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Chile, Argentinien
04.01.2012-25.04.2012
Länder: Argentinien, Bolivien, Chile
139 Fotos | 0 Reisetipps | 3477 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 2)
dies ist ein wachsender Reisebericht ueber meine Reise durch Chile und Argentienien. Mein Hauptziel ist die Durchquerung Patagoniens mit dem Fahrrad (Pucon bis Punta Arenas). Danach moechte ich in die Atacama und ev. noch das chilenische Weinbaugebiet besuchen, je nach dem wie es die Zeit zulaesst.
Bitte verzeit mir die fehlenden Ü und ß, sind auf der spanischen Tastatur leider nicht zu finden.
mein Gebaeck |
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Anreise
nach 19 stuendiger Anreise von Wien ueber Madrid war ich froh endlich in Santiago de Chile wieder auf die Fuesse zu kommen. Am meisten war ich verwundert, dass es mit der Fahrrad Mitnahme keine Probleme oder Beanstandungen beim Zoll gab. Auch der Taxi Fahrer aeusserte keine Beschwerden und schnallte das Rad kurzerhand aufs Dach.
erster platte Reifen |
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Der erste platte Reifen
sofort nach der Ankunft im Hostal, wurde das Rad zusammen geschraubt, die Reifen wurden aufgepumpt und natuerlich eine Probefahrt unternomen. Just in dem Moment an dem ich am weitesten vom Hostal entfernt war hatte mein Hinterreifen einen unliebsamen Kuss mit einem Randstein. Die Chilenen sind eine sehr hilfsbereites Volk, nur leider konnte ich mich nicht richtig verstaendigen und so wurde das erste Mal und hoffentlich letzte mal geschoben!
Hostal Canada |
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Santiago - Villarica
am zweiten Tag ging die Reise von Santiago nach Chillian (6 Stundige Busfahrt). Nach einer Nacht im Hostal Canada musste ich mich nochmals fuer 5 Stunden in den Bus setzten. Die Busverbindungen in Chile sind gut ausgebaut und kosten nicht viel. Auch das Fahrrad wurde gegen ein kleines Entgelt anstanslos untergebracht. In Villarica stieg ich im Hostal Suiza ab, wo mich auch sogleich eine Schweizerin in Empfang nahm. Der kroenende Abschluss war ein billiges Rindersteak mit einem Bier von deutschen Einwanderer.
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Villarica - Pucon
Mein erster Trip mit dem Fahrrad war nicht lange, auch nicht anstrengend, nur das Wetter spielte leider nicht mit. Dank guter Regenkleidung kam ich gut bei meiner Gastfamilie an. Die versorgten mich gleich mit Lasagne und Wein. Das Tischgespraech behandelten meine Reise und das Wetter und dauerte wegen meiner schlechten Spanisch Kenntnisse eine Ewigkeit. Ich hoffe also, dass sich in der naechsten Woche hier in Pucon mein Spanisch erheblich verbesert.
Sprachschule |
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Sprachschule
mitlerweile ist mein Sprachkurs schon fast zu Ende und ich verstehe noch immer nicht viel. Ich werde zwar mit meinem spanisch ganz gut durchkommen, aber leider keine normale Unterhaltung fuehren koennen. Meine Gastfamilie erzaehlt mir jeden Tag was so geschen ist, aber ich kann nur erahnen um was es sich handelt.
Heute haben Bronson (ein Australier aus der Sprachschule) und ich einen gefuehrten Aufstieg auf den Vulkan Villarica fuer Samstag gebucht. Die Aufregung ist gross, weil der Vulkan aktiv ist. Im Reisefuehrer steht: "der Villarrica spuckt fortgesetzt Lava, Asche und grosse Mengen Rauch - und zwar taeglich"!
Volkan Villarica |
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Vulkan Villarica
die Besteigung des Villarrica begann ganz witzig in der Agentur mit einer Peruanerin von unserer Gruppe. Sie wird wahrscheinlich die Hoehe aus ihrer Heimat gewoehnt sein, aber einen Berg hat sie sicher noch nie bestiegen. Unser Guide verteilte die Ausruestung (Helm, Steigeisen, etc.) und sie wollte das ganze in ihrer Handtasche verstauen und damit auf den Berg gehen. Nach heftiger Diskusion auf Spanisch konnte der Guide sie uebereden doch einen Rucksack aus der Agentur zu verwenden.
Der Aufstieg begann bei 1400 Hoehenmeter und dauerte auf den 2850m Hohen Vulkan ca. 5,5 Stunden. Durch das sonnige und wolkenfreie Wetter war die Ausicht oben fantastisch. Man konnte drei weitere Vulkane und den See Villarica sehen. Fuer mich aber, war der Krater der echte Hoehepunkt. Laut Guide kann man an machen Tagen sogar die Lava sehen. Der Abstieg erwies sich fuer meine Kollegen aus Australien, Israel, Peru und Chile als echte Neuerung. Wir rutschten auf unseren Hintern (wir bekamen eine Verstaerkung umgeschnallt) den goessten Teil des Berges hinab.
Nach dem gelungenen Aufstieg liessen wir den Abend mit ein paar Bier ausklingen.
Abschied Gastfamilie |
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Pucon - Panguipulli
Da am Tag meiner Abreise bei meiner Gastfamilie noch eine grosse Grillerei durchgefuehrt wurde schaffte ich nur den Weg zurueck nach Villarica. Nach einer Nacht im Hotel Suiza ging dann die Stramplerei richtig los. Nach ca. 60km und zwei Treffen mit weiteren Langstrecken Radfahren bin ich dann in dem kleinen Ort Panguipulli gelandet.
Ausblick beim Abendessen (Vulkan Osorno) |
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Pnaguipulli - Puerto Octay
Mittlerweile habe ich dank guten Wetters schon 350km geschafft. Ich bin von Panguipulli ueber Los Lagos, Futorno und Rio Bueno hier in Purto Octay in einem wunderschoenen Hostal 2km ausserhalb der Stadt gelandet. Das Hostal wird von einem Schweizer und seiner chilenischen Frau gefuehrt und hat dementsprechend viele Gaeste aus der Schweiz, Deutschland und Oesterreich. Ich uebernachte jetzt meistens in einem Hostel, da es erstens nicht zu teuer ist und ausserdem trifft man jeden Tag neue Leute. Zum Beispiel lernte ich in Rio Bueno zwei chilen kennen die dort arbeiteten. Da es mit der Verstaendigung ein bischen langsam voran ging, wurde kurzerhand des Notebook ausgepakt und mir wurden Fotos von Ihren Familien, Hauesern, Arbeit, etc gezeigt.
Das Radfahren bei dieser wunderschoenen Landschaft ist traumhaft. Ich bin faziniert von den immer wieder neuen auftauchenden majestaetischen Vulkanen.
Puerto Montt |
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Puerto Montt
nach einer Zwischenstation in Puerto Varas beim Bierfest bin ich gut in Puerto Montt angekommen. Da Puerto Montt die letzte groessere Stadt vor Coyhaique (ca. 700km suedlich) ist, habe ich meinem Fahrrad noch eine neue Felge spendiert. Ich hatte an der hinteren Felge eine Kerbe und einen ordentlichen Achter.
Nach diesem zwei Tages Stopp wollte ich eigentlich mit der Faehre nach Chaiten uebersetzten. Da diese aber nur Freitags und Sonntags faehrt habe ich mich kurzerhand entschlossen die Faehre von Castro (Chileo) zu nehmen.
Castro |
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Puerto Montt - Castro
Die Insel Chileo ist die zweitgroesste Insel Suedamerikas und ist beruehmt fuer ihre vielen Holzkirchen und Haeuser auf Stelzen.
Wegen des Wetterumschwungs von Sonne auf Regen bin ich die 175km von Puerto Montt nach Castro in zweit Tagen geradelt. Da die Insel relativ flach ist war dies auch kein groesseres Problem.
Durch den Umstand, dass nur eine groessere Strasse durch Chileo geht und die drei groesseren Stadte sehr ueberschaubar sind trifft man immer wieder die gleichen Leute in den Hostals (nur dass die mit dem Buss oder Auto fahren).
Chaiten: Zerstoerung durch Vulkanausbruch 2010 |
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Chaiten
Die Faehre von Castro nach Chaiten ging erst um Mitternacht, darum habe ich das Warten auf die Faehre mit einem Ausflug auf die Inselgruppe Mechuque verkuerzt. Die Ueberfahrt nach Chaiten haette offieziell 5,5h gedauert, wegen Schlechtwetter hat sich diese auf 10h verlaengert.
Campen |
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schlaflose Naechte
Nach zwei Naechten mit wenig Schlaf (Faehre und Camping im Regen) bin ich am zweiten Tag meiner Reise auf der Carretera Austral in Villa Santa Lucia angekommen. Da es den ganzen Tag regnete und vor dem Ort noch eine Abfahrt von ca. 450 Hoehnmeter war kam ich dort komplett durchnaesst und ausgekuehlt an. Der Ort ist ziemlich klein (ca. 300 Einwohner) und hat nur eine Unterkunft die aber schon voll war. Der naechste groessere Ort lag 70km vor mir, es regnete in Stroemen und das Zelt war vom Vortag noch nass. Ich war schon ein wenig verzweifelt, als ich bei einem Supermarkt auf zwei Autostopperrinnen aus Chile stiess, dehnen es nicht besser ging. Die sprachen ziellos Leute an und nach einer weile bot uns eine Familie ihre Garage als Unterkunft an. Diese stellte sich als kleiner Holzschuppen heraus der vollgeraeumt war. Ausserdem wurde das Wetter immer schlechter. Die Familie hatte Mitleid mit uns und liess uns im Haus schlafen (Ofenbank). Ich war echt beeindruckt von der Gastfreundschaft, denn die waren richtig arm (keinen Strom, kein Leitungswasser) und luden uns noch zum Abendessen und Fruehstueck ein!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon lange nicht mehr fuer etwas so Dankbar war.
Bruch des Gebaecktraeger |
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Vom Pech verfolgt
Die Fahrt nach Puyuhuapi fuehrte mich ueber La Junta. Dort verbrachte ich zwei Naecht in einem Hostal, weil meine Ausruestung ein wenig Zeit zum trocknen brauchte. Die Etappe La Junta - Puyuhapi war meine erste trockene Fahrt auf der Carretera Austral. Das Glueck verliess mich aber leider auch auf dieser Strecke. Mein Fahrrad und ich hatten jetzt bereits ca. 850km in Chile hinter uns als 1km vor Puyuhuapi der hintere Gebaecktraeger brach! Da ich mir nicht Vorstellen kann, dass im Umkreis von ein paar hundert Kilometer einer Aluminium schweissen kann werde ich Wohl oder Uebel einen neuen Gebaecktraeger brauchen.
Nach weiteren zwei regnerischen Naechten im Zelt und einer Notreperatur mit Zeltleinen und Kabelbindern des Gebaecktraegers wurde ich von einem Pickup bis nach Puerto Cisnes mitgenommen. Von hier bis Coyhaique ist zum Glueck die Carretera asphaltiert und ich hoffe meine Notreperatur wird bis Coyhaique halten.
Coyhaique |
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Coyhaique
nach 180km Asphalt bin ich mit meinem Gebaeck gut in Coyhaique angekommen. Der Gebaecktraeger hat zum Glueck gehalten und wurde auch sofort durch einen neuen ersetzt. Ausserdem habe ich ein Ruhetag eingelegt und eine kleine Wanderung in den Nationalpark unternommen.
Auf den Weg nach Coyhaique habe ich in Villa Manihuales im "caza de ciclista" uebernachtet. Das schoene daran ist, dass der Besitzter einen Raum mit Schlafmoeglichkeiten fuer Fahrradfahrer gratis zur Verfuegung stellt.
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Traumhafte Landschaft
mit gutem Wetter, reperiertem Fahrrad und neuer Energie starte ich aus Coyhaique. Die Landschaft aendert sich ab jetzt haeufiger. Zuerst gewaltige Felslandschaft gefolgt von durch Vulkanausbrueche zerstoerte Waelder. Ueberall gibt es kristallklare Gebirgsfluesse mit ebenso klaren Seen und Teichen. Von Zeit zu Zeit kommt wieder mal ein wenig Regen durch, dass macht aber diese einzigartige Landschaft noch fazinierender.
Die Gegend ist mehr und mehr duenner besieldelt. Dadurch schaffe ich es jetzt nicht mehr jeden Tag einen Ort anzufahren und so bleibt mir nichts anderes uebrig als wild zu Campen.
Camping Rio Nadis |
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Rio Nadis
Nach Rio Betrand und Cochrane blieb ich zwei Tage am Campingplatz Rio Nadis. Die Farm gehoert einer Deutschen und ihren chilenischen Mann. Durch ein geplantes Staudammprojekt wuerde das ganze Tal inkl. ihrer Farm unter Wasser gesetzt.
Am ersten Abend wurde ein Lamm geschlachtet und ich hatte fuer das Abendessen ein perfektes Lammsteak mit Reis.
Endlich am Ziel |
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Tortel, Villa O´Higgins
Auch in Tortel verbrachte ich einen zusaetzlichen Tag. Die Stadt war bis vor ein paar Jahren nur vom Meer erreichbar und es ist jetzt auch nicht moeglich in die Stadt mit dem Auto oder Fahrrad zu fahren. Alle Zugaenge werden ueber ein System aus Holzstegen bestritten.
Nach ueber 1000km auf der Carretera Austral bin ich endlich am Ende der Strasse angelangt. Der Weg war beschwerlich aber traumhaft schoen.
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Grenzuebertritt
Nach drei Tagen warten auf die Faehre begann die abenteuerliche Reise nach Argentinien. Zuerst eine 4 Stunden Fahrt mit dem Boot, dann ein 22km langer Weg der zur Haelfte ein Wanderweg war. Das hiess 5 Stunden schieben, tragen und heben. Am Abend erreichte ich dann den Argentinischen Grensposten am Lago Desierto wo die kalte Nacht gecampt wurde. Am naechsten Tag ging es dann wiederum mit einer Faehre weiter und dann 40km ueber eine schlecht Schotterpiste nach El Chalten.
argentische Pampa mit Fitz Roy |
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El Chalten
die paar sonnigen Tagen in El Chalten verbrachte ich mit Wanderungen rund um den Fitz Roy und den Cerro Torre. Eine unbeschreibliche Kulisse und Turisten ueberall wo man hinsieht.
Da El Chalten nur einen Geldautomaten besitzt, der natuerlich kaputt war musste ich mich die ersten Tage in Argentinien mit meinen letzten Dollern ueber die Runden schlagen.
Perito Moreno |
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Glaciar Perito Moreno
Nach einem zwei Tages ritt durch die argentinische Pampa bin ich endlich wieder einmal in einer groesseren Stadt (El Calafate) angekommen. Hier gibt es zwar auch viel zu viele Turisten, aber man bekommt wieder alles.
Ich beschloss mich dem Touristenstrom anzupassen und bin mit Bus zum Gletscher gefahren, ausserdem habe ich mich zu einer ueberteuerten Bootstour uebereden lassen. Aber dieser Gletscher ist sicherlich einer der Hoehoepunkte meiner Reise.
Kampf gegen den Wind |
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Calafate, Pampa
An meinem Rasttag in Calafate habe ich einen kleinen Abstecher in ein Vogelschutzgebiet gemacht und sogar Flamingos gesehen.
Die Reise ging dann durch die argentische Pampa weiter. Hier gibt es zwar so gut wie keinen Regen, aber der Wind hat es in sich. Nach ca. 90km aenderte sich der Strassenverlauf und ich hatte ploetzlich statt Rueckenwind Gegenwind. Das ganze gipfelte nach 2 Tagen bei der Grenzueberquerung nach Chile in einen richtigen Kampf. Ich benoetigte fuer das ca 7km abfallende Stueck ueber eine Stunde.
Torres del Paine |
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Torres del Paine
gluecklich, den Kampf gegen den Wind gewonnen zu haben verbrachte ich eine Nacht in Puerto Natales. Von wo es dann fuer eine 5-Tages Trekking Tour in den Nationalpark Torres del Paine ging.
Der Wettergott sorgte wie auch schon in El Chalten fuer eine traumhaftes Wetter. Ich hatte also einen ungetruebten Blick auf die Tuerme, das French Valley und den Gletscher Gray.
Ueberschwemmung in Punta Arenas |
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Punta Arenas
Bei der Ankunft in Punta Arenas fand ich wegen einer Ueberschwemmung ein kleines Chaos vor. Die halbe Innenstadt wurde zwei Tage zuvor ueberflutet.
Ich machte mich sogleich ans Werk um mein Fahrrad zu reinigen und einem kleinen Service zu unterziehen. Ich fand dann auch einen Fahrradladen der mein geliebtes Mountenbike kaufte. Der Erloess wurde in einen Rucksack und in ein ordentliches Abendessen mit viel Bier investiert.
auf Magellans Spuren |
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Am Ende der Welt
Die paar Tage in Punta Arenas bis zum Flug in den Norden habe ich mit einem Ausflug nach Feuerland und Besuchen in einer alten Befestigungsanlage (Fuerte Bulnes) und eines Nachbaus von einem der Schiffe mit der Magellan hier durchkam verbracht. Der Wind hier ist unveraendert stark und der Herbst wird schon spuerbar.
Da gestern beim verspeisen eines Hot-Dogs die haelfte in meinem zu langen Bart haengen blieb, wurde dieser kurzerhand abrasiert.
Moon Valley |
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San Pedro de Atacama
nach einem Nachtflug von Punta Arenas und einem Schuttelbus bin ich gut in San Pedro de Atacama angekommen. Hier habe ich fast eine Woche verbracht und einiges unternommen. Ich konnte das Fahrradfahren auch nicht lassen und hab mir fuer einen Tag ein Mountenbike geliehen.
Das Wetter und die Landschaft bilden einen kompletten Kontrast zu Patagonien. Nach viel Wind und Kaelte bin ich ganz froh hier im heissen Norden zu sein. Ausserdem waere ich ziemlich sauer wenn ich die Badehose umsonst 2300km durch Patagonien geschleppt haette.
Salar de Uyuni |
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Salar de Uyuni
Von San Pedro aus habe ich eine 3 Tages Tour in die Salar de Uyuni gemacht. Zu sechst wurden wir in einen Allrad Jeep gepackt und fuhren ueber Hochplateaus (bis zu 5000m), verschiedenfarbige Lagunen und Steinformationen in den groessten Salzsee der Welt. Bis auf eine unruhige Nacht auf 4300m war es eine fantastische Tour. Ich habe dann in der gleichnamigen Stadt einen Nacht verbracht.
Wild-West-Manier |
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Tupiza
die Reise fuehrte mich weiter suedwaerts nach Tupiza. Wobei die Busfahrt von Uyuni nach Tupiza ein wenig holprig und angsteinflößend war. Da in Bolivien alles sehr viel billiger ist habe ich mich gleich fuer ein paar Tage im besten Hotel der Stadt einquartiert.
Da Stadt selbst ist nicht unbedingt sehenswert, dafuer bietet das Umland umso mehr. Dieses habe ich zu Fuss, mit dem Pferd und dem Jeep erkundigt.
Salta |
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Salta
Ueber einen Zwischenstopp in San Salvador de Jujuy kam ich nach Salta. Die Stadt ist gepraegt von Kolonialbauten und gruenen Parks.
Auch hier hielt mich nichts lange in der Stadt und ich entschloss mich einen Ausflug nach Purmamarca, Tilcara und Humamarca. Durch verschiedenste Mineralien haben die Berge hier unterschiedlichsten Farben.
Stadion Mendoza |
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Mendoza
Mendoza ist fuer Suedamerika eine kleine Stadt mit viel Weinbaugebieten in der Umgebung. Da ich dem Wein nicht abgeneigt bin und mir Mendoza sehr gut gefallen hat, verbrachte ich hier 5 Tage.
Hier besuchte ich auch ein Fussballspiel. Da die Manschaft CODY CRUZ von Mendoza gegen eine ebenfalls relativ schlechte Manschaft (Newell) spielten hatte ich fast eine Tribuene fuer mich alleine. Troz der wenigen Fans kam eine ordentliche Stimmung auf.
Buenos Aires |
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Buenos Aires
Nach einer Aenderung meiner Reiseplaene fuehrte mich mein weiterer Weg mit dem Bus (14 Stunden) nach Buenos Aires. Da mich ein Rafting Ausflug in Mendoza mit einer Verkuehlung strafte und ich nur 3 Tage hier hatte, bekam ich nicht viel von der Stadt mit. Am meisten schmerzt, dass ich das specktakulaere Nachtleben von Buenos Aires versaeumte!
Smog in Santiago |
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Santiago & Umland
Vor der Rückreise nach Österreich habe ich noch ein paar Tage in Santiago verbracht. Außderdem habe ich ein paar Weinbauern und die Stadt Valparaiso besucht. Mit schweren Herzen verlasse ich Südamerka, bin aber auch wieder froh zurück nach Österreich zu kommen.
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Kommentare
Hey muellerjo! Wünsch Dir eine gute Reise mit wenig Platten und werde hier von deinem spannenden Trip mich von Zeit zu Zeit up to date halten!
Immer schön links und rechts schauen - vorm Straße überqueren! Alles Gute nach Chile! lyd
jetzt hota scho an freind. vü spaß beim vulkan und fall net eini
Wow, lässiger Vulkan!
HansiBurli, serwas!
Hoff bei Dir und deim Drohtessl passt ois, schene Reise nu, is interessant zum lesen. Schöne Grüße!!
Servas. Bin fast a weng neidisch. Einen Vulkan würd ich auch gerne mal besichtigen, und ein Erdbeben hast auch schon gehabt. Oder hast e nix mitbekommen. In der nähe von Santiago war heute eins mit der Stärke von 5,6
Servus Hans. Ein echt super Sache was du da machst. Bin da recht neidisch. Host eh nu net recht an Muskelkater? ;-)
Wie is dein Spanisch?
Bei uns versäumst gar nichts. Ein scheiss Winter. Kein Schnee.
Mochs nu guat.
ums radlfoan beneid i di jo goanet...owa die fotos schaun schon sehr schen aus das ma a bissl fernweh kriagt...
Hansi buali mit bart - vor lauter strampeln kummst goa ned zum Rassieren, ei -ei - ei!
do glaubt man ja fost er is in Bartbados. Wenn er dann a no Bartkartoffeln isst und Sbartakuss schaut, dann is olles vorbei
Servas Hans!
echt geile fotos!!
gfrei mi scho af weitere berichte.
griass, beda
Hallo Hans,
sehr schöne Landschaften, wo du da durchkommst und schöne Bilder.
Ich hoffe du genießt die Zeit und ich wünsche dir noch viel Spaß dabei! lg Simon
wer ist mike?
Hansi, bei dir regnet es ja nur, bist du dir sicher, dass du di ned noch Irland verirrt hast? Lässige Wanderung, do wär i a gern dabei gewesen, oba nur ohne regen (ich bin aus zucker).
lg aus einem beamtenbüro
junior
ps: liebe grüße an bartolomeus
He Hans! Gehts da e guat?
Is da Rasierer eigaunga?? Passt da owa guat! Schaust aus wie da Vati!
Olles Guade nu! San wirklich geile Büda!! MfG Sevi u Mini
Hallo Hannes !
Jetzt hab ich dich endlich gefunden ! Wie gehts ? Ich sehe Du hast alles so gemacht wie Du es geplant hast !!! Starke Berichte und tolle Bilder...
Ich bin in Punta Arenas kurz nach der Übrschwemmung angekommen.Die halbe Innenstadt stand unter Wasser und war voll Schlamm. Aber einen richtigen Radfahrer wirft auch das nicht um.
Seit 2 Wochen bin ich jetzt wider zuhause und denke gerne an die Zeit in Patagonien zurück ...
Herzliche Grüsse Roland
Ich sehe grade Du warst ja doch auch in Punta Arenas. Schade,dass wir uns dort nicht getroffen haben ...
Gruss Roland
Hans, es wird zeit dassd hamkummst. laungsaum siag i es nimmer ein dass du nur coole sochen mochst!
Mein derzeitiges Lieblingsbild: du und moon valley. Extremst geil!