Südafrika und Namibia 2011 - Reisebericht von maidlinger bei triplib.

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maidlinger
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Leider musstet Ihr auf diesen Bericht länger warten, denn es hat sich auf meinem Laptop ein
ganz gemeiner Trojaner eingenistet der alles durcheinander brachte.

Durban

Ankunft in Durban

Der Flug von Singapur in die Schweiz verlief sehr angenehm und nach fast drei Wochen hies es schon wieder Koffer packen, denn am 7. Februar sollte unser Iveco in Durban ankommen.
Der 8. Februar gegen Mittag werden wir von unseren Freunden Niri und Bernd vom Flughafen abgeholt.
Mit erstaunenen hören wir vom hiesigen Agenten, dass unser Iveco schon am 1. Februar hier angekommen ist und täglich Lagergebühren von 300 USD anfallen. Keinem ist eingefallen uns zu benachrichtigen, denn es wäre ein leichtes gewesen früher hier zu sein.



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Obwohl wir bei der „Wenzel Logistik“ 6350 USD alles inklusive bezahlt haben, also die Hafengebühr, die Abwiklung usw. auch für Durban, bekommen wir den Iveco nicht aus dem Hafen. Wir telefonieren mit Wenzel Logistik in Malaysia und er sagt uns, dass er sofort das Geld überweisen würde, doch leider war die Bank schon zu und er sah es als nicht wichtig an, uns zu benachrichtigen, wieder 300 USD.
Das Wochenende ist auch noch dazwischen was den Lagerpreis weiter in die Höhe treibt. Übers Wochenende müssen wir in Raten Geld aus Automaten abheben, denn ohne zu bezahlen bringen wir unseren Iveco nicht aus dem Hafen.
Montag 9 Uhr stehen wir im Büro des Agenten , wir wollen Heute unbedingt unseren Iveco haben und nach ein paar mal trocken schlucken legen wir 19400 Rand was etwa 3000 SFR sind auf den Tisch. Unser Iveco ist ausser einem kleinen Kratzer unversehrt und wir sind erleichtert wieder fahren zu können, das mit den Mehrkosten müssen wir schauen wie wir es regeln können. Es gehen SMS und Mails zwischen „Wenzel Logistk“ hin und her, erst heißt es der Schaden wird uns ersetzt, Tage später heisst es wieder die Fa.Wnzel Logistik kann den Schaden nicht alleine übernehmen und will nur die Hälfte zahlen. Mein Vorschlag 40% wir-60% sie. Nach Wochen überweisen sie nur die Hälfte, so bezahlen wir die andere Hälfte, für Fehler die die Fa. Wenzel Logistik gemacht hat. Diese Firma kann ich beim besten Willen nicht weiterempfehlen.
An Niri und Peter ein herzliches Dankeschön für ihre wertvolle Hilfe.


Lesotho


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Weiter nach Lesotho

Mit diesen beiden fahren wir Tage später nach Lesotho, es ist leicht bergig zwischen 1000 und 2000 Meter hoch, die Menschen haben nicht
viel, das Land ist kahl aber dennoch schön.
Die Menschen sind etwas scheu , doch freundlich und haben immer ein lächeln.


200 km oberhalb von Kapstadt


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200 km nördlich von Kapstadt

Im Landesinneren von Südafrika fahren wir auf Nebenstrassen westärts, durch kleine Dörfer, vorbei an riesigen Farmen und Felder und erreichen etwa 200 Km nördlich von Kapstadt das Meer. Wir bleiben mehrere Tage in dieser Gegend, finden wunderschöne Plätze zum campieren, essen frische Fische und diverse Meeretiere. Doch alles schöne hat einmal sein Ende, so fahren Niri und Bernd ost und wir nordwärts. Es war eine schöne Zeit mit den beiden.


Augrabies Falls


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Wir wollen über Richtersfeld und den Grenzübergang Nordoever nach Namibia, doch das Hochwasser des Oranje hat im Januar die Brücke weggerissen. Der Fluss führt immer noch äusserst viel Wasser , so entschliessen wir uns zu den Aougrabies Fällen zu fahren. Es ist beeindruckend wie sich die braunen Wassermassen durch die engen Felswände zwängen, ein Getöse, die Gischt spritzt haushoch. Etliche Laufstege sind weggerissen, Bäume und Wurzeln versperren den Zugang.
Wir sitzen im Auto als wir Schritte hören und eine Stimme sagt , doch, dass sind sie und rufen hallo. Was für eine Überraschung, Erika und Klaus Därr aus München, sie haben wir Jahre vorher mit ihrem grossen Wohnmobil in Südamerika- Costarica und später in Mexiko angetroffen.


Aus


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Wieder in Namibia

Wir sind wieder in „ NAMIBIA „, doch was für ein Land, ein ganz neues Namibia, alles grün, riesige Flächen, ein wogendes Grasmeer wohin man auch blickt, so habe ich es noch nie gesehen, einfach schön. Auf der Canyon Lodge sagen sie uns, dass es seit menschengedenken noch niemals so geregnet hat und es regnet immer noch manchmal mehrmals am Tag. Selbst den alten Militärlastwagen den ich vor ein paar Jahren zu der Abzweigung wo es zur Lodge geht hingeschleppt habe, ist von den Wassermasse mehrere hundert Meter weit mitgerissen worden.
Wir sind im Roadhaus das neu umgebaut ist, typisch“ Mani“ er hat solche Ideen und Einfälle. Ein Dorado für mich, das stehen uralte Autos-Lastwagen-Maschienen-Gerätschaften, dazwischen Tische an denen die Gäste sitzen.


Draussen um die Gebäude herum Landmaschinen Traktoren- Pflüge-Eggen- Pferdefuhrwerke und der Ford Lastwagen Bauj.1940 an dem ich vor ein paar Jahren tagelang herumgeschraubt habe und der fahrtüchtig ist.
Bekomme ein Mail da steht, ich bin schon da in Lüderitz und wo bist Du? Ich schreibe zurück, treffen wir uns in Aus so hat jeder gleich weit. Ein paar Stunden später, Dorly und ich sitzen im Restaurant Bahnhof kommen Elvi und Schorschi mit ihrem gelben VW-Bus, sie kennen wir schon über 30 Jahre vom Asia-Treff . Wir haben uns viel zu erzählen, sitzen beim Bier als ein junges Pärchen die Stiege herauf kommt und bei uns stehen bleibt, mich anschauen, ich denke was die wohl von mir wollen, da sagt er, da unten steht doch dem Maidlinger sein Auto ! Hallo Wolfgang ; und ich weiss immer noch nicht wer der Junge Mann ist. Da sagt plötzlich Dorly, das ist doch Torsten, Sohn von Renate und Walter Theile die die Namtip Farm haben.



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Auf der Namtip Farm

Wir übernachten ca 15 km ausserhalb von Aus auf einem Begkamm mit mit einer phantastischen Weitsicht und menschenleer , was wir schon lange nicht mehr erlebt haben. Auf einer guten Naturstrasse gehts zügig der Namtip entgegen, am Tor angekommen sehe ich meinen Nagel der immerhin eine länge von 20 cm hat, so 6 cm aus dem Pfahl herausragen. Und diese kleine Episode möchte ich euch erzählen. Vor Jahren wollten wir Walter und Renate besuchen, doch das Tor war mit einer massiven Kette verschlossen, alles hupen nützt auch nichts, denn das Haus ist 10 Km weit weg. So machen wir es uns gemütlich, die werden ja schon kommen und sie werden ihre Tiere nicht alleine lassen, es wird dunkel 8 Uhr 9 Uhr irgend wann schlafen wir ein, am nächste Morgen keine neue Spur , Tor immer noch zu. Lange wollen wir nicht mehr warten und Dorly schreibt eine Nachricht ,ich suche einen Nagel um die Nachricht anzubringen damit der starke Wind nichts davon bläst , der längste Nagel ist gerade recht er misst 20 cm und den haue ich in den Pfahl so dass er nur noch 1 cm herausragt. Und dieser Nagel murkse ich ganz heraus und bringe ihn Torsten, wie habt ihr denn den herausgebracht Vater und ich versuchten es mehrmals da ist eher der Pfahl herausgekommen. Er wird den einrahmen und zu den alten Sachen hängen.



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Wir bleiben zwei Tage auf der Farm, machen mit Torsten eine ausgiebige Tour, er gibt Erklärungen, wir sehen Wildtiere wie Böcke, Gnus, Oryx, Strausse, bei einer Kuhherde trauen wir unseren Augen nich, da ist ein Bergzebra das immer bei der Herde ist. Der
Abend klingt aus, bei Kerzenlicht mit einem währschaften Südwester Essen das die junge Frau gekocht hat. Walter und Renate sind aus Windhoek noch nicht zürückgekehrt und als wir wieder am Toor sind schreibt Dorly eine Nachricht und ich finde nochmals einen 20 cm langen Nagel (habe noch einen, der letzte) und schlage ihn an anderer Stelle ein, so dass er nur 1 cm heraussteht.


Sossusvlei


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Touristisches Sossusvlei

Sossusvlei; eigentlich wollte wir nicht mehr dorthin da es zu touristisch überlaufen ist, doch durch den vielen Regen sind die Pfannen voll Wasser was ein sehr seltener Fall ist und wir erleben Sossusvlei fast ohne Menschen aber dafür mit einer grossen Oriyx Herde.


Windhoek


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Weiter Richung Windhoek

Ursprünglich wollten wir schneller nach Windhoek, aber durch den Umstand dass Schorschi und Elfi im Lande sind und dass das Land so herrlich grün ist , entschliessen wir uns einen grösseren Bogen zu machen. Swakopmund und weiter nördlich bei Meile 105 biegen wir nach osten ab fahren an den ersten Welvitschia vorbei und man glaubt es kaum, es fängt wieder an zu regnen, so stehe ich mit Schirm neben einem wunderschönen Exemplar um es zu fotografieren.
Wir erreichen die Brandberg Mine die schon vor Jahren aufgegeben wurde, das Loch ca200m tief, unten ein 50 m langer grüner See das Wasser leicht salzig und schwimmen zu unserer Abkühlung.



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Nach einer angenehmen Nacht und einem letzten Bad fahren wir aus der Mine Richtung Norden und wollen den Huab Fluss erreichen der hoffentlich kein Wasser führt. Die ersten 20 km sind äusserst schwierig, schmal grosse Steine- unwegsam, ganz langsam kommen wir vorwärts aber je höher umso besser werden die Wegverhältnisse, oben angekommen ein hellgrün wogendes Meer von Gras so weit das Auge reicht . Wir haben Glück der Huab führt kaum Wasser und ein oder zwei Autos haben eine gut sichtbare Spur hinterlassen, so dass wir gut vorwärts kommen, doch an einer anderen Stelle ,einem normalerweise trockenem Zulauf müssen wir eine Nacht stehen bis wir durchfahren können.
Verabschieden uns in Windhoek von Schorschi und Elfi, es war eine schöne Zeit mit ihnen, an Pfingsten sehen wir uns schon wieder beim Asia Treff in der Schweiz.


Zeit für unser Freunde

Die Zeit läuft uns buchstäblich davon, so dass wir nur ein paar Tage Zeit für unsere Freunde haben. Auch dieser Bericht wird langsam zu lange, doch ein Ereignis muss noch erzählt werden, nämlich, Magnus aus Füssen. Magnus lernten wir in Niameh Niger vor vielen Jahren kennen, hier in Europa sahen wir uns in den letzten Jahren sehr selten, dafür aber schon vier Mal hintereinander in Namibia und jedes mal überraschen wir ihn, einmal so, dass fast unsere Freundschaft auf der Kippe stand und ein Bericht in den Winhoeker Zeitungen erschien. (Nachzulesen in Afrika Bericht 4).
Von Ulli und Manni erfahren ich , Magnus kommt am 8. April Morgens 5 Uhr auf dem Flughafen an, ja und wie wollen wir ihn überraschen Manni und ich überlegen dies und das, schlussendlich haben wir die Lösung: Magnus ruft noch am Vortag an und fragt ob sie (Uli) ihn abholen könne, nein geht leider nicht, denn Tina hat Geburtstag, aber sie schickt vom Geschäft Simon er ist schwarz und hat einen Zettel. Am andern Morgen 3 Uhr ich werde von Dorly und Uli schwarz angemalt, habe einen 2,5 m Stecken unten einen Pfeil der nach oben zeigt und ganz oben den besagten Zettel mit Name Magnus aber in Spiegelschrift.



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5 Uhr, Die Air Berlin landet pünktlich und es warten sicher schon 50 Menschen und ich stelle mich in die mitte beim linken Ausgang, anfangs werde ich kaum beachtet aber auf ein mal drehen sich die Leute um, schauen etwas ungläubig und fangen an zu lachen, einige kommen her und schauen ob sie diesen Namen entziffern können. Ein Ehepaar läuft vorbei bleiben einen Meter vor mir stehen und so nach zwei Minuten sagt der Mann zu seiner Frau, das heisst Magnus. Es kommen Leute von Zoll , machen Fotos von dem komischen schwarzen, das Tor geht wiederholt auf und eine Angestellte zeigt in meine Richtung, da steht er. Jetzt kommt Magnus ein wenig bleich nach dem langen Flug, schaut in die Runde, keine Tafel wo Magnus drauf steht und läuft auf die rechte Seite, ich gehe auch nach rechts und stelle mich zwei Meter vor Magnus auf, er aber schaut die anderen Tafeln an, ob vieleicht doch irgendwo sein Name drauf steht. Nichts, so gehe ich etwsas näher und rufe Magenus— Magenus, er kommt etwas auf mich zu, schaut den Pfeil an, sein Blick geht langsam nach oben, studiert ein wenig und nimmt mir den Stecken aus der Hand, dreht in um und sagt, die
Deppen können nicht einmal meinen Namen......, ja aber so stimmts ja auch nicht und gibt mir meinen Stecken zurück. Ich laufe voraus und rufe immer wieder Magenus quikly-quikly de Car wait autseit. Jetzt muss ich warten denn Dorly und Uli sollen ja das ganze fotografieren und wie ich so dastehe und lache , da geht unserem Magenus ein ganz helles Licht auf, „ Kruzefix d Maidlinger„ und jetzt hat er mich schon wieder erwischt.


So und nun komme ich zum Schlusswort denn; unsere Reisen werden in Zukunft ein bisschen anders verlaufen, wir werden die Sommermonate hier in der Schweiz und die Wintermonate im südlichen Afrika verbringen. Auch möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Frau „Dorly“ bedanken, denn es ist nicht selbsverständlich, dass sie mich auf all den Reisen jahrelang so uneigenützig begleitet hat und so manche aufregende Situationen erleben musste. Schon seit längerem redet sie , dass es schön wäre könnte man die Küche streichen, natürlich mache ich das , hat sie mich doch all die Jahre gut bekocht. Doch plötzlich spricht sie von einer ganz neuen Küche obwohl das Wasser kommt und geht, die Hahnen noch nicht tropfen, alle Platten im Herd heiss werden, der Dampfabzug funktioniert auch noch, nur ein paar Scharniere auszuwechseln wären. Aber gleich eine neue Küche !!!!!
Die Wünsche einer (meiner ) Frau.
Ich werde Euch dann mitteilen wie die Geschichte ausgegangen ist. Herzliche Grüsse senden Euch
Dorly und Wolf