USA: Westküste und Nationalparks - Reisebericht von Simon bei triplib.

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Simon
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(Anzahl der Bewertungen dieses Berichts: 3)

Im Convertable von Vancouver nach Los Angeles - in drei Wochen! Ein lange gehegter Traum wurde - nach intensiver Vorbereitung - Wirklichkeit. Und die Erwartungen wurden in vielerlei Hinsicht übertroffen.

Die letzten Tage in L.A. hätten wir uns allerdings sparen können, dann hätten wir mehr Zeit fürs Trekking in den Nationalparks gehabt. Insbesondere für den Yosemite, den Zion, den Bryce und natürlich den Grand Canyon sollte man jeweils mindestens einen ganzen Tag und zwei Nächte einplanen. Bei den anderen National und State Parks reichen hingegen ein paar Fotostopps.

Auf dieser Reise zum ersten Mal mit dabei: Die Kanzlerin, unser Navi, welches wie selbige spricht.

Vancouver

Waterfront

Waterfront


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3 Tage Sightseeing in Vancouver

Zum Auftakt buchten wir drei Nächte in der wunderbaren kanadischen Metropole. Verschiedenen Rankings zufolge soll Vancouver neben Zürich eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität sein. Das wollten wir natürlich überprüfen.

Allein durch die Lage zwischen den Coast Mountains, den unendlichen Weiten der kanadischen Wälder und der "Strasse von Georgia" kann sie mit Zürich mühelos mithalten. Wenn wir ehrlich sind, übertrifft sie in der Beziehung unsere Heimatstadt sogar um einiges.

Dank des wunderbaren Wetters konnten wir in der Ferne den Vulkan Mount Baker sehen - von unserer Wohnung aus sehen wir grade mal die Glarner Alpen, die enttäuschenderweise bislang noch nie Lava gespuckt haben.

Pluspunkt für Zürich allerdings ist wohl die halbwegs intakte Altstadt. Eine solche hat auf dem nordamerikanischen Kontinent eigentlich nur Québec.

Dafür hat Vancouver sonst allerlei zu bieten. Zum Beispiel ein milderes Klima als die südlicheren Städte Seattle oder San Francisco, außerdem einige ausgedehnte saubere Sandstrände und das riesige Naherholungsgebiet Stanley Park mit Aquarium. Man kann Whale-Watching-Touren unternehmen, mit dem Wasserflugzeug auf die vorgelagerte Vancouver Island fliegen oder die Skyline von oben betrachten.

Man kann flanieren in Gastown, shoppen und essen in Yaletown oder Boote und Passanten betrachten an der Waterfront.

Zwischen Gastown und China Town bestand zum Zeitpunkt der Reise jedoch so etwas wie eine offene Drogenszene, die es in Zürich nicht mehr gibt. Etwas ungemütlich. Und auch sonst scheint es zahlreiche Obdachlose zu geben, was uns bei einem stark ausgebauten Sozialstaat wie Kanada etwas überraschte.

Trotzdem: Wir waren und sind nachhaltig begeistert vom ersten Höhepunkt unserer Reise.


Sport & Aktivitäten

Rundflug mit dem Wasserflugzeug

Ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug ist eine famose Sache! Verschiedene Flüge können direkt bei Harbour Air an der Waterfront gebucht werden.

Waterfront
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Sehenswürdigkeiten

Vancouver Aquarium

Besonders empfehlenswert: das Becken mit den Belugas - obwohl die Haltung dieser empfindsamen Tiere in so kleinen Becken natürlich fragwürdig ist.

Vancouver Aquarium
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Übernachten

Moda Hotel

Aufgrund des ansprechenden Designs und der zentralen Lage hatten wir uns für dieses Hotel entschieden und haben es nicht bereut. Schwachpunkte: Die Zimmer sind sehr klein und nachts ist es laut. Aber der Kaffee, der in der angeschlossenen Weinbar zum Frühstück serviert wird, schmeckt wie in Italien!

Moda Hotel
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Victoria

Victoria

Victoria


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Zwischenlandung in Victoria

Um von Vancouver nach Seattle zu gelangen, kann man entweder den Greyhound benutzen oder Amtrak. Das sind die preisgünstigen und gängigsten Möglichkeiten.

Oder man kann als Alternative per Wasserflugzeug nach Victoria fliegen und von da mit der Schnellfähre nach Seattle reisen. Wir haben diese Variante gewählt. Flug und Überfahrt waren denn auch ein Erlebnis!

Victoria selber hingegen ist wenig spektakulär, viel Zeit muss man da also nicht einplanen.


Sport & Aktivitäten

Whale Watching

Auf Vancouver Island gäbe es bestimmt vieles zu entdecken. Bei einem längeren Aufenthalt könnte man beispielsweise zum Whale Watching fahren.

Wir hatten in Victoria jedoch nur ein paar Stunden Zeit, und so lag das nicht drin.

Whale Watching
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An-/Abreise

Victoria Clipper Ferry Service

Mit dem Schnellboot reist es sich bequem und abwechslungsreich, aber nicht ganz billig.

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Seattle

Seattle Skyline

Seattle Skyline


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Sleepless

Vom Meer her kommend ist die Silhouette Seattles weit weniger aufregend als jene Vancouvers. Wenn man sich in den Strassenschluchten der Stadt bewegt, gibt's aber doch einige beeindruckende Gebäude zu entdecken.

Auch Seattle kann mit einer hohen Lebensqualität aufwarten, genauer gesagt mit der höchsten der gesamten USA, und ausserdem mit einem grossen Angebot an lebhaften Bars und Kneipen. Starbucks hat hier 1971 (!) seinen Anfang genommen und viele Bands kommen aus dieser Stadt. Auch sonst scheinen kreative Menschen von ihr angezogen.

Seattle hat Stil, ist trendy und lebhaft. Die Stadt hat uns, trotz des erwartungsgemäss kühlen und teilweise nebligen Wetters, von allen Städten, die wir auf dieser Reise besucht haben, am meisten überrascht.


Übernachten

Ace Hotel

Tolles Design- & Budget-Hotel am Rande der Innenstadt. Unbedingte Empfehlung für unkomplizierte Reisende, die aber trotzdem das gewisse Etwas suchen.

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Sehenswürdigkeiten

Farmers Market

Auf dem Farmers Market gibt es alles, was das Herz begehrt. Vor allem natürlich Meeresfrüchte in allen Variationen.

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Essen & Trinken

Starbucks Seattle

Starbucks hat von Seattle aus die Welt erobert. Die allererste Filiale kann man hier besichtigen.

1st Starbucks
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Sehenswürdigkeiten

Space Needle

Wer kennt es nicht, das Wahrzeichen Seattles, die Space Needle. Muss man sich natürlich anschauen. Hochfahren ist aber nicht unbedingt notwendig, es gibt in der Stadt andere Türme, die höher sind und wo man entsprechend auf das Ding runter schauen kann.

Spaceneedle
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Highway 101 - Oregon

Oregon

Oregon


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Oregon Coast Line

Eigentlich ging unsere Reise erst hier richtig los, denn in Seattle holten wir das zuvor reserviertes Cabrio von der Mietfirma ab, was problemlos und schnell verlief.

Das Verdeck konnten wir aufgrund des Lärms und Gestanks auf der Autobahn und der tiefen Temperaturen (Ende Juli!) erstmal nicht öffnen. Auch sonst waren die ersten paar Stunden bis Astoria landschaftlich wenig reizvoll.

Danach wurde es aber überwältigend! Die Landschaft erinnerte uns teilweise an Skandinavien. Zerklüftete Felsen wechselten sich ab mit kilometerlangen Sandstränden und bis weit ins Landesinnere reichenden Dünen.

Als der reizvollste Ort erwies sich Cannon Beach, wo wir eigentlich gerne übernachtet hätten. Es war jedoch noch zu früh am Tag, deshalb entschlossen wir uns, bis Newport durch zu fahren.

Da kamen wir nach Sonnenuntergang an, es war bitterkalt und wir konnten uns für keines der wenig ansprechenden Hotels begeistern. Wir entschieden uns dann für ein überteuertes Strandhotel, das, wie sich weisen sollte, ziemlich miefig roch und ein ausgesprochen unappetitliches Frühstück bot.

Wir kamen nicht umhin zu bemerken, dass es in Newport auch sonst wenig zu entdecken gab und wir machten uns früh auf und davon.

Unterwegs nach Eureka, unserer nächsten Station, bewunderten wir die ersten Redwood Trees, von denen wir in Kalifornien noch viele sehen sollten. Beeindruckend!

An der State Border zu Kalifornien wurden wir angehalten und gefragt, ob wir landwirtschaftliche Produkte mit uns führen, was uns etwas seltsam vorkam. Wie auch immer. In Kalifornien wurde es sonnig und endlich wärmer und wir konnten das Verdeck öffnen. Herrlich!


Sehenswürdigkeiten

Cannon Beach

Cannon Beach dürfte der hübscheste Ort an der traumhaften Küste Oregons sein: Kilometerlanger feinsandiger Strand und ein, für amerikanische Verhältnisse, sehr ansprechendes Ortsbild.

Cannon Beach
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Sehenswürdigkeiten

Sea Lion Caves

Kurz vor Florence kann man Seelöwen-Höhlen besichtigen. Ein durchaus lohnenswerter Stopp - obwohl es an Pier 39 in San Francisco auch welche gibt.

Sea Lion Cave
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Übernachten

Elizabeth Street Inn

Wenn's nicht anders geht, kann man da übernachten. Muss aber nicht sein. Way overpriced und grauenhaftes Frühstück!

Elizabeth Inn
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Eureka - Humboldt County


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We love Eureka!

Wir haben uns sofort in dieses sympathische Nest verliebt! Das Zentrum ist ausgesprochen hübsch mit vielen gepflegten viktorianischen Häusern. Es gibt zwei nette kleine Bakeries mit wundervollen Leckereien und ein paar Restaurants und Shops. Mindestens eine Übernachtung drängt sich hier auf, insbesondere wenn man Humboldt County mit seinen spektakulären Redwoods entdecken möchte.


Übernachten

Eagle House Victorian Inn

Herrliches viktorianisches Hotel mit äusserst sympathischer und hilfsbereiter Gastgeberin. Dazu sehr preiswert. Wären gerne länger geblieben!

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Sehenswürdigkeiten

Redwoods

Die stattlichen Redwoods muss man einfach gesehen haben! Humboldt County eignet sich hervorragend, diese Wunder der Natur hautnah zu erleben.

Redwoods
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Highway 101 - Nordkalifornien


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Topless in California

Die Küste Nordkaliforniens ist traumhaft! Hier konnten wir endlich mit offenem Verdeck fahren und den Fahrtwind geniessen. Genau so hatten wir uns das vorgestellt!

Nach einem ausgedehnten Waldspaziergang zwischen majestätischen Redwoods kam Hunger auf. An einem Feuerwehr-BBQ bekamen wir ein leckeres Steak vom Grill, serviert von einer deutschen Auswanderin, und dazu gab's Live-Musik unter freiem Himmel.

Den letzten Stopp gab's in Bodega Bay, wo Hitchcocks "Vögel" gedreht wurde. Für Filmfans unverzichtbar!


Sehenswürdigkeiten

Avenue of the Giants

Auch in Nordkalifornien gibt es wunderbare Redwood-Wälder zu bestaunen. Man muss dabei nur einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.

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Sehenswürdigkeiten

Bodega Bay

Hier wurde der Gruselklassiker Die Vögel von Hitchcock gedreht. Das Schulhaus aus dem Film ist heute bewohnt, deshalb kann man es sich nur von aussen ansehen. Aber immerhin.

Bodega Bay
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San Francisco


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3 Tage San Francisco

San Francisco war uns auf Anhieb sympathisch. Wir wollten jedenfalls sofort losziehen und all die Sehenswürdigkeiten ansehen, die uns seit jeher bekannt waren. Aber wir mussten uns nicht beeilen, schliesslich hatten wir vier Nächte gebucht.

Als erstes gab's natürlich eine Stadtrundfahrt im Doppeldecker. Verstanden haben wir kaum was von dem, was erzählt wurde, denn der Busfahrer hatte einen besonders ausgeprägten Südstaatendialekt.

Um zu unserem Hotel zu gelangen, konnten wir entweder von Powell Station aus 10 Minuten zu Fuss gehen oder aber die Cable Car benutzen. Diese ist jedoch tagsüber immer mit anderen Touristen überfüllt, so dass wir nur spät Abends damit fahren konnten. Anfangs sah unser Rauf- und Runterhüpfen eher unsexy aus, erst am letzten Abend hatten wir den Dreh raus.

Der Erwerb eines Metrotickets und die Nutzung des Public Transport Systems (Muni) erwies sich ebenfalls als grosse Herausforderung. Irgendwann ging's dann aber doch.

Wir konnten die drei Tage gut ausfüllen, länger hätten wir aber nicht bleiben wollen, denn es zog uns nun in die Nationalparks!


Übernachten

Petite Auberge

Das leicht tuffige Boutique Hotel passt hervorragend zu dieser Stadt und ist ausserdem sehr zentral gelegen.

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Sehenswürdigkeiten

The Golden Gate Bridge

Man kann per Bus dahin fahren, was ziemlich umständlich und zeitraubend ist, oder man kann per Boot unter ihr durchfahren. Haben wir beides gemacht.

Die Schönheit von San Franciscos Wahrzeichen erkennt man allerdings erst so richtig, wenn man drauf steht.

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Sehenswürdigkeiten

Lombard Street

Die kurvigste Strasse der Welt kennt jeder aus Filmen wie "Is was Doc?" oder "Bullitt". Gehört in jedem Fall auch zum Standard-Sightseeing-Programm.

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Sehenswürdigkeiten

Sea Lions at Pier 39

Früher lagen diese possierlichen Tiere woanders rum, erst vor relativ kurzer Zeit sind sie hierher umgezogen.

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Shopping

Union Square

Wer shoppen möchte, ist hier ganau richtig.

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Sehenswürdigkeiten

Painted Ladies

Die Paintes Ladies am Alamo Square lohnen den Besuch, allein des Fotomotivs wegen.

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Sonstiges

Castro Street

Das Schwulen- und Lesbenviertel hat den weltweiten Ruf, besonders vielfältig und aufgeschlossen zu sein. Innerhalb der USA mag es diesem Ruf gerecht werden, für Europäer hingegen ist das Angebot nicht so aussergewöhnlich.

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Sehenswürdigkeiten

Alcatraz mit Golden Gate Bridge

Erst waren wir enttäuscht, als wir erfahren mussten, dass man bereits Monate zuvor buchen muss, um auf die Insel zu dürfen. Danach haben wir aber eine private Boots-Tour gebucht. Mit diesem Boot sind wir dann einmal unter der Golden Gate hindurch und um Alcatraz rum gefahren. Hat gefallen und war äusserst preiswert!

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Yosemite NP


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Um von SF zum Yosemite NP (sprich: Jousemeti) zu gelangen, muss man erst gute zwei Stunden durch das dröge Central Valley geradeaus fahren, wo man sich bei lokalen Farmers Markets mit Obst und anderen Landwirtschaftsprodukten eindecken kann. Dabei wird es mit jedem Kilometer, der von der Küste weg führt, etwas wärmer.

Am Visitor Center beim Parkeingang gilt es, den Eintrittspreis zu entrichten und sich mit Infomaterial einzudecken. Die Preise variieren gelegentlich, man muss jedoch derzeit mit 25 Dollar pro Fahrzeug rechnen. Wir haben einen für 1 Jahr gültigen NP-Pass zu 100 Dollar erworben, was sich für uns in jedem Fall gerechnet hat. Dieser Pass ist gültig für alle Nationalparks, die vom Nation Park System geführt werden, nicht aber zum Beispiel für den Monument Valley NP, der vom Navajo-Stamm betrieben wird.

Yosemite ist der populärste National Park der USA, deshalb gelegentlich mit Besuchern überfüllt. Das war auch der Grund, weshalb wir ihn auf direktem Weg durchfahren haben, ohne einen Abstecher ins Yosemite Village zu machen.

Was wir allerdings gesehen haben, war in der Tat wunderschön, und es hätte sich bestimmt gelohnt, einen oder zwei volle Tage da zu verbringen. Wer nicht einen der Trails bewandern will, kann auch an einem der angenehm warmen Seen einen Tag lang relaxen. Man muss allerdings überall mit vielen Gleichgesinnten rechnen.

Nachträglich haben wir erfahren, dass die Sequoia-&-Kings-Canyon-Nationalparks landschaftlich noch aufregender und ausserdem weniger befahren sind.

Bereits am frühen Nachmittag verliessen wir den Park mit vielen neuen Eindrücken auf der anderen Seite in Richtung Mono Lake.


Mono Lake


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Vom Yosemite NP geht's steil runter, schon bald erreichten wir den Mono Lake, wo's die imposanten Kalktuff-Formationen zu sehen gibt. Der See hat eine bewegte Geschichte, die zum Beispiel bei Wiki nachgelesen werden kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Mono_Lake.

Das Tagesziel war Bishop im Owens Valley, und da noch genügend Zeit blieb, entschieden wir uns, die Geisterstadt Bodie zu besuchen. Hierfür müssen einige Kilometer auf Naturstrassen zurück gelegt werden. Die Mühe hat sich aber gelohnt; es war eine Reise in die Zeit des Wilden Westens. Auf dem Weg dahin sind wir ausserdem einer Klapperschlage begegnet.

Danach ging's zügig in Richtung Bishop, wo wir im etwas miefigen Holiday Inn übernachteten.


Sehenswürdigkeiten

Bodie Ghost Town

Die Geisterstadt Bodie in der Sierra Nevada ist über eine Naturstrasse vom Mono Lake aus erreichbar und sehenswert, wenn man den echten "Wilden Westen" erleben will.

Die Stadt wurde 1861 gegründet, nachdem hier Gold gefunden wurde. In ihrer Blütezeit hatte sie 10'000 Einwohner, 65 Saloons, einige Kirchen, mehrere Zeitungen, ein Chinesenviertel und natürlich zahlreiche Bordelle.

Bald war sie aber auch eine der wildesten und gesetzlosesten Städte des gesamten Westens. Morde, Überfälle und Postkutschenraub waren an der Tagesordnung.

Nach wenigen Boom-Jahren ging die Bevölkerungszahl jedoch rasch wieder zurück. Ein Großbrand im Jahre 1932 besiegelte das Schicksal Bodies. Heute stehen aber noch einige windschiefe Häuser, die besichtigt werden können.

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Essen & Trinken

Whiskey Creek in Bishop

Den Tipp haben wir an der Rezeption unseres Inn's erhalten: Hervorragende Grilladen, serviert von freundlichem Personal auf einer lauschigen Terrasse.

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Death Valley NP


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Heißheißheiß!!!

Der Death Valley Nationalpark hatte auf mich schon immer eine eigentümliche Anziehungskraft. Wohl auch deshalb, weil es da nie regnet. Ganz im Gegensatz zu unserem Land, wo's eigentlich nie aufhört zu regnen.

Und wirklich, diese lebensfeindliche, karge Landschaft, wo über Hunderte von Kilometern kein Schatten spendender Baum auszumachen ist, war etwas vom Eindrücklichsten, was wir während dieser Reise erlebt haben.

Die Gegend soll eine der heissesten der Erde sein. Und da wir beide die Hitze gut abkönnen, waren wir gespannt, wie leicht wir nahezu 50°C wegstecken. Aber nach nur 2 Minuten ausserhalb des klimatisierten Autos waren wir völlig nass geschwitzt. In Badwater wehte zusätzlich ein heisser Wind, so dass es sich anfühlte wie von einem gigantischen Heizlüfter angeweht.

Selbstverständlich konnten wir während der Fahrt durch den Death Valley NP das Verdeck des Cabrios nicht öffnen, denn wir hätten uns sofort einen Sonnenstich eingefangen.

Trotzdem ein grossartiges Erlebnis!


Sehenswürdigkeiten

Zabriskie Point

Der Aussichtpunkt, der Berühmtheit erlangte durch den Film Antonionis aus dem Jahr 1969, bietet einen atemberaubenden Blick auf die vor 5 Millionen Jahren entstandenen rötlichbraunen Steindünen. Besonders empfohlen wird, den Ort bei Sonnenaufgang zu besuchen.

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Sehenswürdigkeiten

Badwater Basin

Der tiefste Punkt Nordamerikas mit einer Höhe von 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Badwater ist der kümmerliche Rest des vorzeitlichen Sees Lake Manly.

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Las Vegas


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Es lag auf der Hand, dass wir in Las Vegas zwei Nächte bleiben wollten, man muss diese Dekadenz schliesslich mal erlebt haben.

Wir haben uns ein sympathisches Off-Strip-Hotel ohne Casino ausgesucht. Als typische Europäer sind wir am ersten Abend noch zu Fuss an den Strip gelaufen, was keinen Sinn macht, denn der Weg war lang und nicht sehr ansprechend. Ausserdem gibt es in jedem Casino Gratis-Parkplätze, oder man kann das beliebte, wenn auch unnötige Valet Parking nutzen.

Am zweiten Abend besuchten wir eine Show des bekannten Cirque du Soleil - muss ja sein, wenn man schon mal da ist. Das war denn auch, wie erwartet, ganz unterhaltsam und handwerklich hoch professionell gemacht, allerdings kamen diverse Schlüpfrigkeiten dann doch sehr provinziell daher.

Sehenswert, weil grausam kitschig ist das Venetian. Da wurde Venedig im Kleinformat nachgebaut, alles innerhalb des Hotels, mit künstlichem Tageslicht und singenden Gondolieres. Was für ein Sch***-Job, tagein tagaus Touristen durch die künstlichen Lagunen zu schippern und dabei O Sole Mio zu singen.

Die riesigen angegliederten Casinos der Hotelkomplexe und das dazugehörige Klimpern fingen allerdings sehr rasch an zu nerven, und so fuhren wir nach der zweiten Nacht erwartungsfroh Richtung Nationalparks.


Sehenswürdigkeiten

The Strat

Das Stratosphere Tower ist Hotel, Casino und Aussichtsturm. Die drei Attraktionen hier heissen X-Scream, Insanity und The Big Shot, alle sind ziemlich krass. Ausserdem bietet "The Strat" in 350 Metern den höchsten Sky Jump der Welt an. Letzteres haben wir ausgelassen.

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Übernachten

Alexis Park Resort

Sympathisches Off-Strip-Hotel, absurd preiswert, wenn man keine Extraleistungen bezieht.

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St. George, Utah


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Auf dem Weg zum Zion NP legten wir einen kurzen Zwischenstopp in St. George ein, wo wir uns den weit herum sichtbaren wunderschönen Mormonen-Tempel ansahen (was leider nur von aussen möglich ist) und uns von einer Schweizer Auswanderin die Geschichte des Tempels und der Stadt erzählen liessen.

Spannend, aber auch irgendwie seltsam, wie man sich als Europäerin dazu entscheiden kann, in diese Wüstenlandschaft zu ziehen und Mormonin zu werden. Aber es kann ja jeder, wie er will.


Zion NP


Mehr Bilder aus Zion-Nationalpark

A nice surprise

Vom Zion Nationalpark hört man ja immer wieder gar nichts. Da er aber auf dem Weg lag, entschieden wir uns, den auch noch "mitzunehmen", also durchzufahren.

Es hatte kurz geregnet, deshalb war die Naturstrasse etwas matschig, aber die Farben der Felsen erschienen durch das Nass noch leuchtender und intensiver. Wunderschön!

Beim nächsten Mal nehmen wir uns für diesen Park mindestens einen Tag Zeit, es gibt einige sicherlich aufregende Aktivitäten für sportlich Interessierte.


Sport & Aktivitäten

Zion Aktivitäten

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man den Park erleben kann, wie Hiking, River Tubing, Klettern, Biken uvm.

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Bryce Canyon NP - Boulder Mountain


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Farben-Flash

Was nun folgte war DAS Natur-Highlight unserer Reise. Wir wussten zwar, dass der Bryce Canyon etwas Besonderes ist und manche diesen NP gegenüber dem Grand Canyon vorziehen, aber auf diesen Anblick waren wir nicht vorbereitet. Rote Felspyramiden, sogenannte Hoodoos, soweit das Auge reicht! Wir fühlten uns wie unter Einfluss irgendwelcher bewusstseinserweiternder Drogen.

Allzu gerne wären wir in die Schluchten hinunter gestiegen, wie das einige andere NP-Besucher offenbar auch taten. Da wir uns jedoch als Tagesziel Torrey, jenseits des Boulder Mountain, vorgenommen hatten und das Motel bereits gebucht war, blieb uns leider wiederum zu wenig Zeit, um den Park zu erforschen. Mehr als ein ausgedehnter Spaziergang an der Kante blieb uns also nicht. Schade!


Die Fahrt über den Boulder Mountain bot wiederum atemberaubende Aussichten und es gab ausserdem eine spektakuläre Fauna zu beobachten. Zeitweise glaubten wir uns im Zoo, bloss ohne Gehege.

In diesen Tag hatten wir eindeutig zuviel rein gepackt. So viele Eindrücke konnten wir kaum verarbeiten.


Übernachten

Sandstone Inn in Torrey, UT

Wir kamen relativ spät im Motel an, die junge Frau, die für das Check-In verantwortlich war, wollte bereits gehen und war entsprechend in Eile. Allerdings mussten wir dann feststellen, dass das Zimmer nicht gereinigt wurde, und die Frau musste nochmal herzitiert werden, damit wir ein anderes Zimmer beziehen konnten. Ziemlich umständlich, das alles. Frühstück schmeckte erwartungsgemäss.

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Essen & Trinken

Café Diablo in Torrey, UT

Zuerst dachten wir, wir müssten aufgrund der relativ späten Uhrzeit hungrig ins Bett. Durch Zufall fanden wir dann jedoch dieses wunderbare Restaurant! Das Essen schmeckte hervorragend, der Service war sehr freundlich. Ein perfekter Abschluss für diesen erlebnisreichen Tag.

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Vom Capitol Reef NP bis Glen Canyon NRA


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Ausgeruht und gestärkt ging's am nächsten Tag zunächst Richtung Capitol Reef NP, der nicht grundlos zu den weniger bekannten Parks zählt. Also weiter.

Wieder mehr zu sehen gab's dann unterwegs zum Monument Valley. Einige Berge entlang der Strecke, etwa in der Mitte zwischen Capitol Reef und Hanksville, erinnerten uns je nach Lichteinfall an gotische Kathedralen.

Bald schon erreichten wir den Colorado River, unterwegs deckten wir uns an Strassenständen mit handgefertigten Souvenirs des Navajo-Stammes ein. Christbaumkugeln kaufen bei 35°C in der Wüste hat schon was für sich.


Sehenswürdigkeiten

Goosenecks State Park

Ein wirklich lohnenswerter kleiner Abstecher, für den wir auch einen grösseren Umweg in Kauf genommen hätten.

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Sehenswürdigkeiten

Natural Bridges National Monument

Diese natürlichen Brücken sind ganz hübsch anzusehen, jedoch waren wir in den Tagen zuvor von Eindrücken gleichsam überrollt worden, deshalb hielt sich die Begeisterung hier etwas in Grenzen - zumal man einen Umweg von beinahe 40 Meilen dafür in Kauf nehmen muss. Wenn man auf der Reise reichlich Zeit eingeplant hat, kann man sich diese Brücken ansehen, ansonsten weglassen.

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Sehenswürdigkeiten

Mexican Hat

Auf dem Weg zum Monument Valley kommt man da ohnehin vorbei, da kann man ja auch ein Foto machen.

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Monument Valley NP


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Seitdem ich Thelma & Louise damals im Kino gesehen hatte, war es immer mein Traum, im Cabrio durchs Monument Valley zu fahren. Natürlich mit der passenden Musikuntermalung von Marianne Faithfull und Toni Childs.

Endlich war es soweit! Und, nun, es war genauso wie im Kino, nur kleiner. Man denkt ja immer, das sieht im Westen der USA halt überall so aus, und in "Thelma & Louise" grenzt das Monument Valley sogar direkt an den Grand Canyon. In Wahrheit aber ist das Gebiet ziemlich übersichtlich und liegt dazu noch mitten im Nirgendwo bzw. einige Hundert Meilen vom Grand Canyon entfernt. Wie auch immer.

Der Monument Valley National Park wird von den Navajo verwaltet, deshalb muss man gesondert Eintritt bezahlen, selbst wenn man den Jahrespass besitzt.

Man kann geführte Touren unternehmen oder den Rundweg selber befahren. Geeignet hierfür sind eigentlich nur Off-Roader. Wir haben's trotzdem gewagt - unser Convertable sah danach entsprechend aus.

Der Kanzlerin mussten wir aber bald den Strom abdrehen, denn mit ihrem Spruch "kehren sie wenn möglich um, tja und wenn nicht... Pech gehabt" ging sie uns an der Stelle doch ziemlich auf die Nerven.


Übernachten

The View Hotel

Wir hatten uns im Vorfeld mehrfach vergeblich bemüht, ein Zimmer in diesem Hotel zu kriegen, aber es war bereits ein halbes Jahr zuvor restlos ausgebucht.

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Page - Lake Powell


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Im Nachhinein war es ein Glücksfall, dass wir im Monument Valley kein Zimmer erhalten haben. Page ist traumhaft schön gelegen und offensichtlich weit herum bekannt als Erholungsort für Yachtbesitzer und andere zahlungskräftige Urlauber.

Wir bekamen ohne Reservierung eines der letzten Zimmer mit Blick auf den Lake Powell. War nicht ganz billig, aber hat sich gelohnt!

Geplant war am Folgetag eine Tour in einem der Antelope Canyons, aber als wir so gegen halb Elf da ankamen, war bereits ein beachtlicher Menschenauflauf zugegen und es herrschte ein Riesendurcheinander. Es war nicht abzusehen, wann wir starten konnten. Kurzerhand entschieden wir uns, diese Attraktion beim nächsten Mal einzuplanen, und machten uns auf den Weg Richtung Grand Canyon.


Übernachten

Lake Powell Resort

Das direkt am Lake Powell gelegene Resort besticht vor allem durch die atemberaubende Aussicht. Das Essen hat uns auch geschmeckt. Allerdings ist diese Unterkunft nicht für den ganz kleinen Geldbeutel geeignet.

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Sehenswürdigkeiten

Antelope Canyon Tours (3 Reviews)

Die Zeit hierfür hat uns leider gefehlt. Beim nächsten Besuch in Page werden wir länger bleiben und diese Canyons besichtigen. Man muss allerdings reichlich Zeit einplanen oder früh aufstehen.

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Grand Canyon NP


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Beim Grand Canyon haben wir uns wiederum etwas geärgert, dass wir nicht mehr Zeit zur Verfügung hatten. Denn dieser Nationalpark eignet sich definitiv nicht zum Nur-mal-kurz-Runtergucken, der muss erwandert werden!

Immerhin gibt uns das einen weiteren Grund, in einigen Jahren wieder hin zu fliegen.

Der Ausblick war jedenfalls gigantisch, allein durch die immensen Dimensionen. "Grand" eben!


Route 66


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White Trash

Die Route 66 zu befahren mag für viele ein Jungentraum sein. Für uns nicht. Aber spannender als die Interstate ist sie allemal. Da wo die Strasse nicht mehr existiert oder kaum noch befahrbar ist, wirken die Orte mehrheitlich verlassen und wirtschaftlich herunter gekommen.

Es gibt viel Skurriles zu entdecken auf dieser Route: Zum Beispiel Kingman. Mit seinen unendlichen Trailerparks bietet der Ort ein Höchstmass an Tristesse und hat auch was Beängstigendes. Sollte ich mal einen Serienkiller-Thriller drehen wollen, würde ich das da tun.

Es gibt die Bezeichnung "White Trash". Gemeint sind weisse Amerikaner mit geringer Bildung, die durch ihr Aussehen und ihre Sprache ein Klischee bedienen, was durch amerikanische Talkshows geprägt wird. Wir haben an der Route 66 einige Exemplare dieser Gattung getroffen.


Essen & Trinken

Roadkill Café

Das Roadkill Café in Seligman ist eine Institution an der Route 66. Motto: "You kill it, we grill it!" Die Speisekarte ist originell, zum Beispiel: "The chicken that almost made it" oder so ähnlich. Ausserdem gibt es lustige Souvenirs zu kaufen. Service und Essen sind jedoch unterirdisch. Klassische Touristenfalle.

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Übernachten

Best Western King's Inn and Suites

Wenn man schon in Kingman übernachten muss, dann sollte man dies in einem der beiden Best Western Motels tun. Das King's Inn and Suites reicht zu diesem Zweck völlig aus. Ein Problem ist allerdings die Verpflegung: Es gibt offensichtlich weder ein vernünftiges Restaurant noch eine Bar in dieser Stadt.

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Sehenswürdigkeiten

Roy's

Der einsam in der Mojave-Wüste gelegene Ort Amboy entstand um 1883 als erste einer Reihe von Eisenbahnstationen in alphabetischer Reihenfolge. Durch den Bau der Santa Fe Railroad und der Route 66 errang Amboy wirtschaftlichen Erfolg, der durch die Interstate Highway 40 allerdings wieder abhanden kam. Amboy ist heute ein eigentümlicher Nicht-Ort mit 20 Einwohnern. Roy ist einer von ihnen.

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Joshua Tree NP


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Da wir von all den Naturschönheiten gar nicht genug bekommen konnten, und wohl auch weil wir schon ahnten, was in L.A. auf uns zukommen sollte, entschieden wir uns, noch einen letzten National Park zu besuchen: den Joshua Tree NP.

Natürlich wussten wir, dass dieser Park nicht annähernd so spektakulär sein würde wie einige der vorhergehenden, entsprechend waren die Erwartungen nicht allzu hoch.

Trotzdem, und vielleicht auch, weil kaum Autos unterwegs waren, hat uns dieser Park ausnehmend gut gefallen. Wir hatten uns einen Spass draus gemacht, bei jedem Halt extra den gesonderten Behinderten-Parkplatz zu belegen, da überall sämtliche Parkplätze frei waren. Jedem Tierchen sein Pläsierchen ;-)

Sehenswert darin ausserdem der Cholla Cactus Garden!


Los Angeles


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Moloch des Grauens

Man muss sie mal erlebt haben, um erfahren zu können - und ich meine hier buchstäblich erFAHREN! -, wie schrecklich und vor allem schrecklich unentspannt dieser Moloch ist.

Wer schöne und trendige Städte an der Westküste sehen will, fliegt nach Vancouver, Seattle und natürlich SF, aber ganz bestimmt nicht nach LA. Ausser natürlich, man steht im Urlaub gern täglich ein paar Stunden auf 12-spurigen Highways rum oder findet Gefallen an hysterischen und adipösen Menschenwracks.

Aber wenn man schon mal da ist: Architekturstudenten können sich das Eames House ansehen, Achterbahnfreaks den Knotts Berry Farm Theme Park, Jazzfans den Catalina Jazz Club und jeder sollte mal nachts vom Griffith Observatory auf die ansonsten architektonisch komplett uninteressante Stadt runter geguckt haben. Dafür kann man zwei Ferien- bzw. Lebenstage einplanen.

Wir werden in ein paar Jahren bestimmt wieder in den Westen der USA fliegen, aber statt wertvolle Urlaubstage in L.A. zu verschwenden, werden wir diese fürs Trekking in den verschiedenen National Parks einsetzen und auch jene Parks besuchen, die wir dieses Mal ausgelassen haben.

Insgesamt war es eine wunderbare, unglaublich ereignisreiche Reise, die unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat!


Sehenswürdigkeiten

Griffith Observatory

Etwas vom Sehenswertesten in dieser an Sehenswürdigkeiten extrem armen Stadt ist der Ausblick vom Griffith Observatorium nachts - gerne bemüht in vielen Hollywod-Filmen, und auch die Simpsons-Stadt Springfield ist L.A. entlehnt.

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Essen & Trinken

Catalina Jazz Club

Jazz Club am Sunset mit hochkarätigen Künstlern und ansprechender Küche.

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Sport & Aktivitäten

Knott's Berry Farm Theme Park

Hier gibt's einige lustige Attraktionen!

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Sehenswürdigkeiten

Universal Studios

Im Universal Studios Theme Park kann man sich einen halben Tag lang leidlich amüsieren. Interessant war die Führung mit einer Tram durch die Studios, genial der Simpsons-Ride, den wir viermal gemacht haben, aber alles andere kann man sich schenken. Wir gönnten uns einen sündhaft teuren "Front of Line Pass", damit wir nicht ewig anstehen mussten. Einen "All you can eat Pass" haben wir auch noch erworben, was sich aber nicht gerechnet hat, da uns bei dem Frass schon vom Anschauen schlecht wurde.

Universal Studios
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Sehenswürdigkeiten

Hollywood Walk of Fame

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Kommentare

werner (21.06.2011)

Sehr geile Reise Simon!
Ich werde nicht mehr allzulange warten und mich wieder mal an die Westküste ranschmeißen. Immer wieder ein Erlebnis. Immer wieder neue Eindrücke.
Danke für den tollen Bericht!