Elba 2006 - Reisebericht von sylfly bei triplib.

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sylfly
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Portoferraio

Moby Line

Moby Line


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Ankommen und Durchatmen

Mit der Moby Line gings von Piombino aus in Richtung Isola Elba. Spätestens mit dem ersten Blick auf die Bucht von Portoferraio wird man total auf Urlaub eingestimmt. Nach dem grossen Durcheinander beim rausfahren aus dem Bauch der Fähre und mit glücklicherweise wieder festen Boden unter den Füssen traten wir die Reise mit einem groben Plan für die nächsten 7 Tage an.


Sant'Andrea

wo fahren wir?

wo fahren wir?


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Herbergsuche mit glücklichem Ende

Nach einer kurvenreichen Fahrt mit herrlichen Ausblicken auf die Küste, den Golf von Proccio und Marciana Marina gelangen wir zu unserem ersten Ziel: Sant`Andrea, ein wirklich malerisch gelegenes Fischerdorf im Nordwesten der Insel.
Nach einer halben Ewigkeit und vielen "no camera" haben wir im Hotel "Il Veliero" ein nettes Plätzchen zum niederlassen gefunden.


Quallenqual

Quallenqual


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2.Tag - relaxen

Heute war nur baden und entspannen angesagt! Sehr gut möglich auf den terassenförmigen Granitfelsen. Nur leider war die Freude etwas getrübt durch einige Seeigeln und mehreren Quallen, die sich an unserer Stelle im Wasser tummelten.
Unser Abendessen nahmen wir in einem netten Lokal über den Dächern von Sant`Andrea ein.


Übernachten

Il Veliero

nettes, kleines familiär geführtes Hotel mit schöner Frühstücksterasse mit Blick aufs Meer und nur 50 m zum Strand. Frühstück für ital.Verhälnisse gut und ausreichend. Zimmer eher schlicht gehalten - Kühlschrank und TV vorhanden. 100 Euro pro Nacht.

beim Frühstück
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Monte Capanne

Pause am Gipfel

Pause am Gipfel


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3.Tag - hoch droben auf dem Berg

Nach einem entspannten Frühstück brachen wir in Richtung Monte Capanne zu einer kleinen Bergtour auf. Einige zahlreiche Photozwischenstops mit Blick auf die bezaubernde Küste verzögerten etwas den Start und so wanderten wir in der immer heisser werdenden Sonne bergan. Wir entschieden uns den Marsch zum Gipfel zu Fuss anzugehen, obwohl uns eine Bahn - Cabinova - in 15 Minuten fast bis zum Gipfel hinaufbefördern hätte können. Fälschlicherweisen nahmen wir den supersteilen Weg entlang dieser Cabinova und hörten immer lustig schwatzenden Urlauber über unsere Köpfe hinwegschweben. Was natürlich sehr motivierend war. Aber nachdem wir den "schöneren" Weg fanden, wars fast ein Vergnügen. Verschwitzt und glücklich haben wir nach 1,5 Stunden dann doch noch den Gipfel erklommen. Die Aussicht belohnte uns für die Mühe. Normalerweise sieht man bis nach Korsika - dieser Blick blieb uns wegen ein paar tiefhängender Wolken leider verwehrt. Nach einer kleinen Weile geniessen und austauschen mit anderen Bergfexen machten wir uns an den Abstieg.


Marciana Alta

Marciana Alta


Mehr Bilder aus Monte Capanne

wieder auf Meereshöhe

Angekommen in dem bezaubernden Residenzstädchen Marciana Alta, das malerisch am Abhang des Monte Giove liegt und der Endpunkt unserer Wanderung war, gabs als Belohnung für die Mühen gekühlte Getränke und einen leckeren Kaffee in der schattigen Bar "La Porta" - direkt an der Balustrade mit herrlichem Ausblick auf Marciana Marina und die Küste.
Den restlichen Tag verbrachten wir dann wieder in Sant` Andrea auf den Granitfelsen - diesmal auf der linken Seite, wo sich die Quallen in Grenzen hielten, jedoch das ausgedehnte Bad im Meer aus Respekt vor den Dingern noch warten musste.


Sport & Aktivitäten

Cabinova - offene Bahn auf den Monte Capanne

Maximal 2 Personen fasst diese offene Gondel, die in gut 15 Minuten auf den Gipfel gleitet. Hin-und Rückfahrt 12 Euro

Cabinova
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Sant'Andrea

Kapitänswechsel

Kapitänswechsel


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4. Tag - eine Seefahrt die ist lustig...

Mit etwas schweren Beinen vom Vortag entschlossen wir uns für eine kleine Bootstour. Bei Daniele - sehr schräge Type - mieteten wir einen kleinen Flitzer und erkundeten die gesamte Westseite und im Süden bis Marina di Campo. Nette Dörfer direkt am Wasser und alpine Verhältnisse erwarteten uns an der Küste. Glasklares Wasser - absolut Quallenfrei - lud geradezu zu einigen Schnorchelpausen ein. Angehende Seekrankheit zwang uns zu einem Kapitänswechsel und ich löste Stefan am Ruder ab. Man höre und staune, im nu war die Übelkeit weg und es machte Riesenspass mit viel Fahrtwind und einigen Knoten übers Wasser zu preschen.
Den Abend beschlossen wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang auf den Felsen und lecker essen.


 felsige Küste und glasklares Wasser

felsige Küste und glasklares Wasser


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5. Tag - ruhen und geniessen

Endlich Quallenfrei genossen wir den Tag am Meer mit schnorcheln, viel lesen und sonnen. Sant`Andrea gilt als eines der besten Tauchgebiete Elbas.


Essen & Trinken

Il Saraceno

Pizzeria. Essen sehr gut (v.a. Calzone), man sitzt mit schöner Aussicht im Freien. Könnten etwas freundlicher zu Gästen sein!
Nett für Kinder: man kann in den kleinen Zoo vom angrenzenden Nachbarhotel einsehen.

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Sport & Aktivitäten

Daniele Rent

Noleggio Gommoni - bei Daniele kann man sich Boote mit unterschiedlichsten Motorleistungen ausleihen - vom Tretbot bis zum JetSki. Mit dem Motorboot um Elba herumzuschippern macht echt Laune. Mit ca. 120 Euro für 4 Stunden aber relativ teuer.

Seeräuberopa Fabian
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Capoliveri

Dorfkirche

Dorfkirche


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6.Tag - die Reise geht weiter

Mit einem tränenden Auge verliessen wir Sant´Andrea um noch mehr von der Insel kennenzulernen. Unsere Fahrt führte uns über Campo nell`Elba, Marina di Campo und Lacona nach Capoliveri. Wir hielten uns nicht lange auf, denn wir wollten noch zum Strand Cala dell`Innamorata (Selbstmordbucht) 3,5 km südlich von Capoliveri.
Anschliessend gings auf Herbergsuche. Da wir in Capoliveri keine Bleibe gefunden hatten bliebs bei einem Spaziergang durch den Ort mit seiner sehenswerten Piazza mit netten Bars und Lokalen rundherum.


Innamorata

Innamorata


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Innamorata

Der 300 m lange Strand Cala dell`Innamorata liegt nähe den Gemini Inseln und ist das Ziel vieler Taucher wegen der tollen Meeresfauna.
Ihn umschwebt eine tragische Legende: Die Geliebte eines adeligen Inselbewohners hat sich von der Klippe ins Meer gestürzt, nachdem Piraten ihren Geliebten vom Strand aus mit dem Boot entführt hatten. Der Sage nach kann man heute noch den blauen Schal des Mädchens im Meer treiben sehen.
Klang sehr vielversprechend! Sind dann mit zu viel Erwartung diesen Strand angefahren und waren etwas enttäuscht.


Bagnaia

Htl.La Feluca

Htl.La Feluca


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letzte Station

Nachdem wir in Capoliveri kein Glück mit einem Zimmer hatten, fuhren wir in den Nordwesten der Insel. In Bagnaia, einem kleinen Fischerdorf mit Kieselstrand und Blick auf die Bucht von Portoferraio, fanden wir für die restlichen 2 Nächte eine Bleibe im Hotel "La Feluca".
Nach auspacken und einer kleinen Erkundungstour fuhren wir wieder in Richtung Portoferraio. Hungrig fanden wir ein ansprechendes, etwas abgelegenes Lokal mit leckerer Pasta und Vino.


Volterraio

Volterraio


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7.Tag - Volterraio

Zum Abschluss war, nach einem ausgedehnten Frühstück, noch einmal "Action" angesagt. Wir haben uns vorgenommen das Kastell Volterraio, eine Ruine einer mächtigen Festung aus dem 13 Jh., zu erklimmen. Mit dem Auto fuhren wir in Richtung Rio nell`Elba. Nach ein paar Kilometern gings dann links in grossen Serpentinen hinauf zum Hügelkamm, wo man bei einem Schafstall parken konnte. Von dort aus begann der Aufstieg.
Die Festung erwartete uns schon in beeindruckender Höhe. Ca. 30 Minuten gings bergauf - zuerst auf kleinen Pfaden, dann über steil ansteigende Felsplatten. Wir hatten glücklicherweise feste Schuhe an und sind morgens rechtzeitig los - es wurde immer heisser!
Endlich oben, wollten wir natürlich auch die Festung erklimmern. Nur der Eingang war schwer zu finden: ein kleines "Loch" und ein dunkler Tunnel mit grossen Stufen führte zum Inneren der Ruine. Spannend!!
Oben wurden wir dann durch eine interessante, leicht bröckelige Burganlage und einen herrlichen Ausblick belohnt!
Nach dem Abstieg gönnten wir uns noch ein kühles Bad am Strand von Bagnaia und ein leckeres Abendessen in dem Ristorante vom Vortag.


Übernachten

La Feluca ***

schönes, familiär geführtes Hotel. saubere Zimmer, Telefon und TV. gutes Frühstück. Swimmingpool, 700 m zum Meer. 70 Euro pro Nacht

Htl.La Feluca
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Tip price

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Sport & Aktivitäten

Kastell Volterraio

Beeindruckende Festungsruine - schweisstreibender Aufstieg, aber eine tolle Aussicht und ein Wahnsinnserlebniss!!

Ruinen
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Portoferraio

Romantik pur

Romantik pur


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8.Tag - alles hat ein Ende

Unsere Fähre aufs Festland zurück ging schon um 10:30h, deshalb blieb nicht mehr viel Zeit sich gebührend von der Insel zu verabschieden. Nur noch ein paar Souvenirs (Honig und Zitronen) eingepackt und dann gings wieder zum Hafen. Ein letzter beeindruckender Blick auf die Bucht von Portoferraio mit der Festung "Forte Falcone" und dann ab in Richtung Heimat.
Unser Resumee: eine wunderschöne Insel, auf jeden Fall wieder einen Besuch wert - diesmal dann evtl. im Frühjahr um die blühende Macchia einmal zu erleben. Auch ein Italienisch-Kurs wäre nicht schlecht, denn viele Elbaner sprechen nur ihre Muttersprache und sonst nix! Und da ist man als Touri mit minimalen Italienischkenntnissen oft aufgeschmissen! Ansonsten wieder mal ein unvergesslicher Urlaub...


 

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Schlagwörter: Il Saraceno Elba Reisebericht triplib Bagnaia Monte Capoliveri Cabinova Innamorata Capanne Bilder Fotos Sant'Andrea Portoferraio Kastell Volterraio Italien

Kommentare

mcvogi (11.06.2008)

Mann war das schön! Lieben Dank für den schönen Bericht! Da müss ma mit Moritz wieder mal hin!

Simone (19.06.2008)

Hey, klingt toll! Elba steht bei mir auch bald mal an! Danke für die Infos!