Aller Anfang ist schwer... - Reisebericht von JaHo bei triplib.

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JaHo
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Melbourne


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Melbourne: Aller Anfang ist schwer…

Nach einem vierzehnstündigen Flug sind wir endlich in Melbourne angekommen und nun konnte es richtig los gehen, ABER erstmal mussten wir einiges organisieren. So brauchten wir eine Handynummer, Steuernummer, Auto und ein Konto… Also gab es viel zu tun und hatten gar keine Zeit, die Stadt richtig zu genießen. Aber zum Glück hat uns von Anfang an Anja (eine Kommilitonin von Bert) sehr viel geholfen, sodass einige Dinge sehr schnell erledigt werden konnten (DANKE!!!!). Dennoch brach, wie immer bei uns, das Chaos aus. Das erste war gleich, dass wir im Hostel natürlich kein Zimmer zusammen hatten, dann erfuhren wir drei Nächte später, dass wir am nächsten Tag raus müssen… Jaja, die liebe Kommunikation…. Also begaben wir uns auf die Suche nach einem neuen Hostel, aber da Wochenende war, gestaltete sich dies sehr schwierig und nun sitzen wir zum selben Preis in einer tollen Absteige…. Was will man mehr… Trotzdem hatten wir natürlich auch ein paar schöne Stunden, da uns Anja ein bisschen rumführte und uns fleißig ausführte ;) So saßen wir abends schön am Strand oder am Park und haben „heimlich“ getrunken. Außerdem nahm sie uns v. a. zur Freude von Holger zu einem Festival mit. Die erste Band war gleich Punkrock, sodass Holger in seinem Element war ;)
Nach einigem Hin und Her und immer wieder neuen Recherchen haben wir nun gestern endlich eine Steuernummer beantragt und ein Auto fast gekauft. Morgen werden wir es dann erst bekommen und allen Papierkram erledigen. Hoffentlich geht alles gut und wir können euch dann von unserem tollen Auto von einem anderen Ort erzählen ;)
PS: Ganz wichtig: Holger hat sich in Melbourne noch eine tolle Mütze ohne Marke für nur 3 Dollar gekauft ;)


Die fahren doch alle auf der falschen Seite..

Das erste Mal links fahren...

Das erste Mal links fahren...


Mehr Bilder aus Lorne

Wie ihr seht, sind wir nun tatsächlich mit dem Auto unterwegs und es ist tatsächlich das bunte Auto von der Anzeige geworden. Juhuuu…
Von den Verkäufern haben wir uns dann gleich am Dienstag aus Melbourne fahren lassen, um dann auf die Great Ocean Road fahren zu können. Erst mal war es natürlich ganz schön ungewohnt und die vier Augen waren ganz gut ;)


Great Ocean Road

Auf gehts zu unserem ersten Reiseziel :)

Auf gehts zu unserem ersten Reiseziel :)


Mehr Bilder aus Warrnambool

Auf der Great Ocean Road waren wir dann drei Tage unterwegs. Wir haben uns an den Informationen (sollte man auf jeden Fall nutzen, sind wahnsinnig nett und hilfsbereit!) immer nach kostenlosen Campingplätzen erkundigt und Landkarten bekommen, sodass wir uns immer super zu Recht fanden und am Strand z. B. duschen konnten ;) Also verdrecken noch nicht :D
Am ersten Abend stellte sich gleich ein deutsches Paar (diese Deutschen gibt es hier zu Hauf…) neben uns, mit denen wir dann auch zum Teil die nächsten Tage verbrachten.
An der Great Ocean Road haben wir Koalas angeschaut, waren an einem Leuchtturm, haben Kängurus auf einem Golfplatz gesehen, die zwölf Apostel (die nur noch sechs sind) genossen, waren das erste Mal im Ozean baden, waren bei Wasserfällen (die trotz der Trockenzeit Wasser hatten ;) Alles in Allem war es traumhaft und wer die Möglichkeit hat, sollte es einfach machen!!!! Wunderschöne Sonnenuntergänge und tolle unterschiedliche Landschaft. GREAT!


Halls Gap

Lecker Instantnudeln...

Lecker Instantnudeln...


Mehr Bilder aus Halls Gap

Grampians

Danach sind wir dann mit unseren beiden deutschen Freunden :D in die Grampians gefahren. Dies ist ein Nationalpark nördlich der Great Ocean Road mit vielen „Bergen“ und viel Grün… nix mit Wüste da. Dort haben wir erst mal an einem See übernachtet und konnten gleich mal in der Dämmerung ein Känguru beobachten. Am Abend haben die Jungs uns Mädels dann noch Feuer gemacht ;) War wahnsinnig idyllisch dort.
Am nächsten Tag ging es dann zu den „Balconies“ (Felsvorsprünge überm Tal) und den „MacKenzie Falls“ (Wasserfall). Der Wasserfall war total genial, da wir uns da mal erfrischen (und waschen ;) konnten. An dem Tag war es nämlich wahnsinnig heiß. Trotzdem kamen einige Frauen in Burka dorthin… Danach sind wir dann zu einem weiteren Zeltplatz gefahren, an dem wir noch eine Wandmalerei der Aborigines anschauten.



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Jobsuche

Am nächsten Tag gingen das andere Pärchen und wir dann getrennte Wege. Sie reisten weiter (haben die es gut ;) und wir wollten uns nun endlich mal um einen Job bemühen. So fuhren wir in die nächste größere Stadt „Horsham“ und schauten im Internet nach Jobs in der Umgebung von Adelaide. Wir fanden auch so einiges und schrieben die entsprechenden Personen einfach mal an. Am nächsten Tag hatten wir auch die ersten Antworten und beschlossen somit noch ein paar Arbeitssachen zu besorgen und dann Richtung Adelaide zu fahren. Nachdem wir total ruhig und entspannt ;) am Highway geschlafen haben, ging es dann 8 Uhr weiter nach Adelaide.


Adelaide

Holger-Punkervogel

Holger-Punkervogel


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Wir kommen nach Hause…

Scherz… (wir wollen ja nicht, das gewisse Leute ihre Wette gewinnen :b ) aber das Bedürfnis hatten wir die zwei Tage darauf schon ab und zu…
Auf der Weiterfahrt ging das erste Mal wieder was schief. Plötzlich standen wir kurz vor Adelaide mit einem qualmenden Auto an einer Kreuzung… Also auf zur Werkstatt und gleich den Ölwechsel gemacht und dann nach Adelaide. Dort gehalten, um zu entspannen… Batterie leer. Also neue Batterie für einen Schnäppchenpreis von 110 Dollar (die anderen haben 130-150 Dollar gekostet) geholt. Nun konnten wir endlich zu der Arbeitsstelle fahren. Dort angekommen, sagen die uns, dass die Arbeit auf der anderen Seite von Adelaide ist und wir nur dort in einem Hostel eines Freundes des Arbeitgebers übernachten sollen. Dies würde heißen jeden Tag 5.30 Uhr los fahren, um dann um 7 Uhr mit Arbeiten anzufangen. Darauf haben wir natürlich keine Lust, zumal wir ja eine Übernachtungsmöglichkeit haben und wir denen nicht noch das Geld in Arsch schieben müssen, damit wir für die arbeiten… Also haben wir gesagt, dass wir uns einen Campingplatz in der Nähe des Feldes suchen und allein dahin fahren. Auf der Suche begann das Auto immer mehr Probleme zu machen und wir fanden keinen Campingplatz. Allerdings trafen wir ein paar total nette Schweizer, die auch auf der Suche waren. Wir beschlossen dann alle auf einem Parkplatz am Strand zu schlafen und Holger bekam von denen noch seine zwei Oettinger ;)
In der Nacht fing es dann noch richtig an zu regnen. Am nächsten morgen merkten wir dann, dass es ins Auto geregnet hatte… Nun gut… Erst mal mussten wir tanken und dann wollten wir wieder in eine Werkstatt. Auf dem Weg dahin ging dann natürlich das Auto nicht mehr und wir standen gleich mal im Kreisverkehr mit einem Bus hinter uns :D Zum Glück haben wir das Auto da aber noch ein letztes Mal anschmeißen und noch raus fahren können. Sonst hätte man uns wahrscheinlich verprügelt… ;) Also machten wir uns zu Fuß weiter zur Werkstatt (es regnete natürlich die ganze Zeit weiter). Dort angekommen, sagten sie uns, dass sie keine Vans reparieren… Na gut, dann gehen wir eben erst mal zu Hungry Jacks (ist in Deutschland Burger King). Von dort haben wir dann einfach mal beim ADAC angerufen, die uns an einen australischen Autoclub (RAA) weiterleiteten. Mit Hilfe der Mitarbeiter von Hungry Jacks konnten wir dann auch beschreiben, wo wir sind und gingen zum Auto zurück (es regnete mehr als vorher). Dort warteten wir dann bis ein Mitarbeiter von RAA kam. Dieser schaute in den Motorraum, wackelte einmal an einem Kabel … und… es ging… was soll man dazu noch sagen!?
Quintessenz: Wenn das Auto nicht mehr geht, weint auch „Gott“!? ODER: Es gibt kein Glück im Unglück, sondern nur Pech im Pech!?
Auf jeden Fall waren wir dann aber recht glücklich und machten uns einen schönen regnerischen Tag in der Stadt. Nass waren wir nun ja sowieso ;) Und suchten uns dann einen Campingplatz.
Langsam ließ auch der Regen nach und wir machten uns auf dem Campingplatz einen schönen Abend mit Wein und leckeren Nudeln.
Nun sitzen wir bei Sonne frischgeduscht auf dem Campingplatz, waschen unsere Wäsche und nutzen den Strom von denen, um mal wieder was zu schreiben ;)
Jetzt brauchen wir noch Internet, um euch die texte auch hochzuladen ;)
Geschafft...



Mehr Bilder aus Adelaide

Adelaide

Nachdem wir den einen Tag auf dem Campingplatz verbrachten, schauten wir uns noch Adelaide an. Allerdings war dies nicht soo spannend, aber wir hatten auch nicht viel Zeit. So waren wir am Hafen, an welchem man Delfine sehen könnte, wenn man Glück hätte… Wir haben leider keine gesehen. Dann waren wir noch im Botanischen Garten, welcher sehr beeindruckend war. Ansonsten war in der Innenstadt einfach wahnsinnig viel los, da gerade ein Festival und das Clipsel 500 (Autorennen oder so) war. Darauf hatten wir aber keine Lust und verdrückten uns wieder auf den Campingplatz ;)
Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf Arbeitssuche und fanden in Renmark etwas (östlich von Adelaide), sodass wir uns direkt auf den Weg machten.


Renmark


Mehr Bilder aus Renmark

Auf dem Weg zur Arbeit

Nachdem wir dann eine Nacht auf einen kostenlosen Campingplatz in Berri (direkt vor Renmark) schliefen, konnten wir am nächsten Tag in Renmark unser neues Heim beziehen.
Wir wohnen nun in einer kleinen Wohnung mit drei Asiaten zusammen und ab und zu taucht auch noch jemand anderes auf, der sein Essen oder so hier lagert. Ist also alles sehr offen und wir kommen endlich mal dazu, häufiger englisch zu sprechen, wenn sie dazu bereit sind (sind leider nicht alle).
Morgen (6.3.) soll es dann los gehen mit Orangen picken, da heute leider der Traktor kaputt ist. Sind schon total gespannt, wie es wird und ob wir es aushalten ;) Danach geht es dann zum Weintrauben picken über.



Mehr Bilder aus Renmark

Arbeit, Arbeit, Arbeit,…

Da es ja nun schon eine Weile her ist, dass wir uns gemeldet haben, nun ein neuer Bericht, auch wenn es keinen Standortwechsel gibt ;)
Wir sind also immer noch in Renmark und arbeiten mal mehr und mal weniger fleißig. Wir haben bisher Orangen, Weintrauben und Squash (kleine gelbe Kürbisse) gepflückt. Demnächst werden es dann wieder Orangen sein, da die Saison dafür nun richtig los geht. An sich ist es natürlich wahnsinnig anstrengend und an die Wärme muss man sich dabei auch erst mal gewöhnen. Sport brauchen wir also nicht mehr ;)
Ansonsten geht es recht chaotisch zu. Man weiß nie, ob man am nächsten Tag arbeitet oder nicht, was zum Teil sehr frustrierend ist, da wir am liebsten jeden Tag arbeiten würden, um so viel Geld wie möglich zu bekommen.
Das Leben außerhalb der Arbeit ist hier sehr unspektakulär, da in Renmark einfach NICHTS ist und unsere Mitbewohner teilweise leider sehr unkommunikativ sind und sich nur zum Arbeiten in Australien niedergelassen haben, d. h. sie haben kein Interesse an dem Land und daran, etwas zu unternehmen. So heißt es immer „doing nothing“, „boring“ und „sleeping“ (und das tun sie wirklich fast den ganzen Tag, wenn wir frei haben).
Das spektakulärste war, dass wir eine süße kleine Maus gefangen haben :D Die hatte sich in unser Zimmer geschlichen und unsere leckeren Tim Tams (Leckerei aus Australien) angeknabbert. Das konnten wir uns natürlich nicht gefallen lassen. Also haben wir uns auf Jagd begeben, indem wir eine Tim-Tam-Falle gebaut haben: Tim Tam in eine Tüte, Schnur drum rum und ein schweres Buch daneben gestellt und dann GEWARTET. Irgendwann in der Nacht haben wir es dann rascheln gehört und das Buch umgeschmissen und da hatten wir sie :D Danach ist sie dann samt der Tüte über den Zaun geflogen und konnte ihren Tim Tam verspeisen ;) Am liebsten hätten wir sie ja behalten, denn sie war so niedlich!!! Aber eine Tim Tam essende Maus gehört natürlich in die Natur ;)
Ansonsten wünschen wir euch allen schöne Ostern!


PS: Nun sind alle Bilder drin!


Wie auch immer man von einem Town Center in diesem Dorf reden kann...

Wie auch immer man von einem Town Center in diesem Dorf reden kann...


Mehr Bilder aus Renmark

Sind wir schon in Asien?

Es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag, damit ihr euch nicht langweilt. Eigentlich ist bei uns nicht wirklich viel passiert, denn wir sind immer noch in Renmark.
Arbeit ist jetzt endlich täglich, außer wenn es regnet. Die Orangensaison hat nun tatsächlich mal begonnen. Verdienen hier jetzt auch relativ gut, sind halt schon erfahren. ;) Unser Spitzenverdienst liegt bei 270 Dollar am Tag. Juhu! Außerdem haben wir auch die Zusage von einem Packingjob, bei welchem wir die Orangen nicht mehr pflücken, sondern einpacken. Wir sind also schon aufgestiegen ;) Allerdings ist noch unsicher, wann der startet, da es die letzten Tage zum Teil geregnet hatte und somit weniger geerntet wurde. Egal, wann er anfängt, werden wir dann aber ca. in einem Monat spätestens hier weg fahren, um endlich mal wieder was zu erleben, frei zu haben und ganz wichtig: Janines Eltern zu treffen. Außerdem müssen wir raus aus der Kälte. Wir haben uns inzwischen sogar schon einen Heizer gekauft und neue Pullover und Jacken, da es soooo kalt ist. Also am Tag so ca. 17 Grad und in der Nacht 5 Grad. Es wird Winter. Ahh…
Außerdem sind wir umgezogen (wurden). Wohnen jetzt nicht mehr mit Kambodschanern und Japanern zusammen, sondern mit, wer hätte es gedacht, anderen Asiaten: ein Vietnamese und zwei Koreanern. Der Umzug war sehr abenteuerlich, da uns von einem Tag auf den anderen gesagt wurde, dass wir doch bitte gehen sollen, da ganz spontan natürlich die Familie von dem Vermieter kommt. Naja sie haben uns dann doch noch 4 Tage Zeit gegeben bis unser Arbeitgeber für uns eine neue Unterkunft gefunden hatte. Die Wohnung war für uns erstmal sehr gewöhnungsbedürftig, da sie doch einige unsaubere Stellen hat. Holger sagt dazu: „Aber nach ein paar Tagen ist es ja auch der eigene Dreck“ und Janine meint: „Irgendwann weiß man, was man wie benutzen kann.“ Insgesamt sind wir aber froh, dass wir nun hier wohnen, da wir uns hier weitaus wohler fühlen. Die Leute sind viel netter, kommunikativer und offener, wir haben nicht mehr jeden Tag den Knobi- und Fischgestank um uns und müssen nicht mehr kambodschanische Fernsehshows von vor 10 Jahren angucken (wirklich nur angucken, da wir ja nichts verstehen).
Ansonsten verbringen wir neben der Arbeit unsere Tage immer noch viel mit DVDs gucken aus der Bibliothek, lesen und schlafen, aber haben auch schon mehr soziale Kontakte knüpfen können ;) Wenn wir also nicht zu faul waren, haben wir uns mit unseren Mitbewohnern oder anderen Backpackern aus den verschiedensten Ländern getroffen. Dabei sind u. a. Taiwanesen, Japaner, Koreaner, Australier, Estländer und wer hätte es gedacht: Schländer… Auf jeden Fall kennen wir das halbe Dorf und können nicht mehr irgendwo hingehen, ohne jemanden Bekanntes zu treffen. Also alles schön multikulti :)

PS: Janine arbeitet nun im Packingshed und packt und sortiert fleissig die Orangen. Ausserdem wohnt Janine nun in einer Maenner-WG, da die Freundin des Koreaners mal spontan verschwunden ist, aber an der Sauberkeit aendert sich dadurch ja nun auch nichts mehr ;)



Mehr Bilder aus Renmark

Endlich geht es weiter

So, hier nun der wirklich letzte Bericht aus Renmark. Am Samstag, 7.7. soll es nun endlich Richtung Darwin gehen. Die genaue Route haben wir euch ja schon in einer Nachricht geschickt. Ein kurzes Stückchen wird Thommy uns auch begleiten. Wir sind schon wahnsinnig gespannt und freuen uns total: Endlich nicht mehr arbeiten, der Kälte entfliehen und die Eltern von Janine sehen.
In Renmark ist nicht mehr viel geschehen. Wir haben unser Auto noch auf Vordermann gebracht. Bisschen hier und da rumgeschraubt. Neue Vorhänge genäht, die nicht unbedingt schöner, aber praktischer sind ;) Alles geputzt und ausgemistet usw. Also haben jetzt ein schönes Häuschen ;)
Außerdem haben wir an unseren wenigen gemeinsamen sonnigen freien Tagen ein bisschen die Umgebung erkundet. Wir waren z. B. mit Tommy an einem Aussichtspunkt, von welchem man einen tollen Ausblick über den Fluss und die Umgebung hatte. Dort haben wir auch einen Campingplatz entdeckt, der wunderschön ist. Es haben auch tatsächlich bei dieser Kälte welche da gecampt. Wahnsinn… In der Nacht sind nämlich nun auch tatsächlich Minusgrade. Sehr unschön.
Holger hat die ganze Zeit noch fleißig weiter gepickt, während Janine nun in dem Packingshed gearbeitet hat. Dort hat sie dafür Geld bekommen, Orangen auszusortieren, in Netze (kauft niemals Orangen in engen Netzen, in denen man die Orangen nicht richtig sehen kann…) oder auch mal in Kisten zu packen. Ab und zu hat sie auch einfach mal nur gefegt, Kisten zusammen gefaltet oder trocken gewischt. Nun ja, da das immer um die neun Stunden war, man davon auch gut Rückenschmerzen bekommt und sie dafür um vier aufstehen musste, kann man trotzdem von harter Arbeit reden auch wenn es nicht so klingt ;)
Nun haben wir also endlich genug Geld zusammen, um die gesamte Reise durch das Outback anzutreten und nicht sofort wieder arbeiten zu müssen. Somit machen wir uns nun teils schweren Herzens, da wir nun auch einige liebe Menschen zurücklassen müssen, aber auch wahnsinnig erfreut auf den Weg.

(So Fotos sind mehr oder weniger in einer ordentlichen Reihenfolge ;)


Mildura

Unser neues Heim

Unser neues Heim


Mehr Bilder aus Mildura

Nichts Spannendes

Nachdem wir nun endlich alles ins Auto gepackt hatten, ging es am Samstag Nachmittag mit Thommy Richtung Mildura.
Unsere erste nacht verbrachten wir dann auf einer Rest Area kurz vor Mildura. Mit Schlafsaecken und zwei Decken war es auch nicht so kalt wie befuerchtet.
In Mildura waren wir am naechsten Tag nur ein paar Stunden und konnten dabei nichts Spektakulaeres entdecken... ausser einem Laden, in welchem wir unser billiges Toast kaufen konnten ;)


Broken Hill


Mehr Bilder aus Broken Hill

Sind wir wieder in Adelaide?

So fuhren wir am selben Tag noch nach Broken Hill. Auf der Fahrt war es spannend zu sehen, wie sich die Landschaft langsam veraenderte: Sie wurde immer mehr Outbackaehnlicher, d. H. mehr Straeucher anstatt hoher Baeume. Ausserdem lagen viele tote Tiere am Strassenrand, die wunderschoen von den Voegeln ausgenommen wurden. Sehr lecker... Ach ja, haben aber auch noch ein paar Lebende gesehen, wie z. B. Emus, Schafe und Ziegen ;)
Auf einer Rest Area neben Broken Hill schlugen wir dann wieder unser Lager auf. Dort wurden wir von ein paar australischen Bikern auf ein romantisches Plaeuschen am Lagerfeuer eingeladen. So hatten wir es schoen warm und konnten ueber das Bankensystem in Europa reden ;)
Am naechsten Tag kam dann der versprochene Regen... und was gehoert bei uns zum Regen dazu? – Richtig: Das Auto macht komische Geraeusche und springt irgendwann nicht mehr an... Diesmal hatten wir aber wenigstens das Glueck, dass wir Thommy dabei hatten und zum Mechaniker im Regen FAHREN konnten, um uns dann sagen zu lassen, dass die Reperatur um die 900 Dollar kosten wird. Nach mehrmaligem Hin und Her stellte der Mechaniker dann aber gluecklicherweise noch fest, dass die Reparatur auch einfacher moeglich ist und dann „nur“ noch um die 500 Dollar kosten wird.
Nach einer Nacht auf dem Parkplatz vom Supermarkt gaben wir dann also unser Auto ab und konnten mit dem Sightseeing beginnen, da nun auch wieder die Sonne schien. So sind wir nach Silverton gefahren. Dies soll eine ausgestorbene Stadt sein, die fuer Filme wie „Mad Max II“ als Kulisse diente. Inzwischen sind aber eher ein paar Haeuser fuer die Touristen schoen hergerichtet, sodass das Flair nicht mehr wirklich zu vernehmen war. Ausserdem haben wir das Umberumberka Reservoir (ein Stausee u. A.) gesehen und sind zum Sculptur Symposium bei Sonnenuntergang gefahren. Broken Hill selbst haben wir eher im Dunkeln erlebt. Die Haeuser vermittelten uns da das Gefuehl im „Wilden Westen“ zu sein.
Zwischendrin waren wir auch noch mal bei dem Mechaniker, der noch festgestellt hatte, dass noch was anderes kaputt ist... Zum Glueck sollte dies aber nicht viel teurer sein und wir koennen froh sein, dass es entdeckt wurde, bevor wir uns auf die Reise durchs Outback begeben wollen...
Nachdem wir bei Thommy im Auto mit uebernachten durften (DANKE!!!), konnten wir dann endlich auch unser fertiges Auto abholen. Bloed war nur, dass wir dann den Schluessel im Schloss gar nicht mehr drehen konnten... Nachdem dies von dem Mechaniker auch behoben wurde und die Ursache festgestellt wurde, mussten wir also nur noch einen neuen Schluessel machen lassen. So einfach war es aber natuerlich nicht, DENN der Tacho ging dann auch nicht mehr. Also wieder zum Mechaniker: Gluecklicherweise (?) hatte der Azubi aber nur vergessen, etwas anzuschliessen, was sofort behoben werden konnte. Nachdem wir dann aber einen neuen Schluessel hatten und die Fotos mit Thommy ausgetauscht hatten, gingen wir nun leider getrennte Wege. Wir werden uns nun zu den Flinders Ranges begeben.

(Fotos sind drin, aber unsortiert und unbeschriftet)


Flinders Ranges

Wundervoll

Auf dem Weg in die Flinders Ranges, welche uebrigens die laengste Bergkette in Australien sind, konnten wir wieder ein wahnsinnige Veraenderung der Landschaft vernehmen. Es wurde immer bergiger und wieder gruener mit vielen hohen Baeumen. Ausserdem war es erschreckend zu sehen, dass am Strassenrand sehr viele Ruinen standen, wo eigentlich ein Ort laut der Landkarte sein sollte. Spaeter entdeckten wir dann, dass teilweise bei den Ortstnamen im Atlas in Klammern dahinter „Ruinen“ steht. Ausser fuer Brandenburg (sorry, ich musste es tun :-b ) ist das fuer uns unvorstellbar...
In den Flinders Ranges haben wir dann den „Wilpena Pound“ angeschaut. Dies ist ein natuerliches Amphitheater. Auf den Bildern muesste man das ganz gut sehen. Wir sind dort auf eine Seite hochgelaufen und konnten dann das komplette „Amphitheater“ ueberblicken. Wahnsinnig schoen! Waehrend des Wanderns haben wir auch zwei kleine Kaengurus und Emus fast hautnah erlebt. Die haben sich von den Menschen drumherum ueberhaupt nicht stoeren lassen.
Da es zwischendurch immer wieder geregnet hat und recht frisch war, haben wir uns ansonsten nichts mehr angeschaut, sondern haben uns dann auf den Weg nach Port Augusta gemacht.

(Fotos folgen noch)


Port Augusta

Endlich wieder Meer

In Port Augusta haben wir uns mal zwei Tage Campingplatz gegoennt, um mal wieder richtig lange und warm duschen zu koennen. ;) Auf dem Weg dahin haben wir wieder viele aeltere Menschen am Lagerfeuer auf Rest Areas getroffen, die total kommunikativ und nett sind. Manche haben riesige Wohnwagen, manche haben aber nur kleine Vans und schlafen dann auch noch mit 2 Katzen darin. Da soll noch mal jemand sagen, dass man im Alter nicht mehr so reisen kann. Die waren alle zwischen 50 und 70 Jahre.
Wie der Name schon verraet, liegt Port Augusta am Meer, auch wenn man nur gaaanz wenig davon sehen kann, da es an einer schmalen Einbuchtung liegt, aber es war einfach mal nur herrlich das Meer und die sich darin spiegelnde Sonne wieder zu sehen. Im botanischen Garten gab es vor allem Pflanzen, die man nur im Outback und Umgebung sehen kann. Nebenbei gab es einen wunderschoenen Ausblick auf die Flinders Ranges. Auf dem Wasserturm konnte man die Stadt gut ueberblicken. Obwohl in Port Augusta wenig los ist, ist es sehr gemuetlich. Oft hoert man die Polizei. Es wird auch immer wieder betont, dass man auf der Strasse nicht trinken soll, obwohl das ja eigentlich in ganz Australien so ist. Die Stadt soll wohl mal ein Problem mit Alkohol gehabt haben. Ueberall sieht man Schilder, dass man auf seine Sachen aufpassen und nichts stehen lassen soll. Wir haben nichts von irgendwelcher Kriminalitaet mitbekommen, aber soll wohl schon ein grosses Problem sein.
Jetzt geht es nach Coober Pedy und zum Uluru ins Outback.

(Fotos folgen noch)


Batchelor

Umzug

Hi,
ja, wir sind schon hier oben und haben lange nichts mehr geschrieben.
Da Triplib immer wieder Probleme macht, viel zu langsam ist und es wahrscheinlich keinen Support gibt, haben wir uns auf die Suche nach einem neuem Reiseblog gemacht. Weitere Infos findet ihr in Facebook.
Viel Spaß!


Carnarvon

Neuer Blog

Da die eine oder der andere unsere Nachricht mit dem Details für den neuen Blog nicht bekommen hat, hier noch mal der Aufruf, sich bei uns zu melden!
Lasst es euch gut gehen!


Kommentare

JaHoGuest (05.03.2012)

ENDLICH mal wieder ein Reisebericht :) und ihr habt soviel geschrieben, aber leider nicht, was ihr denn eigentlich arbeitet?! in Berri waren wir damals auch - zum Aprikosen pflücken! Grüßt die Känguruhs! LG, Schwesterherz :)

JaHoGuest (07.03.2012)

nachricht auf facebook, wo sie nicht alle lesen können ;-)
marie

JaHo (18.03.2012)

So besser? Haben mal eingefügt als was wir arbeiten...

JaHoGuest (22.03.2012)

aha! ja besser. aber schreibt es doch einfach in eine neue kurze nachricht, dann is es gleich ersichtlich tralalla :D Marie

JaHoGuest (23.03.2012)

sooo, als "mitbringsel" hätte ich gern einen "lachenden hans" oder einen koala! obwohl, n komischen vogel, der ab und zu ein faultier ist, hab ich eigentlich schon zu hause....
naja, auf alle fälle könnt ihr diese riesigen spinnenviecher getrost dort lassen!! wuah...da schüttelts mich schon vom bild-angucken, JANINE WIE HÄLTS DU DAS NUR AUS????
Ines :)

JaHoGuest (06.04.2012)

630 views, das kommt nur, weil wir alle so oft nachschauen, ob ihr was geschrieben habt ;-)
laut den fähnchen in der karte seid ihr noch bei eurem job in Renmark?
liebe ostergrüße! marie

JaHo (07.04.2012)

Marie: Wir haben den Wink mit dem Scheunentor verstanden und haben es gleich in die Tat umgesetzt ;)
Ines: Angucken, Foto machen und gehen ;)

JaHoGuest (10.04.2012)

au fein, das hat ja gut funktioniert :D
schön, von euch zu lesen. TimTam kennen wir auch noch gut. wisst ihr eigentlich wie man die richtig ist? wir haben damals extra eine packung mit gebrauchsanweisung zu unseren omas geschicht... die fotogebrauchsanweisung müsste ich auch noch irgendwo haben. aber vielleicht wisst ihrs ja? bin gespannt!

lieber gruß, marie (p.s. unsere mäuse standen auf zartbitter mit orange!)

JaHoGuest (10.04.2012)

"isst" näch? marie

JaHoGuest (10.05.2012)

Na, was habt ihr heute so gepflügt oder seit ihr schon weiter gezogen?
Ihr habt ja Kakadus gesehen *neidisch* :), in Australien soll es doch ein Haufen giftiger Schlangen und so Viehzeugs geben?!
Na, wie ach immer wollt mal nur lieb grüßen, schöne Fotos macht ihr übrigens, also viel Baden gehen, entspannen und Natur bewundern!!!
Anja

JaHoGuest (30.05.2012)

Ihr seid ja einfallsreich, ist gestern angekommen. verrückt, dass es das hier gibt! toll toll toll und suuuuper Idee!!! ich drück euch von herzen, Marie

Cloe (20.06.2012)

Juchuuuuuu - so ich komm auch endlich mal dazu euren Blog zu durchstöbern und eure tollen Bilder anzuschauen, insbesondere die Great Ocean Road Fotos kommen mir so merkwürdig bekannt vor ;) Allerdings nicht in punkto Qualität und Schärfe - da kann ich bei Janine´s Kamera nur ins Schwärmen geraten.

Glückwunsch zu dem Van - jetzt scheint er ja durchgängig zu funktionieren, oder? Passt jedenfalls super gut zu euch!

Kommen wir nun zur wichtigsten Angelegenheit des Tages: Happy Birthday Kleines!!! Ich wünsch dir alles, alles Liebe zum Geburtstag und natürlich noch eine wahnsinnig tolle Zeit downunder!!!

Viele Grüße auch an Holger
By the way - sehr lustig, dass ich auch an Holger denken musste, als ich den "punkervogel" das erste Mal in Australien gesehen hab :-D

JaHoGuest (06.07.2012)

Wer ist Tommy??

JaHo (12.07.2012)

Wer hat denn das geschrieben??

JaHoGuest (20.07.2012)

der Thommy ist ein guter Bursche :-)

Schön euren Blog zu lesen, ging ja gut voran bei euch. Ich hoffe ihr und Ginger bleibt von Regen und Problemen verschont.

Ich war zwischendurch mal eben auf Besuch in Queensland, in Brisbane und Surfers Paradise. Jetzt geht es stark in Richtung Regen, Kälte und Wind. Freu mich schon sehr auf Melbourne :-)

Lasst es euch gut gehen und genießt eure Reise,
der ominöse Thommy ;-)

JaHoGuest (25.07.2012)

es geht voran! schön, dass ihr jetzt endlich mehr von land und leuten seht. ich mag die riesige rote bank, verstehe das brandenburgkommentar nicht und mach mir ein wenig sorgen, dass ihr mit eurem van im nirgendwo liegen bleibt, so wie der drauf ist :-/
wir fahren dieses wochenende wieder zum appletreegardenfestival!!! freun uns schon und hoffen selbstverstäbdlich auf gutes wetter! letztes wochenende waren wir zu besuch bei katharina, die fürs ihren job nach potsdam gezogen ist! haben bei der gelegenheit gleich trainiert (oxfam trailwalker ist nicht mehr lange hin wa?) und uns auch mit basti und elisa getroffen.

und nun ist es sicher auch nicht mehr schwer, zu erraten wer hier schreibt. bitte beim ersten versuch...
LIEBE GRÜßE