Erste Reise nach Down Under - Reisebericht von yvonne120182 bei triplib.

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yvonne120182
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(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 3)

Meine Australienreise inkl. Silvester in Sydney, Känguruhauffangstation in Alice Springs und Besuch des Uluru und den Kata Tjuta, Tauchen von Cairns aus am Great Barrier Reef, Segelturn mit Folgen bei den Whitsundays, Weihnachten in Byron Bay und quälenden Moskitos im Cape Tribulation.

Frankfurt am Main


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Thank U for flying with Qantas Airways ...

Endlich Urlaub, endlich geht es los ... ins Land der Känguruhs, Emus, Koalas, Wombats usw.
Um 23.55 Uhr startet mein Flieger über Singapore weiter Richtung Sydney, Australien. Und von dort kurz die heile Landung telefonisch durchgegeben und direkt den nächsten domestic flight nach Alice Springs, ins rote Zentrum genommen.


Alice Springs - Northern Territory

Uluru's Farbenpracht

Uluru's Farbenpracht


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Von Alice raus zu "the middle of nowhere"

Zu Anfang soll gesagt sein ... Alice ist nur ein Ausgangspunkt und kein Aufenthaltsort - hier gibt es recht wenig zu sehen und zu erleben. Ich buchte mich für eine Nacht (bzw. was davon übrig blieb, wenn man abends um 17 Uhr ankommt und am nächsten morgen um halb 4 Uhr mit einer Outbacktour startet) im echt empfehlenswerten Hostel "Anni's Place" ein. Etwas abgelegen vom Zentrum von Alice (welches aber absolut unspektakulär ist) bietet es halbwegs saubere Mehrbettzimmer mit eigener Dusche darin, einen kleinen Pool und ein spärliches Frühstück am Morgen welches im Preis inkl ist. Von hier startete am nächsten Morgen meine 3tägige Outbacktour. Was soll ich sagen ... wer nicht dort war kann es sicherlich nicht nachvollziehen - dieses Farbenspiel am Uluru, die Kontraste aus rostrot und himmelblauem Himmel, das Gefühl mitten im Nirgendwo zu sein. Wahnsinn! Man kennt es aus dem Fernsehen wenn sich dieser "Berg" angeblich in die unterschiedlichsten braun, rot und orange Töne verfärbt. Die Gänsehaut welche ich empfand bei diesem Anblick lässt sich leider nicht in Worte fassen.
Nicht weniger beeindruckend ist Kata Tjuta. Hier wird man wohl grundsätzlich eine Wanderung in das innere Tal der Geschwisterfelsen machen. Wunderschöne Photomotive lassen sich dort finden.
Der Kings Canyon einige Stunden Fahrt entfernt von Uluru & Co. ist allemal eine Anreise wert. Nach steilem Aufstieg auf das "Dach" rings um den Canyon hat man einen atemberaubenden Ausblick weit über das Outback. Hier sieht man erstmals richtig wie flach und karg diese Gegend ist. Mitten im Nirgendwo. Die Wanderung entlang und über den Canyon dauerte ca. 3-4 Stunden, die Guides haben nicht gehetzt was bei der Hitze wohl auch eine Qual gewesen wäre. Am Bus angekommen kommen dann doch irgendwann mal menschliche Bedürfnisse auf ... wo sind die öffentlichen Toiletten - gefunden und ... gemieden. Ich habe in meinem Leben noch nie solch große und widerliche Spinnen gesehen. Diese Viecher saßen direkt über und um den Toiletteneingang. Ich war nicht die einzige die sich den Toilettengang bis zur Rückkehr nach Alice verkniff. :-)



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Alice Springs - Känguruh Auffangstation

Da ich vor meinem Weiterflug nach Cairns noch eine Nacht und den darauffolgenden vormittag Zeit hatte ... beschloss ich mich auf die Suche der Känguruh Auffangstation zu machen von der ich noch zuhause in Deutschland gehört und gelesen hatte. Hier sollen Mutterlose Känguruh Babies aufgepäppelt werden deren Mütter meist totgefahren an Straßenrändern liegen. Später wurde mir auch erklärt das sich wohl in 80% der am Straßenrand verendeten Känguruhs ein Baby im Beutel befindet. Davon sind dann allerdings nur diejenigen überlebensfähig welche schon ein bestimmtes Alter (ich glaube es waren 3-4 Monate) erreicht hatten.
Jedenfalls ist diese Auffangstation eine tolle Sache - und vor allem kein Tourismusgeschäft. Es handelt sich hier um ehrenamtlich arbeitende Aussis und den Eintritt von ca. 5 AUD zahlt man gerne da das Geld wirklich für Nahrung der Kleinen und Erhalt der Station verwendet wird. Man bekommt bei Interesse sehr viele Informationen vermittelt, diverse Entwicklungsstadien von Känguruhs erklärt und anhand von Bildern auch gezeigt. Mein persönliches Highlight war dann mein Einsatz als hilfsweise Ersatzkänguruh-Mama - wozu ich einen Stoffbeutel bekam welchen ich einem Kleinen vor die Nase hielt und dieser sich hineinplumpsen ließ. Mir wurde der Beutel dann in die Arme gedückt als ich mich hinsetzte und den wärmenden herzschlagvermittelnden Schutz der Mutter simulierte. Einmaliges Erlebnis.
Leider weiß ich nicht ob diese Station heute noch in ihrer mir bekannten Form besteht. Ein Mitarbeiter teilte mir mit das sie umziehen und vergrößern wollen.


Essen & Trinken

Bob's Saloon

Stylischer Mix zwischen Restaurant und Bar. Hier lässt es sich gut gehen. Moderate Preise, anständige Portionen und eine klasse Atmosphäre. Von knackigen Salaten, saftigen Steaks (Känguruh, Rind), ausgefallenen Frikadellen (Krokodil), Potato Wedges mit Sour Cream über ein paar süße Nachspeisen bis hin zu diversen Cocktails oder lokalen Getränken.
Super Gag - Uhrzeit mit Zuhausgebliebenen in Deutschland abstimmen und dann vor Ort mit einer, auf die Gabel gespießte Krokodilbulette, in die Webcam grüßen! ;-)

Beste Bar überhaupt - Saloon in Alice
Meine Bewertung

Weitere Infos
 

Cairns - Queensland

Künstliche Lagune Cairns

Künstliche Lagune Cairns


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Tauchen am Great Barrier Reef

Da ich mich in Cairns mit 2 Jungs treffen wollte, welche ich noch in Deutschland über das Lonely Planet Forum kennenlernte, buchten wir uns alle im direkt an der Esplanada liegenden International Hostel ein. Von der Lage her war es optimal, sowohl die (künstliche) Lagune als auch der Hafen waren in unmittelbarer Nähe. Carsten - einer der beiden Jungs - kam bereits am selben Morgen mit mir in Cairns an und um die Zeit zu vertreiben ehe Alex - der andere - gegen Abend eintreffen würde, buchten wir einen Tagestrip zum Great Barrier Reef. In Cairns gibt es zig verschiedene Anbieter welche alle recht gut organisiert und ausgestattet sind (auf das Tauchen bezogen). Da Carsten keinen Tauchschein hatte zählte er zur Schnorcheltruppe, während ich in den Genuss kam mir alles aus "der Nähe" zu betrachten. Wir steuerten verschiedene Riffe an, man muss sagen es ist schon beeindruckend aber dennoch deutlich sichtbar das dieses Riff bereits leidet. (bei dem Massentourismus wundert mich das allerdings nicht)
Es gibt sicherlich schönere Riffe auf der Welt, aber es ist schon ein tolles Gefühl ein winziges Stück des größten Korallenriffs der Welt zu erkunden. "Großfisch" war garantiert. :-)
Begegnungen mit diversen Riffhaien waren schon beeindruckend.
Am frühen Abend schipperten wir dann glücklich und zufrieden wieder in den Hafen von Cairns ein. Und bei einem kühlen Bierchen ließen wir dann zu dritt den Tag ausklingen um am nächsten Tag unseren gebuchten Camper abzuholen und unsere Reise in Richtung Cape Tribulation anzutreten.


Cape Tribulation - Queensland


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Daintree National Park - Cape Tribulation

Nördlich von Port Douglas (ca. 100km) liegt der Eingang zum Daintree National Park - Cape Tribulation. Dort angekommen erst mal die tolle Atmosphäre und die beeindruckenden fremden Geräuche rings um uns aufnehmen. Schreie von undefinierbaren Wesen dringen einem ins Ohr, zirpende Grillen, gackernde Vögel und das leichte Rascheln der Blätter in der sanften Brise am Abend. Wir suchten uns einen relativ abgeschiedenen Campground und schlossen uns einigen gesprächigen Aussis zum Barbecue an.
Am nächsten Morgen warteten unberührte Wege durch den "Dschungel", erfrischend kühle Bäche und Begegnungen mit diversen Insekten und Krabbeltierchen auf uns. Man kann hier wirklich noch unberührte Fleckchen entdecken, an Lianen sich in kühle Süßwasserquellen schwingen oder unberührte Buchten erkunden. Empfehlenswert - dennoch vorsicht wer empfindlich auf Insektenstiche reagiert ... Moskitos in Hülle und Fülle - sage und schreibe 25 Stiche in knapp 20 Minuten!!!! Hierfür besser australische Schutzmittelchen erwerben, die deutschen scheinen nicht wirklich zu nützen.


Girringun NP - Wallaman Falls

Wallaman Falls

Wallaman Falls


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Höchster einstufiger Wasserfall Australiens

Bei Ingham gelegen (im Umkreis) befindet sich der Girringun Nationalpark. Dort machten wir eine kleine Wanderung zum höchsten Wasserfall Australiens - dem Wallaman Fall. Sage und schreibe 278m hoch.
Auf der Weiterfahrt kamen wir noch an mehreren kleineren Wasserfällen vorbei und das ein oder andere erfrischende Bad zu Fuße der Wasserfälle war auch noch drin. Das Wasser ist supersauber aber dafür wahnsinnig kühl.


Townsville - Billabong Sanctuary

Neugierig sind wir wohl gar nicht!?

Neugierig sind wir wohl gar nicht!?


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Besuch des Billabong Sanctuary zwischen Townsville & Ayr

Wer träumt nicht davon mal einen Koala zu berühren, einen Wombat aus nächster Nähe zu bestaunen, die ein oder andere Schlange zu sehen, oder auch mal ein Krokodil anzufassen. Eine extrem kleinere Variante als Creekys Australia Zoo aber dennoch einen Besuch wert. Hier hoppeln Känguruhs frei umher.


Airlie Beach - Queensland

Whitehaven Beach

Whitehaven Beach


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Whitsunday Islands (East Coast Australia)

Auf unserer Reise entlang der Ostküste landeten wir zwangsläufig auch in Airlie Beach - Ausgangspunkt zu den beliebten und wunderschönen Whitsunday Islands. Wir buchten vor Ort für den nächsten Tag einen 2tägigen Segelturn mit einer Übernachtung auf dem Schiff. Also ging es am frühen Morgen los. Wir waren eine kleine Gruppe von knapp 10 Leuten plus Crew. Wir hatten anfangs nicht genug Wind um ohne die Hilfe des Motors zu den Inseln hinauszufahren doch im Laufe des Tages änderte sich das dann noch. Ein herrliches Gefühl an Bord an der Reling zu sitzen, die Beine in der spritzenden Gischt baumeln zu lassen und gespannt aufs Meer hinauszublicken. Wir fuhren ein paar Inseln an, warfen Anker immer ein paar Meter vor Land. Die ein oder andere Schnorcheltour war natürlich auch inklusive. So kamen wir in den Genuss Meeresschildkröten zu bestaunen welche immer wieder mal an die Wasseroberfläche kamen. Und Hauptattraktion war natürlich die Fahrt zum berühmten Whitheaven Beach. Wir legten einige Meter vor der Insel an und wurden mit dem Schlauchboot an Land gebracht. Nach einigen hundert Metern durch Dickicht und Sanddünen kamen wir dann auf eine Anhöhe von der aus man einen tollen Blick auf den Strand hatte. Dieses Farbenspiel war einfach Wahnsinn. Das Wasser schimmerte in zig türkis Tönen und der Sand erstrahlte schneeweiß. (Auf dem Aussichtspunkt entstand dann auch dieses Bild).
Natürlich kamen wir dann auch in den Genuss all das aus der Nähe zu bestaunen. Leider ist es doch ein sehr touristischer Ort und es ist fast unmöglich dort allein zu sein. Das Wasser verlockt zum abkühlen bei der stets herrschenden Hitze, dennoch hat Australien einen Nachteil ... dieses Land ist mit tausenden Kilometern Strand gesegnet, aber überall hindert einen etwas ins Meer zu gehen - hier waren es die gefährlichen Stinger (Quallen). Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen zumindest mit den Füßen durch das seichte Wasser zu watten. Ist man begabt darin einfach mal alle anderne Touristen auszublenden und sich einzubilden man sei allein so käme dieser Ort dem Paradies relativ nah.
Wieder an Bord des Segelbootes beobachteten wir den Sonnenuntergang. Am nächsten Tag konnten wir dann (dank Stingersuits - Ganzkörperanzüge, nur Hände, Kopf und Füße sind frei) vor dieser Insel nochmals ins Wasser und die ein oder andere Schnorchelrunde drehen. Hier endete allerdings mein normalerweise bis zum Abend dauernder Segelturn - eine miese kleine Qualle hatte sich die fast einzige freie Stelle (rechte Wange) an meinem Körper gesucht und mich "gestreichelt". Leider kann ich nicht mehr sagen was danach passierte als ich wieder an Bord war. Später erzählte mir Carsten ich sei umgekippt und wurde mit dem Hubschrauber nach Mackay aufs Festland geflogen ins Krankenhaus. Verdacht auf einen Stich einer gefährlichen Qualle. Letztendlich wurden einige Tests durchgeführt und ich hatte tatsächlich einen Quallenstich abbekommen, doch nicht von der "gefährlichen" Art. Ich hatte nur einen allergischen Schock und war zudem dehydriert. Also - viel Wasser trinken in der gnadenlos vom Himmel scheinenden Sonne Australiens und am besten bei vorhandener Insektengiftallergie (und anscheinend auch so anderem Getier im Meer) nicht schnorcheln gehen - ausser mit Taucherglocke, Handschuhen und Füßlingen. :-)


Fraser Island - Queensland

Gestrandete Qualle im Sonnenaufgang am 75-Mile-Beach

Gestrandete Qualle im Sonnenaufgang am 75-Mile-Beach


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Von Rainbow Beach mit der Fähre zur größten Sandinsel der Welt

Unser Campingground befand sich in Rainbow Beach - ein malerischer kleiner küstenort, super als Ausgangspunkt zum Übersetzen auf Fraser Island. (wer das touristisch überflutete Hervey Bay meiden möchte).
Mit der Fähre und dem Allradgeländewagen geht es rüber nach Fraser Island. Eine 124km lange und ca. 15km breite Sandinsel, auf der es keine asphaltierten Straßen gibt und der an der Ostküste verlaufende 75 Miles-Beach der sogenannte Highway ist. Eine Autobahn aus Sand, rechts das Meer - links die Dünen. Und abzweigende Seiten"Straßen" sind ebenfalls schwer bezwingbare und holprige Sandpisten. Selbst wir sind einige Male mit unserem Allradwagen im Sand steckengeblieben und mussten uns quasi rausgraben. Spass ohne Ende aber auch anstrengend.
Im Inseln innenliegende Süßwasserseen sind atemberaubend schön wenn auch sicherlich alles andere als einsam! Vor allem der kristallklare und wahnsinnsblaue Lake Mc Kenzie sind der reinste Touristenmangnet. Es lässt sich auch gern der ein oder andere Dingo blicken - vorsicht, nicht füttern, die Tiere sind immernoch wild und wer dabei erwischt wird riskiert sowohl von der Regierung als auch vom Tier selbst eine aggressive Reaktion. Die Regierung verdonnert einem hierfür gut 5000 AUD Strafe, der Dingo ... naja, evtl. Bekanntschaft mit seinem Kiefer. :-)
Ebenfalls am 75-Mile-Beach befindet sich das Wrack der Maheno, ein Schiffsfrack welches hier gestrandet ist und seither ein beliebtes Photomotiv abgibt. Eine tolle Aussicht bietet sich vom Indian Head am Ende des 75-Mile-Beach. Die "Anhöhe" ist evtl. wenn überhaupt 200m hoch doch man hat einen tollen Blick entlang der Küste. Campen hinter den Dünen am Strand ist klasse. Früh aufstehen um den tollen Sonnenaufgang zu erleben!!!!


Brisbane - Queensland

Weihnachtsschmuck in Brisbane

Weihnachtsschmuck in Brisbane


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Kurzaufenthalt zum Verschnaufen in Brisbane

Eigentlich war Brisbane nur eine kurze Zwischenstation zum kurzen Entspannen bevor es dann zum Weihnachten feiern in Byron Bay weitergehen sollte. Ich war nicht wirklich lange in der City kann daher nicht so viele Tipps an dieser Stelle geben. Doch in meinem zweiten Australienaufenthalt war ich dort gut 2 Wochen zum Arbeiten in einem Hostel. In der City gibt es so einige super Läden zum Shoppen. Große Kaufhäuser locken mit leckeren Foodcourts (doch die gibt es ja überall in etwas größeren Orten/Städten) und am Brisbane River lässt es sich schön spazieren gehen. Hier gibt es auch einen künstlichen Strand mitten in der Stadt an dem man wohl das ganze Jahr durch Schwimmen könnte. Mir kam allerdings zu Ohren das des öfteren Bullenhaie hier gesichtet werden und diese auch als sehr aggressiv genannt wurden. Auf künstlichen Strand hatten wir keine Lust, daher sind wir dort nicht hin. Die Einheimischen scheinen diesen Flecken aber zu lieben. Was sehr schön ist, ist der Botanische Garten in Brisbane. Empfehlenswert um einfach nur die Seele baumeln zu lassen.


Surfers Paradise - Gold Coast (Queensland)


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"Miami" von Queensland Australia

Auf der Fahrt von Brisbane nach Byron Bay kommt man an die Gold Coast und an diesem imposanten Skyscraper-Haufen vorbei. Surfers Paradise! Hier tummeln sich wahnsinnig viele Menschen am Strand die (wie der Name vermuten lässt) mit ihren Brettern unter den Armen einfach nur aus den Türen der Wolkenkratzer zu fallen scheinen. Es ist ein Bild wie man es bei Miami vor Augen hat. Man läuft eine Straße entlang, links von einem riesige Hochhäuser, recht ... ein schöner breiter Strand und das Meer. Surfers ist hipp und lässig ... ein Mekka für Shoppingwütige (wurde mir zugeflüstert - kann ich aber nicht beurteilen). Mir war es dort irgendwie zu künstlich und beengt, daher war es auch nur ein kurzer Zwischenstopp um etwas zu essen und eine kleine Erfrischung zu sich zu nehmen.


Byron Bay - New South Wales

Weihnachten in Byron Bay

Weihnachten in Byron Bay


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Merry Xmas - Locker, lässig ... Byron Bay

Schon als wir mit unserem Camper in dieses malerische "Dorf" - im Norden von New South Wales - fuhren sah man gleich - hier lässt's sich's aushalten. Byron Bay ist nicht groß, die Menschen welche hier leben sind eine bunte Mischung aus Lebenskünstlern, Handwerkern, Berufshippies, New Agers, Surfern, Buddhisten, Grasanbauern, aktiven Schwulen und Lesben, kleinen Geschäftsleuten und Urlaubern. Urlauber? Damit meine ich hier dominieren wirklich die Backpacker! Hostels wohin das Auge reicht. Und egal wo man hier absteigt - sei es Hostel oder (wie wir) auf einem Campground - die Strände sind nur einen Fußmarsch entfernt (selbst wenn's mal länger dauert, hier macht man es gerne).
Wir waren nicht die einzigen die hier Weihnachten verbringen wollten und das war nicht zu übersehen. Überall liefen Jung und alt mit Badeklamotten rum und rot-weißen Nikolausmützen auf dem Kopf. Ein lustiges Bild bei knapp 30 Grad im Schatten, sattgrünen Palmen, Sonne, Strand und Meer.
Byron Bay ist der östlichste Punkt Australiens. Wir besuchten den Leuchtturm, bestaunten dort die Aussicht. Streiften durch satte grüne Landschaften, badeten (jaaaa ... es scheint eine unsichtbare Grenze im Wasser zu verlaufen die sofort hinter der Grenze zu New South Wales ein Stingerfreies Wasser garantiert - sehr seltsam, ist aber wohl so) in der Brandung, ließen uns das Barbecue schmecken und knüpften Bekanntschaften um abends zusammen zu feiern.


Sydney - New South Wales

 Harbour Bridge

Harbour Bridge


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Shopping, Relaxen, Staunen ...

Was soll man zu Sydney sagen ... diese Stadt ist Lifestyle pur! Die Perle der Städte in Down Under (meine persönliche Meinung) ist groß, sauber, freundlich, überraschend, abwechslungsreich, schön und aufregend. Wahrzeichen der Stadt, die Harbor Bridge und das Opernhaus ... beeindruckend gelegen am Circular Quay, umspielt von blauem Wasser, sattem grün aus dem angrenzenden Botanischen Garten - hier kann man ohne es zu merken Stunden verbringen. Sydney verleitet zum Shoppen. Das Queen Victoria Building ist super ... dort findet man wahrlich ALLES. Selbst das nach Wochen vermisste urig-krustige Brot gibt es hier in der "German Backery" die doch wirklich von Deutschen Auswanderern geleitet wird. Und das zu echt humanen Preisen. :-)
Darling Harbor ist touristisch überladen, aber dennoch schön mit dem dort liegenden Sydney Aquarium. Kings Cross ist wohl der Stadtteil Sydneys welcher die meisten Backpacker beherbergt. Etwas abgelegen, viel Trubel (auch Rotlichtmilieu genannt), aber dennoch superschnell mit Bus oder Bahn von der Innenstadt zu erreichen. Bondi Beach war etwas enttäuschend für mich ... wir hatten schlechtes Wetter (was die Aussis allerdings überhaupt nicht abhielt zu schwimmen oder zu surfen) und es regnete im halbstündigen Rhythmus. Vielleicht kam dadurch nicht die (angebliche) Schönheit und Anziehung des Strandes rüber. Dafür dort aber das Weltbeste Eis überhaupt gegessen. Unbedingt probieren - New Zealand Icecream!!!! Hammer!!!!!
Ebenfalls einen Besuch wert - Taronga Zoo. Kombiticket (Fähre + Eintrittskarte Zoo) am Circular Quay erhältlich. Der Zoo liegt gegenüber der Skyline von Sydney (super Photomotive vom Zoo aus) auf der anderen Seite der Bucht auf einer kleinen Halbinsel. Ein Besuch nach Manly ist auch eine Fährfahrt wert. Hier hatte ich persönlich den besseren und schöneren Strandaufenthalt. Ausserdem lässt es sich herrlich spazieren und shoppen an der Strandpromenade.
Gutes Hostel in Sydney ist das "Base Backpackers". (unweit von Queen Victoria Building und Darling Harbor).
Absolutes Highlight war natürlich der Jahreswechsel direkt am Hafen! Wer die Chance hat - unbedingt dort Silvester feiern. Das ist ein Spektakel!!! Aber wer nicht bereits morgens einen Platz sichert hat schon am Mittag kaum noch eine Chance an die Oper oder den direkt angrenzenden Botanischen Garten zu bekommen. Hier sollte man sein wenn man einen Blick auf die (von drei Seiten startenden) Feuerwerke haben will.


 

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Schlagwörter: Australien, Down Under, Sydney, East Coast, Queensland, Outback, Uluru