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Trippy Ride 2007
04.01.2007-12.03.2007
Länder: Japan, Russland, Thailand
86 Fotos | 2 Reisetipps | 2340 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 7)
Von Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladivostok. Nach 3 Wochen Sibirien im Jannuar, zieht es mich nach Süden. Zuerst mit der Fähre nach Japen, nach einer Woche weiter ins tropische Thailand.
-25°C |
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Kalt!
Mir war vor Antritt der Reise bewusst, dass es in Russland sehr Kalt sein kann, aber gleich zu beginn -25°C war heftig...
Basilius Kathedrale |
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Roter Platz
Am nächsten Morgen schien die Sonne, so stiegen die Temperaturen auf auszuhaltende -10°C.
Auf dem Roten Platz gibt es viel zu sehen: Basilius Kathedrale - die auch in echt wie Spielzeug aussieht, das Lehnin Mausoleum und das Historische Museum - war wegen Umbauarbeiten geschlossen, sah aber auch von aussen toll aus.
Fürs GUM-Kaufhaus hatte ich leider nicht ganz die richtige Kreditkarte.
Zarenkanone |
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Kreml
Im innern des Kreml stehen zahlreiche Kirchen, die Riesenglocke mit 4m Durchmesser und die Zarenkanone. Die Regierungsgebäude stehen mit ihren modernen Fassaden im Kontrast zum älteren Teil.
Transsib |
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1. Tag
Mit 25 Minuten Verspätung fuhr der Zug spät am Abend auf die 9288km lange Strecke richtung Osten nach Wladiwostok.
Meinem 2.Klasse Abteil mit vier Betten, teilte ich die erste Nacht mit Alexandra die sogar ein Bisschen english sprach. Sie fuhr von Moskau bis nach Perm, macht dies öfters und konnte mir so viele wertvolle Tips geben.
Essen & Trinken
Essen gibts auf dem Bahnsteig
Im Zug gibt es einen Speisewagen mit nur wenigen Tischen und einer spärlichen Speisekarte mit recht hohen Preisen.
Sehr günstiges Essen gibt es bei jeden Halt auf dem Bahnsteig bei den fliegenden Händlern.
Im Jedem Wagen steht ein Kleiner Heisswasserspeicher (Wasser kocht fast). Also genügend Tee, Kaffe und Instant-Suppen einpacken!
Meine Bewertung
Bahnhof Omsk |
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2. Tag
Am Abend hielt der Zug in Omsk, auf dem Bahnsteig kaufte ich geräuchterten Fisch, Brot, und geröstete Buchennüsschen. Zurück im Zug sass Vladimir in meinem Abteil. Er, Offizier der Russischen Armee war auf dem Weg nach Hause, er hatte einen Monat Urlaub.
Taiga |
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3. Tag
Vladimir und ich spielten fast den ganzen Tag Schach. Am späten Nachmittag hielt der Zug in Taiga, auf dem Bahnsteig kauften wir unser Abendessen.
Am Abend wurde ich in Russische Trinkgewohnheiten eingeführt, so schlief ich diese Nacht besonders gut :)
endlose Wälder |
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4. Tag
In der Nacht erreichte der Zug Krasnoyarsk, ich lag schon im Schlafsack und hatte keine Lust aufzusehen.
Meistens führt die Strecke durch endlose Wälder. Auf dem 55° nördlichen Breitengrad gibt es im Jannuar nur ca. 10-12 Stunden Tageslicht und die Fahrt nach Osten bringt Täglich neue Zeitzonen.
Knapp die Hälfte der Strecke lag hinter mir und ich freute mich am nächsten Morgen den Baikalsee zu sehen.
Baikalsee |
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5. Tag
Früh am Morgen hielt der Zug in Irkutsk, jedoch nur kurz, meine Zugbegleiterin Olga erklärte mir, dass wir rund eine Stunde Verspätung haben und Pünktlich in Ulan-Ude sein müssen, weil dort der Zug nach Peking wartet.
lecker Omul |
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Omul aus dem Baikalsee
An der Südspitze des Sees im Örtchen Slyudyanka gibt es auf dem Bahnsteig Omul zu kaufen. Der Omul ist ein Fisch, der nur im Baikalsee vorkommt. Geeäuchert oder gebraten, schmekt spitze!
Bahnhof Ulan-Ude |
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In Ulan-Ude zweigt die Strecke durch die Mongolei nach China ab. Etwa die Hälfte der Passagiere Stieg aus, einige in den Zug nach Peking. Vladimir stieg auch aus, von nun an war ich aleine im Abteil.
Bahnhof Tschita |
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Ostsibirien
Es war schon dunkel als der Zug in Tschita hielt, ich nutzte den Halt um Proviant einzukaufen, denn dies war der letzte Halt für die nächsten 1600km.
Brücke über dem Amur |
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6. Tag
Am Abend überquerte ich den Amur, ein Riesiger Fluss in Ostsibirien.
Von Hier aus führt die Strecke noch ca. 750km in südlicher Richtung.
südwärts |
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7. Tag
Eine melancholische Stimmung kam in mir auf, morgen früh wird der Zug im Wladiwostok ankommen.
Ankunft bei Sonnenaufgang |
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Ankunft
Nach 9288km fährt der Zug bei Sonnenaufgang in Wladiwostok ein.
Der Bahnhof liegt direkt am Hafen, es war relativ warm, roch nach Meer und mein Taxifahrer wartete schon auf mich.
Blick über die Stadt |
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Homestay
Ich wohnte für vier Tage bei einer Russischen Familie, im 13. Stock mit schöner Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Bahnhof Wladiwostok |
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Wladiwostok
Die vier Tage in der Stadt vergingen wie im Flug. Ich war Eisfischen, besuchte das Meeresaquarium in dem viele Königskrabben zu sehen sind, alternativ kann man diese auf dem Fischmarkt anschauen und auch gleich probieren.
Der Bahnhof ist mit vielen aufwändigen Verzierungen geschmückt, echt sehenswert!
Am Yachthafen gibt es im Winter nicht viel zu sehen, im Sommer soll dort aber einiges los sein.
ab nach Japan |
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Ab nach Japan
Nach der Herzlichen verabschiedung von meiner Gastgeberfamilie machte ich mich auf den Weg zum Haufen.
Die Fähre lag schon zwei Tage im Hafen und war immernoch vollgestellt mit Autos aus Japan.
Das Boarding sollte um 12Uhr beginnen, daraus wurde nichts. Als es dunkel wurde, brachten uns die Russischen Zöllner in einen Warteraum, nach etwa zwei Stunden begann die Zollabfertigung.
Die Beamten brachten mich in ein Zimmer und durchsuchten mein Gepäck. Nach einiger Zeit half mir ein Englisch sprechender Zöllner die nur in Russisch und Japanisch vorhandenen Formulare auszufüllen und überprüfte meine Übernachtungsbestätigungen.
"Alles in Ordnung, sie können gehen!"
Sport & Aktivitäten
Eisfischen
Auf dem Fischmarkt Eisfischer suchen, die man am nächsten Morgen aufs Eis begleiten kann. Die Fischer wollen für die Tour aber kein Geld, sie freuen sich einfach über die Gesellschaft. Gegen ein abschliessendes Mittagessen haben sie jedoch nichts einzuwenden.
Meine Bewertung
Sunset auf See |
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Japanisches Meer
Die Überfahrt nach Japan dauert zwei Tage, das all inkl. Essen war mittelmässig.
Ich hatte eine 4-Bettkabine für mich. Die anderen Passagiere waren fast ausschiesslich russische Autoimproteure.
Ankunft in Japan |
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Ankunft
Am Morgen des zweiten Tages sah ich am Horizont Japan, gegen Mittag lief das Schiff in den Hafen ein. Die Einreise verlief Problemlos und ich betrat wieder festen Boden.
Ich war extrem happy! Kein Schnee mehr, Temperaturen über dem Gefrierpunkt, grüne Bäume - geil!
Mit einem Russischen Pärchen, dass ich an Bord kennengelernt hatte, teilte ich ein Taxi nach Toyama.
Coke mal anders |
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Japan
Nach drei Wochen in Russland konnte ich Ortsnamen und dergleichen in Kyrillisch lesen, In Japan werde ich wohl etwas länger brauchen.
Am Nachmittag bestieg ich den Zug Richtung Tokyo - luxuriöser und schneller als in Russland, aber auch viel teurer.
Sumida River |
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Mit dem Shinkansen dauerte die Fahrt von Toyama nach Tokyo etwa 4 Stunden.
In der Stadt lies ich mich einfach treiben, ausser dem Imerial-Palast habe ich mir keine bekannten Sehenswürdigkeiten angesehen.
Zu fuss und mit der Metro fand ich viele tolle Orte, und habe einige nette Japaner kennengelernt
Schlafkabine |
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Kiba Hotel
Übernachtet habe ich im Hotel Kiba in einer "Schlafkabine"
Wer nicht mehr als ein Bett zum Schlafen braucht, spart damit viel Geld. Der Service ist toll, Internet und den grossen Nassbereich mit Dampfbad und Pool darf man frei benutzen
Koh Phangan |
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Thailand
Nach einer Woche Japen flog ich von Tokyo nach Bangkok und weiter nach Koh Samui.
Ich übernachtete am Big Buddha-Beach, in der nähe zum Pier, um am nächsten Morgen mit dem Schiff nach Koh Phangan zu gelangen.
Bungalow |
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Seaflower
Am Mittag legte die Fähre in Tongsala auf Koh Phangan an. Mit dem Motorroller fuhr ich an der Westküste richtung Norden, bis nach Sri-Thanu. Im Seaflower Bungalowresort mietete ich ein sehr einfachen, kleinen Bungalow mit Palmblätterdach am Beach.
Sandbank Koh Ma |
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Beachlife
Ich machte einfach das, wozu ich gerade Lust hatte: Schnorcheln, shoppen, essen, schwimmen, die Insel erkunden und vieles mehr.
Zum Sonnenuntergang sass ich meistens an der Beachbar mit Maithai oder Longisland Icetea und Joint.
Koh Nor Raet |
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Seatreak
Der dreitägige Ausflug in den Marine-Park Angthong begann am Strand vor meinem Bungalow, mit dem Longtailboat fuhren wir etwa 2 Stunden übers Meer bis zu dem vielen kleinen Inseln des Marine-Parks.
Barracudas |
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Geschlafen haben wir in Hängematten am Beach, gegessen haben wir selbstgefangenen Barracuda, Seeigel, Reis und Kokosnüsse. An den Stränden der unbewohnten Inseln sah ich bei Neumond des Plankton im Wasser leuchten, die einzige Ruhestörung waren die Affen.
Viewpoint |
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Die Wanderungen zu den Aussichtspunkten der Inseln führten durch riesige Hölen mit Tropfsteinen, waren bei der hitze anstrengend aber die Aussicht wars wert.
Buckelwal |
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Nach drei sehr schönen Tagen machten wir uns auf die Rückfaht, unterwegs sahen wir einen Buckelwal beim fressen.
Koh Phangan |
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Heimreise
Zurück auf Koh Phangan, hatte ich nicht mehr viel Zeit die schöne Insel zu geniessen. Nach einer eindrücklichen Reise machte ich mich über Bangkok auf den Weg in die kalte Schweiz.
Zuhause angekommen, hatte ich 21 Wochen Rekrutenschule vor mir... ich habs überlebt.
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Schlagwörter: Moskau Transsib Wladiwostok Tokyo Koh Phangan





























Kommentare
WOW!! Das ist mal eine Reise. Und was für ein Wechsel zwischen -25° am Start und den 30° am Reiseende.
Cooler Trip!
Auch WOW!! Beeindruckend, welche Route man in 2einhalb Monaten so bewältigen kann. Sehr schöner Bericht! Danke
Noch ein wow!! Super Bericht, tolle Fotos, wahnsinnig interessant! Respekt und danke für die Anregungen!
Brrrrrrrrrrrr ...