Laos - Reisebericht von Ansi bei triplib.

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Ansi
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Laos
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Mit Laos verfollständigt sich 'The Loop'

Vientiane

Vientiane

Vientiane


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Vientiane

Nach ewigem suchen des Hostels, da es neu und dem Taxifahrer noch unbekannt war, kamen wir endlich in einem wunderschönen und riesigen Zimmer an.
Die Stadt gefiel uns auf Anhieb sehr gut, es gibt kaum Hochhäuser, Moped Lärm und Menschenmassen. Wir waren erstaunt über den geregelten Verkehr, der deutlich mehr von Autos als von Rollern bestimmt wird. Am Abend liefen wir an der schön gemachten Mekong Promenade, wobei man auf den stark ausgetrockneten Fluss blickte, der die natürliche Grenze von Laos und Thailand bildet. Allabendlich finden dort ein Markt sowie verschiedene Sportangebote statt die vor allem von Einheimischen genutzt werden.

Wir sahen uns den Wat Si Saket Tempel mit seinen über 2000 kleinen Buddha Figuren aus Silber und Keramik an. Mit dem einheimischen Bus ging es zum 25km entfernten Buddha Park. In dem befinden sich skurrile Figuren die zum Teil angsteinflößend sind. Bei herrlichem Wetter bestiegen wir das Replik des Arc de Triomphe und nach dem abwischen des Schweißes konnten wir den Blick über die Stadt genießen. Wir beschlossen ein Freibad zu suchen für den nächsten Tag. Doch vorher gab es noch ein bischen Sightseeing, was könnte es anderes sein wie ein Tempel. Der schön goldene Pha That Luang spiegelt unter anderem die Souveränität des Landes wieder. Danach ging es ins ‚Lao National Swimming Federation‘! Ein Becken a 25 Meter inklusive ein paar Algen. Vorsichtshalber duschten wir uns nach jedem mal im Schwimmbecken ab. Da die Liegen frisch gestrichen waren, roch es noch nach Farbe. Nach dem uns keiner zur Kasse bat, zahlten wir die 1,80Euro beim Ausgang freiwillig.

Unvergesslich bleibt der Flug bzw. der Flughafen von Vientiane! Laos Airline betreibt nur Inlandflüge. Angekommen in der einzigen Wartehalle gaben wir bald unser Gepäck auf. Auf einer Arztwaage wurde der Rucksack gewogen und dann per Hand auf ein Gepäckwagen gelegt. Dieser wurde dann von einem jungen Burschen zum Flugzeug geschoben. Die Sicherheitskontrolle ging sehr schnell und eine Diskussion über einen Nacktscanner wird es hier wohl erst mal nicht geben. Mit dem Kleinflugzeug ging es dann erstaunlich gut nach Luang Prabang. Unser Gepäck kam auch mit…


Pools bei Luang Prabang

Pools bei Luang Prabang


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Luang Prabang

Vom herrlichen Anflug auf die Stadt konnte man die bergige Landschaft rund um den Mekong sehen. Ein Tuk-Tuk-Fahrer erwartete uns schon und brachte uns zu unserem kleinen Guesthouse. Im ersten Zimmer erwarteten uns Riesenkakerlaken und eine Spinne – damit war es vorbei – Zimmerwechsel! Im zweiten schauten wir uns nicht so um und schlossen unsere Rucksäcke immer.

Entlang des Mekong Ufers gibt es unzählige wunder schöne Lädchen mit Handarbeiten. In den Läden findet man besonders viele Artikel wie z.B. Kosmetika und Schreibwaren aus Maulberblättern ebenso gibt es viele noble Unterkünfte und schöne Cafés und Restaurants. Wir genossen es bei wenig Verkehr und kleinen Straßen durch das Städtchen zu schlendern. Dabei schauten wir uns das königliche Palastmuseum, den Wat Sieng Thong Tempel mit dem Lebensbaum an. Beides ist schön restauriert. Per Zufall fanden wir die Bibliothek, in der sich eine kleine Hilfsorganisation befindet. Für ein paar Dollar kauften wir dort kleine Schulbücher, ein Stift und Seife. Diese werden gesammelt und dann unter anderem per Boot ins abgelegene Inland gebracht. Dort haben die Kinder kaum eine Change auf Bildung.
Auf einem kleinen Berg steht der Phu Si Tempel. Von ihm betrachteten wir an einem Abend den Sonnenuntergang.
Anstatt einer teuren Tagestour wählten wir den direkten Weg zu einem der schönen Wasserfälle der Region. Trotz Trockenzeit ist der Tat Kuang Si Wasserfall gut gefüllt. Wir waren über das türkisfarbene Wasser sowie über die Größe des Wasserfalls erstaunt. Es war für uns einer der schönsten, die wir bisher sahen.
An einem Morgen schauten wir uns an, wie die Einheimischen den Mönchen Essen spendeten. Dies geschieht um 6:00 Uhr morgens.

Bei den starken Gewittern und Regenschauern merkt man, dass sich die Regenzeit ankündigt. Bisher hatten wir glück und es kam der meiste Regen in der Nacht herunter.



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Luang Namtha oder auch nicht

Um 8:15 Uhr machten wir uns mit dem Tuk Tuk auf den Weg zum Busbahnhof. Erst dachten wir unser Bus sei noch gar nicht da, aber dann wurde auf ein uraltes Model gezeigt. Wir bestiegen das rostige Ding und um 9Uhr ging die Fahrt los. Nach mehreren Stopps um Reis und Leute auf der Straße einzusammeln ging die Fahrt durch die bergige Landschaft weiter. Nach einer Stunde hielten wir auf einem Hügel an und der Busfahrer sowie einige andere fingen an Teile aus dem Innenleben des Busses her auszumontieren. Später zeigte sich uns, dass es sich dabei um die Bremse handelte. Da es im Bus immer heißer wurde, gesellten wir uns zu den Einheimischen in den Schatten. Nach drei Stunden schien die Erlösung zu kommen. Ein weiteres Auto mit einem neuen Bremspedal! Es folgten weitere Stunden warten bei 35C. Wir beschlossen unser Gepäck aus dem Bus zu holen und wieder nach Luang Prabang zurück zu fahren. Denn auch wenn sie das Problem nun behoben hätten, wären weitere 9 Stunden Fahrt(ohne weitere Montagen) auf uns zu gekommen. Daraufhin hielten wir einen Bus an und stiegen dazu nach Luang Prabang. In unserem Lieblingscafé Joma buchten wir einen Flug nach Chiang Mai zwei Tage später.

Die nun dazu gewonnenen Tage in Luang Prabang verbrachten wir sehr gemütlich. Wir bedauern sehr, dass wir es nicht nach Luang Namtha schaffen, denn Laos gefällt uns sehr sehr gut!!!!