Namibia 12/2011 bis 02/2012 - Reisebericht von maidlinger bei triplib.

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maidlinger
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Namibia
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Liebe Freunde und Bekannte.
Von unserer Sambia Tour kehren wir am 10. Dezember nach Windhoek zurück und einen Tag später holen Manny und ich einen Mercedes 190er Baujahr 1958 den er für sich restaurieren will. Ich verspreche ihm, dass ich die Bremsen machen, und ihn zum Laufen bringen werde.

Khomas Hochland

Khomas Hochland 2011

Khomas Hochland 2011


Mehr Bilder aus Khomas Hochland

Khomas Highland

Aber bevor ich dazu komme ereignen sich noch ganz andere Dinge. Um euch das zu erklären muss ich ein wenig ausholen, denn mein Freund Manny Goldbeck ist Geschäftsführer (Manager) einer grossen Lodges Kette, der Gondwana Collection, hier in Namibia und dazu gehört auch das Road-Haus, ganz im Süden nahe des Fishriver Canyon. Hier sitzen die Gäste zwischen voll gepackten Lastwagen, Maschinen und Geräten aus vergangener Zeit.
In den nächsten Tagen sind Manny und ich fast 3000 Km im südlichen Teil des Landes unterwegs, meistens abseits der Hauptstrassen, schauen rechts und links, ja, oft fahren wir zu den Farmhäuser um zu fragen und schauen ob alte Gerätschaften herumstehen.
Die erste Fahrt führt uns ins Komas Hochland zu einem Farmer Van Heerden, hier stehen zwei alte GMC aus der Zeit des 2. Weltkrieges und diese zwei wurden von einem Marshall nach Namibia gebracht. Übrigens ist er der Bruder des General Marshall der den nach ihm genannten Marshall-Plan für das überleben Deutschlands unmittelbar nach dem Krieg proklamiert hat. Wir erreichen diese
abgelegene Farm die wunderschön am Fusse der umliegenden Berge gelegen und werden von dem alten Herrn und seinen Söhnen empfangen, die sogleich den einen GMC starten. Er läuft auf Anhieb an, doch zum Kauf kommt es leider nicht, der Preis ist noch zu hoch und ich studierte schon herum , mit neueren Reifen versehen , ihn auf der Strasse ins Roadhaus zu fahren. Aber was noch nicht ist, kann noch werden.


Namibia 2011 / 2012

Namibia 2011 / 2012


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Wenn immer es geht fahren Manny und ich in die einfachen Wohngebiete der Namas oder Baster und erleben interessante Begegnungen mit diesen einfachen und freundlichen Menschen .


Aus

Namibia 2011 / 2012

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Weiter Richtung Aus

Wieder sind wir unterwegs Richtung Aus, biegen auf die Strasse Nummer D 707 ab und kommen zu einem Farmer Namens ..., hier soll eine alte Bohrmaschine stehen mit denen früher aber auch heute noch nach Wasser gebohrt wird. Dieses Bohrgerät ist neueren Datums und ist für das Roadhaus nicht geeignet, aber Manny der sich sehr für die Geschichte Namibias interessiert wird beim alten Herrn ... fündig und neben des Interviews und abfotografieren alter Bilder war der Abstecher nicht vergebens.


Übernachtung in Klein Wista

In Klein Wista, das auch zur Gondwana Collection gehört, übernachten wir in einem kleinen Gästehaus mit traumhaften Blick in eine grandiose Landschaft .Piet der Verwalter bringt ein grosses Stück Fleisch das wir grillen, einen guten Wein und lassen diesen Tag und den Abend mit einem afrikanischen Sternenhimmel ausklingen.


Namibia 2011 / 2012

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Am nächsten Morgen sind wir schon früh unterwegs, denn von Herrn ... haben wir den Tipp auf der Patt (Weg=Strasse) Nummer
D 446 soll ein altes Bohrgerät stehen und tatsächlich ein alter Ford-Kanada gut 70 Jahre alt mit angehängtem Bohrgerät steht mitten auf dem Platz, doch der Besitzer der selten hier ist muss erst noch angefragt werden.
So fahren wir weiter und bei einem Farmer der
an der Strasse einen kleinen Laden hat, fragt
Manny den alten Mann ob er wisse wo noch so
altes Zeugt herumsteht, ja da wäre der ..., waren wir schon und der...waren wir auch schon, doch ganz in der Nähe der... mit seinen zwei Söhnen, da waren wir noch nicht.
Er geht zum Telefon und teilt uns mit, dass wir in 20 Minuten hier abgeholt werden. In der Zwischenzeit trinken wir ein kühles Getränk, die Temperatur klettert unablässig in die Höhe, jetzt gegen 11 Uhr steht das Thermometer schon bei 40 Grad, Manny kauft noch für unterwegs Pilton, es ist in Streifen geschnittenes Fleisch von Zebra-Oryx-Springbock und Rind das luftgetrocknet ist und äusserst gut schmeckt.


Namibia 2011 / 2012

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Ein stämmiger Mann holt uns ab, fahren durch mehrere Farmen und erreichen nach fast 20 Km seine einsame Farm und hier fallen uns fast die Augen heraus, da stehen alte und uralte Fahrzeuge ,alle noch betriebsbereit die auch teilweise noch eingesetzt werden, herum. Doch der zweite Bruder der unterdessen zu uns gestossen ist, klärt uns auf, dass von diesen hier keines verkauft wird, denn diese gehören auf die Farm und bleiben hier; doch da oben (so 60 m weg) über die könnte man reden.
Da stehen zwei Lastwagen beide mit Holzführerhaus, der ältere ein amerikanischer Brock Way aus dem Jahre 1928 und ein Mercedes 5 Tonner von 1937, ja, das wäre was für das Road Haus. Nur die Verhandlungen müssten mit ihrem Vater der in Lüderiz lebt geführt werden, schon während der Fahrt führt Manny und Herr ... Gespräche über die Übergabe der zwei Lastwagen während ich in stockdunkler Nacht dem Roadhaus entgegen fahre und das Bier später schmeckt nach den Ereignissen des Tages besonders gut.


Während des Frühstücks fällt mir ein, dass ich wegen der Lastwagen ganz auf die Uhr vergessen habe und dazu muss ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Am 3.Mai 2010, ich feierte meinen 70ten
Geburtstag bekam ich von meinen Freunden
Rosmarie und Migi eine Weltuhr die auf der
Weltausstellung in Mexiko zu sehen war, Zuhause
durfte ich diese nicht aufhängen, nun sie ist ein
bisschen gross geraten, so hing sie bis jetzt in
meiner Werkstatt und kaum 10 Menschen
schauten dieses Prunkstück an, so kam ich auf die
Idee sie als Leihgabe ins Roadhaus zu bringen, so sehen viele Leute dieses Uhr und dort passt sie auch hin. (Übrigens, sollte jemand was altes-kurioses weg haben wollen, Autonummern von anderen Länder usw. im Roadhaus hat es noch genügend Platz).


Windhoek

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Weihnachten in Windhoek

Weihnachten verbringen wir in Windhoek mit unseren Freunden, die nächsten Tage will uns Manny die neuen Lodges zeigen, die wir noch nicht kennen, da wäre erst einmal die Kalahari Anib Lodge nähe Mariental und hier wie auch in mehreren Lodges der Gondwana Cooperation haben sie das umgebende Farmland zu einem Naturpark gemacht und wo sich die heimischen Tiere wieder ansiedeln können. So fahren wir in den vielen Quadrat Kilometer grossen Park, wir mit unserem IVECO hinter Manny herum, sehen viele Tiere wie Giraffen -Zebra-Kudu Gnus
usw. und was jetzt aussergewöhnlich ist, wir grillen auf den roten Sanddünen und Dorly und ich übernachten auch dort, sitzen lange bei Vollmond draussen und geniessen die Vollmond- Nacht bei einem exzellenten Glas (Gläser) Rotwein.


Naukas

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Traumhafter Blick über die Namib Wüste

Am nächsten Tag fahren unsere Freunde zurück nach Windhoek, wir über Naturstrassen nach Naukas auf die Farm unserer Freunde Uschi und Werner und hier haben wir den vermutlich grandiosesten Ausblick in die Namib-Wüste gegen Westen, die Sicht über 100 Km, bei ganz klarer Sicht bedeutend weiter.


Namibia 2011 / 2012

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Leider vergehen diese Tage viel zu schnell und so fahren wir auf der Strasse C 24 den ganz steilen Spreetshoogte Pass zu Hans und Kristin auf die Tsondap Vally Farm, wunderschön gelegen, es ist Silvester, ( schon wieder ist ein Jahr herum). Zum Sonnenuntergang (Sundowner) fahren wir in die Dünen, die im weichen Licht der untergehenden Sonne erscheinen, ein Bild wie gezeichnet.
Unterdessen sind auch alle Gäste eingetroffen und wir stellen zu unserem erstaunen fest, dass ein junges Paar aus Wetzikon, sie schon
als kleines Mädchen zu uns ins Freibad kam.
Ein grosses Feuer brennt, Getränke sind kaltgestellt, schöne Fleisstücke von Oryx-Kudu und Rind liegen zum grillieren bereit. Die Stimmung
ist heiter und angeregt, ein älteres Ehepaar, Nachbarn von Hans und Kristin, wir sitzen meisten beieinander und hören angespannt zu, was sie alles auf so einer abgelegenen Farm wo es ganz selten regnet und wenn es einmalregnet ganze Sturzbäche vom Himmel kamen. Auf einmal eine Hektik, ja, fast hätten wir es verpasst; PROST NEUJAHR. Das Jahr 2012 ist noch ganz jung und was wird es uns bringen? Der Neujahrstag bricht strahlend an, keine Wolke am Himmel, die Namibwüste erscheint in frischen klaren Pastell Farben. Nach dem Frühstück heisst es zusammen packen, denn der nächste Höhepunkt ist nur ca. 50 Km entfernt; die Namib Desert Lodge. Eine wunderschöne Lodge am Fusse versteinerter roten Dünen und da treffen wir unseren lieben Freund Moses mit seiner Frau aus Füssen. Nach einer ausgiebigen Rundfahrt in diesem schönen Gebiet halten wir zuoberst, nehmen unseren Sundowner und geniessen den Sonnenuntergang.


Aus

Namibia 2011 / 2012

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Leider vergehen diese Tage viel zu schnell und so fahren wir auf der Strasse C 24 den ganz steilen Spreetshoogte Pass zu Hans und Kristin auf die Tsondap Vally Farm, wunderschön gelegen, es ist Silvester, ( schon wieder ist ein Jahr herum). Zum Sonnenuntergang (Sundowner) fahren wir in die Dünen, die im weichen Licht der untergehenden Sonne erscheinen, ein Bild wie gezeichnet.
Unterdessen sind auch alle Gäste eingetroffen und wir stellen zu unserem erstaunen fest, dass ein junges Paar aus Wetzikon, sie schon
als kleines Mädchen zu uns ins Freibad kam.
Ein grosses Feuer brennt, Getränke sind kalt gestellt, schöne Fleisstücke von Oryx-Kudu und Rind liegen zum grillieren bereit. Die Stimmung ist heiter und angeregt, ein älteres Ehepaar, Nachbarn von Hans und Kristin, wir sitzen meisten beieinander und hören angespannt zu, was sie alles auf so einer abgelegenen Farm wo es ganz selten regnet und wenn es einmal regnet ganze Sturzbäche vom Himmel kamen. Auf einmal eine Hektik, ja, fast hätten wir es verpasst; PROST NEUJAHR. Das Jahr 2012 ist noch ganz jung und was wird es uns bringen? Der Neujahrstag bricht strahlend an, keine Wolke am Himmel, die Namibwüste erscheint in frischen klaren Pastell Farben. Nach dem Frühstück heisst es zusammen packen, denn der nächste Höhepunkt ist nur ca. 50 Km entfernt; die Namib Desert Lodge. Eine wunderschöne Lodge am Fusse versteinerter roten Dünen und da treffen wir unseren lieben Freund Moses mit seiner Frau aus Füssen. Nach einer ausgiebigen Rundfahrt in diesem schönen Gebiet halten wir zuoberst, nehmen unseren Sundowner und geniessen den Sonnenuntergang.


Namibia 2011 / 2012

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Hier gibt es eine betonierte Rampe, die zwar recht steil ist und damit die Lastwagen wenn sie mit dem Unimog herausgezogen werden dann nicht auf der Schräge zu schnell werden , hole ich meinen Bergegurt der wird einerseits am Lastwagen und andererseits an einem Bremsfahrzeug fest gemacht. Wir parken die zwei Fahrzeuge unter einem grossen Baum und in nächster Zeit werden Reifen montiert und die Fahrerhäuser sowie Brücke mit neuem Holz restauriert.


Der Maidlinger besitzt hier eine Narrenfreiheit und kann sich ungestört irgend wohin bewegen und so fahren wir mit Guido und Heidi, die zufällig ins Roadhaus kamen, ins Autpost Hause das Luftlinie nicht weit vom Roadhause , aber auf der Strasse etwa 45 Km entfernt ist.
Wir sind schon 10 Km nahe des Autpost halte ich an und traue meinen Augen nicht, im Staub des Weges ganz deutliche Spuren von zwei Nashörner. Die ganze Gegend rau und steinig, da soll es ein Gehöft geben? Auf einmal geht es in einen trockenen Flusslauf hinab, es hat Sträucher und viele zum Teil alte Bäume und nach ca.2 Km erreichen wir das alte Farmhaus. Ruhe ist angesagt, nicht dass wir todmüde oder abgearbeitet wären, nein, die Hitze , das Thermometer erreicht 44 Grad und die Luft hier unten ist kaum in Bewegung. Nach zwei Tagen fahren wir zurück nach Windhoek und sehen dass die zwei Nashörner über unsere Spuren gelaufen ,wieder am Wasserloch ihren Durst gestillt haben.
An alle die herzlichsten Grüsse senden Dorly und Wolf