Südafrika: Ostküste und Kapstadt - Reisebericht von Simon bei triplib.

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Simon
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Südafrika
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(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 6)

Südafrika. Eigentlich war dieses Land nicht ganz oben auf unserer Liste der unbedingt sofort zu bereisenden Länder. Aber viele unserer Bekannten und Freunde waren schon mal da, und alle waren sie begeistert. Da musste doch was dran sein.

Seltsamerweise konnte uns keiner nützliche Tipps geben, wie unsere Reise zu planen sei, und Fotos hatten wir auch kaum welche gesehen, jedenfalls keine, die eine Reise dahin gerechtfertigt hätten, denn schöne Sandstrände gibt es schliesslich überall. Und so haben wir den ganzen Trip mit Hilfe von Reiseführern und Online-Reiseberichten zusammen gestellt und geplant.

Wir hatten bloss zwei Wochen Urlaub und wollten möglichst viel von dem Land sehen - was uns gelungen ist, wie wir meinen! Auf den Kruger NP haben wir am Ende verzichtet, aus gutem Grund (-> St. Lucia!).

Der folgende Reisebericht soll zeigen, was Südafrika alles zu bieten hat, und wir hoffen, dass er den einen oder die andere von Euch dazu motiviert, dieses Land der extremen Gegensätze trotz eventuell vorhandener Vorurteile zu bereisen.

Von Johannesburg nach Pongola

Baustellen ohne Ende

Baustellen ohne Ende


Mehr Bilder aus Johannesburg

Nach 12 Stunden Flug von Zürich nach Jo'burg ging's zuerst zur Autovermietung, wo wir unseren Geländewagen in Empfang nahmen.

Einen Aufenthalt in Johannesburg hatten wir nicht eingeplant, da die Anzahl Sehenswürdigkeiten da wohl recht übersichtlich ist. Manche sagen auch, die Stadt wäre sehr gefährlich, aber es kommt sicherlich drauf an, wo man sich aufhält und vor allem zu welcher Tageszeit.

Also ging's gleich los in Richtung Pongola an der Grenze zu Swaziland. Wir hatten für diese Strecke ca. 6 Stunden Fahrzeit einberechnet, letztlich dauerte sie jedoch deren 9, da auf der gesamten Strecke gebaut wurde. Uns schwante Übles, was den Zustand südafrikanischer Strassen angeht. Die Befürchtungen waren jedoch unbegründet, wie sich bereits am nächsten Tag heraus stellen sollte. Die meisten Hauptverbindungen sind in hervorragendem Zustand, die Nebenrouten allerdings nicht.

Gegen 19.00 Uhr kamen wir im ersten Bed & Breakfast an. Obwohl völlig abgelegen und unbeleuchtet, fanden wir es dank unseres Navis auf Anhieb.


An-/Abreise

Anreise per Flugzeug

Statt die beschwerliche Autoreise von Johannesburg nach St. Lucia auf sich zu nehmen, kann man auch von Jo'burg nach Richards Bay fliegen. Man gewinnt so einen zusätzlichen Tag. Die Distanz von Richards Bay nach St. Lucia ist ungefähr 70 km.

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Pongola

Tamboti Ridge Cottage

Tamboti Ridge Cottage


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Zwischenstopp

Pongola ist ein idealer Ausgangspunkt für die verschiedenen Wild- und Naturparks in der Gegend, wie das Pongola Game Reserve oder das Ithala Game Reserve.

Wir nutzten den Ort allerdings nur als Zwischenstopp zu unserem ersten Ziel, St. Lucia.


Übernachten

Tamboti Ridge Bed & Breakfast

Sehr empfehlenswerte, idyllisch gelegene und preiswerte Übernachtungsmöglichkeit

Tamboti Ridge Cottage
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St. Lucia - Kwa Zulu Natal

St. Lucia

St. Lucia


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1. Tag

Wir kamen bereits kurz vor Mittag in St. Lucia (sprich: Seint Luscha) an und konnten uns im Resort bereits über die möglichen Aktivitäten in der Umgebung ein Bild machen.

Der kleine Ort ist sehr empfehlenswert für alle, die ein paar Tage am selben Ort bleiben und trotzdem Verschiedenes erleben wollen.

Zunächst sahen wir uns den Strand an, wo schon die ersten Hippos in einer Flussmündung auf uns warteten. Kilometerlanger weisser Sandstrand und relativ hohe Wellen würden zum Surfen oder Baden einladen, was aber aufgrund des hohen Hai-Aufkommens an der ganzen südafrikanischen Küste ein nicht unerhebliches Restrisiko birgt. Einige unerschrockene Surfer waren trotzdem im Wasser. Es gibt wohl gewisse Tageszeiten, an welchen das Planschen relativ gefahrlos möglich ist. Wir haben trotzdem verzichtet.

Nachmittags unternahmen wir eine Bootstour im St. Lucia Estuary, einem besonders tierreichen Meeresarm. In diesen Gewässern wäre ein Überleben im Wasser ziemlich unwahrscheinlich, da tummeln sich nämlich Krokodile, Hippos UND Haie. Daneben gab's aber auch zahlreiche exotische Vögel und sonstiges Getier zu sehen.

Abends auf der Veranda offerierte uns unser Gastgeber Serge eine herrliche Flasche Weisswein, bevor wir zum Essen ein eher mediokres Restaurants im Ort aufsuchten.


Greater St. Lucia Wetlands Park

Greater St. Lucia Wetlands Park


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2. Tag

Am Folgetag unternahmen wir eine gemächliche Rundfahrt im Greater St. Lucia Wetlands Park. Dieser ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.

Es gab wiederum viele wunderliche Tiere zu beobachten, denen wir uns teils bis auf sehr kurze Distanz nähern konnten. Besonders putzig fanden wir die Pillendreher. Bunte Schmetterlinge gab's auch, Rhesusaffen, natürlich wieder Hippos und viele verschiedene Antilopenarten. In der Ferne sahen wir bereits die ersten Gnus und sogar ein Nashorn.

Wir hatten uns frühs nicht mit Essensvorräten und Getränken eingedeckt, da anhand der Karte auf der anderen Seite des Parks Restaurants und Shopping-Möglichkeiten erwartet werden konnten. Da angekommen, mussten wir feststellen, dass im einzigen Laden zwar mindestens zehn riesige leere Kühlschränke standen, alkoholfreie Getränke gab's aber nicht zu kaufen, sondern nur ein paar Flaschen Wein, viel nutzloser Trödel und haufenweise Eiskrem unklaren Herstellungsdatums.

So erhielten wir bereits einen ersten Eindruck davon, wie Südafrika eben auch sein kann.

Extrem durstig und hungrig, aber um viele Eindrücke reicher, kamen wir am späten Nachmittag wieder in St. Lucia an, wo wir uns nach einem Halt im Supermarkt in den Pool unseres wunderbaren B&B's stürzten.

Wir tranken erneut eine Flasche südafrikanischen Weisswein mit unserem Gastgeber und danach ging's zum Abendessen mangels brauchbarer Alternativen wieder ins bereits bekannte Restaurant.


Hluhluwe Game Reserve

Hluhluwe Game Reserve


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3. Tag

An diesem Morgen erwartete uns Serge um halb Fünf Uhr früh mit Kaffee und einer Kühlbox voller Essen und Getränke für den Tag: Es ging in den Hluhluwe Wildpark!

Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt in totaler Finsternis und mit vielen Fussgängern am Strassenrand erreichten wir pünktlich zur Toröffnung den Park. Wir fühlten uns wie beim Einlass in den Jurassic Park: Überall konnten die Tiere auftauchen, manche davon nicht ganz ungefährlich. Oder wie Serge es ausdrückte: "If you get out of the car you are a part of the food chain." Wir sind dann doch gelegentlich kurz ausgestiegen, um ein Foto zu machen.

Raubkatzen kamen uns leider nicht vor die Linse, dafür sind wir einer Menge Nashörnern, Büffeln, Impalas, Zebras, Gnus und Warzenschweinen begegnet.

Als wir am späteren Nachmittag in Richtung Ausgang unterwegs waren, hatten wir von den "Big Five" also erst deren zwei gesehen, als er uns auf den letzten Kilometern doch noch entgegen kam: Ein stattlicher Elefantenbulle vor uns auf der Strasse! Er wollte uns eine ganze Weile lang nicht vorbei lassen, im Gegenteil, er trieb uns einige Hundert Meter zurück, wobei er bedrohlich die Ohren vorstellte. Bestimmt war das für den Bullen nur ein Spiel, aber ein Afrikanischer Elefant ist nunmal kein Kuscheltier, der kann so ein Auto ohne Weiteres platt drücken, deshalb lieber etwas Respekt zeigen und genügend Abstand bewahren.

Unsere erste Safari wird bestimmt nicht unsere letzte gewesen sein! Nach diesem Abenteuer ging's zurück nach St. Lucia, wo uns Serge wieder mit einer Flasche Wein erwartete.


Sport & Aktivitäten

Greater St. Lucia Wetland Park

heisst heute offiziell iSimangaliso Wetlands Park und ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Zahlreiche Hippos und Krokodile sind hier beheimatet.

Greater St. Lucia Wetlands Park
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Sport & Aktivitäten

Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve

Ca. 60 km nördlich von Mtubatuba befindet sich der Hluhluwe-Umfolozi-Wildpark. Die Tierarten mit der größten Population sind Impala, Nyala, Gnu, Kudu, Zebra und Giraffe. Aber auch Nashörner und Büffel sind besonders zahlreich anzutreffen.

Wir hatten uns bewusst gegen den Kruger NP entschieden, da dieser, glaubt man vielen Reiseberichten, völlig überlaufen und ausserdem Malaria-Gebiet sei. Weitere Argumente gegen den Kruger: Er liegt sehr unpraktisch im äussersten Nordosten des Landes, man muss also eine lange Anreise in Kauf nehmen; und die ganze Palette an Wildtieren findet man in anderen Nationalparks auch.

Hluhluwe Game Reserve
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Übernachten

Kwalucia Private Safari Retreat

Geschmackvolles, in afrikanischem Stil eingerichtetes Resort mit persönlicher Rundum-Betreuung durch den belgischen Gastgeber Serge. Besser geht nicht.

In der Zwischenzeit haben die Besitzer wohl gewechselt, die Reviews bei TripAdvisor sind aber nach wie vor ausgezeichnet. Vermutlich würden wir wohl trotzdem erneut diese Unterkunft buchen.

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Midlands Meander - Kwa Zulu Natal

Midlands Meander

Midlands Meander


Mehr Bilder aus Howick

Nachdem der kulinarische Aspekt in St. Lucia gezwungenermassen etwas vernachlässigt worden war, buchten wir als nächstes ein Resort in den Midlands, welches vorwiegend für seine Küche bekannt ist.

Über Pietermaritzburg und Durban hatten wir zuvor wenig Positives gelesen, deshalb entschieden wir uns, diese Städte aussen vor zu lassen und ohne grosse Umwege in Richtung Howick zu fahren.

Die Midlands Meander sahen schliesslich aus wie das Schweizer Mittelland, also nett, aber nicht sonderlich aufregend, deshalb ging's nach dem kurzen Lion Park-Besuch gleich weiter zum gebuchten Guest House. Da angekommen erkundigten wir uns nach einer Spa-Behandlung, denn hierfür ist das Hotel auch bekannt. Leider hatten wir vorgängig keinen Termin vereinbart, deshalb ging das nicht. Schade! Aber unser Fehler.

Das Abendessen entschädigte uns aber für die entgangene Massage. Kein Vergleich zum Kantinenfrass in St. Lucia!


Sehenswürdigkeiten

Lion Park bei Pietermaritzburg

Da wir im Hluhluwe Reserve keine Löwen gesichtet hatten, hatte uns Serge empfohlen, etwas ausserhalb von P.M. den Lion Park zu besuchen, weil man da garantiert Löwen vor die Linse kriegt.

Es war denn auch keine wirkliche Herausforderung, auf einem Landstück von der Grösse eines Zoogeheges die Tiere zu entdecken. Jagdfieber kam so jedenfalls keines auf.

Well...

Lion Park
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Sehenswürdigkeiten

Howick Falls

Die Howick Falls sind nicht die Niagarafälle, weit zu fahren lohnt sich also nicht, aber wenn man schon mal da ist...

Howick Falls
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Übernachten

Grannie Mouse Country House and Spa

Empfehlenswerte Übernachtunsmöglichkeit in der Nähe von Howick. Insbesondere wegen der Sterneküche, die für europäische Verhältnisse sogar relativ preiswert war.

Um dem Klischee zu entsprechen, was man weltweit von uns Schweizern hat, bestellten wir als Dessert einen Käseteller - mit ausschliesslich südafrikanischen Sorten. Der entpuppte sich überraschenderweise als einer der besten, den wir je hatten. Toll!

Weshalb man in einigen Ländern Crackers zum Käse serviert, wird sich uns jedoch nie erschliessen.

Granny Mouse Country House
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Drakensberge - Kwa Zulu Natal

Drakensberge

Drakensberge


Mehr Bilder aus Underberg

Die nächste Etappe führte von Howick zuerst nach Nottingham Road, und dann entlang der Drakensberge nach Underberg. Schon bald war Schluss mit der gut ausgebauten Asphaltstrasse, die nächsten 70 km galt es auf einer Naturstrasse zurück zu legen.

Zunächst sahen wir nicht allzu viel dieses UNESCO-Weltnaturerbes, da der Himmel wolkenverhangen war. Nach und nach klarte es aber auf.

Dieser landschaftlich enorm reizvolle Teil Südafrikas ist touristisch weitgehend unerschlossen. Nur selten begegnet uns ein Fahrzeug oder ein Fussgänger, die meisten davon sind vermutlich Bauern, man grüsst sich.

Ohne Geländewagen kann man diese Route allerdings vergessen. Ein solcher ist in Südafrika aufgrund der vielen Naturstrassen ohnehin unvermeidlich, denn wenn man nur auf Asphaltstrassen fahren kann, verpasst man so einiges.

Jedenfalls hatten wir den Eindruck, hier noch etwas vom ursprünglichen bäuerlichen Südafrika erlebt zu haben.


Port St. Johns - Wild Coast

Port St. Johns

Port St. Johns


Mehr Bilder aus Port Saint John's

Selbentags ging es nach einer kleinen Pause in Underberg weiter an die Wild Coast, und zwar nach Port St. John's. Auffallend auch an dieser Strecke waren die vielen Fussgänger am Strassenrand, vor allem Schüler. Diese müssen oftmals viele Kilometer entlang der stark befahrenen Strassen zur Schule gehen. Überhaupt wird viel gelaufen in diesem Land, das Leben findet offenbar am Strassenrand statt. Man trifft sich nicht in der Kneipe, sondern an der Kreuzung. Unglücklich sehen die Menschen deswegen aber nicht aus, im Gegenteil.

Port St. John's an der Wild Coast erscheint auch hierzulande gelegentlich in den Schlagzeilen, und zwar jedesmal wenn jemand von einem Hai angeknabbert wird. Vom Baden oder Surfen ist hier also eher abzuraten. Jedoch gibt es viel Natur zu erleben, wenn man sich die Zeit nimmt. Die hatten wir an dieser Stelle jedoch nicht eingeplant, denn am nächsten Tag hatten wir noch einmal eine grössere Strecke zurück zu legen.

Die Gegend um Port St. John's hat landschaftlich viel zu bieten, liegt aber weit entfernt der Touristenströme, deshalb besteht hier bezüglich Infrastruktur viel Aufholbedarf. Für einen weissen Mitteleuropäer ist nicht leicht zu durchschauen, wie der Ort überhaupt funktioniert. Tiefstes Afrika eben.

Genauso erging es uns am nächsten Tag in Umtata und East London. Für uns als Afrika-Anfänger waren diese durch und durch schwarzen Städte ziemlich fremd, und zwar nicht weil wir uns unsicher oder gar bedroht gefühlt hätten, sondern weil es auf den ersten Blick keinerlei Sehenswürdigkeiten gibt und ansprechende Geschäfte oder Restaurants fehlen. Uns fiel schlicht nichts ein, was wir hätten unternehmen können, und so entschieden wir uns jeweils fürs Durchfahren.


Übernachten

iNtaba River Lodge

Zuerst waren wir angetan vom wunderbaren Setting dieser Anlage. Die Übernachtung hier war denn aber ein Witz. Wir hatten 4 Sterne gebucht und bezahlt (240 Euro!), aber nur deren 2 erhalten. An Schlaf war nicht zu denken, da die Hunde der Besitzerin die ganze Nacht bellten, ausserdem waren wir angeekelt von den vielen Krabbeltieren in der Hütte, und das Essen war ungeniessbar. Wir raten dringend ab!

Von allen Hotels auf unserer Reise war dies jedoch der einzige Reinfall.

Ntaba River Lodge
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Eastern Cape - Port Alfred

Port Alfred

Port Alfred


Mehr Bilder aus Port Alfred

Port Alfred war ein zwiespältiges Erlebnis: Einerseits war es die erste eher "weisse" Stadt auf unserer Route, andererseits sind hier die Wohngebiete der reichen, also primär weissen Bevölkerung klar getrennt von der armen, also ausschliesslich schwarzen. Auf der gesamten Garden Route bis nach Cape Town existieren Townships am Rand jedes Ortes, und war er noch so klein.

Ein Zentrum sucht man in Port Alfred vergebens. Da wo wir einen Ortskern mit Flaniermeile vermutet hätten, existieren eine streng bewachte und umzäunte Villensiedlung sowie viele weitere gesicherte Anwesen und Golfplätze. Das Sicherheitsbedürfnis der Südafrikaner scheint enorm zu sein, überall Zäune, Elektrodrähte, Warnhinweise.

Daneben gibt's aber auch ein paar normale Wohngebiete und Shopping Malls - und einen herrlichen Strand.


Übernachten

My Pond Hotel

Das My Pond Hotel hatten wir aufgrund der ansprechenden Bilder und der guten Rezensionen bei TripAdvisor gebucht. Wir wurden nicht enttäuscht.

My Pond Hotel
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Essen & Trinken

Barmuda

Nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt befindet sich dieses lauschige Restaurant direkt am Fluss. Hervorragendes Fleisch, leckerer Wein und sensationeller Service!

Der Ocean Basket nebenan soll auch ganz OK sein, ist aber eine Restaurantkette.

Port Alfred
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Sport & Aktivitäten

Addo Elephant Park

Aus Zeitgründen mussten wir uns entscheiden, ob wir an jenem Tag Port Elizabeth anschauen wollten oder den Addo Elephant Park. Wir entschieden uns für ersteres, was wahrscheinlich ein Fehler war.

Hluhluwe Game Reserve
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Eastern Cape - Port Elizabeth

Port Elizabeth

Port Elizabeth


Mehr Bilder aus Port Elizabeth

Von Städten in Südafrika darf man nicht allzu viel erwarten. In Port Elizabeth gibt es ein paar Ecken, die sogar ganz hübsch sind, mit alten Häusern im Kolonialstil. Ausser uns flanierte da aber keiner. Auffallend wiederum die völlige Absenz von Läden oder Restaurants. Wer shoppen will, geht offenbar in eine Mall oder an die Waterfront.

Wir fühlten uns relativ sicher, wurden aber von (weissen) Anwohnern darauf aufmerksam gemacht, dass wir die Kamera besser nicht offen herum tragen sollten. Aber wie soll man denn sonst fotografieren? Ausserdem hatte uns Serge erklärt, es sei primär eine Frage der richtigen Einstellung, ob man ausgeraubt wird oder eben nicht, also immer schön selbstsicher auftreten, dann passiert nix. Für uns bislang kein Thema.

Zum Flanieren geht man an den Strand oder eben in den Waterfront-Komplex. Einen solchen haben wir auch in Knysna und in Cape Town gefunden. Es sind dies künstliche Stadtteile in Hafennähe, die gut bewacht werden, weshalb man "sicher" umher schlendern, shoppen und sich verpflegen kann. Hat was von Disneyland.


Übernachten

Manor 38

Der Empfang im Manor 38 war zwar freundlich, aber eher kühl distanziert. Die Zimmer geschmackvoll eingerichtet, die Lage zentrumsnah in einem ruhigen Wohnviertel. Das beste aber war das Frühstück! Ganz grosses Kino!

Manor 38
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Essen & Trinken

Ginger

Tolle Fleisch-Gerichte, phänomenaler Wein und originelle Bedienung. Wir versuchten es gleich nochmal mit einer Käseplatte. Die können wir hier allerdings nicht empfehlen.

Bewachte Parkplätze vorhanden.

Ginger Restaurant
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Garden Route - Knysna

Garden Route

Garden Route


Mehr Bilder aus Knysna

Die Garden Route mag im südafrikanischen Frühjahr noch weit spektakulärer sein als im Spätsommer, es gibt aber auch in dieser Jahreszeit vieles zu entdecken. Vor allem, wenn man die Hauptstrasse gelegentlich verlässt.

Knysna (sprich Neissna) ist das touristische Zentrum der Garden Route und kann mit einem beachtlichen Freizeitangebot aufwarten, wie zum Beispiel dem Featherbed Nature Reserve, dem Knysna Elephant Park oder dem Choe-Tjoe Train nach George, einer Fahrt mit einem nostalgischen, von einer Dampflok gezogenen Zug entlang der malerischen Küste.

Ausserdem gibt es auch wieder eine Waterfront mit verschiendenen Geschäften und Restaurants.

Man könnte also ohne weiteres eine Woche hier einplanen ohne sich irgendwann langweilen zu müssen.


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The Elephant Hide

Eine einmalige Lodge etwas ausserhalb von Knysna mit atemberaubender Aussicht, Infinitypool und herrlichem Frühstück.

Elephant Hide
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Sehenswürdigkeiten

Oyster Bay

Den ausgedehnten Umweg über eine Naturstrasse nahmen wir gerne in Kauf für diesen abgeschiedenen Traumstrand. Nur wenige Häuser gibt es da, und die meisten sind nicht eingezäunt. Ein kleines Paradies.

Oyster Bay
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Sehenswürdigkeiten

Plettenberg Bay

In Plettenberg gibt es wiederum viele Villen, Golfplätze und Strände. "The Plett" gilt ausserdem als Surferparadies.

Plettenberg Bay
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Sehenswürdigkeiten

Tsitsikamma NP - Yellow Wood Trees

Der Tsitsikamma Nationalpark ist ein 80 km langer Küstenstreifen, bekannt vor allem als Wanderparadies und für die teils 800 Jahre alten Yellow Wood Trees. Bei einem ausgedehnten, gut ausgeschilderten Rundgang haben wir solche besichtigt. Zwar nehmen sich ihre Dimensionen im Vergleich zu den kalifornischen Redwoods eher bescheiden aus, trotzdem tat uns etwas Bewegung und frische Waldluft gut.

Tsitsikamma National Park
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Little Karoo

Klein Karoo

Klein Karoo


Mehr Bilder aus Little Karoo

Anstelle der Standardroute nach Swellendam wählten wir den Umweg über die Kleine Karoo-Wüste. Dies wurde uns in Knysna empfohlen.

Erstaunlich, wie sich das Klima gleich nach Überquerung der Swartberge ändert, es wurde sofort fast wolkenlos und sehr heiss. Entsprechend spärlich ist die Vegetation, und schon bald trafen wir auf die ersten Straußenfarmen. Diesen Spass durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Danach ging's zunächst nach Oudtshoorn, wo wir auf der Terrasse eines sehr netten kleinen Restaurants eine Pause gönnten, bevor die Reise schliesslich Richtung Langeberge und Swellendam weiter ging.


Sport & Aktivitäten

Straußenreiten

Eine Führung auf einer der Straußenfarmen ist ein absolutes Muss!

Für ein bescheidenes Trinkgeld hatten wir eine Führung ganz für uns allein, was sich als enorm spannend und nicht zuletzt auch lustig herausstellte. Die Tiere sind nämlich ziemlich doof. Aber auch irgendwie hübsch.

Selbstverständlich liessen wir es uns nicht nehmen, auch mal aufzusteigen. Darauf geritten hat dann allerdings nur einer von uns. Ich war's nicht, denn ich musste ja die Kamera halten ;-)

Ostrich Farm
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Sehenswürdigkeiten

Ronnie's Sex Shop

Ronnie's Sex Shop ist Kult! Die ganze Geschichte der Bar könnt Ihr unter folgendem Link nachlesen:

http://kapstadt.com/unser-service/berichte-in-um-suedafrika/ronnies-sex-shop/

Mit Ronnie kann man sich auch prima unterhalten. Das klingt dann etwa so:

-Where are you guys from?
-We're from Switzerland.
-Are you bankers?
-No, we're not bankers.
-Are you in the chocolate industry?
-Neither.
-Do you know how to make cheese?
-No, we don't.
-Can you fix watches?
-No we cannot fix watches.
-And you're telling me you're Swiss? So what do you do then?
-He's a teacher.
-What do you teach? Yodelling?

Klein Karoo
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Swellendam

Mardouw Country House

Mardouw Country House


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Mardouw Country House - A Legend!

Swellendam ist bekannt als Golferparadies. Für diesen "Sport" sind wir zwar noch nicht alt genug, aber eine Übernachtung im Mardouw Country House hielten wir trotzdem für absolut überlebensnotwendig.

Es war dies dann auch in allen Belangen die perfekte Unterkunft, luxuriös bis ins kleinste Detail, und dabei trotzdem sympathisch unprätentiös. Von allen unseren bisherigen Reisen war Mardouw ohne Zweifel das wunderbarste Übernachtungs-Erlebnis, was wir je hatten, ein Traum!

Leider haben die Besitzer trotz des Erfolges und ausschliesslich maximaler Bewertungspunkte bei allen Reiseportalen entschieden, das Landgut für Gäste zu schliessen. Sehr sehr schade.


Province of Western Cape

Western Cape

Western Cape


Mehr Bilder aus Kap Agulhas

Unsere letzte Etappe vor dem Ziel Kapstadt bot noch einmal kilometerlange Sandstrände und entsprechend jede Menge Fotomotive. Wir gingen die Strecke deshalb gemächlich an und hielten bei jeder sich bietenden Gelegenheit an - vielleicht auch, um das Ende unserer Reise noch etwas hinauszuzögern.


Sehenswürdigkeiten

Kap Agulhas

Kap Agulhas ist der südlichste Punkt des Kontinents und bietet eine rauhe und eher zerklüftete Küste, einen Leuchtturm mit Restaurant und hübsche, oft reedbedeckte Häuschen, sehr ähnlich wie vielerorts an der Nord- oder Ostsee.

Cape l'Agulha
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Sehenswürdigkeiten

Betty's Bay

Wer noch nicht genügend Traumstrände gesehen hat, kann hier nochmal einen Halt einlegen.

In der Lagune scheint allerdings ein Verschmutzungs-Problem zu bestehen.

Betty's Bay
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Kapstadt

Waterfront

Waterfront


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Traumziel

Kapstadt, Ziel- oder Ausgangspunkt praktisch jeder Südafrikareise, zählt heute zu den Top-Destinationen weltweit. Die spektakuläre Lage auf der Kap-Halbinsel und rund um den markanten Tafelberg ist tatsächlich einzigartig.

Sonst hat die Stadt naturgemäss nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Viele nutzen sie aber, um von da aus Ausflüge, zum Beispiel in die Weinregionen Stellenbosch und Franschhoek, zu unternehmen.

Am meisten überrascht hat uns die hervorragende Küche und die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen. Spannend auch zu erleben, dass hier die unrühmliche Geschichte dieses Landes nicht mehr allgegenwärtig ist. Die unendlichen Townships vor den Toren der Stadt bieten allerdings immer noch ein trauriges Bild.

Vor unserer Reise hat man uns wiederholt gewarnt vor der hohen Kriminalität in Südafrika und in Kapstadt insbesondere. Jeder schien jemanden zu kennen, der da schon mal ausgeraubt worden war. Wir hatten jedoch zu keiner Zeit während unserer Reise das Gefühl, nicht sicher zu sein.

Es kommt eben auf die richtige Einstellung an, wie Serge wohl sehr richtig bemerkte. Und natürlich sollte man auch nicht nachts in der Nähe von Wellblechhütten allzu auffällig mit seinem Smartphone spielen oder mit einem Bündel Bargeld rumwedeln. Wer ein paar elementare Grundregeln befolgt, kann in diesem Land einmalige Urlaubstage verbringen.


Sport & Aktivitäten

Tafelberg

Als alte Trekking-Hasen liessen wir es uns natürlich nicht nehmen, auf den Tafelberg hinauf zu wandern. Die ungefähr 700 Höhenmeter vom Parkplatz bis zur Spitze waren für uns zwar keine grosse Herausforderung, die Hitze machte uns gegen Ende aber doch ein wenig zu schaffen.

Die Aussicht war trotz einiger Wolkenfelder fantastisch, und es gab auch einen ziemlich forschen Klippschliefer zu betrachten, äusserlich eine Art Murmeltier oder überdimensionale Ratte, aber offenbar mit den Elefanten und den Seekühen verwandt.

Wie die Zoologen bloss immer auf so schrullige Ideen kommen...

Runter ging's dann auf die knieschonende Weise mit der Schweizer Seilbahn, welche uns bestens vertraut war.

Table Mountain
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Sehenswürdigkeiten

Simons Town

Ein Highlight auf der Fahrt rund um das Kapp sind die Brillen-Pinguine von Simons Town. Um diese frei lebenden Tiere zu besichtigen, bezahlt man allerdings Eintritt. Man kann da sogar baden, was wir wegen des vielen Tierkots allerdings ziemlich eklig fanden.

Simons Town ist aber auch sonst ein attraktives Ausflugsziel, entsprechend sind viele Touristen unterwegs. Wer sich vor der Heimfahrt noch mit Kunsthandwerk eindecken möchte, kann das hier tun. Die Preise sind teilweise gesalzen.

Simons Town
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Essen & Trinken

Carne

Italienische Küche mit afrikanischem Fleisch. Selten kriegt man Fleisch so zart und auf den Punkt gebraten vorgesetzt. Herrliche Weine gibt's dazu und eine Servicequalität, wie wir sie noch nicht mal in den USA erlebt haben, geschweige denn hierzulande.

Empfehlen können wir unter anderem das Gnu, englisch Wildebeest. Sensationell!

Carne
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Essen & Trinken

Il Leone

Wunderbare italienische Küche und sympathische Bedienung zu moderaten Preisen.

Hier waren wir gleich zweimal, da das Mama Africa (offenbar die Nummer Eins in Kapstadt) immer ausgebucht war.

Il Leone
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Shopping

Waterfront

Die Waterfront ist die Touristenattraktion Kapstadts schlechthin. Hier gibt es Shops, Restaurants, Kinos und jede Menge weitere Freizeitangebote.

Wer zum Shark Diving möchte, wird hier ebenfalls fündig.

Zum Flanieren und Shoppen ist diese Vergnügungsmeile allemal geeignet, da zu essen empfehlen wir jedoch ausdrücklich nicht.

Waterfront
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Sehenswürdigkeiten

Two Oceans Aquarium

Sollte es mal regnen, was in Kapstadt praktisch nie vorkommt, bietet dieses Aquarium mit seinen teils riesigen Fischbecken eine prima Gelegenheit, die Unterwasserwelt der beiden Ozeane zu erforschen.

Waterfront Aquarium
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Kommentare

Simone (07.08.2011)

Toller Bericht mit coolen Tipps! Die perfekte Basis für meinen Südafrika-Urlaub!

Simon (08.08.2011)

Danke! Wünsch Dir eine wunderbare Reise, bin schon gespannt auf Deinen Bericht :-)

werner (03.10.2011)

Simon - DANKE! Werde die Reise von Kapstadt an beginnend bereisen und habe ein paar wertvolle Tipps von Dir mitgenommen.

Simon (05.10.2011)

*Neid*

Hoffe, Du hast mehr Zeit für die einzelnen Stationen eingeplant! Wünsch Dir eine tolle Reise!