer Wachturm, der früher einmal zur Verteidigung genutzt wurde. Vom Dach hat man eine gute Rundumsicht.



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Limassol hat eine vergleichweise ruhige kleine Altstadt mit kleinere Cafes und Restaurants in der Nähe der kleinen Burganlage (war leider während unseres Besuchs geschlossen). Direkt daneben 2 kleine Moscheen, einige der wenigen im griechischen Teil Zyperns. Das Highlight ist aber ohne Frage die neu geschaffene Uferpromenade. Hier wurden vor ein paar Jahren sehr viele Millionen investiert und es hat sich gelohnt. Kleinere Cafes, Spielplätze, Pools... alles sehr schön angelegt. Ideal für einen Bummel, zum Joggen oder um die Einheimischen zu beobachten.



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Da wir mit Auto untwegs waren, haben wir das gute Wetter für eine Spritztour über die Halbinsel südlich von Limassol genutzt. Der Ladys Mile Beach ist zwar keine Sensation (nur Kieselstrand), aber der Blick auf den Hafen mit seinen Frachschiffen ist schon interessant. Weiter kann man über einen ausgetrockneten Plateau in der Nähe des Salzsees fahren und so eine schöne kleine Rundtour machen. Allerdings ist der Weg nicht immer leicht zu finden und man kommt auch nicht bis zum Kap, da der Süden von einer britischen Militä



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Klöster und Wasserfälle im Troodos-Gebirge

Das Frühjahr ist ideal für Wanderungen im zentralen Troodos-Gebirge. Wir haben uns im Vorfeld etwas informiert und zwei kleinere Wanderungen herausgesucht: eine Wanderung zu Kaledonia-Wasserfällen und der Persephone-Wanderweg. Beide starten in der Nähe des kleinen Örtchens Troodos und sind auch für weniger erfahrene Wanderer zu meistern. Auch mit Kindertrage hatten wir keine Probleme. Der Besuch des Wassefalls ist vor allem im Frühjahr lohnenswert, da er wohl später im Jahr nur noch wenig Wasser führt.



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Wenn man einmal im höhergelegenen Troodos-Gebirge unterwegs ist, kann man auch einige der kulturellen Sehenswürdigkeiten mitnehmen: die als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Scheunendachkirchen und das Kykkos-Kloster. Da es ca. 10 verschiedene dieser Scheunendachkirchen gibt, entschieden wir uns für Archangelos Michael Kirche im Dörfchen in Pedoulas. Die Fresken sind wirklich schön und da die Kirche etwas schwer zu finden ist, waren wir auch die einzigen Besucher.



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Der Weg zum Kykkos-Kloster kann man gut mit dem Besuch in Pedoulas verbinden. Die Straßen im Troodos-Gebirge sind zwar sehr kurvenreich, aber in guten Zustand. Das Kykkos-Kloster ist wichtigste orthodoxe Kloster Zyperns und sehr prunkvoll. Ein Besuch hier entschädigt für den weiten Anfahrtsweg.



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Bergdörfer Lofou und Lania

An unserem letzten Tag im Limasoll machten wir uns nochmal auf ins die Weinberge des Troodos-Gebirges. Hier gibt es einige sehr schöne kleine Dörfer die sich wunderbar bei einem Bummel zu Fuß erkunden lassen. Als erstes steuerten wir Lania an - sehr ruhig gelegen, aber gut mit dem Auto zu erreichen da an der Schnellstraße gelegen. Das kleine verschlaffene Örtchen besticht durch seine ruhigen Gassen, schön beplanzte kleine Häusschen und ein paar kleine Museen. Bei einem Besuch in der Taverne kann man einen Gang runter schalten.



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Lofou ist etwas weiter weg, der malerische Weg über kurvenreiche Straßen führt entlang von wunderschönen Weinhängen. Lofou macht einen noch verschlafeneren Eindruck, Touristen hatten wir keinen angetroffen. Ein Spaziergang über die Kopfsteinpflastergassen, dazu ein Glas Wein in einer Taverna - so lässt es sich aushalten.


Paphos


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Wo Aphrodite dem Meer entstieg

Weiter ging es auf unserer Zypernreise nach Paphos. Wir fahren die Hälfte der Strecke über die Bundesstraße, interessant ist das man dabei wieder durch eine britische Militärbasis mit angeschlossenen Siedlungen kommt... die Häuser hier wirken "very british" und man vergisst beinah das man sich auf Zypern befindet.

Auf dem Weg nach Paphos legen wir einen Zwischenstopp am Petra tou Romiou ein, dem Strand wo Aphrodite aus dem Meer gestiegen sein soll. Der Ort liegt direkt an der Straße und besteht aus einem kleinen Kieselstrand mit schöner Felskulisse. Eignet sich wunderbar als Fotomotiv und man kann hier auch gut die Füße ins Wasser halten - wagemutige klettern auch gerne mal auf die großen Felsen.



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Kato Paphos

Über die Autobahn ist man ziemlich schnell in Paphos. Der Ort ist deutlich mehr auf Touristen eingestellt als Limassol und hat eine bessere Infrastruktur, zumindest in im Zentrum Kato Paphos. Auch hier stehen zwar ein paar verlassene Betonbunker, aber insgesamt sieht es sehr gepflegt aus. Da wir noch etwas Zeit bis zur Schlüsselübergabe unseres Appartments haben, vertreten wir uns am Stadtstrand (Municipal Beach) etwas die Beine. Strand wäre zwar übertrieben, aber entlang des neu angelegten Bolenwegs lässt es sich gut spazieren. Der Weg führt an seinem nördlichen Ende bis zu einer kleinen Burg auf einer Landzunge und darüber hinaus. Dabei gelangt man auch durch das Hafenviertel mit vielen Bars und Touristenrestaurants. Auch wenn die Preise hier überhöht sind, ein schöner Ort für einen Abendspaziergang.



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Reise in die Antike

Wie Kurioun bei Limassol, so verfügt auch Paphos über bedeutende archäologische Stätten. Das was davon übrig ist, wurde im Archäologischen Park zusammengefasst, der sich auf der kleinen Landzunge beim Leutturm befindet und sich gut vom touristischen Zentrum erreichen lässt.
Im Park befinden sich einige antike Häuser bzw. das was davon übrig ist und einige gut erhaltene Mosaiken. Das bekannteste der Mosaik-Häuser ist das Haus des Dionysos. Darüberhinaus befinden sich auf dem Gelände ein alten römisches Theater und die Reste einer mittelalterlichen Festung.



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Paphos verfügt auch über ein paar kleinere sehenswerte historische Stätten, die sich direkt im Stadtzentrum befinden. Lohnenswert ist ein Besuch der St. Pauls Kirche, die auf dem Fundament einer byzantinischen Kathedrale errichtet wurden.



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Ein weiteres Highlight sind die Königsgräber von Nea Paphos. Die Anlage ist ebenfalls recht weitläufig und erinnerte mich einwenig an die Grabanlagen in Ägypten. Die Gruften sind teils wirklich gut erhalten und können betreten werden, teils mit unterirdischen Gewölben und kleinen Gängen. Hat mich sogar mehr beeindruckt als der Archäologische Park.



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Küstentour und Schluchtenwanderung

Nach der Besuch der Sehenswürdigkeiten von Paphos erforschen wir die Umgebung nördlich von Paphos. Hier gibt es einiges zu Entdecken, das sich gut als Tagestour mit dem Mietwagen zusammensetzen lässt. Alles wichtige liegt entlang der Hauptstraße in Richtung Agios Georgios. Die Küste verfügt über einige interessante Felsformationen wie die SeaCaves, die allerdings recht schlecht ausgeschildert sind. Ganz im Norden, wo die wilde Akamas Halbinsel beginnt, kann man einige unberührte Strände besuchen. Der Toxeftra-Strand ist über eine unbefestigte Straße noch gut zu erreichen, weiter in den Norden sollte man dann aber nur mir einen Allradfahrzeug. Wer einen Eindruck von der wilden Schönheit dieser Ecke bekommen will, findet hier aber auch schon alles was man dafür braucht.



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Direkt am unteren Ende des Toxeftra-Strand befindet sich ein Parkplatz, vo wo aus man zur Avakas-Schlucht gelangt. Der Weg ist Anfangs noch breit und einfach zu laufen, mündet aber später in einen engen Canyon der auch je nach Jahreszeit Wasser führen kann und bei dem man ein paar Felsbrocken überklettern muss. Festes Schuhwerk und eine gewisse Fitness sollte man daher mitbringen, wenn man den ganzen Canyon durchklettern möchte.



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Auf dem Rückweg nach Paphos haben wir noch einen Zwischenstopp bei Edro 3 Schiffswrack eingelegt. Das norwegische Frachtschiff sank hier 2011 und liegt jetzt direkt an der Küste auf Fels. Besonders bei Sonnenuntergang kann man hier als Hobbyfotograf tolle Bilder machen, aber auch sonst lohnt der Abstecher, weil man sowas nicht alle Tage ei Szenario wie in einem Endzeitfilm zu sehen bekommt. Ein zweites Schiffswrack kann man übrigens direkt nördlich von Paphos sehen, hierbei handelt es sich um die MV Demetrios II.



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Wandern auf der Akamas-Halbinsel

Unseren letzten Tag in Paphos nutzen wir für die Erkundung der Akamas-Halbinsel in Wanderschuhe. Normalerweise ist die Insel nur mit Allradfahrzeugen zu befahren, aber die wichtigsten Wanderwege starten alle in der Nähe von den Bädern der Aphrodite und sind über Latsi gut mit dem PKW zu erreichen. Die beiden bekanntesten Wanderwege sind der Adonis- und der Aphrodite-Trail. Wir entschieden uns für Letzteren, da er unserer Ansicht nach einen schöneren Blick auf die Küste bietet. Beide Trails sind für sich gesehen jeweils 7km lang so das man ca. 3h unterwegs ist. Wer einen ganzen Tag Zeit hat, kann auch beide Trails miteinander verbinden. miteinander



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Der Weg des Aphrodite Trail beginnt direkt hinter den Bädern der Aphrodite - welche im Übrigen nichts Anderes als stinkender Tümpel ist und die Anreise nicht lohnt. Der Trail geht direkt steil aufwärts und man wandert oft ohne Schatten, auch im Frühjahr wird es daher schon schnell recht heiß. Die Natur ist sehr abwechslungreich, im Frühjahr wachsen verschiedene Blumen am Wegesrand und mit etwas Glück sieht man den einen oder anderen Gecko oder grasende Ziegen. Oben angekommen hat man einen traumhaften Blick über den Nordzipfel der Halbinsel. Beim Abstieg kann man sich gar nicht stattsehen an den wilden Buchten dieses wunderschönen Eilands.


Nikosia


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Grenzerfahrungen

Wenn man Zypern in seiner Gänze erleben will dann führt kein Weg an der geteilten Hauptstadt vorbei. Am besten man parkt sein Auto in der Nähe einer Parkplätze entlang der Festungsmauer, da sich die meisten Sehenswürdigkeiten auf der türkischen Seite befinden gelangt man von dort recht schnell zu Fuß zu einem der Grenzübergänge. Der Bekannteste befindet sich in der Fußgängerzone Ledra Street und kann nicht mit dem Auto befahren werden. Vorher sollte man noch dem Shacolas Tower einen kurzen besuch abstatten. Hier bekommt man nicht nur einen schönen Rundumblick auf Nikosia, sondern auch ein paar grundlegende Informationen zur Stadt.



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Die Grenzformalitäten haben sich in den letzten Jahren offenbar verbessert, nun benötigt man kein Formular mehr das man mit sich führen muss. Auch wenn die "Grüne Grenze" immer noch von der UN überwacht wird, sieht man recht wenig Militär. Der Grenzübertritt gestalten sich problemlos.
Auf der türkischen Seite fällt sofort aus, das die Altstadt weit weniger gepflegt ist, als auf der griechischen Seite. Viele Häuser sind verfallen, Geschäfte geschlossen. Erinnerungen an die deutsche Teilung werden wach.



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Der erste Eindruck ändert sich aber schnell wenn man die gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten des türkischen Teils von Nikosia erkundet. Das Highlight ist ohne Frage die Karawanserei Büyük Han. Das zweigeschossige Gebäude mit großem Innenhof wartet mit Kunsthandwerk und Kaffees auf und vermittelt einen schönen Eindruck von orientalischer Architektur. Direkt dahinter schließt die Selimiye Moschee an. Hierbei handelt es sich um eine Kirche die unter den Osmanen zur Moschee umfunktioniert wurde. In direkter Nachbarschaft lohnt auch ein Besuch des Bedesten - eine Kirchenruine die restauriert wurde und nun als Konzertsaal dient. Unweit befindet sich auch der Belediye Bazaar, eine große Markthaale die entfernt an den großen Bazaar in Instanbul erinnert. Leider gibt es für Touristen hier wenig zu sehen, da der Markt eher auf Einheimische abzielt.


Kyrenia


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Über die Grenze

Nach dem Besuch von Nikosia wollten wir nun tiefer in den türkischen Teil der Insel eintauchen. Will man die Grenze überqueren, so muss man den entsprechenden PKW-Grenzposten aufsuchen. In unserem Fall befindet der sich in Agios Dometios, am Stadtrand von Nikosia. Reist man mit einem Mietwagen über die Grenze, muss man direkt am Checkpoint eine Haftpflichtversicherung abschließen, da die griechische Versicherung keine Gültigkeit hat. Überhaupt sollte man sich darüber im Klaren sein, das Mietwagenfirmen den Grenzübergang nicht gern sehen oder untersagen. Etwas Risiko gehört also dazu. Ähnlich wie in der Ledra Street klappt das Prozedere aber gut, auch die Grenzbeamten sich gegenüber Touristen freundlich. Ist man dann auf der türkischen Seite, landet man erst einmal in einer Art Pufferzone die schlecht bschildert ist und es dauert etwas bis wir auf dem richtigen Weg nach Kyrenia (Girne) sind.



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Kyrenia selbst ist recht beschaulich und gefällt vor allem aufgrund seiner kleinen Altstadt. Hier sticht vor allem der Hafen mit seinen vielen kleinen Restaurants am Wasser heraus. Die Uferpromenade ist ideal für einen Spaziergang zum Sonnenuntergang und ein Besuch der mächtigen Burganlage sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Die Altstadt verfügt über einige sehr günstige Kebap-Häuser die neben türkischer Pizza und Pide, auch leckere Fleischspieße zubereiten.



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Auf Entdeckungstour um Kyrenia

Zwei Highlights stechen um Kyrenia besonders hervor: das Kloster Bellapais und die Burgruine St. Hilarion. Das Kloster Bellapais liegt etwas außerhalb des Stadtkerns auf einen kleinen Hügel und kann mit dem Auto recht einfach angefahren werden. Das Kloster ist zwar auch teilweise verfallen, dafür aber in einem guten Zustand und mit intakter Kapelle.



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Ausflug zur Burg St. Hilarion

Die Burg St. Hilarion passiert man auf dem Weg von Nikosia nach Kyrenia, da die Zufahrt direkt an der Schnellstraße liegt. Die Bauherren dieser Burg hatten Sie zur Verteidigung geplant und direkt auf einem sehr hohen Berg platziert. Unterdessen ist die Burg zwar nur noch eine Ruine, aber eine sehr eindrucksvolle. Man passiert mehrere Burgebenen, und muss dafür einige schweißtreibende Stufen erklimmen. Die Burg ist wie zu unserem Besuch oft in Neben gehüllt, was ihr ein sehr mystisches Anklitz verpasst. Wenn dann mit etwas Glück die Sonne durchkommt, erlebt man einen sehr majestätischen Anblick über die Kyrenia-Bergkette. Wer schwindelfrei ist, sollte unbedingt bis zum höchten Punkt emporklettern. Man wird mit erhabenen Ausblicken belohnt.



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Die wilde Karpaz Halbinsel

Will man Zypern in seiner Gänze entdecken, führt kein Weg an der Karpaz Halbinsel vorbei. Um diesen abgeschiedenen Teil der Insel zu erkunden, ist man am besten mit Auto unterwegs. Die Straßen sind bis auf den äußeren Zipfel in sehr guten Zustand. Auf dem Weg lohnt ein Zwischenstopp bei der Kantara Burg auf halben Wege. Die Burg ist wie St. Hillarion auf einen Berg errichtet, schon der Anfahrtsweg führt über spektakuläre Serpentinenstraßen. Die Burg wird weit weniger häufig besucht, wir waren die einzigen Besucher. Es lohnt einwenig die verfallene Anlage zu erkunden. Die Aussicht auf die Küste und die Karpaz-Halbinsel ist wirklich spektakulär.



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Hinter der Kantara-Burg geht es weiter auf der sehr schönen Küstenstraße mit verhältnismäßig wenig Verkehr. Irgendwann fährt man ins Landesinnere und erreicht das Dörfchen Dipkarpaz, der letzte Ort vor dem geschützten Park am äußersten Zipfel der Insel. Eine gute Gelegenheit für einen letzten Stopp. Die letzten Kilometer geht es auf einer Straße mit vielen schlaglöchern durch sehr schöne ursprüngliche Landschaft. Ein Highlight ist der sogenannte Golden Beach, einer der schönsten Sandstrände der Insel. Leider an einigen Stellen etwas zugemüllt, dafür hat man außerhalb der Saison den Strand mit etwas Glück fast für sich allein.



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Die letzten Kilometer zum Kloster des hl. Andreas sind schon allein wegen der hier lebenden wilden Esel eine Empfehlung. Wer sich mit Möhren eindeckt, hat hier die Gelegenheit die Tiere aus dem Auto heraus zu füttern. Das Andreas-Kloster selbst ist weniger spektakulär, auch wenn aktuell Bauarbeiten zur Restaurierung stattfinden. Auch das Umfeld ist eher wenig einladend und etwas verkommen.



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Byzantinische Baukunst in Famagusta

Leider neigt sich unser Aufenthalt auf der türkischen Seite schon wieder dem Ende. An unserem letzten Tag werden wir historischen Stadt Famagusta einen Besuch abstatten. Diese liegt an der Küste nahe der Grenze zum griechischen Teil und zeichnet sich durch eine gut erhaltene Altstadt innerhalb der alten Befestigungsmauern aus. In der Nähe befindet sich auf die antike Stätte Salamis, die wir uns aber aufgrund unserer Besuche im Kurioun und Paphos aber schenken.



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Das Auto kann man gut in der Nähe der Stadtmauern abstellen und erkundet die Altstadt am besten zu Fuß. Im Hochsommer sicherlich eine schweitreibende Angelegenheit, im Frühjahr aber gut machbar. Überall verstreut stehen hier alte gotische Bauwerke und Kathedralen aus dem Zeitalter der Lusignans. Das Herzstück ist die Lala Mustafa Pasha Mosque im Zentrum, die umgeben wird von einigen kleinen Cafes und einem Park. Diese zur Moschee umfunktionierte Bauwerk ist die eindrucksvollste der alten Kathedralen auf Zypern. Es gibt aber noch weit mehr zu entdecken, denn es befinden sich auch einige eindrucksolle Ruinen in der Nähe die noch erahnen lassen wie es hier früher einmal ausgesehen haben muss. Nicht entgehen lassen sollte man sich auch einen Spaziergang auf der Stadtmauer, was aber nur an einigen Abschnitten möglich ist.


Larnaka


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Von Famagusta aus ging es nochmal für einen Kurzbesuch nach Larnaka. Das Wetter war wie fast immer toll, als ab zum Strand. Dafür müssen nochmal die Grenzformalitäten durchlaufen werden. Zum Glück gibt es mehrere Übergänge, wo man die Grenze überqueren kann sollte man vorher in Erfahrung bringen.
Larnaka verfügt über eine schöne kleine Strandpromenade (Finikoudes Beach) mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in direkter Nachbarschaft. Ein Highlight ist dabei sicherlich die ser gepflegte Lazarus-Kirche. Eine kleine Moschee und Burganlage kann man auch besichtigen, sind im Vergleich aber eher unspektakulär. Am Strand lassen wir den Urlaub nochmal ausklingen, bevor es Abschied nehmen heißt von Zypern. Eine Insel die deutlich mehr zu bieten hat, als Strände für Sonnenanbeter.