Radtour durch den Pfälzer Wald und die Vogesen - Teil II - Reisebericht von WolfgangWeber bei triplib.

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WolfgangWeber
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Teil II meiner Radtour durch den Pfälzer Wald und die Vogesen

Mulhouse

Von der puren Natur in den Trubel

TAG 1:

Von den fast schon alpinen Höhen der Vogesen bin ich hinunter gefahren in den Trubel der Weinstrasse. Der Kontrast kann kaum krasser sein. Hier die Ruhe und pure Natur mit ihren herrlichen Aussichten über Alpen und Schwarzwald. Hier unten der Trubel, die Unzahl von Menschen in den alten Fachwerkdörfer, verstopfte Strassen.


Neuenburg am Rhein

Weiter über Neuenburg am Rhein

TAG 1:

Ich probierte so schnell wie möglich die Rheinebene Richtung Deutschland zu durchqueren, radelte an Mulhouse vorbei, durch die Industriegebiete am Rhein und erreichte gegen Mittag bei Neuenburg den Rhein. Ich wollte heute noch in den Schwarzwald kommen auch um eine schöne Übernachtungsmöglichkeit mit fliesend Wasser zu finden.


Kandern


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Großer Anstieg bei Kandern

TAG 1:

Bis Kandern ging es am Rand des Schwarzwaldes entlang nach Süden.
Hier wollte ich auf den Schwarzwaldradweg. Der war allerdings nicht ausgeschildert. Nach längerem suchen und vergeblichem Besuch des Fremdenverkehrsamtes, ging ich zum örtlichen Fahrradhändler und der kannte sich gut aus. Er warnte mich vor dem schlechten und sehr schwierig zu fahrenden Weg und wie sich später zeigte hatte er recht. Ich kaufte noch neue Bremsbeläge und machte mich auf den Weg.
Es war schon abend als ich den ersten größeren Anstieg hinter Kandern erreichte zuerst geht es eine kleine aspatierte Strasse hoch an einem einzelen Bauernhof auf einem Hügel vorbei.


Belchen

Hinauf Richtung Belchen

TAG 1:

Danach kommt eine Abzweigung in 5 Richtungen ohne Beschilderung. Ich fuhr zum Bauernhof und fragte wie ich hoch Richtung Belchen komme. Nach einiger Zeit kam auch wieder mal ein Schild. Der Weg wird immer schlechter und schlechter. Er ist sehr steil und in den Anstiegen oft so ausgewaschen, dass er nur noch aus faustgroßen Steinen besteht, auf denen, auf steilen Pasagen mit viel Gepäck das Rad wegrutscht. Aber die Landschaft ist so überwältigend, die Täler in die man hinuter sieht so idylisch. Es wird schon dunkel als ich auf der Terrasse einer Schutzhütte des Schwarwaldvereins mein Zelt aufbaue auch fießendes Wasser habe ich . Ein paar Meter weiter ist eine Quelle. In der Nacht bekomme ich besuch von einer Gruppe Wildschweinen, sie suchen rund ums Zelt Futter, Grunzen und platschen ins Wasser. Aber ich bin müde uns schlafe bald fest.



Mehr Bilder aus Belchen

Das letzte Stück zum Belchen

2. TAG:

Am Morgen kurble ich das letzte Stück zum Belchen hoch, machte ein 2. Frühstück und geniese die wunderbare Aussicht. Für diesen Radweg benötigt man sehr gute Karte. Es gibt kaum Schilder und an Abzweigung nie.


Feldberg im Schwarzwald


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Über Wiede, Muggenbrunn, Nothalde und Todnauberg zum Feldberg

2. TAG:

Von hier geht es weiter nach Wiede, Muggenbrunn, Nothalde, Todnauberg, zum Feldberg, dem Feldbergsee. Bis zum Feldberg eine sehr anstrengende Route mit vielen sehr steilen Anstiegen auf einem extrem schlechten Weg. Eigentlich sollte ein Radweg so gut sein, dass man ihn problemlos mit einem Trekkingrad befahren kann und er sollte so ausgeschildert sein, dass jeder evtl. mit Hilfe einer Karte den Weg findet. Beides ist bei diesem Weg nicht der Fall. Oft sind die Fuhrgleise in dem Weg so tief und gehen durchs Holzrücken quer zum Weg, so das man absteingen muß und das Rad über die 20 bis 30 cm tiefen Rinnen heben muß. Über die Auswaschungen habe ich schon geschrieben. Allerdings gibt es landschaftlich kaum einen schöneren Weg in traumhafter Ruhe und Einsamkeit.


Titisee

Abwärts vom Feldberg

2. TAG:

Vom Feldberg geht es lange und steil hinunter am Feldbergsee vorbei. Todnauberg und der Feldberg sind ein Anziehungspunkt für Touristen und dem Entsprechent viel Trubel. Dies zieht sich hin bis zum Titisee.
In Titisee verlasse ich den Scharzwaldradweg, bei der schlechten Beschilderung, habe ich mich zu oft verfahren und in 4 Tagen muß ich zuhause sein.


Jostal

Zelten in der Nähe von Jostal

2. TAG:

Ich fahre ab hier kleine Seitenstraßen. Von Titisee nach Neustadt und dann durch ein sehr liebliches enges Wiesenthal mit einem kleinen Bach nach Jostal. Kurz vor Jostal biege ich links in einen Feldweg und fahre den Berg hinauf in den Wald, finde auf einer Waldlichtung einen Zeltplatz mit Brombeeren und kleiner Quelle.


Furtwangen im Schwarzwald


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Weiter Richtung Trieberg

3. TAG:

Morgens ist es sehr neblig und ich habe zuerst bedenken bei dieser Suppe weiter zu fahren.
Ich warte noch etwas, bis der Nebel dünner ist und fahre weiter das Tal hinauf und komme auf einen sehr schönen Berg mit mehreren alten Schwarzwaldhöfen. Der Nebel wird, je höher ich komme immer weniger.
Ich biege hinter den Höfen ab Richtung Furtwangen nach Trieberg. In Trieberg geht es steil ins enge felsige Tal hinunter, rechts vor Ortseingang geht’s zu den berühmten Wasserfällen.


Schonach

Über Schonach nach Oberwolfach

3. TAG:

In Schonach biege ich in das Idyllische Tal nach Oberprechtal ab und fahre Richtung Gutach, Wolfach. Eine kleine Straße führt vom historischen Ortskern weiter nach Oberwolfach, wieder in eines dieser wunderbaren Täler. Ich fahre in einen Waldweg und suche mir einen Platz für mein Zelt.


Dobel

Weiter Richtung Dobel

4. TAG:

Am Morgen geht es weiter das Tal hinauf Richtung Schapbach,zu dem schönen Bad Rippoldsau. Zuerst war das Tal nur leicht ansteigend jetzt wird es sehr steil ich frage einen Bauern nach dem Weg und er fragt mich ganz ungläubig hier wollen sie mit dem Fahrrad hoch. Es ist der Anstieg zum Kniebis. Es sind viele Serpentinen bis man oben auf der Schwarzwald-Hochstrasse ist.


Übernachtung am Dobel

4. TAG

Die Panoramen über den Schwarzwaldtälern entschädigen aber für alles.
Es geht von einem hohen Berg zum nächsten immer um die 1000m. Vorbei an Schliffkopf, Hornisgrinde, Mummelsee. Ich fahre hinunter nach Raumünzach und weiter nach Bad Herrenalb und hinauf zum letzten hohen Berg, dem Dobel. Hier übernachte ich.


Obermoschel

Letzte Etappe nach Obermoschel

5. und letzter TAG:

Ich bin fast am Ende des Schwarzwalds. Die Berge werden flacher und die Landschaft offener. Ich komme in der Kreichgau. Von hier fahre ich zurück in den Pfälzer Wald nach Landau und Anweiler. Das Enge Tal zur Taubensule hinauf . An dem alten Fachwerklokal im Wald vorbei Richtung Leimen. Hinunter ins verwunschene Schwarzbachtal.


Ankunft zu Hause

Es ist zu spät um noch bis nachhause zu kommen und ich übernachte ein letztes mal am Scharzbach.
Morgends fahre ich weiter das Tal hoch nach Johanniskreuz. Ein kurzes Stück muß ich auf die Bundesstraße, dann biege ich ab nach Trippstadt und das Wienertal hinunter nach Kaiserslautern.
Vom Lautertal geht steil hoch nach Erlenbach und wieder hinunter in den historischen Otterberg. Es geht hoch zu dem Kamm von Kreuzhof und Felsberger Hof und dann durchs Moscheltal zurück nach Obermoschel.