Cape Tribulation - Reisebericht von Ansi bei triplib.

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Ansi
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Regenwald, Strände, Fledermäuse und einige recht anspruchsvolle Tauchreviere gehören zu den beeindruckendsten merkmalen der Gegend, in der der tropische Regenwald aufs Meer trifft. Die Tatsache, dass die im Regenwald versteckten Unterkünfte regelmäßig von sattem Grün überwuchert werden und die Sonne nur selten durch die dichten Blattwerk dringt, trägt zusätzlich zur mystischen Aura bei.

Cape Tribulation

Suchbild: Wo ist das Krokodil? - Cape Tribulation

Suchbild: Wo ist das Krokodil? - Cape Tribulation


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1.Tag

Die erste Nacht in Cairns war etwas unruhig(mein Zimmer war direkt über dem Disco Raum. Die Musik war so laut, dass das Bett gewackelt hat. Nach dieser Nacht habe ich mir geschworen, dass ich ruhig etwas mehr für die Unterkünfte ausgeben sollte. Die Berichte über die Städte kommen etwas später. Aber ich kann schon mal berichten, dass mein Hostel in Melbourne der absolute graus war. Auf Grund von Tennis konnte ich leider auch nichts anderes mehr finden. Nicht nur das unsoziale Verhalten der anderen Mädels im Zimmer oder deren Unordnung, nein auch die Bed bugs trugen nicht dazu bei das Hostel schöner werden zu lassen. Hier sei erwähnt, dass ich die Bed Bugs nicht bekommen habe, und meinen kompletten Rucksackinhalt habe ich bei 60C gewaschen).

Heute ging es mit einer 2 Tages Tour nach Cape Tribulation in den Regenwald. Bis Port Dougles sahen wir Zucker- und Teeplantagen. An einem unserer Stopps konnten wir diesen auch probieren. Er schmeckt sehr lecker. Hinter Port Dougles stiegen wir in eine Fähre und hielten nach Krokodilen Ausschau. Zu unserem großen Glück sahen wir auch eines in einer kleinen Bucht. Der Bootsführer erzählte uns viel über den ältesten Regenwald und die Krokodiele(und natürlich mit Vorliebe über die Attacken. Die meisten Angriffe gehen an Touristen. Man glaubt gar nicht, wie oft man sieht, dass welche in einen Fluss oder ins Meer „nur mal die Füße reinhalten“. Im Meer ist hier im Moment auch Quallen Saison. Es sind nicht nur welche die unglaublichen Schmerz verursachen, sondern die ganz kleinen die man nicht mit den Augensieht können einen in 30Minuten umbringen).

Nach der Fahrt weiter Landeinwärts hielten wir noch mals und machten eine Rundwanderung im Regenwald. Der Regenwald ist unheimlich dicht und ich realisierte, wie ich mich nach der vielen Dürre im Outback mich an dem satten grün erfreute. Der Regenwald machte auch ganz seinem Namen ehre. Es war jedoch nicht nur ein bischen Regen sondern der Cyclone zog über Queensland. Die Auswirkungen bekamen wir dort jedoch noch gar nicht so mit.

Gegen 13Uhr wurden wir dort am Hostel abgesetzt. Wir hatten nun 24 Stunden dort Zeit. Leider waren jegliche Aktivitäten auf Grund des schlechten Wetters abgesagt. So machten wir uns in einer kleinen Gruppe auf den Weg und wanderten ein bischen zu einem Lookout. Immer wieder regnete es und man wurde patsch nass. Dies machte jedoch nicht viel aus, denn es war gute 28C warm und man war so oder so nass vom Schwitzen. Bevor wir im Regenwald ankamen, dachte ich, dass es dort lauter durch Tiere ist. Außer ein paar Vögeln und Grillen hörte man sehr wenig.
Zurück von unserer 3Kilometer Wanderung machten wir uns frisch und trafen uns in der Bar/Restaurant. Hier verbrachten wir mit verschiedenen Spielen den Abend. Durch die Hitze waren wir auch schon recht früh müde und ich schlief schon um 21:30Uhr.


Ausklang der Tour

Ausklang der Tour


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2. Tag

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder in unserer kleinen Gruppe zum Frühstück. Gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg zum Dubuji Boardwalk. Nach 45 Minuten kamen wir zu unserem eigentlichen Ausgangspunkt. Dort stellten wir jedoch fest, dass dieser auf Grund von umgestürzten Bäumen gesperrt war. Also trotteten wir wieder zurück und kamen mal wieder in einen richtigen Regenschauer.

Um 13 Uhr wurden wir wieder abgeholt und wir fuhren zur Daintree Ice Cream Company wo wir erstmal einige Eissorten probierten. Ein schneller Stopp am Alexandra Range Lookout wo man über ein teil des Regenwaldes und Bananenplantagen schauen konnte. Im Anschluss ging es zurück nach Port Douglas. Einige stiegen aus oder dazu. Im strömenden Regen fuhren wir zurück nach Cairns. Dort realisierten wir erst mal, was der Cyclone angerichtet hat. Alle Bus- oder Zugverbindungen von oder nach Cairns waren auf Grund von Überschwemmungen gesperrt, sowie alle Touren. Auch meine Tour ans Riff. Gott sei Dank konnte ich noch schnell meine Tour auf Samstag verschieben. Für meinen nun frei gewordenen Freitag buchte ich eine Tour zu den Millaa Millaa Wasserfällen.

Den Abend ließen wir mit einigen von unserer Tour im Gilligans(meinem Hostel) mit einem Essen ausklingen. Gegen 21:45 Uhr erfuhren wir, dass Frauen von 22:00Uhr bis 23:00 Uhr bis zu 5 Sektgläser umsonst bekamen. Na klar haben wir das mitgenommen….In der folgenden Nacht schlief ich sehr gut und die Musik störte mich gar nicht so ;-)