Spanisch lernen in Ecuador - Reisebericht von schnuffine bei triplib.

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schnuffine
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Ecuador
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Quito


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Ankunft in Quito

Am Spätnachmittag bin ich endlich in Quito angekommen. Die Landung war interessant, da der Flughafen mitten in der Stadt liegt.....
Ich hatte einen Transg´fer organisiert und wurde von einem Mitarbeiter der Sprachenschule mit einem uralten Käfer abgeholt, der unendlich nach Abgasen roch! Da ich noch nicht so viel Spanisch sprach und todmüde war, war die Unterhaltung etwas schwierig!
Das Appartment war im Bezirk Gringolandia, so nennen die Einheimischen diesen etwas besser situierten Bezirk, da hier auch viele Amerikaner leben!
Ich hab mir das Appartment mit drei anderen Sprachschülern geteilt...
Als erstes wollte ich eigentlich noch etwas zu essen und trinken einkaufen gehen, die Appartmentbesitzerin teilte mir dann aber sehr energisch mit, dass es um diese Zeit draussen allein als Frau zu gefährlich sei............ich bin erstmal trotzdem losgestapft, da ich auch noch dringend Geld tauschen musste. Nachdem ich durch die ersten Straßen gegangen war, mir alles fremd und seltsam vorkam, die geschäfte waren alle abgeschlossen, davor stand bewaffnetes Wachpersonal, bin ich ohne Geld und Essen zurück zum Appartment gegangen... hab Nulldiät gemacht und bin ins Bett gegangen!!!


Der Äquator

Der Äquator


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Auf dem Äquator

Einen Ausflug wert war auch das Äquatordenkmal........ ich bin direkt auf dem Äquator entlang gegangen................


Auf dem Weg zum Gipfel

Auf dem Weg zum Gipfel


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Schulausflug zum kleinen Pichincha

Schulausflug! Auf abenteuerlichen Wegen erklommen wir den kleinen Pichincha, ca. 4600m hoch! Mir hing die Lunge aus dem hals, aber ich hab es geschafft!!!!!!!!!!!! Das Gipfelkreuz habe ich berührt!!!!!!!!!! Allerdings hatte ich am nächsten Tag von den Haarwurzeln bis in die Zehenspitzen Muskelkater........


Sonstiges

Academia superior de espanol Simon Bolivar

Die Schule liegt direkt in Gringolandia, gleich um die Ecke ist das Vergnügungsviertel mit vielen Bars, Internet-Cafes, Restaurants. Die Lehrer sind alle total nett, es gibt die Möglichkeit EInzelunterricht zu buchen, Ausflüge werden angeboten und Aktivitäten in der Schule wie Salsa-Stunden und Kochabende ebenfalls. Zudem kann man sich bei der Wahl der Unterkunft helfen und sich von FLughafen abholen lassen. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt!

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Puerto Francisco de Orellana


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DIe Eroberung des Regenwaldes!

Noch nicht ganz erholt von der Bergtour gings gleich am selben Abend mit dem Nachtbus nach Coca, wo wir uns vormittags mit unserer Reisegruppe trafen!
Dann ging es mit einem motorisierten Canoe ca. sechs Stunden lang übers Wasser, bis wir die Lodge, Panacocha am Piranha Lake, erreichten!
Nach den ganzen Anstrengungen haben wir alle den restlichen Abend in den Hängematten verbracht.... die Nacht war ungewöhnlich, die Dunkelheit und diese immens vielen Tierstimmen waren unglaublich!


Mit dem Einbaum unterwegs

Mit dem Einbaum unterwegs


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Tag zwei!

Gut erholt gings am nächsten Tag auf, den Regenwald zu erkunden...per Boot und zu Fuß! Wir haben Lemon-ants probiert (wenn man nicht drüber nachdenkt, dass man gerade lebende Ameisen im Mund hat, kann man tatsächlich den Zitronengeschmack wahrnehmen!!!) und eine unglaubliche Natur kennengelernt!
Nachmittags haben wir den ziemlich morsch aussehneden Birdwatchtower erklommen, dieser ist etwa 40m hoch und bietet einen gigantischen Blick über den Regenwald hinweg.... wir haben viele Papageien gesehen!
Nachts kamen wir in den Genuss, mit dem Boot auf den See hinauszufahren, von dort aus strahlte der Guide mit einer Lampe in den Wald, die Vielzahl der Augen, die dadurch sichtbar wurden, war unglaublich!
Zurück in der Lodge gabs den Rest der nacht ein wahnsinniges Gewitter, so laut, dass man sich selbst nicht mehr hören konnte, sogar wenn man schrie! Ein etwas seltsames gefühl dabei unter einem Strohdach zu liegen, wenn solche unglaublichen Blitze über den Himmel zucken!



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Tag drei!

Auch am dritten Tag ging es noch einmal mit dem Boot in den Regenwald! Wir haben uns als Tarzan versucht, indem wir an Lianen schwingend übers Wasser gleiten und dann elegant in eben dieses springen wollten.... es war dann eher wie ein haufen nasser Säcke, die ins Wasser klatschten! Nur der Guide, der im Regenwald aufgewachsne war, schwng unglaublich lange an den Lianen hin und her und glitt ins Wasser ohne ein Geräusch oder Spritzer zu verursachen!
Wir versuchten auch noch, an so einer treppenartigen Liana heraufzuklettern, auch das sah eher komisch aus!
Zum guten Schluß haben wir noch versucht, Piranhas zu angeln.........die Köder schmeckten wohl gut, gefangen haben wir aber trotzdem keinen!



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Tag vier

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei... auf dem Rückweg nach Coca machten wir noch bei einem Medizinmann halt, der uns sein Urwaldbier anbot! Nettes Gesöff, ich habe nicht darüber nachgedacht, dass er dazu die Zutaten zerkaut und in den Topf gespuckt hat, damit diese gören und so den leichten Alkoholgehalt entwickeln können!
Abends kamen wir in Coca an und dan gings mit dem nachtbus zurück nach Quito!


Sonstiges

Reiseagentur Emerald Forest expeditions

Nette Agentur, und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unterkunft, Reiseführer, Verpflegung und die Zusammensetzung der Gruppe war klasse!

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Quito


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Zurück in Quito

Nach dem Regenwald-Trip wieder in Quito angekommen und noch in großer Abenteuerstimmung, beschlossen eine dortige Freundin und ich, es mal mit Paragliden zu versuchen!!!! Gesagt, getan!
Schon fanden wir uns auf dem Berg über dem Flughafen wieder, in voller Montur..... ich hatte wirklich Grummeln im magen! Dreimal ging es fast los, aber da der Wind zu unbeständig war, mussten wir es schließlich abbrechen und verschieben.... dazu kam es aber nicht mehr, ich nahm es als Wink, dass es wohl besser nicht stattfinden sollte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Otavalo

Meine neue Hängematte und ich!

Meine neue Hängematte und ich!


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Shoppingtour nach Otavalo

Wieder Wochenende und wir wollten unsere Spanischkenntnisse ausprobieren und auch endlich shoppen!!!
Der Markt in Otavalo ist unglaublich schön, farbenfroh, es gibt tolle Sachen und die Menschen sind so liebenswert und freundlich! Ich habe mir eine Hängematte erstanden und hatte einfach einen tollen Tag!


Riobamba


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Sightseeing in Ecuador

Nach vier Wochen Sprachenschule und einem vorrangigen Aufenthalt in Quito fanden Isolde, Anee Cathrine und ich, dass es Zeit wird, etwas von Ecuador zu sehen!



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Erste Station Riobamba

Als erstes landen wir in Riobamba. Ein nettes kleines Städtchen. Wir suchen uns ein einfaches kleines Hotel, dass wirklich Charme hat :)) Abends schlendern wir noch durch die Straßen, treffen hier einen kleinen Straßenjungen, der uns gegen Geld erlaubt, ein Foto zu machen...... dumm war nur, dass das viele andere Kinder mitbekommen habne, die uns dann umringten... das wurde dann so extrem, dass wir sie wegschicken mussten, was mir wirklich schwer fiel..



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Es geht weiter...

Einigermaßen erholt gings am nächsten Morgen zum Bahnhof, wo wir den Zug nach Alausi bestiegen. Dieser fährt eine eindrucksvolle Strecke, unter anderem die Teufelsnase entlang, während die Touris auch auf dem dach sitzen können... ein tolles Erlebnis!


Alausí


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Zwischenstopp

In Alausi ist nicht wrklich etwas zu sehen, es ist halt die Endstation der Zugfahrt! Also begeben wir uns mit etlichen anderen zur Hauptstraße und hoffen auf einen Bus Richtung Cuenca. Der kommt schließlich auch, ist megaüberfüllt, so dass wir stundenlang im Gang stehen, während der Bus sich in schwindelerregenden Höhen an tiefen Abhängen entlang durch die Anden quält.... wir wollten ja Abenteuer!!!!


Cuenca


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Cuenca

Auf unserem eigentlich für zwei Wochen geplanten Trip durch Ecuador kamen wir auch nach Cuenca. Haben ein schönes Hostel direkt am Marktplatz gefunden und fanden die Stadt total schön. Am nächsten Morgen, als wir durch die Stadt gingen, wunderten wir uns über die Taxen, die die Straßen versperrten. Später erfuhren wir, dass die Taxistas streikten und Straßensperren errichtet hatten. Hintergrund war unter anderem die rapide Inflation, und die Maßnahmen der Regierung, die Konbten einzufrieren, zudem waren die Benzinpreise kräftig erhöht worden. Für uns bedeutete das, dass wir in Cuenca hingen und nicht mehr wegkamen, da alle Straßen ja blockiert waren... Zum Glück gibt es dort einen Flughafen, wir hatten doppelt Glück, dass wir für einige Tage später Tickets nach Quito zu nem relativ humanen Preis bekommen haben, so dass wir zurück fliegen konnten! Der Streik sollte noch ca. 6Wochen dauern............. der Notstand wurde ausgerufen, das Militär durfte eingreifen, es kam zu Kämpfen auf den STraßen, brennende Reifen waren keine Seltenheit.... mittlerweile hat Ecuador seine Währung, den Sucre, gegen den US-Dollar getauscht...........
es war schon erschreckend, so etwas live mitzubekommen!



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Besichtigung der Panama-Hut-Fabrik

Sehr interessant, wie die Hüte, zum großen teil noch in Handarbeit hergestellt werden! Habe gleich einen gekauft!


Quito


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Endstation!

nachdem wir wieder in Quito angekommen waren, habe ich mich dazu entschlossen, meine flug etwas vorzuverlegen und früher als geplant nach deutschland zurückzufliegen. Wäre zwar gern noch an die Küste gefahren, aber wegen des landesweiten Streiks gab es da keine Möglichkeit und Quito hatte ich ausreichend kennengelernt!
Also standen noch einige tage schönstes Nachtleben in den tollen Salsabars an und dann ging es leider zurück.
Der Start in Quito wird mir unvergesslich bleiben, in der Abenddämmerung, umgeben von schneebedeckten, in wunderschönes Licht getauchten, Vulkanen erstrahlte Quito in einem unendlich schönen Anblick, mir kamen die Tränen....mein Sitznachbar(ein Ecuadorianer) dachte, ich hätte Liebeskummer und versuchte ganz lieb, mich auf spanisch zu trösten!!!


Kommentare

werner (16.02.2009)

Schöne Reise!
Ecuador ist bei mir auch schon eine Weile her!