Edinburgh - Reisebericht von Jojo bei triplib.

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Jojo
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Eine Kurzreise nach Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.

Edinburgh


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Der Eindruck

Edinburgh ist bekannt als Athen des Nordens, Stadt der sieben Hügel, Grusel- und Gespenstermetropole, Dr. Jekyll und Mr. Hyde-Stadt, Harry Potters Geburtsstadt...
Wir haben Edinburgh bei schönem Frühlingswetter erlebt. Trotzdem war der rein äußerliche Eindruck grau - allein wegen der vielen alten Gebäude. Die Stimmung dagegen war alles andere als grau, denn die Stadt bietet sehr viel Buntes und Spannendes, von der Natur über Geschichte, moderne Architektur, Kunst bis zum Kulinarischen. Und - weil gerade das Festival Ceilidh Culture stattfand - bekamen wir sogar Dudelsackspieler zu Gesicht und Gehör.



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Essen

Das Nationalgericht Schottlands ist Haggis. Trotzdem wird es kaum serviert und böse Zungen behaupten, dass selbst eingefleischte Schotten die Spezialität nur mit reichlich Whisky schlucken können. Nachvollziehbar, denn Haggis besteht aus einem Schafsmagen, gefüllt mit klein gehackten Innereien vom Schaf wie Herz, Leber, Lunge.

Wir fanden das Frühstück erstaunlich. Obwohl wir "nur" in einer Bead & Breakfast Unterkunft gewohnt haben, durften wir jeden Abend auf einem Zettel unser Frühstücksmenue auswählen: Pfannkuchen mit Ahornsirup, Spiegeleier, Rühreier, gebratene Würtchen und Speck, gebackene Bananen. Das alles wurde von einem Koch zubereitet, der extra dafür ins Haus kam. Früchte, Müsli, Toast, Marmelade, Käse, Joghurt und mehr gab es übrigens sowieso.


Neues Parlament, Edinburgh

Neues Parlament, Edinburgh


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Neues Parlament

The Scottish Parliament erreichen wir bequem zu Fuß über die Royal Mile, das Rückgrat der Altstadt. Auf dem Weg bestaunen wir viele Closes (ortstypische Durchgänge zu verschachtelten über Treppen erreichbare Gassen dahinter), Touristengeschäfte, , Cafés, Pubs und wieter in Richtung Parlament auch besondere Geschäfte. Dazu zählt z. B. Ye Olde Christmas Shoppe (hier gibt es schottischen Weihnachtsschmuck, u. a. Schneemänner mit Kilt und Scotch-Terrier als Baumbehang) oder auch das stuckverzierte Fudge House, in dem man ziemlich teuer besondere Nougatsorten aus eigener Herstellung kaufen kann - schmecken reichlich süß :-(

Das moderne, vom spanischen Architekten Enric Miralles geplante Gebäude wurde 2004 von Königin Elisabeth II offinziell eröffnet. Es besticht durch Fantasie und Material. Zu bestimmten zeiten kann das Parlament besichtigt werden, auch Führungen kann man sich anschließen.



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Water of Leith Walkway

Für unseren Besuch des Museums für Moderne Kunst hätten wir zwar den kostenlosen Museumsbus nehmen können, haben aber einen sehr zu empfehlenden Spaziergang am Water of Leith Walkway vorgezogen. Vorbei an kleinen Wasserfällen und modernen Wohngebäuden ging es durch eine Natur, die uns in dieser Großstadt überrascht hat.


Land Art vor der Scottish National Gallery of Modern Art

Land Art vor der Scottish National Gallery of Modern Art


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Scottish National Gallery of Modern Art

Schon der Museumspark ist als Anlage und wegen der Skulpturen sehenswert. Im Gebäude erwartet den Besucher Schottlands beste Sammlung moderner Kunst, u. a. Werke von Picasso, Moore und Nolde. Eintrittsgeld wird nicht erhoben, dafür steht im Empfangsbereich eine Spendenbox.

In dem Museumsshop fanden wir besonders die Postkarten interessant - vielleicht nicht alle künstlerisch wertvoll, aber mit köstlichem englischen Humor

Und nicht zu vergessen: Das moderne Museumscafé, in dem man leckere kleine Speisen aus schottischen Zutaten zu sehr moderaten Preisen kaufen kann. Im Sommer lassen sich die sogar auf einer Skulpturenterrasse genießen.


Britannia Walk, Leith

Britannia Walk, Leith


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Ocean Drive

Mit dem Doppeldeckerbus - schottisch konsequent mit karierten Sitzbezügen - fahren wir zum Ocean Drive. Der Ocean Drive gehört zu Leith. Ursprünglich eine eigene Hafenstadt ist Leith heute ein Stadtteil Edinburghs. Wir steigen aus: Vor uns die Nordsee mit großen Schiffen, neben uns ein riesiges Einkaufszentrum, das uns die Aussicht auf die hier vor Anker liegende Britannia versperrt. Es ist überraschend wenig los. Am Meer führt eine Promenade bis in die Nähe der Britannia - bis 1997 der Luxusliner Elizabeth II, die das Schiff für Auslandsreisen und Empfänge genutzt hat. Man kann die Britannia für einen hohen Eintrittspreis besichtigen, was wir uns aber mit Blick auf mehrere negative Kommentare im Netz erspart haben.


Leith

Leith


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Hafengebiet von Leith

In dem sehr gepflegten Hafengebiet kann man wunderbar spazieren gehen, essen und trinken: Pubs, Fischrestaurants, moderne und historische Gebäude, eine viktorianische Schwingbrücke... Leith ist trendy. Mit Recht.


Essen & Trinken

The Dome

Bis 1993 beherbergte das viktorianische Gebäude eine Bank, seitdem ein Trendcafé. Der Raum, geschmückt mit schwarzen Säulen und einer Glas- und Stuckkuppel, ist so hoch, dass eine Kirche hineinpassen könnte. Einzigartige Atmosphäre und seeehr leckere Tacos.

The Dome
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Übernachten

Balmore House

****Sterne B & B im Viertel Tollcross

Durch die zentrale Lage können Altstadt, Neustadt, Geschäfte und Restaurants bequem zu Fuß erreicht werden. Die Bushaltestelle für weitere Ausflüge oder zum Flughafen ist auch nur wenige Meter entfernt. Das reichhaltige Frühstück - im Preis enthalten - wird im Wintergarten serviert.

Renoviertes Gebäude im spätviktorianischen Stil mit erhalten gebliebenen Details wie schmiedeeiserne Treppe, Kronleuchter und Zierleisten.

Gilmore Place 34

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Sehenswürdigkeiten

Jenners

Jenners öffnete 1895 seine Pforten. Es ist damit das ältesteste Kaufhaus Großbritanniens, auch Harrods von Schottland genannt. Kaufen kann man hier in etwa alles, was es auch woanders gibt. Einzigartig ist dagegen die viktorianische Inneneinrichtung auf drei Galerieetagen mit verzierten Geländern.

Jenners
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Kommentare

werner (16.11.2009)

Danke für die Eindrücke. Wie heißt denn das B&B mit dem tollen Frühstück? Am besten gleich als Tipp hinzufügen bei solch einer Auswahl.

Jojo (16.11.2009)

Ok, habe den Ratschlag befolgt :-)