ICELAND 2009 - Reisebericht von mfruechtl bei triplib.

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mfruechtl
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Island
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40 Fotos | 6 Reisetipps | 2080 Views

Bewertung: 1 1 1 1
(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 3)

Nach dem Start in Reykjavík, tourten wir mit dem Mietwagen um den Golden Circle und entlang der Süd-West-Küste. Reisezeit war April 09. Ein Tag nach unserer Ankunft wurde die Regierung "gestürzt", nach wochenlangem Protest auf Grund der Wirtschaftskrise. Passend zur Jahreszeit regnete es an 8 von den 10 Tagen. Aber wie heißt es doch so schön: es gibt kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Obwohl es so oft goß, genossen wir die Zeit sehr. Island ist ein atemberaubendes, wunderschönes Land. Wie ein großer Drache, der faucht und speit, wenn es ihm passt. Der Mensch spielt nur eine kleine Nebenrolle.

Reykjavík

passend zur Wirtschaftskrise

passend zur Wirtschaftskrise


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Reykjavík, 1. - 4.Tag

In der Stadt an der "Rauchbucht" gibt es viel zu entdecken beim Schlendern im Künstlerviertel, Shopping entlang der Hauptstraße oder beim Schiffebeobachten am Hafen. Das spektakulärste Gebäude, die riesige Betonkirche Hallgrímskirkja, war leider verhüllt. Aber der Blick von dort zu Füßen des riesigen Wikingers Eriksson lohnte sich auch so. Ganz in der Nähe liegt der Skulpturengarten von Einar Jónsson mit eindrucksvollen und morbiden Bronzeskulpturen. Schön schaurig!
Unbedingt besuchen sollte man den Flohmarkt Kolaportið und dort die hákarl-Würfel testen (gegorener Gammel- Haifisch)! Das abscheulichste was man Essen kann - aber ein Abenteuer.
Wer es mehr historisch mag: Sagamuseum (mit lustigen Puppen, die die Geschichte Islands erzählen), Reykjavik 871+/2 (mit Wikingerhaus) oder das Nationalmuseum. Die Museen Islands sind übrigens alle technisch auf dem neuesten Stand und sehr informativ aufbereitet.
Nur leider Sigur Rós haben wir nicht gesehen...


Essen & Trinken

Við Tjörnina

Hier gibt es lecker Fisch. Das Restaurant ist in einem Salon-Stil der 1950er, très schick!

lecker Essen
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Sonstiges

Ringtausch

JA! Heiraten kann man auch in Island. Vor allem für Liebhaber von Funktionsbauten aus den 1970er Jahre ist das Standesamt ein Muss.

wir haben uns getraut
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Garðskagi


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Ausflug zur Halbinsel Reykjanes, 3. Tag

Ein malerischer, windumtoster schwarzer Lavastrand. Wir haben dort unseren einzigen (!) Papageitaucher gesehen - im Sommer treten die Vögel auf Island zu Tausenden auf.


Grindavík

Das Wetter kann einem hier egal sein, gigantisch

Das Wetter kann einem hier egal sein, gigantisch


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Blaue Lagune, 3. Tag

Relax, take it easy.....


Sonstiges

Blaue Lagune

Dichte Dampfschwaden, blauweißer Kieselerdeschlamm, 38 Grad - was braucht man mehr.

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Þingvellir


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Die Golden Circle Tour beginnt, 5. Tag

Hier wurde Demokratie gemacht. Bereits 930 versammelten sich die ersten freien Bauern (Goden) jährlich zum Althing, um das Land zu lenken. 1843 wurde das Parlament in die Hauptstadt verlegt.


Zwischen den Kontinenten

Zwischen den Kontinenten


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Allmännerschlucht

Nicht nur politisch, sondern auch tektonisch ist der Nationalpark Þingvellir faszinierend: hier befindet sich die Nahtstelle zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Kontinent. Und sie driften immer noch auseinander (ca. 2mm pro Jahr).


Geysir

Der Strokkur spuckt ohne Vorankündigung

Der Strokkur spuckt ohne Vorankündigung


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"Kawum", 6. Tag

Wer an Island denkt, denkt auch an Geysire. Aber, dass sie derart aus dem Boden schießen hätten wir nicht gedacht. Die Bekanntesten "Geysir" und "Strokkur" liegen in einem Thermalfeld in dem es nur so blubbert und sprudelt und dampft und zischt. Also in Deckung gehen und unbedingt Regenzeug anziehen!


Übernachten

Hotel Geysir

Das Hotel ist zwar nicht sehr billig, aber die kleinen Hüttchen zum Mieten sind sehr nett. Außerdem hat man dann morgens oder abends die Geysire fast für sich alleine.

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Gullfoss


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Ein gigantischer Wasserfall, 6. Tag

Und weiter geht es in der "Golden Circle Tour". Sie macht ihrem Namen alle Ehre. Ein Highlight jagt das Andere. 32m tief stürzen sich die Wassermassen im "Golden Fall". Gigantisch. Und auch bei strömenden Regen ein Erlebnis, zum Glück gibt es warme Suppe um die Ecke.


Skógafoss

am Ende des Regenbogens

am Ende des Regenbogens


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Und noch mehr Wasser, 7. Tag

Auf dem Weg nach Vik entlang der Küste kommt man an vielen Islandpferden vorbei. Es ist wohl der grünste Inselteil und die unendliche Weite wird für die Pferdezucht genutzt. 4 Jahre lang dürfen sie fast wild auf der Weide leben, erst dann werden sie eingeritten. Die Wasserversorgung ist wohl das geringste Problem. Von den Bergen ergießen sich unzählige Wasserfälle Richtung Küste. Einer der Schönsten, der Skógafoss rauscht 62m in die Tiefe. Am Ende des Regenbogens haben wir die Kiste Gold leider nicht gefunden...


Sólheimajökull


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Es wird kalt, eiskalt

Zu unserer Jahreszeit waren alle Pisten ins Inland noch gesperrt und auch sonst ist ein Allradfahrzeug erforderlich. Der Sólheimajökull Gletscher ist relativ leicht erreichbar - abgesehen von der Schotterpiste. Wer nicht in einem Schlagloch für immer und ewig versinkt wird dafür mit viel Eis auf schwarzer Lava belohnt. Auf dem Gletscher rumzukraxeln ist schwieriger als gedacht, Steigeisen sind notwendig.


Dyrhólaey


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Die steinerne Pforte

Die Naturgewalt zeigt sich von seiner stärksten Seite. Das Meer tost und der Regen peitscht uns ins Gesicht. Aber wir schaffen es mit einem normalen Mietwagen hoch zum Leutturm. Blos nicht dem Vermieter erzählen...



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Reynisfjara

Das Wetter bessert sich etwas. Die imposanten Basaltsäulen lassen ahnen, wie mächtig das Meer hier einmal gearbeitet hat.


Vestmannaeyjar


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Per Flugzeug zu den Westmännerinseln, 8. - 9. Tag

Von den 15 Westmännerinseln ist nur Heimaey ständig bewohnt. Wundert auch nicht, die Nachbarinsel Surtsey entstand erst 1963 bei einem Vulkanausbruch. Das ist hier nichts aussergewöhnliches, auch Heimaey hatte es erwischt und das Städtchen wurde 1974 unter 30 Millionen Tonnen Lava begraben. Seitdem gehört zum Stadtbild ein weiterer Vulkan. Aber es hat auch etwas Gutes, denn die Energieversorgung ist Dank Erdwärme kein Problem und kostenlos.
Die Landschaft ist atemberaubend schön. Und wer hat schon die Gelegenheit erst 40 Jahre altes Festland, wo vorher nur Meer war, zu betreten? Leider mussten wir wegen eine Sturmwarnung etwas früher zurück als geplant und spurteten zu Fuß zum Flughafen.


An-/Abreise

Von Bakki mit dem Flugzeug zur Insel

Der Flug in der kleinen Maschine lohnt sich, ist aber nichts für schwache Nerven.

Jeder Platz wird besetzt, wer fliegt denn nun?
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Hveragerði

sogar der Bach ist warm

sogar der Bach ist warm


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Auf dem Rückweg vorbei an heißen Quellen, 9. Tag

In und um das Örtchen ist es heiß. Geothermalfelder mit dampfenden Erdspalten und heißen Quellen werden hier ökonomisch und ökologisch für Gewächshäuser und Kuranstalten genutzt. Aber Vorsicht vor den heißen Schlammtöpfen: sie sind gemein, hinterlistig und gefährlich!


Grindavík


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Der Drache zeigt sich noch einmal

Der Weg nach Grindavík führt duch endlos lange Lavalandschaften, ein Vulkan nach dem anderen zäumt die schwarze Schotterpiste.


Übernachten

Gästehaus Borg

In dieser Unterkunft fühlt man sich gleich wie zu Hause. Es gilt selbst ist der Gast und die Küche steht zur freien Verfügung.

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Kommentare

Simone (12.01.2010)

Wow! super informativ und macht viel Lust auf Island! merci für die Tipps