Chile vom Seengebiet bis in die Atacama - Reisebericht von Arvid bei triplib.

Subtitle

Short description for search engines
Arvid
Mitglied seit: 07.06.2008
Reiseberichte: 7
Reisetipps: 12
Fotos: 291
Länder: 2
Freunde: 0

Meine Reisestationen

Werbung

Weitere Inhalte

 

Chile
Alle Reiseberichte (12)
Alle Fotos (458)
 

117 Fotos | 2 Reisetipps | 9235 Views

Bewertung: 1 1 1 1
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 3)

Chile im Herbst. Außerhalb der Hauptsaison, im April 2007, mit dem Auto vom Seengebiet bis in die Atacama. Vielleicht sogar die beste Jahreszeit um Land und Leute in diesem Land am anderen Ende der Welt wirklich zu erkunden.

Santiago de Chile

Flug  über die Anden

Flug über die Anden


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

1.4.2007: Flug von München über Madrid nach Santiago

Text


Air Comet

Air Comet


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

2.4.2007: Kurzer Stadtbummel in Santiago.

2.4.2007: Kurzer Stadtbummel in Santiago. Am Abend Weiterfahrt mit dem Pullman-Bus nach Puerto Varas


Santiago de Chile

Santiago de Chile


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

Santiago de Chile

Mehr als ein Drittel der chilenischen Bevölkerung konzentriert sich in der Metropolregion um Santiago, wo fast sechs Millionen Menschen leben. Da die chilenische Hauptstadt zudem in einem Talkessel zwischen den Anden und der Küstenkordillere liegt, hängt fast das ganze Jahr über eine Smog- und Dunstglocke über ihr. Die nahe gelegenen Anden sieht man nur selten.


La Moneda

La Moneda


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

La Moneda

Santiagos historische Gebäude lassen sich leicht an einer Hand aufzählen. Zweifellos gehört aber La Moneda, der im klassizistischen Stil erbaute Präsidentenpalast, der vor wenigen Jahren noch die Spuren der Bombardierung und der Einschüsse zeigte, die General Pinochets Truppen beim Putsch gegen den Präsidenten Salvador Allende am 11. September 1973 hinterlassen hatten, zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt.


Hunde in Santiago

Hunde in Santiago


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

Hunde, Hunde, Hunde in Santiago

Hunde, Hunde, Hunde. Der erste Eindruck, den man von Chile bekommt, wenn man nach einem dreizehnstündigen Nachtflug aus Europa in Santiago angekommen ist und durch die Stadt streift, ist der eines Landes voller Hunde. In Santiago, wie auch in den anderen Städten Chiles, gehören sie einfach zum Straßenbild. Die Menschen hier stören sich nicht an den herumliegenden Hunden, und die Hunde stören sich nicht an den vorbeieilenden Menschen.


Estación Central

Estación Central


Mehr Bilder aus Santiago de Chile

Estación Central

Die Estación Central Ist der einzige Bahnhof mit Personenzügen in Santiago. Züge von hier fahren nur nach dem Süden des Landes. Der Personenverkehr wird in Chile hauptsächlich von privaten Busunternehmen durchgeführt. Einige der fünf großen Busterminals Santiagos findet man ebenfalls in der Nähe der Estación Central.


An-/Abreise

Mit dem Bus von Santiago nach Puerto Varas

Wer von Santiago nach Puerto Varas reisen will, nimmt am besten einen Semi-Cama- oder Cama-Bus von Pullman. Die Busse sind mindestens genau so bequem und preislich sogar etwas günstiger als die der anderen Busgesellschaften wie Turbus usw, die diese Strecke bedienen. Der grö0te Vorteil ist jedoch, dass das Terminal von Pullman in Puerto Varas mitten im Ortszentrum liegt und man so meist einfach zu Fuß in wenigen Minuten in sein Hotel oder seine Hosteria gelangt. Die Terminals der anderen Busgesellschaften sind etwas außerhalb des Zentrums, sodass man von dort oft ein Taxi braucht, will man nicht nach der 13-stündigen Nachtfahrt und mit dem ganzen Gepäck noch einen Fußmarsch hinlegen.

Meine Bewertung
Tip price

Weitere Infos
 

Puerto Varas

Vulkan Osorno

Vulkan Osorno


Mehr Bilder aus Puerto Varas

3.4.2007: Ankunft um 9 Uhr früh in der Hosteria Outsider in Puerto Varas.

3.4.2007: Ankunft um 9 Uhr früh in der Hosteria Outsider in Puerto Varas. Anschließend Ausflug zum Vulkan Osorno, zum Lago Todos los Santos und zu den Saltos de Petrohué


Osorno

Osorno


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Lago Llanquihue und Vulkan Osorno

Am Ostufer des Sees thront der mächtige Vulkan Osorno. Obwohl er mit seinen 2652 m Höhe nicht zu den höchsten des Landes zählt, gilt er doch wegen seiner ebenmäßigen Form als der schönste Vulkan Chiles und wird oft mit dem japanischen Fuji San verglichen. Eine Gipfelbesteigung erfordert jedoch halbwegs gute Kondition und kostet etwa 200 Euro. Eine asfaltierte Straße führt bis zum Refugio La Burbuja und zu einem Skizentrum auf halber Höhe des Osornos. Von hier aus kann man entweder mit dem Sessellift oder in einer etwa einstündigen Wanderung zum unteren Gletscherrand gelanden und das bläulich schimmernde Eis der Seracs bewundern. Ganz in der Nähe der Mittelstation des Sesselliftes befindet sich auch einer der zahlreichen Nebenkrater des Vulkans. Dieser Krater entstand bei einem der kleineren Ausbrüche im 20. Jahrhundert. Die letzten wirklich großen Ausbrüche des Osornos liegen allerdings schon weit mehr als hundert Jahre zurück. Eine gewaltige Eruption datiert aus dem Jahr 1869. Eine wahrscheinlich noch gewaltigere konnte Charles Darwin 1835 erleben. In seinem Buch "The Voyage Of The Beagle" berichtet er davon.


Trekking am Osorno

Trekking am Osorno


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Wanderung am Osorno

Das Wetter am Osorno ist schwer vorhersehbar. Selbst an schönen Tagen bilden sich am Berg oft Wolken, und es weht ein eiskalter Wind. Manchmal so stark, dass man sogar beim Gehen behindert wird. Die Ursache dafür ist die Nähe des Pazifiks. Die feuchten Luftmassen vom Meer können den 2652m hohen Berg nicht überwinden und scheinen ihn förmlich zu umkreisen. Je höher man steigt, desto stärker wird der Wind und desto kälter wird es. Das alles kennt man natürlich in den Alpen auch, doch hier geschieht es wesentlich schneller. Ein schlichtes Kreuz vor dem Osorno-Gletscher erinnert an acht Bergsteiger, die am 31. Januar 1987, also mitten im chilenischen Hochsommer, den Abstieg vom Gipfel nicht mehr geschafft haben und erfroren sind.


Río Petrohué

Río Petrohué


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Río Petrohué

Der Río Petrohué entwässert den Lago Todos los Santos zum nördlichsten Fjord Chiles, dem Estuario de Reloncaví, hin. Sein reißendes türkisfarbenes Wasser ist besonders bei Raftern sehr beliebt. Die Raftingstrecke beginnt unterhalb der Stromschnellen der Saltos de Petrohué. Dieses Foto entstand etwa 2 Kilometer oberhalb der Saltos vor dem See. Die Straße führt dort unmittelbar am Fluss vorbei. Im Hintergrund sieht man die markante Spitze des Vulkans Puntiagudo.


Lago Todos los Santos

Lago Todos los Santos


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Lago Todos los Santos

Eine der berühmtesten und auch ältesten touristischen Attraktionen Südamerikas ist das sogenannte Cruce de Lagos, die Andenüberquerung von Chile nach Argentinien oder umgekehrt mit dem Schiff über den Todos los Santos-See. Der argentinische Reiseunternehmer, Ricardo Roth, der auf der Isla Margarita im See begraben liegt, führte 1903 erstmals diese Tour durch. Seine Kunden hatte er damals in Cafés in Buenos Aires angeworben. Auch Ernesto (genannt "Che") Guevara soll in jungen Jahren hier mit der Fähre nach Chile gereist sei. Todos los Santos bedeutet auf Deutsch "Allerheiligen". Den Namen erhielt der Gebirgssee, weil er erstmals am 1. November 1670, also am Allerheiligentag, vom Jesuitenpater Mascardi entdeckt wurde.


Saltos de Petrohué

Saltos de Petrohué


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Saltos de Petrohué und Parque Nacional Perez Rosales

Saltos de Petrohué und Parque Nacional Perez Rosales
Die Saltos de Petrohué befinden sich bei Km 55 auf der Straße von Puerto Varas nach Petrohue. Die Stromschnellen am Rio Petrohué sind meist in den Vormittagsstunden recht überlaufen. Nicht, weil sie um diese Zeit vielleicht schöner anzusehen oder besser zu fotografieren wären, sondern einfach deshalb, weil dann die Reisebusse, die die Fahrgäste zur Abfahrtsstelle der Cruce-de-Lagos-Schiffe bringen, dort Station machen. Für die Touristen, die dann mit Schiff und Bus weiter nach Bariloche (Argentinen) fahren, ist das so etwas wie ein Pflichtbesuch. Also sollte man eher einen späteren Zeitpunkt für seinen Besuch der Saltos wählen. Der Eintritt kostet 1200 Pesos = 1.75 EUR. Ungefähr 2 km oberhalb der Saltos führt die Straße ebenfalls an Stromschnellen des Rio Petrohué vorbei. Dort kann man auch ohne Eintrittsgeld und ohne Touristenrummel Stromschnellen des Rio Petrohué bewundern. Vor allem kann man diese Möglichkeit dann wählen, wenn zum einen der Fluss wenig Wasser führt, was in den Sommermonaten ja oft der Fall ist, und wenn zum anderen sich der Osorno hinter eine Wolkendecke verbirgt. Die schönsten Fotos von den Saltos macht man nämlich bei hohem Wasserstand und mit dem Vulkan im Hintergrund. Wer Zeit hat, sollte nach dem Besuch der Saltos nicht den direkten Weg zurück zum Ausgang nehmen, sondern noch einen kleinen Spaziergang. über den Sendero Los Enamorados machen: Ein kleiner Abstecher in den Regenwald entlang des Rio Petrohué an einem schönen Wasserfall im Wald vorbei.


Calbuco

Calbuco


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Vulkan Calbuco

Wenn von Puerto Varas und dem Lago Llanquihue die Rede ist, denken die meisten immer nur an den Osorno. Doch es gibt noch einen zweiten Vulkan, der über den See wacht. Der Calbuco ist vielleicht nicht so schön, weil nicht so ebenmäßig und weil ihm seine Spitze vor langer Zeit einmal bei einem Ausbruch abhanden gekommen ist, wie der Osorno, doch zählt er ebenso wie dieser zu den aktiven Vulkanen Chiles. Bei der gewaltigen Eruption im Jahr 1961 wurde pyroklastisches Material bis zu 15 km in die Luft geschleudert


Frutillar

Frutillar

Frutillar


Mehr Bilder aus Frutillar

4.4.2007: Ausflug nach Frutillar und Llanquihue

Frutillar am Nordwestufer des Lago Llanquihue ist eigentlich der "deutscheste" Ort im Chilenischen Seengebiet. Es teilt sich in Frutillar Alto, oberhalb des Sees, jedoch ohne Blick auf diesen, und Frutillar Bajo, direkt am See in einer Bucht, von der aus man einen herrlichen Blick auf die Vulkane Osorno und Putiagudo hat, gelegen. Die deutsche Vergangenheit ist besonders in dem liebevoll gestalteten Museo Colonial Alemán dargestellt. Bei einem Spaziergang über die Uferpromenade kommt man am "Hotel Frau Holle", am "Guten- Apetit-Restaurant" (ist dort wirklich so mit nur einem p geschrieben), am "Restaurant Otto Fisch", an der "Residenz am See" oder an der "Handweberei Lindemann" vorbei. Das "Hotel Salzburg" befindet sich etwas außerhalb des Ortes. Überall gibt es "Kuchen" (die Mehrzahl davon ist in Chile "Kuchenes") und "Strudel". Wer diese Wörter jedoch so ausspricht, wie er es aus Süddeutschland oder Österreich gewohnt ist, wird hier mit Sicherheit nicht verstanden. Es heißt in Chile nicht "Kuchn" oder "Schtrudl" sondern "Kuchén" und "Strudél". An der Seebühne des Teatro del Lago wird seit fast einem Jahrzehnt gebaut. Wer will, kann dort um 600 US-Dollar einen Theatersessel spenden und erhält dafür seinen Namen eingraviert.


Llanquihue

Llanquihue


Mehr Bilder aus Frutillar

Llanquihue

Llanquihue am Lago Llanquihue. Man sollte glauben, das wäre der Hauptort am See oder die Hautstadt der gleichnamigen Provinz Llanquihue. Weit gefehlt! Die Hauptorte am See sind Puerto Varas und Frutillar und die Hauptstadt der Provinz ist Puerto Montt. Auch kaum ein Tourist verirrt sich dorthin. Im Sommer kommen höchstens ein paar Chilenen, die dort ihren Badeurlaub verbringen. Ansonsten sind die Einheimischen, auch die deutschstämmigen, die dort leben , unter sich. Es gibt auch kaum Hotels oder Restaurants in dem Ort. Die größte Tageszeitung der Region, der "El Llanquihue" escheint nicht in Llanquihue sondern in Puerto Montt. Das berühmteste an Llanquihue scheint noch die Wurstfabrik der Brüder Mödinger zu sein, deren Wurstwaren man unter dem Markennamen "Cecinas Llanquihue" in ganz Chile kennt. Die bis heute als Familienbetrieb geführte Firma der Mödingers, einer deutschen Einwandererfamilie der ersten Stunde, hat sich in Chile zu einem kleinen Wurstimperium mit 700 Mitarbeitern entwickelt. Wer schon einmal die etwas billigeren "Vienesas" anderer Hersteller probiert hat, kann verstehen, warum.
Eines der Wahrzeichen der Gewässer im chilenischen Seengebiet sind die Schwarzhalsschwäne. So verwundert es nicht, dass die Uferpromenade von Llanquihue ein überdimensionales Exemplar aus Plastik ziert.


Vulkan Osorno

Weg zum Refugio La Picada

Weg zum Refugio La Picada


Mehr Bilder aus Petrohué

5.4.2007: Wanderung an der Nordseite de Vulkans Osorno beim Rufugio La Picada. Laguna verde.

Zwei Refugios (Berghütten) gibt es am Osorno. Eines auf der Westseite des Vulkans, das Refugio La Burbuja beim vielbesuchten Skizentrum , das andere auf der Nordseite, das Refugio La Picada, wo man meist alleine unterwegs sein wird, da außer einem Veranstalter für Trekkingtouren in Deutschland kaum eine andere Agentur diese Wanderung in ihrem Programm hat. Zu Unrecht, kann man doch von dort zuerst über ein Lavafeld zwischen dem Osorno auf der einen und dem Cerro La Picada auf der anderen Seite, immer mit Blick auf den smaragdgrünen Lago Todos los Santos und die schneebedeckten Andenberge, dann durch einen herrlichen Urwald eine unvergessliche Tageswanderung unternehmen. Das Foto entstand Mitte April 2007 an einem Tag, an dem das ganze Gebiet rund um den Llanquihue-See mit einer dichten Wolken- und Nebeldecke verhüllt war, auf der Fahrt zum Refugio La Picada. Wolken und Nebel liegen in dieser Jahreszeit meistens ziemlich niedrig, sodass man bereits nach ein paar hundert Höhenmetern die strahlende Sonne genießen kann.


Eidechse

Eidechse


Mehr Bilder aus Petrohué

Eidechse am Osorno

Wer es genau wissen will: Das ist ein sogenannter Liolaemus pictus pictus. Im chilenischen Seengebiet sieht man diese Eidechsen zu Hunderten. Bei einer Wanderung an der Nordseite des Vulkans Osorno zum Refugio La Picada im Spätsommer 2007 schien sich fast hinter jedem zweiten Stein einer zu verbergen.


La Picada

La Picada


Mehr Bilder aus Petrohué

La Picada

Das Refugio La Picada an der Nordseite des Vulkans Osorno. Mit einem Allradfahrzeug ist die Zufahrt bis zu einem Parkplatz wenige Meter unterhalb des Refugios möglich.


La Picada

La Picada


Mehr Bilder aus Petrohué

Trekking zwischen Vulkan Osorno und Cerro La Picada

Eine der schönsten Touren am Vulkan Osorno ist eine Wanderung über Lavagestein vom Refugio La Picada zum Lago Todos los Santos. Zur linken Hand hat man dabei den 1710 m hohen Cerro La Picada und vor sich sieht man die drei Gipfel des schneebedeckten Monte Tronador (Cumbre internacional, 3491m, Pico argentino, 3200 m, Cumbre Chileno, 3320 m)


Laguna Verde

Laguna Verde


Mehr Bilder aus Petrohué

Laguna Verde

Bei einer Seerundfahrt von Puerto Varas aus um den Lago Llanquihue kommt man bei der Laguna Verde vorbei. Besonders im Frühjahr sorgen hier Milliarden von Mikroalgen für eine spektakuläre Grünfärbung des Wassers. Die Lagune befindet sich unweit der Ortschaft Ensenada am Fuße des Vulkans Osorno.


Parque Nacional Alerce Andino

Parque Nacional Alerce Andino

Parque Nacional Alerce Andino


Mehr Bilder aus Lenca

6.4.2007: Wanderung im Alerce-Andino-Nationalpark zu einer fast 4000 Jahre alten Alerce (Monumento Nacional de Chile)

“Quien no conoce el bosque chileno, no conoce este planeta“ - "Wer den chilenischen Wald nicht kennt, kennt diesen Planeten nicht" schrieb Pablo Neruda in seinem Buch "Ich bekenne, ich habe gelebt". Gemeint hat er damit den kalten Nebelregenwald im Süden Chiles. Einst vor Millionen Jahren im Tertiär entstanden, überdauerte er in dem fast mediterranen Klima selbst die Eiszeiten und gilt heute als der artenreichste Wald der Welt. Der einzig verbliebene kalte Regenwald der südlichen Hemisphäre birgt eine Vielzahl von Bäumen, Sträuchern, Bambus, Farnen, Moosen, Lianen, Flechten, Gräsern und Kräutern. Vergleichbare Wälder existieren heute nur noch in Kanada. Der Parque Nacional Alerce Andino, 50 km südwestlich von Puerto Varas, ist einer von zahlreichen Parks, in welchen man bei Wanderungen den einzigartigen Wald erleben kann.


Alerce Andino, Sofia

Alerce Andino, Sofia


Mehr Bilder aus Lenca

Nationalpark Alerce Andino von Lenca aus

Zu einem der beiden Eingänge in den Alerce-Andino-Nationalpark gelangt man, indem man kurz nach der Ortschaft Lenca von der Carretera Austral auf eine etwas abenteuerliche Schotterpiste links abbiegt und dieser ein paar Kilometer ostwärts bis zum Häuschen des Parkrangers folgt. Dort sind noch pro Person 1000 Pesos Eintritt zu bezahlen, ehe man sich auf gut angelegten Pfaden in den Wald hinein begibt.


Trekking im Parque Nacional Alerce Andino

Trekking im Parque Nacional Alerce Andino


Mehr Bilder aus Lenca

Wanderung zu einer fast 4000 Jahre alten Alerce

Die Wege im Sektor Lenca des Parque Nacional Alerce Andino sind gut. Etwa vier Kilometer nach dem Parkeingang befindet sich ein schöner Wasserfall des Río Chaica mitten im Urwald. Das eigentliche Ziel einer Halbtageswanderung ist aber noch etwas weiter. Es sollte die uralte, riesige Alerce, etwa 200 Meter nach dem Wasserfall sein, die dort als "Monumento Natural de Chile" beschildert ist. Alercen sind Koniferen, die mit dem kalifornischen Redwood verwandt sind, werden bis zu mehr als 4000 Jahre alt und gehören damit zu den ältesten Bäumen der Welt Kaum vorstellbar, dass einge der Bäume in diesem Wald damit doppelt so alt sind wie unsere Zeitrechnung.


Im Nationalpark Aleerce Andino

Im Nationalpark Aleerce Andino


Mehr Bilder aus Lenca

Glück gehabt!

Glück gehabt! An dieser Stelle am Rückweg von der alten Alerce im Alerce-Andino-Nationalpark fließt machmal ein reißender Bach, der einen zwingt, umzukehren und den ursprünglichen Weg zurück zu gehen. Nun, es hatte vorher lange nicht geregnet und das Bachbett war fast völlig ausgetrocknet.


Pazifikstrand Hua Huar

Hua Huar

Hua Huar


Mehr Bilder aus Los Muermos

7.4.2007: Ausflug zum Pazifikstrand bei Hua Huar

Eine Straße, die kaum befahrbar ist, ein Campingplatz, der außerhalb der Monate Januar und Februar so gut wie ausgestorben ist, dafür aber eine wunderschöne Steilküste und eine riesige Sanddüne, das ist Hua Huar, eigentlich ein Ortsteil von Los Muermos, von diesem aber ca. 45 Kilometer entfernt. Pferde und Kühe. Die Gegend um die Pazifikküste im Südwesten des chilenischen Seengebietes ist fast menschenleer. Nimmt man eine Karte zur Hand, wird man dort so gut wie keine Straßen und Orte entdecken. Hunderte Kilometer herrlich wilde, unberührte Küstenlandschaft ohne Hotelburgen, ohne Ferienbungalows ohne Zivilisation. Wo gibt es sowas noch in Europa?


Hua Huar, Sanddüne

Hua Huar, Sanddüne


Mehr Bilder aus Los Muermos

Playa Hua Huar

Pazifikküste bei Hua Huar. Die steilen Hügel über dem Pazifik sind mit hohen undurchdringlichen Büschen bewachsen, die ein Vorwärtskommen in dem Gelände unmöglich machen.


Pazifikstrand Hua Huar

Pazifikstrand Hua Huar


Mehr Bilder aus Los Muermos

Am Pazifik

Hua Huar. Man sieht kein Haus, keinen Bauernhof, nichts, und fragt sich, woher denn die Kühe kommen, die hier am Strand bei Hua Huar das angespülte Cochayuyo fressen.


Hua Huar

Hua Huar


Mehr Bilder aus Los Muermos

Kühe am Pazifikstrand

Es ist schon verwunderlich, wie hier am Strand von Hua Huar die Kühe zwischen den Felsen nach Meeresalgen suchen.


Hua Huar

Hua Huar


Mehr Bilder aus Los Muermos

Cochayuyo

Cochayuyo, 100 Gramm zu 8 Euro 95, gibt es in diversen Bioläden. In Gourmetrestaurants bekommt man es, in Weinsauce zubereitet, als chilenische Spezialität angeboten. Nein, nicht in Chile sondern in Deutschland, in Europa, vielleicht auch sonstwo auf der Welt. Dort, wo es herkommt, in Chile, wird man Mühe haben, auch in den sogenannten "besseren" Restaurants, diese mineralsalzhaltige, proteinreiche Braunalge auf der Speisekarte zu finden. Cochayuyo gibt es am Fisch- und Gemüsemarkt, oder auch im Supermarkt an der Gemüsetheke. Es ist eher die weniger begüterte Bevölkerungsschicht, die sich von Cochayuyo ernährt. An der Pazifikküste im Süden Chiles wächst Cochayuyo am felsigen Untergrund in Strandnähe. Bei starkem Seegang werden oft Unmengen dieser Alge von der Brandung an den Strand gespült. Den Kühen, die sich manchmal am Strand von Hua Huar (Foto) in der Nähe von Los Muermos aufhalten, scheint Cochayuyo jedenfalls auch zu schmecken.


Puerto Varas

Hosteria Outsider

Hosteria Outsider


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Zurück nach Puerto Varas in die Hosteria Outsider

Die Hosteria Outsider ist sicher eines der schönsten und komfortabelsten Hostals in ihrer Preisklasse in Puerto Varas. Zimmer mit Privatbad, Zentralheizung, Internet-PC im Zimmer und ein reichhaltiges Frühstück mit "richtigem" Kaffee gibt es dort.

Apropos Kaffee: Chile scheint ja ansonsten das Land des Nescafés zu sein. Frisch gemahlener Bohnenkaffee, wie in der Hosteria Outsider, ist hier eine absolute Ausnahme. Noch etwas muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden: Wer in Chile "Café con leche" (also, Kaffee mit Milch bestellt), bekommt in der Regel eine Tasse mit heißer Milch und Nescafépulver dazu. Am ehesten dem deutschen Geschmack, was Kaffee anbelangt, entspricht noch ein Cortado, ein starker Espresso mit aufgeschäumter gezuckerter Milch obenauf. Oder man macht es so: Man bestellt normalen Kaffee, also heißes Wasser und Nescafé, und verlangt anschließend noch etwas Milch dazu. Man wird zwar dann verwundert angesehen, aber es klappt.


Cochamó

Ralun

Ralun


Mehr Bilder aus Cochamó

8.4.2007: Ausflug nach Cochamó mit Besuch des sonntäglichen Pferderennens im Dorf

Der Estuario de Reloncaví ist der nördlichste Fjord Chiles. Die wildromantische Landschaft ist geprägt vom dichten Valdivianischen Regenwald, Vulkanen und den nahe gelegenen Anden. Die Route für einen Tagesausflug mit dem Auto dorthin könnte etwa so verlaufen:
Von Puerto Varas fährt man an der Südseite des Lago Llanquihue entlang, meist die beiden Vulkane Orsorno und Calbuco im Blickfeld, bis Ensenada und weiter nach Ralun (Foto). Hier beginnt die Fjordlandschaft, die sich 100 Kilometer über Cochamó und Río Puelo bis zum Ausgang des Fjordes in Puelche fortsetzt. Allein die Fahrt über die zum Teil in den Fels gesprengte Straße ist schon ein Erlebnis. Immer wieder kommt man dabei an zahlreichen Lachs- und Muschelfarmen vorbei. Chile ist ja inzwischen nach Norwegen zum zweitgrößten Lachsproduzenten der Welt aufgestiegen. Hier im chilenischen Seengebiet findet man die idealen Voraussetzungen für die Lachszucht. Süß-und Salzwasser -der Lachs braucht ja zum Gedeien beides- in unmittelbarer Nachbarschaft garantieren kurze und daher kostengünstige Transportwege. Nach dem Übersetzen mit der Fähre von Puelche nach Caleta La Arena führt die Route weiter am Seno Reloncaví entlang über das erste Teilstück der Carretera Austral nach Puerto Montt und weiter nach Puerto Varas. Die gesamte Runde macht ungefähr 220 Kilometer aus.


Valle de Cochamó

Valle de Cochamó


Mehr Bilder aus Cochamó

Butch Cassidy und Sundance Kid

Ein Blick in das Tal des Río Cochamó: Der Río Cochamó entspringt in den Anden nahe der Grenze zu Argentinien. Vorbei an bis zu 1000 m hohen Granitwänden, die jedem Kletterer das Herz höher schlagen lassen, bahnt er sich seinen Weg durch das „Yosemite“ Chiles, wie das Cochamó-Tal auch genannt wird, zum Pazifikfjord, dem Estuario de Reloncaví. Berühmt-berüchtigt wurde der Pfad über die grüne Grenze nach Argentinien auch durch die beiden nordamerikanischen Gangster Butch Cassidy und Sundance Kid, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf diesem Weg mehrmals zwischen Argentinien und Chile wechselten, um so ihren Verfolgern und Kopfgeldjägern zu entkommen. Der Hollywood-Film „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ aus dem Jahre 1969 mit Paul Newman und Robert Redford wurde zum Klassiker.


Hängebrücke in Cochamó

Hängebrücke in Cochamó


Mehr Bilder aus Cochamó

Hängebrücke

Eine auf beiden Seiten mit Stahlseilen gesicherte Hängebrücke führt über einen Nebenfluss des Río Cochamó zur Riverside Lodge von Campo Aventura. Wenn in der Mitte des Flusses die Brücke durch die eigenen Tritte zu schwingen anfängt, ist man doch froh, auf beiden Seiten einen sicheren Halt zu haben.


Pferderennen in Cochamó

Pferderennen in Cochamó


Mehr Bilder aus Cochamó

Pferderennen

Das sonntägliche Pferderennen in Cochamó bringt Abwechslung in das ansonsten eher beschauliche Leben der Dorfbevölkerung. Es fließt Alkohol, es wird gewettet, und der Ausgang des Rennens bietet Gesprächsstoff für die ganze kommende Woche.


Puerto Montt

Puerto Montt

Puerto Montt


Mehr Bilder aus Puerto Montt

9.4.2007: Einkaufsfahrt nach Puerto Montt

Puerto Montt, Hauptstadt der X. Region Chiles und der Provinz Llanquihue wurde 1853 von deutschen Siedlern gegründet. Benannt ist die heute 160.000 Einwohner zählende Stadt nach dem damaligen Präsidenten Manuel Montt. Puerto Montt war erste Anlaufstelle für die Neuankömmlinge, die das Gebiet rund um den Lago Llanquihue besiedelten. Das Denkmal an der Plaza zeigt eine deutsche Einwandererfamilie, die einen offensichtlich schon ortskundigen Landsmann nach dem Weg fragt. Bei so einer Szene darf natürlich auch der deutsche Schäferhund nicht fehlen.


Puerto Montt Angelmó

Puerto Montt Angelmó


Mehr Bilder aus Puerto Montt

10.4.2007: Besuch des Fischmarktes in Angelmó

Angelmó ist der älteste Stadtteil von Puerto Montt. Hier befinden sich der Fischerei- und Fährhafen, der Fischmarkt und eine Vielzahl von bunten Kunsthandwerksläden. Die Fähren nach Chaitén, Puerto Chacabuco, Puerto Natales oder in die Laguna San Rafael laufen von hier aus.


Puerto Varas

Puerto Varas

Puerto Varas


Mehr Bilder aus Puerto Varas

11.4.2007: Ein Regentag, daher Besichtigung und Spaziergänge in Puerto Varas.

Den heutigen Regentag nutzten wir zu einem kleinen Stadtbummel in Puerto Varas.


Puerto Varas

Puerto Varas


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Puerto Varas und Lago Llanquihue

Der Lago Llanquihue
Puerto Varas liegt etwa 20 km nördlich von Puerto Montt am Lago Llanquihue, der mit seinen 870 km² der zweitgrößte See Chiles und der fünftgrößte See Südamerikas ist. Das etwa 33.000 Einwohner zählende Städtchen gilt als das touristische Zentrum des chilenischen Seengebietes in der X. Region Chiles. Das Gebiet wurde in der 2 Hälfte des 19 Jahrhudert von deutschen Einwanderern besiedelt. Die vielen deutschen Namen an den Häusern, deren Bauweise oft der Architektur im Schwarzwald am Ende de 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20.Jahrhunderts nachempfunden ist, erinnern noch heute daran. So soll etwa die katholische Kirche in Puerto Varas die exakte Kopie einer Kirche im Schwarzwald sein. In vielen Restaurants rund um den See kann man "Kuchen" oder "Strudel" zum Nachtisch bestellen. Zu den Hauptorten am Lago Llanquihue zählen neben Puerto Varas noch die Städte Llanquihue, Frutillar, Puerto Octay und Ensenada. Am Nordufer des Lago Llanquihue haben sich in letzter Zeit viele Lachsfarmen angesiedelt. Chile ist inzwischen nach Norwegen der zweitgrößte Lachsproduzent der Welt. Die großen Süßwasserseen in der Region sowie die Nähe zum Salzwasser in den Fjorden und Pazifikbuchten bilden die idealen Voraussetzungen dafür.


Weg zu den Saltos de Calbuco

Weg zu den Saltos de Calbuco


Mehr Bilder aus Puerto Varas

12.4.2007: Wanderung zu den Saltos de Calbuco am Fuße des gleichnamigen Vulkans

Saltos de Calbuco
Etwa 20 km östlich von Puerto Varas zweigt von der Straße nach Ensenada der Zufahrtsweg zu den Saltos de Calbuco ab. Ein Besuch dort lohnt sich vor allem für diejenigen, die nicht allzu viel Zeit für die Region um Puerto Varas eingeplant haben und deshalb vielleicht auf eine Tageswanderung im Regenwald im Alerce Andino Nationalpark verzichten müssen. Diese Wanderung eignet sich hervorragend als Halbtagesausflug. Eintritt 1500 Pesos = 2.20 EUR.


Weg zu den Saltos de Calbuco

Weg zu den Saltos de Calbuco


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Saltos de Calbuco

Nein, das sind natürlich nicht die Wasserfälle sondern der Weg dorthin. Der gestaltet sich, wie man sieht, an manchen Tagen etwas schwierig. Nach einem heftigen Regen kann es schon mal vorkommen, dass das Wasser am Weg mehr als 20 Zentimeter hoch steht und die Bretter, die den Weg bedeuten, auf dem Wasser schwimmen. Ein Weitergehen ist dann wohl nur mit hohen Gummistiefeln ratsam.


Río Sur

Río Sur


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Rio Sur

Wer hier glaubt, das Foto wäre schief, der irrt. Und wer hier glaubt, das Haus wäre unbewohnt, der irrt ebenfalls. Die Ortschaft Río Sur zwischen dem touristisch erschlossenen Gebiet um den Lago Llanquihue und der Bucht von Puerto Montt gehört sicher nicht zu den Plätzen, an den die Reichen und Schönen in Chile ihren Urlaub verbringen. Vor 150 Jahren, bevor die deutschen Kolonialisten dieses Gebiet im chilenischen Süden besiedelten, war hier überall noch dichtester Urwald. Von den Mühen und Strapazen der ersten Siedler könnte so manches alte Haus erzählen.


Río Sur

Río Sur


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Rio Sur, eine Ortschaft am Fuße des Vulkans Calbuco

Betonfundamente an den Häusern findet man in den ländlichen Gegenden im Süden Chiles kaum. Aus Kostengründen, aber auch zum Schutz gegen Erdbeben, werden die Häuser stattdessen einfach meist auf Holzpfähle gestellt. Die Anbringung des Stromzählers außerhalb des Hauses neben der Straße ist ebenfalls ganz normal. Der Stromverbrauch wird hier jeden Monat abgelesen.


Río Sur

Río Sur


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Rio Sur

Die Kühe sind hier eigentlich das ganze Jahr über draußen. Schnee gibt es auch im Winter keinen. Einen Rasenmäher für die Wiese rund um das Haus braucht hier wahrscheinlich niemand.


Hosteria Outsider

Hosteria Outsider


Mehr Bilder aus Puerto Varas

13.4.2007: Puerto Varas

Heute war mal ein Ruhetag angesagt. Den verbrachten wir mit Email schreiben und Postkarten wegschicken.


Río Petrohué

Río Petrohué


Mehr Bilder aus Puerto Varas

14.4.2007: Unser zweiter Ausflug zum Lago Todos los Santos

Eigentlich wollten wir heute schon auf die Insel Chiloé fahren. Da aber der Wetterbericht erst für morgen besseres Wetter versprach, änderten wir unseren Plan und fuhren nochmal nach Petrohué zum Lago Todos los Santos, wo wir eine Wanderung über das dortige riesige Lavafeld unternehmen konnten. Klar, dass wir bei dieser Gelegenheit auch wieder den Stromschnellen des Río Petrohué und der Laguna Verde einen Besuch abstatteten.
Der Río Petrohué, hier etwa 2 Kilometer vor den Saltos de Petrohué, bietet auch bei Niedrigwasser ein imposantes Schauspiel.


Saltos de Petrohué

Saltos de Petrohué


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Saltos de Petrohué

Ein Ausflug zu den Saltos de Petrohué lohnt sich selbst an einem Wolken verhangenen Tag wie diesem.


Arco Iris

Arco Iris


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Arco Iris

Am Fuße des Regenbogens liegt ein Schatz begraben, heißt es. Nun, wenn man im Winter in chilenischen Seengebiet unterwegs ist, müsste man viele solche Schätze finden. "Chubascos" lautet der Wetterbericht für die Tage, an denen sich heftige Regenschauer und Sonnenschein abwechseln. Ein halbes Dutzend, manchmal auch mehr, solcher intensiv leuchtender Regenbögen kann man dann an einem Tag beobachten. Wer nicht unbedingt den Schatz beheben will, ein bisschen Erfahrung und Ortskenntnisse mitbringt, wird es mit etwas Glück sogar schaffen, an solchen Regentagen die meiste Zeit die Sonne genießen zu können. Allerdings sollte man sich dann tunlichst von diesem praechtigen Farbenspiel fernhalten.


Laguna Verde

Laguna Verde


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Laguna Verde

Besonders im Frühjahr sorgen hier Milliarden von Mikroalgen für eine spektakuläre Grünfärbung des Wassers. Im April ist hier Herbst und das Wasser leider nicht ganz so grün gefärbt. Die Lagune befindet sich unweit der Ortschaft Ensenada am Fuße des Vulkans Osorno. Eintritt braucht man dort keinen zu bezahlen.


Puerto Varas bei Nacht

Puerto Varas bei Nacht


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Puerto Varas bei Nacht

Es war schon dunkel, als wir am Abend nach Puerto Varas zurück kamen.


Pichanga

Pichanga


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Pichanga

Pommes frites, verschiedene Wurst- und Fleischstücke, Käsebrotschnitten, Tomaten, Avocados, saure Gurken, Oliven, das alles gehört zu einer Pichanga. Nun, eine Pichanga ist nichts für den kleinen Hunger zwischendurch. Eine Portion für zwei Personen reicht durchaus auch für drei.


Pargua

Fähre Pargua - Chacao

Fähre Pargua - Chacao


Mehr Bilder aus Pargua

15.4.2007: Ausflug nach Chiloé, Ancud, Pumilahue - Fähre von Pargua nach Chacao auf Chiloé

Die Fähre über den Canal Chacao verbindet das chilenische Festland mit der Insel Chiloé. Die Fähren verkehren in kurzen Zeitabständen auch nachts. Ob tatsächlich in absehbarer Zeit eine Hängebrücke das Inseldasein Chiloés beenden wird, kann bezweifelt werden. Pläne dafür sind zwar vorhanden, allerdings fehlt das Geld dazu.


Ancud, Puñihuil

Zugang zum Strand bei Pumilahue

Zugang zum Strand bei Pumilahue


Mehr Bilder aus Ancud

Pumilahue

Pumilahue, das sind ein paar Häuser und ein wunderschöner Strand nahe den Pinguininseln, den Islotas de Puñihuil. Ein an einem Baum befestigtes Seil erleichtert etwas den einzigen öffentlichen Zugang zum Strand.


Nalcas

Nalcas


Mehr Bilder aus Ancud

Nalcas

Nalcas sind eine Art Riesenrabarber, deren Blätter besonders auf Chiloé eine beachtliche Größe erreichen. Die Stängel werden bis über 10 Zentimeter dick. Wie Unkraut säumen sie im Süden Chiles die Straßenränder. Oft sieht man ganze Wälder davon.
Im November und Dezember schneiden sich die Einheimischen die jungen Stängel zum Essen ab. Kauft man in dieser Zeit am Markt um 100 Pesos ein Stück von diesem Rabarber, so bekommt man meist ein kleines Säckchen mit Salz dazu. Nun, das ist Geschmackssache. Im April jedoch sind sie ausgewachsen. Essbare Nalcastängel findet man dann kaum mehr.


Notro

Notro


Mehr Bilder aus Ancud

Notro

Im April ist seine Zeit eigentlich schon vorbei. Wer jedoch im Frühling im Süden Chiles unterwegs ist, kann ihn eigentlich nicht übersehen, den chilenischen Feuerbusch, der im Süden Chiles überall an der Straßenrändern, in den Gärten und in den Wäldern intensiv rot blüht. Sein Verbreitungsgebiet reicht von der VII. bis in die XII. Region Chiles. Die Mapuche nennen ihn Notro, in Chile heißt er auch Ciruelillo. Der wissenschaftliche Name des Baumes, der in den kalten Regenwäldern des chilenischen Seengebietes und Patagoniens bis zu 15 Meter hoch wird, ist Embothrium coccineum. Seine Blütezeit ist im Südfrühling vom Oktober bis Dezember. Wegen der an Streichhölzchen erinnernden Form werden die etwa 7 bis 10 cm großen Blüten im Volksmund auch Fosforitos genannt.


Notro

Notro


Mehr Bilder aus Ancud

Notro

Wie man hier sieht, hatten wir Glück und bekamen am Strand von Pumilahue doch noch blühenden Notro vor die Linse.


Puñihuil

Puñihuil


Mehr Bilder aus Ancud

Puñihuil

Die kleinen Puñihuil-Inseln im Norden Chiloés sind berühmt für ihre Pinguinkolonien. Alljährlich zum Frühlingsbeginn Anfang September versammeln sich hier hunderte Paare von Humboldt- und Magellanpinguinen. Weltweit einzigartig, brüten hier zwei Pinguinarten nebeneinander. Während die Humboldtpinguine hier den südlichsten Brutplatz vorfinden, haben die Magellanpinguine auf den Inseln ihren nördlichsten. Die Fundación Otway, die sich dem Schutz und der Erhaltung der beiden Pinguinarten verschrieben hat, unterhält hier eine Forschungsstation und betreibt in den Monaten September bis März auch sanften Tourismus. Touristen werden mit Schlauchbooten der Fundación zu den Inseln herangeführt. Die Inseln selber, die ja die Brutplätze der Pinguine beherbergen, dürfen nicht betreten werden. Doch keine Angst, man kommt mit den Booten nahe genug heran, um die Tiere ausgiebig beobachten und auch fotografieren zu können. Wer noch Ende April dort ein paar Pinguine sehen will, muss entweder bei den dort ansässigen Fischern oder im Restaurant "Bahia Puñihuil" nach einer Bootstour fragen. Am besten, man fährt dann erst am späten Nachmittag hinaus zu den Inseln, wenn die Tiere von ihrem Fischfang zurück gekommen sind. Aber auch sonst sind die Islotas de Puñihuil und deren Umgebung ein wahres Paradies für Ornithologen.und Vogelliebhaber. Eine Auflistung der wichtigsten Vogelarten, die man dort beobachten kann, gibt es hier: http://www.chilereisen.at/chile_voegel.htm


Mar Brava

Mar Brava


Mehr Bilder aus Ancud

Mar Brava

Zirka 20 km westlich von Ancud in der Nähe der Puñihuil-Inseln liegt der herrliche Pazifikstrand von Mar Brava ("wildes Meer"). Der 7 km lange Sandstrand lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Zum Baden allerdings ist das Pazifikwasser selbst im Hochsommer den meisten Besuchern doch etwas zu kalt.


Mar Brava

Mar Brava


Mehr Bilder aus Ancud

Pazifikstrand Playa Mar Brava

Starker Wind treibt den feinen Sand wie Nebelschwaden über den Pazifikstrand vom Playa Mar Brava. Bei einem Spaziergang über den kilometerlangen Sandstrand findet man unzählige exotische Muschelschalen und Schneckengehäuse.


La Serena

Los Hornos

Los Hornos


Mehr Bilder aus La Serena

16.4.2007 - 17.4.2007: Fahrt mit dem Pick-UP über Santiago nach Chañaral

Von Santiago in Richtung Norden ist die Ruta 5 bis La Serena als mautpflichtige Autobahn ausgebaut. Hier bei Caleta Los Hornos, etwa 35 km nördlich La Serena verabschiedet sich die Straße für die nächsten paar hundert Kilometer von der Pazifikküste und schlängelt sich alsbald die berühmte Cuesta Buenos Aires in mehreren gewaltigen Serpentinen den Berg hinauf.


Observatorio La Silla

Observatorio La Silla


Mehr Bilder aus La Serena

Observatorio La Silla

Fährt man von La Serena auf der Ruta 5 Norte (Panamericana) weiter Richtung Norden, gelangt man nach ca. 120 Kilometern zur Abzweigung zum Observatorium La Silla, der Europäischen Südsternwarte (ESO). Die Besuchszeiten beim Observatorium sind jeweils an den letzten beiden Samstagen im Monat außer im Dezember. Anmeldung über ein Formular, welches man im Internet ausfüllen kann, erforderlich.


Truck in der Atacama

Truck in der Atacama


Mehr Bilder aus La Serena

Panamericana

Die Idee zum Bau einer durchgehenden Straße, die die beiden amerikanischen Halbkontinente verbindet, wurde 1923 geboren. Heute ist die Carretera Panamericana bis auf ein etwa 100 km langes fehlendes Teilstück durch den Isthmus von Darien fertiggestellt. Über den korrekten Verlauf der "Traumstraße der Welt" lässt sich jedoch streiten. Sowohl in den USA als auch im Süden Südamerikas gibt es mehrere Strecken, die diesen Titel für sich beanspruchen. Unstrittig gehört aber die Ruta 5 im Norden Chiles, wie hier zwischen La Serena und Antofagasta zum Originalverlauf der Straße, der von der amerikanisch-mexikanischen Grenze bis nach Buenos Aires in Argentinien führt.


Atacama

Atacama


Mehr Bilder aus La Serena

Atacama

Die Panamericana führt im Norden Chiles durch die Atacamawüste. Wie mag wohl dieses Skelett eines Tierschädels dorthin gekommen sein?


Chañaral

Chañaral

Chañaral


Mehr Bilder aus Chañaral

17.4.2007: Ankunft am Nachmittag in Chañaral

Die Küste des Pazifischen Ozeans in der Nähe von Chañaral knapp 1000 km nördlich von Santiago


Bei Chañaral

Bei Chañaral


Mehr Bilder aus Chañaral

Chañaral

Vor Chañaral führt die Trasse der Panamericana die Pazifikküste entlang. Von hier kann man gut beobachten, wie die vom Meer aufsteigenden Nebel- und Wolkenfelder vor der steil abfallenden Hochebene der Atacama hängen bleiben und somit nicht ins Landesinnere vordringen können.


Wüstenfuchs

Wüstenfuchs


Mehr Bilder aus Chañaral

18.4.2007: Weiterfahrt durch den Parque Nacional Pan de Azúcar über Antofagasta nach San Pedro de Atacama

Immer wieder trifft man im Parque Nacional Pan de Azucar in der Atacama auf diese gar nicht so scheuen Füchse.


Pan de Azucar

Pan de Azucar


Mehr Bilder aus Chañaral

Nationalpark Pan de Azúcar

Der Nationalpark Pan de Azúcar, etwa 30 km nördlich der Stadt Chañaral, ist auch ein Paradies für Kakteenfreunde. In dem 43.000 Hektar großen Park an der Pazifikküste findet man eine Vielzahl von Kakteen und Copiapeen. Durch den Nationalpark führt eine gut befestigte Schotterstraße. Wer allerdings den Pan de Azúcar näher erkunden will, sollte sich im CONAF-Häuschen in der Mitte des Parks registrieren lassen. Parkeintritt ist 3500 Pesos für Ausländer.


Pan de Azucar

Pan de Azucar


Mehr Bilder aus Chañaral

Las Lomitas

Las Lomitas, die Hügelchen, heißt dieser Sektor des Parque Nacional Pan de Azúcar. Und genau über diese Hügelchen führt der Weg bis zur steil abfallenden Pazifikküste. Den vom Meer aufsteigenden Nebelschwaden verdankt die spärliche Vegetation dort am Rande der Atacama ihre Existenz.


Antofagasta

La Mano del Desierto

La Mano del Desierto


Mehr Bilder aus Antofagasta

La Mano del Desierto

La Mano del Desierto ist das bekannteste Werk der Corporación Pro Antofagasta. Geschaffen wurde die Skulptur von dem chilenischen Künstler Mario Irarrázabal. 70 Kilometer südlich von Antofagasta, neben der Panamericana mitten in der Atacama gelegen, fahren die meisten jedoch achtlos daran vorbei. Das Werk soll uns gemahnen, mit unseren Umweltsünden aufzuhören, damit unser Planet, nicht bald überall zu einem Wüstenplanet wird. Das Auto davor dient dem Größenvergleich. Die Schmierereien darauf beweisen, wie recht doch der Künstler mit deiner Botschaft hat.


Tropico de Capricornio

Tropico de Capricornio


Mehr Bilder aus Antofagasta

Südlicher Wendekreis

Wir befinden uns hier auf 23°- 26"- 37' südlicher Breite und fahren auf der Panamericana durch die Atacamawüste etwa 50km nordöstlich von Antofagasta Richtung Calama. Die Tafel, die uns dort den südlichen Wendekreis der Sonne anzeigt, wird jedoch kaum von einem Autofahrer beachtet. Nebenbei bemerkt: Einer Winkelsekunde entsprechen etwa 30m auf der Erdoberfläche.


Carmen Alto

Carmen Alto

Carmen Alto


Mehr Bilder aus Carmen Alto

Tankstelle Carmen Alto

In Carmen Alto zweigt die Ruta 25 nach San Pedro de Atacama von der Panamericana ab. Dort gibt es ein paar Häuser, viele Hunde und eine Tankstelle. Man tut gut daran, dort noch einmal vollzutanken. Dann kann man sich auf der Weiterfahrt den Abstecher nach Calama ersparen und muss nicht gleich wieder in San Pedro den viel höheren Benzinpreis bezahlen.


San Pedro de Atacama

Altiplano

Altiplano


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

19.4.2007: Ausflug zu den Lagunen des Altiplano Miscanti und Miniques und zum Salar de Atacama

Altiplano heißt eigentlich nur Hochebene. Altiplanos gibt es in Spanien, in Mexiko, in Tibet... Es gibt viele Hochebenen überall auf der Welt. Wenn hier in Südamerika vom Altiplano die Rede ist, meint man die andine Hochebene zwischen der West- und Ostkordilliere der nördlichen Anden. Ähnlich wie beim Begriff Patagonien, hat man jedoch Schwierigkeiten, will man das Gebiet exakt begrenzen. Nun, der Altiplano umfasst Teile des zentralen und südlichen Perus, des westlichen Boliviens, des nördlichen Chiles und Argentiniens. Alles zusammen vielleicht 170.000, vielleicht auch 200.000 km².
Die Straße hier auf dem Foto führt, ständig leicht ansteigend, im chilenischen Altiplano von Socaire zur chilenisch-argentinische Grenze am 4079 m hoch gelegenen Paso Sico. Unser Höhenmesser zeigte an dieser Stelle 3800 m an.


Laguna Miscanti

Laguna Miscanti


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Laguna Miscanti

Im Altiplano auf ca. 4000 m Höhe befindet sich die Reserva Nacional Los Flamencos mit den beiden sehenswerten Lagunen Miscanti und Miñiques. Der Berg im Hintergrund ist der Cerro Miñiques (5910 m). Manche Leute verspüren in dieser Höhe leichtes Kopfweh. Meistens hilft dagegen schon ein bisschen Tee oder Kaffee trinken.


Laguna Miscanti

Laguna Miscanti


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Salzkristalle an der Laguna Miscanti

Die schneeweißen Salzkristalle am Ufer, das Blau der Lagune und die rötlichen Berge im Hintergrund, - man fühlt sich fast in eine andere Welt vesetzt beim Anblick der Laguna Miscanti im Hochland des Altiplano im Länderdreieck Chile, Bolivien und Argentinien.


Laguna Meniques

Laguna Meniques


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Laguna Meñiques (Miñiques)

Die Laguna Miñiques in unmittelbarer Nachbarschaft zu der etwas größeren Laguna Miscanti liegt im Altiplano auf ca. 4000 m Höhe. Kaum zu glauben: Der "Hügel" im Hintergrund ist der Cerro Miñiques, fast ein Sechstausender mit seinen 5910 m. Ein Besuch der Lagunen des Altiplano von San Pedro aus lässt sich hervorragend mit einem Besuch des Salar de Atacama verbinden. Mit etwas Glück kann man dann auf der Rückfahrt im Salar einen schönen Sonnenuntergang erleben.


Auf über 4000m Höhe

Auf über 4000m Höhe


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

4011m

4011m über dem Meerespiegel zeigt der Höhenmesser auf der Fahrt mit dem Pick-Up über das Altiplano zur Laguna Miscanti. Die Temperaturanzeige von 44°C allerdings ist nicht echt. Sie stammt daher, weil die Uhr vorher im Auto hinter der Windschutzscheibe der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt war. Die tatsächliche Außentemperatur übersteigt in dieser Höhe im April kaum 15 Grad.


Salar de Atacama

Salar de Atacama


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Salar de Atacama

Der 50 km² große Sektor Soncor ist Teil des Naturschutzreservates Reserva Nacional Los Flamencos.
Der Salar de Atacama hat eine Fläche von 3200 km² und befindet sich auf einer Höhe von 2300 m ü.d.M. Auf seiner Oberfläche sieht man Salzkrusten, hervorgerufen durch die konstante Bildung und Anhäufung von Kristallen, welche sich im unterirdischen, stark salzhaltigen Wasser aus den nahegelegenen Anden durch Verdampfung bilden. Besonders im östlichen Teil des meist durch unterirdirsche natürliche Kanäle verbundenen Soncor-Seensystems kann man verschiedene Vogelarten, darunter die Andenmöwe und den Andenflamingo beobachten.


Lago Llanquihue

Lago Llanquihue


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

20.4.2007: Exkursion zum Geysirfeld El Tatio. Am Abend Ausflug in das Valle de la Luna

90 Kilometer nördlich von San Pedro de Atacama liegt das Geysirfeld El Tatio. Mit seinen 4300 Metern über dem Meeresspiegel bietet das höchstgelegene Geysirfeld der Welt vor allem in den frühen Morgenstunden bei Sonnenaufgang ein grandioses Naturschauspiel. Dann, wenn die Eiseskälte der Nacht noch nicht den ersten wärmenden Sonnenstrahlen gewichen ist, scheinen die Geysire besonders aktiv zu sein. Es brodelt und dampft es aus dutzenden Löchern und Wasserbecken. Vorsicht ist jedoch geboten. An manchen Stellen kocht das Wasser. Da man in Chile bisher auf Absperrungen verzichtet hat, können die Besucher ungehindert zwischen den Geysiren herumwandern. Dabei ist es in letzter Zeit aber leider auch schon zu schweren Unfällen gekommen.


El Tatio

El Tatio


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Geysirfeld El Tatio

Exkursionen zum Geysirfeld El Tatio auf 4300 m Höhe werden in San Pedro von allen Travelagenturen angeboten. Abfahrt von dort ist je nach Jahreszeit zwischen halb vier und vier Uhr morgens. Man muss den Weg schon gut kennen, will man mit dem eigenen Auto in der Dunkelheit dorthin finden.


El Tatio

El Tatio


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Geysirfeld El Tatio

Einfach beeindruckend, wie es aus mehreren Dutzend Löchern das Wasser brodelt und dampft. Das Wasser auf 4300 Höhe kocht übrigens bei 85,5 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur ist es gar nicht so leicht, den Touristen ein Dreiminuten-Frühstücksei zu kredenzen. Die einheimischen Guides schaffen es aber trotzdem. Vielleicht sollte man einmal ein selbst gekauftes rohes Ei aus dem Supermarkt dazu schmuggeln?


Vulkan Sairecábur

Vulkan Sairecábur


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Sairecabur

Der Cerro Sairecabur ist ein Stratovulkan nördlich von San Pedro de Atacama an der chilenisch-bolivianischen Grenze. Manchmal wird seine Höhe auch mit etwas über 6000 m angegeben, doch dürfte in Zeiten des GPS doch eher die Angabe mt 5971 m richtig sein. Unter Bergsteigern gilt er als idealer "Einstiegsberg" für die Besteigung von anderen Sechstausendern in dieser Gegend. Der Berg kann auch in einer Eintagestour von San Pedro aus bestiegen werden, wobei man mit einem Allradfahrzeug bis auf 5500 oder 5600 m Höhe gelangen kann. Ich lasse mal dahingestellt, was abenteuerlicher ist: Die Autofahrt oder die Besteigung.


Alpakas

Alpakas


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Alpakas

Alpakas sind Haustiere. Im chilenischen Hochland werden sie hauptsächlich wegen ihrer hochwertigen Wolle gezüchtet. Alpakas gehören ebenso wie die Llamas, Guanakos und Vicuñas zu den Neuweltkamelen. Die beiden ersteren sind domestiziert. Guanakos und Vicuñas hingegen zählen zu den wild lebenden Lama-Arten.


Machuca

Machuca


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Machuca

Auf ca. 3800m Höhe liegt das Indiodorf Machuca. Die meisten Touristenbusse machen auf der Rückfahrt von den Tatio-Geysiren dort Station. Die Einheimischen können sich so ihr Einkommen etwas aufbessern, indem sie den Touristen ein paar Handwerksprodukte und Lamasteaks verkaufen.


Machuca

Machuca


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Dorfkirche von Machuca

Die Dächer aus Stroh und die Wände aus Adobe. Wie die etwa zehn Häuser in Machuca so ist auch die kleine Dorfkirche gebaut.


Licancábur

Licancábur


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Are we alone in the universe? Licancábur

Sind wir allein im Universum? Was hat der Vulkan Licancábur an der chilenisch-bolivianischen Grenze mit dieser Frage zu tun? Nun, im Krater des 5920 m hohen Vulkans befindet sich der höchstgelegene See der Erde. Und es gibt dort unter den extremsten Bedingungen eine Flora und Fauna, die einzigartig auf unserem Planeten ist. Die Erforschung genau dieser Lebensbedingungen soll Einblicke in die Entwicklung des Lebens in seinem Anfangsstadium ermöglichen. Das private SETI-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence), an dem auch die NASA beteiligt ist, hat schon mehrmals Expeditionen dorthin unternommen, um neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu sammeln. Na ja, Hand auf´s Herz, allein die Umgebung des Hausberges von San Pedro de Atacama sieht schon ziemlich extraterrestrisch aus.


San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Kirche von San Pedro de Atacama

Das Wahrzeichen des Wüstenortes San Pedro de Atacama ist die berühmte Adobe-Kirche, ein Lehmziegelbau, für dessen Dachkonstruktion Kakteenstämme verwendet wurden. Der auf ca. 2300 m gelegene Ort San Pedro de Atacama ist der bedeutendste Treffpunkt für Touristen aus aller Welt in der Atacamawüste. Kaum einer kann sich dem besonderen Flair dieser Wüstenoase entziehen.


 San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama

Lebensader der 300 km nordöstlich von Antofagasta auf über 2400m Höhe gelegenen Oase in der Atacamawüste ist der Río San Pedro, der anschließend im nahen Salzsee versickert. Schwefel- und Salzgewinnung, Oasenlandwirtschaft und Tourismus sind die Haupteinnahmequellen der Bewohner von San Pedro de Atacama. Das beste archäologische Museum Chiles, die Inkafestung Quitor, das Mondtal, das Geysirfeld El Tatio, der Salar de Atacama und die staubigen Straßen sind die Hauptattraktionen.


Las Tres Marias

Las Tres Marias


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Las Tres Marias

Eines der Wahrzeichen des Valle de la Luna in der Nähe von San Pedro de Atacama sind die Tres Marias, eine bizarre Felsformation am Grunde eines durch die Gebirgsfaltung der Anden verschwundenen Sees. Genau das ist nämlich das "Mondtal" in der Atacamawüste etwa 20 km westlich der Wüstenoase San Pedro aus der Sicht der Geologen. Na ja, ein bisschen Fantasie gehört schon dazu, um hier drei Mariengestalten zu erkennen. Tagsüber brennt die Sonne in den Sommermonaten fast senkrecht vom Himmel. Eine Kopfbedeckung ist ratsam. In den Nächten kühlt es jedoch meist empfindlich ab. Vor allem außerhalb der Sommermonate fallen dann die Temperaturen oft unter die Nullgradgrenze.


Sonnenuntergang im Valle de la Luna

Sonnenuntergang im Valle de la Luna


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Sonnenuntergang im Valle de la Luna

Ein Muss, wenn man San Pedro de Atacama besucht, ist ein Besuch des Valle de La Luna. Nehmen wir einmal an, dass sich allabendlich 100 bis 200 Menschen, ausgerüstet mit Fotoapparaten, auf der Duna Grande versammeln, um dort in der untergehenden Sonne eine einzigartige Szenerie von rot leuchtenden, bizarren Felsformationen und glitzernden Salzkristallen zu erleben, und nehmen wir weiter an, dass jeder dieser Besucher fünfmal auf den Auslöser seiner Kamera drückt, dann werden wohl schon weit mehr als eine Million Fotos vom Tal des Mondes existieren. Dennoch, Widerstand ist zwecklos. Niemand kann sich der Faszination dieses grandiosen Schauspiels entziehen.


Valle de La Luna, Duna Grande

Valle de La Luna, Duna Grande


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Valle de la Luna, Duna Grande

Aber wir sollten gar nicht lästern. Schließlich waren wir ja auch ein Teil der fotografierenden Meute, die allabendlich die Duna Grande stürmt.


Valle de la Luna, Licancábur

Valle de la Luna, Licancábur


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Valle de la Luna

Der Blick vom Valle de la Luna zum fast 6000m hohen Vulkan Licancábur nordöstlich von San Pedro de Atacama übt schon eine fast außerirdische Faszination aus.


Aldea de Tulor

Aldea de Tulor


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

21.4.2007: Exkursion zur archäologischen Ausgrabungsstätte Aldea de Tulor, Besichtigung der Pukara de Lasana und der Piktoglyphen entlang des Rio Loa

Wer an Archäologie interessiert ist, sollte bei seinem Aufenthalt in San Pedro de Atacama auch der Aldea de Tulor einen Besuch abstatten. Die ältesten Überreste der Atacameñosiedlung in der Atacamawüste, 10km von San Pedro entfernt, datieren etwa aus dem Jahr 800 vor Christus. Der belgische Pfarrer, Gustavo Le Peige, dem der Wüstenort auch das berühmteste archäologische Museum Chiles verdankt, begann 1958 mit den ersten Ausgrabungen. Die beiden Häuser auf dem Foto sind natürlich originalgetreue Rekonstruktionen.


Pukará Lasana

Pukará Lasana


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Pukará Chiu Chiu

Pukará ist ein Wort aus dem Quetchua und bezeichnet eine Festung. Die Sprache der Inka war eine Form von Quetchua. Die Festung Chiu Chiu (Pucará de Chiu Chiu) befindet sich ganz in der Nähe der heutigen Ortschaft Chiu Chiu in einem Gebiet, welches etwa um 1000 v.Chr. von den Atacameños besiedelt wurde und damit wahrscheinlich die älteste Siedlung im Loa-Gebiet ist. Von hier aus hatte man einen hervorragenden Überblick nach allen Seiten in das Tal des Río Loa.

Nebenbei bemerkt: Wer hätte gedacht, dass sich der längste Fluss Chiles ausgerechnet in der trockensten Wüste der Welt befindet? Der Río Loa in der Atacama ist mit seinen 443 Kilometern der längste Fluss des Landes. Er ist auch der einzige Fluss durch die Atacama, der nicht schon vor der Mündung in den Pazifik zur Gänze verdunstet.


Pukará Lasana

Pukará Lasana


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Lasana

Das Fort (Pukará) Lasana zeugt von der Baukunst der Atacameños, deren kulturelle Anfänge etwa 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung datieren und deren Blütezeit etwa ab dem 4. nachchristlichen Jahrhundert begann. Der Bau des Forts Lasana stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente den Ureinwohnern als Verteidigungsanlage. Es ist eine Ansammlung von dicht zusammengedrängten Häusern, die in den Hang hinein gebaut wurden und von einer dicken Mauer umgeben waren. Die Anlage sollte den Expansions- und Hegemoniebestrebungen der Aymará entgegenwirken. Mit Beginn der Besiedlung des Loa-Tales im 15. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer wurde das Fort nach und nach verlassen. Die Pukará Lasana wurde zum Monumento Nacional de Chile erklärt.


Piktoglyphen

Piktoglyphen


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Piktoglyphen

Piktoglyphen sind Felszeichnungen. Diese hier kann man entdecken, wenn man in der Atacama von Chiu Chiu entlang des Río Loa nordwärts zur Pukará Lasana (Inkafestung, ca. 12. Jahrhundert) wandert.
Die Zeugnisse einer längst vergangenen Kultur der Atacameños sind weit über 1000 Jahre alt. Der Weg entlang des Loa-Flusses ist Teil des neu geschaffenen Sendero de Chile, ein 8000 (ihr habt richtig gelesen: achttausend) Kilometer langer Wanderweg, der vom äußersten Norden Chiles kreuz und quer durch das Land bis nach Kap Horn führt und der bis zum Jahre 2010 oder 2011 durchgehend begehbar sein soll. Große Teilstücke dieses gigantischen Wanderweges gibt es schon überall im Land. Auf den 8 Kilometern durch das Loa-Tal wird man knapp hundert dieser alten Felszeichnungen entdecken.


Pictoglyphen

Pictoglyphen


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Piktoglyphen

Piktoglyphen sind Felszeichnungen. Diese hier kann man entdecken, wenn man in der Atacama von Chiu Chiu entlang des Río Loa nordwärts zur Pukará Lasana (Inkafestung, ca. 12. Jahrhundert) wandert. Die Zeugnisse einer längst vergangenen Kultur der Atacameños sind weit über 1000 Jahre alt.


Pictoglyphen

Pictoglyphen


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Pictoglyphen

Man sollte den Weg unbedingt zu Fuß gehen. Es gibt zwar auch eine Straße am Ostufer de Rio Loa entlang, doch ist diese so schmal, dass man kaum Gelegenheit hätte, an den vielen interessanten Stellen mit dem Auto stehen zu bleiben. Meistens müsste man auch jeweils ein paar Meter einen ziemlich steilen Hang hinauf steigen, um zu den Zeichnungen zu gelangen.


Difunta Correa

Difunta Correa


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

22.4.2007: Rückfahrt nach Chañaral, vorbei am Cerro Paranal entlang der Küstenstraße über Tal Tal

Meistens sind sie kleiner und schlichter, die Totengedenkstätten neben der Panamericana im Norden Chiles. Marterl würde man vielleicht sinngemäß in Österreich und Bayern dazu sagen. Wenn aber, wie hier, eine angesehene Persönlichkeit ums Leben gekommen ist, dann kann so ein "Marterl" schon auch einmal etwas größer ausfallen. Zur Dekoration werden Papierblumen und mit Wasser gefüllte Plastikflaschen verwendet. Nun, der Brauch mit den Wasserflaschen hat aber auch noch eine andere Bedeutung. Er hängt mit einer Begebung zusammen, die sich vor mehr als anderthalb Jahrhunderten in Argentinien zugetragen hat. Es ist die Geschichte der Difunta Correa:

Die Difunta Correa

Die Legende von der Difunta Correa (Difunta = die Selige, die Verstorbene) stammt aus dem Bürgerkrieg von 1841. Die Spanier hatten damals viele Männer, darunter auch Audilio Correa, verhaftet und weggebracht. Seine Frau, Maria Antonia Deolinda y Correa, war verzweifelt und wollte mit ihrem neugeborenen Kind ihrem Mann folgen. So machte sie sich ohne Wasser und Proviant mit dem Säugling auf den Weg durch die endlose Weite der Pampa und folgte den Spuren der Soldaten. Auf ihrem Fußmarsch verdurstete sie jedoch und starb. Einige Tage später kam eine Gruppe von Maultiertreibern vorbei und fand die Tote. Der Säugling aber lebte noch, er lag säugend an der Brust der Mutter. Die Männer begruben Deolinda Correa an der Stelle, an der sie gestorben war, nahmen den Säugling mit sich und berichteten überall von dem Unglück. Die Verehrung der Deolinda Correa als Difunta Correo beruht auf einem Volksglauben und ist von der katholischen Kirche nicht anerkannt. Reisende und Fernfahrer legen immer wieder an den Gedenkstätten mit Wasser gefüllte Flaschen ab, um die Nachkommenden vor dem Verdursten zu bewahren.


Difunta Correa Gedenkstätte in Argentinien

Difunta Correa Gedenkstätte in Argentinien


Mehr Bilder aus San Pedro de Atacama

Gedenkstätte der Difunta Correa in Argentinien

In Chile wird die Difunta Correa zwar auch verehrt, aber nicht in dem Ausmaß wie in Argentinien. Dort kann dann so ein "Martel" dann schon mal auch so aussehen.


Cerro Paranal

Cerro Paranal

Cerro Paranal


Mehr Bilder aus Cerro Paranal

Observatorium der ESO am Cerro Paranal

Cerro Paranal, Cerro Tololo, Las Campanas, La Silla, Chajnantor sowie ESO, ALMA, NTT, VLT sind nur einige der Begriffe, die jedem Astronomen auf unserem Planeten geläufig sind. Mehr als ein Dutzend großer Observatorien haben Chile wegen seiner besonderen geografischen Lage und seiner optimalen klimatischen Bedingungen als Standort auserwählt. Eines der weltweit bedeutendsten befindet sich am Cerro Paranal, etwa 120 km südlich von Antofagasta, und ist Standort des VLT (Very Large Telescope) und des VLTI (Very Large Telescope Interferometer), welche von der Europäischen Südsternwarte, ESO (European Southern Observatory), betrieben werden. Um Platz für deren Bau zu schaffen, mussten 25 Meter vom Gipfel des Berges abgesprengt werden.
Für Touristen gibt es jeweils an den letzten beiden Samstagen der Monate Januar bis November Besuchstermine. Die Führungen finden von 14 Uhr bis 16 Uhr statt und sind kostenlos. Eine Voranmeldung, vor allem für größere Gruppen, ist allerdings erforderlich. Das entsprechende Formular gibt es hier:
https://www.eso.org/public/about-eso/visitors/paranal/touristform.html


Chañaral

Chañaral

Chañaral


Mehr Bilder aus Aeródromo Chañaral

Pelikane und Kormorane bei Chañaral

Auf einem Felsen im Pazifik am südlichen Ende von Chañaral leben Pelikane und Kormorane.


Hosteria Chañaral

Hosteria Chañaral


Mehr Bilder aus Aeródromo Chañaral

Hosteria in Chañaral

Unsere Hosteria in Chañaral. Davor: Arvid mit dem roten Pick-Up


Panamericana bis Puerto Varas

Atacama

Atacama


Mehr Bilder aus Copiapó

23.4.2007: Rückfahrt von Chañaral nach Puerto Varas

Schnurgerade verläuft die Panamericana durch die Atacama. Manchmal fährt man fast eine halbe Stunde bis zum anderen Ende der Geraden.


Kaktus

Kaktus


Mehr Bilder aus Copiapó

Kaktus

Im so genannten Kleinen Norden Chiles, wie hier zwischen Copiapó und La Serena, wird man überall viele verschiedene Kakteenarten entdecken.


Salto de Laja

Salto de Laja


Mehr Bilder aus Copiapó

Salto del Laja

Wahrscheinlich wegen der unmittelbaren Nähe zur Autobahn und der damit leichten Erreichbarkeit zählt der etwa 30m hohe Salto del Laja zu den bekanntesten Wasserfällen Chiles. Eine kleine Pause auf der Strecke von Chillan nach Los Angeles ist er allemal wert. An dem Tag, an dem dieses Foto entstand, führte der Fluss Hochwasser.


Puerto Varas

Lago Llanquihue

Lago Llanquihue


Mehr Bilder aus Puerto Varas

25.4.2007: Puerto Varas

Ein alter verfallener Steg erinnert heute noch daran, dass früher vor dem Bau der Straße nach Ensenada Dampfschiffe über den Llanquihue-See verkehrten. Am gegenüberliegenden Seeufer thront der mächtige Vulkan Osorno.


Lago Llanquihue

Lago Llanquihue


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Lago Llanquihue und Vulkan Osorno

Der Schein trügt. Es gibt nur ganz wenige Schiffe und Boote auf dem riesigen Lago Llanquihue. Ein paar in der Bucht vor Puerto Varas, ein paar vor Frutillar, mehr sind es nicht.


Deutsches Bier in Puerto Varas

Deutsches Bier in Puerto Varas


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Cerveza Kunstmann

Kunstmann-Bier gibt es fast überall in Chile. Die Brauerei in Valdivia, die auch besichtigt werden kann, braut das Bier angeblich nach dem deutschen Reinheitsgebot.


Strasse in Puerto Varas

Strasse in Puerto Varas


Mehr Bilder aus Puerto Varas

Puerto Varas

Alte mit Holzschindeln verkleidete Häuser prägen das Stadtbild von Puerto Varas.


Museo Aleman in Nueva Braunau

Museo Aleman in Nueva Braunau


Mehr Bilder aus Puerto Varas

26.4.2007: Besuch des deutschen Einwanderermuseums in Nueva Braunau

Neu Braunau, ein deutsches Museum, - unweigerlich denkt man da als Österreicher oder Deutscher zuerst an Braunau am Inn, dem Geburtsort Adolf Hitlers. Aber die Vermutung ist falsch. Nueva Braunau in der Nähe von Puerto Varas, auch Teil der Gemeinde Puerto Varas, ist nach einer Stadt im heutigen Tschechien benannt. Braunau in Böhmen war der deutsche Name der Stadt Broumov an der polnischen Grenze. Der Ort Nueva Braunau in Chile existiert seit mehr als hundert Jahren. Das liebevoll eingerichtete Museum Antonio Felmer ist eines von vielen seiner Art in der Umgebung von Puerto Montt und Puerto Varas. Die Gegend wurde vor mehr als 150 Jahren von deutschen Einwanderern besiedelt.


Osorno und Calbuco

Osorno und Calbuco


Mehr Bilder aus Puerto Varas

27.4.2007: Puerto Varas und Lago Llanquihue

Ein letzter Blick auf den Lago Llanquihue und die beiden Vulkane Osorno (2652m) und Calbuco (2003m) bevor wir am nächsten Tag unsere Heimreise antreten mussten.

28.4.2007: Abends Abfahrt von Puerto Varas mit dem Bus nach Santiago

29.4.2007: Flug von Santiago über Madrid nach München 1 2

30.4.2007: Ankunft in München


An-/Abreise

An- und Abreise Puerto Varas - Santiago

Wer von Santiago nach Puerto Varas reisen will, nimmt am besten einen Semi-Cama- oder Cama-Bus von Pullman. Die Busse sind mindestens genau so bequem und preislich sogar etwas günstiger als die der anderen Busgesellschaften wie Turbus usw, die diese Strecke bedienen. Der grö0te Vorteil ist jedoch, dass das Terminal von Pullman in Puerto Varas mitten im Ortszentrum liegt und man so meist einfach zu Fuß in wenigen Minuten in sein Hotel oder seine Hosteria gelangt. Die Terminals der anderen Busgesellschaften sind etwas außerhalb des Zentrums, sodass man von dort oft ein Taxi braucht, will man nicht nach der 13-stündigen Nachtfahrt und mit dem ganzen Gepäck noch einen Fußmarsch hinlegen.

Meine Bewertung
Tip price

Weitere Infos
 

Kommentare

werner (06.07.2008)

WOW! Das weckt Erinnerungen und macht Laune!
Danke für den tollen Reisebericht und die schönen Fotos!