Unterwegs in Sankt Petersburg (Sankt Petersburg, Russia) - Reisetipp von horst_wehrse bei triplib.

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Reisetipp

Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten: Unterwegs in Sankt Petersburg (1)

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Stadt/Ort
Sankt Petersburg, Russia

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Königsberg und Baltikum eine Reise in die deutsche Vergangenheit

horst_wehrse

Datum
06.05.2008
Empfehlung:
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Preiskategorie:
Ohne Wertung
Beschreibung
Eine Citytour, der ich mich gern angeschlossen hätte, findet wegen mangelnder Teilnahme nicht statt und der Gedanke, bei Intourist nachzufragen, kommt mir nicht.

Also los auf Schusters Rappen, es ist diesig und trübe, der Straßenverkehr hält sich noch in Grenzen. Den ganzen Newski-Prospekt hinauf, zuerst erscheint mir die Strasse etwas trist, ab dem Moskauer Bahnhof wird es lebendiger. Manchmal drängeln sich kleine Kinder heran und betteln.

Über die Fontanka geht es zum Denkmal der Zarin, dann zur schönen Erlöserkirche, leider hatte sie noch geschlossen.

Dann endlich der Schlossplatz mit dem prächtigen Winterpalast, in dem sich die weltbekannte Eremitage befindet. Gut zwanzig Jahre vorher hatte ich schon einmal das damalige Leningrad besucht, an diesen Teil der Stadt kann ich mich noch gut erinnern.

Die Admiralität, die Peter und Paul-Festung auf einer Neva-Insel, es kommt mir alles bekannt vor und entzückt mich.

Die Isaak-Kathedrale kann nur mit einer Eintrittskarte betreten werden, Touristen und Einheimische bezahlen unterschiedliche Preise. Der Besuch ist das Geld allemal wert. Ich vermisse den Pendel, der, genau wie im Deutschen Museum in München, die Erdbewegung demonstriert. Sollte ich mich getäuscht haben, eigentlich bin ich ganz sicher, dass diese Demonstration früher bestanden hat.

Das Wetter klärt sich auf, also nehme ich an einer Stadtbesichtigung per Boot teil. Außer mir sind nur Russen an Bord, die Führerin erzählt ohne Pause, die russischen Gäste werden bestens informiert, auf englisch sagt sie leider nur das Allernötigste.

Von der Neva geht es durch den Winterkanal, über die Moika, am Puschkin-Haus vorbei zum Schloss. Wir sehen den Sommerpalast und auch die Aurora, sie wird nur kurz erwähnt. Bei meinem ersten Besuch der Stadt war das noch ganz anders, wir hielten uns stundenlang auf bei dem Schiff, von dem der Schuss, der das Ende des Zarenreiches einläutete, abgefeuert wurde.

Die Metro-Stationen erstrahlen wie immer in ihrer Pracht. Hier wurde viel Marmor verwendet. Man kann die U-Bahn-Schienen nicht immer sehen, in manchen Stationen sind durchgehend Wände, durch eine Tür geht es direkt in den Zug.

Das Hotel Moskwa liegt am Ende einer Untergrundbahn, die Station befindet sich, wie praktisch, direkt unter dem Hotel.

Dem nahe gelegenen Newski-Kloster statte ich noch einen Besuch ab, ein alter Schiffsingenieur spricht mich an und bittet um etwas Geld.