Transatlantik Passage mit der "RUBY" Princess Cruise April 2010 - Reisebericht von Andie bei triplib.

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Andie
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Begleitet mich LiVE auf meiner 16-taegigen Transatlantik Passage von Amerika nach Europa. Die "Ruby"Princess verlaesst am 19. April den Hafen von Fort Lauderdale in Florida und wird am 5. Mai 2010 in den Hafen von Barcelona einlaufen. Zwischenstopps sind:
Madeira - Gibraltar - Sardinien - Rom - Livorno - Genua - Monaco
Ich werde sowohl vom "Leben" auf dem Schiff als auch von den Entdeckungstouren an Land berichten. Ein MUSS fuer alle Kreuzfahrtliebhaber und die, die es noch werden wollen:-)

Miami, Florida

Anflug auf Miami

Anflug auf Miami


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Ankuft in Miami 18.04.2010

"So viel ist sicher: Reisen tut immer gut" (Voltaire)

Ankunft in MIAMI bereits Samstag nacht.... Bloss nicht den "Dampfer" verpassen, man weiss ja nie... Ich kann nicht leugnen, dass mir ein extra Lächeln über die Lippen fährt, beim Gedanken, dass über den Wolken Westeuropas nichts mehr geht, und in einem Tag mich der LUXUS Kreuzer gemähchlich in meine Heimat schippert; ich meiner Reise also völlig entspannt entgegensehe. Ich habe wie immer zuviel Gepäck im Schlepptau, bin aber froh, dieses in den nächsten 16 Tagen nicht mehr bewegen zu müssen. Miami empfängt mich am Morgen mit einem fast vergessenen 'Einheitsgrau' und Dauerregen. Ein Wiederkommen und verlängerter Aufenthalt sind Pflicht, denn Miami und Umgebung bieten eine Menge zu entdecken, von Architektur, picture perfect beaches bis hin zu hidden treasures. Dazu findet ihr bei Triplib viele interessante Reiseberichte. Ich genieße derweil die Vorfreude auf mein Cruise Abenteuer.

"Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken." (Fernando Magellan)


Sehenswürdigkeiten

Coral Castle

A sculpture Garden and tribute to lost Love. Befindet sich zwischen Miami und den Florida Keys. Eine technische Meisterleistung und kleines Weltwunder; die Geschichte von ED LEEDSKALNIN und seinem in 28 Jahren gebauten 'Coral Castle' lohnt den Abstecher.

Coral Castle
Meine Bewertung

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Übernachten

Days Inn International Airport

Preiswerte gute Unterkunft, nahe am Flughafen Miami inkl. Shuttel Service von/zum Airport, als auch zum Hafen von Miami, spart viel Geld und bequeme Organisation

Airport Hotel
Meine Bewertung
Tip price

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Fort Lauderdale, Florida

Gute Reise

Gute Reise


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Departure 19. April 5pm EST

Hotel Check-out, Shuttle Bus zum Flughafen nach Miami und erwarte dort den PRINCESS Representative sowie den Bus zum Hafen in Fort Lauderdale. Bin neugierig, wie ich Schiff und das Auslaufen vom Hafen erlebe.

"Da das Leben kurz und die Welt groß ist - je eher du auf Entdeckungsreise gehst, um so besser." (Simon Raven)


Aussichtsplattform

Aussichtsplattform


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Tag 1, Montag 19.04.2010, auf See

"Es ist nicht möglich Neuland zu entdecken, wenn man nicht bereit ist, für sehr lange Zeit das Ufer aus den Augen zu lassen." (André Gide)

Ich habe schnell einige Lieblingsplätze auf der Ruby ausgemacht, und von einem geniesse ich nun wahrhaft, meinen Bericht endlich zu starten. Zuerst versuchte ich natürlich zur Spitze des Schiffes zu gelangen, Deck 15 hat eine extra Plattform, und es sind bewegende Sekunden, dort zu stehen und das Auslaufen der Ruby zu erleben. Man möchte am liebsten gleich Kate Winslet spielen, aber der Wind an der Spitze verschlägt mir nicht nur den Atem, sondern nimmt mir jedes Gefühl von Sicherheit, wenn ich dort auch nur einen Moment die Reeling loslassen würde. Am Ende des Schiffes genieße ich im Windschatten den atemberaubenden Blick auf die endlose Weite des Atlantik. Mittlerweile haben wir schon über 1.000 km der über 5.000 km bis zum ersten Landgang auf Madeira zurückgelegt.

Aber der Reihe nach:
Das Boarden in Fort Lauderdale war innerhalb von 10 min erledigt, und ich habe sofort freudestrahlend meine (leider nur) Innenkabine angesteuert. Ich habe mich gleich auf Stempeljagd gemacht, d.h. das Schiff erkunden, vom 5. bis zum 19. Deck, und von wichtigen Stationen wie z. B. Fitness Studio, Casino, Spa, Theater etc. Stempel abhole; die Chance etwas zu gewinnen, soll den Anreiz für diesen Trip durchs Schiff natürlich erhöhen. Ich wollte aber auch so schnell als möglich eine Orientierunng bekommen. Dafuer blieb mir noch 1 Stunde Zeit. Genug um festzustellen, das Schiff ist riesig UND wunderschön! Nicht einen Moment habe ich das Gefühl ich bewege mich auf einem riesigen Stahlkolloss, nein es ist ein schwimmendes Resort und es macht Laune, darauf herumzuwandeln. Vor dem Auslaufen der Ruby wurde noch Stimmung gemacht; Platz zum Tanzen ist allemal genug an Board und keiner muss sich irgendwo durchdrängeln. Pünktlich 17:30 ertönte das Signal zum Auslaufen und nach ein paar Minuten haben wir Miami schon weit hinter uns gelassen. 6 Tage Atlantik pur vor uns - genügend Zeit, von den über 150 veschiedenen Aktivitäten etwas mitzunehmen oder einfach die Seele an diesem friedvollen Ort baumeln zu lassen.

Mein hungriger Magen hat zwischendurch die leckerste Pizza seit Ewigkeiten bekommen und Urlaubslaune stellt sich unmittelbar mit Betreten des Schiffes ein, auch wenn ich nach meinem 1. Tag total müde in mein kuscheliges Riesenbett falle.
In der Kabine ist mittlerweile mein schweres Gepäck angekommen; ich stimme mich schon mal auf mein Abendbrot ein - Anytime Dining mit Zufallsgästen. Natülich möchte ich gern an einem großen Tisch mit vielen Urlaubern sitzen. So bekam ich nicht nur ein vorzügliches 4-Gänge Menue serviert, sondern habe beste Unterhaltung mit 5 Familien aus 5 unterschiedlichen Nationen. Nach 2 Stunden verabschiedeten wir uns voneinander und bedankten uns für den phantastisch unterhaltsamen Abend.

22 Uhr habe ich mir noch die ‚ONE NIGHT ONLY‘ Show angesehen, mit hervorragenden Tänzern und Sängern, moderiert von einem jungen, extrem talentierten Freizeitkoordinator – dem Crusie Director, der uns auf die kommenden Shows und Abendprogramme eingestimmt hat.

Fuer das Casino, die Bar oder Tanz bin ich echt zu schlapp und ich habe mir ja ein volles Morgenprogramm aufgestellt. Der Tagesplan, sog. „Princess Patter“ , ist voll mit Aktivitäten: ich habe echt Schwierigkeiten alle meine Wünsche unter einen Hut zu bekommen, aber auch "Angst", bei so viel Aktion, kaum Erholung zu geniessen.

"Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher; aber, das ist es nicht, wofür Schiffe gebaut werden." (William Shedd)


My Favorite

My Favorite


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Tag 2, 20. April 2010, auf See

"Was liegt beim Reisen näher als die Ferne?" (Werner Mitsch)

Das Umsetzen meines Morgenprogramms scheiterte schon mal komplett. Die Uhren wurden in der Nacht um eine weitere Stunde vorgestellt (ich muss jetzt also 5 Stunden Zeitveschiebung verkraften, eine ziemlich kurze Nacht und eine Innenkabine, in der es zu jeder Tageszeit stockfinster ist, vom Sonnenaufgang und Atlantik OCEAN keine Spur. Und so grunze ich tatsächlich in meiner gemütlichen, sehr schönen Kabine bis 9 Uhr und hatte sowohl den Sonnenaufgang als auch mein Sportprogramm, dass ab 7 Uhr beginnt schon mal verpasst.

Nach meinem Fruehstück ließ ich mich mit 2 „Vorlesungen“ auf unsere Atlantik-Überquerung aus der Sicht von Geschichte und Geschichten und auf unseren ersten Hafen, Funchal auf Madeira, perfekt einstimmen. Wir erhalten täglich detaillierte Infos zu den Häfen und Tipps, wenn man den Port of Call auf eigene Faust erkunden möchte.

Vom Essen muss ich nichts mehr schreiben, das gibt es im Überflusss zu jeder Tageszeit und verschiedenen Ambiente, für jeden Geschmack und ist einfach nur lecker!!! Mein Favorit immer mal lecker frisches Obst schnabbeln, um sich auch die exklusiven Desserts leisten zu können.

Den Nachmittag genieße ich auf der Sonnenterasse zwischen Live Musik und Movie under THE SUN. Der Atlantik präsentiert sich recht friedlich und tiefblau, der Himmel strahlend hellblau wird von kleinen weißen Wolken gesäumt und für die Seebrise bin ich einfach nur dankbar - die Temperaturen stehen wohl noch unter dem Einfluss der Karibik. So schippert uns die Ruby im wahrsten Sinne des Wortes über den Ozean, und ich habe das Gefühl, man bekommt eine kleine Ahnung von der Ausdehnung dieses Ozeans und versuche mir vorzustellen, wie Columbus und Co. mit ihren etwas kleineren Schiffen diese Strecke bewältigt haben.

Heute Abend ist Formal Dinner, der Captain persönlich wird einen Toast zum Champagner Wasserfall geben. Diesen verpasse ich leider, da ich wiedermal in sehr gemütlicher Runde mit Urlaubern aus Kanada und den USA leckerst dinniere. Anstelle einer Show mache ich es mir heute Abend (nach 22 Uhr) gemütlich auf Deck 16 und genieße Kino auf großer Leinwand unter dem Sternenhimmel mit Mondsichel. Das ist absolut mein Favorit: Großes Kino auf grosser Leinwand in Original Sprache und einer einmaligen Kulisse und Atmosphäre. Die Sonnenliegen sind extra zur Kinocouch hergerichtet; mit Kuscheldecke und Popcorn wird es ein perfekter Open Air Kino-Abend. Mittendrin bekommen wir noch Cookies und Milch serviert - so kann man den Tag ausklingen lassen.

3.080 Passaggiere und ca. 1.500 Crew member – davon merke ich nichts, jeder kann sich weit zurückziehen und die Ruhe genießen, oder sich in etwas mehr Trubel werfen. Das Alter der Reisenden schätze ich auf 25 – 85, wobei Kinder in der Minderheit und die 50- bis 60-Jährigen in der Mehrheit sind. Das liegt natürlich sowohl in der Reise-Route als auch in der Cruise Line begründet. Ein Sportschiff von Royal Caribbean oder Carneval Cruise Line mit Kletterwand, Ice Skating Ring und FUN FUN FUN dürfte mit Sicherheit ein jüngeres und aktiveres Publikum anziehen. Singles an Board der Ruby lassen sich an einer Hand abzählen. Die Urlauber genießen hier sehr das Bücherlesen, Sonnenbaden, Fitnessstudio, Sauna, SPA und Wellness Angebote, die gute Küche, die Walkingmeile rund um das Schiff und natürlich das abwechslungreiche Abendprogramm in den Bars, Clubs oder den Shows im Princess Theater; vom Casino und Bingo oder Bridge-Spiel ganz abgesehen.

Als Aktivurlauber habe ich in den letzten Jahren viele Rad- und Campingurlaube erlebt und als Fahrer hatte ich immer nur halb so viel von meinem Urlaub. Hier ist jede Minute echter Urlaub und jeder kann soviel daraus machen, wie er möchte. Ich habe das Gefühl, richtig Zeit zu haben für die Dinge, die mir Spaß machen: Kein Packen, kein Essen besorgen , kein Essen machen, nicht Aufräumen, nicht im Stau stehen, kein Verfahren, der Nachmittagsmüdigkeit nicht nachkommen können und und und.....
Cruisen - eine andere, aber definitiv sehr schöne Art des Urlaubmachens. Draußen in der „Natur“ bei frischer gesunder Seeluft bin ich fast den ganzen Tag, Zeit zum Bücherlesen gibt es endlich auch mal wieder in Hülle und Fülle. Dass eine Bibliothek und ein Internet Café an Board sind, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. JA, und mit den ersten Landgängen und Tagesausflügen ist die Boardidylle bald vorbei.

"Das sind schlechte Endecker, die glauben, es gäbe kein Land , wenn sie nur Wasser sehen können." (Francis Bacon)


Sun set

Sun set


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Tag 3 21. April 2010 See Tag

"Befriedigung der Neugierde ist eine der grössten Quellen des Glücks." (Linus Pauling)

Yeahhh, ich habe zwar den Sonnenaufgang verpasst, aber immerhin laufe ich schon 7:30 Uhr der Sonne entgegen, frischere Luft kann man sich nicht wünschen, und kurz darauf sitzte ich auf dem Rad’l im Fitnessstudio auf Deck 16. Freier Blick über den endlos erscheinenden Atlantik und geniesse diesen wohl friedlichsten Ort der Welt. Weit am Horizont mache ich endlich mal ein Schiff aus.... Mit mir strampeln eine Menge Urlauber, der Spinning Course hinter mir treibt mich mit der Musik endlich an und ein paar Schweißtropfen mehr auf die Stirn. "Carpe Diem" ist angesagt. Danach noch in die Sauna und Whirlpool, bevor ich heute auf unseren nächsten Hafen, Gibraltar, eingestimmt werde.

Zum Lunch gibt es heute bei mir lecker Sushi in allen Variationen, möchte mir echt keinen Bauch anfuttern, was schon ziemlich schwierig sein kann bei diesem Angebot. Am Tisch wieder beste Unterhaltung mit einer Gruppe aus Toronto. Die meisten, die ich hier kennengelernt habe, sind erfahrene Cruiser und bleiben auch einer Cruiseline treu. Der englischen Sprache mächtig zu sein, ist schon ein Vorteil. Die Internationalität macht aber gerade den Reiz des Reisens aus.

Ich gehe jedoch pünktlich 14 Uhr zu MAMA MIA auf der Großleinwand - das muss einfach sein. DER Urlaubsfilm schlechthin. Auch am Nachmittag durchaus machbar, zumal unsere Live Kulisse nahtlos übergeht in das Blau des Mittelmeeres. Käffchen, Kuchen, Eis..... je nach Lust und Laune und einen dicken Mankell trage ich nun auch mit mir herum. Da ich am liebsten draußen bin, bekomme ich nur am Rande mit, dass vom Ballroom Dancing zu Art Auktionen, Superstar, Karaoke Show bis hin zu Computer und Yoga oder Pilates Unterricht alles Mögliche besucht werden kann.

So, ich bekomme Hunger, auf geht's ...

Der Abend gehöhrt heute der „Stardust Show - the music of years gone by“, eine exklusive Tanz- und Musik-Show der Superlative. Die Choreographie broadwayreif, die Kostüme eine Augenweide. Es macht Lust auf viel mehr und die Show ist leider viel zu früh vorbei. Das Princess Theater fasst ca. 1.000 Plätze. Jede Show gibt es dreimal an unterschiedlichen Tagen, so dass jeder Gast die Chance hat, die Meisterwerke zu bestaunen. So bleibt mir noch Zeit für die Spätvorstellung unterm Sternenhimmel. Kontrastreicher kann dieser Abend nicht sein, Meryl Streep in Mama Mia und am Abend in Julia & Julia....

"Die Größte Sehenswürdigkeit ist die Welt – sieh sie dir an." (Kurt Tucholsky)


Going to Europe

Going to Europe


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Tag 4, Donnerstag, 22. April 2010, auf See

"Nur die Natur tut Großes umsonst." (Alexander Iwanowitsch)

Ich ziehe in der frischen Morgenluft meine Runden ums Schiff. Der Atlantik zeigt sich heute etwas welliger, die Wolken dicker und grauer - wir kommen Eurpa immer näher. Ich halte immer Ausschau nach den GROßEN Wellen, aber im Grunde ist es der ruhigste Urlaubsplatz - kein Strassen- Bau- oder Flugzeuglärm. Nur die Wellen, die an den Bug klatschen, lassen erahnen, wo wir uns befinden. Der leichte Seegang ist natürlich immer präsent, manchmal spürt man es etwas mehr, manchmal gar nicht. Das Entscheidende jedoch, es stört mich überhaupt nicht, ich kann super schlafen, ich verkippe keinen Kaffee, und von Seekrankheit keine Spur. Etwas mehr Seegang möchte ich natürlich schon noch erleben:).

Mein Frühstück nehme ich obligatorisch auf dem hinteren Sonnendeck ein, wo man besonders schön den langen türkisfarbenen Schweif sieht, den das Schiff so ca. 500 m hinter sich herzieht. Schaue ich zum Horizont, bin ich mir sicher, jeder Seefahrer war davon überzeugt, die Erde ist keine Scheibe sondern rund. Man sollte das Meer schon lieben, wenn man auf so eine Tour geht. Dann ist schlichtweg jeder Moment ein Genuss, und egal wie das Wetter ist, man ist und bleibt draußen und kann stundenlang am Meer liegen. Die Vorfreude auf den ersten Landgang steigt natürlich so langsam an. Zumal die täglichen PORT-LECTURES, gehalten vom echten Experten, mich sehr neugierig machen auf Madeira, Sardinien, Rom....

Der schleichende Jetlag treibt mich nach der Vorlesung müde auf das Sonnendeck. Pünktlich 12 Uhr Mittag reist der Himmel auf und zeigt sich ohne ein Wölkchen bei ca. 25 C - Another Day in Paradies.

Dann bin ich endlich fit genug für mehr Sport, Lesen, Sauna, den Strassengaucklern in der Piazza zusehen, den Nachmittagskaffee genießen, in den Geschäften etwas rumzustöbern. Der Abend gehört heute den Künstlern. „U wanna be a Rockstar?“ - es reizt mich ja schon mit Unterstützung der Spitzen-Live Band ‚Black Hat‘ mal so richtig ins Micro zu trällern, die Konkurrenz ist echt gut und ich echt zu feige, aber Spaß haben alle. In den einzelnen Bars und Clubs kann man sowohl der Piano Musik lauschen, eine flotte Sohle zu Musik der 60er hinlegen oder zur Disco gehen.

Wieder eine Stunde weniger Schlaf, also mein TIPP – am Besten von Europa nach Amerika über den Atlantik schippern, da bekommt jeder Tag 1 Gratisstunde :-).

"Wähle das Ziel und liebe den Weg." (Helga Schäferling)


von Deck 7

von Deck 7


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Tag 5, Freitag, 23. April 2010, auf See

"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." (Ernest Hemingway)

Die See ist immer noch friedlich, die Luft wird kühler, die Wolken mehr. Erste Delphine haben das Schiff umkreist. Ich komme aus meiner Dunkelkabine am Morgen echt schwer auf die Füße, aber erst einmal draußen, gibt es kein Zurück mehr für den Tag. Eine Balkon Kabine hat natürlich viele Vorteile:
die Kabine wird nicht nur vergrössert und man wird am Morgen von der Sonne auf natürliche Art geweckt, man kann sich auch Sektfrühstück oder Dinner auf dem Balkon servieren lassen, die Hafeneinfahrten oder Sonnenuntergänge im Pyjama erleben und vielleicht auch FKK Sonnenbaden betreiben. Wer sich den oftmals nur geringen Aufpreis für eine Balkonkabine leisten kann, sollte das auf alle Fälle tun, eine Innenkabine ist aber definitiv eine Alternative für einen preiswerten Urlaub, wenn man das umfangreiche Programm und die Inklusivleitungen betrachtet. Meine Kabine wird 2x täglich gereinigt, das bietet kaum ein Hotel. Meinen Wunschzettel für frisches Obst hänge ich regelmäßig an die Tür und am Abend liegt auf dem Bett der freundliche Hinweis für das Vorstellen der Uhr:( das kommende Tagesprogramm, eine Einladung zur Cocktail Party mit dem Kapitän und ein kleiner Betthupfer’l aus Schokolade :-)
Im Fernsehen, den ich so gut wie nie anstelle, laufen den ganzen Tag aktuelle Hollywoodproduktionen oder wissenswerte Dokumentationen über Reiseziele, ‚Making of's‘ der phantastischen Princess Shows, Mitschnitte der Vorlesungen, die gehalten wurden und man vielleicht verpasst hat und eine 6-stuendige Morning-Show mit dem Cruise Director und seinem Assistenten, Start täglich 6 Uhr, die perfekte Einstimmung auf den Tag (die ich natürlich bisher verpasst habe).

Viele Angebote habe ich noch nicht nutzen können, weil ich anderweitig beschäftigt war. Die Spa bietet ein umfangreiches Beauty-und Wellness Programm. Von Brazilien Blowout, über Teeth-Whitening kann man in den 2 Wochen ein komplettes MAKE-OVER über sich ergehen lassen, zu absolut fairen Preisen. Die Art Auktionen sind ziemlich gut besucht; die Kunstwerke werden in alle Länder verschifft, keiner muss sein gerade ersteigertes Original mit Rahmen als "carry on luggage" im Flieger nach Hause bringen. Und in der pompösen Piazza á la Las Vegas treten rund um die Uhr „Strassenkünstler“ erster Klasse auf. Genügend Möglichkeiten sein Geld an den Mann/ die Frau zu bringen gibt es natürlich auch.

Eine der Lieblingsbeschäftigungen der Urlauber ist Lesen und dafür bietet das Schiff eine wunderschöne Atmosphäre. Ich musste feststellen, es ist den ganzen Tag über extrem ruhig auf den Decks. Liegt's am Alter der Passagiere, an der Mentaliät der vorwiegend US- Amerikaner und Kanadier, der hervorragenden Kinderbetreuung ??? Nirgends ist es überfüllt, alle sind entspannt, ich höre nie ein lautes unfreundliches Wort. Das Personal ist immer präsent, sehr freundlich und professionell, aber nie aufdringlich.
Der "Crown-Grill" verwandelt sich am Nachmittag in den "Game-Room“ (Spiele-Salon), ein großer Tisch voll mit Brett- und Kartenspielen. Die gemütlichen Tische sind gesäumt von fröhlichen Spielern aller Couleur und ich bekomme sofort Lust auf eine zünftige Runde Doppelkopf so wie in alten Zeiten.

Eine Cruise ist perfekt für Familienurlaub, der gern 3-4 Generationen einschliessen kann. Für jeden ist etwas dabei, und was gibt es Schöneres, als nach einem erlebnisreichen oder faulen Tag am Abend in großer Familienrunde sich ein leckeres Dinner servieren zu lassen und vom Tisch direkt zur nächsten Show zu gehen, während die Kids, wenn nötig, betreut werden. Und jeder kann ein Bierchen oder auch zwei trinken.
Bei den Amerikanern ist gerade diese Form der Family-Reunion sehr populär, meist in Verbindung mit Geburtstagsfeiern oder anderen Jahrestagen. Und diese Gruppen haben hier sehr viel Spaß und Erholung.

Heute ist Kapitäns-Tag. Er stellt sich am Nachmittag im Interview den vielen Fragen der Urlauber und ich bekomme noch mal bestätigt, dass durch die Größe und Bauweise des Schiffes, der vorhandene Seegang so gut wie nicht zu spüren ist. Aber ich bin mir sicher, mit Einlaufen in Gibraltar wird sich das ein wenig ändern. Hinzu kommt, wir hatten bisher Postkartenwetter und angenehme Temperaturen, also einfach nur "Traumschiff-like". Erfahrene Cruiser bestätigen mir, dass der Atlantik gewöhnlicherweise genau so smooth und friedlich ist. Am frühen Abend treffe ich den Kapitän nochmal bei der Captain Circle Member Party, und lerne wieder mal ein ganz nettes Ehepaar aus Kanada kennen.

Der Abend gehört heute dem Sonnenuntergang, auch wenn ich befürchte, die Wolken werden das Schauspiel etwas vermiesen. Und dann heißt es Varieté, Comedy Show oder Rock’n Roll Party - wahrscheinlich genau in dieser Reihenfolge ....

... und genau so ist es gekommen: zwischen zwei, wieder einmal absoluten Weltklasseshows mit echtem Unterhaltungswert wurde kräftig zu Rock’n Roll der 50er abgetanzt. Good night.

"Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was ‚Gott‘ erschaffen hat, das Meer." (Adalbert Stifter)


Atrium

Atrium


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Tag 6, Samstag, 24. April 2010, auf See

"Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen." (Mark Twain)

Die Entscheidung, meinen immer noch erlebten Sonnenaufgang zu gunsten einer Stunde mehr Schlaf zu vertagen, war ziemlich weise. Mein Frühstücks-Deck 15, im hinteren Teil des Schiffes, hat sich zu einem großen Außenpool verwandelt, es regnet in Strömen, der Horizont in dichtem Nebel versteckt. Die Wellen bewegen sich leider nicht mehr so schön geschwungen, wie der fliegende Teppich des kleinen Muck in der berühmten Märchenverfilmung (nur als zig-fache Vergrößerung). Beim Versuch an die Spitze des Schiffes zu gelangen reiϐt mir der Wind fast das Shirt vom Leib, in letzter Minute erwische ich noch ein Geländer. Der Wind on top des Schiffes ist so stark, das ich befürchte, er schafft es, mich über die Reeling zu heben, wenn ich mich weiter vorpirsche. Bloϐ schnell unter Deck und heute mal dort bleiben. Wenig später sind die meisten Ausgänge geschlossen. Ich sitze sicher und bequem auf dem Bike im Fitnessstudio Deck 16, habe den besten Blick auf die stürmische See und denke: ‚Das ist einfach nur geil, den Atlantik so zu überqueren.'

Wind peitscht Gischt von den Wellen und lässt diese weiter wachsen. Die Ruby lässt sich von den 3,5 m hohen Wellen gar nicht beeindrucken und fährt majestätisch und nur wenig schaukelnd weiter Richtung Europa. Es fühlt sich machmal an wie im Regionalexpress oder auf einer Pferdekutsche, eben etwas holprig, schaukelnd, aber noch lange nicht schwindelig. Die Körperbewegung passt sich dem Rhythmus an und ich ignoriere diese Bewegung ziemlich schnell, verhalte mich, als sei ich auf dem Festland.

Unser Status am Abend des 24. April: 2.560 Meilen bereits gefahren, vom Abfahrtshafen Fort Lauderdale; 768 Meilen noch bis Madeira; 2.965 Meilen bis Barcelona, stabiles Hoch bei 1.006hPa mit ca. 19 C Außentemperatur; große Wellen: 11,5 ft ( 3,5m), 96 % Luftfreuchtigkeit, Wind 17,0 m/s (41miles/h); die Ruby bewegt sich mit 21,4 Knoten und kann innerhalb von 24 h 500 nautische Meilen zurücklegen.

Die Ruby fährt heute unter dem Motto ‚LOVE BOAT‘. Valentinsday wird etwas vorverlegt bzw. nachgeholt. Ein perfektes Ambiente und Programm für alle Frischverliebten, Langzeitverliebten, Honeymooner oder die, die es schon waren oder noch werden wollen. Am Abend ein weiteres formal dinner, d.h. Dress-up mit Ruby Red Formal, mit allem was classisch schick und elegant ist und am besten in ROT. Das wunderschöne Atrium, das sich über drei Decks erstreckt und von zwei prunkvollen Wendeltreppen durchzogen wird, ist die Kulisse für den RUBY ROMANCE BALL.

Comedy Magic und Musical Showtime ist auf den verschiedenen Bühnen am Abend angesagt; und in den Bars von Party Mix, Love Boat Karaoke, live Piano Entertainment bis hin zu Musical Variety oder Disco ist alles vertreten.

"Verreise nie mit jemanden, den du nicht liebst." (Ernest Hemingway)


Happy B-day, Steffi!

Happy B-day, Steffi!


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Tag 7, Sonntag, 25. April 2010, auf See

"Erst suche dir einen Gefährten, dann erst begib dich auf die Reise!" (Fernöstliches Sprichwort)

Happy Birthday, Travel-Buddy!!! Beim nächsten Mal klappt’s auch mit einer Cruise. Toi Toi Toi für Deine großen Projekte.

Oh je, ich befürchte, ich verpasse meinen ersten Landgang morgen Mittag, wenn ich heute das Abendprogramm mitnehme. Bevor ich zu Bett ging, wurde meine Nacht, die fast schon wieder Tag wurde, erneut um eine Stunde verkürtzt, schwupps es war 3:30 Uhr. Wecker stellen und hoffen ich erwache...... leider nicht. Die See hat sich beruhigt, ich schlafe den Schlaf der Gerechten und erwache 10:30!!! Das scheint aber vielen Gästen so zu gehen, das Frühstücksbuffet wurde noch gut belagert. Wir haben das Postkarten-Wetter zurück, kleine Kabbelwellen, aber heftiger Wind. Egal, es macht wie immer Laune über die Decks zu schlendern. Alle zieht es sofort hinaus auf die Sonnenterassen. Meine 10 Uhr Vorlesung zum nächsten Port of Call habe ich leider verpasst. So widme ich mich heute mal meiner 1. Kunst-Auktion. Und das ist echt Fun. Schade, nicht gerade das nötige Kleingeld dabei zu haben. Die Chancen stehen gut, sein Lieblingswerk auch mitnehmen zu können und vor die Tür gebracht zu bekommen.

Ann, unser FUTURE Cruise Consultant, stellt in regelmäßigen Veranstaltungen das Cruise Programm für 2011/2012 vor, alle Ziele, alle Schiffe, die Routen und ihre Landgänge, Landausflüge und die Kombinationen von Cruise und Cruise-Tour (Kreuzfahrt und anschliessender Land-Tour). Wer sich während seiner Cruise entscheided, eine künftige Cruise zu buchen, oder auch nur das Ziel hat, mal wieder mit Princess zu cruisen, kann einen geringen Betrag als Deposit hinterlegen und hat die nächsten 4 Jahre Zeit, diesen Betrag in eine Buchung umzuwandeln, wenn nicht, erhält man seine Anzahlung natürlich zurück. Bucht man allerdings, erspart man sich dann nicht nur eine 20%ige Anzahlung auf den Reisepreis, sondern hat ja bereits eine Anzahlung von 100 Euro/ $100 gezahlt. Ferner erhält man je nach Dauer der Cruise und Kabinen-Kategorie einen ONBOARD Credit (z.B. 150 USD bei Balcony und 15tägige Cruise), die man dann während seiner Cruise in Drinks, Roulette Chips oder sonstiges umsetzen kann. Von diesen Angeboten wird hier rege Gebrauch gemacht - man hat ja nichts zu verlieren, kann nur die Vorteile mitnehmen und Princess möchte natürlich gern wiederkehrende Cruiser. Von den 3.080 Passagieren sind über 2.000 Wiederholungstäter mit Princess. Als Dankeschön wird man dann Mitglied im sog. Captains Circle und erhält je nach Anzahl gemachter Kreuzfahrten weitere Clubvorteile. Also ein ausgeklügeltes Marketing mit win-win Situation. Hat man erst einmal den ELITE Status erreicht, warten nicht nur 250 Internetfreiminuten (Wert $100) sondern upgrades verschiedener Art, Rabatte, Sonderpreise für Cocktails, Reinigungsservice ohne charge und leckere Canapés, serviert auf’s Zimmer vor jeder FORMAL NIGHT.

Gestern traf ich Donna und John aus Oregon, sie waren auf ihrer 54. Cruise, oft im Schlepptau die Kinder und Enkelkinder. Es scheint also etwas dran zu sein, am Cruisen.

Auf Madeira bereite ich mich heute abend mit viel Sport, Sauna, wenig Essen aber viel viel Schlaf vor, um als ERSTE rufen zu können: L A N D I N S I C H T !!!!!

"Wie leer ist die Welt für den, der sie einsam durchwandert!" (Gustave Flaubert)


Funchal, Madeira

Ruby dreht ein

Ruby dreht ein


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Tag 8, Montag, 26. April 2010, Madeira

"Leben ist eine immer währende Entscheidung, zwischen dem ganz Winzigen und ganz Weiten zu wählen." (Paul Theroux)

6:30 Uhr schleiche ich mich aufs oberste Deck, hoffend auf Sonnenaufgang, aber es ist tatsächlich noch finsterste Nacht über dem Atlantik. So schwinge ich mich auf’s Rad’l und erlebe nun endlich nach 8 Tagen meinen 1. Sonnenaufgang gegen 7:30 am Horizont, picture perfekt.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen unseres ersten Landganges nach 8 Tagen, auf Madeira, die ich absolut nicht für endlos lang gehalten habe, im Gegenteil, es ist eine neue Art des „zu Hause“ geworden. Als ich nach dem Frühstück wieder aufs Deck gehe, ist Madeira schon zum Greifen nahe, obwohl es noch 2 Stunden dauern wird, bis wir von Board gehen können. Mein Lieblingsplatz, die vorderste Plattform, ist fast leer und ich genieße die langsame Anfahrt auf Madeira. Stück für Stück werden die Konturen deutlich erkennbar, Ortschaften, Hafenanlagen, typiche Terassenanlagen, Wälder. Um das Schiff kreisen ab und an Delphine und besonders putzig Wasserschildkröten, die mal auf dem Bauch, mal auf dem Rücken sich am Schiff vorbei treiben lassen, leider zu schnell für einen Fototermin.

Wir fahren die gesamte Südseite der Insel ab bis wir endlich Funchal, die Hauptstadt, erreichen. Kurz vor Landung sehen wir schon das Boot mit dem sog. PILOT an Board, der kurz darauf die Steuerung RUBY übernimmt und diese rückwärts in den Hafen schiebt. Das ist schon eine imposante Leistung. Das Hafengelände selbst ist sehr klein. Zwei weitere kleinere Kreuzfahrtschiffe liegen gerade vor Anker. Das ist Sitte, das der PILOT, ein erfahrener Navigator aus dem jeweiligen Hafen, die Steuerung des Schiffens für diese Minuten übernimmt, während unser netter Kapitän eine Runde Kaffee trinken kann.
Ist schon ein komisches Gefühl nun an Land zu gehen. Es ist, als ob das Schiff, das normal Übliche ist und der Landgang nun ein Besuch auf einem neuen Medium ist. Es ist kein Aufatmen da, ohh endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, sondern eher etwas Exotisches.
Für Madeira bleiben uns leider nur 6 Stunden, ich muss mich also entscheiden, auf Tour über die Insel oder durch die Hauptstadt zu gehen. Habe mich für Funchal entschieden und bin nach kurzem Schlendern durch die Innenstadt mit der Kathedrale und den vielen kleinen Gassen zur Gondel gelaufen und mit dieser zum Monte Peak mit Monte Church gefahren. Es eröffnet sich ein traumhafter Blick auf einen Teil der Insel, den blauen Ozean, der die Farbe des Himmels hat, und Funchal. Zum ersten Mal kann ich nun auch die RubY in voller Pracht, Schönheit und im Ganzen von der Ferne sehen. Majestätisch liegt sie im Hafen und ist von jedem Winkel der Innenstadt aus sichtbar. Funchal empfängt uns mit sommerlichen Temperaturen von 27 C.

Mehrere tausend Urlauber fallen nun über die kleine Hauptstadt her und dennoch ist auch ohne die Cruiser die Altstadt an einem Montag Nachmittag im April voll mit Einheimischen und Touristen. Überall grünt und blüht es, man könnte meinen, es ist Hochsaison im Juli.
Ich besuche die kleine Kirche auf dem Monte Peak und ein MUSS ist Holzschlittenfahren, eine jahrhundertalte Tradition und nun begehrte Touristen Attraktion. Zwei Männer, in typischer Landeskleidung, ziehen den Holzschlitten (ohne Kufen oder Räder) an Seilen eine steile Strasse hinab. Ich begnüge mich mit dem Zusehen, möchte nämlich nicht den steilen Berg wieder hinaufkrakseln; und selbst das ist Fun. Mein Besuch im wunderschönen Botanischen Garten (so erzählte man mir) muss leider wegen Zeitmangels ausfallen. Als Entschädigung wandle ich durch eine kleine Parkanlage zum Teehaus mit Panorama Blick auf den Atlantik und einem mega leckeren Fruchtsalat. (Nachdem ich die frischen Früchte auf dem berühmten Wochenmarkt gesehen und gekostet habe, war das die absolut richtige Entscheidung..... mmmhhhh lecker.
Von den berühmten Terrassen, Wasserkanälen, Wanderwegen, Steilklippen uvm. sehe ich leider nichts, was ja nur bedeutet, noch einmal wiederzukommen und mehr Zeit mitzubringen.

Ich freue mich schon auf das laute und typische Signal zum Auslaufen, das im Originalton auf der Kamera festgehalten wird. Punkt 20:00 Uhr laufen wir aus, wer hier zu spät die Ruby erreicht, muss dann schon den Flieger nehmen. Es wird auf niemanden gewartet.
Zum Sonnenuntergang genossen wir alle Sherlock Holmes auf der Großleinwand, später unsere Spitzen-Künstler beim Jonglieren, Zaubern und Parodieren. Der Abend wird lang, die Nacht kurz, nicht nur wegen der erneuten Zeitverschiebung, sondern abhängen im Club.

"Reisen ist, in jedem Augenblick geboren werden und sterben." (Victor Hugo)


Captain AHOI

Captain AHOI


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Tag 9, Dienstag, 27. April 2010, auf SEE

"Ach, die Welt ist so geräumig. Und der Kopf ist so beschränkt."
(Wilhelm Busch)

Yeeaahhh, SEETAG. Jeder freut sich, das Schiff wieder zu genießen; und die Sonnendecks sind heute extrem gut gefüllt. Ich glaube, zig Urlauber sind in Madeira endlich auf Ihre Cruise gekommen, nachdem sie wegen der Flugausfälle in Europa den Abfahrthafen Fort Lauderdale nicht erreichen konnten. Schade für sie, sie haben den besten Part verpasst, die Atlantiküberquerung.

Ich gammle heute zwischen Pool, Buffet, Kino auch mal ab und gehe am Abend noch einmal zu unseren drei Künstlern, was zwar kein Fehler war, aber mein rechtzeitiges Erscheinen, und Lust auf einen exponierten Platz, brachte mir die Assistenz-Position für unseren Zauberer ein. Während ich nach dem Zerreißen einer Zeitschrift logischer Weise nur Schnipsel fallen lassen konnte, blätterte mein „Chef“ in einer ganzen Zeitschrift :-(
Im Anschluss Open-Air Kino bei Sonnenuntergang, etwas Essen und das absolute Highlight des Tages: eine neue Production Show Spectacular „Broadway Ballroom“ mit dem phantastischen Princess Cast. Musical Hits und 1A Dance numbers unterstrichen die wundervollen Kleider und Kulisse. Einfach ein Traum, es gab nicht umsonst im Anschluss minutenlange standing ovations.
Wir sind kurz vor Europa und legen morgen früh 8 Uhr in Gibraltar an. Mal sehen, ob ich mich zu den Affen wage.

"Glück ist kein Zustand, sondern eine Art zu reisen." (Margaret Lee Runbeck)


Gibraltar, GB

Rock mit Aussicht

Rock mit Aussicht


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Tag 10, Mittwoch, 28. April 2010, Gibraltar

"Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten." (William Shakespeare)

Ich bin geschockt, kein Verlass auf meinen Wecker! (oder ich komme mit der Zeitverschiebung nicht ganz klar) Auch kein Verlass mehr auf meine innere Uhr. Erst die Durchsage des Kapitäns, dass nun die Passagiere von Board gehen können, reißt mich 7:30 Uhr aus meinem Tiefschlaf in meiner Dunkelkammer. Ich habe also die Anfahrt auf Gibraltar, mit Sicherheit der beste Part, total verpasst und bin ziemlich wütend auf mich. Wer sich Ocean View oder Balcony leisten kann, sollte dies bei einer Cruise unbedingt tun. Dieser leichte Wellengang versetzt mich in den besten Schlaf. Vor allem, wenn ich erst 3:00 morgens ins Bett falle, schaffe ich es schwer, 6:00 auf der Brücke zu stehen.

Der Blick auf Gibraltar, eine halbe Stunde später, ist leider ziemlich ernüchternd und nicht annähernd so beautiful wie auf Madeira. Funchal zeigte sich als ein wunderschönes Hafenstädtchen mit weiß getünchten Häusern und roten Ziegeldächern, umgeben von einer dramtischen Küstenszenerie mit hohen Klippen.

Gibraltar ist ein wichtiger Umschlagplatz für Güter aller Art und Öl, weil der Hafenzugang sehr einfach ist. So sieht man zunächst eine Menge Öltanker und Cargos vor Anker liegen, ein typisch unattraktives Hafengelände und eine dicht mit Hochhäusern zugebaute Halbinsel in dessen Rücken sich THE ROCK erhebt. Ich entscheide mich ganz spontan an einer Tour teilzunehmen, die von den Einheimischen angeboten wird. Sobald ein Kreuzfahrtschiff anlegt, füllt sich der Vorplatz des Terminals mit zig Tourbussen und Taxen, jeder hofft auf die Touris. Den langen Marsch zum ROCK will ich mir irgendwie sparen, die berühmte Höhle und das riesige Tunnelsystem innerhalb des Rocks, möchte ich aber schon sehen. Der Van fährt die schmalen Serpentinen hinauf und ich bin froh, diese Option gewählt zu haben. In einer langen Karavane von Tourbussen geht es hinauf, mit kurzem Stopp in der großen Höhle mit mächtigen Stalagniten, in der, wegen einer phantastischen Akustik, auch Konzerte stattfinden. Kurz vor Verlassen der Höhle gibt es einen Stromausfall und es wird ziehmlich dunkel da drin. Die Notstromversorgung funktioniert aber und meine Pictures sind bereits im Kasten. Weiter geht's zum berühmten Berg mit den noch berühmteren Affen, die mich zum Glück nicht attakieren oder die Kamera mopsen. Am Ende der Tour steht der bestimmt spannendste und interessanteste Teil - The Siege Tunnel -, ein riesiges Tunnelsystem, das in den Berg gearbeitet wurde und zur Verteidigung dieses strategisch wichtigen Punkts zum Mittelmeer diente.

Aber leider bleiben die Türen für die Besucher geschlossen. Der Stromausfall war nicht nur in der Höhle, sondern ein mächtiger Kurzschluss oder was auch immer, hat ganz Gibraltar lahmgelegt, alle Sehenswürdigkeiten bleiben geschlossen. Wir genießen noch eine Weile die weite Aussicht vom Rock auf die Stadt, den Hafen mit der Ruby, die wieder mal das größte Schiff ist, den Blick hinüber ins nur 24 km entfernte Afrika, zum spanischen Festland auf der anderen Seite, das zum Greifen nahe ist und natürlich auf den Eingang von Atlantik zum Mittelmeer. Über dem Rock liegen den ganzen Tag dicke Wolken, über dem Meer ist strahlender Sonnenschein. Zurück in Gibraltar mit der MAIN Street, der Hauptflaniermeile mit Cafés und Restaurants, scheitert mein Versuch natürlich ein Internet Café zu finden, das evtl. noch Strom hat. Die Straßen sind gefüllt mit tausenden von Leuten, die nun rumschländern müssen, da die Geschäfte entweder geschlossen haben oder aber finster sind. Da niemand sagen kann, ob und wann der Strom wiederkommt, gebe ich nach 1 Stunde auf und entscheide mich doch die Annehmlichkeiten der Ruby zu nutzen, da wir bereits 15:30 wieder auslaufen. Überraschenderweise ist das Schiff voll; es scheinen viele Urlauber so zu halten.

So bin ich wenigstens rechtzeitg auf meiner Plattform, um das Auslaufen der Ruby in vollen Zügen genießen zu können. Da der Öltanker, der die Ruby füllen soll, mit Verspätung anlegt, legen wir auch erst mit ca. 1h Verspätung ab. Der PILOT, der im Hafen bereits an Board gekommen ist, wird unter Applaus verabschiedet, nach dem er die Ruby mit ca. 15 Knoten durch den regen Schiffsverkehr bis auf Höhe des Leuchtturms von Gibraltar gesteuert hat. Von hier aus steuern wir die Einfahrt in das westliche Mittelmeer an.

Jeden Tag können sich die Urlauber schon auf das Unterhaltungsprogramm des Abends freuen, nicht nur auf das leckere Dinner. Zum Sonnenuntergang im Mittelmeer läuft heute AVATAR, der natürlich gut besucht wird. Ein weiteres Showhighlight ist dann am späten Abend die TALENTE Show der CREW MEMBER, und die sind genauso professionell, unterhaltsam und FUN FUN FUN wie die anderen Production Shows. Crew Mitglieder aus 40 Ländern werden vorgestellt. Von Gänsehaut-Solos, Weltklassestimmen, über Tanz, Comedy bis hin zu Magic Tricks, ist alles vertreten. Ein weiterer perfekter Tag geht zu Ende, auch wenn ich den Anfang etwas verpasst habe.

"Trudele durch die Welt. Sie ist so schön; gib dich ihr hin, sie wird sich dir geben." (Kurt Tucholsky)


volle Fahrt voraus

volle Fahrt voraus


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Tag 11, Donnerstag, 29. April 2010, auf SEE

"Man kann einen seligen Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde." (Jean Paul)

.... oder ein blaues Meer, das seine Farbe je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung von hellblau, azurblau über silberleuchtend bis tief graublau ändert.

Diese Abwechslung von See- und Landtag ist schon sehr angenehm. Ich kann ausschlafen und wieder mal einen Sporttag genießen. Nach dem Schwitzen auf dem Bike und Stepper, ab in die Sauna, in den Pool, auf die Sonnenterasse zum Lesen, Relaxen, nebenbei Steve Wonder in concert zuhören und dazwischen frisches Obst vom Buffet genießen (auch wenn ich es eher auf die leckeren Törtchen abgesehen habe). Es stehen natürlich zig Aktivitäten auf dem Programm, so dass sich niemand langweilen kann. Die letzte Kunst-Auktion für diese Reise, Jackpot Bingo, tägliches Trivia (Quiz), Scrabble für alle, Buchclub, Kochshow, Dance Class, Matinee Movie, Kampf der Geschlächter Game Show, Bridge Club, Golf Tournament, Ping-Pong Turnier, Maritime Lecture, Big Band Ballroom Dancing, Nachmittags-Tee, Strassenkünstler in der Piazza, Casino und und und.... meine Aufzählung ist noch lange nicht vollständig. Hinzu kommt heute Abend die letzte "Formal Night" für diese Cruise, mit Captain’s Farewell Party, Kapitäns Ansprache und Formal Night Portraits an 9 verschiedenen Orten des Schiffes. Da heißt es wieder in Glanz und Glamour hüllen, was auch mal Spass macht, und das Ambiente dafür auch stimmt. Cocktails werden serviert, Live Musik ertönt vom Midship und der Kapitän ist auch schon sichtbar. Für den Abend ist eine neue Production Show angekündigt und ich weiß schon jetzt, dass es wieder eine Show der Superlative wird.

So kam es denn auch. "Once upon a Dream" - eine weitere Weltklasseshow und ein multi-million Dollar Bugdet, bei keiner anderen Cruise Line in dieser Qualität zu finden, was mir mehrere Gäste bestätigen. Durch den Einsatz von digitalen Effekten auf speziellen Großleìnwaenden, wird der Traum von Lilli, Ihre Reise durch die Welt, auf die Bühne gezaubert. Mit farbenprächtigen, aufwendig gefertigten Kostümen, bekannten Rock, Pop und Musical Songs, einer Spitzenchoreographie, die von den Tänzern perfekt umgesetzt wird, ist die Show Genuss pur für ein Publikum jeden Alters.

Der Abend ist natürlich noch nicht zu Ende. Das Buffet bis nach Mitternacht geöffnet, Party Time über 3 Decks des Atriums und in der Piazza, oder gar noch eine Open Air Spätvorstellung. Ich verkrümle mich heute etwas eher ins Bett; Sardinien möchte ich nicht verpassen!!!

"Wer fröhlich reisen will, muss mit leichtem Gepäck reisen." (Antoine de Saint-Exupéry)


Cagliari, Sardinien

Blick auf Cagliari von der Ruby

Blick auf Cagliari von der Ruby


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Tag 12, Freitag, 30. April 2010, Sardinien

"Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will."(Oskar Maria Graf)

Hey, ich schlafe nun etwas unruhiger, will ja nichts verpassen und pirsche mich 6:20 (vor Sonnenaufgang) aufs oberste Deck. Hier wird schon fleißig geputzt und gewirbelt, aber Passagiere nicht in Sicht. Leider auch kein Land. Meine Motivation als Early Bird wurde nicht belohnt. Die Scenerie erinnert mich an den Movie "FOG - Nebel des Grauen". Ich denke, die Sichtweite war unter 500 m, was auf dem weiten Ozean nichts ist. Die See ist völlig ruhig, nicht einmal kleine Kabbelwellen auf der Oberfläche. Es ist sehr still und ich habe das Gefühl, die Ruby fährt extrem langsam durch das Gewässer, immer wachsam, falls ein Kutter plötzlich in Front aus dem Nichts erscheint. So entscheide ich mich für die Dusche und Frühstück, aber schon 30 min später - das typische Motorengeräusch beim Manövrieren lässt mich auf hören - legen wir tatsächlich in Cagliari an. Die Stadt liegt noch im Morgennebel, aber es verspricht, ein wunderschöner Tag zu werden.

Der Ablauf, um von oder an Board zu kommen ist total easy, da wir alle Häfen direkt ansteuern können. Genügend Gangways und Checkpoints lassen kaum Schlangen entstehen. Ich gehe es aber auch relaxt an, genügend Zeit heute, die Stadt zu erkunden. Leider nicht genügend, um einen Trip über die Insel zu machen. So bleibt nur ein einseitiger Eindruck. Der Hafenservice hat einen kostenlosen Shuttle Bus vom Pier zum Stadtzentrum für Passagiere, die individuell losmarschieren, eingerichtet. Die ca. 800 m werden wir tatsächlich im Reisebus gefahren. Das ist fast zu viel an Organisation. Ausgerüstet mit der Citymap erkunde ich den alten Stadtteil "Castello" mit der wunderschönen Kathedrale aus dem 13. Jh., dem Elefanten Turm, den engen Gassen mit Blumen und Wäsche an den Balkons, den großen Plätzen, die einen weiten Blick über die Stadt und Küste geben. Eine typische italienische Hafenstadt mit viel Zeitzeugen einer langen Geschichte, großartiger Architektur, schönen Plätzen gesäumt von Cafés, Restaurants, Bars, Geschäften und Menschen.
Egal in welche Richtung man vom Hafen losmaschiert, es geht immer bergauf, manchmal ziemlich steil, so dass, um auf die 2. EBENE des CASTELLO zu gelangen, mehrere Fahrstühle an der alten Stadtmauer angebracht wurden. Ich bin froh in der Morgenfrische meine Tour zu machen. Ein paar Stunden später sind Plätze und Straßen gefüllt mit vielen Touristen. Das Thermometer der Innenstadt zeigt 31,5 Grad an.
Das alte Amphitheater ist leider komplett eingerüstet. So habe ich am Ende viel Zeit, endlich ein Internet Café ausfindig zu machen.

"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen anderen Vorurteilen auf." (Oskar Wilde)


Rom, Italien

Blick aufs Roemische Forum

Blick aufs Roemische Forum


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Tag 13, Samstag, 1. Mai 2010, ROM

"In Rom ist die ganze Welt wie eine feurige Traube in den Kelch einer einzigen Stadt gepresst, aber ihre Tropfen sind Gestalten geworden. Wir besitzen das Ganze immer nur in der Vollendung des Einzelnen." ( Gertrud von Le Fort)

Wow, ROM is amazing !!!!! Ich bin das erste mal in Rom und völlig überwältigt und beeindruckt von so viel Architektur und Geschichte. Beim Schlendern durch die Gassen vom Vatikan in Richtung Colosseum wünsche ich, ich hätte gelebt zu der Zeit, als Rom gebaut wurde, aber welches Jahrhundert soll man da wählen???? Und um es vorweg zu nehmen, auch wenn ich es nicht geschafft habe, die berühmte MÜNZE in den TREVI Brunnen zu werfen, als Symbol, man wird nach Rom zurückkehren, habe ich mir längst selbst das Versprechen gegeben, ich MUSS nach Rom zurückkehren. Dann aber mit viel Zeit im Gepäck und mit Sicherheit nicht an einem 1. MAI Wochenende.

Aber der Reihe nach. Die Ruby steuert pünktlich 6:30 den größten Hafen für Cruises in Italien an – Civitavecchia – nach Barcelona, mit der zweitgrösste Hafen Europas. Zum Sonnenaufgang zeigt sich das Bild eines typischen Hafengeländes, das aber extrem ruhig ist. Es ist Samstag, der 1. MAI - Feiertag, auch und erst recht bei den Italienern, d.h. die zig Fischerboote liegen im Hafen. Hier und da reparieren die Fischer ihre Netze für den nächsten Ausflug Richtung Fischfang.
Der Bus, den ich über Princess vorab gebucht habe, bringt uns nach ca. 75 min Fahrt direkt vor die Tür des Vatikan. Es wird ein heißer Tag, im wahrsten Sinne des Wortes: Fotos vom Vatikan mache ich nur aus der Entfernung, zig Tausend Touristen und Einheimische füllen bereits das gesamte Gelände rund um den Vatikan. Auf Grund des Feiertages bleiben einige Museen, so auch das VATIKAN Museum mit der Sixtinischen Kappelle geschlossen. Die Warteschlange vorm Vatikan ist zu lang für mein Zeitbudget. Ich habe mir sowieso ein anderes Programm ausgesucht. "ROM on my own" mit iPOD und Karte. Und das war eine sehr weise Entscheidung und hat viel Spaß gemacht, auch wenn es nicht 100% perfekt wurde, da 5 Stunden für ROM weder Fisch noch Fleisch sind. Ich mache mich so bald auf die Socken Richtung Colosseum, da hier meine iPOD Tour startet und durch den historischen Teil führt, dort wo ROM entstanden ist, bevor es sich zum maechtigen Imperium entwickelte. Der Weg dahin führt mich vor bei am St. Angelo Castle, Plaza Navona, Piazza Venezia über den FORI Imperiali direkt zum Colosseum. Ich habe mir für diese Route leider zu viel Zeit gelassen und mich anfangs geärgert, nicht den "hopp-on/drop-off Bus" genommen zu haben (sehr praktisch und zu empfehlen unter normalen Bedingungen). Ich denke schon, dass heute ein Tag der EXTREME für Rom ist. Später berichteten mir Urlauber, dass sie bei jedem Zwischenstopp weitere 20 min warten für den nächsten Bus mussten, da diese Masse an Touristen erst einmal bewegt werden muss. Der nächste Fehler war, mir kein Kombi-Ticket für das Colosseum und das RÖMISCHE Forum sofort gekauft zu haben. Die Schlange am Forum erwies sich als zu lang, als dass ich Lust hatte, das bisschen Zeit mit Warten zu verbringen. So musste ich eben mehr laufen. Ich habe noch nie sooooo viele Menschen in einer Stadt gesehen - da halten auch die 1 Mio. Zuschauer zum Berlin Marathon nicht den Rekord - , so dass Sightseeing heute unter besonderen Bedingungen angesagt war. Mit meiner Karte in der Hand und Stöpsel im Ohr wurden mir die wichtigsten Stationen inkl. Hintergrundinfos zu Geschichte, Bau, Bedeutung etc. in einer sehr angenehmen und informativen Weise präsentiert. Mein Tourguide war sozusagen permanent abrufbar. Langsam schlenderte ich alle Punkte ab, lauschte den Infos, machte Stopps nach Lust und Laune oder hörte mir die Infos nochmal an und habe so eine sehr detailliert geführte Tour zu diesem historischen Teil rund um das Colosseum und dem Römsichen Forum erhalten - einem winzigen Teil dieser grossartigen Stadt.
Zeit für Museen war leider nicht, auch verpasste ich die "Spanische Treppe" und viele viele andere Sehenswürdigkeiten. So, ich MUSS einfach wiederkommen. Diese Stadt ist einfach grandios und atemberaubend. Die Idee iPOD geführter Touren ist ziemlich cool und macht Spass, vor allem wenn man keinen Reiseführer zur Hand hat bzw. wenig vorbereitet Rom besucht. Das sieht beim nächsten Besuch mit Sicherheit anders aus. WER noch nicht in Rom war - Flug buchen und nicht nur 1 Tag einplanen – Der Zauber der Stadt ist einmalig, und fesselt jeden !!!!

Wir schaffen es pünktlich, nach Buswechsel auf der Autobahn wegen Motorschaden, auf die Ruby. Die Füsse sind lahm, der Magen leer. Am Abend ist kaum jemand an Deck, die Hafenaussicht ist leider nicht so attraktiv. Es beginnt zu regnen und mein Signal zum Auslaufen fällt heute auch aus. Aber PILOTI kommt rechtzeitig an Board und lotst uns hinaus. Kurz vor 20 Uhr kommen immer noch einzelne TAXEN angerauscht, mit Urlauben, die sich wohl doch etwas im Zeitplan verkalkuliert haben. Ob wir alle Passagiere mitgenommen haben, keine Ahnung. Nun, die Cruise in Livorno zu erreichen, ist zum Glück einfacher, als vor ein paar Tagen auf Madeira.

"Alle Hauptstädte sind einander gleich, alle Völker vermischen sich dort." (Jean-Jacques Rousseau)


Livorno, Italien

Sun Set hinter Sardinien

Sun Set hinter Sardinien


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Tag 14, Sonntag, 2. Mai 2010, Livorno (Florenz, Pisa)

"Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber lebst." ( Christian Morgenstern)

Eigentlich habe ich mich auf einen schönen, ruhigen Sonnendeck-Tag gefreut so kurz vor Cruise Ende - noch mal entspannen, Pool und Whirlpool nutzen. Die Toscana mit Pisa, Livorno, Florenz habe ich während eines schönen langen Sommerurlaubs mitgenommen, so dass es nicht weh tut, etwas zu verpassen. Ich gehe geg. 8 Uhr an Deck und stelle fest, meine Kleidung gehört wohl nun erst einmal der Vergangenheit an: ziemlich kalt, duster, grau und ein fieser Regen erwartet uns in Livorno. Mein Plan war gar nicht so schlecht, nur dass ich das Sonnendeck gegen die Kuschelecken in der Piazza oder im Skywalkers Nightclub eintauschen werde. Von Matineé Movie im Princess Theater über Triva Quizz, Golf, Taboo bis hin zu Comedy Performances und Afternoon tea und Piano Music ist natürlich auch an einem LANDTAG genügend Abwechslung an Board angesagt. Für einen Wellnesstag in der wunderschönen LOTUS SPA ist jetzt auch die perfekte Gelegenheit. Allerdings ist es sehr sehr ruhig, fast ausgestorben, die meisten machen natürlich eine Tour. Der Vorplatz zum Terminal ist am Morgen gut gefüllt mit Autovermietstationen, Tourbussen lokaler Anbieter, Shuttlebus vom Hafenservice (der zum Bahnhof führt und dann individuell weiter nach Pisa oder Florenz) und den Bussen von Princess geführten Touren. Also, auch wer nichts vorab plant, kommt immer irgendwie in die Stadt und kann sich spontan für Touren oder gar einen Mietwagen entscheiden. Wo bekommt man diesen Service gratis vor die Tür gebracht. Man mus jetzt sich nur entscheiden, buchen und ab geht's.

Als ich nach Fitness und Pool am späten Nachmittag im Whirpool liege, trudeln die ersten Urlauber von ihrem Trip ein. Es war ein sehr regnerischer Tag, lange Busanfahrt und am Ende zu wenig Zeit für die Meisten, etwas zu sehen; die Schlangen vor den Museen überdimensional lang, eben ein 1. MAI-Weekend. Das Auslaufen von Livorno verläuft wegen des Regens, Nebels und eines riesigen Hafengeländes wenig spektakulär. Ich bin mit Don aus Florida wieder einmal die Einzigste auf der Aussichtsplattform. Alle anderen laben sich schon am Buffet. Kino geht auch im Regen, wenn auch weniger gemütlich, gibt es genügend Plätze unterm Dach, Kuscheldecke und Popcorn inklusive. Später noch Comedy im Princess Theater. Die Clubs sind heute aber nach 23 Uhr schon fast ausgestorben, alle brauchen Schlaf. Genua erwartet uns wieder 6:30 Uhr. Good night.

"Eine Reise in Italien ist wie eine Artischocke, die man langsam und Blatt für Blatt genießen muss." (Aus Italien)


Genua, Italien

Oper

Oper


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Tag 15, Montag, 3. Mai 2010, Genua (Milano)

"Der Schöpfer hat Italien nach den Entwürfen von Michelangelo gemacht." (Mark Twain)

Eine weitere Perle an der italienischen Mittelmeerküste erreichen wir in den frühen Morgenstunden. Das riesige Hafengelände (der größte Hafen Italiens) versperrt noch die Sicht auf die Kontraste und Extreme, die Genua zu bieten hat.

Der von Princess organisierte Shuttlebus bringt mich direkt zum Porto Antico mit dem größten Aquarium Europas. Und von hier aus schlendere ich am frühen Morgen in Richtung historische Altstadt. In den noch engeren Gassen, als in Cagliari, gibt es eine Fülle an kleinen Läden und Espressobars. Am Tresen stehen Geschäftsleute und genießen Ihren Morgen-Espresso. Es duftet in den Gassen aus dem Mittelalter angenehm nach frisch gemahlenen Kaffee, leckerste Backwaren laden zum Probieren ein. Touristen sind noch rar um diese Zeit. Beherrscht wird das Stadtbild von Motorrollern. Welches Auto sollte hier auch die engen Gassen bewältigen, Parkplätze sind absolute Mangelware.

Auf halber Strecke entlang der Via San Lorenzo, die den historischen Hafen mit dem Stadtzentrum verbindet, befindet sich eine majestätische Kathedrale, ein Meisterwerk gotischer Kunst, aus schwarzen und weissen Steinen. Ich gehe durch das Porta dei Vacca und vorbei am Haus des Columbus und erreiche wenig später die Piazza de Ferrari mit ihrem großen Brunnen. Gesäumt wird dieser Platz von mächtigen Palästen, z.B. dem Palazzo DUCALE und der wunderschönen Oper. Der beeindruckendste Höhepunkt meiner kleinen Stadterkundung ist allerdings die VIA GARIBALDI, eine wahre Schatztruhe der Stadt. Rechts und links der Straße prunkvolle Privatpaläste der Genueser aus dem 16. Jahrhundert, die 2006 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. In den Palästen sind teilweise Museen untergebracht; mächtige Innenhöfe sind oft erst auf den zweiten neugierigen Blick durch die Eingangstore zu erspähen. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte diese auf alle Fälle in den den Gassen und Palästen der Altstadt verbringen. Ein Spaziergang bei Nacht bleibt mir leider verwehrt. Dann aber zeigen sich die buntbemalten Fassaden und Reliefs der alten Paläste mit ihrer zeitlosen Schönheit in einem faszinierenden Schauspiel von Licht und Schatten.

Ich gelange mit dem Aufzug in die Höhe bis zum CASTELLO und geniesse aus dem Garten einen weiten, herrlichen Blick auf Genua und seinen Hafen. Zurück in der Altstadt und auf der Suche nach einem Internetcafe (die Gebühren für den Internet Zugang auf einer Cruise sind extrem hoch und die Geschwindigkeit extrem gering), gelange ich zur PIAZZA DELLE ERBE, ein Kontrast zu den Straßen mit den mächtigen Palästen. Eher ein Szene-Viertel mit Cafés, Bars, Restaurants – einen Cappuccino und Pastry bekomme ich hier für 2 Euro, das Internetcafe ist leider geschlossen. Am späten Nachmittag erreiche ich wieder die Ruby. Es fängt am Abend mit Regnen an, so dass die Decks wieder fast ausgestorben sind, obwohl das Sailaway aus Genuas Hafen sehr spannend ist. Das sind die schönsten Momente dieser Reise - Ankommen und Abfahren, der Blick auf die Stadt am frühen Morgen, oder am Abend, wenn die ersten Lichter sich über der Stadt breit machen und eine ganz andere Atmosphäre vermitteln, die Abendsonne einen letzten Lichtstrahl auf die Fassaden wirft.

"Die Schönheiten der italienischen Natur wollen weilend genossen sein, nicht im Wandel, sondern aus dem Rahmen von Palästen und Kunstgärten, träumend und erschöpfend." (Carl Spitteler)


Monte Carlo, Monaco

Yachthafen am Morgen

Yachthafen am Morgen


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Tag 16, Dienstag, 4. Mai 2010, Monte Carlo, Monaco

"Wer reisen will muss zunächst Liebe zu Land und Leuten mitbringen." (Theodor Fontane)

... Monte Carlo bietet genau solch einen Zauber, als die Ruby noch vor Sonnenaufgang vom lokalen Pilot an den Pier des kleinen idyllischen Yachthafens rückwärts geschoben wird. Die Lichter der Stadt, der Hotels und der Luxusyachten im Hafen erscheinen wie leuchtende Weihnachtskugeln im Morgennebel. Die Burg der Grimaldies, das Hotel de Paris und die prunkvolle Oper am Hang sind zum Greifen nahe. "Es regnet aus Gießkannen.", wäre ziemlich geschmeichelt gesagt. Regenschirm und Wetterjacke nützen nicht viel, ich bin nach ein paar Schritten durchgeweicht. Egal. Monte Carlo steht voll unter dem Eindruck der Formel 1 am 13./14. Mai. Tribünen an jedem möglichen Fleck mit Blick auf die Rennstrecke bestimmen das Stadtbild rund um den Hafen bis hinauf zum berühmten Casino, Monteure installieren Absperrungen aus Reifenbergen. Die Straßen sind sonst ziemlich leer, bei dem Regen auch verständlich. Vom Theatervorplatz ergibt sich ein wunderschönes Bild auf die Ruby, wie immer riesig, erst recht in dem kleinen schnuckeligen Hafen. Der Weg durch den Regen hat sich dennoch gelohnt. Princess hat natürlich verschiedende Touren angeboten rund um und durch Monte Carlo, Nizza, Cannes und franz. Riviera. Ich hatte vor einigen Jahren das Vergnügen bei Traumwetter hier einige Tage Urlaub zu machen.
Die Ruby legt an diesem Tag bereits um 14 Uhr vom Hafen ab und steuert ihren für diese Reise letzten Hafen Barcelona an. Die Wetterlage hat sich deutlich verändert, der Luftdruck sinkt, der Wind verstärkt sich und damit auch der Wellengang auf unseren Weg nach Barcelona. Der Kapitän kündigt für unsere Fahrt schon mal etwas mehr Schiffsbewegung an. Ich freue mich endlich auf große Wellen, Fotos mit stürmischer See. Zum Sailaway lieϐ der Regen nach und die Sonnne kam heraus, Monte Carlo verabschiedet sich mit schönstem Panorma. Ich bleibe noch lange auf der Plattform stehen und genieße das Farbspiel von Licht und Schatten auf dem welligen Ozean, der dann silberfarbend erscheint.

Der Körper hat sich an die permanente leichte Bewegung über den langen Zeitraum gewöhnt und entwickelt einen gewissen Automatismus im Gegensteuern; auch wenn es mal etwas mehr wird, ist es nicht unangenehm. Leider werden die Ausgänge zu Deck 7 und den oberen Plattformen aus Sicherheitsgründen frühzeitig geschlossen. Für meinen letzten Nachmittag an Board habe ich Afternoon Tea bestellt. Punkt 16 Uhr liefert der Zimmerservice 6 Tabletts, gefüllt mit leckeren herzhaften Happen, Kuchen, Cookies, Bisquits, einer Riesenvielfalt an Marmeladen und Tee, auch eine grosse Schüssel Schlagsahne gehörte mit zum Sortimemt. LOGISCH, viel zu viel.

Meine Einladung wurde vom netten Room Service leider lächelnd abgelehnt. Da waren sie meine 3 Probleme: zu viel zu Essen, zu viel Seegang und zu viel Klamotten, die bis 21 Uhr in den Koffer gepackt werden mussten. Die Koffer wurden dann für den Landgang in Barcelona abgeholt. Das waren drei Dinge zu viel. Vom Essen in Verbindung mit Seegang und Packen war mir nach kurzer Zeit so schlecht, dass ich erst nach einer Stunde Schlaf und 1 Runde Frischluft auf Deck 16 wieder meine alte Seefahrerform erhielt. So habe ich am Abend noch die letzten Shows, Trivia-Quiz und Live Musik im Club Fusion besucht. Schlafen konnte ich bestens, wie immer. Ich bin sehr traurig, dass ich morgen meine schöne Ruby und die See verlassen muss...

"Oh, es ist ein gar charmantes, herrliches Ding ums Reisen....
Reisen muss man, oder man kommt hinter nichts." (Voltaire)


Barcelona, Spanien

Sagrada Familia

Sagrada Familia


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Tag 17, Mittwoch, 5. Mai 2010, Barcelona, Spanien

"Es ist herrlich, im wilden Sturm auf einem Schiff zu sein, von dem man weiß, dass es im Hafen ankommt." ( Blaise Pascal)

Als ich geg. 5:00 Uhr morgens erwache, hat die Ruby schon im Hafen von Barcelona sicher angelegt. Ein letzter morgendlicher Rundgang ueber die Decks, ein letztes ausgiebiges Fruehstueck und ein letzter Check, ob alle Sachen verstaut sind. Entsprechend der unterschiedlichen ReisePlaene der Passagiere erfolgt auch der Disembarcation Prozess Gruppenweise. Manche Urlauber bleiben auf der Ruby und beginnen am Nachmittag Ihre Mittelmeerkreuzfahrt nach Venedig; andere verbringen einige Tage in Barcelona, Spanien oder reisen durch Europa. Die Meisten aber sind froh, Ihren Flieger planmaessig in Richtung Nordamerika oder England zu bekommen. Ich habe noch einige Stunden bis zu meinem Abflug, und habe sponatn eine 3 stuendige Stadtrundfahrt durch Barcelona mit Princess Tours gebucht, die mich im Anschluss direkt zum Flughafen bringt. Besser konnte es nicht gehen. Die Einreise nach Europa verlief kurz und easy, nicht einmal eine Passkontrolle musste ich passieren, die Formalitaeten werden von Princess erledigt. Mein Gepaeck wird direkt in meinen Bus gebracht und dann ab durch das Centrum von Barcelona mit Las Ramblas, der Kathedrale, dem Olympia Park und natuerlich der Sagrada Familia, dem wohl ungewoehnlichsten Bauwerk, das evtl. in 20 Jahren fertiggestellt sein wird, dann nach ueber 100 jaehriger Bauzeit. Das konnte natuerlich nur ein Schnappschuss von Barcelona sein. Aber es war eine lohnende Tour, und perfekter Abschluss einer grossartigen Reise von Amerika nach Europa.


"Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist." (Graham Greene)


Rapsfelder in Thueringen

Rapsfelder in Thueringen


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Thueringen, 05. Mai 2010

Wunderschoenes Thueringen, leider zu kalt im MAi fuer mich sonnenverwoehnten Weltreisenden - eine fette Erkaeltung legt mich flach und ich bin Ausserstande, zu meiner Traumreise abschliessende Gedanken niederzuschreiben. Das werde ich aber in Kuerze nachholen.


Kommentare

natuerlich-heiraten (19.04.2010)

Wünsche dir eine wunderbare und erlebnisreiche Überseefahrt. Bin schon gespannt auf deine Etappenberichte.

dinosaur_jr (20.04.2010)

Freu mich schon bei so einer Kreuzfahrt quasi Live dabei zu sein! Gute Reise auf See