Großbritannien: Eine Gourmet-Reise um die Insel - Reisebericht von Simon bei triplib.

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Simon
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Großbritannien
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Was als Erkundungsfahrt rund um die Insel bei trübem Wetter und, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftigem Essen geplant war, entwickelte sich sehr bald schon zu einer veritablen Gourmet-Reise bei grösstenteils trockenen bis beinahe mediterranen Verhältnissen. Geregnet hat's eigentlich nur da, wo's halt immer regnet, in Schottland und Wales.

Der folgende Reisebericht ist etwas ausführlicher geraten, Ihr könnt ja das Nützliche für Euch raussuchen.

East Anglia

Cambridge

Cambridge


Mehr Bilder aus Cambridge

Am Beginn unserer Reise mussten wir einiges auslassen, da wir Schwerpunkte in Schottland, Somerset und London setzen wollten. Folglich blieben mutmaßlich sehenswerte Städte wie Ipswich, Norwich und Ely auf der Strecke. Aber egal, so bleibt beim nächsten Mal auch noch was zu Entdecken...


King's College - Cambridge

King's College - Cambridge


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Cambridge

Unser erster Halt war die Universitätsstadt Cambridge. Besonders sehenswert ist das King's College, aber das ganze Städtchen ist sehr pittoresk und lebendig. Cambridge hat ca. 120'000 Einwohner, wirkt aber kleiner. Im Vergleich zur konkurrierenden Universitätsstadt Oxford hat Cambridge eine nahezu intakte Innenstadt mit Fussgängerzone zu bieten. Mehr als einen halben Tag muss man hier allerdings nicht einplanen, dafür ist die Stadt dann doch zu übersichtlich.


Übernachten

The Varsity Hotel

Dieses Hotel liegt ruhig in einer kleinen Strasse nahe der Fussgängerzone, ist also für eine Stadterkundung ideal. Einige Zimmer sowie die Bar auf dem Dach bieten einen wunderbaren Blick über die Stadt. Frühstück im angegliederten Restaurant schmeckte hervorragend. Unser Zimmer war jedoch winzig und der Preis dafür entschieden zu hoch. Als etwas umständlich erwies sich auch die Parkplatzsuche mit nur ungenauen mündlichen Anweisungen. Zudem ist der Parkplatz eine Viertelstunde vom Hotel entfernt. Fazit: Sowohl die Unterkünfte als auch die Restaurants waren in den beiden Universitätsstädten am unspektakulärsten.

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Essen & Trinken

Côte

Die Côte-Restaurant-Kette ist durchaus empfehlenswert: Ordentliche französisch-britische Küche, freundliche Bedienung, gemütliche Atmosphäre und moderate Preise. Dies war die erste einer Reihe positiver kulinarischer Erfahrungen in Grossbritannien.

Côte Restaurant Cambridge
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Sehenswürdigkeiten

Punting auf der Cam

Um eine Bootstour auf der Cam kommt man als Besucher nicht herum; nicht nur wird man an jeder Ecke von Studenten darauf angesprochen, es gibt auch einiges zu sehen, was man von der Strasse aus nicht sieht, zum Beispiel die berühmte "Bridge of Sighs".

Punting auf der Cam
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Sehenswürdigkeiten

English Heritage Pass

Wir empfehlen bei längerem England-Aufenthalt den Erwerb eines English-Heritage-Passes zu GBP 46.00

Damit kann man über 100 Sehenswürdigkeiten im ganzen Land besichtigen und erhält Ermässigungen auf spezielle Veranstaltungen.

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East Midlands


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Auf dem Weg zu unserem zweiten Übernachtungsziel, York, ging's durch die East Midlands. Da gibt's natürlich auch viel zu sehen, entsprechend voll gepackt war der Tag.



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Burghley House

Burghley House, etwas ausserhalb von Stamford, ist ein englisches Landschloss aus dem 16. Jahrhundert. Es gilt als eines der herausragendsten Beispiele für die Architektur des späten Elisabethanischen Zeitalters.

Besonders sehenswert sind die Räume Heaven Room und Hell Staircase mit ihren beeindruckenden Wand- und Deckenbemalungen.

Das Schloss wurde schon oft als Filmkulisse verwendet, zum Beispiel in Jane Austens Stolz und Vorurteil und in Da Vinci Code.


Stamford

Stamford


Mehr Bilder aus Lincoln

Stamford

Wenn man schon mal da ist, kann man sich Stamford auch ansehen. Wir hatten das Glück, dass Markt-Sonntag war, sonniges Wetter und entsprechend viel Betrieb. Wir genehmigten uns zur Stärkung ein Cupcake.


Lincoln

Lincoln


Mehr Bilder aus Lincoln

Lincoln

Sehenswert an diesem bereits in der Römerzeit existierenden Städtchen sind vor allem die wunderschöne gotische Kathedrale, deren älteste Teile noch im normannischen Baustil errichtet wurden, und die Burg Lincoln Castle, wo eines der vier erhaltenen Exemplare der Magna Charta aufbewahrt wird.

Einen besonders schönen Blick auf Stadt und Kathedrale hat man von der Mauer des Lincoln Castle.


Yorkshire


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Auf dem Weg zu unserem zweiten Tagesziel York ging's zunächst über die beeindruckende Humber Bridge bei Hull.


Beverly Cathedral

Beverly Cathedral


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Beverley

Gemäss unserem Reiseführer sollten wir in Beverly eine der eindrucksvollsten Bauten der britischen Gotik antreffen. Die Kathedrale ist tatsächlich bemerkenswert, vor allem auch im Verhältnis zur Grösse des Ortes.

Im direkten Vergleich zu Lincoln ist sie aber eher etwas bescheidener, und im Baustil sehr ähnlich. Da der Umweg nicht sehr gross war, hat sich der Abstecher gelohnt. Wer hingegen nichts für gotische Kathedralen übrig hat, kann darauf auch verzichten.


Selby Abbey

Selby Abbey


Mehr Bilder aus York

Selby

Die Selby Abbey ist eine der wenigen noch bestehenden englischen Abteien aus dem Mittelalter, und obwohl sie keine Kathedrale ist, zählt sie zu den größten Kirchen. Sie liegt im Zentrum der Stadt Selby.

Da wir schon relativ spät dran waren, konnten wir die Kirche nur von aussen ansehen. Die Figuren an der Fassade waren aber ziemlich apart.


York

York


Mehr Bilder aus York

York

York ist relativ ansehnlich und hat auch eine ordentliche gotische Kathedrale zu bieten. Um die zu sehen, muss allerdings tief in die Tasche gegrifen werden. Die mal mehr, mal weniger offensive Bettelei in Englands Kirchen ist für unser Empfinden eher abgeschmackt.

Bei Tage erschien uns der Ort weit weniger ansprechend als bei Nacht. Ausserdem scheint sie sowohl ein Littering- als auch ein Verkehrsproblem zu haben. Die Strassen waren chronisch verstopft, die Luft entsprechend stickig.

Die Übernachtung im B&B war hier auch eher enttäuschend, deshalb an der Stelle kein Tipp.


Essen & Trinken

Lucia Wine Bar & Grill

Die Lucia Wine Bar befindet sich in einem gemütlichen Hinterhof. Man kann unter Heizpilzen draussen sitzen oder drin. Eine Reservierung empfiehlt sich, sonst muss man gegebenenfalls eine Weile auf einen Tisch warten.

Die Küche ist britisch-italienisch, das Fleisch schmeckte uns hervorragend, ebenso die Beilagen und der Wein. Letzterer wurde jedoch zu warm serviert, wie in Grossbritannien üblich, deshalb haben wir ihn kurz kalt stellen lassen. Hat alles prima geklappt, sehr aufmerksamer Service!

Erschwinglich.

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Northumbria

Whitby

Whitby


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In York mussten wir uns entscheiden, ob wir Fountains Abbey oder Castle Howard besuchen wollten. Wir entschieden uns dann für Castle Howard, da in Whitby ja noch eine weitere Abtei zu besichtigen war und uns die Route über die North York Moors besonders reizte.

Erster Halt also Castle Howard.


Castle Howard

Castle Howard


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Castle Howard

Castle Howard (Bauzeit 1699 bis 1759) wird heute oft als das erste wirklich barocke Gebäude bezeichnet, das in England entstand.

Die Filme Barry Lyndon von Stanley Kubrick und sowohl die TV- als auch die Kinoproduktion von Brideshead Revisited entstanden in diesem herrschaftlichen Schloss. Doch der Besuch ist nicht nur für Kinofans ein Muss!


Whitby Abbey

Whitby Abbey


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Whitby Abbey

Nach der prächtigen Fahrt durch die York Moors erreichten wir am frühen Nachmittag das Hafenstädtchen Whitby. Der Ort selbst war von grösstenteils britischen Urlaubern gradezu überflutet. Grossen Spass scheint diesen das Krabbenfischen mit Eimern zu machen. Keine Ahnung, was man da den ganzen Tag sonst noch so treiben kann. Reizlos ist Whitby nicht, aber einen ganzen Urlaub da zu verbringen, würde uns nicht einfallen.

Wir machten uns gleich auf den Weg zur Abtei, welche über dem Ort thront, und diese Ruinen waren tatsächlich den Besuch wert. Allein die Lage hat etwas Mystisches, hier bieten sich entsprechend viele Fotomotive.


Durham

Durham


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Durham

In Durham ist neben der hübschen Altstadt besonders die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert sehenswert, welche als eine der schönsten im Land gilt, sowie das Schloss, wo Teile der Universität untergebracht sind. Derzeit sind Renovierungsarbeiten im Gange, deshalb konnte letzteres nicht besichtigt werden. Beide Gebäude stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

In der normannischen Kathedrale und dem dazugehörigen Kreuzgang wurden offenbar Aufnahmen für verschiedene Harry-Potter-Filme gedreht.


Hadrian's Wall

Hadrian's Wall


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Hexham - Hadrian's Wall

Etwas ausserhalb von Hexham war unser B&B gebucht, einer der besten Übernachtungsstopps der gesamten Reise -> siehe Tipp!

Hexham selbst bietet neben einem hübschen Ortsbild überraschenderweise auch eine ansehnliche Abbey. Die Lage des Ortes in der Mitte der schmalsten Stelle Grossbritanniens und direkt am Hadrian's Wall ist ausserdem ideal für zahlreiche Ausflüge.

Einen wunderbaren Blick auf den Wall erhält man, wenn man von Hexham ungefähr 15 Meilen westwärts fährt und beim Visitor Center "Once Brewed" rechts abbiegt. Beim offiziellen Parkplatz wandert man dann ca. eine Viertelstunde dem Wall entlang ostwärts. Wer will, kann natürlich auch ganze Tageswanderungen unternehmen.


Bamburgh

Bamburgh


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Bamburgh

Am nächsten Tag ging's bei kühlem Wetter der Küste entlang Richtung Edinburgh. Erster Stopp war Bamburgh, einem weiteren besonders geschichtsträchtigen Ort, wo man sich verpflegen und das eindrucksvolle Schloss besichtigen kann. Auch der Strand scheint besonders fürs Baden geeignet - an den zwei Tagen pro Jahr, wo dies die Witterung zulässt.


Lindisfarne

Lindisfarne


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Holy Island - Lindisfarne

Die nächste Abtei-Ruine und noch ein Castle. Das Benediktinerkloster Lindisfarne gilt als die Urzelle einiger heute bekannterer Klöster, wie etwa auch des Klosters St. Gallen. Die Gründung geht auf das 7. Jahrhundert zurück.

Holy Island kann nur bei Ebbe befahren werden, daher sollte man sich also auf der Insel erkundigen, wann die nächste Flut zu erwarten ist, denn sonst läuft man Gefahr, da erstmal festzusitzen.

Für Religionshistoriker und Ornithologen ein lohnenswerter Ausflug.


Übernachten

Fairshaw Rigg

Nach den beiden eher mediokren Unterkünften in Cambridge und York, war dieses B&B etwas ausserhalb von Hexham einer der Übernachtungs-Höhepunkte unserer Reise. Ein gemütliches Zimmer mit luxuriösem grossem Bad, dazu ein wunderbares Frühstück und die persönliche und sympathische Betreuung des Gastgebers. Wir waren und sind begeistert!

Hexham
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Essen & Trinken

The Thai Royal Orchid

Hexham wartet mit einer ganze Reihe fremdländischer Restaurants auf, welche offenbar alle sehr gut sein sollen. Nur einheimische Kost solle man hier nicht bestellen.

Gut, wir entschieden uns für Thailändisch. Es gibt mehrere im Ort, wie die anderen sind, wissen wir nicht, aber im Royal Orchid bekamen wir das beste Thai-Essen ausserhalb Thailands vorgesetzt. Noch dazu von einem besonders sympathischen Wirtepaar. Aber Vorsicht: Wer scharf bestellt, kriegt auch scharf, also nicht europäisch scharf, sondern SCHARF!

Thai Orchid Hexham
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Edinburgh & Whiskey Trail

East Highlands

East Highlands


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Bisher war unsere Reise geprägt vom Besuch von Schlössern und Abteien, in Schottland sollte sich dies ändern; Obwohl auf jeder Anhöhe und in jeder Waldlichtung ein - mal mehr, manchmal auch weniger spektakuläres - Castle zu stehen scheint, liegt hier der Schwerpunkt auf der kargen und dennoch idyllischen Landschaft der Hochmoore.


Edinburgh Castle

Edinburgh Castle


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Edinburgh

Zwischen Glasgow und Edinburgh existiert die übliche Rivalität, wie sie überall praktiziert wird, wo zwei benachbarte Städte um Aufmerksamkeit heischen.

Nun, wir wollten uns selbst ein Bild machen. Aber trotz herrlichstem Wetter, Stadtrundfahrt im Doppeldecker, leckerem Abendessen und sympathischer Unterkunft kam bei uns kaum Freude auf. Alles zu düster und zu renovierungsbedürftig. Fast sämtliche Häuser müssten dringend sandgestrahlt werden, moderne Architektur ebenfalls praktisch Fehlanzeige. Gefallen hat das Earth Exhibition Centre, welches hervorragend vor die Salisbury Craggs-Erhebung passt.

Das omnipräsente Dudelsackgepfeife ging uns hier furchtbar auf die Nerven, wohingegen wir genau dasselbe Geräusch in Glasgow ziemlich charmant fanden. Mehrere unserer Freunde und Bekannten schwärmen von dieser Stadt, der Grund hierfür blieb uns während unseres Besuches aber verborgen.

Um in Edinburgh leben zu können, braucht man wahrscheinlich viel Humor und in jedem Fall ein wohltemperiertes Seelenleben.


Glamis Castle

Glamis Castle


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Glamis Castle

Bevor's in die Highlands ging, legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim Glamis Castle ein. Queen Mum hat hier ihre Kindheit verbracht. Ein Bild des Schlosses ist ausserdem auf der Zehn-Pfund-Note der Royal Bank of Scotland abgebildet.

Wir haben uns nur den Garten angeschaut, der Umweg lohnt dafür aber eigentlich nicht, denn es gibt überall aufregendere Schlösser und Gärten zu sehen. Amüsant war aber der versteckte Tierfriedhof, sogar ein Meerschweinchen hat hier einen Grabstein bekommen.


Breamar

Breamar


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Braemar

Braemar trägt den lustigen gälischen Namen Baile a' Chaisteil Bhràigh Mhàrr und ist ein prima Ort, um mal kurz Halt zu machen und einen Tee zu trinken.

Am ersten Samstag im September finden in Braemar die jährlichen Highland-Games statt, traditionell unter Anwesenheit der königlichen Familie. Wir waren zu früh.


East Highlands

East Highlands


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Dufftown

Aus Dufftown stammt nicht etwa das Leibgetränk von Homer Simpson, sondern Single Malt Whisky. Der kleine Ort gilt als Whisky-Hauptstadt Schottlands, wenn nicht sogar der ganzen Welt, und so gibt es da nicht nur Whisky-Brennereien, sondern auch Whisky-Shopps, ein Whisky-Museum und zweimal jährlich ein Whisky Festival.

Wir waren zu spät für eine geführte Tour durch die Glenfiddich-Brennerei, und so haben wir nur den angegliederten Shop besucht und uns mit "Souvenirs" eingedeckt.


Essen & Trinken

Howies, Edinburgh

Bereits das vierte Dinner unserer Reise, welches unsere gatronomischen Erwartungen an Grossbritannien übertroffen hat. In trendigem Industrial Style eingerichtetes Restaurant mit ansprechender Karte und aufmerksamem Service. Empfehlenswert.

Edinburgh
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Übernachten

Glendale Guesthouse, Edinburgh

Das Glendale Guesthouse liegt etwas ausserhalb des Zentrums von Edinburgh, kann aber per Bus bequem und preiswert erreicht werden.

Die Einrichtung ist etwas älteren Datums, genauso wie die herzallerliebsten Gastgeber. Damit es bei dem ganzen Plüsch nicht muffelt, wird mit ordentlich Raumauffrischungsspray gearbeitet. Uns hat's trotzdem gefallen.

Glendale Guesthouse
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Sehenswürdigkeiten

Glenfiddich Distillerie

Wer in den schottischen Highlands unterwegs ist, sollte unbedingt eine Whisky-Brennerei besuchen. Jede Distillerie bietet solche geführten Tours an, und jede hat einen Gift Shop, wo man das tolle Gesöff und auch sonstige Leckereien und Souvenirs erwerben kann.

Dufftown
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Loch Ness & Northwest Highlands

Eilean Donan Castle

Eilean Donan Castle


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Wir hatten unsere Übernachtung etwas ausserhalb von Inverness gebucht und haben die Stadt deshalb nur am Rand gestreift. Viel verpasst haben wir aber wohl nicht, denn diese gilt zwar nicht als hässlich, aber auch nicht als besonders sehenswert.

Am nächsten Tag ging's bei wolkenverhangenem Himmel zunächst entlang des Loch Ness' in Richtung Fort Augustus. Der Tümpel selbst ist zwar wenig spektakulär, selbstverständlich musste aber beim Nessie Center trotzdem ein Halt eingelegt werden, denn wir wollten uns mit Souvenirs für diverse Nichten und Neffen eindecken.

Danach ging's vorbei an verschiedenen Löchern, wo überall ein Monster oder zumindest ein Mönsterchen drin haust, machten ein paar Fotos vom Highlander-Schloss Eilean Donan Castle und fuhren dann über die Brücke nach Skye zur Talisker-Verkostung.


Übernachten

Loch Ness Country House

Dieses wunderbare Country House liegt etwas ausserhalb von Inverness mitten im Grünen und bietet höchsten Komfort in grosszügigen Zimmern. Hier würde man es auch länger aushalten.

Allerdings war die liegen gelassene Jacke nicht wieder zu bekommen, was enttäuschte.

Loch Ness Country House
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Essen & Trinken

Loch Ness Country House

Fürs Essen muss man sich nicht extra woanders hin bemühen: Im Loch Ness Country House lässt sich's fantastisch dinieren! Gut, wenn man ein Hemd eingepackt hat, mit T-Shirt wäre man slightly under dressed.

Service: Leider knapp ungenügend.

Loch Ness Country House
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Sehenswürdigkeiten

Nessie Center

Sollte man mit Kindern unterwegs sein, ist ein ausgedehnter Halt hier in jedem Fall einzuplanen. Wir haben uns die Ausstellung nicht angesehen, aber im Gift Shop ein paar lustige Mitgebringe für unsere Sippschaft zu Hause erworben.

Nessie Centre
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Sehenswürdigkeiten

Eilean Donan Castle

Das 1220 von Alexander II. erbaute Eilean Donan Castle ist eines der beliebtesten Fotomotive Schottlands und diente schon bei zahlreichen Filmen als Kulisse, so zum Beispiel bei Highlander, Braveheart, Verliebt in die Braut, Ritter der Kokosnuß und Rob Roy.

Gut, dass bei unserem Besuch grade ein dekorativer Dudelsackpfeier auf seinem Dudelsack pfiff.

Eilean Donan Castle
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Isle of Skye

Isle of Skye

Isle of Skye


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Ein wahres Juwel!

Bei unserem ersten Fotohalt auf Skye kam uns eine Touristin entgegen, die übers ganze Gesicht strahlte. Sie erzählte uns, sie wäre nun schon eine ganze Woche auf der Insel und hätte noch nie etwas so überwältigend Schönes erlebt.

Zunächst schien uns ihre Begeisterung für die Insel noch etwas übertrieben, aber schon nach kurzer Zeit konnten wir sie nachvollziehen: Skye bietet für Naturfreaks und Erholungssuchende alles, was man sich nur wünschen kann: Eine abgeschiedene, rauhe und gleichzeitig malerische Inselwelt, die durchaus Glücksgefühle hervorrufen kann.

Ausgestattet mit der passenden Outdoor-Bekleidung werden wir sie sicherlich irgendwann erneut bereisen. Diesmal reichte die Zeit nur für einige Fotostopps, eine Tour in der Talisker-Distillerie und eine Übernachtung.


Übernachten

The Glenview

Nicht ganz billiges, aber äusserst charmantes B&B mit dem kompletten Personal eines Mike-Leigh-Films. Hinreissend!

The Glenview
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Essen & Trinken

The Glenview

Simon, die eine Hälfte des Gastgeberpaares, ist ein wahrer Zauberer in der Küche! Fantastisches Essen, von reizend-schrulligen Menschen serviert, danach in der abgeschiedenen Stille der Insel Skye ein paar Meter draussen spazieren... Was gibt es Schöneres?

The Glenview
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Sehenswürdigkeiten

Talisker Distillerie

Empfehlenswert für eine geführte Tour in einer Distillerie ist die vorgängige telefonische Reservierung, andernfalls läuft man Gefahr, bis zu einer Stunde oder sogar länger warten zu müssen.

Wir hatten die Besichtigung bereits im Hotel buchen lassen und waren am Ende froh darüber, denn der Andrang war gross.

Die Tour war denn auch sehr informativ und unterhaltsam. Selbstverständlich haben wir uns danach noch im Gift Shop mit Gläsern und dergleichen eingedeckt.

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West Highlands

Überfahrt Armadale - Mallaig

Überfahrt Armadale - Mallaig


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Am Folgetag ging's von der fabelhaften Insel Skye zurück auf die grosse Insel, und zwar mit der Fähre. Diese verkehrt nicht sehr regelmässig, daher ist es ratsam, vorher telefonisch zu buchen. Die Überfahrt bei wieder wolkenlosem Himmel war wunderbar!

Danach ging's vorbei an zahllosen Löchern und Schlössern in Richtung Glasgow.

West-Schottland war der landschaftlich reizvollste Teil unserer gesamten Reise. Wir haben uns sofort in diese Gegend verliebt und uns entschlossen, sehr bald wieder zu kehren.



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Fort William

Von Fort William gibt's an dieser Stelle keine Fotos, weil wir da nur ausgestiegen sind, um uns mit Lebensmitteln und Flipflops einzudecken. Dass das Städtchen auch sonst sehenswert ist, hatten wir nicht gewusst und deshalb die Kamera im Auto gelassen. So müsst Ihr's uns halt einfach glauben ;-)


Oban

Oban


Mehr Bilder aus Oban

Oban

Oban ist das wichtigste Zentrum der westlichen Highlands und Haupt-Fährhafen für die vorgelagerten Inseln wie Mull, Colonsay, Coll, Tiree usw.

Die namensgebende Whisky-Distillerie kann natürlich ebenfalls besichtigt werden. Ansonsten versprüht der Ort allerdings relativ wenig Charme.


Glasgow

Glasgow

Glasgow


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Glasgow gefiel uns auf Anhieb besser als Edinburgh. Die altehrwürdigen Häuser wurden offensichtlich irgendwann saniert und dazwischen als Kontrast moderne, grösstenteils architektonisch interessante Gebäude hingebaut.

Glasgow hat ausserdem eine grosse Fussgängerzone mit vielen stylischen Shops, Restaurants und Cafés. Manchmal allerdings so stylisch, dass Touris wie wir vom Türsteher abgewiesen werden - so geschehen in der Square-Bar. Eine ziemlich befremdliche Erfahrung, zumal wir weder betrunken waren noch sonstwie einen herunter gekommen Eindruck machten.

Wie auch immer. Die restlichen Begegnungen waren freundlich, und das Hotel war auch ein prima Erlebnis!


Übernachten

CitizenM

Durchgestyltes und sehr zentrales Budget-Hotel, das keine Wünsche offen lässt.

CitizenM
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Blackpool

Blackpool

Blackpool


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Blackpool profilierte sich gegen Ende des 18.Jahrhunderts zunächst als Seebad für die wohlhabende Bevölkerung Nordenglands. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Ort zu einer der Geburtsstätten des modernen Massentourismus.

Noch heute muss Blackpool bei 140'000 Einwohnern einen Besucherstrom von nahezu 10 Millionen Menschen jährlich bewältigen, von denen nicht wenige einen ganzen Zahltag in einer einzigen Nacht verzocken und versaufen.

Blackpool ist schrill, laut und geschmacklos und deshalb nichts für sensible Gemüter. Ein Tagesausflug reicht jedenfalls, um sich ein Bild davon zu machen.


Liverpool

Liverpool

Liverpool


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In Liverpool wurden wir von verschiedenartigen Eindrücken gleichsam überrollt. Zunächst waren wir begeistert von der Innovationskraft der Stadt: Das komplette Zentrum mit Hafengegend wurde umstrukturiert und mit teils spektakulären Neubauten aufgewertet.

Mit Einbruch der Nacht bricht jedoch der gemeine Liverpooler aus sich heraus: Aufdonnert wie weiland Julia Roberts in Pretty Woman stöckelt die Damenwelt in Gruppen durch die Gassen, manche aufwändig dekoriert mit grellbunten Perücken und dergleichen, wohingegen die Herren zwar gewöhnlich gekleidet, aber nicht weniger aufgekratzt und ebenfalls in Gruppen die Strassen bevölkern.

Eine Stunde später sind alle komplett ausser Rand und Band. Überall in und vor den Bars lautes Gewummere und riesige Ansammlungen von sich betrinkenden Menschen, die mit der Zeit vollständig ihre Contenance verlieren. Manche übergeben sich in eine Ecke, andere lassen sich unkontrolliert zu Boden fallen, wo sie dann eine Weile liegen bleiben, bis sie's irgendwann wieder auf die Beine schaffen. Kurz: Komasaufen, wie's wohl nur die Briten können, Street Parade reinster Kindergeburtstag dagegen.

Im Hotel haben wir uns erkundigt, ob ein besonderer Anlass für das Gelage vorliegt. Der Concierge sagte jedoch, das seien ganz normale Zustände am Wochenende in Liverpool, allenfalls diesmal noch etwas verstärkt durch den Pay Day.

Unsere Empfehlung daher: Schaut Euch die Stadt an, sie ist unbedingt eine Reise wert, aber versucht nach Möglichkeit, Euren Besuch auf wochentags zu legen oder zumindest ein Wochenende zur Monatsmitte zu wählen.



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Speke Hall

Speke Hall, ein paar Meilen südlich Liverpools gilt als eines der herausragendsten Beispiele für die Fachwerkarchitektur der Tudorzeit im 16. Jahrhundert und ist auch wegen des schönen Gartens einen Besuch wert.


Übernachten

base2stay

Empfehlenswertes Hotel an perfekter Lage in Gehdistanz zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt und zur Fussgängerzone.

Base2Stay
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Chester

Chester

Chester


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In Chester waren am Sonntag teils auch noch Spuren von nächtlichen Trinkorgien zu sehen. Ansonsten herrschte aber bereits wieder geschäftiges Treiben.

Die Stadt ist bereits rund 2000 Jahre alt, Teile der Stadtmauer stammen aus dieser Zeit. Es empfiehlt sich ohnehin, gleich am Anfang auf dieser Mauer einmal rund um die Innenstadt zu gehen, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Heute prägen das Stadtbild die aus dem Mittelalter stammenden "Rows", das sind in Stockwerkhöhe gelegene Fachwerk-Arkaden.

Sehr pittoresk anzusehen, das Städtchen, aber auch etwas museal.


Essen & Trinken

Chez Jules

Man macht selten was verkehrt, wenn man sich ins vollste Lokal reinsetzt. Dieses französische Restaurant schien besonders beliebt bei den einheimischen Sonntags-Spaziergängern zu sein.

Und tatsächlich: Unser frühes Abendessen schmeckte nicht nur erstaunlich lecker, es war dazu auch noch beinahe absurd preiswert. Darf ja auch mal sein.

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Nord- und Mittelwales

Nordwales

Nordwales


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Ausgerechnet in den beiden landschaftlich reizvollsten Teilen unserer Reise, auf Skye und in Wales, war's wolkenverhangen und teilweise regnerisch. Deshalb haben wir die Routen etwas abgekürzt.

Ein paar nette Landschaftsbilder gab's trotzdem.


Plas Newydd in Llangollen

Plas Newydd in Llangollen


Mehr Bilder aus Llandudno

Llangollen

Auf dem Butler Hill am Rande von Llangollen steht Plas Newydd, eines der wunderlichsten Häuser des Vereinigten Königreiches, wie auch das Schicksal der beiden Frauen, die es 50 Jahre lang bewohnten, zu den wunderlichsten dieser Zeit gehört. Eleanor Butler und ihre Begleiterin Sarah Ponsonby, die beide aus irischen Adelsfamilien stammten, widersetzten sich den geltenden Konventionen, verließen Irland und mieteten in Llangollen das Cottage am Rande der Stadt, um dort ihr Leben miteinander zu verbringen. Die beiden Einsiedlerinnen wurden mit der Zeit als „Ladies von Llangollen“ bekannt, und viele Berühmtheiten ihrer Zeit kamen, sie zu besuchen.

Eine Kuriosität besonderer Art stellt die Innenausstattung des Hauses dar. Wer die Ladies zum zweiten Mal besuchte, musste als Gastgeschenk entweder eine Holzschnitzerei oder ein Stück Farbglas mitbringen. Mit diesen Freundschaftsgaben wurde ein Raum nach dem anderen getäfelt; die Glasstücke dienten als Fensterscheiben.

Quelle: Wikipedia


Llandudno

Llandudno


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Llandudno

Llandudno ist das, was Blackpool längst nicht mehr ist: Ein Urlaubsstädtchen mit Geschichte UND Flair. Hätte man die Aufgabe, den perfekten britischen Badeort zu entwerfen, müsste er genau so aussehen: Es gibt einen Boardwalk, ein angejahrtes Grand Hotel, eine gepflegte Strandpromenade und ein paar kleine Glücksspiel-Casinos, wo man um ein paar Cents spielen kann. Lovely.


Aberystwyth

Aberystwyth


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Aberystwyth

Aberystwyth ist im Prinzip eine Kopie von Llandudno, bloss noch ein wenig mehr herunter gekommen. Hat auch was, für uns war's aber eine Spur zu trashy.

Tee und Kuchen im alternativen Tea Room haben uns aber toll geschmeckt.


Devil's Bridge

Devil's Bridge


Mehr Bilder aus Llandudno

Devil's Bridge

Teufelsbrücken gibt es in vielen Ländern, darunter deren acht allein in Deutschland, je zwei in Österreich und in der Schweiz, aber nicht jede davon ist unbedingt sehenswert.

Aussergewöhnlich an dieser etwa 20 km ausserhalb von Aberystwyth gelegenen Brücke ist, dass man zweimal eine neue Brücke über die ursprüngliche gebaut hat, ohne die jeweils ältere darunter abzureissen. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.


Übernachten

Escape Boutique Hotel Llandudno

Normalerweise machen wir einen grossen Bogen um sogenannte "Boutique"-Hotels, denn diese sind oft geschmacklos eingerichtet, schmuddelig und überteuert. Das wunderschöne viktorianische Escape Hotel in Llandudno ist eine löbliche Ausnahme: Jedes Zimmer wurde liebevoll individuell und durchaus stilvoll eingerichtet. Sehr nett.

Escape Hotel Llandudno
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Südwales

Pembrokeshire

Pembrokeshire


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Südwales werden wir bei anderer Gelegenheit noch einmal besuchen, denn während unseres Aufenthalts war das Wetter eher garstig. Ausserdem hatten wir hier sehr wenig Zeit einberechnet. Und so gab's nur einen Blitzbesuch in Pembroke, eine Übernachtung etwas ausserhalb und die Besichtigung der Tintern Abbey.


Pembroke

Pembroke


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Pembroke

Ausser des bestaunenswerten Pembroke Castle, gibt es im Ort nicht wirklich viel zu sehen; Pembroke ist heute hauptsächlich Touristenzentrum nahe den Attraktionen des Pembrokeshire Coast Nationalpark und etlicher anderer Ausflugsziele.


Tintern Abbey

Tintern Abbey


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Tintern Abbey

Tintern Abbey ist eine Klosterruine im Wye Valley. Die Abtei wurde 1131 von den Zisterziensern gegründet und 1536 wieder aufgelöst. Seitdem verfiel sie, bis sie später als Ausflugsziel wiederentdeckt wurde.

Ein Besuch lohnt sich, auch und gerade für Hobby-Fotografen.


Übernachten

The Grove

Dieses idyllisch gelegene Landhaus liegt bei Narberth, ca. 20 km nord-östlich von Pembroke und bietet eine Reihe luxuriös und individuell eingerichteter Zimmer und Cottages ab 150 GBP die Nacht.

The Grove
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Essen & Trinken

The Grove

Für 35 GBP pro Person kriegt man hier exzellente Sterne-Küche vorgesetzt, welche allein die Anreise rechtfertigt. Wer Erholungsurlaub in Wales sucht, dem empfehlen wir ein paar Tage im The Grove einzuplanen.

The Grove
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Somerset und Hampshire

Somerset

Somerset


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Für diesen Teil Grossbritanniens hatten wir zwei Tage Zeit eingeplant. Hätte für einen ersten Eindruck gereicht, wenn sich nicht Bath als eine der schönsten Städte überhaupt heraus gestellt hätte.


Cheddar

Cheddar


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Cheddar Gorge

Die Cheddar Gorge ist die größte Felsschlucht Grossbritanniens. Hier wurde 1903 das älteste vollständige menschliche Skelett des Landes, der 9000 Jahre alte „Cheddar Man“ gefunden.

Die sogenannte Jakobsleiter führt aus der Schlucht hinaus zu einem Turm auf der Höhe, wo man scheinbar eine schöne Sicht über die Schlucht und das Dorf hat.

Wir haben auf dieses Erlebnis verzichtet, weil zu dem Zeitpunkt einfach zu viele Touristen auch da hin wollten. Ausserdem gibt's in der Schweiz reichlich Schluchten, die ungleich spektakulärer sind.

Well, maybe next time.


Wells Cathedral

Wells Cathedral


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Wells

Die frühgotische St. Andrew’s Cathedral im kleinen Städtchen Wells hat an ihrer grandiosen Westfassade fast 300 mittelalterliche Statuen aufzuweisen. Selbst wer sich wenig für Kirchenarchitektur interessiert, wird hier ins Staunen geraten.


Bath

Bath


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Bath

Bereits die alten Römer haben die einzigen warmen Quellen Englands genutzt und Bäder gebaut, welche man heute noch besichtigen kann. Ab dem späten 16. Jahrhundert entwickelte sich Bath immer mehr zum Kurort der wohlhabenden Bevölkerung. Daher gibt es noch viele historische Gebäude in der Stadt, insbesondere aus der georgianischen Epoche. Bath ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und für uns eine der ansprechendsten (Klein-)Städte, die wir bisher gesehen haben.

Offenbar gibt es strenge Bauvorschriften, denn die Innenstadt ist nahezu vollständig erhalten, und wo gebaut wurde, hat man darauf geachtet, dass das Stadtbild nicht beeinträchtigt wird.

Sogar die Strassenmusiker scheinen hier musikalischer zu sein als anderswo, aber vielleicht war das auch bloss Einbildung....



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Wilton

Wilton House wurde 1551 von William Herbert als Landsitz erbaut und ist seit über 400 Jahren der Sitz der Earls of Pembroke. Verschiedene Räume in Wilton House dienten auch schon als Kulisse für Filme wie Barry Lyndon oder Stolz und Vorurteil.

Zu Wilton House gehört ein umfangreicher Garten, sowohl mit barocken Teilen als auch dem typischen englischen Landschaftsgarten.


Stonehenge

Stonehenge


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Stonehenge

Selbstverständlich gehört ein Besuch der steinzeitlichen Kultstätte Stonehenge etwas ausserhalb von Salisbury unbedingt mit aufs Programm.

Wie überall muss man auch hier Eintritt bezahlen; wer sich die paar Pfund sparen will, kann auch am Strassenrand parken und durchs Absperrgitter linsen, was viele tun.

Wir empfehlen bei einem längeren GB-Aufenthalt jedoch den Erwerb eines English Heritage-Passes -> siehe Tipp am Anfang dieses Reiseberichts.


Salisbury

Salisbury


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Salisbury

Auch in Salisbury gibt es eine wundervolle Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert mit kunstvoll verzierter Westfassade zu bestaunen. Darin befindet sich eines der vier noch erhaltenen Exemplare der Magna Charta.

Beim nachträglichen Aufbau des mit 123 Metern höchsten Turms Englands wurde versäumt, die tragenden Pfeiler der bestehenden Kathedrale zu verstärken. Dies führte dazu, dass die Statik des Turms bereits mehrfach durch zusätzliche Stützen abgesichert werden musste.


Winchester

Winchester


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Winchester

Schon in vorrömischer Zeit sind Siedlungen auf dem Stadtgebiet von Winchester bekannt. Im 10. und frühen 11. Jahrhundert war die Stadt sogar Hauptstadt Englands und zuvor des Königreichs Wessex.

Die Kathedrale von Winchester ist die zweitlängste Kathedrale in Europa und wurde 1079 errichtet. Ihre einzigartige Bauweise verbindet die Architekturstile vom 11. bis zum 16. Jahrhundert. In ihrem Inneren befinden sich die Gräber von Königen, Bischöfen und anderen Persönlichkeiten wie Jane Austen.


Übernachten

The Queensberry Hotel

Das Queensberry ist ein altehrwürdiges, geschmackvoll renoviertes Hotel im Zentrum von Bath.

Bath
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Essen & Trinken

Olive Tree Restaurant

Im Untergeschoss des Queensberry Hotels befindet sich das Olive Tree Restaurant, wo auch das Frühstück serviert wird.

Zum Dinner gibt's Nouvelle Cuisine, also übersichtlich angeordnete, sehr wohlschmeckende Speisen zu angemessen erhöhten Preisen.

Wir empfehlen, das Lokal frühzeitig aufzusuchen und vorgängig zu reservieren, andernfalls kann die Servicequalität mit der Zeit etwas nachlassen.

Olive Tree Restaurant
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Essen & Trinken

The Hole in the Wall

Wer nicht so viel ausgeben will, kann hier dinieren. Wir hatten leider keine Gelegenheit mehr dazu, aber uns schien das Restaurant sehr ansprechend.

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Sport & Aktivitäten

Thermae Bath Spa

Wenn man in Bath ist, gehört ein Besuch des Thermalbades natürlich mit ins Programm. Herrlich, beim Baden im naturbeheizten Pool über die Dächer der Stadt zu schauen!

Ein nicht ganz preiswertes Vergnügen, aber lohnt sich allemal.

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Thames Valley

Oxford

Oxford


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Mit grossen Schritten näherte sich unsere Reise dem Endziel London. Zuvor war aber noch eine Übernachtung in Oxford und ein Zwischenstopp in Windsor eingeplant.


Oxford

Oxford


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Oxford

Anders als der große Rivale Cambridge ist Oxford zugleich Industriestadt und hat auch etwas mehr Einwohner. Auffällig ist ausserdem die enorme Dichte des Busfahrplans, man muss eigentlich ständig befürchten, von einem herannahenden Ungetüm überfahren zu werden. Auch sonst wirkt die Stadt chaotischer und das Stadtbild erscheint weniger intakt als jenes von Cambridge.

Vielleicht waren wir aber auch einfach übervoll mit Eindrücken und hatten auf diese Stadt gar keine Lust mehr. Passend eigentlich, dass wir hier zum ersten Mal seit langem ein eher mittelmässiges Abendessen zu uns nehmen mussten. Auch das Hotel war entschieden keine Steigerung der letzten.

Fazit: Wer in der Gegend ist, kann sich Oxford mal anschauen, ansonsten ist Cambridge aber klar vorzuziehen.


Windsor Castle

Windsor Castle


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Windsor

An Folgetag war's trüb und nass - und dies erst zum zweiten Mal während unserer Reise. Wir machten uns zunächst auf den Weg nach Windsor, wo wir zwar nicht das Schloss anschauen wollten, aber von einer Freundin den Auftrag hatten, eine Tasse mit Charles und Camilla drauf aufzutreiben. Unsere Freundin hat einen etwas wunderlichen Humor.

Im gefühlten hundertsten Souvenir-Shop sind wir dann endlich fündig geworden - die beiden scheinen sich bei den Royal-Fans nicht sehr grosser Beliebtheit zu erfreuen.

Auf eine Tour im Schloss hatten wir keine Lust, schliesslich hatten wir zu dem Zeitpunkt schon viele Castles gesehen. Es zog uns nun nach London.


London


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Über London müsste man eigentlich einen gesonderten Reisebericht verfassen, da über die Stadt aber schon ausreichend geschrieben wurde, erübrigt sich das. In der Folge also nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was wir erlebt haben:

Im Vergleich zu Paris wartet die Stadt an der Themse nur mit einer Handvoll wirklicher Sehenswürdigkeiten auf, und diese lassen sich auf einer der zahlreichen angebotenen Stadtrundfahrten am besten erkunden.

Das hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man sich danach nur noch treiben lassen kann. Das ist ungemein entspannend, und zu erleben gibt es trotzdem viel.


Übernachten

Roughluxe Hotel

Das perfekte urbane Hotel für unkomplizierte Designfreaks, direkt am King's Cross. Toll!

Rough Luxe Hotel
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Essen & Trinken

Piccolo Diavolo

Zufällig entdeckt: Sympathisches und relativ preiswertes italienisches Restaurant mit frischer unprätentiöser Küche.

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Shopping

Carnaby Street

Shoppen lässt es sich in vielen Stadtteilen ganz wunderbar. Am besten gefiel es uns aber an der Carnaby Street und ganz generell im Stadtteil Soho.

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