Reykjavik & der Goldene Ring - Reisebericht von oreggp bei triplib.

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oreggp
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Trip zu den Trollen

Reykjavik und der Goldene Ring


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Das Hauptdorf Reykjavik

Putziges Hauptstädtchen mit netten, unkonventionellen Nordleuten.

Die isländische Bezeichnung „Rauchbucht“ rührt vermutlich von den Dämpfen der heißen Quellen in der Umgebung her und wird einem Missverständnis des ersten Siedlers Ingólfur Arnarson zugeschrieben. Die Stadt ist die älteste permanente Siedlung des Landes. Obwohl die ersten Siedler bereits 870 das Land bevölkerten, wuchs das Gebiet nur sehr langsam und wurde erst 1786 offiziell zur Stadt erhoben.

Reykjavík ist mit 116.820 Einwohnern die größte Stadt Islands. Hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung Islands. In der Metropolregion leben sogar über 200.000 Menschen. Die Stadt liegt am Atlantik, genauer gesagt an der Faxaflói-Bucht unterhalb des etwa 900 m hohen Hausberges Esja.

In der Stadt befinden sich die meisten Fakultäten der Universität des Landes und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen sowie ein Hochseehafen. Mitten in der Stadt liegt ein kleiner See, der Tjörnin. Dieser See ist zugleich auch einer der größten Brutplätze für Wasservögel im Südwesten von Island.



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Gullfoss Wasserfälle

Der Gullfoss (sprich "Gütlfoss") (gull=golden, foss=Wasserfall) ist ein berühmter Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands.

Der Wasserfall rauscht über zwei Stufen (11 m und 21 m hoch). Die beiden breiten Kaskaden stehen etwa in einem 90°-Winkel zueinander. Bei Betrachtung der nachfolgenden Schlucht, erscheint es verwunderlich, wohin diese riesige Wassermenge verschwindet. Die Schlucht vom Wasserfall bis zum breiten Tal 2,5 km lang erreicht eine Tiefe von 70 Metern.

Dass es diesen Wasserfall noch gibt, ist dem Einsatz von Sigríður Tómasdóttir und ihrem Vater Tómas Tómasson zu verdanken, die um 1920 gegen den geplanten Verkauf des Geländes am Wasserfall angingen. Es sollte an eine englische Gesellschaft vergeben werden, die einen Staudamm errichten und Elektrizität gewinnen wollte. An Tómasdóttir erinnert eine Hinweistafel aus Stein in der Nähe des Wasserfalles. Ein Projekt von 1977 das 2.444 Gigawatt Strom hätte liefern sollen und drei Viertel der Wassermenge abgezweigt hätte, wurde ebenfalls abgelehnt.



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Geysir Park

Hier findet man die Urväter und Namensgeber aller anderen Heißwasserfontänen dieser Welt.

Der Strokkur (dt. Butterfass) ist der derzeit mächtigste Geysir Islands. Er befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur im Süden der Insel. Seine Ausbrüche erfolgen regelmäßig im Abstand von 8 bis 10 Minuten und manchmal bis zu drei mal kurz hintereinander. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Metern.

Springquellen, die Geysire genannt werden (isländisch: geysa – wirbeln, strömen), entstehen, wenn sie einen verhältnismäßig engen Eruptionskanal haben. Durch Magma aufgeheiztes Sickerwasser wird aufgrund des Drucks der Wassersäule im Eruptionskanal auf weit über 100°C aufgeheizt. Einzelne Blasen steigen auf, und pressen einen Teil des Wassers heraus. Dadurch fällt der Druck ab und das überhitzte Wasser verwandelt sich schlagartig in Wasserdampf. Die folgende Eruption kann das Wasser bis weit über hundert Meter in die Luft schleudern.



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Thingvellir

Thingvellir ist historisch und geologisch interessant.
Hier wurde im Jahr 930 das erste demokratische Parlament der Welt ausgerufen. Der Ort blieb bis 1798 der Hauptversammlungsort der isländischen Nation. Am 17. Juni 1944 fand in Thingvellir die Unabhängigkeitsfeier der neu gegründeten Republik Island statt.

Der Nationalpark Thingvellir liegt mitten auf dem atlantischen Rücken, der sich von südwestlicher in nordöstlicher Richtung erstreckt. Hier ist eine der wenigen Stellen auf der Erde, wo die Bewegung der Kontinentalplatten so deutlich beobachtet werden kann.
Die amerikanische und die eurasische Platte driften jährlich um 8 mm auseinander und verschieben sich um den gleichen Wert in der Höhe. Die tektonische Bruchstelle ist deutlich an den Schluchten Almannagja (“Schlucht aller Männer”) und Hrafnagja (“Rabenschlucht”) erkennbar.

Thingvellir wurde 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


Essen & Trinken

Abendessen im Perlan

Ein einzigartiges Erlebnis: fein dinieren in einem der weltweit besten Drehrestaurants mit Blick über die nächtliche Hauptstadt!

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Kommentare

bastian (09.05.2009)

Schaut klasse aus, da! Willkommen bei triplib.! Coole Fotos hast Du!