An der schönen blauen Donau (2) - Reisebericht von Stampferle bei triplib.

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Stampferle
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Mit dem Fahrrad von Passau nach Budapest

Passau 11. Juli

Passau

Passau


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Von Hamburg nach Passau

Heute abend treten wir den zweiten Teil unserer Donaureise an. Wir nehmen den Nachtzug von Hamburg nach Passau. Da es keinen Speisewagen gibt, decken wir uns vorsichtshalber mit belegten Brötchen ein. Um 20:34 sind die Räder verstaut und wir suchen unser Zimmer auf. Wir haben ein Deluxe-Abteil gebucht. Es ist winzig, aber mit Dusche und WC. Als Willkommensgruß gibt es einen Prosecco und Mannerschnitten. Gegen 22 Uhr kommt der Zimmerservice und klappt unsere Betten auf und nimmt die Frühstücksbestellung entgegegen.
Der Zug rattert und schlingert und lärmt - an Schlaf ist kaum zu denken. Das kann ja heiter werden....


Oberlandshaag 12. Juli

Oberlandshaag

Oberlandshaag


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Von Passau nach Oberlandshaag

Um 5 Uhr morgens werden wir geweckt. Es gibt heißen Kaffee und Brötchen und dann schnell anziehen, denn um 5:30 sind wir in Passau.
Wir verlassen den Zug, sortieren unser Gepäck und radeln durch die schlafende Stadt. Die erste Etappe bis Obernzell läuft entlang der Straße mit sehr viel Schwerverkehr. Danach wird es etwas ruhiger. Das Himmel ist verhangen und es gibt Nieselregen. Im Gasthof Luger gönnen wir uns ein zweites Frühstück und werden fast schwach, da es freie Zimmer gibt.
Aber es geht zügig weiter bis zur Schlögener Schlinge, wo wir auf die Längsfähre von Au nach Grafenau steigen. Der Freund des Fährmanns hat einen riesigen Brassen gefangen, den wir gebührend bewundern. Nach der Fähre viel Natur und so spannen wir unsere Hängematten auf und holen ein bischen Schlaf nach.
Es ist jetzt schon 12 Uhr mittags und wir haben bereits die Hälfte unserer Tour geschafft. In Exlau, ein recht einsamer Ort, machen wir Mittag. Hier gibt es riesige fleischbefüllte Brotzeitteller und rote Debrezinerwürste. Bevor die Betreuer der Behindertengruppe, die hier auch Pause machen, den Behinderten Pfeil und Bogen aushändigen, verlassen wir zügig den Gasthof.
In Untermühl setzen wir über nach Kaiserau und dann geht es am linken Ufer bis Aschach. Im dortigen Fahrradladen Fritz noch Kleinigkeiten gekauft, als auch Capuccino und Eis genossen.
Wir machen einen kleinen Stadtbummel an der Donaulände mit den schönen Barockfassaden. Dann über die Brücke und Anstieg zum Faustschlössl, unserem heutigen Quartier. Wir haben ein großes Zimmer mit "Meerblick". Zum Abendessen gibt es Eierschwammerl, Serviettenknödel und Palatschinken.


Mauthausen 13. Juli

Linz

Linz


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Von Oberlandshaag nach Mauthausen

Nach tiefen Schlaf frühstücken wir um halb zehn. Heute Dauerregen und nasse Räder, da das Schuppendach leckt. Wir radeln im strömenden Regen längs der Donau. Kein Zeichen von Zivilisation bis Ottensheim. Um elf Uhr gönnen wir uns ein zweites Frühstück an der Seilfähre. Man schaut uns mitleidig an. Danch weiter im Regen bis Urfahr an einer schecklichen Schnellstrasse, wo uns jeder Lastwagen noch zusätzlich abduscht. In Uhrfahr über die Brücke und dann sind wir in Linz. Hier sind wir mit Freunden zum Mittagessen verabredet. Treffpunkt ist der Lentos-Glasbau. Wir fahren in die Tiefgarage und ziehen uns erstmal komplett um. Erst später merken wir, dass wir genau vor der Überwachungskamera stehen! Die hatten sicher ihren Spaß! Jetzt, wo wir trocken gelegt sind, gibt es Fisch auf gelben Reis und Zuccini. Danch Panacotta. Unsere Freunde sind sehr nett und wir verabreden uns zum Kaffee am Schloß. doch vorher besichtigen wir das Lentos Kunstmuseum., wo es eine Menge "entarteter Kunst" zu sehen gibt. Darunter auch Liebermann, Kokoschka und Caspar David Friedrich. Sehr kurios!
Danach Schopping-Tour in der sehr langen Fußgängerzone und dann Aufstieg zum Schloß. Das ist etwas vernachlässigt und man hat einen schrecklichen Stahl- und Glasanbau angeklebt. Die Aussicht vom Cafe ist dafür sehr schön. Allerdings dräut in der Ferne mächtig viel Industrie. Wir verlassen gegen 17 Uhr die Stadt Linz. Der Regen ist vorbei und manchmal gibt es sogar Sonne. Der Weg nach Mauthausen zieht sich endlos dahin. Erst entlang der Donau mit Blick auf riesige Abraumberge der Metallindustrie, danach eine Menge kleiner Kuhdörfer. Wir kommen am Konzentrationslager Mauthausen vorbei. Wir sind aber noch von Theresienstadt schockiert genug und radeln deshalb weiter. Erst um 18:30 kommen wir nach Mauthausen. An der Donau ein paar nette Barockfassaden, aber in der zweiten Reihe auf dem Marktplatz ist es wie ausgestorben. Wir beziehen unser Quartier im Gasthof Zur Traube. Schlicht, aber ordentlich und sehr sauber. Abends kommen unsere Freunde noch zum Abendessen vorbei. Wir finden eine nette Kneipe und sitzen noch lange bei Most, Topfenknödel, Eierschwammerl und Surfleisch. Wir fallen todmüde ins Bett. Morgen besichtigen wir die Burg Pragstein.


Ybbs 14. Juli

Grein

Grein


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Von Mauthausen nach Ybbs

Heute gut ausgeschlafen und ein einfaches Frühstück genossen. Das Wetter heute verhangen aber trocken. Burg Pragstein hat eigentlich geschlossen, wir schummeln uns aber trotzdem hinein. Es ist eine ganz kleine schnuckelige Burg, in der es aber nicht viel zu sehen gibt. Danch gucken wir uns die Kirche oben auf dem Berg an. Auch hier ein grässlicher Neubeu gleich nebenan. Haben die Katholiken zu viel Geld? Aber es gibt einen sehr schönen Pfarrgarten.
Weiter geht es Richtung Grein. In Au noch schnell Getränke gekauft und dann geht es durch endlose Natur immer entlang der Donau. Immer wieder durch kleine idyllische Dörfer, Aufwälder, Blumenwiesen und sanfte Landwirtschaft. Dann kommt Grein in Sicht. Unser erster Besuch gilt dem Schloss Greinburg- auch oben auf dem Berg. Ein Traum von Innenhof mit Arkaden und Brunnen. Innen ein riesiges Diamantgewölbe, Rittersäle von gigantischen Ausmaßen und die Krönung: Ein Saal, welcher komplett mit Flußkieselmosaiken ausgelegt ist. Eine Grotte aus Tuffstein mit eingelassener Badewanne setzt dem Ganzen die Krone auf. Hier könnte ich sofort einziehen...
Wir radeln den Berg hinunter zum Marktplatz. Hier gibt es im alten Rathaus das älteste Theater Österreichs. Es ist einfach nur schön und alt und extravagant und unbedingt sehenswert. Es gibt eine sehr humorige Führung. Tatsächlich wird hier auch noch gespielt. Ein kleines Museum über die Sommerfrische vergangener Zeiten rundet das Ganze noch ab. Wir haben uns köstlich amüsiert.
Mittag machen wir im Cafe Blumensträußl. Ein nettes Cafe, aber ein schwacher Service. Wir erkunden noch den kleinen Ort und finden ein fantastischen Cafe mit einem Kuchenbuffet, wie wir es noch nie gesehen haben. Melange und Marillenknödel, Einspänner und Strudel versöhnen uns wieder mit dem schlechten Wetter.
Wir setzen mit der Fähre über, da auf dem diesseitigen Ufer immer die Straße mitläuft. Hier geht es jetzt geruhsam auf dem Radweg bis nach Ybbs. Wir sind gegen 16:30 vor Ort und beziehen Quartier im Gasthof Mang. Wir bekommen das letzte Zimmer, da heute eine große Hochzeitsgesellschaft hier feiert. Das kann ja heiter werden.
Der Wirt ist ein ganz launiger Geselle und lädt uns für den Abend ein, mitzufeier.
Wir besichtigen den hübschen Ort mit sehr alten Häusern und einer tollen barocken Kirche. Es gibt auch ein großes Kloster, das heute eine Psychatrie beherbergt.
Wir essen bei unserem Wirt. Wie immer Eierschwammerl, Spinatknödel und das gute Zwickelbier. Die Einheimischen glauben uns alle Räuberpistolen, die ich ihnen in breiter Mundart erzähle und so werden sie immer lustiger und spendieren uns ein Glas Wein nach dem anderen. Dann taucht die Braut auf - sie wurde entführt. Und so dauert es nicht lange bis die ganze Gesellschaft mit lautem Tratra und Musik hier weiterfeiert und wir mittendrin. Das wird eine lange Nacht!


Krems an der Donau 15. Juli

Kloster Melk

Kloster Melk


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Von Ybbs nach Krems

Heute lange geschlafen - warum nur? Erst um 10 Uhr sind wir mit dem opulenten Frühstück fertig. Unser Wirt zeigt sich von unseren kabarettistischen Einlagen des Vorabends beeindruckt.
Bevor wir Ybbs verlassen besichtigen wir noch ein kleines Fahrradmuseum. Ganz entzückend.
Der Regen hat für einen Moment Pause gemacht und wir radeln bis Pöchlarn. Hier besichtigen wir das Kokoschka-Haus, als auch die Ausstellung "Amor und Eros". Eine junge Studentin macht mit uns eine Führung und erzählt uns Geschichten aus dessen kruden Leben.
Weiter geht es am Nibelungendenkmal vorbei und nicht mehr lange, kann man schon in der Ferne die gelben Türme des Klosters Melk sehen. Leider regnet es schon wieder und wir treten ordentlich in die Pedale.
Vor dem Kloster gibt es im Fährhaus Melk Mittagessen. Heute gibt es Blunzengröstl mit Sauerkraut. Die großen Flussschiffe unter Malteser Flagge drängen sich an der Anlegestelle. Busse gibt es noch viel mehr. Wir radeln durch die schöne Altstadt von Melk und schieben dann den steilen Berg zum Kloster hinauf. Diesen Kloster hat gigantische Ausmaße und es ist top saniert. Wir lassen uns durch endlose Flure, Säle, Austellungsräume treiben, die sich in ihrem barocken Glanz immer wieder übertreffen. Kernstück ist die Kirche, die vor Gold nur so strahlt. Ich vermisse trotz aller frommer Texte und all dem Prunk das gewisse Erschaudern, das einem manchmal in Kirchen oder Klöstern überkommt. Vielleicht liegt es an dem professinellem Durchschleußen der Massen. Wirklich schön ist die riesige Bibliothek und der wunderbare Gartenpavillon, dessen Wände mit glücklichen schwarzen Heiden mit zugehöriger Flora und Fauna verziert ist. Hier gönnen wir uns eine Kaffeepause.
Der großzügig angelegte Park beherbergt auch ein altes Schwimmbad für die Mönche, als auch sehr liebevoll angelegte Kräuter- und Blumengärten. Wir sind sehr beeindruckt.
Bei Regen verlassen wir den schönen Ort.
Wir kommen durch Augstein, welches uns zu hoch am Berg liegt. Wir sind einfach schon zu schlapp und haben noch einen weiten Weg vor uns. Wir befinden uns mittlerweile in der Wachau und radeln auf dem Marillenweg. Überall sind große Plantagen mit gelbleuchtenden Marillenbäumen. Man kann überall davon naschen. Weinberge grüßen vom anderen Donauufer und schon bald kommt Dürrnstein in Sicht.
Gegen 18 Uhr fahren wir in Mautern über die Donau nach Spitz, welches mit Krems zusammengewachsen ist. Auf dem Marktplatz nehmen wir noch schnell einen Eiskaffee und radeln dann zu unserem Hotel "Unter den Linden". Nach dem duschen sind wir so müde, dass wir auf das Abendessen verzichten.


Wien 16. Juli

nach Krems

nach Krems


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Von Krems nach Wien

Heute sind wir schon früh wach. Wir genießen das gut sortierte Frühtücksbuffet und schon satteln wir die Hühner. Unser Versuch die Kremser Kunstmeile zu erforschen scheitert, da wir zu früh dran sind. Wir radeln durch das Steiner Tor und sind in der schönen Fußgängerzone, die sehr belebt ist. Dann geht es wieder an die blaugraue Donau. Wir haben Glück - der Wind pustet ordentlich - aber in die richtige Richtung! Heute wieder viel Natur bis zum Kraftwerk Altenwörth, wo wir die 800 Meter breite Donau überqueren. Nach dem Sperrwerk dräut ein altes Atomkraftwerk. Hier gibt es eine Jausenstation, bei der Kaffee sicher immer sehr heiß ist. Doch Scherz beiseite- das AKW wurde nach der Fertigstellung nie in Betrieb genommen - ein Bürgerentscheid hat es zu Fall gebracht und nun steht die Ruine hier herum. Ein Irrsinn!
Danach über die Dörfer in das Städtchen Tulln. Da Montag ist, ist leider das Otto-Schiele-Haus geschlossen, als auch das Römermuseum.
Tullns Marktplatz hat ein schwachsinniger Architekt mit Tiefgaragen, Stahlelementen und schneeweißen Gipsfiguren versaut. Da helfen auch die beiden Brunnen nichts - einer barock, der andere aus Edelstahl. Wir essen zu Mittag am Marktplatz: Suppen und Soda.
Im Fahradladen erstehen wir eine neue Lenkertasche, die sich nur mit größten Widerständen montieren lässt - die Stimmung kocht und so ist es gut, dass es mal wieder einen ordentlichen Regenguss gibt.
Weiter geht bis zum Kraftwerk Greifenstein, wo wir ein paar Holländer wieder auf den richtigen Weg bringen. Thorsten sagt, es war die Königin Beatrix und sie wird mich sicher dafür auf ihr Slot einladen. Ich glaube aber nicht daran.
Wir wechseln die Donauseite und nähern uns langsam aber sicher Wien. Kurz vor Wien noch schnell einen Topfenstrudel und dann geht es viele Kilometer auf der Elbinsel völlig stressfrei bis in die Stadt. Unser Hotel ist heute Der Wilhelmshof. Wir haben ein tolle Suite mit Blick über die Dächer und einem klitzrkleinen Balkon. Nach Einzug und Reinigung geht es zum Essen in die turbulente Stadt.


Kunsth. Museum

Kunsth. Museum


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nochmals Wien 17. Juli

Heute morgen sind wir etws gerädert. Es war heiß und laut. Wir fahren mit den Rädern in die Hofburg. Hier ist schon die Hölle los. Erstes Ziel ist die Morgenarbeit mit den Lippizanern in der Hofreitschule.Die sind aber alle auf Sommerweide und die Reiter wahrscheinlich auch. Stattdessen kann man freilaufende Stuten mit ihren Fohlen sehen - aber das habe zuhause ja auch - nur in schwarz.
Was nun? Die Prunkräume von Sissi kennen wir zur Genüge aus den Sissifilmen, also besuchen wir das Albertina, eine mächtig große Kunstsammlung aller bekannten Impressionisten. Alle drei Sammlungen, die hier gezeigt werden, stammen aus privater Hand. Wir bestaunen die beiden Sammlungen "Monet bis Picasso" und die "Winer Collection" Außerdem sehen wir und die Habsburger Prunkräume mit sage und schreibe 48 voll eingericheten Räumen an, die mit sehr nahmhaften Malern von Dürer bis Schiele bestückt sind.
Nach so viel Kunst machen wir Pause im sehr schönen Palmenhaus . Als nächstes machen wir eine Stadtrundfahrt um mal einen Überblick zu bekommen. Es dauert ca. eine Stunde und der Erzähler überschlägt sich schier, da er alles in mindestens vier Sprachen erzählen muss. Ich habe eigentlich nichts mitbekommen, aber es war trotzdem sehr lustig und sehr schön.
Nach der Rundfahrt radeln wir in die Shoppingmeile auf der Suche nach einem netten Restaurant. In der Kneipe "Figlmüller" gibt es die weltweit größten Schnitzel. Die Japaner stehen dafür in lagen Schlangen an. Wir gehen da nicht rein doch unsere Wahl, das Restaurant Gutenberg ist nur mittelmäßig und teuer.
Nächster Besuch gilt dem Stephansdom. Leider eine Enttäuschung. Düster und irgendwie schmutzig und ohne besondere Ausstattung. Wir wandern weiter zur Petruskirche. Die ist wiederrum traumhaft schön und das Beste ist das Orgelkonzert.
Nach dieser schönen Pause radlen wir zum Haus der Musik. Hier kann man auf drei Etagen Klänge erleben, erzeugen , eine CD produzieren und die großen Komponisten kennen lernen. Außerdem kann man sich an den Wiener Symphonikern als virtueller Dirigent versuchen. Sehr lustig!
Jetzt geht es weiter mit Kunst: Wir besuchen das Kunsthistorische Museum. Dieses Gebäude ist auch schon ohne Kunst atemberaubend in seiner Größe und Pracht. Über ein Gerüst gelangt man in die hohe Kuppel, wo man auf Augenhöhe die hübschen Damen von Gustav Klimt bewundern kann.
Eine Stärkung im Museumscafé bei Mozartbombe und Klimttorte ist ein Muss. Danach:
1. Abteilung: die Gemäldegalerie. Die ist unglaublich groß. Es ist die größte Flamensammlung der Welt - natürlich mit Breugels Bauernhochzeit.
2. Abteilung: Ägyptisch-orientalische Sammlung: Papyrusse, Kultkammer eines Pharaos, Wanddekorationen, Reliefs und, und, und....
3. Abteilung: Antikensammlung: Griechen, Römer, Vasen, Portaitköpfe, Völkerwanderungen....
Irgendwann geht man nur noch durch die riesigen Räume und kann nichts mehr aufnehmen. Dafür bräuchte man Tage. Gegen halb sechs verlassen wir das Museum mit dem Gefühl, dass dagegen die Museen in Hamburg ganz kleine Lichter sind.
Heute abend, nach kurzer Erholung besuchen wir noch den Prater. Letztenlich ist es wie auf dem Hamburger Dom. Aber das alte Riesenrad, in dem wir uns auch eine Reise gönnen, ist wirklich sensationell. Man fährt mit 6 -8 Personen in einer Gondel und es ist wirklich sehr, sehr hoch.
Auf dem Rückweg besuchen wir noch ein merkwürdiges mexikanisches Restaurant. Hier gibt es Bier ohne Gläser, auf das Essen wartet man mindestens eine halbe Stunde und alle sind schon entnervt. Dann wird noch ein Penner rausgeschmissen und der Mann mit den roten Rosen beschwatzt uns auch noch - na denn, gute Nacht.


Bratislava 18. Juli

Bratislava

Bratislava


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Von Wien nach Bratislava

Heute nehmen wir Abschied von der schönen Stadt Wien und unserem netten Hotel. Gegen 10 Uhr radeln wir über die breite und autofreie Praterallee bei schönem Wetter. Es gibt hier auch Reitwege und massenhaft Kneipen und Cafés.
An der Autobahnbrücke wechseln wir die Donauseite und radeln duch die Lobau, ein Naturschutzgebiet (in dem ein riesiges Kraftstofflager liegt). Dann erreichen wir den Hubertusdamm. Dieser Sandweg zieht sich über zig Kilometer ermüdend durch die Donauauen. Im Ort Schönau geben wir bei 27 Grad Hitze auf und stärken uns bei Schorle und Keksen - und weiter geht es auf dem Hubertusdamm durch die Donauauen....
Endlich erreichen wir Stopfenreuth, wo wir Mittag machen. Die Schlachtplatte ist nicht zu schaffen, aber die freilaufenden Hühner wissen Bescheid und helfen uns.
Danach geht es über eine 2 Kilometer lange Brücke nach Bad Deutsch Altenburg, wo wir uns römische Ausgrabungen, Ruinen und Türme angucken. Im angrenzenden Hainburg machen wir Eispause. Hier erfahren wir folgende Geschichte:
Die Türken haben dereinst die ganze Siedlung hingemeuchelt. Es gab am Ende nur noch ca. 100 Überlebende - darunter auch der Opa von Joseph Haydn. Was wäre uns alles versagt geblieben, wäre er unter den Opfern gewesen....
Wir besichtigen noch das Wiener Tor und weiter geht es zur letzten Etappe. Nach 9 Kilometern passieren wir den völlig verwahrlosten Grenzübergang in die Slowakai. Wir queren die Donau übr die Autobahnbrücke und sind schnell in der Altstadt und in unserem recht netten Hotel Michalska Brana. Das Hotel ist in einem der Stadttore untergebracht und recht modern eingerichtet.
Wir bummlen durch die sehr schöne Altstadt, trinken Eiskaffee und beobachten das bunte Gedränge von Einheimischen und Touristen. Man kommt hier mit Englisch bestens zurecht und so fragen wir uns durch bis zum Drehort zum Bondfilm " Hauch des Todes".
Danach sind wir so schlapp, dass wir nur noch die Minibar plündern und uns nicht mehr aufraffen, auszugehen.


Györ 19. Juli

Danubiana

Danubiana


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Von Bratislava nach Györ

Wir haben schlecht geschlafen. Unter unserem Fenster haben sich Touristen letzte Nacht geprügelt. Frühstück im Kellergewölbe mit vielen Amerikanern, die sehr umständlich sind und den Laden aufhalten.
Schnell aufs Rad und wieder auf die andere Donauseite. Diesmal auf einer völlig schrottigen Brücke, die schon lange für Autos gesperrt ist. Echt gruselig! Wir beobachten kurz ein Springtournier und weiter geht es auf alten löchrigen Straßen. Es ist heute sehr heiß und windig.
Als wir an einem FKK-Badesee stoßen, hält uns nichts mehr und wir reißen uns auch die Kleider vom Leib. Ein paar freilaufende Schafe gucken uns blöd an.
Nach dieser wunderbaren Abkühlung biegen wir bei Cunovo ab zum Art Museum Danubiana. Ein Kunstmuseum, das mitten im Stausee der Donau liegt. Tolles Gebäude, viel moderne Kunst - vor allem slowakisch und amerikanisch. Es gibt auch ein kleines Café, wo wir uns noch vor der Weiterfahrt stärken. Vor uns liegt der 120 Kilometer lange Staudamm des Donaustausees. Kein Baum - kein Strauch und 38 Grad und Gegenwind - na super!
Der Gegenwind wird so schlimm, dass wir ab und an nach unten auf die Straße wechseln, was aber dank Schwerverkehr und metertiefen Schlaglöchern eher lebensgefährlich ist.
Das Wasser ist so schmutzig, dass wir nur ein Handtuch eintauchen und uns damit kühlen. In Gabcikovo wechseln wir die Donauseite. Es gibt endlich Getränke und Langos - in Fett gebackene, gesalzene Teigfladen. Hier treffen wir 3 Jungs, die von Bern hierher geradelt sind - nur mit Straßenkarte und Zelt - und noch weiter bis Istanbul wollen!
Weiter geht der Höllenritt bis Medwedòw, wo wir wieder die Seite wechseln und kurz vor der ungarischen Grenze sind. Noch durch ein paar ärmliche Dörfer und über eine sehr lange Brücke mit schlimmen Schwerverkehr und wir sind an der Grenze. Auch hier totale Verwahrlosung, keine Menschenseele und wir suchen verzweifelt den Radweg. Dank GPS finden wir den Anschluß und radeln auf schlechten Sandwegen bis Nagybjcs - ein häßliches und trostloses Kaff aber mit Kneipe. Wasser, Wasser und Eis und dann nochmal 12 Kilometer bis Györ. Halleluja - angekommen!
Am recht hübschen Marktplatz trinken wir Traubisoda und dann eine weitere Irrfahrt, bis wir unser Hotel finden. Oben am Kalvarienberg werden wir fündig. Zimmer sind o.k., das Essen ist mindestens 5 Sterne und extrem fein. Hühnerfilet gefüllt mit Schafsquark, Scampispieße, Creme brulet, Palatschinken mit Walnuss und Eiswein. Alles zusammen für 8 Euro!
Da kann man nur noch ins Bett plumpsen und in den Tiefschlaf fallen.


Komárno 20. Juli

Györ

Györ


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Von Györ nach Komarno

Heute morgen wurden wir um 7 von der Kettensäge geweckt. Aber dafür gutes Frühstück und Besuch des Kalvarienberges mit den drei Gekreuzigten - ein bischen schaurig.
Wir verlassen Györ, haben allerding Probleme den Radweg wiederzufinden. Apropos Radweg: In Ungarn hat man die Wahl: Entweder autofrei, dafür Schlammpisten, Schlaglöcher und verwuchert- oder: Schlechte Asphaltstrasse, wo man die Augen schließt und betet, wenn die riesigen, dröhnenden Laster haarscharf an einem vorbeirumpeln. Heute haben wir auf unserem Weg nach Bábolna zu gleichen Teilen beides genossen.
Bábolna ist ein großes Gestüt, in welchem Araber gezüchtet werden. Eine sehr schöne Anlage, viele Pferde (die alle in der Sattellage gebrannt sind) aber nix los. Restaurant ist auch geschlossen.
Also an der nächsten Straßenecke Pizza und Cola und dann weiter Richtung Acs.
Heute ist es nicht so heiß und so kommen wir relativ zügig nach Komarno, der geteilten Stadt an. Flugs über die Brücke und schon ist man wieder in der Slowakai. Das Hotel liegt direkt am Grenzübergang ist aber ganz in Ordnung.
Nach kurzer Erholung besichtigen wir noch die Altstadt. Eine hübsche Basilika und eine sehr schön sanierte Uni gibt es hier zu besichtigen. Auf dem "Europaplatz" hat man versucht, 48 verschiedene Häuser zu gruppieren, wobei jedes Haus für ein Land steht. Ganz lustig, aber viel Leerstand und drumherum verfallen die alten Stadtpaläste. Eine gute Stadtplanung wäre hier mal sinnvoll.
Essen auf dem Marktplatz, wo wir Belgier kennelernen. Sie radeln auch auf unserer Strecke und wir werden sie bestimmt noch öfter treffen.


Esztergom 21. Juli

Esztergom

Esztergom


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Von Komarno nach Esztergom

Letzte Nacht schlimmes Gewitter und viel Regen. Nach ausgiebigen Frühstück regnet es noch immer, aber wir wollen los. Heute radeln wir nur in der Slowakai bis Esztergom. Die Wege sind wieder katastrophal. Erste Sehenswürdigkeit ist die Ausgrabungsstätte Kelemantia. Ein großer Steinhaufen, wo man mit viel Phantasie ein Heerlager mit Toren ausmachen kann. Weiter geht es durch viel Matsch - wir sehen aus wie die panierten Schnitzel.
In Patince Abbieger zu den berühmten Thermalseen. Hier macht der Slowake Urlaub. Wir sind gelinde gesagt entsetzt: Verwahrlosung wohin man sieht. Der eine See ist so verschmutzt, dass ein Badeverbot besteht. Die Spielplätze eignen sich zum Drehort für einen Horrorfilm. Schnell weg hier!
In Radvan machen wir Mittag. Es gibt hier bei schönem Donaublick gebratene Stierdrüsen und Kutteln - aber wir konnten uns nicht durchringen und haben dann Palatschinken mit Hüttenkäse gegessen.
Wir radeln bis Muzla, weiter bis Sturovo und dann kann man schon die riesige Kuppel der gigantischen Basilika von Esztergom sehen. Rasch wieder über die Brücke und schon sind wir wieder in Ungarn.
Unser Hotel aus feinstem Plattenbau hat bestimmt schon Breschniew und Stalin beherbergt. Es ist der blanke Graus. Im Bad hängt alles auf halb acht und der Teppich lebt. Ich packe hier nix aus und gehe nur in Latschen.
Dann lieber schnell zur Stadtbesichtigung. Wir machen uns an den Aufstieg zur Basilika. Die ist innen so riesig, dass es kaum auffällt, dass an einem der Altäre gerade eine Hochzeit gefeiert wird. Dann der Aufstieg zur Kuppel. Die Treppe ist in einem der dicken Pfeiler untergebracht. Nach 400 Stufen sind wir oben angelangt und werden mit einem phantastischen Blick über die Stadt und die Donau belohnt. Die Treppe nach oben kann immer nur als Einbahntreppe genutzt werden. Oben und unten sitzt je ein junger Mann und sie dirigieren die Touristen über Walky Talkys nach oben oder unten. Oben guckt der eine gerade den Film Bodygard und Whitney Houston singt "I will always love you", was ein ganz sonderbares Echo in der Kuppel erzeugt - sehr skuril.
Ansonsten gilt wie immer: Die Kirche hat ihre Gebäude einigermaßen im Griff, alles andere verfällt - ein Jammer.
Danach treffen wir wieder die Belgier und trinken zusammen einen guten Tokaja, damit wir unser Stalinzimmer besser ertragen.


Vác 22. Juli

Vác

Vác


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Von Esztergom nach Vác

Heute sind wir froh, dem schrecklichen Hotel mit lausigem Kaffee zu entkommen. Wir bleiben erstmal auf der Südroute für die ersten 10 Kilomter. Dann mit der Fähre nach Szob. Weiter geht es durch die Donauschleife bis Nagymaros, wo wir wieder mal zu Mittag Palatschinken essen. Es ist heute wieder sehr warm. Über Veroce radeln wir weiter bis Vác. Hier haben wir Bekannte, die uns schon mit einem Willkommensplakat erwarten - die Ungarn sind extrem gastfreundlich. Wir werden im Dachgeschoss des schmalen, kleinen Reihenhäuschens untergebracht. Die Fahrräder kommen auf den Balkon, wo ein übellauniger, kleiner Hund Wache hält. Die Leute klauen hier wohl wie die Raben!
Die Familie hat für uns großartig vorgekocht: Hühnerschenkel, Reis und Melone. Das Häuschen ist vom Keller bis ohnehin vollgsestopft mit allem möglichen und unmöglichen Plunder, der bei uns sofort auf dem Müll landen würde. Nach dem Essen besuchen wir die Tochter mit Freund, die auf der nahegelegenen Insel wohnt. Das Haus dort ist irgendwie auch wie aus Pappmachée, wie vieles in Ungarn. Wir trinken Kaffee, essen Kuchen und versuchen uns, des großen Hundes zu erwehren. Hier hat wohl jeder einen Hund. Nach dem Abendessen ziehen wir uns unter unser Dach zurück. Die Toilette stellt uns vor große Herausforderungen, da beim Spülen nur ein dünner, schwacher Wasserstrahl wie beim Waschbecken rauskommt. Das war nicht so einfach....
Kaum ist das Licht aus, fangen die Hunde an zu Bellen und zu Jaulen, dass es zum Erbarmen ist. Ich hasse Hunde!


Budapest 23. Juli

Budapest

Budapest


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Von Vác nach Budapest

Und wieder werden wir gestopft wie die Weihnachtsgänse. Man wagt sich nicht aufs Klo, die die Spülung so spärlich ist. Wie machen die das bloß?
Danach das Abenteuer des Tages:
T. muss ins Krankenhaus mit akuten Ohrenschmerzen. Es fällt wie überall in Ungarn auch hier der Putz von den Wänden und alles ist schmutzig und verwahrlost. Im Eingangsbereich findet ein Basar statt mit Lebensmitteln, Teppichen und gebrauchten OP-Besteck. Nach dem Anmelden, ab in den 2. Stock. Es geht zu wie am Bahnhof. Alles telefoniert, frißt, säuft, quatscht und leidet. Nach einer Stunde ist T. endlich dran. Der Behandlungsraum ist quasi öffentlich. Da gehen ständig Leute raus und rein. Der Behandlungsstuhl ist uralt und abgeschabt, die Bestecke liegen in einer grau-rötlichen Flüssigkeit und werden immer nur kurz abgeschüttelt und für den nächsten Patienten verwendet. Ich sage nur: Alles - aber nur keine Spritze!
Nach der Behandlung wieder nach unten zum Bezahlen. Mindestens fünf Durchschläge, Berge von Akten - Chaos wohin das Auge sieht. Ich muss nur noch lachen, was die Sekretärin erzürnt, noch dazu, wo der Drucker jetzt auch noch streikt. Dann gibt es kein Wechselgeld - wir verzichten.
Dann mit dem Zettel wieder in den öffentlichen Behandlungsraum, wo der nächste Patient gerade schreiend behandelt wird. Und das alles wegen 15 Euro!
Danach zurück mit unserem Istvan. Das Auto ist mindestens 40 Jahre alt, keine Kopfstützen, Gurte kaputt und total verdreckt. Ich bete um mein Leben. Schweißgebadet kommen wir zurück.
Zum Mittagessen gibt es Lescho - sehr lecker. Wir wollen los, dürfen aber nicht. Die Gastfreundschaft erdrückt uns. Letztendlich müssen wir richtig biestig werden, damit wir endlich los können. Zum Abschluß besuchen wir noch den Keller von Istvan: Ein Sammelsurium aus Werkzeugen, Müll, Honigfabrik, Wickelmaschinen, Angelzeug, Autoradiaos, und, und, und.... Chaos pur.
Nach dem Kaffee eisen wir uns los. Man begleitet uns mit dem Auto noch bis zur Fähre. Geschenke, Umarmungen, Küsse, Tränen und dann sind wir endlich wieder frei!
Schlechte und laute Straße bis Szentendre. Eispause in einem sehr schönen barocken Örtchen, das leider touristisch stark überlaufen ist.
Weiter über grausige Wege bis kurz vor Budapest. Dann ist die Stadt endlich in Sicht, mit gigantischer Burganlage oben und wunderschönem Parlament unten. Eine letzte große Anstrengung den Burgberg hinauf und dann stehen wir vor dem Hilton Hotel, welches mitten in die Fischerbastion gebaut ist. Die ganze Anlage ist nur etwa hundert Jahre alt und wirkt ein bischen wie Disneyland.
Im Hilton haben wir ein Traumzimmer mit Blick über die ganze Stadt.
Wir essen gleich nebenan in einem sehr romantischen Innenhof. die Küche und der Service sind exzellent und das Ganze gibt es für 30 Euro. Im Dunklen ist die Aussicht auf die Stadt atemberaubend - ich denke wir mieten uns hier für immer ein.


Budapest

Budapest


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nochmal Budapest 24. Juli

Frühstück ist für ein Hilton Hotel eher mau. Spaziergang durch den oberen Statdtteil mit Burg und Stadtschloss, welches das größte Gebäude in ganz Ungarn ist. Hier ist die Nationalgalerie untergebracht.
Ob hier oben auch Sissi flaniert ist? Jetzt ist alles voller Touristen, die völlig ungeniert in ihrem Auftreten und auch in ihrer Kleiderwahl sind.
Wir besichtigen auch die Mathiaskirche, die gerade saniert wird. Hier wurde Sissi auch gekrönt.
Danach besteigen wir den Sightseeing-Bus, denn da kommt man ja doch immer gut rum. Allerdings war bei 32 Grad Hitze die Sitzplatzwahl auf dem Oberdeck nicht so geschickt. Die Unterstadt (Pest) ist wesentlich authentischer - vieles ist dem Verfall preisgegeben. Es fließt ein mörderischer Verkehr, Schoppingmeilen, Museen und die Andraszy-Prunkstrasse mit dem Heldenplatz am Ende. Es gibt 8 Brücken über die Donau - die berühnteste ist die Kettenbrücke.
Der sogenannte Schrägaufzug , ein gefährlich aussehenende Konstruktion bringt einem auf den Burgberg.
Wir fahren auch auf den Gellertberg mit der Freiheitsstatue.
Nach 2 Stunden sind wir gegrillt, haben dafür aber alles gesehen. Oben auf dem Burgberg Mittag im Café Miró und dann erstmal Pause.
Zum Abschluss machen wir noch einen Spaziergang und geben unser letztes ungarisches Geld aus.


Rückreise Budapest - Hamburg

Heute haben wir das Frühstück um 5:30 auf unser Zimmer geordert. Frühstück im Bett, packen, Fahrräder abholen und dann geht es durch das graue Budapest ca. 4 Kilometer zum Bahnhof Keleti. Unser Zug wartet schon. Wir geben die Fahrräder im Gepäckzug ab und suchen uns unseren Platz. In Breslav müssen wir umsteigen, doch wir sind verspätet. Raus aus dem Zug, Fahrräder im Galopp abholen und zum nächsten Zug. Wir finden den Gepäckwaggon nicht und nehmen die Räder mit in den Personenzug. Was für ein Stress!
Doch dann findet sich alles und wir machen es uns für unsere 14-stündige Fahrt bequem. Decin, Dresden, Berlin, Hamburg.
Was für ein Abenteuer.