Aventuara en Ecuador / Abenteuer in Ecuador - Reisebericht von margit1at bei triplib.

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margit1at
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Sprachreise mit anschließender Andenrundreise

1.Woche Aufenthalt in Quito/ Unterricht bis 13Uhr
Nach dem gemeinsamen Mittagessen
Besichitungstour in Quito und Umgebung

2. Woche Andenrundreise bis nach Guayaquil

Vorbereitungen/Reiseplan


Mehr Bilder aus Steyr

Sprachwoche:
Der Unterricht dauert sechs Tage und beginnt gleich am nächsten Tag (Sonntag) und endet am 16.7. (Freitag). Er umfasst insgesamt 24 Unterrichtseinheiten, jeweils 4 pro Tag, á 45 Minuten.
Inhalte des Unterrichts sind u.a. Wortschatzerweiterung, Wiederholung spezifischer grammatikalischer Strukturen, Hörverstehensübungen, Konversation etc.
Ziele des Unterrichts sind, neben Erwerb und Übung der Sprachkompetenz, auch die Vorbereitung der Teilnehmer auf die folgende spanischsprachige Rundreise. Diese wird exklusiv und speziell nur für unsere Gruppe durchgeführt und ist mit dem ecuadorianischen Reiseleiter so abgestimmt, dass auf die KursteilnehmerInnen Rücksicht genommen wird.
An den Unterrichtstagen sind nach dem gemeinsamen Mittagessen Ausflüge in Quito geplant, um Stadt und Kultur näher kennenzulernen.

Samstag, 17.7.,steht zur freien Verfügung (fakultativ Ausflug nach Otavalo und Mitad del Mundo).

Rundreise (Beginn Sonntag, 18.7.):
TAG 1: Quito - Mindo - Quito
Wir verlassen Quito um 8:00 und fahren zwei Stunden bis Mindo. Hier werden wir eine Schmetterling-Farm besuchen und Vögel wie Tukane und Kolibris sehen. Mittagessen in Mindo. Am Nachmittag, auf unserem Weg zurück nach Quito, machen wir einen Halt im Naturreservat Pululahua, dem einzigen Vulkankrater, in dem Leute leben.
Nacht in Quito.

TAG 2: COTOPAXI-NATIONALPARK (der höchste aktive Vulkan der Welt mit 5.897 m)
Wir werden um 8:00 abreisen und über der Panamericana-Autobahn fahren. Die Strecke ist als „Avenida de los volcanes“ bekannt. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir am Eingang des Cotopaxi-Nationalparks angekommen. Hier werden wir das Cotopaxi-Museum besichtigen, danach werden wir um den Limpiopungo-See (3.800 m) wandern, wo wir Flora und Fauna genießen. Hinterher fahren wir bis auf 4.600 m und wandern auf Wunsch zum Cotopaxi-Refugium, das auf 4.800 m liegt. Mittagessen in Tambopaxi. Am Nachmittag besichtigen wir die historische Hacienda „La Ciénega“.
Nacht in Lasso.

TAG 3: CIÉNEGA - QUILOTOA-KRATERSEE - RIOBAMBA
Nach dem Frühstück fahren wir zum Vulkan Quilotoa (3.914 m). Hier wandern wir zum Kratersee hinunter. Mittagessen auf dem Weg nach Riobamba. Stadt-Tour in Riobamba, inmitten eines Anden-Beckens, umgeben von mehreren Vulkanen, u.a. dem Chomborazo, dem höchsten Berg Ecuadors (6.310 m).
Nacht in Riobamba.

TAG 4: RIOBAMBA - ZUG (ALAUSÍ-NARIZ DEL DIABLO) - INGAPIRCA - CUENCA
Frühes Frühstück. Wir werden zum Bahnhof in Alausí fahren, wo wir im Zick-Zack mit der Schmalspurbahn die steile Wand zur „Teufelsnase“ befahren.
Nach dem Mittagessen in Alausí fahren wir weiter zu den Ruinen von Ingapirca, welche die einzigen Inca-Ruinen in Ecuador sind. „Ingapirca“ bedeutet „Tempel der Sonne“. Hier werden wir den Ruinen-Komplex besichtigen. Danach Weiterfahrt nach Cuenca.
Nacht in Cuenca.

TAG 5: CUENCA
Nach dem Frühstück Tour in Cuenca. Die Stadt mit ihrer wunderschönen Kolonialarchitektur ist seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist die drittwichtigste Stadt in Ecuador. Die Stadt-Tour schließt Kirchen, Museen, Lokal- und Blumenmärkte und einen der besten Aussichtpunkte am El Turi-Hügel ein. Danach werden wir eine Panamahut-Fabrik besichtigen sowie einen Keramikmarkt.
Nachmittag zur freien Verfügung.
Nacht in Cuenca.

TAG 6: CUENCA - GUAYAQUIL
Nach dem Frühstück fahrt nach Guayaquil. Auf dem Weg, 30 km westlich von Cuenca, besuchen wir den Cajas-Nationalpark. Der Park liegt in 3.100 bis 4.450 m Höhe. Dieser Park hat den besten Polylepis-Wald im Páramo; so sehen wir die einzige Baumart, die bis auf über 4.000 m Höhe wächst. Im Park werden wir eine Stunde herumwandern und den Toreadora-See genießen und eine Vielfalt an Flora und Fauna bestaunen.
Nacht in Guayaquil.

TAG 7: TRANSFER ZUM FLUGHAFEN Guayaquil ODER VERLÄNGERUNG.


Übernachten

Hostal Plaza International

Ehemaliger Präsidentenpalast...alte Stuckdecken...etwas abgewohnt..
Personal sehr zuvorkommend und freundlich.....Frühstück gut und ausreichend....
Einfaches,preiswertes Hotel für Reisende welche nicht allzuhohe Ansprüche stellen....

Meine Bewertung
Tip price

Weitere Infos
 

Quito

..am Vulkan Pinchincha

..am Vulkan Pinchincha


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endlich angekommen...

Mein Hotel für die nächsten 6 Tage.....

Hostal Plaza Internacional Quito
Leonidas Plaza 150 y 18 de Septiembre
Quito
Ecuador
Telefon Nr. +NA
Telefax Nr. +524 530

Nach einer unendlich langen Reise von 29 Stundenbin ich endlich in meinem Hotel in Quito angekommen.

Bin um 3 uhr früh in Österreich gestartet. Zum Flughafen nach München,von dort nach Madrid..Ankunft dort 10 4o Uhr.
Das Umsteigen Mit Wechsel des Terminals hat ganz gut funktioniert.
War alles sehr gut beschildert. Immer dem "U" folgend,auf Förderbänder 4 Sockwerke mit Rolltreppen in die Tiefe....ca. 8 Minuten mit der kl. Ubahn fahren....4 Stockwerke aufwärts...Paßkontrolle...auf der Tafel meine Flugnummer suchen...Gatenummer herausgefunden...wieder ca 10min auf Förderbändern und schon stand ich auch in der Schlange zum Boarding nach Quito.
Zügig gehend braucht man ca 45 -50 min zum Wechsel vom Terminal 4 und 4S.
Um 12 45 sind wir dann zum 11Stunden Direktflug nach Quito gestartet.
"Direktflug" war ein Irrtum wie sich 12 Stunden später herausstellen sollte.gggg
Der Flug war zwar lang aber ganz angenehm.
Mit einem guten Buch,einem spanischsprachigen Film(..zum Üben) und einem Schläfchen geht die Zeit schnell vorbei.
Das Essen war zwar kein kulinarischer Höhepunkt aber wenn man Hunger hat sind auch 4 Fleischbällchen mit Kartoffeln einen Köstlichkeit.

Also...bis 10min vor der Landung hat alles geklappt.Doch plötzlich eine Ansage des Piloten.....wir können wegen eins Unwetters nicht in Quito landen.
Deshalb Weiterflug nach Guyaquil.....
Dort Koffer holen...Paßkontrolle...und in bei einem anderen Schalter wieder einchecken.
Ein kleines Flugzeug brachte uns mit 5 Stunden Verspätung nach Quito.
Aber nur uns.....nicht die Koffer....nicht genügend "Kapazität".
Die Koffer landen morgen.....HOFFENTLICH





Reiseplan Dia 1 Quito © Margit Brühl, 2010

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La Virgen...am Panecillo

La Virgen...am Panecillo


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Quito Dia 1

Dia 1 Quito
Heute hattten wir nur 1 1/2 h Unterricht.
Dann sind wir mit dem "Teleferico"(Seilbahn) auf den PINCHICHA gefahren.
Höhe 4220 m.
Oben gibt es ein Cafehaus mit einer Sauerstoffbar !!!
Habe ich gottseidank nicht gebraucht,obwohl ich beim Rundgang bergauf einige Pausen brauchte...mir fehlte einfach der Sauerstoff.
Mittags haben wir bei einheimischen Indiandern gegessen...ganz wild...gegrilltes Hühnchen mit Maiskolben.
War köstlich !!

Etwas später wollten einige unserer Gruppe das Endspiel der Fußballweltmeister sehén.
Deshalb sind wir erst später zum Flughafen um meine verschollenen Koffer abzuholen.
War alles da....jetzt erst kann ich den Urlaub genießen.ggg


Dia 2

Dia 2 Quito
Noch etwas zum gestrigen Tag.
Der Vulkan Pinchicha ist der Haus und Ausflugsberg von Quito.
Hoehe 4200 m.
Man kann in mit einer Seilbahn befahren.Kosten fuer Auslaender und EXpress
8,50 Dollar.
Von dort hat man eine Ausblick ueber die ganze Stadt Quito,welche ja 40 km lang ist.
Gestern war leider viel Nebel....habe aber trotzdem einen leichten Sonnenbrand bekommen. Die Hoehe!!!
Das Wetter hier wechselt sehr.
Morgens kalt....mittags ca.25 Grad und nachts sehr kalt.
Dazwischen immer kurze Regenschauer.
Unser Hotel:
Das Hotel "PLAZA INTERNATIONAL" liegt sehr zentral gelegen mitten in der Stadt.
Zu Fuss, oder mit dem hier sehr billigen Taxi erreicht man alles sehr schnell z.b Flughafen 4$.
Das Hotel ist ein ehemaliges Praesidentenwohnhaus, Kolonialbau und alt.
Auch die Inneneinrichtung ist alt und etwas abgewohnt aber alles hat einen gewissen "Charme".
Ich bewohne ein Einzelzimmer,etwas klein, aber das Bett ist sehr bequem.
Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend.

Montag,12.07.2010
Unserer heutiger Tagesablauf...
4 Einheiten Schule....gemeinasmes Mittagessen ....und dann Besichtigung
der historischen Altstadt Tei1.
Unsere Gruppe ist sehr gemischt...wir sind insgesamt 14 Personen.
Aber nur 7 Schüler...davon 4 junge Studendten und 3 ueber40er..ggggg
Sind alle sehr nett und wir verstehen uns gut.


dia 3

Dia 3/Panecillo
Martes,13.07.2010
Heute haben wir einen Ausflug auf den PANECILLO gemacht.
Der Panecillo ist ein Berg mitten in Quito mit 3020m.
War schon in präcolumbianischer Zeit ein wichtige Platz für die Indios.
Sie erbauten dort einen Sonnentempel.
Heute befindet sich dort ein Monument mit der Heiligen Jungfrau...La Virgen...
Sie wurde 1976 erbaut und ist aus Metall.
Das Monument kann man für 1$ besteigen und von oben hat man einen wunderschönen Rundblick über ganz Quito.

Wieder zurück in der Altstadt besuchten wir noch einen "Mercado de Artesania"...einen Markt für einheimisches Kunsthandwerk.
Hier gibt es wunderschöne Sachen z.b aus Lamawolle,geschnitzte Sachen,Lederwaren usw.
Hier konnte ich wunderschöne Fotos von den Einheimischen in ihren Trachten machen.

Abends ging es dann noch in einen Salsaclub zm Tanzen.
Nach 2 Caipirinas $3,50 habe ich ausgezeichnet geschlafen.gggg
War ein perfekter Tag.

Hasta manana Amigos......


dia 4

Museo del Banco National de Ecuador
Miercoles,14.07.2010
Heute besuchten wir das Museo National del Banco Central de Ecuador.
Es befindet sich in der CASA DE CULTURA, einem modernen Spiegelbau.
Hier sieht man einen hervorragenden Querschnitt durch die gesamten ecuad. Kunstgeschichte.
Mir hat besonders die fantastische Sammlung archäologischer Fundstücke aller präkolumbianischer Phasen und der Inkazeit gefallen.

Nach dem Museum stand ein besonderes Ereigniss auf dem Pogramm.
Als Hausaufgabe des Spanischunterrichtes sollten wir einen Friseursalon besuchen.

Ich habe mir die Haare waschen und föhnen lassen. Für 4,50 Dollar !!!
Konnte aber der Friseurin nicht genau erklären daß ich meinen Haare nicht zu "schön" geföhnt haben wollte.
Meine europäischen, feinen, blonden Haare haben die Friseurin einfach überfordert.
Sie hat geföhnt und geföhnt und geföhnt.......
Nach einer ca 45min habe ich gesagt sie soll aufhören zu föhnen, habe um Haargel gebetten und meine Haare selber fertig gestylt.
Als wir den Salon verließen hat es geregnet.....wie bestellt.gggggggg

Abends gingen wir dann noch ins "Cafe Libro" einer Bar mit Live Tangomusik und Möglichkeit zum Tanzen.

Ist nur ca 5min/zu Fuß vom Hotel entfernt.


dia 5

Dia 5/Centro Historico 2
Jueves,15.07.2010
Heute stand der zweite Teil der Besichtigung des historischen Stadtkerns auf dem Pogramm.
Leider haben wir mit dem Wetter immer MAL SUERTE (=Pech).
Vormittags,wenn wir Unterricht haben ist immer strahlender Sonnenschein,aber sobald wir das Hotel für Ausfluege verlassen, fängt es an zu regnen.

Heute besichtigten wir die Kirche "La Kathetrale" und das "Museo de la Ciudad".

Leider durfte ich dort keine Foto machen.


dia 6

Dia 6/Museo Guyasamin
Viernes,17.07.2010

Bein unserem heutigen Unterricht und dem Ausflug am Nachmittag waren wir einige Personen weniger.

Drei von uns hat "Montezumas Rache" erwischst.
Ich bin bis jetzt gesund, glaube aber auch daß bei meiner Angewohnheit morgens einen Schluck österreichischen Kirschenschnaps zu trinken, die Bakterien keine Chance haben.gggggg

Der heutige Ausflug führte uns ins "MUSEO GUYASAMIN" "Capilla del Hombre"Eintritt 4 Dollar


Auf dem Rückweg zum Hotel kammen wir noch bei einem Gemüsemarkt vorbei.
Hier habe ich mit Früchten zum Abendessen eingedeckt.Für ca. 4 Dollars bekamm ich einen Sack voll exotischer Früchte wie....Marakujas,Taxos,Guanabana,Granadilla,Papaya usw.


Otavalo

Am Äquator...mit einem Fuß auf der nördl. Weltkugel und mit dem zweiten auf der südlichen Weltkugel

Am Äquator...mit einem Fuß auf der nördl. Weltkugel und mit dem zweiten auf der südlichen Weltkugel


Mehr Bilder aus Otavalo

Dia 7/Otovalo
Sabado,17.07.2010
Heute haben wir für unsern Ausflug ins OTOVALTAL das Hotel bereits um 8 Uhr verlassen.
Die 2stündige Fahrt auf der PANAMERICANA NORTE war bereits ein Erlebnis für sich.

Der Weg führte uns durch wechselnde Landschaften,von ausgetrocknet braun bis fruchtbar grün.
Noch beeiundruckender war jedoch für mich das Leben der Menschen in den Dörfer zu sehen.

Kleine Bauernhäuser mit Schweinen an der Leine, Lamas, Kühe neben der Straße.Kleine Garküchen mit exotischen Gerichten.
In Ecuador gibt es alles....von ganz reich bis extrem arm.

Auf dem Weg nach Otovalo überquerten wir den Äquator,den Nullmeridian.
Bei einer Pause standen wir mit einen Fuß auf der Nordwelthalbkugel und mit dem anderen auf der Südwelthalbkugel.

Nur direkt am Äquator kann ein Ei auf der Spitze stehen....ich habe es geschafft.
In Otavalo angekommen besuchten wir einen Mercado de los Indios.
Eine Schatzkiste für Geschenke....Albakapullover,Schals,Hütte,Teppiche usw.


Mindo

Nebelregenwald

Nebelregenwald


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dia8/ Mindo
Domingo,18.07.2010

Unser heutige Ausflug ging nach Mindo in den Nebelregenwald.
Schon der Weg dorthin war sehr schön und interessant .Tiefe Täler,steil aufsteigend Berghänge mit Farnen so groß wie Bäume.
Ein grünes undurchdringliches Meer von Pflanzen durchzogen von kurvigen,holprigen Straßen.


Nebelregenwald
]In Mindo angekommen fuhren wir auf der Ladefläche eines Geländewagens ca. 6km aufwärts in den Regenwald.
Dort trennte sich die Gruppe-
Die Mehrheit wollte "Canoping"d.h an einem Gurt gesichert,an einem Seil über den Canyon schweben.
Belen,Karin und ich bevorzugten eine Wanderung zu einer "Cascada"=Wasserfall.
Wir furhren weiter 5km aufwärts.Von dort wanderten wir ca.45min abwärts,tief in den Regenwald.

Wir kamen zu einem wunderschönen,fast mystischen Ort.
Der Wasserfall,der Fluß,der Nebel,der Dunst...der aus rießigen grünen Pflanzen aufsteigt.
Die Geräusche des Dschungels...einfach wunderschön !!!

Nach einer Pause ging es wieder zurück ....arriba,arriba,aufwärts,aufwärts...
(Für meinen Hermann....ca. 1x Grünburgerhütte)
Hier haben sich die Caipirinas der letzten Abende gerächt.ggg
Total verschwitzt und außer Atem ,aber glücklich sind wir wieder oben angekommen.
Zu Fuß gingen wir wieder ca. 5km abwärts,wo wir wieder auf den Rest unserer Gruppe trafen,welche ebenso glücklich und zufrieden mit ihrem "Flug" über den Dschungel war..

Bein anschließenden Essen konnte ich Kolibris an "Bebiderias"(=Vogeltränken,gefüllt mit Zuckerwasser) beobachten und fotografieren.
So.....jetzt heißt es Koffer packen,denn morgen startet unsere Reise ins Andenhochland.
An der Verfügbarkeit von Internet auf ca. 4000 bis 4500 m zweifle ich.
Werde aber meine Berichte so bald als möglich nachreichen.

Hasta luego Amigos.....


Cotopaxi

am Refugium angekommen 4810 m hoch

am Refugium angekommen 4810 m hoch


Mehr Bilder aus Cotopaxi

Welch ein Tag!!!!

Wir haben es alle geschafft !!!

Wir waren heute 4810m hoch.
Gemeinsam haben wir das Refugium/Berghütte des Vulkan Cotopaxi 5890m hoch erreicht.

Es war zwar eine fürchterliche "Schinderei"bei der dünnen Luft, aber es hat sich gelohnt.
Welch ein Ausblick !!!

Aber von vorne...
Um 8h sind wir vin Quito aufgebrochen und sind auf der Avenida de los Vulkanes ca 2h gefahren.
Wunderschöne Landschaft...Die Vulkane rundherum
Rechter Hand zb.der Rucco Pinccincha 4788m hoch...Las Illinizias 4200.
Linker Hand der Pasochoa 4200m,der Antisania 5768m und natürlich der Cotopaxi mit 5890m.
Im Nationalpark angekommen sind wir zuerst zu Aklimatisierung an die Höhe etwas herumgewandert und haben die Fauna und Flora in dieser Höhe von unserem Führer Fernando erklärt bekommen.
Noch ein kurzes Stück mit dem Bus.....und dann begann der Aufstieg.
....und wie gesagt

Wir haben es alle geschafft.!!!!

Geschlafen haben wir in einem kl.Gasthaus in Lasso.
"La Posada del Rey"

War sehr nett und die Leute sehr freundlich und hilfsbereit.


Quilotoa Lagune

Quilotoa Lagune


Mehr Bilder aus Cotopaxi

Quilatoa

Dia 10/ Quilatoa Lagune
Martes,20.07.2010

Heute haben wir einen sehr langen Tag hinter uns.

Angefangen hat es mit einer 3stündigen Fahrt weiter eintlang an der Avenida de los Vulkanus.
Dann verließen wir aber die "Hauptstraße" und fuhren, in Serpetinen,immer höher den Berg hinauf.
Hier fühlte ich mich um ein Jahrhundert zurück versetzt.
Bauern...welche mit Sichel das Getreide ernteten und Pferde die dann im Kreis getrieben wurden um darauf herumzutrammpeln, um an das Korn zu kommen.
Frauen welche die Wäsche am Brunnen oder am Fluß waschen.
Männer ,welche mit eingespannten Rindern das Feld per Hand umackerten.
Je weiter wir den Berg hinauf fuhren um so ärmlicher wurden die Häuser, bis es teilweise nur mehr Hütten aus Lehm mit Wellblechdächer waren.

Häuser der Bauern...
Oben am Gipfel angekommen hatten wir einen überraggenden Ausblick.
Der Kratersee des erloschenen Vulkans QUILATOA lag vor uns.

Über einen abeneuerlichen ,steilen Trampelpfad ging es dann abwärts,immer tiefer hinunter in den Krater.....ein wirkliches Abenteuer.
Unten angekommen machten wir erst mal ein kl. Picknick.
Der Rückweg war aber das bisher größte Abenteuer des ganzen Urlaubs .

Man konnte mit einem Maultier wieder hinauf reiten.
Natürlich wollte ich dies auch gleich mal ausprobiern. gggggg
Muß zugeben, manchmal habe ich vor Angst die Augen zugemacht wenn mein Mulli ....hieß übriegens DIEGO.....mit mir ganz knapp am Abgund gegangen ist.
War wirklich sehr ,sehr steil......
Oben endlich angekommen habe ich dem Treiber ein Trinkgeld für einen Extraportion Karotten gegeben.
Der Arme mußte mit mir ordentlich schwitzen....ich auch ...aber vor Angst!!!

Der Weg nach unten...und oben!!!
Auf dem Weg in unser Hotel in RIOBAMBA machten wir noch einen Halt um eine besondere Spezialität von Ecuador auszuprobiern.

Das Guy....oder in deutsch....das Meerschweinchen.!!!
Werden hier wie Schweine oder Hühner zum Essen gezüchtet.
Schmeckt übrigens genau so wie Hühnchen....

Mit diesen Erlebniss beendeten wir dann diesen langenTag mit vielen wundervollen,neuen Eindrücken...


Ingapirca

Dia 11/ Ruinen von Inkapirca
Miercoles.21.07.2010

Heute führte uns unsere Reisen nach Cuenga,der drittgrößten Stadt von Ecuador.
Auf den Weg dorthin besuchten INGAPIRCA.
Ein Ruinenstätte der Inkas.
ca.60km von Cuenga entfernt.

Wirlich sehr beeindruckend wie die Inkas damals die Steine bearbeitet haben und ohne einen Zwischenraum zusammengefügt haben.

Noch interessanter fand ich jedoch die Lamaherde welche mitten in den Ruinen lebt.gggg

Übernachtet wird in Cuenca im Hotel "En Suenos".


Cuenca

Dia 12/ Cuenga
Jueves,22.o7.2010

Gestern in Cuenga angekommen ,sind wir heute früh mit Reiseführer Fernando zu einer Citytour aufgebrochen.

Cuenga ist eine sehr schöne Stadt mt vielen Bauten im Kolonialstil.
Wir haben viele Kirchen,einen Mercado und noch einige Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Später stand noch eine Besichtigung einer Panamahutfabrik auf dem
Pogramm.
Der Panamahut stammt nämlich aus Ecuador und wird aus einer Schilfart hergestellt ,welche nur in Ecuador wächst.
Den Namen hat er bekommen weil in Teddy Roosevelt beim Besuch des Baus des Panamakanal`s getragen hat.
Je feiner ein Hut geflochten wird um so teuerer ist er.
Ich hab mir einen gekauft an dem ca. 2 1/2 Monate geflochten wurde.


Übernachten

Meine Bewertung

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Guayaquil

Parke de Iguanas

Parke de Iguanas


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Dia 13/Guayaquil
Viernes,23.07.2010

Für unseren letzten Reiseabschnitt von Cuenga nach GUYAQUIL mußten wir wieder ein Bergkette der Anden überqueren.

Der Bus kletterte in Serpetinen immer höher und höher und wir sahen wie sich die Landschaft veränderte.
Von saftigen Weiden mit Kühen...dann Pinienwälder....bis nur mehr karge Steinwände überblieben.

Beim abwärtsfahren wurden die Bremsen dann heiß und Edgar....übrigens der bestes Fahrer von Ecuador....mußte eine kurze Pause zu Kontrolle einlegen.

Plötzlich ein atemberaubendes Bild......über den Wolken


....über denn Wolken
Als wir in dieses Wolkenmeer eintauchten veränderte sich wieder die Landschaft.
....wieder wie in Regenwald......grün,grün,eine Planzenpracht.

Als wir die Wolken durchfahren haben,plötzlich......eine andere Welt!!!
Bananenplantagen,Kakaoplantagen,Reisfelder...und vor allem andere Gesichter.
Fast keine Indigenas mehr....mehr karibisch ausehende Menschen.
Etwas dunkler...
Leider auch hier im Hinterland von Guayaquil sehr viel Armut.


...im Hinterland von Guayaquil
Guayquil ist riesig.....die größte Stadt von Ecuador.
Hier gibt es viele Einwanderer aus anderen südamerikanischen Länder.
Guayaquil ist....wie Fernando sagt....Das Miami von Ecuador

Wir sind wieder in der Neuzeit ankekommen....Wolkenkratzer,wahnsinns Verkehr und Mensche,Menschen,Menschen.......
Leider......
Das Andengebiet hat mir mehr gefallen.....

Zu erwähnen ist nur der Malecon....die Promenade und der Parke de Iguanas.
In diesem Park leben mitten von Millonen von Menschen Riesenleguane und jeder kann sie berühren und füttern.


München

Heimreise
Ich verlasse heute um 22 25 Ortszeit Ecuador und komme morgen um 22 10 in München an.
Dann noch 2 1/2 Stunden nach Steyr....
Das heißt mindestens 24 h Reise liegen vor mir.

Wieder ein neues Abenteuer......


Zusammenfassung

Zusammenfassung
Mit meiner Heimreise hat alles gut geklappt.
Außer, das gleich in Guayaquil kurz nach dem Einchecken mein Name aufgerufen wurde und ich einer uniformierten Dame folgen mußte.
Im Außengelände mußte ich unter einem Berg von Gepäckstücken meinen Koffer identifizieren und ein Herr öffnete ihn.
Stück für Stück wurde meine schmutzige Wäsche herausgenommen (gggg) bis er zu meinen Fotostativ mit Kugelpistollengriff kam.
Mußte alles zusammenschrauben und die genaue Funktion mit meiner Kamera zeigen.
Hat anscheinend im Röntgen wie eine zerlegte Waffe ausgesehen....

Zusammenfassung Ecuador

Ecuador ist ein wunderschönes und sehr vielfältiges Land.
Die Berge und Täler der Anden,der Nebelregenwald,die Küstenregion..alles in nur einem Land zu sehen.

Mir persönlich hat das Andenhochland und ihre Bewohner am besten gefallen.
Die Vielfältigkeit der verschiedenen Indigenasgruppen....welche man (auch wenn man noch so gierig nach Fotos ist) mit Respekt behandeln sollte.
Natürlich ist es für uns Europäer interessant Indios in ihren einheimischen Trachten zu sehen...aber bitte fragen.. ob man Fotos machen darf ....oder, so wie ich...teilweise heimlich mit Tele fotografieren.
Auch herrscht in manchen Täler unvorstellbare Armut....die Menschen leben noch in Hütten und die Felder werden alle mit der Hand bearbeitet.
Trotzdem sind alle Menschen hier unwahrscheinlich freundlich und lebensfroh.

Die Stadt die mir am wenigsten gefallen hat ,war GUAYAQUIL.
Ein Moloch mit 2,8 Millionen Einwohnern.

Menschen,Autos,Lärm,Dreck.....und feuchtschwüle Hitze.
Obwohl ich nur den "schönen" Teil dieser Stadt mit dem Malecon ( 3.5 km lange Promenade), den umliegenden Regierungsgebäuden , modernen Wolkenkratzern und einem Einkaufzentrum nach dem anderen ...gesehen habe, war mir diese Stadt sehr unsympatisch.

Hier ist der Kontrast ,von reich und arm, noch mehr aufgefallen.
Bettelnde Kinder und alte obdachlose Menschen welche in Schachteln wohnen......
Guyaquil war auch die einzige Stadt wo ich mich nicht sehr sicher gefühlt habe.
Unser Reiseführer erzählte daß schon dreimal Passagiere von ihm hier überfallen wurden.....aber mit Messern und Pistolen.!!
Meine teure Spiegelreflexkamera blieb deshalb hier im Hotel.

Hotels:
Die Hotels hier entsprechen natürlich nicht unserem europäischen Standard.
Entweder man bucht ein Firstclass Hotel oder man findet sich damit ab.
Schließlich ist es ein südamerikanisches Land.....und nicht Österreich.
Ich persönlich war immer zufrieden,die Betten waren immer bequem und die Badezimmer halbwegssauber.
Nur in Guayaquil ...ist mir einmal beim Aufsperren die gesamte Türe aus den Angeln gerissen...gggg

Sicherheit:
Mir und keinem anderen unserer Reisegruppe ist etwas gestohlen worden.
Man sollte natürlich schon gesundes Mißtrauen haben.
Beim Ausflug nur das nötigste Geld mitnehmen....in Mercados die Tasche oder Rucksack vorne tragen und nicht aus den Augen lassen.

Abends nicht alleine und nur in Gruppen das Hotel verlassen.
Wenn dies nicht anders möglich ist ....nur mit dem Taxi fahren (=sehr billig).

Gesundheit:
Ich war immer gesund und hatte keinen Durchfall obwohl ich alles gekostet und gegessen habe.
Mein Geheimmittel......jeden morgen einen Schluck hochprozentigen Schnaps von zuhause.gggg

Es war ein wunderschöner Urlaub in diesem wundervollem Land.
Ich habe wieder sehr viel Spanisch gelernt und bin auf den Geschmack gekommen ein weiteres südamerikanisches Land kennenzulernen.

Der Veranstalter der Rundreise "SWORD BILLED EXPEDITONs"
organisiert auch Reisen in Peru und Kolumbien.

Kolumbien... klingt sehr interessant...wieder in Verbindung mit einem Sprachkurs von www.spanischzentrum.at

Wer weiß....

Tal vez, Quizas, Ojala......