Fotoalbum zum Reisebericht Mit James Bond bei den Wikingern von Simon bei triplib.

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Simon
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Meine Reisestationen

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Aus bewegten Gründen steht bei uns in diesem Jahr ausnahmsweise eine Spontan-Reise auf dem Programm. Einfach mal losfahren, mit mangelhafter Vorbereitung und der kleinen Einschränkung, dass es diesmal auch nicht allzu viel kosten sollte.

Nachdem der Dauerregen hierzulande im ersten Halbjahr beinahe zu Schimmelbildung unter den Armen geführt hatte, wollten wir zunächst so weit in Richtung Süden wie irgend möglich, am besten in eine Wüste. "Mit den Beduinen durch die Sahara" hatte ich mir schon als Arbeitstitel notiert.

Dann hatten wir eine Weile mit Wien, Bratislawa und Budapest geflirtet, weil der ganze Sand und so, man kennt das ja vom Strand-Urlaub, und kontinentales Klima ist im Sommer auch relativ sicher.

Da ich auf Ostreisen früher immer etwas schwermütig wurde, kamen hernach kurz Benelux, Südfrankreich, Spanien, ganz Italien, Großbritannien des tiefen Pfundes wegen und überhaupt alles andere zur Sprache, bis ich am Ende die - zugegeben - wenig originelle Idee hatte, die paar Punkte in und um Dänemark zu verbinden, die wir noch nicht kennen - bloß um am Ende Kopenhagen mit einzubauen. Das ist freilich ein billiger Trick meinerseits gegenüber meines Lebensrests-Partners, der diesen Trick zwar durchschaut, es aber nicht zu erkennen gibt, was ich ihm hoch anrechne.

Man kann Kopenhagen übrigens in jede beliebige Reise mit einbauen, wenn man will. Selbst bei Reisen auf die Fidschi-Inseln geht das. Man muss halt einfach mit SAS fliegen, was meist nicht sehr erquicklich ist. Der Aufwand hält sich diesmal aber in Grenzen, und ich muss nur den Umweg über Norwegen in Kauf nehmen, um am Ende dahin zu gelangen, wo ich eigentlich immer hin will, nach Kopenhagen.

Immerhin waren wir in diesem Jahr noch gar nicht in der dänischen Hauptstadt und letztes Jahr bloß zweimal, passt also schon. Der skandinavische Sommer war offenbar bislang auch um Einiges trockener und sonniger als unserer, und es spricht im Moment vieles dafür, dass dies vorläufig auch so bleiben würde. Und sollte es irgendwo regnen, werden wir flugs die Zelte abbrechen und woanders wieder aufbauen. Wenn's sein muss in der Sahara, ist klar.

Als Navigationshilfe wird uns wiederum Roger Moore zur Seite stehen, denn der hatte sich schon auf unserer Nordamerika-Reise bewährt.

Ich versuche mich in diesem Jahr erstmals an einem Reisetagebuch bzw. wie man das heute wahrscheinlich nennt, 1 Live Travel Blog. Mal sehen, was bei rauskommt und wo's uns hin verschlägt.