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Rundreise durch das Reich der Mitte - China 2010
09.07.2010-01.08.2010
Länder: China
92 Fotos | 3 Reisetipps | 1163 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 2)
2010 stand für uns im Zeichen des Drachen. Lange geplant, konnten wir nun endlich unseren ersten Backpacker Urlaub durch China antreten. Durch die Größe des Landes war uns klar, dass dies nicht mit einem Ausflug zu bewältigen ist.
Unser Entscheidung: Diese erste Reise führt uns aufgrund der Jahreszeit durch Nord-Ost und Zentralchina - der Süden soll in einer weiteren Reise folgen.
Tor des Himmlischen Friedens |
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1. Tag: Ankunft in Beijing
12:25 Uhr Beijing Ortszeit und 2 Backpacker mittendrin.
Anders als geplant liessen wir es an unserem 1 Tag im Reich der Mitte eher ruhig angehen, denn die Flüge mit längerem Zwischenstopp in Moskau sind nicht ganz spurlos an uns vorüber gegangen.
Nachdem wir unser traditionell gehaltenes Hostel im Herzen von Beijing bezogen, nutzten wir auch gleich die Möglichkeit eines ausgiebigen Spaziergangs in die angrenzenden Hutongs (klassische chinesische Gassen, wo immer noch ein Großteil der Beijing-Bevölkerung wohnt).
Wir waren schnell überwältigt von den unzähligen und v.a. unbekannten Sitten, Gerüchen und Farben. Eher gewöhnungsbedürftig ist hingegen die schlechte Luft und der permanente Dunstschleier über der Stadt. An einen blauen Himmel oder Wolken war leider nie zu denken.
Die große Mauer |
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2. Tag: Lets go to Great Wall of Jinshanling
Morgenstund hat Gold im Mund und so machten sich wir uns in der Gruppe zusammen mit anderen Westlern auf den Weg zur Grossen Mauer.
Dabei verband uns das Ziel vor allem nicht den aufdringlichen Händlern in die Arme zu laufen und möglichst unrestaurierte Abschnitte der Mauer zu begehen. Unsere Wahl viel daher auf Jinshanling.
Man konnte dieses Abenteuer gar nicht mit Worten beschreiben, so eindrucksvoll wie sich China uns an diesem Tag präsentierte. Nur das Wetter war uns nicht freundlich gestimmt, so dass wir durch dichten Nebel klettern mussten (was dem Spass an der Tour aber keinen Abbruch tat).
Bergauf, Bergab und nach 10 km auch deutlich geschafft, kehrten wir auf dem Rückweg noch bei einer Familie ein und bekamen traditionelle Speisen serviert.
Abends gönnten wir uns einen kleinen Snack auf dem Wangfujing Night Food Market. Neben vielen köstlichen Snacks gab es hier auch die Möglichkeit Exotisches zu probieren, wie Skorpione und andere Insekten. Wir verzichteten aber ;-)
Nach unseren kulinarischen Experimenten spazierten wir noch gemütlich durch Beijing und machten ein paar Schnappschüsse mit Mao am Tianmen Platz.
Himmelstempel |
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3. Tag: Kreuz und Quer durch Beijing
Nach einem leckeren gefüllten Dampfbrot (Bao Tse) zum Frühstück, stand heute Sightseing auf dem Programm.
Als Erstes ging es in die Nahe gelegene Verbotene Stadt, dem ehemaligen Kaiserpalast der Ming und Qing-Dynastie. Für die gigantische Stadt in der Stadt sind einige Stunden notwendig, die wir gerne investierten.
Weiter ging es zum Lamakloster und zum Himmelstempel. Da wir einiges an Wegstrecke zurücklegen mussten, hat wir beide wunde Füsse.
Wir waren heute auch mal wieder selbst ein beliebtes Fotoobjekt, da wohl Europäer immernoch als Exoten in China gelten.
Einen gemütlichen Ausklang fanden wir dann bei einem kühlen chinesischen Bier aus Qingdao in einem Restaurant in unserer Gasse, wo laut einem Foto auch schon der Herr Beckenbauer pflegte zu speisen.
Kunming See |
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4-5. Tag: Sommerpalast und unsere erste Zugfahrt auf chinesisch
Zum Anschluss für Beijing besuchten wir den Sommerpalast, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Der Sommerpalast war sozusagen die Sommerresidenz des Kaiserfamilie und so weitläufig das wir hier den ganzen Tag hätten zubringen können.
Am frühen Nachmittag mussten wir aber abreisen um unseren Zug nach Pingyao zu bekommen. Zugtickets sind in Beijing waren allerdings eine Rarität, so das wir nur 2 Sitzplätze statt der begehrten Hard- und Softsleeper erstehen konnten.
12 Stunden Zugfahrt in einem kleinen Wagon mit ca. 100 Chinesen und 2 Backpacker aus Deutschland. Ihr könnt Euch sicher vorstellen das wir viel beäugt wurden. Trotz der Sprachbarriere kamen wir mit jungen Chinesen ins Gespräch (Engisch hilft) und wenn nicht, halfen ein paar Brocken chinesisch sowie Hand und Fuss zur Verständigung.
Ihr könnt ja mal im Internet googlen wie Zugfahren auf chinesisch aussieht
Nichtsdestotrotz sind wir froh auch diese Erfahrung gemacht zu habe.
Und jetzt gehts erstmal auf Erkundungstour durch Pingyao、 mit seinem filmreifen Flai.
Übernachten
Emperors Hostel
Esd handelt sich beim Emperors um ein zentral gelegenes Hostel im klassisch chinesischen Baustil. Die Zimmer sind ok für Backbacker, das Personal ist freundlich (insb. Sophia) und es werden tollen Tagesausflühe/Touren angeboten (u.a. Große Mauer). Preisleistung top!
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6-7 Tag: Rote Laternen und Alte Gassen
Nach unserer anstrengenden Zugreise gönnten wir uns ersteinmal eine kleine Verschnaufpause in unserem klassisch-chinesischen Hostel.
Pingyao besitzt eine nahezu perfekt erhaltene Altstadt samt Stadtmauer aus der Ming-Dynastie. Die verwinkelten Gassen bieten unzählige Möglichkeiten für Souveniers und zum Probieren der lokalen Köstlichkeiten.
Nach der Besichtigung diverser Tempel wie dem Konfuzuis-Tempel, probierten wir die handgemachten Nudeln aus Pingyao in einem beliebten Restaurant mit schönem Innhenhof. Die Lampions in Pingyao bei Nacht haben auch uns verzaubert. Nach einem Stromausfall in unserem Hostel sorgten dann Kerzen für eine romantischen Stimmung.
Am zweiten Tag Erklommen wir die Stadtmauer von Pingyao und nutzen Sie für einen Rundgang. Anschließend besuchten weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Mit einem tränenden Auge verließen wir Abends das schöne Pingyao, um unsere Reise in Xi'an fortsetzen. Wieder wartete der Zug auf uns, dieses Mal bekamen wir aber in den Genuss einen Hard-Sleepers.
Übernachten
Zhengjia International Youth Hostel
Es handelt sich hierbei um ein sehr gemütliches, aber einfaches chinesisches Courtyard Hostel. Der Besitzer Bob ist sehr freundlich und zuvorkommend, fährt einem sogar kostenlos zum Bahnhof usw. Für Backbacker ein echter Tipp mit tollem Ambiente.
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Terracotta Armee |
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8-10. Tag: Von Trommeln und Tonkriegern
Ihr glaubt garnicht wie erholsam so ein Hardsleeper sein kann, vor allem wenn das halbe Abteil ausschliesslich mit europäischen Touristen besetzt ist. Im Vergleich zu unserer ersten Zug-Nachtfahrt war dies ein klarer Fortschritt und wir haben auch etwas Schlaf gefunden.
Unseren ersten Tag in Xi`an widmeten wir der weltberühmten Terrakottaarmee des 1. Kaisers von China, Qin Shi Huangdi. Die Tonsoldaten sollte die Macht des Kaisers auch nach seinem Ableben sichern, dies ist bereits seit mehr als 2000 Jahre her. Dabei ist die Größe des Geländes mit seinen 3 Ausgrabungsstätten und die Menge an Soldaten unglaublich faszinierend. Die Ausgrabungsstätte liegt knapp 1 Stunden außerhalb der Stadt, ist aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen -vorausgesetzt man hat kein Problem mit vollen Bussen und dem eigenwilligen Fahrstil der Chinesen.
Tag 2 in Xi`an war eigentlich dem Berg Hua Shan vorbehalten, doch der chinesische Wetttergott meinte es nicht gut mit uns, so dass wir aufgrund von starkem Niederschlag die Tour absagten.
Plan B des Tagesplans sah dann eine Erkundung von Xi`ans Sehenswürdigkeiten vor, so dass wir uns zu Fuss durch die Stadt kämpften um Sehenswürdigkeiten wie die Große und auch Kleine Wildganspagode, sowie den Trommelturm zu besichtigen.
Eine Reise in die regionale Küche Shaanxi unternahmen bei einem Abstecher in das muslimische Viertel Xi`ans. Wir wissen zwar nicht was uns an den Staenden serviert wurde, aber auf jedenfall war es sehr lecker.
Wegen der Distanz von Xi'an und Chengdu entschieden wir uns dieses Mal für einen Inlandsflug und waren so in gut 60 Minuten in Chengdu, via Pick Up Service unseres Hostels ging der Transfer reibungslos.
Sonstiges
Lightshow in Xi'an
Ein Geheimtipp ist die groesste Wasser-Light-Night-Show Asiens nahe der Großen Wildganspagode. Sie findet täglich 2 mal statt und es lohnt sich wirklich das Spektakel anzuschauen. Vorteilhafterweise fand die Show direkt vor unserer Haustür statt!
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Qingcheng Shan |
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11. Tag: Ausflug zum Qingcheng Shan
Der Berg ruft hiess es an unserem ersten Tag in Chengdu, hier bezwangen wir den Qingcheng Shan, einer der heiligen taoistischen Berge Chinas (ca. 1600m hoch), gut 2 Stunden mit dem Bus von Chengdu entfernt. Neben einer grandiosen Aussicht genossen wir auch den Abstecher in die Subtropen bzw. die Flucht aus der Großstadt.
Sichuan Oper |
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12. Tag: Große Buddhas und Sichuan Oper
Unserem Interesse am Buddhismus kamen wir am zweiten Tag nach, als wir einen Tagesausflug nach Leshan (ca. 2 Stunden von Chengdu) unternahmen. Hier wartete bereits der Grosse Buddha von Leshan auf uns, den wir nach längerem Anstehen mit vielen Chinesen aus naechster Naehe betrachteten. Der Buddha von Leshan ist übrigens der grösste Buddha auf der Welt und misst ca. 70m.
Wir hatten an diesem Tag ein straffes Programm, so das wir am Nachmittag schon wieder die Rückreise nach Chengdu antreten mussten. Man kann sagen was man will, aber die Chinesen haben ein gut organisiertes Bus-Netz, so das wir am frühen Abend wieder zurück im Hostel waren.
Abends hatten wir Karten für die Sichuan Oper gebucht, das südchinesische Pendat zur weltbekannten Peking Oper. Ein Mix aus Puppenspiel, Zirkus und Theateraufführung... wir waren fasziniert und die Zeit verging wie im Flug.
Panda Aufzuchtstation |
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13. Tag: Besuch in der Panda-Aufzuchtstation
Für unserem letzten Tag in Chengdu haben wir uns etwas ganz besonderes aufgehoben, einen Besuch in der nahe gelegenen Panda Auzuchtstation. Der Panda lebte vor vielen Jahren in Sichuan noch in freier Wildbahn, heute ist er dort quasi ausgestorben und nur noch in die Naturparks und Aufzuchtstationen beheimatet.
Nicole konnte dabei mit einem Panda-Baby auf Tuchfühlung gehen. Ein ganz besonders Erlebnis auf unserer China-Reise.
Von Sichuan ging es dann weiter Richtung Zentral-China in die Provinz Hubei.
Verbotene Stadt |
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14 - 16. Tag: und wieder ruft der Berg
Von Chengdu ging es wieder per Zug im Hardsleeper Abteil zu unserer naechsten Station, dem Berg Wudang Shan bzw. ersteinmal zur gleichnamigen Stadt am Fuße des Berges. Das taoistische Gebirge mit seinem 1600m hohen heiligen Berg ist nicht nur ein tolles Wandergebiet sondern auch eine Wiege der chinesischen Kampfkunst, insbesondere Tai-Chi hat hier seinen Ursprung.
Wudang Shan ist ein Provinznest nahe des Berges, wohin es uns nach unserer Ankunft als Erstes verschlug. Im Gegensatz zu den bisher besuchten Städten lief hier alles etwas anders ab und gewöhnliche Taxis waren fuer uns am Bahnhof nicht auszumachen. Die Suche nach unserem Hotel erwies sich als echte Geduldsprobe. Wie wir hier aber wieder feststellten sind die Chinesen ein sehr hilfsbereites Völkchen, so dass es letztlich auch hierfür eine Lösung gab. Beim Abendessen lernten wir hier übrigens 2 Berliner kennen, die nach Wudang Shan gekommen sind um die Kampfkunst zu lernen.
Am zweiten Tag machten wir uns dann in aller Frühe auf zum Berg, der sich an diesem Tage in dichten Nebel hüllte. Mit Regenbekleidung und Proviant kämpften wir uns die unzähligen Treppenstufen, gefühlte 12000, bis zur Verbotenen in den Wolken wo die Wu Dang Mönche leben bis und zur Goldenen Halle auf dem Gipfel des Berges.
Auf dem Weg ins Tal legten wir noch einen kleinen Besuch im Purpurwolkentempel ein, dort konnten wir Chinesen und Westler beim Tai-Chi Training beobachten.
Zhengzhou City |
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17. Tag: Ankunft in Zhengzhou
Im wahrscheinlich langsamsten Zug ganz Chinas, gings es 13 anstrengende Stunden lang wieder im Hard Seater von Wudang Shan zu unserer nächsten Station Zhengzhou. Wir hatten uns zwar geschworen nie wieder in der Holzklasse zu reisen, mangels Alternativen und Zeit blieb uns aber keine andere Wahl. Das gute: bei dieser Art der Fortbewegung kommt man gut ins Gespräch mit der einheimischen Bevölkerung, sofern man sich vertsändigen kann. Wir hatten Glück, die jungen Chinesen sprechen unterdessen teilweise englisch so das wir uns kulturell austauschen konnte. Für die älteren Chinesen waren wir natürlich die Attraktion schechthin, denn als Westler ist man immer noch ein Kuriosum.
Nach einer anstrengenden Nacht ohne viel Schlaf kamen wir schliesslich übermüdet in Zhengzou, Hauptstadt der Provinz Henan, an. Unser Hotel lag zentral und war für unsere Verhältnisse recht komfortabel.
Zhengzhou an sich hat leider nicht mehr viel vom erwarteten alten chinesischen Charme übrig und wirkt wie ein belibige moderne Metropole. Daher diente die Stadt für uns mehr oder weniger nur als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den buddhistischen Longmen-Grotten und dem Shaolin Kloster.
Pagodenwald Shaolin |
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18. Tag: Ausflug zum Shaolin Tempel (Shaolin Si)
Der Shaolin-Tempel braucht denke ich nicht länger vorgestellt werden, da durch diverse Eastern der Name auch im Westen populär ist.
Der Shaolin Tempel befindet sich Nahe der Kleinstadt Dengfeng, ein Mekka für Kung Fu Begeisterte und uns einen Tagesausflug wert. Zhengzhou besitzt ein gut ausgebautes Busnetz, so dass wir problemlos in 2 Stunden nach Dengfeng kamen. Leider hatte unser Bus kurz vor Dengfeng eine Panne, so das es nach notdürftiger Reperatur nur im Schneckentempo zum Ziel ging.
Unterdessen ist der Shaolin Tempel eine Besucherattraktion geworden, so das vom Charme eines Klosters nicht mehr so viel zu spüren war. Dennoch war es ein schöner Moment einmal die Wiege des Kung Fu zu besuchen.
Neben dem eigentlichen Tempel lohnt der Besuch des Pagodenwaldes, ein Friedhof für die erwürdigen Mönche. Zum Abschluss besuchten wir eine Kung Fu Akrobaten Show, die den Tempel Besuch abrundete.
Logmen Grotten |
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19. Tag: Ausflug zu den Longmen-Grotten
Unweit von Zhengzou befindet sich die Stadt Luoyang. Die Stadt selber ist dabei wenig interessant, aber die nahegelegenen Longmen-Grotten als UNESCO Weltkulturerbe standen bei uns auf der Reiseroute.
Die Anfahrt verlief wie beim Shaolin Kloster reibungslos, ca. 2 Stunden Busfahrt und dann noch ein Stück mit dem Taxi. Die Longmen-Grotten bieten einen wunderschönen Anblick entlang des Gelben Flusses, auch wenn uns das drückende chinesische Klima an diesem Tag schon sehr zu schaffen machte.
Spät am Abend bzw. Mitten in der Nacht ging es dann mit Zug weiter zu unserer letzten Station, der Metropole Shanghai!
The Bund |
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20 Tag: Shanghai - Weltmetropole mit Charme
Wer zuerst kommt, malt zuerst und so konnten wir dann doch für unsere 16 stündige Zugfahrt nach Shanghai einmal die heissbegehrten Softsleeper Tickets ergattern. Im Vergleich zu den Hardsleepern schlafen hier nur 4 Personen in einer Kabine und die ist auch noch verschliessbar. Trotz der langen Fahrt war die Zugfahrt also recht komfortabel und wir kamen wieder mit der einheimischen Bevölkerung ins Gespräch.
In Shanghai angekommen bezogen wir zuerst unser vergleichsweise luxuriöses Hotel und machten uns auf zu einem Sightseeing-Bummel durch die Wolkenkratzer der 15 Mio. Metropole.
Den Abend liessen wir mit einen gemütlichen Bummel am Bund von Shanghai mit Blick auf die moderne Skyline von Pudong ausklingen.
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21.-22. Tag: Ein Stück Venedig in China
Nach dem Kurzbesuch in Shanghai stand noch ein Abstecher in die nahegelegenen Kanalstädte fest auf dem Reiseplan. Von unserem Hotel in Shanghai reisten wir mit dem Zug nach Suzhou, unser schweres Gepäck ließen wie am Luggage-Schalter im Bahnhofs zurück. Von Suzhou aus nahmen wir einen Touristenbus nach Tongli.
Tongli ist auf den Tourismus ausgelegt, hat aber noch sehr viel Charme und erinnert an China von vor 100 Jahren. In der Altstadt sind Autos nicht erlaubt, so das es sich hier herrlich durch die alten Gassen schlendern lässt.
Als erstes suchten wir uns ein Hostel, da wir dieses Mal nichts vorgebucht hatten, geschah das sehr spontan. Wir hatten Glück und fanden ein sehr idylisches Hostel, im Stil eines alten chinesisches Wohnhauses.
Tongli besitzt viele Wohnhäuser und Gärten die man besuchen kann, außerdem lohnt ein Gondelfahrt durch die Kanäle. Wenn es dunkel wird, verlassen die meisten Touristen die Stadt und man kann das besondere Flair der beleuchteten Wasserstraßen fast für sich genießen.
Leider blieb uns hier nur eine Nacht, so das es am nächsten Tag gegen Mittag wieder zurück nach Shanghai ging.
Oriental Pearl Tower |
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23-24. Tag: Good Bye China....
Unsere letzten beiden Tage in China nutzen wir für ein intensives Sightseeing in Shanghai. Auf dem Programm stand ein Besuch des Jin Mao Towers (vom 88 Stock hat man einen tollen Panaroma-Blick über die Stadt) auch der Besuch der Altstadt, wo wir erst einmal fleissig Souveniers kauften.
Für den letzten Abend hatten wir eine Bootsfahrt auf dem Huangpu Ji geplant, bei der wir noch einmal die Gegensätze der Stadt (Bund und Pundong) in voller Pracht genießen konnten. Shanghai hat bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und symbolisiert das moderne China wie keine andere Stadt.
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Fazit:
Nach 24 aufregenden Tagen hieß es Abschied nehmen von einem Land voller kultureller Unterschiede, seiner kulturellen Schönheit und den Schattenseiten die einem als westlicher Tourist nicht verschlossen bleiben.
Wir haben China ins Herz geschlossen und schon auf den Rückflug die nächste Reise geplant - 2011 soll nocheinmal im Zeichen des Drachen stehen!
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Schlagwörter: China, Asien, Backpacking, Beijing, Peking, Shanghai, Panda, Terracotta Armee, Shaolin, Große Mauer
















Kommentare
Hey Rico,
...mensch da hast du ja dieses Jahr ebenfalls einen sehr schönen Urlaub verbracht. Tolle Bilder! Und auch wenn mich selbst dieses Land nicht so sehr reizt bin ich auf deinen Bericht im nächsten Jahr gespannt!
Sei lieb gegrüßt
Jana