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Bangkok - Siem Reap - Koh Samui
10.02.2012-26.02.2012
Länder: Kambodscha, Thailand
262 Fotos | 29 Reisetipps | 1546 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 1)
Diesmal wollten wir uns was ganz Besonderes gönnen und haben eine Mekong River Cruise gebucht, gefolgt von einer zweitägigen Angkor-Besichtigung und einer Woche in unserem Lieblings-Resort "The Library" auf Koh Samui. Also Spass, ein wenig Bildung und viel Erholung, so wie wir es mögen.
Es kam dann etwas anders.
BKK Airport |
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Mit Oman Air ging's zunächst nach Muscat, nach einer Stunde Zwischenstopp weiter nach Bangkok, wo wir drei Stunden Aufenthalt hatten. So weit so gut, der Flug war erstaunlich angenehm, guter Sitzkomfort, erträgliches Essen, sogar die vielen Kinder an Bord waren grösstenteils ruhig.
In Bangkok suchten wir nun in aller Ruhe den Check In-Schalter von Vietnam Airways zur Weiterreise nach Saigon bzw. Ho Chi Minh City auf, wo man uns nach den Visa fragte.
Visa??!!
Natürlich hätten wir uns vor Reiseantritt nach den Einreisebestimmungen für Vietnam erkundigen können, aber wir hatten ja, ganz gegen unsere Gewohnheit, für die erste Reisewoche einen Veranstalter beauftragt, um genau solche oder ähnliche Überraschungen zu vermeiden.
Dieser Veranstalter hatte uns zwar darüber informiert, dass man für Kambodscha ein Visum benötigt, welches man aber vor Ort erwerben konnte, über Vietnam hatte er sich aber ausgeschwiegen, deshalb gingen wir davon aus, dass die Sache mit ein paar Formularen ebenfalls erledigt werden konnte.
Falsch gedacht.
Es gab also erstmal keine Weiterreise. Die Enttäuschung war riesig, schliesslich hatten wir uns auf die Mekong River Cruise auf der Dragon Eyes ganz besonders gefreut und auch richtig viel Geld dafür ausgegeben.
Es half nix, wir nahmen uns ein Taxi in Richtung Bangkok Zentrum.
Bangkok |
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Mehr Bilder aus Bangkok |
Two Nights in Bangkok
Nun, es gibt schlimmere Städte, wo man stranden kann, als Bangkok. Wir kennen diese quirlige Mega-City von einigen früheren Aufenthalten recht gut und kamen mit dem überall herrschenden Chaos deshalb von Anfang an gut zurecht.
Singapur mag für Asien-Einsteiger verlockender erscheinen, da diese die geordnetste, oder eben europäischste, aller asiatischen Städte ist. Wir ziehen aber Bangkok vor, denn sie ist durch und durch asiatisch.
Die Hauptstadt Thailands zählt mit Vororten geschätzte 12 Millionen Einwohner. Einen ersten Eindruck von den Dimensionen dieser Stadt erhält man bereits während der Taxifahrt vom Flughafen ins Zentrum, welche auf dem Highway geschlagene 40 Minuten dauert.
Es gibt den offiziellen Taxistand, wo man einen Preis für die Fahrt genannt bekommt. Man muss dann allerdings mit dem Taxifahrer vor Antritt der Fahrt noch einmal darüber diskutieren. Im Idealfall stellt der den Zähler an, zusätzlich muss aber in jedem Fall die Mautgebühr für die Schnellstrasse bezahlt werden.
Neuerdings gibt es vom neu ausgebauten Flughafen auch eine Hochbahn, welche wir bisher aber noch nicht ausprobiert haben.
Übernachten
Banyan Tree Bangkok
Das Banyan Tree ist eines unserer Lieblingshotels. Bereits ab ca. 160.00 Euro geniesst man hier 5-Sterne-Luxus ab dem 45. Stock mit Blick auf die Skyline der Stadt. Das Frühstücksbuffet ist genauso überwältigend wie die Aussicht. Vom Englischen über Sushi und Nudelsuppe bis zum kontinentalen Frühstück mit verschiedensten Früchten und Müeslis wird alles angeboten, was der weit gereiste Gast wünscht. Jeden Tag verschiedene frische Fruchtsäfte in GROSSEN Gläsern, und sogar aufs Champagner-Frühstück muss nicht verzichtet werden.
Wir kennen kein Hotel, was zu diesem überschaubaren Preis einen solchen Luxus bietet.
Zum Glück erhielten wir auch ohne Buchung eine Suite. Auf den Besuch der atemberaubenden Skybar auf dem Dach haben wir diesmal verzichtet, da wir keine passenden Klamotten mit hatten. Ausserdem wollten wir uns die Abende in der Silom Road vergnügen.
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Sehenswürdigkeiten
Wat Pho - Der liegende Buddha
Ohne ihn hat man Bangkok nicht gesehen: Der legendäre liegende Buddha im Wat Pho. Mit einer Länge von 43 Metern ist er einer der stattlichsten Buddhas der Welt.
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Sehenswürdigkeiten
Chinatown
Bangkoks Chinatown ist Asien, wie man es sich vorstellt. Die duftenden Garküchen, die bunten Märkte, die Menschenmassen, die sich in den schmalen Gassen drängen. Es riecht, schmatzt, qualmt, quietscht und schnattert. Hinter jeder Ecke eine andere Überraschung. Menschen, Tiere, Mofas, Tuktuks. Hier ist nichts saniert, nichts genormt, nichts klimatisiert. Ein intensives Erlebnis für alle Sinne!
Den Text hab ich so ähnlich irgendwo gelesen, fand, dass er passt und habe ihn deshalb leicht modifiziert hier wider gegeben. Man möge mir verzeihen.
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Sehenswürdigkeiten
Großer Palast und Wat Phra Kaeo
Der Große Palast war die offizielle Residenz der Könige von Siam bzw. Thailands in Bangkok seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Der Wat Phra Kaeo bildet einen geschlossenen Bezirk des Großen Palastes. Der heiligste Teil des Tempels ist der Bot, welcher als Schrein für Thailands nationales Heiligtum, den Smaragd-Buddha errichtet wurde.
Der Great Palace liegt sozusagen beim Lying Buddha um die Ecke, so dass diese Sehenswürdigkeiten an einem Tag eingeplant werden können.
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Sehenswürdigkeiten
Wat Arun
Ein besonders schmucker Tempel ist Wat Arun, übersetzt "Tempel der Morgenröte". Er gilt als Wahrzeichen Bangkoks und ist nach unserer Schätzung etwa 30 Meter hoch, nach offiziellen Angaben misst er aber 70 Meter. Egal. Von der Spitze hat man jedenfalls einen tollen Blick über die Stadt und den Chao Phraya River. Die schönsten Fotos gelingen früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang.
Hin kommt man am einfachsten mit dem Express Boat. Eintritt ist 50 Baht, genau wie in den anderen Tempeln Thailands solltet ihr auch hier angemessen gekleidet sein, will heissen, keine allzu kurzen Hosen und keine Tops oder Muscle Shirts. Normal kurze Hosen sind OK.
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Sehenswürdigkeiten
Lumphini-Park
Der Lumphini-Park ist eine der wirklich wenigen großen Grünflächen Bangkoks. Man kann zum Beispiel Chinesen beim Tai Chi beobachten oder auf zwei Seen Tretboot fahren.
Nach einem anstrengenden Sightseeing- und Shopping-Programm kann ein wenig Ruhe und Entspannung gut tun.
Der Lumphini-Park liegt am Ende der Silom Road und kann am bequemsten mit der Hochbahn erreicht werden.
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Sehenswürdigkeiten
Siam Center
Das Siam Center an der Rama I Road ist die älteste Shopping Mall Thailands und kann leicht per Skytrain erreicht werden. Die Auswahl erschien uns zwar nicht sonderlich aufregend, allerdings kann es ganz angenehm sein, bei dem ganzjährig schwül-heissen Klima Bangkoks mal ein paar Stunden in klimatisierten Räumen zu verbringen.
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Sehenswürdigkeiten
Chao Praya River
In Bangkok von A nach B zu kommen kann zuweilen recht nervig sein, selbst wenn das Ziel wirklich nicht weit weg ist. Eine angenehme Alternative ist die Fähre auf dem Chao Praya River.
Sie ist preiswert, einfach und hält an sehr vielen Sehenswürdigkeiten Bangkoks, wie zum Beispiel am Königspalast, Wat Pho und Wat Arun. Außerdem wird das Oriental Hotel direkt angesteuert, und im Süden gibt's direkten Zugang zur Skytrain.
Der Fluss ist sehr lebendig, es herrscht ein riesiges Wirrwarr aus verschiedensten Transport- und Touristenbooten.
Es werden auch sehr viele private Boots-Touren angeboten, Taxi- und Tuktuk-Fahrer erhalten Benzin-Coupons, wenn sie Touristen zu deren Anlegenstellen fahren. Eine solche Fahrt kann leicht 30 Euro kosten, was für Thailand eine enorme Summe ist.
Der Bootsführer selber verdient dabei aber praktisch nichts, deshalb verlangt er nach der Fahrt mit Nachdruck ein Trinkgeld. Der Bootsbesitzer selbst steckt alles in die eigene Tasche. Deshalb sollte man solche Angebote der Fahrer ablehnen oder den Preis zumindest um die Hälfte runter handeln.
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Sport & Aktivitäten
Tuk Tuk Madness!
Eine Tuk Tuk-Fahrt durch den chaotischen Grossstadt-Dschungel Bangkoks macht richtig Spass und ist eines der letzten Abenteuer unserer Zeit!
Allerdings will das Benutzen dieses Verkehrsmittels gelernt sein:
Man kann keine Stadtrundfahrt für 20 Baht erwarten! Wer ein solches Angebot annimmt, wird zu einem Schneider, einem Trödler oder einem Tour-Anbieter gebracht, wo der Fahrer Benzincoupons erhält, und erst am Ende, wenn überhaupt, wird man noch zum angegebenen Ziel gefahren.
Deshalb muss man vor dem Besteigen des Fahrzeugs betonen, dass man direkt fahren möchte ("No Shop!"). Für längere Strecken können dann schon mal 100 bis 150 Baht anfallen. Tuk Tuks sind somit etwas teurer als Taxis.
Es kann hilfreich sein, wenn man das Tuk Tuk vom Hotel aus bestellt bzw. bestellen lässt, damit der Concierge den Preis aushandelt.
Oft wird man auch auf der Strasse von seriös aussehenden Männern angesprochen, die sich zum Beispiel als Polizist ausgeben (und sogar entsprechende Ausweise zeigen). Die geben dann wertvolle Tipps, wie man Sightseeing oder Shopping erleben kann, ohne dabei ausgenommen zu werden. Aber ehe man sich's versieht, sitzt man in einem Tuktuk, für welches man zwar tatsächlich nur 20 Baht bezahlt, am Ende dann aber doch genau da landet, wo man nicht hin wollte: Bei einer privaten Boots-Anlegestelle oder einem Schneider. Der Vermittler meldet einen in der Zwischenzeit per Handy an und erhält eine Provision, der Fahrer Benzincoupons.
Ziemlich perfide Maschen also, auf die man nicht unbedingt reinfallen muss!
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Essen & Trinken
Garküchen
In Thailand isst man öfter am Tag und nicht zu bestimmten Zeiten, dafür jeweils kleine Portionen. In den Garküchen, die es überall gibt, kriegt man für wenige Baht (oft unter 1 Euro!) sehr leckere und frisch zubereitete Gerichte.
Das Ambiente dieser oftmals sehr provisorisch anmutenden Gaststätten mag für Europäer etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen, und auch die hygienischen Zustände würden dem deutschen Standard kaum genügen. Jedoch habe ich mir bei einem Garküchen-Besuch noch nie eine Magenverstimmung geholt, wohingegen mir nach dem Verzehr eines Hamburgers von McDonalds gewöhnlich schlecht wird.
Um das Leben in Südostasien hautnah zu erfahren, ist Garküchen-Essen ein Must!
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Angkor |
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Mehr Bilder aus Siem Reap |
2 Tage Angkor
In Bangkok buchten wir nun einen Flug nach Siem Reap, damit wir wenigstens das Ende der geplanten Tour noch erleben konnten. Und das hat sich gelohnt!
Der deutsche Veranstalter in Vietnam war uns bei der Buchung der zusätzlichen Nacht behilflich. Von da an klappte alles wunderbar - auch mit dem Visum für Kambodscha, welches wir ohne Probleme vor Ort erhielten.
Wir wurden am Flughafen abgeholt, und für den zweiten Tag buchten wir eine Tuk Tuk-Fahrt zum Tonle-Sap-See, dem grössten Binnensee Südostasiens, wo uns ein sogenannter Floating Market versprochen wurde. Gesehen haben wir aber eher was anderes -> Siehe Tipp.
Der Name Siem Reap bedeutet wörtlich "Ort der Niederlage der Siamesen" und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über die Thais im 17. Jahrhundert. Die Stadt ist hübsch und für asiatische Verhältnisse bemerkenswert geordnet. Für Touristen ist in den letzten Jahren ein grosses Angebot an Hotels, Bars, Restaurants und Märkten entstanden.
Bezahlt wird überall fast ausschliesslich in US Dollar.
Die meisten Reisenden in Siem Reap schauen sich die historische Stadt Angkor an mit ihren mystischen Tempelanlagen - allen voran natürlich Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt -> siehe Tipp!
Übernachten
Borei Angkor
Das Borei Angkor ist ein preiswertes und dennoch ordentliches 5-Sterne-Hotel mit hervorragendem Service. Die Pool-Anlage und das Frühstücksbuffet entsprechen aber eher einem 3-Sterne-Standard.
An den vielen Rucksäcken und Sandalen mit Klettverschlüssen war zu erkennen, dass die meisten anderen Gäste vermutlich pensionierte Lehrer aus Deutschland und der Schweiz waren.
Einen Romantik-Urlaub würden wir deshalb eher woanders planen wollen.
Meine Bewertung
Essen & Trinken
Nest Angkor Cafe Bar
Wir haben das Lokal nur aufgesucht, weil es uns von einer Freundin empfohlen worden war - und wurden enttäuscht. Der Aperitiv schmeckte überraschend würzig und liess unsere Erwartungen steigen. Das Essen kam dann aber praktisch ungewürzt und der Wein war sauer.
Ohnehin bevorzugen wir in Asien eher die unprätentiöse Küche, die man an jeder Ecke bekommt. Diese Gerichte schmecken einfach authentischer und sind in der Regel besser gewürzt als die Speisen, die man in Restaurants mit Lounge-Musik-Berieselung serviert bekommt.
Meine Bewertung
Essen & Trinken
Amok Restaurant
Auch das Amok gehört eher in die Etepetete-Touristen-Sparte, ist aber geschmackvoll asiatisch eingerichtet, und die Gerichte sahen nicht nur toll aus, sondern schmeckten auch entsprechend.
Nicht der ganz grosse Wurf, aber trotzdem empfehlenswert.
Meine Bewertung
Shopping
Alter Markt
Es gibt verschiedene Night Markets in Siem Reap, und alle bieten mehr oder weniger denselben Gerümpel an. Überquert man allerdings den Fluss, findet man den Alten Markt mit einem weitaus spannenderen Angebot an Waren, wie zum Beispiel wohlriechende kambodschanische Seifen und Gewürze, individuelle Shirts und Schuhe, hübsche Holzspielzeug für Kinder sowie Sandstein-Skulpturen, die vor Ort hergestellt werden. Also kaum billige Importware auch China, wie sie auf den anderen Märkten in Kambodscha oder Thailand angeboten werden.
In der hintersten Ecke gibt's ein nettes kleines Restaurant, wo man äusserst preiswert und lecker essen und dazu BBC-Dokumentarfilme über das Land auf Leinwand betrachten kann.
Meine Bewertung
Sehenswürdigkeiten
Tonle-Sap-See
Nach einer halbstündigen Tuk-Tuk-Fahrt erreichten wir eine neu ausgebaute Bootsanlegestelle an einem Wasserarm.
Dort bezahlten wir den für Kambodscha immensen Betrag von 40 US Dollar für eine Rundfahrt auf einer Barke.
Was uns nun gezeigt wurde, war jedoch mit nichten ein Floating Market, sondern eine Art Dorf auf Stelzen, bewohnt von Fischern. Auch ein Waisenhaus wurde uns gezeigt, wo erwartet wurde, dass wir einen nicht unerheblichen Betrag spendeten, was wir natürlich taten.
Auf der ganzen Fahrt kamen uns ständig Frauen mit kleinen Kindern auf Booten entgegen, welche uns ebenfalls um Geld angingen.
Natürlich baten auch unsere beiden Bootsführer um ein ordentliches Trinkgeld, da diese für ihre Arbeit kaum bezahlt wurden.
Und so haben wir an diesem Vormittag eigentlich nichts weiter gesehen als einen arg verschmutzten See, reichlich bittere Armut und viele halb zerfallene Holzhütten, gekostet hat der Spass aber insgesamt 100 US Dollar.
Es spricht eigentlich nichts dagegen, wenn reiche Mitteleuropäer einen ordentlichen Batzen an kambodschanische Waisenkinder spenden, bloss wäre es wahrscheinlich effizienter gewesen, wenn wir die 100 Dollar direkt dem von Beat Richner betriebenen Kinderkrankenhaus in Siem Reap hätten zukommen lassen.
http://www.beat-richner.ch/
So ging halt der grösste Teil unserer "Spende" an einen windigen Bootsausflugsunternehmer, was einen etwas schalen Nachgeschmack hinterliess.
Meine Bewertung
Sehenswürdigkeiten
Angkor
Wir hatten für die Besichtigung der Tempelanlagen im Vorfeld einen Deutsch sprechenden Reiseleiter gebucht, damit wir alle Ausführungen verstehen konnten. Das erwies sich als sehr nützlich. Man kann Herrn Kong Borinsak erreichen über +855 12 969 578 oder per Mail: borinsak@yahoo.com.
Wer keine geführte Tour möchte, kann auch vor Ort sehr preiswert einen Tuktuk-Fahrer buchen oder gleich selber einen Roller mieten und auf eigene Faust die Tempel erkunden. Beides würden wir jedoch nicht empfehlen, denn wir haben von unserem Reiseleiter sehr viel über die Geschichte Kambodschas und natürlich über die Besonderheiten der Tempel erfahren.
Wir hatten für die Besichtigung der Tempel zwei Tage geplant, davon einmal zum Sonnenaufgang. Aber sechs bis sieben Tempel am Tag empfanden wir dann doch als etwas viel, besonders während der Mittagshitze, obwohl wir keinen einzigen davon hätten missen wollen.
Unsere Empfehlung deshalb: Eine Woche Siem Reap buchen, und dann jeweils zwei Tempel am Tag besichtigen, möglichst ab 7 Uhr früh wegen des Lichts und der Hitze.
Ein Besuch bei Sonnenaufgang muss nicht sein, denn dieser ist wegen der vielen bettelnden Kinder etwas anstrengend.
Meine Bewertung
The Library |
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Mehr Bilder aus Samui |
Our home away from home
Mit Bangkok Airways ging's dann zunächst wieder nach Bangkok und schliesslich nach Samui. Das Landen auf unserer Lieblingsinsel ist für uns immer ein Ankommen zu Hause. Nur wärmer, bunter und freundlicher. Nicht zuletzt weil Koh Samui den vermutlich hübschesten Flughafen der Welt hat.
Wir waren schon oft auf der Insel und kennen nahezu jede Ecke. Im Unterschied etwa zu Phuket sind die Behörden auf Samui darum bemüht, dass keine allzu hässlichen Hotelbunker gebaut werden können und die in Thailand zwar verbotene, aber in den Touristenzentren leider verbreitete Prostitution nicht ausufern zu lassen.
Es gibt natürlich überall Sammeltaxis und normale Taxis, jedoch bevorzugen wir es, selbst zu fahren. Wir mieten uns jeweils ab dem ersten Tag einen Motorroller, welchen man ab 200 Baht (knapp 6 Euro) pro Tag überall bekommt. Bei Antritt der Miete muss der volle Betrag bezahlt sowie der Reisepass hinterlegt werden. Das ist aber unbedenklich.
An den chaotischen Verkehr (man fährt theoretisch links) muss man sich gewöhnen, und man trifft viele Touristen, die offensichtlich bereits einen Krankenhaus-Besuch hinter sich haben. Es gilt also, die eigenen Fahrkünste nicht zu überschätzen.
Um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, empfehlen wir trotz der Gefahren einen Motorroller. Es gibt eine Ringstrasse, welche ungefähr 70 km lang ist. Insbesondere im Süden der Insel sollte man aber unbedingt auf Nebenstrassen ausweichen, um einen Rest unberührte Natur und ursprüngliches einheimisches Leben beobachten zu können.
Übernachten
The Library
The Library! Von allen Orten auf der Welt, die wir bereits kennen, kommt dieser unseren Vorstellungen vom Paradies am nächsten.
Eine Oase der Ruhe und Entspannung inmitten des Trubels von Chaweng. Das japanische Zen-Design hebt sich ebenfalls wohltuend ab vom Tohuwabohu, was sonst überall herrscht, und wirkt auf uns ungemein erholsam.
Mit ca. 250.00 Euro pro Nacht ist diese Unterkunft nicht ganz billig, but you get what you pay for. Entsprechend muss man sich auch nur selten über pöbelnde Mit-Gäste aufregen.
Meine Bewertung
Essen & Trinken
Pa & Loong
Wenn wir in Chaweng sind, essen wir ausschliesslich bei Pa & Loong, das ist ein Stand auf einem kleinen Food Market direkt hinter dem Phatchabuncha Stadium. Pa ist die Frau, sie kocht wunderbare authentische Thai Küche, unter anderem die beste Coconut Soup der Welt!
Wir nennen sie Mama Spicy, da wir unser Essen immer extra hot bestellen, und bei unserem ersten Besuch stellte sie uns einige tiefrote Gewürze auf den Tisch mit der Bemerkung: "Spicy! Hehe..."
Man kann natürlich auch woandes essen, in Chaweng gibt es unzählige gute Restaurants für jeden Geschmack und jedes Budget. Wir ziehen aber die fantastischen und gut gewürzten Gerichte von Mama Spicy vor.
Kosten für Speisen und Getränke zwischen 5 und 6 Euro für zwei Personen.
Meine Bewertung
Essen & Trinken
Legends
Das Legends, so scheint es, gab's wohl schon immer, jedenfalls ist es seit vielen Jahren praktisch unverändert geblieben, obwohl in Chaweng immer mehr durchgestylte Bars und Restaurants entstehen.
Hier gibt es gute Musik mit den dazu passenden Videos, tolle und extrem preiswerte Drinks, zum Beispiel Long Island Icetea für 100 Baht (2.50 Euro).
Über die Tatsache, dass die Kundschaft zu einem beachtlichen Teil aus übergewichtigen, blondierten Mitteleuropäern der Gattung "Cindy aus Marzahn" besteht, sollte man grosszügig hinwegsehen.
Meine Bewertung
Essen & Trinken
Q Bar
Eine gute Aussicht über Chaweng hat man bei einem Cocktail von der 'Q Bar' aus die sich auf dem kleinen Hügel im Norden von Chaweng befindet. Fancy & expensive.
Meine Bewertung
Shopping
Police Bodysize
Man kann zwar, wie überall in Asien, an jeder Ecke billige Import-Klamotten kaufen mit blöden Sprüchen oder aufgeklebten Labels drauf. Die meisten davon stammen aus China, und man kann sie meist nach 1maligem Tragen entsorgen; oder man kann auch direkt den Police-Shop aufsuchen, wo man erstklassige thailändische T-Shirts bekommt, die jahrelang getragen werden können, ohne dass sie ausbeulen oder die Farbe verlieren.
Die Preise hierfür sind leicht teurer, aber für unsere Verhältnisse immer noch sehr preiswert, ca. 5 bis 10 Euro.
Meine Bewertung
Shopping
Tesco Lotus Supermarkt
Wer Dinge des täglichen Bedarfs benötigt, zum Beispiel auch Klamotten ohne gefälschtes Label drauf, der fährt am besten zum Tesco Lotus Supermarkt an der Ausfallstrasse Richtung Bophut und Maenam.
Die Food-Abteilung kann es ohne weiteres mit jeder Feinkostabteilung Deutschlands oder der Schweiz aufnehmen.
Meine Bewertung
Party
Full Moon Party Koh Phangan
Wir sind zwar schon länger aus dem Party-Alter raus, aber die Full Moon-Parties auf der Nachbarinsel Koh Phangan sind legendär, vermutlich ist da also schon was dran...
Meine Bewertung
Sehenswürdigkeiten
Big Buddha
Ganz im Nordosten der Insel, etwa 15 km nördlich von Chaweng, steht das Wahrzeichen der Insel, der Big Buddha.
Kann man sich mal ansehen, zumal es da auch noch ganz hübsche Craft Shops gibt.
Meine Bewertung
Sehenswürdigkeiten
Bophut Fisherman's Village
Bophut, etwa 15 km nordöstlich von Chaweng, hat sich in den letzten Jahren praktisch gar nicht verändert.
Wer seinen Urlaub etwas ruhiger gestalten möchte als dies im lebhaften Chaweng möglich ist, kann sich in Bophut niederlassen. Hier gibt es auch einige hübsche Restaurants und Shops, ausserdem kann man von da aus leicht Tagesausflüge auf die Nachbarinsel Koh Phangan unternehmen.
Meine Bewertung
Sehenswürdigkeiten
Mae Nam Beach
Mae Nam Beach im Norden der Insel ist für mich der Traumstrand schlechthin! Goldbrauner Sand, türkises Wasser und Palmen so weit das Auge reicht, dazwischen relativ dezent gestaltete Hotelanlagen.
Für Ruhe Suchende das Paradies. Man kann den ganzen Urlaub hier verbringen oder auch nur einen Tagesausflug dahin unternehmen.
Wenn man nicht von einer Kokosnuss erschlagen werden will, sollte man darauf achten, dass man sich nicht direkt unter eine Palme legt ;-)
Meine Bewertung
Sport & Aktivitäten
Hello Massage!
Ja, es gibt sie natürlich, die schlüpfrigen Massage-Salons, unschwer zu erkennen an den meist leicht bekleideten Mädchen und der roten Beleuchtung. In Chaweng hat man es aber geschafft, diese Betriebe weit gehend von der Hauptstrasse zu "verbannen", so dass man davon kaum belästigt wird.
Ein Jumbo-Pläsir sind aber die normalen Massagen, welche man ab THB 200 (5 Euro!) überall haben kann. Die preiswertesten Massagen sind in der Regel die Foot Massage und die Thai Massage, letztere ist allerdings definitiv nichts für Weicheier!
Für Spezialmassagen oder Spa-Behandlungen wie "After Sun"- oder "Aloe Vera"-Treatments muss bis das Fünffache bezahlt werden, die Preise sind aber immer noch absurd tief, und es ist deshalb nie verkehrt, wenn man ein grosszügiges Trinkgeld gibt. 100 THB müssten in jedem Fall drin sein.
Meine Bewertung
Sonstiges
Starz Cabaret & Moulin Rouge
Thailand ist ja auch bekannt für die sogenannten Kathoey oder Ladyboys. Das sind umgebaute Jungs bzw. Männer, die oftmals in Cabarets auftreten. Die Shows im Starz und Moulin Rouge sind immer sehr unterhaltsam und hoch professionell gemacht - aber schon auch ein wenig freakig.
Der Eintritt ist kostenlos, die Preise für die Drinks trotzdem erschwinglich. Es wird erwartet, dass man der einen oder anderen Künstlerin am Ende etwas zusteckt, da diese meist schlecht oder gar nicht bezahlt werden.
Meine Bewertung
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Mehr Bilder aus Chiang Mai |
In Chiang Mai waren wir zwar diesmal nicht, dafür aber vor zwei Jahren, deshalb habe ich diesem Reisebericht ein paar Bilder davon angehängt.
Die Stadt hat insgesamt rund 200 buddhistische Tempel, wovon viele davon in der Altstadt zu finden sind. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer und einem Wassergraben umschlossen.
Wer etwas für asiatische Tempel-Architektur übrig hat, für den sind ein paar Tage in Chiang Mai ein Muss!
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Kommentare
schöner Reisebericht... 2 Tage Angkor sind aber eindeutig zu wenig ;-)
Unbedingt! :-) Zumal man sich ja auch die Abende in Siem Reap sehr abwechslungsreich gestalten kann...