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Tauchen in Mexico und ein Hauch Kultur
06.10.2006-20.10.2006
Länder: Mexiko
102 Fotos | 1 Reisetipps | 605 Views
Bewertung:
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 2)
2wöchiger Urlaub auf der Yucatan Halbinsel, Mexico.
Hier machte ich meinen "Advanced Diver", unternahm einige Tauchgänge sowohl am Riff vor Playa del Carmen als auch der Isla Cozumel und den Cenotes. Maya-Tempelbesuche selbstverständlich auch :-)
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Mehr Bilder aus Playa del Carmen |
Strandurlaub am zweitgrößten Korallenriff der Welt
Nach einem langen Flug von Frankfurt nach Cancun im deutschen Herbst tritt man aus der Flughafenhalle und hat das Gefühl man läuft gegen eine Wand so hitzegeladen ist die Luft.
Wie es eben bei einem durchweg organisierten Strandurlaub so ist ging es vom Flughafen Cancun direkt mit einem Hotelshuttle nach Playa del Carmen. Playa del Carmen liegt an der mexikanischen Karibikküste, der sogenannten Riviera Maya, 70 km südlich von Cancún. Hier startet auch die Fähre zur später erwähnten Insel Cozumel.
Übernachten
Grand Palladium White Sand
Weitläufige und superschöne Hotelanlage direkt am Strand der karibischen Küste gelegen. Das perfekte Rundumpaket für einen entspannten und erholsamen Urlaub.
Meine Bewertung
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Mehr Bilder aus Isla Cozumel |
Tauchen mit Meeresschildkröten
Nachdem ich meinen Advanced Diver gemacht hatte entschloss ich mich zu einem Tagesausflug inkl. Tauchen auf Cozumel. Die Isla Cozumel ist bekannt wegen ihrer langen Sandstrände, dem
türkisblauen und glasklaren Wasser. Ganzjährige Temperaturen zwischen 27°C und 31°C und noch dazu ein paradiesisches Tauch- und Schnorchelgebiet. Das klang vielversprechend. Größte Attraktion der Insel sind die 20 größeren und kleineren vorgelagerten Korallenriffe, u.a. das “Palancar-Riff”, das sich auf eine Länge von 5 Kilometer parallel zum Strand befindet. Es ist Teil des zweitgrößten Korallenriffs der Welt. Eine Unterwasserlandschaft, die
durchzogen ist von Gräben, Höhlen, Tunneln und Korallentürmen. Von Playa Carmen erreicht man Cozumel in einer halben Stunde mit dem Schiff. Und dort angekommen ging es direkt los. Tauchausrüstung an, kurze Absprache was uns unter Wasser erwarten würde, Tauchpaare bildeten sich und dann ... rittlinks ab in (wie ich es nenne) eine "andere Welt"! Dort unten war es so friedlich, ruhig und anders. Man entspannt total und genießt einfach nur den Augen- und Ausblick. Und nach zig verschiedenen Fischarten, farbenfrohen Korallen schwebte sie anmutig an mir vorbei. Erst eine, dann zwei Meeresschildkröten. Man glaubt kaum wie schnell und dennoch anmutig diese Riesen durch das Wasser gleiten ... ich versuchte den beiden zu folgen, konnte aber nicht wirklich "Schritt" halten. Außerdem gab es noch einen Tauchgang durch Höhlen und Tunnelriffe ... einfach wahnsinn. Wer einen Tauchschein hat sollte hier unbedingt einmal unter Wasser gehen!!
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Mehr Bilder aus Chichén-Itzá |
Faszinierende Geschichte der Mayas
Chichén Itzá ist eine Ruinenstätte auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Jährlich sollen hier weit über eine Million Besucher herkommen. Seit 1988 gehört Chichén Itzá zu den UNESCO Weltkulturerben. Es ist riesig, doch für Touristen ist nur ein kleiner Teil (und dennoch groß - tagesfüllend) erkundbar. Dieser
Teil liegt auf einer großen terrassenartigen Fläche und ist von einer Mauer umgeben.
Im Zentrum der Tempelanlagen befindet sich die "Castillo", eine große ca. 30m hohe Stufenpyramide mit jeweils einer Treppe auf jeder Seite. Angeblich soll in den Treppenstufen die Länge des Jahres der Maya codiert sein - wobei diese uralte Kultur bis heute noch nicht vollständig erforscht und verstanden ist. Jedenfalls ist diese Pyramide der klare Sieger unter den Touristen in Chichén Itzá. Dies aber nicht nur aufgrund der beeindruckenden Größe oder der außergewöhnlichen Bauweise. Zweimal im Jahr ist an ihr etwas faszinierendes zu beobachten (ich habe es leider nicht gesehen - doch der Tourguide hat es berichtet). Zur Tagundnachtgleiche (was auch immer das ist *g*), versinkt eine Seite der Pyramide fast komplett im Schatten und nur noch die Treppe wird von der Sonne angestrahlt. Auf die Treppe projizieren sich die Stufen des Tempels. Es bildet sich eine Art gezeichnetes Band, welches sich mit einem steinernen Schlangenkopf am Fuß der Pyramide vereint und damit eine gefiederte Schlange darstellt.
Unser Tourguide zeigte uns zudem noch etwas beeindruckendes.
Steht man vor einer Seite der Pyramide, wird der
Schall viele hundert Meter weit zurückgeworfen und verstärkt. Er demonstrierte uns dies anhand von Händeklatschen. Es hörte sich an wie ein Pistolenschuss. Toller Effekt.
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Mehr Bilder aus Cobá |
Ein anstrengender Aufstieg ...
Cobá ist eine Ruinenstätte der Maya auf der Ostseite der Yucatán-Halbinsel ca. 40 km von der karibischen Küste entfernt im Inland. Cobá bezeichnet auch das direkt westlich an die Maya-Ruinen angrenzende gleichnamige Dorf.
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Mehr Bilder aus Tulúm |
Maya Tempel vor atemberaubender Kulisse
Anders als Chichén Itzá im Landesinneren umgeben von sattem Grün, liegt Tulúm als einzige Ruinenstätte direkt an der karibischen Küste - am Meer. Der starke Kontrast von "altem Gestein" und satt-lebendigem Blau ist wahnsinn. Tulúm besteht aus vielen verschiedenen Gebäuden, leider sind aus denkmalpflegerischen Gründen für Besucher nicht mehr alle Strukturen zugänglich. Überall auf dem Gelände tummeln sich sonnenanbetende Leguane, welche der Kulisse eine urige Atmosphäre verleihen.
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Mehr Bilder aus Cenote |
Unterirdisches Tauchen
Cenotes sind schachtartige Erdfälle der Kalksteindecke auf der Halbinsel Yucatán. Durch solche Einstürze werden die unterirdisch
fließenden Wasserströme zugänglich. In Yucatán findet man über 3000
Cenotes. Für begleitete Grottentauchgänge (bedeutet, nicht weiter als 60 Meter vom Einstieg entfernt und immer mit Tageslicht tauchen)
benötigt man den Open Water Diver. Für weitere Tauchgänge sollte man den Advanced Diver haben (oftmals - wurde mir gesagt - schauen sie aber auch milde darüber weg und es reicht doch der OWD). Der Bereich, wo es für Taucher ohne Advanced Diver endet, ist durch ein großes "Stopschild" unter Wasser gekennzeichnet. Durch alle "betauchbaren" führt aber auch ein durchgängiges Seil den Weg durch die Höhlen. Es gibt aber natürlich auch Cenotes, die für Schnorchler und Schwimmer gut geeignet sind - somit auch ein Besuch wert wenn man nicht zur Taucherfraktion gehört. :-)
Nach unserem Höhlentauchgang besuchten wir noch ein Dorf mit Einheimischen. Ganz andere Lebensart aber äußerst interessant. Einfache kleine Steinhäuschen mitten im Nirgendwo (tief im Wald) und kleine Äffchen hüpfen dort wie Hunde über Seile und Bäume.
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