National Parks USA West - Reisebericht von natuerlich-heiraten bei triplib.

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natuerlich-heiraten
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Palm Springs - Joshua Tree NP - Route 66 - Williams - Grand Canyon - Monument Valley - Natural Bridges - Capitol Reef - Route 12 - Grand Staircase Escalante - Bryce Canyon - Zion - Las Vegas - Red Rock - Spring Mountains - Death Valley - Mammoth Lakes - Yosemite - Jamestown - Columbia - Sequoia / Kings Canyon - Monterey

Palm Springs

early birds catch the sun

early birds catch the sun


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Palm Springs - Gateway zum Joshua Tree National Park

Palm Springs empfängt seine Gäste mit einer palmengesäumten Hauptstraße, samtig-grünen Golfplätzen, exklusiven Boutiquen, Restaurants, Cafés, Gallerien, Hotels für jedes Budget, Casinos und vielen Attraktionen. Lassen Sie sich einen Ausflug mit der Arial Tram zum Mt. Jacinto nicht entgehen. Im Herbst sollten sie sich auf dem Berg auf Schnee einstellen. Atemberaubende Ausblicke auf das Desert werden Sie ewig in Erinnerung behalten. Für wanderfreudige Besucher empfehle ich den Palm Canyon, von wo aus man unterschiedliche Wanderungen unternehmen kann, kurze - lange, schwierigere oder auch leichtere. Tauchen Sie ein in eine Zeit, als die Indianer hier das Land entdeckten. Die Wanderwege sind gut zu laufen, aber ich empfehle dennoch festes Schuhwerk bzw. Wanderschuhe, denn wenn man etwas Zeit mitbringt, geht man gern auch noch den einen oder anderen Weg. Wäre doch schade, wenn Sie sich das alles entgehen lassen müssen, nur weil Sie Schlappen an hatten:-)
Um Palm Springs, die Winterresidenz auch einiger Hollywoodstars von gestern und heute kennenzulernen, fährt man am besten durch die Palm Springs Desert Resorts: Cathedral City, Rancho Mirage (mit "The River"), Palm Desert, Indian Wells, La Quinta und Indio.

Zum südlichen Eingang des Joshua Tree National Parks gelangen Sie über die I-10 gen Indio.


Joshua Tree NP

Joshua Tree NP


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Joshua Tree National Park

Zu den schönsten Naturerlebnissen im Westen der USA zählt mit Sicherheit auch der Joshua Tree National Park. Nehmen Sie sich 1-2 Tage Zeit um den nördlichen und südlichen Teil zu erkunden. Den Nordeingang erreichen Sie über die I-10 und dann SR-62 in ca. 1h von Palm Springs (gen Norden). Der Südeingang befindet sich direkt an der I-10 gen Süden, ca. 15 min nach Indio. Von dort aus können Sie kleine Wanderungen unternehmen. Kartenmaterial und Informationen u.a. zum Backcountry Camping hält für Sie das Visitor Center bereit. Viel Zeit sollten Sie sich für den Norden aufheben, wenn Sie den Park in seiner vollen Pracht und Schönheit erleben und entdecken möchten. Eine asphaltierte Straße führt Sie durch das Lost Horse Valley mit vielen Stops u.a. zu historischen Attraktionen und Ausgangspunkten für kurze und lange Wanderungen durch das Valley. Vom Keys View erhalten Sie einen Panoramablick über den San Andreas Graben, jene Stelle, an der sich die beiden Kontinentalplatten aneinander schieben. Wandern Sie im Hidden Valley entlang an den riesigen hellroten Sandsteinformationen, durch ein mit unzähligen Joshua Trees übersätes Tal oder erklimmen Sie einen der Felsen und lassen sich den atemberaubenden Panoramablick auf das Tal nicht entgehen.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Park nur für Zelter und Wohnmobile. Wer nicht im Park übernachten möchte, dem empfehle ich in Palm Springs oder Indio zu übernachten. Meine Route geht weiter auf der I-10 Richtung Blythe und dem Hwy 95 North nach Lake Havasu.


Übernachten

Palm Court Inn

Nettes, sauberes, gepflegtes Hotel an der Hauptstraße rechts, von LA kommend, mit schöner Innenanlage. Kleines Frühstück gibt's per Voucher im benachbarten Restaurant, dort wo auch die Einheimischen frühstücken.

@Palm Court Inn
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Übernachten

Palm Mountain Resort

Hotelanlage im Zentrum, Restaurants, Cafés, Shops, Gallerien, Theater in der Nähe. Parken frei. schöne Poolanlage. Wellnessangebote.

Palm Mountain Resort
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Lake Havasu City

Amerikanisch-Britische Freundschaft

Amerikanisch-Britische Freundschaft


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Lake Havasu - Zwischenstop mit Übernachtung

Lake Havasu City liegt in Arizona auf der östlichen Seite des Lake Havasu. Sie erreichen diese kleine historische Stadt, wenn Sie an der Vidal Jct. auf die SR-62 East abbiegen und nach Überquerung des Colorado Rivers in Parker die Arizona SR 95 North nehmen. Hervorheben möchte ich die Original London Bridge die historische Attraktion in Lake Havasu City. Diese Brücke wurde am 18. April 1968 für ca. 2,5 Mill USD durch den Amerikanischen Unternehmer Robert P. McCulloch von der Stadt London gekauft. Es dauerte weitere 4 Jahre und ca. 4,5 Mil US$ die Brücke nach Lake Havasu City zu transportieren und wieder aufzubauen. Am 10.10.1971 wurde die Brücke hier eingeweiht.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele: Campingplätze direkt am See - traumhaft schön, aber extrem windig, daher nur zu empfehlen für Wohnmobile; Hotels aller Kategorien reihen sich nacheinander an der Hauptstraße.

Es geht nun weiter auf der SR 95 North bis zur I-40. Fahren Sie 9 mil auf der I-40 West. Sie erreichen nun den Abzweig rechts zur Historic Route 66 nach Kingman.


Oatman @Route 66

Oatman @Route 66


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Auf der Historic Route 66 nach Kingman

Route 66 - The Mother Road, die ursprünglich von der Ostküste zur Westküste verlief und alle Main Streets der auf der Strecke liegender Städte miteinander verknüpfte. Es gibt nur noch Original-Teilstrecken dieser legendären Route, die durch unberührte Landschaften und Großstädten führt. Um einen kleinen Eindruck zu erhalten, sollten Sie dieses kurze, aber zeitaufwendige Stück abfahren. Sie kommen vorbei an alten Minenstädte - eine davon noch erhaltene ist Oatman. Wenn Sie Glück haben, erleben Sie eine kleine Wild Westernshow direkt auf der Straße. Etwas touristisch, aber nach all den unzähligen Natureindrücken eine willkommene Abwechslung. In den noch sehr gut erhaltenen "Holzhäusern" können Sie vor allem Souvenirs kaufen. In Kingman empfehle ich wieder die I-40 East bis Williams zu nehmen, und nicht weiter auf der Route 66 Richtung Seligmann, es sei denn, man hat richtig viel Zeit.


Williams


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Williams - Gateway zum Grand Canyon

Williams ist ein Besuch wert. Kein Wunder, dass sein historischer Stadtteil 1984 zum National Register of Historic Places hinzugefügt wurde, verleiht es Williams mit seinen vielen sehr gut erhaltenen Gebäuden aus dem späten 19. Jh. seinen Wild Wild West Charm und Flair. Parken Sie ihr Auto an der Touristinformation, direkt an der Grand Canyon Railway Bahnstation und entdecken Sie das Historische Viertel, durch das auch ein Teil der Historic Route 66 führt. Wenn Sie einen leckeren Kaffee trinken möchten, empfehle ich Ihnen das gemütliche Café American Flyer in der 326 West Route 66 in Williams. Hier in Williams können Sie Ihre unvergesslichen Ausflüge in die Umgebung und den Grand Canyon buchen. Sei es eine Rafting-Tour auf dem Colorado River oder ein Heli-Flug durch den Grand Canyon, um nur zwei Abenteuer aufzuzählen.

Um einen ersten fantastischen Eindruck vom Grand Canyon zu erhalten, sollten Sie sich den gleichnamigen Film im IMAX-Theater in Tusayan (ca. 45 mil von Williams, auf der SR 64, kurz vor dem Grand Canyon NP Eingang) unbedingt ansehen. Für echte Nostalgiker ist eine Fahrt im legendären Grand Canyon Zug zum Grand Canyon genau das Richtige. Wenn Sie jedoch den GC in seiner ganzen Pracht erleben möchten, fahren Sie die SR 64 bis zum Grand Canyon Village.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es Williams oder in Tusayan. Zum Camping eignet sich hervorragend der ca. 10 mil entfernte Campingplatz im Kaibab National Forest am Kaibab See. Kosten: $18/Zelt/Auto/Nacht eine günstige Alternative.


Sunset @Grand Canyon

Sunset @Grand Canyon


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Grand Canyon National Park

Über die SR 64 von Williams aus erreichen Sie den South Rim. Ein kilometerlanger asphaltierter Weg, der sich an der Oberkante des South Rim schlängelt, bietet atemberaubende Ausblicke auf den Canyon und den Colorado River. Seine typischen Formationen, Plateaus, Farbschattierungen bei Sonnenauf- und untergang sind einmalig und überwältigend, wenn man plötzlich an einem der vielen Aussichtspunkte steht. Nehmen Sie sich ruhig 2-3 h Zeit. Ein kostenloser Shuttlebus erleichtert das Laufen. Sie können an unterschiedlichen Stationen einsteigen und wieder aussteigen und somit den gesamten Rim erkunden. Eine Wanderung in den Canyon ist aufgrund extremer Temperaturschwankungen und zu überwindender Höhenunterschiede nur im Spätherbst und Frühjahr empfehlenswert.
Diese Tour geht weiter auf der landschaftlich schönen SR 64 East Richtung Cameron, biegen dann auf den Hwy 89 North ab und folgen nach ca. 16 mil den Hwy 160 Richtung Kayenta. Dieses Stück führt Sie durch echtes Indianerland. Ab Kayenta der 163 North folgen. Ab da fahren Sie bereits durch das Monument Valley.


Sehenswürdigkeiten

Grand Canyon National Park

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Kaibab National Forest

Anfahrt und Beschreibung des Campingplatzes am Kaibab Lake.

Camping im Kaibab National Forest
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Kayenta


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Kayenta - Willkommen im Land der Navajo Indianer - Monument Valley

Sie passieren Kayenta auf Ihrem Weg zum Monument Valley. Wenn man Kayenta erreicht, scheint es, als sei man hier gerade dabei, eine Stadt zu gründen. Damit hat man sogar fast Recht. Hier wurde 1996 offiziell die erste politisch anerkannte Stadt im Navajo-Land gegründet. Willkommen im Land der „People“, wie sich die Navajo-Indianer selbst bezeichnen. Wenn Sie Anfang Juli unterwegs sind, können Sie das Kayenta All Indian Rodeo Fest besuchen oder sich einen Film während des Monument Valley Filmfestivals ansehen.
Von Kayenta aus fahren Sie weiter auf dem Hwy 163 North. Schon von weitem kann man John Wayne’s weltberühmte Filmkulissen sehen. Sie sind im Monument Valley angekommen. Echten handgefertigten Indianerschmuck können Sie hier an einem der vielen kleinen Stände entlang des Hwy 163 kaufen.

Wenn Sie den Monument Valley Navajo Tribal Park erkunden möchten, folgen Sie einfach den Ausschilderungen zum Park. Entdecken Sie das Indianerland mit einer geführten Tour auf abwegigen Schotterpisten. Wenn Sie dafür keine Zeit eingeplant haben, werden Sie dennoch Ihren persönlichen Schnappschuss der gewaltigen Gesteinsformationen aus rotem Sandstein und Lehm festhalten können.

Folgen Sie dem Hwy 163 bis Mexican Hat. Ca. 2 mil weiter biegen Sie auf die SR 261 North Richtung Natural Bridges National Monument.


Sehenswürdigkeiten

Mounument Valley Navajo Tribal Park

u.a. Informationen zur geführten Touren

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Kayenta Township

Erfahren Sie hier mehr über "The People", die Geschichte Kayenta's als erste Stadt auf Navajoland.

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Mexican Hat

@Hwy 261

@Hwy 261


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Auf dem Weg zum Natural Bridges National Monument

Wenn Sie Mexican Hat passiert haben, öffnet sich Ihnen eine neue Landschaft. Die roten Sandsteine, die rote Erde des Navajolands scheinen hier abrupt zu enden. Ca. 2 mil nach Mexican Hat biegen Sie auf die SR 261 North. Die Straße führt durch ein trockenes Valley und bringt sie zu dem Punkt, ab dem Sie auf einer Schotterstraße mit 10% Steigung auf 4,8 km ca. 355 Höhenmeter überwinden müssen. Sie haben den Moki Dugway erreicht. Nutzen Sie während der Serpentinenfahrt die Möglichkeit eines Stopps. Schauen Sie zurück auf die unendliche Weite, die Sie hinter sich gelassen haben. Oben angekommen, haben Sie ein mit Pinien bewachsenes Plateau erreicht.


Natural Bridges

Natural Bridges


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Natural Bridges National Monument

Nach weiteren ca. 22 mil kreuzen Sie die SR 95 und fahren dort Richtung Natural Bridges National Monument. Sie haben nun eine Höhe von 2000 m erreicht. Im Visitor Center erhalten Sie Kartenmaterial, dass nicht nur die Entstehung dieser faszinierenden Gesteinsformationen erläutert, sondern auch Wanderungen für den kurzen und langen Aufenthalt. Diese aufgrund von Erosion durch fließendes Gewässer entstandenen Brücken finden Sie an der SR 275 - ein lohnender Abstecher, wenn Sie sich mal wieder die Beine vertreten möchten. Nutzen Sie die gut ausgeschilderten Wanderwege entlang des 14,5 km langen one-way loops.


Sehenswürdigkeiten

Natural Bridges National Monument

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Hanksville

Glen Canyon @Hite

Glen Canyon @Hite


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Auf der landschaftlich wunderschönen Strecke SR 95 North

Die Tour geht weiter auf der SR 95 North. Die 91 Meilen bis Hanksville führen u.a. durch den White Canyon und den Glen Canyon, wo Sie den Colorado River überqueren und einen Blick auf Hite werfen können. Das ursprüngliche Hite war im späten 19.Jh eine kleine und wirtschaftlich florierende Community, die nach dem Bau des Glen Canyon Dam in den 60ern geflutet wurde. Eine mit gleichem Namen erbaute Marina, die man heute am Fuße des Glen Canyons erkennen kann, ist jetzt aufgrund des extrem niedrigen Wasserspiegels des Colorado Rivers geschlossen worden.

Wenn Sie Hanksville erreicht haben, folgen Sie der SR 24 West in Richtung Capitol Reef National Park. In der Ferne können Sie schon die "Factory Butte" sehen, eine gewaltige Gesteinsformation auf ebenen Land, die mich eher an eine Festung erinnert. Im weiteren Verlauf wechselt die Landschaft von trockenem Gestein zu einer grünen Oase. Sie haben Fruita im Capitol Reef National Park erreicht.


Torrey

Apfelernte @Capitol Reef NP

Apfelernte @Capitol Reef NP


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Capitol Reef National Park mit Übernachtung in Torrey

Die Navajo-Indianer nennen ihn das Land des Schlafenden Regenbogens - eine fremde, schöne Landschaft in unterschiedlichsten Schichten. Hier im Capitol Reef NP können Sie die geologische Bildung der Waterpocket-Falte und des Cathedral Valleys sehen, archäologische Beweise der alten Fremont Kultur, historische Spuren einer alten Mormonen-Ansiedlung. Das alte 1-Zimmer-Schulhaus in Fruita ist ein Besuch wert. Sobald man den Klassenraum betritt, kann man ein wenig die Stimmung von damals einfangen. Es liegt direkt an der SR 24 rechter Hand, bevor Sie das Besucherzentrum erreichen. Kurze und lange Wanderungen laden ein, das Hinterland im NP zu entdecken.

Eine unvergessliche Kulisse erwartet Sie auch bei einer Apfelernte, nähe Fruita. Hier können Sie selbst auf einer der Plantagen Obst ernten. Bezahlt wird, indem Sie ihr Obst selbst wiegen und das Geld in eine Box werfen. Erntegeräte, Leitern, Tüten - alles ist vorhanden und am Horizont erhebt sich der Capitol Dome. Der Geschmack der Äpfel ist so ursprünglich und wohltuend wie die Landschaft.

Übernachten kann man auf einen der vielen Campingplätze im NP - unbedingt reservieren. Torrey bietet viele Hotels, Motels, Lodges und Campingplätze - auch hier empfehlen ich eine Reservierung oder frühes Einchecken. Der General Store in Torrey lädt nicht nur zum Draußensitzen ein, sondern hat alles was man zum Frühstücken benötigt.


Slick-Rock Canyon @Kiva Koffeehouse

Slick-Rock Canyon @Kiva Koffeehouse


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Die malerische Route 12 - Utah's First All-American Road

Vom Capitol Reef NP kommend, biegen Sie kurz vor Torrey links auf die Route 12 ab. Vor Ihnen liegen jetzt ca. 200 km des Scenic Byway 12, der nicht abwechslungsreicher sein könnte. Die Panoramastraße windet sich durch Slick-Rock Canyons, Red Rock Cliffs, Pinien- und Pappelwälder, Alpines Bergland, den Dixie National Forest, das Grand Staircase-Escalante National Monument, National Parks, wie den Bryce Canyon und malerisch-ländliche Städte, wie Rubys Inn. Die vielen Ausfahrten entlang der Strecke ermöglichen Ihnen nicht nur unvergessliche Panoramablicke über ein unerreichbar weites Land purer Natur, kleine oder längere Wanderungen durch atemberaubende Landschaften, sondern auch unzählige Möglichkeiten Ihre Lieblingsfotos zu knipsen.

Auf ca. halber Strecke lohnt es sich, eine Pause im Kiva Koffeehouse, rechts an einer Anhöhe liegend, einzulegen. Genießen Sie ein Stück hausgemachten Kuchen oder Snack auf der hinter dem Haus liegenden Terrasse, die Ihnen einen faszinierenden Blick über den Slick-Rock Canyon bietet. Während dieser Tour überwinden Sie Höhenunterschiede von 1.300 m bis 2.900. Tanken Sie auf jeden Fall in Torrey.

Wenn Sie mit dem Wohnmobil oder Zelt unterwegs sind, kann ich Ihnen den KOA-Campingplatz in Cannonville empfehlen. Reservieren Sie unbedingt vor oder erscheinen Sie bis spätesten frühen Nachmittag. Bleiben Sie ruhig 1 oder 2 Tage dort und unternehmen Tagesauflüge zum Bryce-Canyon und dem Kodachrome Basin State Park.


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Essen & Trinken

Kiva Koffeehouse & Kiva Kottage

Café und Kottage im Grand Staircase-Escalante National Monument für eine Pause und einen atemberaubenden Ausblick

Kiva Koffeehouse
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Übernachten

KOA Campingplatz Cannonville @Route 12

Campingplatz für Zelter und Wohnwagen als Startpunkt für Tagesausflüge zum Bryce Canyon und Kodachrome Basin State Park, Reservierung empfehlenswert.

KOA Campground Cannonville
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Rubys Inn

Bryce Canyon

Bryce Canyon


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Bryce Canyon National Park - Ganztagesausflug

Beim ersten Betrachten sieht es aus wie unendlich viele Klecker-Sandburgen, die wir früher als Kinder an der Ostsee gebaut haben. Bleibt man etwas länger stehen und betrachtet diese roten Sandgesteine mit ihren weißen Spitzen scheint es, als würde man Figuren, Skulpturen erkennen, die in der Sonne leuchten. Willkommen im Amphitheater des Bryce Canyon. Durch den Park führt eine 18 mil lange Scenic Route, die zahlreiche Stopps und Aussichtspunkte auf den Bryce Canyon bietet.

Einen fantastischen Panoramablick bietet Ihnen der Pfad zwischen Sunrise Point und Bryce Point. Unvergessliche Eindrücke vom Bryce Canyon nehmen Sie auch bei einer der vielen Wanderungen mit. Meine Bilder sind entstanden, wenn Sie der Ausschilderung vom Sunset Point Richtung Queens Garden folgen und dort angekommen, links den Pfad einschlagen. Der Weg schlängelt sich durch einen Pinienwald; Sie haben das Tal des Canyons erreicht und können die gewaltigen und farbenprächtigen „Hoodoos“ jetzt von unten betrachten. Der farbliche Kontrast des hellroten Gesteins, der dunkelgrünen Pinien-Kronen und des blauen Himmels ist einmalig. An der nächsten Gabelung folgen Sie am besten dem linken Pfad, das dieser am Ende spektakulärer ist - Sie klettern über einen Treppen-Serpentinenpfad Stück für Stück aus dem Canyon und erhalten immer wieder einen fantastischen Ausblick auf das Amphitheater. Für diese Wanderung sollten Sie ca. 2-3 h inkl. Pause, Fotoshooting, Staunen einplanen. Denken Sie an festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und mind. einen Snack.


Zion NP

Zion NP


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Weiterfahrt zum Zion National Park

Die Route geht weiter auf der SR 12 East bis Sie den Hwy 89 erreicht haben und folgen dort den Hwy 89 South bis Mt. Carmel Jct. Dort biegen Sie auf die SR 9 East in Richtung Zion National Park ab.
Bitte beachten Sie, dass die SR 9 durch einen gebührenpflichtigen Nationalpark führt. Wenn Sie sich den Zion NP nicht anschauen möchten, biegen Sie auf dem Hwy 89 bereits an der Long Valley Jct. auf die SR 14 East in Richtung Cedar City ab. In Cedar City folgen Sie der Beschilderung I-15 South nach Las Vegas - mein nächster Stop nach dem Zion NP.


Sehenswürdigkeiten

Bryce Canyon National Park

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Springdale

East Entrance

East Entrance


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Zion Nationalpark - kurzer Aufenthalt im Visitor Center

Schon bevor Sie den Eingang des NP erreichen, können Sie die spektakulären und typischen Sandsteinformationen, die sich entlang der Straße auftürmen, erkennen. Fahren Sie bis zum Besucherzentrum, welches sich am Süd-Eingang vor Springdale befindet. Ein kostenloser Shuttle entlang des Zion Canyon Scenic Drive bringt Sie in der Hauptsaison zu den schönsten Aussichtspunkten des NP; der Rundtrip dauert ca. 90 min. Entdecken Sie versteckte Wasserfälle, schlängeln Sie sich durch enge Schluchten oder wandern Sie auf dem Riverside Walk, der am Temple of Sinawava (Endpunkt der Shuttleroute) startet. Hier möchte ich erwähnen, dass von Frühjahr bis Herbst der Scenic Drive nur für den Shuttle-Bus geöffnet ist. Um die faszinierenden Wasserfälle in voller Pracht bewundern zu können, ist eine Tour ebenfalls im Frühjahr empfehlenswert. Im Zion Human History Museum, das sich in der Nähe des Besucherzentrums befindet, lernen Sie den Park mit seiner Geschichte, Geologie, Flora und Fauna sowie Möglichkeiten, den Park zu erkunden, in einem 22-minütigen Film kennen.

Möglichkeiten zum Camping finden Sie im Park, Reservierung ist Pflicht. In Springdale, am Süd-Eingang, finden Sie ebenfalls viele Übernachtungsmöglichkeiten. Sie können natürlich auch weiterfahren; bis Las Vegas sind es nur noch 160 mil, ca. 3h. Dafür bleiben Sie auf der SR 9 und gehen in La Verkin auf die SR 17 Richtung Toquerville und I-15 South nach Las Vegas.


Sehenswürdigkeiten

Zion National Park

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Zion NP
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Las Vegas

Paris @Las Vegas

Paris @Las Vegas


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Las Vegas

Glitter, Glamour, Themenhotels, Weltklasse Shows, 24h-Buffetts, vorbei eilende Brautpaare, Frank Sinatra Musik zu tanzenden Springbrunnenspielen, flimmernde Casino-Atmoshpäre, Restaurants und Clubs für jeden Geschmack, einzigartige Hotelkonstruktionen entlang eines ca. 6 km langen „Strips“ – Willkommen in Las Vegas, der Millionenmetropole in der Wüste Nevadas. Las Vegas sollten Sie nicht verpassen. Tauchen Sie ein in ein Paradies, wo die Nacht zum Tag wird, wo der unendliche Glamour erst bei Dunkelheit voll und ganz zum Ausdruck kommt, wo Sie noch nie gesehene Shows, Konzerte, Ausstellungen erleben können, wo Sie mit Ihren Lieblingsstars im Club feiern können, wo Sie nicht alleine zu Fuß durch eine Millionenstadt bei Tag und Nacht laufen, wo jedes Hotel seine eigenen Geschichten zu erzählen hat, wo 48h nicht ausreichen, um die besten Highlights zu erleben.

Las Vegas hat neben seinem berühmten „Strip“ und historischem downtown noch mehr zu bieten. Von hier aus können Sie Tagesausflüge z.B. zum Hoover-Damm, Lake Mead oder Red Rock Canyon unternehmen.


Red Rock

Red Rock


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Red Rock Canyon

Eine ca. 1h-Autofahrt auf dem Hwy 159 (W Charleston Blvd) bringt Sie in das östliche wüstenartige Hinterland Las Vegas’ zum Red Rock Canyon. Ein 20,9 km-langer-one-way Scenic Drive schlängelt sich durch das Reservat, in dem man Höhenunterschiede bis zu ca. 330 m überwinden muss. Entlang der Route bieten versteckte Picknickplätze (z.B. bei Willow Springs) vor einer einmaligen Kulisse den perfekten Platz, um die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Unterschiedliche Wanderwege führen durch den Canyon, wo Sie u.a. auch Petroglyphen aus der Zeit der Pajute-Indianer entdecken können. Das Visitor-Center hält Informations- und Kartenmaterial zu Wanderungen, Flora und Fauna, Geschichte, Geologie, Biketouren für Sie bereit.


Desert View

Desert View


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Spring Mountains - Las Vegas Ski Resort

Ja, auch das hat Las Vegas zu bieten. Ein Paradies für Wanderer, Naturliebhaber, Entdecker – ca. 2h von downtown entfernt, erhebt sich das Spring Mountains National Recreation Area des Humboldt-Toiyabe National Forest mit seinem höchsten Gipfel, dem Mt. Charleston, 3.633 m hoch. Wenn Sie Las Vegas auf dem Hwy 95 verlassen und dann auf die landschaftlich schöne Strecke SR 157 abbiegen erreichen Sie das Visitor Center. Folgen Sie der 158 und 156, durchfahren Sie ein Gebiet, das einzigartig ist inmitten der Wüste Nevadas. Die Route von ca. 41 mil bietet Ihnen faszinierende Ausblicke auf das Dessert, den National Forest, schneebedeckte Gipfel (ab Herbst), auf unendlich weite Landschaften mit über 50 verschiedenen Pflanzenarten.


Sehenswürdigkeiten

Las Vegas

Offizielle Website für Las Vegas.

Paris@Las Vegas
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Sonstiges

Tickets für Las Vegas

Last Minute Tickets für Shows, Konzerte, Restaurants, Buffets, etc. - sehr gute Plätze zum günstigen Preis. Es gibt mehrere Ticketschalter von tix4tonight entlang des Strips.
Tipp: So früh wie möglich am Schalter erscheinen, dann erhält man noch Tickets für den gleichen Abend. Tickets an den Abendkassen des jeweiligen Hotels sind definitv teurer.

Show @MGM Las Vegas
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Death Valley Junction

Furnace Creek

Furnace Creek


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Death Valley National Park - Übernachtung auf dem Campingplatz "Sunset"

Von Las Vegas nehmen Sie den Hwy 95 North und fahren bis Lathrop Wells. Dort biegen Sie auf die SR 373 ab, die nach Überquerung der Stateline (Nevada-Californien) zur SR 127 (CA) wird. Hier beginnt eine der wohl trostlosesten Landschaften, die Sie auf Ihrer Tour durch den Westen der USA durchqueren - ausgetrocknete, steppenartig bewachsene bis zum Horizont reichende Flächen, kein Haus, kaum ein Auto, ab und an ein verlassenes Wohnmobil. Nach ca. 45 km erreichen Sie auf der SR 190 das Visitor Center in Furnace Creek.


Sunrise @Zabriskie Point

Sunrise @Zabriskie Point


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Death Valley entdecken

Wenn Sie am frühen Abend das Death Valley erreichen, machen Sie schon mal Stop am weltberühmten und wohl meist fotografierten Punkt im Death Valley, dem Zabriskie Point. Ein unglaubliches Farbspiel von Sonne und marmorierten Sandgestein, das sich hier wie ein Gebirge in die ebene Landschaft einfügt; das absolute Highlight ist jedoch, den Sonnenaufgang mit einem Kaffee oder Tee am Zabriskie Point zu erleben. Seien Sie ca. 30 min vor Sonnenaufgang dort, um die von Minute zu Minute verändernden Bilder zu erleben. Glauben Sie mir, das frühe Aufstehen lohnt sich. Auf der Must-See-/ Must-Do-Liste sollte Sie auch Badwater, den tiefsten Punkt der USA, mit -86 m unter dem Meeresspiegel und die Sand Dunes stehen haben.

Das eigentliche Death Valley ist nur ein kleiner Teil im Death Valley National Park und ist eingebettet von Gebirgsketten deren Gipfel bis zu 2.800 m hoch sind. 1849, als der Goldrausch in Kalifornien hunderttausende Menschen von der Ostküste an die Westküste zog, glaubten einige mit ihren Planwagen eine Abkürzung durch dieses Tal nehmen zu können. Leider haben es nicht alle geschafft und zum Abschied sagte einer der Überlebenden Goldsucher „Goodbye Death Valley“. Furnace Creek selbst, historische Planwagen sowie jährliche Treffen zu Ehren der 49er’s lassen einen an die Zeit des Silber- und Goldrausches erinnern.


Camping @Death Valley

Camping @Death Valley


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Übernachtung im Death Valley

Übernachten können Sie in Furnace Creek, zum einen auf der historischen Ranch/Lodge und zum anderen auf einen der Campingplätze, die einen fantastischen Blick auf die buckligen Sandsteinfelsen ermöglichen. Die Campingplätze sind zwar einfach, dafür aber mit 18 USD pro Zelt/Auto/Nacht die günstigste und natürlichste Alternative zur exklusiven Ranch.


Sehenswürdigkeiten

Death Valley National Park

Offizielle Website für den Death Valley National Park

Südeingang @190
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Beatty

@266

@266


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Routenverlauf

Sie verlassen das Death Valley auf der SR 374 und erreichen Beatty auf dem Hwy 95 in Nevada. Den folgen Sie Richtung Norden bis zur Kreuzung Lida Junction. Dort verlassen Sie den Hwy 95 und fahren weiter auf der SR 266 East - eine landschaftlich schöne und fast unbefahrene Strecke, von deren höchsten Punkt, den Lida Summit mit 2.240 m, man einen herrlichen Blick auf die hinter sich gelassene Landschaft hat.


Oasis

links der Ort "Oasis"

links der Ort "Oasis"


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Von Oasis nach Big Pine - Überquerung des Westguard Pass

In Oasis, zurück in Kalifornien, nehmen Sie die SR 168 Richtung Big Pine. Wieder eine landschaftlich schöne Strecke, die aufgrund ihrer vielen Kurven, kurz vor und nach dem Westgard Pass, gern von Motoradfahrer genutzt wird. Bevor Sie den Gilbert Summit, 1.930 m, erreicht haben, erhalten Sie einen faszinierenden Ausblick auf den Ort Oasis, der seinem Namen gerecht wird; die geteerte Asphaltstraße schlängelt sich wie ein Aal durch die flache unendliche erscheinende Landschaft. Schneller könnte ein Wechsel vom steinigen Death Valley nicht sein. Genießen Sie noch ein wenig die unbebaute Natur, denn gleich sind Sie auf dem Hwy 395, den Sie in Big Pine Richtung Norden nach Bishop fahren.


Mammoth Lakes

Skiresort @Mammoth Lakes

Skiresort @Mammoth Lakes


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Mammoth Lakes - Ein Outdoor-Freizeitparadies am Fuße der Mammoth Mountains

Hier lohnt es sich eine Übernachtung einzuplanen, um am nächsten Morgen den Duft von Pinienwäldern und schneebedeckten Gipfeln einzuatmen. Mammoth Lakes, ein kleiner idyllischer Ort, der sowohl im Sommer als auch im Winter unzählige Möglichkeiten für Ihre Freizeitaktivitäten bietet. Seien es die sehr gut ausgebauten Radwege, die herausfordernden Wanderwege, exklusive Golfplätze, Bergseen zum Angeln und Bootfahren, Skaterparks oder eben eines der schönsten Skigebiete in Mittelkalifornien, ein Paradies für Skifahrer und Snowboarder. Kleine gemütliche Cafés und Restaurants, vor einer malerischen Kulisse, den Mammoth Mountains, lassen die Urlaubsstimmung weiter nach oben steigen. Das Visitor Center finden Sie rechter Hand, bevor Sie den Ort erreichen in einem bewaldeten Eckchen.

Hotels, Motels, Inns jeder Kategorie können Sie hier auswählen. Das Motel 6 an der Hauptstraße, gleich nach dem Feuerwehrgelände, ist relativ preisgünstig, bietet jedoch nur Kaffee zum Frühstück. Wenn Sie der Main Street (203) durch den Ort folgen und an der 2. Ampelkreuzung in die Lake Mary Road abbiegen, gelangen Sie zu den Twin Lakes - ein wunderschönes Fleckchen für Ihr Picknick finden Sie genau hier.

Verlassen Sie Mammoth Lakes indem Sie wieder zurück auf den Hwy 395 North Richtung Lee Vining fahren. Sie kommen vorbei am Mono Lake. Vor einigen Jahren waren die Tuffgesteine, die den Monolake sein besonderes Aussehen verleihen, noch gut zusehen. Heute ist davon kaum noch etwas zu erkennen. Biegen Sie nun ab auf die SR 120 zum Yosemite NP.


Sport & Aktivitäten

Mammoth Lakes

Offizielle Webseite für das Bergresort Mammoth Lakes. Hotels, Aktivitäten für Sommer und Winter, Ausflüge in die Umgebung, etc.

Mammoth Lakes
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Yosemite Village

John Muir

John Muir


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Yosemite National Park - ein Outdoor-Juwel unter den National Parks Kaliforniens

Der östliche Eingang befindet sich am Tioga Pass, der auf einer Höhe von fast 3.000 m liegt. Ab hier eröffnet sich ein neues Naturreich an klaren Bergseen, weiß-grauen Granitfelsen, saftigen Wiesen, Wäldern, Wasserfällen und unzähligen wunderschönen Wanderwegen – der Yosemite National Park, der wohl schönste National Park in Kaliforniens. Ein wahres Paradies nicht nur für Spaziergänger, Wanderer, Bergsteiger, Radfahrer, Wildwasserkanuten, Erholung-Suchende und vor allem für Naturliebhaber sondern auch für ca. 150 Vogelarten, 85 Säugetiere, über 1.000 Arten von Blumen und Pflanzen und 37 Baumarten. John Muir war es, der auf seiner Wanderung durch die Sierra Nevada das Valley 1868 zum ersten Mal besuchte, viele Jahre erforscht und sich dafür eingesetzt hat, das dieses Naturreich unbedingt vor der Zerstörung durch den Menschen geschützt werden sollte. 1890 wurde Yosemite zum National Park ernannt. Hetch Hetchy Valley, heute ein Wasserreservoir, das u.a. San Francisco versorgt, war für John Muir ein noch viel schöneres, imposanteres Tal, welches er auch „beschützen“ wollte. Diesen Kampf hat er leider verloren und das Tal wurde mit dem Bau des O'Shaughnessy Dam um 1923 geflutet. Hetch Hetchy liegt im Norden des Parks, ca. 40 mil vom Yosemite Valley entfernt.


Vernal Falls

Vernal Falls


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Ein Naturparadies - Wandern, Klettern, Rafting, Biken, Erholen...

Wenn Sie genügend Zeit haben, sollten Sie mind. 3 Tage hier bleiben. Auf Tageswanderungen und den zahlreichen kurzen Wanderungen können Sie den Park zu Fuß oder per Rad (vor Ort zu mieten) erkunden. Eine der schönsten Wanderungen führt Sie entlang des Mist Trails und John Muir Trails zum Vernal Fall und Nevada Fall. Um die Wasserfälle in ihrer vollen Pracht zu bewundern und somit einen fantastischen Regenbogen zu erleben, empfehle ich hier im Frühjahr bzw. Frühsommer zu wandern. Die Route ist sehr abwechslungsreich und bietet immer wieder wunderschöne, atemberaubende Ausblicke auf Granitfelsen, das grüne Valley und die Wasserfälle. Ganz wichtig: Wanderschuhe und ausreichend Wasser und Essen mitnehmen. Planen Sie für die gesamte Strecke ca. 6-8h inkl. Pause und Fotoshooting ein. Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie für Ihre Anstrengungen mit unvergesslichen Eindrücken belohnt werden.

Für geübte Wanderer ist der Trail zum Half Dome eine lohnende Herausforderung. Das letzte Stück, um den glatten Granitfelsen zu besteigen, hangeln Sie sich nur an einem Seil entlang. Wer dieses Stück nicht erklimmen möchte, kann bis zu diesem Punkt mitwandern und auf dem Zwischen-Plateau warten und die Aussicht in Ruhe genießen. Diese Route wird mit ca. 10-12h berechnet. Sie überwinden einen Höhenunterschied von ca. 1.400 m.

Wunderschön ist auch der Bridal Fall, wenn genügend Wasser vorhanden ist. Wie ein Brautschleier fällt und weht das Wasser von den Klippen in das Tal. Leicht zu erreichen, weil man vom dazugehörigen Parkplatz nur 30 min zum Wasserfall gehen muss.

Der Mirror-Lake ist von Spätsommer bis Frühjahr ausgetrocknet und ähnelt dann nur einer Sandgrube. Die Wanderung dorthin lohnt sich jedoch, wenn man einen gemütlichen Spaziergang bevorzugt. Sehr gut geeignet auch für eine Radtour oder wenn Sie z.B. mit einen Kinderwagen unterwegs sind. Der asphaltierte Weg führt durch einen Mischwald und entlang an einem Naturlehrpfad. Laufen Sie zurück über den markierten Radweg, der leicht rechts durch den Wald verläuft, vorbei an den Campingplätzen. Linker Hand erscheint etwas später das Awahnee Hotel, das Grand-Hotel im Yosemite NP aus dem Jahre 1927, das durch seine an den NP angepasste natürliche Architektur ein Meisterwerk seiner Klasse darstellt. Das Hotel, welches Presidenten und andere Persönlichkeiten zu Gast hat(te), ist seit 1987 ein National Historic Landmark.

Der im Park angebotene kostenlose Shuttlebus bringt Sie zu fast allen Ausgangspunkten Ihrer Wanderungen, so dass Sie auch mehrere kleine Wanderungen perfekt kombinieren können.

Sie lieben Sonnenuntergänge? Hier mein Tipp: Fahren Sie rechtzeitig zum Glacier Point und beobachten Sie, wie der Half Dome sich langsam zu einer goldenen Kuppel verändert. Von hier oben können Sie noch einmal Ihren Aufenthalt und Wanderungen Revue passieren lassen; das gesamte Valley liegt Ihnen zu Füßen, mit den Yosemite Falls, North Dome, Half Dome, etc.

Übernachten können Sie entweder im Park, auf einen der Campingplätze (sehr einfach) oder in den kostenintensiveren Lodges und Hotels. Eine Alternative wäre auch, allerdings fahrtechnisch zeitintensiver, den KOA Campingplatz in Mariposa (SR 140 West), ca. 30 mil vom Westeingang entfernt, zu nutzen. Er bietet nicht nur Zelt- und Wohnmobilstellplätze, sondern auch typische Blockhütten; Reservierung notwendig. Der Campingplatz befindet vom Park kommend in einer Kurve rechter Hand.


Weiterer Routenverlauf

Der weitere Routenverlauf führt auf der SR 120 zum Westeingang und weiter nach Mariposa, wo Sie auf die historische SR 49 abbiegen. Sie befinden sich nun auf den Spuren der Goldsucher, die um 1860 nach Kalifornien gekommen waren. Entlang des Hwy 49 und 108 werden Sie durch viele kleine Orte kommen, die noch Spuren aus der Zeit der Me-Wuk-Indianer und Goldsucher aufweisen. Zwei davon möchte ich hier empfehlen, Jamestown und Columbia.


Essen & Trinken

Miners Inn Restaurant

Geheimtipp der Einheimischen. Gemütliches amerikanisches Restaurant und Bar mit gemischter amerikanischer Küche (Steak, Fisch, Chicken, Salat...), dass zum gleichnamigen Hotel gehört. Mariposa, Hwy 49 North, rechts.

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Sport & Aktivitäten

Yosemite National Park

Offizielle Website für den Yosemite National Park. Informationen auch zu Hetch Hetchy.

Osteingang Tioga Pass @Yosemite NP
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Jamestown

Jamestown

Jamestown


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Jamestown - Goldsucher willkommen!

Man schätzt, dass die 49er’s nur 30% der Goldvorkommen der Sierra Nevada entrissen haben. Nicht weit von Jamestown befindet sich die Stelle, an der zum ersten Mal 1848 Gold gefunden wurde. Kommen Sie nach Tuolumne County (Sprache der Me-Wuk-Indianer; gesprochen: too-all-ah-me) und lernen Sie, wie man professionell Gold sucht und findet!! Schlendern Sie entlang der Mainstreet und tauchen Sie ein in eine Zeit, in der die Straßen noch Schotter und anstelle von Autos Pferde vor dem Saloon „parkten“. Während eines kleinen Spaziergangs zum Railtown 1897 State Historic Park gehen Sie vorbei an modernen Villen im Stil von 1850. „Railtown“ wird auch „The Movie Railroad“ genannt, weil seine noch vorhandenen historischen Züge und das einzigartige Bahnhofsgebäude in über 100 Hollywood-Filmen seit 1919 als Kulisse dienten.


Columbia State Park

Columbia State Park


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Columbia - ein Originalschauplatz aus der Goldrausch-Ära

Zum Columbia State Historic Park, der historische und sehr gut erhaltenen Stadtteil von Columbia, biegen Sie vom Hwy 49 ab und folgen der Ausschilderung. Die Parkplätze befinden sich am Anfang vom Park direkt hinter dem historischen Fallon House Theater. Laufen Sie entlang der Washington Street, die später in die Mainstreet mündet. Die meisten Backsteingebäude, die noch aus der Zeit um 1850 stammen, werden heute immer noch gewerblich genutzt, z.B. als Bonbonladen, Souvenirladen, Restaurant, Fotoladen, Tante Emma Laden. Das alte Bankgebäude der Wells Fargo ist Zeitzeuge für den damaligen Handel und Transport. Wenn man durch die Fensterscheiben der alten Apotheke schaut, kann man, bei guter Vorstellungskraft, das Ausüben traditioneller Heilkunst der Chinesen beobachten, die sich Ende des 19.Jh. mit dem Goldrausch hier ansiedelten.


Sehenswürdigkeiten

Columbia State Historic Park

Informationen zu Columbia und dem State Historic Park.

Columbia Historischer Stadtteil
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Giant Forest

Lady Tarantula@Sequoia NP

Lady Tarantula@Sequoia NP


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Sequoia und Kings Canyon National Park

In Fresno nehmen Sie die 180 East, die Sie direkt zum und durch den NP führt. Beide Parks sind miteinander verbunden, so dass Sie abwechselnd durch den einen, dann durch den anderen fahren. Wenn Sie gern wandern, empfehle ich Ihnen mind. eine Übernachtung im Park; Lodges, Cabinen, Hotelzimmer und Campingplätze stehen Ihnen hier zur Verfügung. Rechtzeitiges Ankommen oder Reservieren sind zu empfehlen.

Das Besondere an beiden Parks ist, dass Sie hier nicht nur den größten zusammenhängenden Bestand an Sequoia-Bäumen, auch „The Giants“ (die Riesen) genannt, sondern auch den weltweit größten noch existierenden Baum seiner Art, der „General Sherman“ hier, im Sequoia NP, vorfinden. Im Kings Canyon Visitor Center in Grant Grove Village, das sich nördlich vom Park befindet, erhalten Sie ausführliches Informationsmaterial zum Park, zu Übernachtungsmöglichkeiten und Aktivitäten. Da der Park über 2.000 m hoch liegt, sollten Sie bis ins späte Frühjahr und ab Herbst hier mit Schnee rechnen. Folgen Sie nach dem Visitor Center der Route 198; viele Stops ermöglichen Ihnen kleine und größere Wanderungen durch die Redwoods ("dünne Sequoias") oder fantastische Ausblicke auf das dicht bewachsene Waldgebiet und herausragende Granitfelsen. Halten Sie auch Ausschau nach Bären, Rehen, Coyoten, Berglöwen und Tarantulas.


@Sherman Tree Trail

@Sherman Tree Trail


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Wasserfall, Riesen, Panoramablick - was Sie u.a. im NP sehen können

Im Lodgepole Visitor Center, ca. im südlichen Drittel des Sequoia NP befindet sich ein wunderschöner Campingplatz inmitten eines Pinienwaldes und am Kaweah River. Die Plätze bieten Tisch und Bänke, Grillplatz und bärensichere Vorratsboxen. Am Ende des Campingplatzes beginnt ein wunderschöner idyllischer Wanderweg zu den Tokopah Falls, für den Sie ca. 1,5 h (roundtrip) einplanen können.

Auf dem einfach zu laufenden Rundweg „Sherman Tree Trail“ sind Sie den „Riesen“ am nächsten. Am Parkplatz finden Sie einen kleinen Wegeplan mit einer Übersicht über alle Standorte der einzigartigen Bäume.

Einen malerischen Panoramablick erhalten Sie auch vom Moro Rock – nehmen Sie dafür die Straße in Richtung Crescent Meadow, die nach dem Giant Forest Museum links weggeht. Ein anstrengender aber lohnenswerter treppenstufenähnlicher Weg führt zum kleinen Plateau des Moro Rock, der Ihnen diesen fantastischen Rundumblick auf den Giant Forest bietet.

Ein Besuch im Giant Forest Museum, kostenloser Eintritt, ist auch besonders für Kinder empfehlenswert. Hier wird nicht nur die Geschichte des Parks visualisiert, sondern vor allem ersetzt der Besuch eine Biologiestunde zur Entstehung und Nutzung der weltweit größten Bäume (wenn man die gewonnene Menge an Holz betrachtet).

Kurz bevor Sie den Südeingang erreicht haben und fast im Tal angekommen sind, fahren Sie an einem Picknickplatz vorbei, von dem aus Sie noch einmal einen letzten Blick auf den so eben erkundeten Park werfen können. Mit Glück begegnen Sie hier auch den einen oder anderen Bären. Passen Sie also auf Ihre mitgebrachten Speisen auf.

Den Park verlassen Sie auf der 198, fahren durch Three Rivers bis Sie schließlich in Visalia ankommen.


Sehenswürdigkeiten

Sequoia und Kings Canyon National Park

Offizielle Webseite für den Sequoia und Kings Canyon National Park. Informationen zu Übernachtungen, Wanderungen, Backcountry etc.

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Übernachten

Camping im Sequoia und Kings Canyon National Park

Alle Informationen zu den Campingplätzen: Preise, Saisonzeiten, Ausstattung, Lage, Reservierungsmöglichkeiten, etc.

@Lodgepole Campground 2048m
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Visalia

Routenverlauf

Die Route verläuft weiter auf der SR 198 über Lenmoore; kreuzen die I-5 bis Sie nach weiteren 61 mil den Hwy 101 erreichen. Fahren Sie in Richtung Norden passieren Sie zunächst Salinas, die „Gemüse- und Obstschüssel Kaliforniens“, bevor Sie über die SR 68 Monterey erreichen. Die gesamte Route führt u.a. durch Zitrus-, vielfältige Gemüse- und farbenprächtige Blumenplantagen.


Monterey


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Ich habe die gesamte Rundreise, die ca 3,5 Wochen lang dauerte, in zwei Teilen geschrieben. Der 2. Teil ist "Von Monterey nach Long Beach entlang des Hwy No.1".

Für diese Tour lohnt es sich den Jahres-Nationalparkpass für $80 zu kaufen. (Tagespässe kosten um die $20.) Er ist personengebunden, ist aber an eine weitere Person übertragbar, die auf der Rückseite eingetragen werden muss. Führerschein oder Reisepass müssen als Identifzierung am Eingang mit vorgelegt werden. Somit könnten Sie den Pass auch an Bekannte oder Freunde nach Ihrer Reise weitergeben (innerhalb eines Jahres).

Wenn Sie Mitglied im ADAC sind, erhalten Sie dort Ihr gesamtes Kartenmaterial für diese Rundreise.

Gern gebe ich noch mehr Tipps und beantworte individuelle Fragen.


Kommentare

Simone (05.01.2010)

Wow, das ist ja die perfekte Lektüre für künftige USA-Reisende!! Vielen Dank für die vielen großartigen Tipps!