Roadtrip USA 2014 - auf vier Rädern durch Kalifornien und den Südwesten - Reisebericht von movieguide bei triplib.

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Unsere nächste Reise steht unter dem Motto: Go West!

Nach Rico's kleiner Tour durch den Südwesten im letzten Jahr folgt nun die große Runde durch den Westen der USA. Mit dem eigenen Mietwagen geht es durch die grandiosen Landschaften im Westen der USA, in den Metropolen der Westküste wollen wir aber auch etwas von Flair Amerikas spüren und werden an unserem 1. Hochzeitstag in Las Vegas abfeiern...

Wir haben wir uns folgende Route ausgetüftelt und werden versuchen hier regelmäßig zu berichten:

Oakland / San Francisco - Marina Bay und Wine Country - Yosemite NP - Death Valley - Las Vegas - Nationalparkrunde Utah / Arizona - Flagstaff - Route 66 - Joshua Tree NP - Los Angeles - Pacific Highway 1 - Oakland

San Francisco


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Nach einem gut 14 Stunden Flugzeit inkl. Eines kleinen Zwischenstopps in Oslo, landeten wir planmäßig in Oakland. Dort angekommen, hieß es tapfer sein, denn das Einreiseprozedere wird in den USA besonders ernst genommen.

Danach wollten unsere Kreditkarten an den hiesigen Geldautomaten nicht funktionieren, die Bank of America, scheint ausländische Karten nicht zu mögen, wir warten jedenfalls nicht die einzigen mit diesem Problem. Aber man kann auch an den Ticketautomaten und über all sonst alles mit Plastik bezahlen. Ziemlich fertig kamen wir in San Francisco an, die Anbindung an Oakland mit den Offentlichen ist OK. Unsere Homebase ist in Soma, nicht gerade der schönste Stadtteil, denn nach Einbruch der Dunkelheit wurde hier ziemlich zwielichtig. Geschafft vom Flug und der Verzögerungen bei der Einreise, fielen wir dann eigentlich nur noch ins Bett und holten uns die dringend benötigte Mütze schlaf.



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Da unser erster Tag auf einen Samstag fiel, hatten wir Glück. Am Ferry Building ist nämlich Markt und es gibt eine Menge frisches Gemüse und Obst aus der Region zu kaufen. Wir flanierten an den Piers entlang bis zum bekannten Pier 39, hier ist ein Rudel Seelöwen die Hauptattraktion, aber auch der Anblick auf Alcatraz ist top. Weiter ging es zum Fishermanns Wharff, wo Es neben Fressbuden mit Krabben auch ein kultiges Museum mit alten Spielautomaten und alte Kriegsschiffe zu bestaunen gibt. Das Wahrzeichen von San Francisco lag aber ersteinmal in unserem Interesse, wir mieteten uns Fahrräder und radelten entspannt am Beach entlang mit tollen Blick auf die Golden Gate Bridge. Nachdem wir den Anblick in aller Ruhe genossen hatten ging es ruberauf die andere Seite und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Der Abschluss des Tages war ein ziemlicher Gewaltmarsch zurück Richtung Soma über die verschiedenen Hügel der Stadt und vorbei an altmodischen Cable Cars.



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An unserem zweiten Tag in Frisco ging es standesgemäß mit dem Cable Car zum Fishermans Wharf. Dabei lohnt es etwas Zeit zu investieren und bei Wenden der Cable Cars zu zuschauen. Da diese alten Tram-Bahnen keinen Rückwärtsgang haben, gibt es Drehscheiben um die Bahnen um 180 Grad zu drehen.
Wer einmal ein U-Boot aus dem WW2 von Innen sehen möchte, hat am Pier die Gelegenheit dazu. Die USS Pampanito nahm an vielen Einsätzen teil und ist nun ei. Museum. Dieses Schiff ist so beengt, das man sich kaum vorstellen mag darauf in See zu stechen.



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Big Trouble in little China

Weiter ging es nach Chinatown. Dieses Viertel hat eine sehr lange Tradition und das sieht man den verwinkelten Gassen auch an. Zu Mittag bietet sich ein Besuch der zahlreichen Dim Sum Restaurants mit kantonesischen Köstlichkeiten an. Zufällig war gerade ein lebhaftes Herbstfestival mit vielen Attraktionen und Drachentänzern.



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Hinter Gittern auf "The Rock"

Bereits in Deutschland reservierten wir uns Karten für einen Ausflug nach Alcatraz. Mehrmals tgl. steuert ein kleine Fähre die nur knapp 1,5 km entfernte Insel an. Es gibt vor Ort sogar Audioguides, die uns einen guten Einblick in das Leben auf Alcatraz als Insasse aber auch als Wärter vermittelten.

Alcatraz ist das wohl berüchtigste Gefängnis und ist nicht zuletzt v.a. bekannt durch einen seiner populärsten Häftlinge: Al Capone. Sogar ein bis dahin an Kreativität noch nie da gewesener und bis heute wohl einmaliger Ausbruch da nie geklärt wurde ob Alcatraz bezwungen werden konnte oder nicht. Zu diesem Fall gibt es einen sehr zu empfehlenden Film mit Clint Eastwood, Flucht von Alcatraz.

Es lohnt eine der ersten Touren des Tages zunehmen, da man sich für den Rundgang soviel Zeit nehmen kann wie man eben braucht,nur Mittags stürmen merklich mehr Besucher zu, so das es rasch eng wird auf der kleinen Insel.


Point Reyes


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Am Ende der Welt

Nach vier Tagen San Francisco ging es wieder zum Flughafen Oakland um unseren Mietwagen entgegegen zu nehmen. Wenn man vorher bucht , erhält man i.d.R. bessere Konditionen. Mit einem Shuttlebus kommt man direkt zur Mietwagenzentrale, mit allen Firmen unter einem Dach. Sofort ging es auf die 6 spurige Interstate und nochmal über die Golden Gate Bridge nach Marina Bay. Hier gibt es einige sehr schone Aussichtspunkte und alte Bunkeranlagen zu sehen. Das Wetter präsentierte sich heute von seiner rauen Seite, ein angenehmer Kontrast zu den letzten sonnigen Tagen.

Weiter ging es entlang der schroffen Küste auf dem Pacific Highway 1. Unser erster Stopp waren die Muir Woods, bekannt für seine gigantischen Redwood Bäume. Hier kann man toll spazieren gehen und bei Bedarf einen Baum umarmen.



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Weiter ging es auf dem Highway 1 zur Halbinsel Point Reyse Seashore. Nach wenigen Meilen verändert sich die Landschaft in eine karge Tundra und der Wind pfeift einem nur so um die Ohren,vor allem am Leuchtturm der sich wirklich so anfühlt als hätte man das Ende der Welt erreicht.
Die Motel und Fastfood Siedlung in Rohnert Park ist unser nächtlicher Zwischenstopp.


Sonoma Wine Valley


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Nur eine knappe halbe Stunde entfernt begrüßten uns bereits aus der Ferne die Weinhaenge von Sonoma. Das Gebiet zählt neben dem Napa Valley zu den beliebtesten Weinanbaugebieten und so wundert es nicht, das zahlreiche Familie zur Weinverkostung einladen. Wir selbst hatten uns für Benziger entschieden, da neben der eigentlichen Verkostung auch eine Treckertour durch die Weinhänge auf dem Programm stand.

Zur Mittagszeit macht die Sonne hier ganz schön betrieb, so das einem der Wein auch wirklich sofort in den Kopf steigt. Einen der verkosteten Tropfen, haben wir dann auch mitgenommen. Er soll dann uns ein wenig den bevorstehenden Hochzeitstag versuessen.

Auf halben Weg nach Yosemite machen wir halt in Stockton.


Yosemite Nationalpark


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Nach dem entspannten Tag im Wine Valley hieß es nun wieder die Wanderschuhe schnüren, denn es ging auf Entdeckungstour in einen der schönsten Nationalparks der USA. Yosemite besticht durch seine steiaufragenden Granitfelsen, von denen Wasserfälle ins Tal donnern. Da der Park unglaublich groß ist, sollte man sich am besten mehrere Tage zum Entdecken nehmen - wir hatten 2, hatten aber mit mehr kein Problem gehabt an diesem schönen Ort.

Unseren ersten Tag verbrachten wir schwitzend auf einer Wandertour zu zwei schönen Wasserfällen und dem majestatischen Half Dome,mit 2695m einer der höchsten Felsen im Park. Man kann diesen Berg als Klettersteig auch erklettern, dafür benötigt man aber ein Permit, das über einer Lotterieverfahren vergeben wird. Leider machten uns vorherige Waldbrände einen Strich durch die Rechnung. Denn trotz Permit durften wir den Half Dome nicht in Angriff nehmen. Die fantastischen Aussichten auf der Wanderung haben uns aber trotzdem angenehm entschädigt.



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An Tag 2 nahmen wir einige kürzere Wanderungen in Angriff wie den schweisstreibenden Aufstieg zum Inspiration Point mit einem einmaligen Panorama Blick in das Yosemite Valley. Mitfieberrn kann man auch zahlreichen Bergsteigern am El Capitan (2307m), einer der populärsten Kletterfelsen der Welt.

Über die Tioga Road und den 3031m hohen Tioga Pass mit wunderschönen Panoramen und Subalpinen Wiesen, verließen wir den Park. Es hieß es Abschied nehmen und durch die steppenartige Sierra Nevada ging es weiter in Richtung Big Pine, unserem nächsten Nachtlager.


Death-Valley-Nationalpark


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Glühende Hitze im Tal des Todes

Unser nächster Stopp führte uns ins bzw. durch das Tal des Todes. Einer der trockensten und heißesten Orte der Welt.... Schnell stieg die Außentemperatur auf knapp 50°C an und unser Auto verwandelte sich in einen Backofen. Aktivitäten im Freien mussten wir daher etwas einschränken, die Sonne war zu unerbittlich. Eine Wanderung über die Sanddünen ließen wir uns aber nicht nehmen. Ein Besuch von Badwater, ein Salzsee und tiefster Punkt der USA, musste natürlich auch sein. Zum Glück spendet das Örtchen Furnace Creek mit seinem Visitor Center auf halben Wege etwas Schatten und informiert über das gar nicht so tote Death Valley.

Durchgeschwizt und nach Abkühlung lechzend ging es weiter - unser Ziel die Glücksspielmetropole Las Vegas!


Las Vegas


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Viva Las Vegas!

Endlich geht Nicoles Wunsch in Erfüllung: wir erreichen Vegas uns können unseren 1. Hochzeitstag in der Stadt der Sünde würdig feiern. Nun gut, mittlerweile ist Vegas eher eine Art Disney Land für Erwachsene, aber im Vergleich zu asnderen Städten der USA gibt es hier viele Laster: halbnackte Frauen, rauchen und Alkohol unter freien Himmel...hier darf man noch richtig die Sau rauslassen.

In unserem Bericht vom letzten Jahr hat Rico schon einiges zu Vegas geschrieben. Was hat sich der Zwischenzeit geändert? Nicht viel, es gibt nun ein großes Riesenrad in der Nähe des Strip und die Fremont Street besitzt jetzt eine Zippline, aber dazu später mehr.



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Unsere Hotel ist das El Cortez, das älteste Casino in Las Vegas überhaupt. Ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber die Zimmer sind schick. Außerdem befindet sich das Hotel in Downtown, eine komprimierterte Variante von Las Vegas mit vielen Bars, Live-Musik und der Fremont Street Experience. Wir ziehen die Stimmung hier jedenfalls dem Strip klar vor. Nicole probierte auch gleich mal die neue Hauptattraktion Slotzilla aus und rauschte uber 20m hoch in wahnsinniger Geschwindigkeit über die gesamte Fremont Street - ein toller Adrenalinkick!



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Vegas Baby!

Auch der Strip, also der Teil von Las Vegas, mit den großen neueren Casinos kann sich sehen lassen und steht Downtown in nichts nach. Auch hier reihen sich Casinos wie das Circus Circus, Mirage, Encore und das Venetian an einander. Der Strip selbst ist sehr lang und bei den hier herrschenden Temperaturen, konnten wir uns nur einen Teil der Casinos angucken. Jedes Casino versucht natürlich durch den ein oder anderen Themenbezug die Spieler für sich zugewinnen.
Anders als in Downtown versuchen die hiesigen Casinos zusätzlich mit Namen haften Showacts zu begeistern.

Zu fortgeschrittener Stunde nutzten wir die Möglichkeit uns den fabelhaften Ausblick auf Vegas vom Stratosphere Tower zu geniessen. Es ist das höchste Gebäude in Vegas und den wunderte auch hier kann man sich den besonderen Adrenalinkick durch eines der dort oben befindlichen Fahrgeschäfte geben.Wir haben uns für den Big- Shot entschieden, hier wir man wie man wie bei einem Raketenstart auf der Antenne des Turms in den Himmel gejagt um dann sogleich im freien Fall nach unten zu rauschen. Für Adrenalin-Junkies gehts aber noch abgefahrener, mit einem Bungee-Jump vom Turm. Wahnsinn!



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Bevor es Zeit war Abschied zu nehmen statteten wir dem Bonanza Gift Shop einen Besuch ab für ein paar Souveniers. Hier gibt es wirklich jeden Vegas Kitsch zu kaufen den man sich nur vorstellen kann.
Weiter ging es zum Vegas Outlet Center wo sich Markensachen zu recht günstigen Preisen abstauben lassen.

Nun ging es wieder auf den Highway Richtung Norden gut 3 Fahrtstunden von Vegas etnfernt: Unser Ziel der Bundestaat Utah und der Bryce Canyon.


Bryce Canyon


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Die Fahrt nach Bryce ist toll, vor allem wenn man den Scenic Highway 14 wählt. Um den Canyon herum haben sich einige Unterkünfte gebildet, allen voran Ruby's Inn gibt es schon seit Anfang des 19 Jahrhunderts. Wir haben uns auf dem angeschlossenen Campingplatz eine Blockhütte gemietet. Die Amerikaner die hier campen haben hingegen gigantische Wohnwagen, ausfahrbare, mit allen Annehmlichkeiten.

Der Bryce Canyon unterscheidet sich von anderen Canyons durch seine freistehenden Steinsäulen, sogenannte Hoodoos. Außerdem strahlt das Gestein in vielen tollen Farben, ein wahnsinnig schöner Anblick! Neben diversen Panorama Viewpoints die sich mit dem Auto oder Shuttlebus erkunden lassen, gibt es auch eine Vielzahl unterschiedlich langer Wanderwege. Wir haben uns für den Navajo Loop entschieden, der durch die Steinsäulen und zur Unterseite des Canyons führt.

Unserer Meinung sollte Bryce auf einer Nationalparkrunde nicht fehlen!


Capitol Reef


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durch das Grand Staircase Escalante National Monument

Weiter geht unser Roadtrip durch Utah. Das GSENM ist zwar kein Nationalpark, wartet aber trotzdem mit vielen Möglichkeiten zum wandern auf. Zu dumm nur das keiner der Wanderpfade gut ausgeschildert ist. Eigentlich wollten wir auch einen der Slot-Canyons besichtigen, aber hier scheiterten wir an der Geländetauglichkeit unseres Autos. Wer also richtig Offroad gehen will, sollte sich ein 4WD leihen.

Allerdings ist schon allein die Fahrt auf den Scenic Highways 12 und 24 allein den Umweg wert. Quasi jede Kurve hält ein neues atemberaubendes Panorama bereit.



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Capitol Reef National Park

Da unsere Aktivitäten im GSENM etwas eingeschränkt waren, verlagerten wir uns auf Capitol Reef das direkt auf dem Weg liegt. Dieser Park wird gerne links liegen gelassen, was uns gefiel da auf den Trails wenig bis nichts los war.

Wir entschieden uns für eine Wanderung zum Cassidy Arch, die zwar Schweiß treibend war, aber uns mit tollen Ausblicken von der Spitze des Archs belohnte.



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im Tal der Kobolde

Ein kleiner Geheimtipp zwischen Torrey und Green River ist der Goblin Valley State Park. Im Gegensatz zu allen anderen Parks, liegt hier die Besonderheit im Kleinen. Das Tal ist überhäuft mit kleinen Knubbeln die entfernt an Gobblins erinnern und auf die man sogar klettern kann. Besonders in der späten Abendsonne ein phantastischer Anblick und ein toller Tagesabschluss.

Unser Etappenziel war dieses Mal Green River, ein kleines Kaff im Nirgendwo, aber immerhin mit einem Bett und einer Dusche.


Canyonlands Nationalpark


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Heute hieß es früh aufstehen, um 4 Uhr um genau zu sein, denn der Sonnenaufgang am Mesa Arch gehört zu den schönsten Fotomotiven im Canyonlands Nationalpark! Wir waren natürlich nicht die Einzigen hier, aber die Zahl der Frühaufsteher hielt sich zum Glück doch im Grenzen. Ansonsten spricht das Foto denke ich für sich.

Canyonlands bietet aber noch mehr tolle Anblicke, wie den gigantischen Ausblick vom Grand View Point Overlook mit Sicht bis zum Colorado River, sowie eine Vielzahl von Wanderwegen. Der Park hat zwei Zugänge die aber komplett unabhängig voneinander sind. Die spektakulärsten Panoramen besitzt der Nordteil "Island in the Sky".



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Der wilde Südwesten

Einen kleinen Extraabschnitt möchten wir der Tier und Pflanzenwelt widmen, denn dieser eigentlich sehr heiße Teil der USA strotzt nur so vor Wildtieren. Coyoten, Grauhörnchen, Chipmunks, Rehe und Eidechsen sind uns schon vor die Linse gelaufen.


Arches Nationalpark und Moab


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Nachdem wir den Vormittag in Canyonlands zugebracht hatten, legten wir eine kleine Pause in Moab ein. Dieses kleine Örtchen ist gesäumt von Kneipen und Shops und ein Mekka für Outdoorfreaks. Wer länger in der Gegend ist findet hier alles was das Herz begehrt.

Für uns ging es weiter zum Arches Nationalpark mit seinen schicken Steinbögen. Der Park ist gut besucht, allerdings ist er auch ein Must See. Highlights wie den Balanced Rock oder Double Arch muss man einfach gesehen haben.

Das Highlight ist aber die gut 2 stundige Wanderung zum Delicate Arch, dem Wahrzeichen von Utah. Der Weg ist anstrengend wegen der Hitze und da es kaum Schatten gibt, der Anblick allein ist die Mühe aber in jedem Fall wert.

Unsere Reise geht nun weiter südlich, nächster Zwischenstopp ist Monticello kurz vor der Grenze zu Arizona.


Monument Valley


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Bei den Indianern

Weiter ging unsere Reise gen Süden. Da uns die Zeit fehlt, eine längere Tour zu den Höhlenwohnungen der Pueblo Ureinwohner zu machen nehmen wir den Umweg über den Highway 95, wo sich kleinere Versionen als die von Mesa Verde befinden. Über den Moki Dugway, ejbe unasphaltierte Strasse die in ein Serpentinen einen Steilhang hinunter geht windet sich der Weg langsam nach Mexican Hat und damit Richtung Indianerland.

An der Grenze zwischen Utah und Arizona erstreckt sich das Reservoit der Navajos. Der Highway schlängelt sich dabei mitten durch die traumhafte Landschaft des Monument Valley. Wie einst John Wayne fühlt man sich sofort wie im Wilden Westen. Wir haben uns für den Fußmarsch entlang des Wildcat Trails entschieden, eine tolles Erlebnis, vor allem wenn in der Abendsonne die Monolithen in rotem Glanz erstrahlen.

Unsere Fahrt ging weiter nach Flagstaff wo wir nach einem langen Tag unser Motel bezogen.


Grand Canyon


Mehr Bilder aus Grand Canyon

So langsam neigt sich unsere Tour durch die Nationalparks dem Ende und wir besuchen Heute den Grand Canyon. Wir nutzten die noch angenehmen Temperaturen des Morgens bzw. frühen Mittags um uns einen kurzen Einblick in den Canyon zu verschaffen. Das geht natürlich am einfachsten, in den man einen der beliebten Trails bergab in den Canyon macht, um von dort den Ausblick zu genießen. Wir entschieden uns für den South Kailab Trail. Das schweißtreibende dabei ist dann nur die Erkenntnis, das man das was man eben noch zügig runtergegangen ist, auf dem Rückweg barbarisch wieder hinauf muss.

Nach unserem Trails nutzten wir das dort gut ausgebaute Shuttle Bussystem um einige der wichtigen Viewpoints anzusteuern. Leider zwang uns ein Sturm zur frühzeitigen Abreise. Mehr Bilder gibts im Bericht von 2013.


Route 66


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Auf der Route 66 von Williams nach Amboy

Wir haben nicht die ganze Motherroad befahren, aber es reicht auch einen Teilabschnitt entlang zu düsen um einen guten Eindruck vom Kitsch und verblassten Charme der ehemals wichtigste Straße zwischen West und Ost zu bekommen.

Leider sind nur noch einige Teilabschnitte wirklich erhalten wie die knapp 100 Meilen zwischen Seligman und Kingman, in Kalifornien mussten wir wegen Straßensperren immer wieder auf andere Straßen ausweichen. Vor allem Kingman wegen des coolen Retro- Dinners Mr D's und Seligman mit seinen ganzen Kitsch sind einen Abstecher wert.

Unsere nächtlichen Stopp legten wir in Needles ein, einem nahezu ausgestorbenen Nest auf der R66. In Amboy mussten wir die legendäre Straße verlassen,wir wären gern noch etwas weiter gefahren.


Joshua Tree


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Auf dem Weh nach Los Angeles legten wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Joshua Tree Nationalpark ein. Bekannt ist diese Geeggend südlich der Mojave Wüste für seine Joshua Trees, eine besondere Art der Agave. Da wir zuvor schon viele spektakuläre Parks gesehen haben, bietet der Park verhältnismäßig wenig das man außer den Bäumen gesehen haben muss.

Nun ging es auf das dichte Interstate Netz in den Großraum L.A. Zum Gluck hatten wir Sonntags keine Rush Hour, aber der Verkehr hier ist stressig, da man ständig aufpassen muss nicht über ein Drehkreuz auf eine anderer Interstate zu wechseln... Und wann hat man in Deutschland schon mal mit einer 8 spurigen Autobahn inkl. Fastlane zu kämpfen?


Los Angeles


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Streifzug durch Hollywood

Unser Hotel steht mitten in Hollywood und ist zur Abwechslung mal ein richtig schönes Gebäude. Unser erster Tag in L.A. stehtganz im Zeichen der Traumfabrik: zuerst geht es mit dem Auto auf den Mullholand Drive, wovon man einen tollen Blick auf Downtown und den weltbekannten Hollywood-Schriftzug hat. Danach weiter auf den Hollywood Boulevard mit dem weltbekannten Walk of Fame und seinen klassischen Kino-Palästen wie dem Grauhman Chinese Theater mit vielen Widmungen der größeren Filmstars im Boden. Auch die Oscars werden hier verliehen und der will kann einen Blick hinter die Kulissen werfen. Es macht Spaß dem Treiben hier eine Weile zu zuschauen, wenn man Glück hat finden auch direkt vor Ort noch Dreharbeiten statt oder man wird als Statist gecastet. Disneyland für Filmfans!



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Hinter den Kulissen der Traumfabrik

Weiter geht es mit einem Blick hinter die Kulissen eines der bekannten Hollywood Studios. Wir haben uns für Paramount Pictures entschieden, aber eigentlich bietet jedes Studio eine Tour an und Universal hat gleich einen Vergnügungspark um sein Studio gebaut. Paramount ist als einziges Studio noch direkt in Hollywood ansässig. Auch wenn man keinen Star antrifft und die Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Filmproduktion begrenzt sind, kann man einige oft genutzte Setsbesuchen und erfährt welche Szenen dort gedreht wurden.



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Ein ganz normaler Tag am Strand

Unseren nächsten Tag widmeten wir den Stränden von L.A. Mit dem Auto ging es auf kurze Stippvisite nach Beverly Hills mit seinen Vorzeigevillen und weiter nach Santa Monica. Der Beach hier lädt zum Verweilen an und der Pier mit seinem kleinen Rummel eine nette Abwechslung.

Unser eigentlich Ziel war aber der nahe Beach von Venice und die Flaniermeile Venice Broadwalk. Hier trifft sich wirklich alles was American Lifestyle ausmacht. Skater, Roller und Lebenskünstler säumen das Strandpanorama. Am Muscle Beach trainieren Bodybuilder ihren Körper. Hier begann übrigens Arnold Schwarzenegger seine Karriere in den USA. Hier kann man sich problemlos einen ganzen Tag um die Ohren schlagen, ohne das einem langweilig wird.

Leider haben wir aber auch den Verkehr in L.A. unterschätzt, denn die berüchtigte Rush Hour auf den Interstates machten unsere weiteren Pläne zu Nichte. eigentlich wollten wir uns ein TV Show Aufzeichnung ansehen, aber im Stopp and Go Tempo war dies unmöglich. Also fuhren wir direkt auf den Pacific Coastal Highway 1 zurück und es ging nördlich nach Malibu. Wohnort der Reichen und Heimat der berühmten Rettungsschwimmer. Letztere konnten wir nicht sehen, dafür genossen wir aber einen tollen Sonnenuntergang mit Blick auf den Pazifik am Zuma Beach. Unsere Ziel für diesen Tag war Ventura, ein paar Meilen weiter nördlich.


Santa Barbara und Pismo Beach


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von Ventura nach Morro Bay

Weiter geht unsere Reise auf dem Pacific Coastal Highway 1. Die Etappe für diesen Tag erstreckt sich von Ventura nach Morro Bay. Unser erster Stop ist Santa Barbara. Dieses Städtchen hat ein sehr maritimes Flair, was sich vor allem an der Bauweise der Häuser (rote Dächer, weißer Putz) bemerkbar macht. Santa Barbara pflegt aber auch seine spanischen Wurzeln wie ein rustikales Gerichtsgebäude, ein Ford und eine sehr gut erhaltene Missionskirche aus den 18 Jahrhundert die ein interessantes Museum beinhaltet. Leider war der Tag hier am Meer nebelverhangen, so das wir uns auf den Pier beschränkten.



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Die Strecke verlauft hier leider nicht immer an der Küste, daher ist der Straßenname auch etwas irreführend. Unser nächstes Ziel war der Pismo Beach, das Örtchen hat nicht nur einen sehr langen Sandstrand samt Pier, sondern auch eine steife Prise die einem den Sand um die Ohren bläst. Dafür kann man den Surfern beim Wellenreiten zuschauen, zum baden ist es hier schon zu kalt. Ein paar Meilen weiter hat man Avila Beach einen tollen Blick auf Klippen, Robben und Pelikane.

Weiter ging es nach Morro Bay wo dieses Tagesetappe endet.


Big Sur


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von Morro Bay nach Monterey

Tag 2 auf dem Pacific Coastal Highway 1 begann mit einer Besichtigung des Morro Rocks. Ein Felsen der vor Morro Bay die Küste ziert und von Robben und diversen Vogelarten umgeben wird. Das Städtchen erinnert ein wenig an skandinavische Ortschaften, leider fehlte uns die Zeit für eine längere Erkundung.

Es ging wieder auf die Küstenstraße und in Richtung Norden. Die Küste wird nun zusehends schroffer und es erinnert nichts mehr an die langen Sandstrände um Los Angeles. Leider ist hier auch das Wetter absolut unberechenbar und so fuhren wir erstmal für längere Zeit durch dichten Nebel. Nach einigen Meilen gelangt man zu einem Rückzugsort für Seelöwen, die lautstark die Küste belagern und faul am Strand rumlungern.



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Auf halber Strecke beginnt der schönste Abschnitt der Strecke um Big Sur. Die Strasse windet sich nun serpentinenartig an den steilen Felswänden entlang. Hier wartet an jeder Ecke ein neues Fotomotiv und es lassen sich viele Naturschönheiten entdecken.

Monterey schmiegt sich an die schroffe Küste und bietet einen schönen Küstenabschnitt mit teuren Villen und einen hübschen Leuchtturm.


Santa Cruz


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von Monterey nach Half Moon Bay

von Monterey ging es auf zu unseren letzten Etappe. Wir legten dabei einen längeren Zwischenstopp in Santa Cruz ein, welches nicht nur ein Mekka der Surfer ist, sondern auch generell weniger konservativ als andere Teile Amerikas. Wir nahmen uns ein wenig Zeit den Surfern bei ihren Sport zu zusehen und besuchten das kleine Surfmuseum, untergebracht in einem restaurierten Leuchtturm.

Das Highlight von SC ist aber der Broadwalk mit seinem Vergnügungspark. Hier rollen einige der altesten Achterbahnen der Westküste wie der Grand Dipper. Leider nach dem Labor Day aber nur noch am Wochenende, so das hier Freitag Abend der Ofen aus war! Auch wenn uns die Enttäuschung anzusehen war, versuchten wir das beste aus der Situation zu machen und besuchten stattdessen die angeschlossene Arkadehalle mit Air Hockey und Videospielen.



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Weiter ging es zu unseren letzten Abschnitt nach Half Moon Bay. Bis auf einen schicken Leuchtturm und einigen Stränden gäbe hier aber nicht mehr allzu viel zu sehen,zumal dicke Wolken den Himmel verdunkelten. Wir verabschieden uns hiermit vom PCH.


Oakland


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Unsere Reise endet dort wo Sie angefangen hat, in Oakland. Da wir etwas Zeit über hatten, nutzen wir diese für einen ausgiebigen Stadtbummel durch das sehenswerte Zentrum und das angrenzende Chinatown. Zwar kann Oakland nicht mit seiner großen Nachbarstadt auf der anderen Seite der Bay mithalten, hat aber trotzdem Charme.



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Unterdessen sind wir wieder zurück in Deutschland... und genießen nach all dem Fastfood wieder die gute deutsche Hausmannskost.

Wir haben auf unserem Roadtrip insgesamt epische 3483 Meilen zurückgelegt, das sind 5600 km!!! Zum Glück gibt es unlimited Miles bei amerikanischen Mietwagen ;-)