Myanmar 2005 - Reisebericht von Tonia bei triplib.

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Tonia
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Rangun

Shwedagon Pagode

Shwedagon Pagode


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Erste Eindrücke

Anreise München - Bangkok - Rangun.
Nachdem ich erst rel. spät in Rangun ankommen würde habe ich das Hotel schon von daheim gebucht.
Am nächsten Morgen gings dann früh los zum Sightseeing. Zuerst war die Shwedagon-Pagode dran. Hier wurde zum ersten Mal der große Kontrast zwischen Prunk und bitterer Armut sichtbar. Die Pagode voller Gold, Edelstein, blitzeblank geputzt und ein paar Meter weiter Elend unter Wellblech bzw. Plastikplanen.
Anschließend gings zur Sule Pagode - Geldwechseln. Ich kann nur empfehlen aufpassen.... mir hätten sie versucht ein paar 10er Päcken Scheine mit nur 7 oder 8 Scheinen anzudrehen. Auch wenn alle blöd schaun und Hektik machen - lieber alles doppelt nachzählen. Das größte Problem ist dann das viele, viele Geld zu verstauen. Für ein paar Euros oder Dollars bekommt man hier ja Packen von Scheinen.
Insgesamt wars fast unheimlich - man sieht wirklich fast keine Bleichgesichter...


Nyaungshwe


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Inle See

Mit dem Flieger gings dann weiter von Rangun bis nach Heho und von dort mit dem Taxi nach Nyaungshwe. Liegt an der Flußmündung zum Inle See. Eigentlich ein ganz nettes Örtchen und hier laufen auch schon deutlich mehr Touris rum.
Allerdings gehts hier mächtig zu - es ist Tempelfest und alle Straßen sind mit Buden zugepflastert. Für den nächsten morgen habe ich dann gleich eine Bootstour auf dem See gebucht.



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Prozession auf dem Inle See

Um 6 Uhr gings los. Ab ca. 6.30 fuhr bei uns am Anleger die Prozession los. Viele, viele Boote mit Beinruderern - alle ganz festlich angezogen, die ein großes Boot mit 4 heiligen Buddastatuen ziehen. Drei Wochen lang zieht diese Karawane auf dem See von Dorf zu Dorf um die Geister zu vertreiben.
Anschließend gings weiter in ein paar Dörfer am See, zu einer Weberei, Zigarrenfabrik, Silberschmiede, Schirmfabrik und zum Kloster der springenden Katzen. Der große Unterschied zu solchen "Verkaufsfahrten" in anderen Ländern ist, dass man immer allein bei den einzelnen Standorten ist also die volle Aufmerksamkeit besitzt. Aber es war natürlich auch sehr interessant. Mit am besten hat mir dann das Pagodenfeld von Indein gefallen.



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Trekkingtour

Am nächsten Tag gings dann auf Trekkingtour.
Ich hätte mich aber ein bischen besser über die Tour informieren sollen. Mein Führer war klein und mopsig und trug unser Essen und sein Getränk in einem Bastkorb am Arm. Ich war mit Rucksack und Turnschuhen ausgerüstet - bereit zu einer sauberen Bergtour.
Wir haben uns dann im Schneckentempo die Berglein (vergleichsweise mit den bay. Bergen) hoch bewegt. Mein Guide brauchte auch alle paar Minuten eine Pause. Die Bergdörfer waren dann aber superschön und man hat doch gemerkt, dass nicht allzuviele Bleichgesichter hier hoch kommen. Die Kinder waren auf jeden Fall alle ganz begeistert von ihren Fotos auf meiner Digi.
Alles in allem wäre die Tour für einen ganzen Tag ausgelegt gewesen - aufgrund meines Tempos waren wir dann schon um ca. 14 Uhr wieder im Dorf. Aber offenbar durfte er mich nicht so früh im GH abliefern also hat er mich noch zum Teetrinken mit nach Hause genommen.


Pindaya


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Pindaya Caves

Auf der Fahrt nach Pindaya gings bei strömenden Regen durch eine ansonsten vermutlich tolle Landschaft. So hatten ich und meine Taximitfahrer (Sammeltaxi) einfach nur Angst irgendwo im Schlamm stecken zu bleiben. Hier in dieser Gegend wir überwiegend Kohl angebaut. Ein Kohllaster nach dem anderen. Und wie es hier in Asien ja so üblich ist, waren die Laster natürlich aufgepackt ohne Ende.
Die Höhle selber ist sehr imposant. Tausende Buddastatuen in mehreren Räumen. Lediglich der Aufzug zu den Höhlen verschandelt das ganze Bild ein bischen.
Anschließend gehts weiter Richtung Mandalay. Vom langen Fahren tut uns schon alles weh! Um ca. 22 Uhr nachts waren wir dann endlich da.


Mandalay


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Sightseeing

Mit einer Radrikscha (Trishaw) gings dann quer durch die Stadt zu den ganzen "offiziellen Highlights". U.a.
- Mahamuni-Pagode (da darf man als Frau aber nicht zum Heiligtum, man darf netterweise aber seine Spende einem der "Wärter" in die Hand drücken.
- Mandalay Hill - nicht so toll - aber viele, viele lästige Verkäufer
Nachdem der Trishaw-Fahrer nicht auf den Hauptstraßen fahren darf, ging praktisch die ganze Zeit mitten durchs Elend. Die Hauptstraßen sind schön hergerichtet, sauber aber schon in der nächsten Querstraße leben die Menschen am Straßenrand.


Hsinbyume Pagode

Hsinbyume Pagode


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Mingun

Ausflug mit dem Boot nach Mingun und zur Hsinbyume Pagode.
Hat sich wirklich rentiert, super schön. Vor allem wars auch nett das Leben am Fluß zu betrachten.


Übernachten

Royal Guesthouse

Einfache, aber sehr saubere Unterkunft. Wenns immer noch so ist wie damals - unbedingt vorreservieren sonst immer voll.

Meine Bewertung

Weitere Infos
 

Bagan


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Tempel ohne Ende...

Die Entscheidung war schwer - wie komm ich nach Bagan?
Boot / Zug / Bus?
Ich hab mich für den Zug entschieden - böser Fehler. Eigentlich hätte der Zug um 20 Uhr abends starten sollen... aber die Abfahrt wurde von Stunde zu Stunde verschoben. Um 24 Uhr wurde dann mitgeteilt, dass der Zug erst am nächsten Morgen fahren würde weil er gerade mal aus Bagan losgefahren ist. Es wurde mir nahegelegt in ein Hotel zu gehen weil als Touri irgendwie nicht über Nacht am Bahnhof.... keine Ahnung. Das war dann auch die teuerste Übernachtung des Urlaubs. Auf jeden Fall gings dann erst um 12.30 Uhr los und nach sehr langen 8 Stunden kam ich dann endlich in Bagan an.



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noch mehr Tempel

Mit dem Radl gings am nächsten Tag los in Richtung Tempelfeld.
War mit den teilw. tiefen Sandwegen ziemlich anstrengend aber dafür blieb man weitgehend von den hier ziemlich häufigen Reisegruppen verschont.
Einfach nur ein Traum! Ich hab mir dann von einem alten Männlein einen Tempel aufsperren lassen. Man konnte dann praktisch aufs Dach steigen und von hier war die Aussicht einfach super.


Rangun

Shwedagon Pagode

Shwedagon Pagode


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Unruhen in Rangun

Mit dem Flugzeug gings dann zurück nach Rangun. Zum Abschluß nochmal eine schöne Schleife über dem Tempelfeld.
In Rangun war einkaufen angesagt. Ich habe mir 2 Brillen machen lassen - innerhalb von ein paar Stunden ist alles vorbei. Den Tip hab ich von einem Ami bekommen. Pro Brille so ca. 25 USD - qualitätsmässig auch i.O.
Abends im GH gabs dann einen lauten Schlag. Als ich später noch zum mailen gehen wollte war dann die Hauptstraße abgesperrt und alle Lokale und Geschäfte mussten dicht machen. Im GH habe ich dann von einem Burmesen erfahren, dass es einen Bombenanschlag auf das Traders Hotel gegeben hat. Angeblich ist niemand zu Schaden gekommen - was vermutlich heisst, dass kein Tourist zu Schaden gekommen ist. Auf jeden Fall war ich am nächsten Tag eigentlich ganz froh aus Rangun Richtung Meer wegzukommen.


Chauntha Beach


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Auspannen

Chauntha Beach ist ganz nett, aber auch eher sehr, sehr ruhig.
Meine 4 Tage hier waren mir sauber zu lang. Außer vor dem Bungalow sitzen, schlafen und essen hab ich nicht viel gemacht.

Mit dem Bus gings dann zurück nach Rangun und am nächsten Tag gings dann gleich weiter mit dem Flugzeug nach Bangkok.


Bangkok

Zivilisation

Bangkok ist wie immer super - ich wohne auch - wie immer in einer Nebenstraße der Khao San und beschäftige mich jetzt 2 Tage lang mit Einkaufen. Nachdem ich fast meine ganze Kleidung in Burma verschenkt habe, muß ich jetzt meinen Rucksack wieder voll machen.
Ansonsten - wie immer - jeden Tag Massagen und lecker Essen.