Thailand im Frühjahr 2010 - und weiter geht unsere Reise - Reisebericht von maidlinger bei triplib.

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maidlinger
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Nach einer kurzen, aber doch schönen Zeit in der Schweiz sind wir am 19.1. nach Thailand zurückgekehrt und haben unseren leicht verstaubten Iveco in bester Verfassung vorgefunden.

Bangkok

Thailand

Thailand


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Ankunft in Thailand

Unser Gepäck, es sind immerhin über 60 Kg, da sind Ersatzteile-Käse- Würste, meinen überaus sympathischen Cynar nicht vergessen, werden verstaut. Im Schnellgang wird abgestaubt und schon müssen wir auf die Hauptstrasse fahren, denn unsere langjährigen Freunde Rita und Freddy Reck mit Hund Simba sind unterwegs zu uns. Das Treffen gestaltete sich dann doch etwas schwieriger als gedacht, denn Freddy konnte in der Aufregung sein GPS das er wegen des Zolles so gut versteckt hat selbst nicht mehr finden. Wir stehen schon mehr als zwei Stunden auf der Strasse und warten, er muss ja gleich auftauchen, doch sie sind weit und breit nicht zu sehen, so rufen wir sie an und siehe, sie stehen keine 15 Km von uns in Richtung Bangkok, auch schon über 2 Stunden und wollten uns mehrmals anrufen aber von ihrer Seite aus ging das Telefon nicht.


Nakhon Ratchasima

Weiter nach Nakhon Ratchasima

Unterdessen ist es schon dunkel, so erkläre ich Fahrt in Richtung Ratchasima ihr werdet eine große blaue Reklametafel auf der der Name Lucson steht und eine Fußgängerbrücke sehen und da sind wir.
Nicht lange und ihr weißer MAN taucht auf und wir sehen uns nach 6 Jahren wieder, auch Simba wurde so 200 Meter vorher ganz aufgeregt, wie wenn er merken würde dass da gute Freunde warten.
Die Wiedersehensfreude war Riesen groß und erst weit nach Mitternacht kamen wir ins Bett.


Weltreisende Freddy und Rita

Die drei starteten vor 6 Jahren zu ihrer Weltumrundung -von Nord nach Südafrika, dann übers Meer- Südamerika bis Alaska und mit dem Schiff von Vancouver nach Thailand.
Wir stehen an einem kleinen See und haben uns viel zu erzählen, Freddy`s Stromgenerator brummelt vor sich hin, Simba ein großer schöner Rhodesian Ridgeback ist and der langen Leine, auf ein mal fängt er an zu bellen und möchte hinters Auto laufen. So sehen wir nach und Freddy stellt fest, dass zwei kleine Plastik-Behälter einer mit Benzin, der andere mit Öl fehlen.
Man glaubt es kaum, Stunden später rennt Simba laut bellend in den Wald und wir hinterher, Freddy ruft ihn zurück, denn einer in seiner Angst könnte auf den Hund einstechen und dass das nicht unbegründet war, fanden wir doch am anderen Morgen ein großes ca. 30cm langes Blechmesser.


Chiang Mai

Iveco mit Buddah

Iveco mit Buddah


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In den Norden nach Chiang Mai

Wir wollen in den Norden ins goldene Dreieck, Birma-Laos-Thailand ,es hat seine Berühmtheit mit dem Anbau von Mohn zur Herstellung von Opium erlangt. So fahren wir vorwiegend auf Nebenstrassen Nordwest Chiang Mai entgegen. Das Wetter sehr, sehr heiß, wir fragen wie viele Jahreszeiten sie haben, zwei, die heiße und die sehr heiße und jetzt habt ihr die sehr heiße? Nein, nur heiß, ja da können wir uns auf was gefasst machen und die Luftfeuchtigkeit verstärkt das noch alles.
Wir staunen dass so viele Tempel gebaut werden sie sehen sehr schön und für unsere Augen fremdartig aus, viel Verzierungs-Schnörkel -grelle Farben-Spiegel und Ornamente. Wir fragen uns wer bezahlt das alles und bekommen zur Antwort, dass alles gespendet und oft in Fronarbeit erstellt wird. Manchmal stehen wir über Nacht auf einem Platz nähe des Tempels, früh Morgens ab 5 Uhr kommt sehr angenehme Musik aus den Lautsprechern die auf einen hohe Masten montiert sind, nach einer Stunde erzählt ein Mönch mit angenehmer Stimme, was wir ja nicht verstehen und nach geraumer Zeit beginnt ein monotoner Singsang der Mönche.


 Langhals Frau bei Chiang Mai

Langhals Frau bei Chiang Mai


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Rechts und links der Strasse wird fleißig gearbeitet, vorwiegend wird Reis -Mais, je nach Höhe auch Tabak angebaut. Je weiter wir nordwärts kommen umso angenehmer wird das Klima, tagsüber sehr warm und wegen der Höhe nachts angenehm kühl, kaum Moskitos und sehr angenehm zum schlafen. Wir sind ganz nahe der Grenze zu Burma, die Gegend sehr bergig und es geht rauf und runter, rechts und links.
Es sollen in dieser Gegend noch ein paar Bergstämme leben, bei denen die Frauen Messingringe um den Hals haben die bis zu 6 Kilogramm schwer sein können. In einem Dorf direkt an der Grenze leben noch mehrere Familien und was uns erstaunt ist, dass sich ein Teil der jungen Mädchen auch entschlossen haben diese Ringe anzulegen.


Elefanten-Trainingszentrum

Elefanten-Trainingszentrum


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Besichtigung eines kleinen Dorfes bei Chiang Mai

Gegen eine kleine Gebühr können wir das Dorf besuchen und wir sehen wie sie leben, einfach, bescheiden in kleinen Holzhäuser, aber auch hier hat der Fortschritt Einzug gehalten überall Fernsehschüsseln.
Wir besuchen ein Trainings- und Ausbildungszentrum für Elefanten, ja selbst ein Krankenhaus für diese großen Tiere gibt es hier. Sie werden für ihre Aufgabe im Wald und auf Feldern zu arbeiten trainiert und daneben lernen sie kleine Kunststücke, selbst einfache Bilder malen sie und ein kleiner Elefant drückte mir mehrere schmatzende Küsse auf die Wange.



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Für Rita und Freddy gehts zurück nach Bangkok

Hier in Chiang Mai wollen Rita und Freddy umdrehen, ihre Filmkamera, die sie in Bangkok zur Reparatur haben ist fertig und sie müssen ihre Bewilligung für ihr Auto verlängern lassen.

In einer kleineren Stadt sehe ich links am Hang Tempel und eine große Buddha Statue so bleibe ich mitten auf der Brücke stehen und sehe weiter oben einen anderen Tempel in einer ungewöhnlichen Farbe, violett-blau. Dieser ist ganz neu und die letzten Arbeiten werden noch ausgeführt, er steht ganz oben auf dem Hügel mit einer wunderschönen Aussicht.


Chiang Rai

goldene Dreiecksstatuen

goldene Dreiecksstatuen


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Nördlich von Chiang Rai

Nördlich von Chiang Rai erreichen wir zum zweiten Mal den Mekong, das so genannte goldene Dreieck, heute zieht es vorwiegend Touristen hierher und die Bauern dieser Gegend bauen vorwiegend Reis und Mais an.


Thoeng-Nan

auf der Fähre

auf der Fähre


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Zum Stausee Sikirit

Von hier aus geht es nur noch südlich Thoeng-Nan entgegen, dann die 1026 eine gelb eingezeichnete Nebenstrasse zum Stausee Sikirit. Anfangs normal breit, dann nur noch 3 Meter die Strasse führt oben auf den Bergkämmen, auffallend wir sehen kaum Autos aber die Landschaft sehr schön, selten ein Dorf. Nach Stunden ein See, ja und wo geht die Strasse weiter; ein freundlicher Mann der unsere Ratlosigkeit bemerkt, sagt uns dass wir 3 Km zurückfahren müssen und den schmalen Weg nach links abbiegen um den Berg herum und so kommen wir zu einer Fähre.
Jetzt ist mir auch klar warum uns kein Lastwagen oder Omnibus entgegen gekommen ist, die Fähre nur zwei ca. 8 Meter lange Pontons.
Ein Junge holt den Fährmann und der deutet auf unser Auto very big-very big, aber es sollte gehen, ich will auf die eine fahren doch er meint die Rampe ist zu schwach und es stimmt bei der anderen sind die Holzbalken stärker.


auf der Fähre

auf der Fähre


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Sicher am anderen Ufer

Dorly möchte am liebsten umdrehen aber ich beruhige sie, in Afrika gibt es schlimmere. Ganz vorsichtig und langsam fahre ich hinauf, immer bedacht schön in der Mitte zu bleiben. Der Fährmann holt sein kleines Motorboot, spannt es davor und ab geht die Fahrt und ohne Zwischenfall erreichen wir das andere Ufer und bald darauf den Sikirit Stausee. Unterhalb der Staumauer ein Campingplatz mit alten Bäumen -Wasser und Strom, keine Menschen, ja da lässt sich`s leben und beschließen ein paar Tage zu bleiben.


Sikirit Stausee

Sikirit Stausee


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Der Schweizer mit dem Rad

Am anderen Tag kommt einer mit einem Rennrad, steigt ab, nein er fällt fast herunter und sagt ein Auto aus der Schweiz, das gibt’s doch nicht. Er stellt sich vor Kurt sein Name und aus der Schweiz und lebt schon 13 Jahre hier, bleibt bis zum Abend und anderntags kommt er mit seinem Auto und seiner Frau, fährt uns in der Gegend herum, zeigt uns den Sommersitz des Königs, der aber noch nie hier war, jeden Laden, sein einfaches Haus und lädt uns zum Bier ein. Kurt lebt sehr einfach, hat einen Sohn und ist anscheinend zufrieden


Nach drei Tagen Nichtstun, naja ein wenig rumschrauben, ein paar Kleinigkeiten reparieren, Dorly putzt und wäscht und am Abend grillen wir ein gutes stück Fleisch, trinken ein gekühltes Bier und zum Tagesausklang guten Südafrikanischer Rotwein und sagen dann dem schönen Tag und “gute Nacht“. :-)

Bis zum nächsten Mal seid herzlichst gegrüßt

Eure Weltenbummler Dorly und Wolf


Nationalpark Khao Yai

46 Meter langer liegender Buddha, goldglänzend.

46 Meter langer liegender Buddha, goldglänzend.


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Bericht 2 - Nationalpark Khao Yai

Nach ein paar Tagen an dem Stausee fahren wir immer südwärts über Phitsaulok, Nong Bua, Saraburi dem ältesten und grösstem Nationalpark Khao Yai entgegen.
Auf vorwiegend guten Nebenstrassen durch ländliche Gebiete in denen das Leben seit Jahrhunderten seinen gewohnten Lauf nimmt, das hauptsächlich vom Anbau von dem Hauptnahrungsmittel Reis bestimmt wird. Dazwischen Dörfer- kleine Städte und in einer, ein 46 Meter langer liegender Buddha, goldglänzend.


Der Nationalpark Khao Yai ist im Weltkulturerbe aufgeführt, er erstreckt sich über 2000 Km2 und liegt zwischen 80 und 1200 Meter Höhe, es sollen ca. 250 Elefanten darin leben, aber ausser Elefantenlosung und Kurzschwanz Makaken sieht man kaum Tiere, dafür riesige Bäume die im dichten Urwald stehen.


Ayutthaya


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Nördlich von Bangkok, in Ayutthaya eine riesige Tempelanlage die ihre Blütezeit im 17. Jahrhundert hatte und damals zu den bedeutendsten Städten der Welt zählte.


River Kwai Brücke

River Kwai Brücke

River Kwai Brücke


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Brücke am Kwai

Die Brücke am Kwai, besser bekannt als River Kwai Brücke, wurde 1942 von den Japanern unter unmenschlichen Bedingungen erbaut, von den Zwangsarbeiter starben an Unterernährung und Krankheiten über 80000 und von den Kriegsgefangenen über 12000 Menschen. Täglich fahren noch mehrere Züge bis zur Myanmar-, frühere Burma-Grenze.


Wat Khao Chong Pran

Naturschauspiel

Ein Naturschauspiel besonderer Art erleben wir in Wat Khao Chong Pran kurz vor dem dunkel werden, fliegen in einer langen Wolke Millionen von Fledermäuse zur nächtlichen Futtersuche aus den Höhlen.


Phetchaburi

Phetchaburi

Phetchaburi


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Distrikt Phetchaburi

Im Distrikt Phetchaburi kommen wir zum Golf von Thailand, doch die Enttäuschung ist gross, hofften wir auf weisse Sandstrände doch vieles ist verbaut und wenn doch ein Stück Land am Meer frei zugänglich ist, ist es übersät mit Plastik. Auf hunderten von Kilometer das gleiche Bild, alles was irgendwo ins Meer geschüttet wird schwemmt es ans Land und starker Wind bläst es weit ins Landesinnere.
Wir treffen wieder unsere Freunde Rita und Freddy und gemeinsam fahren wir von einer Bucht zur anderen, je weiter wir südlich kommen umso klarer wird das Wasser, die Buchten zugänglicher, der Plastik aber bleibt.


Die Hitze tagsüber ist enorm 40 Grad und mehr mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, selbst das Meer bringt keine Abkühlung. Eine Wohltat am Morgen nach einer hitzigen Nacht, ist eine Papaiya aus dem Kühlschrank, wohlig kühl rutscht sie durch den Gaumen und in der Speiseröhre hinunter.


Koh Samui

Big Buddha auf Koh Samui

Big Buddha auf Koh Samui


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Autofähre zur Insel Ko Samui

Mit einer Autofähre setzen wir über zur Insel Ko Samui, die Insel ist nicht gross ca. 55 Km ein Mal herum, auffallend viele Touristen bevölkern die Strassen , sie sind mit dreirädrigen Tuk Tuk und Mopeds unterwegs. Am schönsten Strand … hat Andy aus der Schweiz ein schönes Speiserestaurant und wir besuchen ihn. Zuerst wollten wir ein paar Tage bleiben aber es ist kaum ein Plätzchen am Meer zu finden, alles verbaut und zum schlafen fahren wir zum Big Buddha, dort ist es ruhig, keine laute Musik oder Disko. Das einzige laute sind am frühen Abend und morgens ein paar Düsen und Turboprop Flugzeuge die in 50 Meter Höhe über uns hinweg fliegen. Eher fluchtartig verlassen wir die Insel diese Menge an Touristen sind wir einfach nicht gewöhnt.


Koh Samui

Koh Samui


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Traumhafter Westen

Schöne Strände finden sich auf der westlichen Seite, so stehen wir schon 5 Tage unter Bäumen und Palmen direkt am Wasser, Abends fahren die bunten Fischerboote hinaus aufs Meer und früh Morgens mit frischen Fischen kommen sie zurück, so leben wir hauptsächlich mit verschiedenen Kräutern gedünstete oder gegrillte Fische. Erleben wunderschöne Sonnenuntergänge, haben genügend Holz und sitzen mit einem oder mehreren Gläser Wein am Feuer und geniessen den Abend, vor allem wenn wir hören , dass der Winter immer noch nicht vorbei ist und minus Grade herrschen und ihr immer noch Schnee habt.


Toller Fang auf Koh Samui

Toller Fang auf Koh Samui


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Nicht dass ihr auf andere Gedanken kommt, wegen den hitzigen Nächten und so, diese Zeiten sind langsam vorbei, heiss und schwül ist es. Nach 5 Tagen verabschieden wir uns von Rita und Freddy, sie fahren nach Malaysia und wir werden im Westen wieder hoch fahren und immer wieder einen schönen Strand suchen und verweilen, so langsam geht’s dann weiter nach Kambodscha.


Khao Lak

Bei Khao Lak

Bei Khao Lak


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Aber weit kommen wir nicht, schon nach ein paar Kilometer eine sehr schöne Bucht und Strand, wir fahren bis zum Ende und parken nahe eines kleinen Restaurants und der freundliche Besitzer bei dem wir ein kühles Getränk nehmen sagt, dass wir hier ruhig stehen können.
Nicht lange und ein Auto kommt und der Fahrer, wir haben ihn ganz kurz im Dorf gesehen fragt, wo kommt ihr eigentlich her? Touristen hat es viele, aber mit eigenem Auto das hat er noch nie gesehen und er lebe schon Jahrelang hier. Richard ist sein Name und er hat mehrere Bungalows zum vermieten, ja wenn er Jahrelang hier lebt, kennt er sicher jemand der auf den Iveco eine Weltkarte zeichnen könne. Schon nach ein paar Stunden kommt eine junge hübsche Frau die eine Malstudio hat und nach einer Vorlage zeichnet sie eine schöne Landkarte auf die rechte Seite, ein bisschen grösser als geplant, aber was soll`s.


Tsunami Mahnmal auf Khao Lak

Tsunami Mahnmal auf Khao Lak


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Immer wieder kommen Touristen aus ganz Europa, der USA und wollen wissen wie wir hierher gekommen sind. Aus den zwei Tagen die wir bleiben wollten sind schliesslich sechs geworden. Eines Tages Richard kommt immer wieder vorbei. Kommen wir darauf, dass wir uns schon vor Jahren mehrmals getroffen haben, nämlich am Asia- Treff das immer über Pfingsten in der Schweiz abgehalten wird.
Wir erfahren von Leuten in Khao Lak, wo vor 6 Jahren der Tsunami gewütet hat, dass es alleine hier über 4000 Tote gab, viele wurden nie gefunden. Die meisten haben ihr ganzes Hab und Gut verloren, doch sie haben die Ärmel hoch gekrempelt, aufgeräumt und ihre Häuser wieder aufgebaut. Heute ist kaum mehr was von der Katastrophe zu sehen, das Polizeiboot liegt 1,5 Km im Landesinneren und bleibt als Mahnmal dort liegen, eindrücklich auch die Bilder im kleinen Museum.


Khao Lak

Khao Lak


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Manchmal kommen wir gerade mal ein paar Kilometer weit und haben einen ganzen Strand für uns alleine, nur müssen wir erst ein paar Plastiksäcke mit Abfall füllen, denn die Einheimischen aber nicht nur sie, sondern auch Touristen lassen ihren Abfall liegen und dementsprechend sieht`s dann aus.


Chumphon

Palmenwald nähe Chumphon

Palmenwald nähe Chumphon


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Bericht 3: Bei Chumphon

Wir stehen am Strand, nähe Chumpon, es ist Sonntag und dementsprechend viel Menschen sind unterwegs, als ein Landrover mit Australischem Nummernschild bei uns anhaltet. Hallo, wir sind Katrin und Tilo, kommen aus Australien und fahren auf dem Landweg zurück nach Deutschland. Sie haben sechs Jahre dort gearbeitet und bevor sie einen neuen Job annehmen, wollen sie dies mit einer längeren Reise verbinden. Vom Alter her könnten sie unsere Kinder sein, sie 32, er 35, gebildet und mit einer sehr angenehmen Umgangsform. So beschliessen wir schnell ein Mal gemeinsam ein Stück des Weges zu fahren und weil es ihnen auch nicht so pressiert, fahren wir in kurzen Etappen von Strand zu Strand. Tilo hat ein CPS mit Thailändischer Karte und so bewegen wir uns auf Nebenstrassen die oft Feldwegen ähneln gegen Norden, müssen sogar mehrmals umdrehen , weil der Weg fast zugewachsen ist. So fahren wir durch grosse Palmenwälder, kleinen Ansiedlungen, schauen zu wie abgerichtete Affen die Kokosnüsse abdrehen und herunterfallen lassen.


Samut Sakhon

Salzgewinnung

Salzgewinnung


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Bei Samut Sakhon

Weiter gegen Norden kommen wir an grosse Salzpfannen und bei vielen scharren sie das Salz zu kleinen Hügeln auf und tragen es auf einen Lastwagen. Die Menschen sind ein bisschen Scheu und zurückhaltend, möglicherweise haben sie noch kaum Touristen gesehen.


Flooting Market

Flooting Market


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Wir kommen wieder auf den Platz wo wir mit Freddy und Rita standen, nähe Samut Sakhon und sind erstaunt was für ein grosser Betrieb herrscht, im Gebäude , beim ersten Mal stand es leer, sind ca.150 junge Mönche die wie eine Schnupper-Zeit als Mönche absolvieren um zu sehen, ob es für ihr weiteres Leben eine Zukunft hat.
Schon um 5 Uhr Morgens beten sie, anschließend nehmen sie das Frühstück im grossen Essaal ein und sitzen sehr konzentriert bis zum Mittag im Unterrichtsraum. Das Alter der Jugendlichen schwankt so zwischen 10 und 18 Jahren, nach einer längeren Mittagspause geht’s dann weiter bis 21 Uhr, Lichterlöschen gegen 22 Uhr und dann absolute Stille.


Flooting Market

Flooting Market


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Flooting Market

Wir treffen Suh, Wolfgang ist vorübergehend in Deutschland und sie lädt uns ein am Abend zum Flooting-Markt zu gehen; was für ein Treiben, im Kanal unzählige kleine Boote auf denen viele Sachen verkauft werden, auf denen gekocht wird, alles was der Gaumen verlangt, viele Meerestiere, Spezialitäten des Landes, einfach wunderbar, für das Auge-Nase und Gaumen.


Pattaya

Pattaya

Katrin und Tilo wollen noch zur River Kwai Brücke und in den Khao Yai Park, wir fahren unterhalb Bangkok nach Pattaya, ein Restaurant nach dem anderen, Touristen in unzähliger Zahl, Junge Frauen die ihre Dienste anbieten, viele alte Pappeli die kaum noch laufen können, Händchen haltend mit mehr oder weniger hübschen jungen Thailänderinnen, eine verrückte Welt


Angkor Wat

bei Angkor Wat

bei Angkor Wat


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Weiterreise nach Kambodscha

Kurz vor der Grenze treffen wir Katrin und Tilo, überqueren diese nicht ganz problemlos, denn der Beamte der unser Carnet de Passages abstempeln soll, verlangt ein Einladungsschreiben das aber nur in Phnom Pen ausgestellt wird, wir sollen es holen dann wird er das Carnet abstempeln, es geht eindeutig nur ums Geld, so stellen wir uns ein wenig doof und verstehen nichts mehr bis es ihm zu dumm wird und er holt seine Stempel aus der Schublade und wir sind in Kambodscha. Vergebens suchen wir eine Versicherung und glauben dass es so etwas kaum gibt, fahren doch sehr viele Autos ganz ohne Nummernschilder herum. Auffallend ärmere Verhältnisse, das Durchschnittsalter der Autos bedeutend höher als in Thailand, Dreck und Plastik auch nicht weniger eher mehr, viel mehr, die Menschen aber genauso freundlich.


bei Angkor Wat

bei Angkor Wat


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Ankunft in Angkor Wat

Angkor Wat, eine Sagen umworbene Stadt, erstreckt sich auf über 350 Quadratkilometer, wurde erst Ende des 19.Jhd.von einem Forscher im Urwald entdeckt und in den letzten Jahrzehnten mühsam von wildwuchernden Bäumen und zerstörenden Wurzeln befreit. Die einzelnen gewaltigen Tempelanlagen sind so verschieden wie ihre Herrscher es waren, die ältesten wurden noch mit gebrannten Backsteine, die neueren Datums mit Sandstein der sich besser Formen lies, gebaut.


bei Angkor Wat

bei Angkor Wat


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Eindrücklich die gewaltigen Tempel, die bis gegen 80 Meter hoch und 200 auf 150 Meter im gefiert aufweisen zum Teil noch sehr gut erhalten, doch dort wo sich Bäume angesiedelt haben sind die Wurzeln in die kleinsten Ritzen eingedrungen und haben die dicken Mauern gesprengt. Gut ist es, dass wir mit unseren Fahrzeugen von Tempel zu Tempel fahren können, so können wir bestimmen welche Anlage wegen des Lichts besser am Morgen oder Abends zum Fotografieren ist. Leider können wir nicht in der Nacht an einem der künstlichen Seen übernachten, so finden wir mit unseren Autos neben der Polizei einen einigermaßen guten Übernachtungsplatz.


Banteay-Srei

Von Tempel zu Tempel

Drei Tage sind wir unterwegs, von Tempel zu Tempel, und entdecken immer wieder neue die von großen, alten Bäumen und Wurzeln befreit werden, mühsam dann die Restaurierung.


Von der Schweiz restaurierter Tempel

Von der Schweiz restaurierter Tempel


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Banteay-Srei

30 Km außerhalb von Siem Reap in Banteay-Srei treffen wir auf einen mit äußerst filigraner Ornamentik ausgestatteten und gut restaurierterten Tempel. Wir staunen, was Menschen vor sehr langer Zeit in und aus Stein gehauen haben.


Priester bei Banteay-Srei

Priester bei Banteay-Srei


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Schlafplatz-Suche

Wir suchen wieder einen Schlafplatz was nahe einer Stadt manchmal schwierig ist, oftmals können wir im Tempelareal Buddhisten stehen, doch heute herrscht eine ausgelassene Kirmesstimmung, riesige Lautsprechertürme verströmen vorwiegend melodiöse Musik, aber in so einer Lautstärke dass man um sein Trommelfell fürchten muss. Also weiter und wir finden einen Tempel aber in einer anderen Bauart als sonst, ganz ruhig und so fragen wir einen Angestellten ob wir die Nacht hier bleiben können. Er weist uns einen Platz zu und nicht lange danach kommen mehrere Männer und einer davon mit langem Haar, der Mund ganz rot vom kauen der Betelnüsse, einer der Männer reicht ihm hin und wieder ein grünes Blatt in dem die Nüsse eingewickelt sind.


Er macht einen würdigen Eindruck und lässt übersetzen dass wir willkommen sind und er uns diesen Tempel der nach dem Vorbild von Angkor Wat gebaut wurde, zeigen will. Innen viel Statuen und viele große Fotos auf denen er mit den Größen dieser Länder abgebildet ist und so wie uns erklärt wird kommt mehrmals im Jahr Gott Shiwa in seinen Körper und die Größen dieser Region, die bis Indien und weiter reicht erhoffen einen guten Rat zu erhalten. Dass es absolut außergewöhnliche und mit viel Begabungen gesegnete Menschen gibt, steht außer Zweifel, dass aber ein Gott in einen Menschen kommt, da habe ich doch meine Zweifel.


Phnom Penh

Gefängnis bei Phnom Penh

Gefängnis bei Phnom Penh


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Phnom Penh

Immer noch beeindruckt von diesen grandiosen Bauwerken in Angkor fahren wir Phnom Penh entgegen, eine quirlige moderne Grosstadt, der man die Wirren des Krieges nicht mehr ansieht. In einer ehemaligen Schule das berüchtigste Gefängnis der Roten Khmer S-21 in dem über 13000 ,Schätzungen sprechen eher von 20000 Tausend auf brutalste Weise ermordeten Menschen, sie folterten selbst alte Frauen und Kinder


Dorlys Geburtstag

Dorlys Geburtstag


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Außerhalb Phnom Penh das Völkermordmuseum hier wurden zu tausenden die Menschen umgebracht und in Massengräbern verscharrt.
Etwas nördlich von Phnom Penh finden wir an einem Fluss einen guten Platz, feiern Dorlys Geburtstag und verabschieden uns am nächsten Morgen von Katrin und Tilo, uns liebgewordenen Menschen, sie fahren Nordwärts China -Mongolei und Russland entgegen, wir fahren ganz in den Süden ans Meer und langsam der Grenze zu Thailand entgegen.


Sihanoukville

Ans Meer bei Sihanukville

Am nächsten Tag holen wir unser Thailändisches Visum ab und verlassen die Stadt in südlicher Richtung über Takeo- Krong Kep nach Kampot. Landschaftlich bietet Kambodscha nicht allzu viel, ist vorwiegend flach, Berge und Hügel hat es selten. Wir erreichen ganz im Süden in Sihanukville das Meer, hier hat es Spielkasinos, die Strände sind mit Hotels verbaut, so fahren wir nach Ream und finden eine wunderschöne Bucht ganz für uns alleine. Die erste Nacht stehen wir auf der linken Seite der Bucht, haben aber etlichen Verkehr, das Wasser einigermaßen sauber obwohl hin und wieder ein halber Schuh oder Plastik vorbei driften, die zweite Nacht verbringen wir auf der anderen Seite, zwar alleine und ein wenig Gras aber der Abfall ist unübersehbar , da schwemmt es Säcke -überhaupt Abfall aller Art an, der bleibt dann an Steinen und Ästen hängen voll von Algen so dass wir nicht einmal ins Wasser gehen.


Koh Kong

Zurück Richtung Thailand

Überhaupt werden in Zukunft viele Strände so aussehen, denn alles was einmal in die Flüsse oder ins Meer gekippt wurde und einigermaßen schwimmt kommt über kurz oder lang an einem Strand an. Und wenn das stimmt, dass New York seinen Abfall früher im Meer versenkte, natürlich andere Städte auch, so ist da noch viel unterwegs.
Schön gemütlich fahren wir wieder Thailand entgegen und werden es im Süden bei Koh Kong erreichen.
Wir sind angenehm überrascht, der Grenzort macht einen sauberen Endruck, es geht ruhig und gelassen zu, ja wir werden sehr zuvorkommend und freundlich behandelt und das Carnet wird abgestempelt, für unser Auto bekommen wir 6 Monate.


Wir sind ganz im Süden von Thailand und nach mehrmaligen suchen finden wir direkt am Meer einen wunderschönen Platz. In der Nähe ein kleines Restaurant, ein paar Ferienhäuser und wenige Menschen, das Wasser aber immer noch nicht Glas klar, aber immerhin so, dass man hinein gehen kann. Gegen zwei Uhr ziehen Wolken auf und eine Stunde später schüttet es wie aus kübeln. Ich rufe Dorly, jetzt kannst du dich in den Regen stellen, du wolltest dich schon lange wegen der Hitze füdli blutt (nackt) in den Schnee legen, jetzt regnet`s und wie. Ich dusche mich, wasche den Iveco und fülle noch 25 Liter Regenwasser auf und nach einer Stund ist der Spuck vorbei. Die schwüle Hitze, die Nähe des Meeres hinterlassen auch ihre Spuren, am Iveco fängt der Rost an ein paar Stellen an, der Vetilator ist schon ganz braun, ja der Rost nagt selbst an Dorlys BH Häck-chen
Wir werden noch ein wenig den Nordosten von Thailand bereisen, unser Auto in Korat für dies Mal ca.4 Monate einstellen und in die Schweiz zurückkehren und hoffen und freuen uns, Euch bei bester Gesundheit anzutreffen.

An Euch alle die herzlichsten Grüsse senden Dorly und Wolf